Sprechstunde

über alles was uns krank macht

Posts Tagged ‘Ärztekammer

Wünsche an den neuen KAV Generaldirektor (Teil 4: Primaten raus)

with 5 comments


Während hierzulande jedes Kind im Primarius den Abteilungsvorstand erkennt, verstehen unsere deutschen Freunde darin den Ausgangspunkt (Primärtumor) einer bösartigen Erkrankung.
An diese Ambivalenz habe ich hier schon seit Jahren immer wieder erinnert, wenn es darum ging darauf hinzuweisen, dass die Gesundheitspolitik, unter bisweilen kräftiger Mithilfe der sogenannten Personalvertreter aus dem ärztlichen Mittelbau diese Führungsebene weg administrieren will:

10/2013 Weg mit den Primarii!

Offenbar sind die erfahrenen, häufig auch habilitierten Ärzte einfach im Weg, wenn am Schreibtisch entstandene Patentlösungen unhinterfragt in den klinischen Alltag gekippt werden sollen.
Diese Haltung ist zwar in sich widersprüchlich, weil weiterhin alle Beschwerden, statistischen Anfragen und durchzusetzende Anordnungen beim Abteilungsvorstand landen und man selbstverständlich davon ausgeht, dass er neben der medizinischen Qualitätssicherung (bis zum Einspringen, wenn einmal niemand für den Nachtdienst oder einen komplexen Eingriff vorfügbar ist) auch wirtschaftliche, rechtliche und Personalangelegenheiten so nebenher zu erledigen hat:

3/13 Der Eier-legende-Woll-Milch-Primarius

Andererseits soll er in der irgendwie schon (oder auch noch nicht ganz) geltenden Master-Betriebsorganisation im Wiener Krankenanstaltenverbund bald nur mehr (am besten für mehrere Abteilungen) SOPs verfassen, während die Prozessabläufe von der Pflege oder den medizinisch-technischen Diensten gelenkt werden:

5/14 Master-Betriebsorganisation im KAV

Die Haltung der Betroffenen macht es „denen da oben“ auch leicht:

2/15 Aufstand der Primarärzte: einfach wegadministriert

denn es finden sich noch immer genug fürs lächelnde Gruppenfoto:

10/16 KAV: Wenn das alles ist

Während man anderswo in aktuellen Studien bereits das Naheliegende erkennt:

Front Line of Healthcare Report 2017: Why involving doctors can help improve US healthcare

herrscht bei uns (und nicht nur in Wien) noch der Glaube, man könnte ein Gesundheitssystem ohne diejenigen basteln, die schon Jahrzehnte die Materie gelernt und ausgeübt haben.

Seit Jahren (siehe oben) läuft aber ein Prozess der zunehmenden Unattraktivierung von ärztlichen Führungspositionen.

Beispiele?

Ende 2015 wurde die Stellenbezeichnung unter billigendem Applaus von Gewerkschaft und Ärztekammer vom Abteilungsleiter auf den Ärztlichen Abteilungsleiter diminuiert.

Seit Jänner 2016 ist das Sekretariatspersonal nicht mehr dem Abteilungsleiter unterstellt sondern wird gepoolt verwaltet!

Auf den Punkt gebracht, die Abteilungsleiter sind zwar dafür verantwortlich, dass entlassene Patienten einen Arztbrief erhalten, eine direkte Anordnungsmöglichkeit an die Schreibkraft wurde ihnen aber genommen. Damit sind Abteilungsleiter nur mehr Ärzten vorgesetzt, da auch die Pflege und die medizinisch-technischen Dienste eigenen Hierarchiebäume haben. Wesentliche Koordinationsfunktionen (Urlaubsplanung, …) ist so kaum möglich. Da die Kontrollspanne der neu generierten Vorgesetzten-Ebene der Sekretariatsposten aber viel zu groß ist, also diese nichteinmal die Möglichkeit hat die Anwesenheit am Arbeitsplatz zu kontrollieren, wird ein Stechkartensystem eingeführt …

Lächerlich, aber symptomatisch:

Im Zuge des aktuellen Druckerkonzeptes wurden die Laserdrucker neben den Schreibtischen der Abteilungsleiter entfernt.

Zusagen im Bewerbungsprozess über Investitionen und Personal werden nicht eingehalten.

Die Unterschriften von Abteilungsleiter und Ärztlicher Direktion von Sonderurlaubsansuchen eines nachgeordneten Arztes oder organisatorischer Maßnahmen kann jederzeit von einem Sachbearbeiter der Verwaltung gekippt werden, weil er glaubt einen Formalfehler entdeckt zu haben. 

In Kreisen des Mittelbaus werden die Abteilungsleiter (Primarii) oft scherzhaft als Primaten bezeichnet und im nachfolgenden Kopfkino denkt wohl kaum einer an deinen Primus inter pares sondern eher an Schimpansen oder Bonobos.
Niemand wünscht sich einen Gorilla oder geschweige King Kong als Wappentier ärztlicher Abteilungsleiter aber ein Blick auf die sinkenden Bewerberzahlen für ehedem umfehdete Abteilungsleitungen, wenn sie nicht ohnehin zu Multiprimariaten zusammengelegt wurden und die Anzahl der nach kurz Designierung wieder das Handtuch werfenden Führungspersonen (KH Nord, Hanusch aber auch KH Wiener Neustadt, …) sollte dem neuen Generaldirektor doch zu denken geben.

Written by medicus58

8. Juli 2017 at 17:42

ÖSG: Warum einfach, wenn es doch auch kompliziert geht

leave a comment »


Es ist schon fast fünf Jahre her, seit ich mich hier unter dem Titel Die planlose Planwirtschaft im Gesundheitswesen mit einem weitgehend unbekannten Instrument der österr. Gesundheitsplanung beschäftigt habe; dem ÖSG.
Nein, ich meinen nicht das Ökostromgesetz, die Österreichisch-Schwedische Gesellschaft, die Österreichische Sportwissenschaftliche Gesellschaft und auch nicht die Österreichische Statistische Gesellschaft, ich meine den Österreichischen Strukturplan Gesundheit.

1996 haben sich Bund und die Länder auf eine überregionale Krankenanstaltenplanung (einschließlich einer Planung der Großgeräte) geeinigt und seit 2006 heißt dieses Planspiel Österreichischen Strukturplan Gesundheit (ÖSG).

Der Plan wird nun im Auftrag der Bundesgesundheitsagentur (BGA) erstellt. Die BGA ist ein auf Basis der Vereinbarung gemäß Artikel 15a Bundesverfassungsgesetz über die Organisation und Finanzierung des Gesundheitswesens mit (BGBl. I Nr. 105/2008) errichteter öffentlich-rechtlicher Fond mit eigener Rechtspersönlichkeit, dessen Geschäftsführung dem „Gesundheitsministerium“ obliegt.
(Anm: Die Gänsefüßchen deshalb, weil man im Gesetzestext schon dafür vorgesorgt hat, dass irgendwann einmal die Gesundheitsagenden auch woanders landen könnten.)

Also, der BGA ist eine unter der Kontrolle des Gesundheitsministers stehender Fond, hat mit der Bundes-Zielsteuerungskommission ein Steuerungsgremium, dem je vier Vertreterinnen/Vertreter des Bundes, und der Sozialversicherung sowie neun Vertreterinnen/Vertreter der Länder angehören, und vergab die Erstellung dieses Plans seither stets an die Gesundheit Österreich Ges.m.b.H. (GÖG).
Ob dieses Karussell geschaffen wurde, um den „Gesundheitsminister“ zu behindern oder die politische Veranwortung für das Ergebnis hinter scheinbarem Expertenwissen zu verbergen, mag nun jeder selbst entscheiden! 

Beim GÖG handelt es sich um ein am 1. August 2006 per Bundesgesetz errichtetes nationales Forschungs- und Planungsinstitut für das Gesundheitswesen dessen Alleingesellschafter der Bund, vertreten durch – erraten – den Bundesminister für Gesundheit ist. Das GÖG entstand natürlich nicht aus dem Nichts, sondern vereinigte das 1973 gegründete Österreichische Bundesinstitut für Gesundheitswesen (ÖBIG) und den 1998 gegründeten Fonds Gesundes Österreich (FÖG). Im Gesundheitsqualitätsgesetz hat man da auch gleich ein Bundesinstitut für Qualität im Gesundheitswesen (BIQG) dazu gepackt, dem, natürlich wieder im Auftrag des Bundes,  die Entwicklung, Umsetzung und regelmäßige Evaluation eines gesamtösterreichischen Qualitätssystems obliegt, das den Prinzipien Patientenorientierung, Transparenz, Effektivität und Effizienz zu folgen hat. 
Ja, und damit man sich auch noch etwas Geld verdienen kann, stehen für andere Auftraggeber noch GÖG-Töchter zur Verfügung (GÖ Beratungs GmbH, GÖ Forschungs- und Planungs GmbH). Dass es dabei mitunter Diskrepanzen zum eigenen ÖSG gibt, wird noch einmal zu diskutieren sein …
Verfassungsgemäß kann der Bund aber nur Rahmenvorgaben beschließen, die Umsetzung in Regionalen Strukturplänen (RSG)  obliegt den Bundesländern und auch hier stolperte man immer wieder über massive Diskrepanzen zwischen ÖSG und RSG in diesem föderalen Sandkastenspiels! Kein Wunder, als einziges Grundlage zur Intervention hat der Bund die 15a Vereinbarungen und (rein theoretisch) die Steuergelder, die er in diesen Bereich fließen lässt. Da wir aber keine Finanzierung aus einer Hand haben, findet jeder Mitspieler genug Regler, an denen er das Endergebnis in seinem Sinne oder in Richtung seiner Hinter“personen“ zu modifizieren.

Der Bedarf nach einer Steuerung wurde seit Jahrzehnten gesehen und ebenso lange erfolgreich vereitelt.

In den 1970er-Jahren wurde vor allem der bundesweite Bedarf an Spitalsbetten und ab 1996 auch an medizinisch-technischen Großgeräten vorgeschrieben, dann ging der ÖSG in immer mehr Details der intramuralen (also stationären) Versorgung, um in den letzten Jahren immer stärker auch den extramuralen (ambulanten) Bereich zu planen.

Der ÖSG umfasst neben dem stationären Bereich (landesgesundheitsfondsfinanzierte Spitäler, Unfallkrankenhäuser und Sanatorien) auch den ambulanten Bereich (niedergelassene Ärztinnen/Ärzte, selbstständige Ambulatorien), die Rehabilitation und die Übergänge zur Langzeitpflege. Dabei enthält er quantitative Planungsaussagen (z.B. Anzahl der Betten pro medizinische Fachrichtung, zeitliche Erreichbarkeit eines Spitals) und qualitative Angaben (z.B. personelle Ausstattung einer Abteilung, Mindestausstattung eines Spitals als Voraussetzung für bestimmte Eingriffe).

Im Medienauftritt des Ministeriums (https://www.gesundheit.gv.at/gesundheitssystem/gesundheitswesen/planung) liest man überhaupt nur vom ÖSG 2012, die Draftversion aus 2016 ist irgendwo verreckt, aber die von 2017 hat es in sich. Man gewinnt den Eindruck, dass das Gesundheitsministerium Zähne zeigen will. Leider entledigt er sich aber wieder primär der im System wirklich Arbeitenden:

Das ÖBIG nimmt für seinen ÖSG den Rang einer verbindliche Planungsgrundlage für die österreichische Gesundheitsversorgungs und die Qualität eines  objektivierten Sachverständigengutachten in Anspruch, obwohl u.a. Ärzte (die Ärztekammer) in dem Gesamtprozess gerade einmal die Möglichkeit zur Stellungnahme eingeräumt wird. 

Mit der beabsichtigten Beschlussfassung und Veröffentlichung im RIS bekommt das Ding de facto Verordnungsrang, obwohl es mehr das Resultat ökonomischer und gesundheitspolitischer Strippenzieherei der Länder ist, als ein auf medizinische Evidenz fußende Versorgungsplanung.

Der Versuch von der Fokusierung auf ein paar Großeräte und das Krankenbett hin zu einer Gesamtschau wäre zwar begrüssenswert,
nur ist das Zahlenmaterial für den extramuralen Bereich noch schlechter als in den Krankenanstalten und die daraus abgeleiteten Planungsvorgaben zum Teil haarsträubend.

Halten wir also fest, damit das „Gesundheitsministerium“ den Bundesländern und anderen Gesundheitsdienstleistungsanbietern vorschreiben kann, wie die Gesundheitsversorgung in Österreich aussehen soll, errichtete es auf Basis einer miserablen Datenqualität eine überkomplexes politisches Konstrukt, dass sich der Kritik immer mehr der internen Kritik der im System arbeitenden Experten entzieht aber trotzdem für sich den Rang eines objektivierten Sachverständigengutachten in Anspruch nimmt.
Das kann nicht einfach nur passiert sein, dahinter müssen sehr potente Interessen stecken …

 

PS: Diagramm aus dem RH

Written by medicus58

24. Mai 2017 at 17:41

Es war einmal ein Kammerfunktionär oder vor der Wahl ist nach der Wahl

leave a comment »


Auch Ihr Medicus hält sich meist an das ungeschriebene Gesetz nicht das eigene Nest zu beschmutzen nur gibt es halt Situationen, in denen vieles plötzlich klarer wird, wovon hier immer wieder die Rede ist:
Ärzte: Unser Image ist im Arsch, soviel scheint sicher
https://medicus58.wordpress.com/2013/01/06/arzte-unser-image-ist-im-arsch-soviel-scheint-sicher/

Die Kammerwahlen in den Ländern sind geschlagen und Posten und Pöstchen sind gewohnt nepotistisch verteilt worden.
Es wurde vielleicht nicht immer dem Wählerwillen entsprochen aber sicher gestellt, dass die bisherigen Player auf ihren Posten bleiben.
So gesehen frägt man sich, weshalb man sich Wochen nach der Wahl für Scheinverhandlungen verschreibt (in denen z.B. von der Gesundheitspolitik das PV-Gesetz und der ÖSG durchgepeitscht wird), wenn in den meisten Ländern die Koalitionen ohnehin schon in der Nacht des Wahltages paktiert wurden,
aber sei es drum.

Die aus mir unverständlichen Gründen von der Wählerschaft in ihrer Bedeutung nahezu völlig übersehene Wahl in der Österreichischen Ärztekammer ist noch ausständig, jedoch kann ich hier aus Erfahrung berichten, dass auch dort für eigentlich Abgewählte noch Funktionen bereitgestellt werden.
Ein als Vorsitzender eines Gremiums nicht mehr zur Verfügung stehender Mandatar, der im Heimatbundesland als Kammerpräsident abgewählt wurde, wird halt in einem ÖÄK Gremium zusätzlich zum neu gewählten aber völlig überlastenden neuen Vorsitzenden zum „geschäftsführender Vorsitzender“ gekürt, Platz am Podium findet sich immer noch …
Praktischer Weise kann der eigentliche Vorsitzende dann die Sitzung überhaupt schwänzen oder zumidnest früher verlassen…

So weit so die österreichische Realverfassung, die in ähnlicher Form auch in Parteien, anderen Kammern, Gewerkschaften vergleichbar abläuft.
Wen man kennt, auf den kann man sich verlassen, …. dass er den Mund hält!
Oder für die eher christlich geprägten Leser:
Wer nicht für mich ist, ist (automatisch) gegen mich
(Matthaeus 12:22-32).
Da sage noch einer das Abendland wäre in Gefahr!

Worum es mir aber heute geht ist die Außenwirkung unserer „Berufsfunktionäre“, die vielleicht nicht ganz unschuldig daran ist, wie die Stimme der Ärzteschaft von anderen wahrgenommen wird.

Diese Woche lud eine medizinisch-wissenschaftliche Forschungsinstitution zu einer  Podiumsdiskussion über Beschaffungsvorgänge in der Medizin ein (Mehr Markt oder auf zu Planwirtschaft und Monopolisierung).

Mag. Günter Fellhofer, Apothekenleiter der Landesapotheke Salzburg,
Univ.-Prof. MMag. Dr. Gottfried Haber, Vizedekan der Fakultät für Gesundheit & Medizin der Donauuniversität Krems und
Gen. Dir. Dr. Josef Probst, Generaldirektor, Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger fokusierten ihre Diskussion zwar ausschließlich auf Beschaffungen im Pharmabereich („teure Tabletten“) und wenig verwunderlich, wenn Ökonom, Apotheker und Jurist diskutieren primär auf die ökonomischen Aspekte des Problems, was angesichts der vielen WU-Studierenden im Publikum aber irgendwie verständlich war.
Anwesenden Patientenvertreter brachten dann völlig zu Recht auch die Patientensicht („unübersichtliche Generikaszene“, „Auslaufen von umsatzschwachen aber für wenige Patienten lebenswichtige Substanzen“, …) ein und dann geschah das Bemerkenswerte:

Ein eben mit absoluter Mehrheit wiedergewählter Kammerfunktionär, der auch seit vielen Jahren in der ÖÄK eine führende Rolle spielt, meldet sich zu Wort.
Ich habe ihn vor Beginn der Veranstaltung nicht gesehen, kann also nicht sagen, seit wann er der Diskussion beiwohnte, aber jetzt macht er
– völlig zu Recht – auch die Ärzteschaft zum Sprecher der Patienteninteressen
(„wir sind für die Patienten da“) und spielt
– völlig zu Recht den Ball Hauptverband und Politik zurück
(„nicht wir Ärzte wollen es den Patienten sagen, dass für ihr Medikament kein Geld da ist“).

Bravo, so soll es sein!

Ökonomen, Apotheker und Hauptverband schauen nur aufs Geld,
wir Ärzte im Schulterschluss mit unseren Patienten!

Das Mikro wurde an eine Vertreterin der Selbsthilfe-Gruppe „Cushing Österreich“ weitergereicht, die Probleme in der Beschaffung des Medikaments „Hydrocortison“ ansprach, weil die Pharmandustrie dieses (z.B. für Patienten, ohne Nebenniere) wichtige Medikament offenbar nicht mehr nach Österreich importiert.
Ein großes Problem, das auch viele andere umsatzschwache Medikamente (VierfachimpfstoffeTrijodthyroin, Pentagastrin, …. ) und Diagnostika betrifft.

Als HV GD Probst nach dieser Fragerunde auf die Aussage unseres Kammerfunktionärs replizieren wollte, hatte der, zur allgemeinen Befremdung, den Saal bereits verlassen.

Ich würde gerne annehmen, dass der Betreffende „Bereitschaftsdienst“ hatte und just jetzt zu einem dringenden Notfall gerufen wurde,
wenn sein Arbeitsplatz nicht rund 200 km vom Tagungsort entfernt läge und ich sein Verhalten:
Später kommen,
Wortmeldung zum Protokoll und
wieder gehen
nicht schon bei ihm und anderen so oft erleben habe müssen …..

Aber nur zur Erinnerung, die Liste unseres Kollegen fuhr bei der letzten Wahl erneut die absolute Mehrheit ein ….

Meine Großmutter, eine Tischlersgattin und Nebenerwerbsbäuerin sagte in solchen Fällen immer:

Wia ma si bett so liegt ma 

WÄK Wahl: Die Würfel scheinen gefallen

with 4 comments


Gestern berichteten Presse  , heute der Standard und (online nicht auffindbar) offenbar auch der Wiener Kurier, dass wir in Wien erneut mit der Wiederwahl von Thomas Szekeres zum Wiener Ärztekammerpräsidenten rechnen können, da (da hat die Presse ein bisschen geschluddert)
insgesamt vier Fraktionen ein Koalitionsabkommen unterschrieben haben:

Team Szekeres: die Personenliste um den aktuellen WÄK Präsidenten
Wahlgemeinschaft: unter dem Personalvertreter Wolfgang Weismüller
Grüne Ärzte: mit dem Miteigentümer des von Wien hoch subventionierten PHCs in Mariahilf
Turnusärzte für Turnusärzte:  „die einzige Fraktion, die …. (sich laut ihres Wahlspruchs) zur Not auch gegen Ober-, Fach- und Stationsärzte wehren wird“
Kammer light: die Liste um das Kammer Urgestein Howanietz

Schauen wir uns nun die Zusammensetzung im Detail an, so stellt sich in erster Linie einmal die Frage, ob das die Breite Mehrheit ist, die nach der Wahl versprochen wurde: Nun ja, 47 : 43 Mandate ist nicht sehr breit ….
Die Grafik oben zeigt, dass die Opposition zu diesem, hinter den verschlossenen Türen einer Privatordination gezimmerten, Koalitionsabkommen eine deutlich ausgewogenere Zustimmung in den vier Wahlkörpern hätte.
Gruppiert man die beiden nach ihrer Verankerung in den beiden Kurien, den angestellten und den niedergelassenen Ärzten, so wird das noch deutlicher:

Wenn wir uns die Frage vorlegen, ob denn da die Wahlgewinner eine Koalition geschmiedet haben, oder wie das immer so genannt wird, dem Wählerwillen entsprochen haben, dann kommen einem profunde Zweifel.
Da es ja ein wildes Ringelspiel der Mandatare und Listennamen zwischen beiden Wahlgängen gab, sind die Wahlergebnisse aus 2012 nicht allzu leicht zu vergleichen, aber: Sieger sehen anders aus! 

Der amtierende Präsident hat zwar (im Vergleich zu den Sozialdemokratischen Ärzten) ein Mandat gewonnen, belegt aber trotzdem weit abgeschlagen hinter Steinhart Platz zwei.
Die Wahlgemeinschaft, hat zwar zwei Mandate gewonnen, dafür aber auch jede Menge Mandatare benötigt, deren standespolitisches Herz 2012 noch für anderen Fraktionen pochte.
Die Grünen Ärzte  haben ein Mandat, Kammer light gleich zwei Mandate verloren.
Wenigstens TfT haben die Anzahl ihrer Mandate gehalten.

Im Gegensatz dazu hat Steinhart, der Wahlsieger aus 2012 , heuer gleich mal drei Mandate dazu gewonnen und hält die absolute Mehrheit in der Kurie der niedergelassenen Ärzte und ist mit 10/47 Mandaten Drittstärkster bei den Angestellten.
Asklepios Union hat überhaupt aus dem Stand 11 Mandate gewonnen und wurde aus dem Nichts zur viertstärksten Fraktion!
So nebenbei ist AU auch gleich hinter TfT die zweitstärkste Vertretung bei den Turnusärzten geworden, ohne gleich den Kampf gegen alle anderen zu propagieren!

Ihr Medicus zählt auch zu denjenigen, die sehr viel an Herrn Steinhart kritisieren können.
Als langjähriger Schatten des ehemaligen Präsidenten Dorner ist nicht zuletzt er ein Symbol für vieles, was uns an der Wiener Kammer in der Vergangenheit störte. Ich empfand ihn stets als Meister der behende betriebene Spaltung der Ärzteschaft in Angestellte und Niedergelassene, nur um den eigenen Machterhalt zu sichern, nur muss man anerkennen, das das über 600 Wähler in der Kurie der Angestellten offenbar nicht so empfanden!

Ich halte es aber für demokratiepolitisch extrem gefährlich, eine Koalition zu schmieden, die primär gegen den Wahlsieger und die absolute Mehrheit der Mandatare gerichtet ist, die von Niedergelassenen gewählt wurden!

Und noch etwas:
Ich kann mich nicht entsinnen, dass viele von uns mit der aktuellen Kammerstruktur seit 2012 eine ungeteilte Freude hatten
,
alle, auch die Regierungsfraktionen versprachen schließlich nicht grundlos all die Änderungen:
schlankere, effizientere Strukturen,
weniger hochbezahlte Referate,
einen besseren Wohlfahrtsfond,
bessere Ausbildungsbedingungen,
…. kritisierten die fehlende Servicefunktion der WÄK,
fanden, dass wir kein Ansprechpartner mehr für die Politik sind …

Ja, und wer ist denn für das alles in der letzten Legislaturperiode verantwortlich gewesen?
Wer konnte sich erst nach Wochen daran erinnern, dass er Postenreduktionen im AKH unterschrieben hat?
Wer fand den unterschriebenen Vertrag mit Wehsely so lange gut, bis dieser endlich im Original leakte?
Wer glaubt denn wirklich, dass man gleichzeitig Personalvertreter und Kammerfunktionär sein muss?
Wer blieb bei allen Tiraden der Grünen Patientenanwältin gegen die Ärzte mäuschenstill?

Wer hat den aus dieser Koalition in der ÖÄK die Stimme Wiens eingebracht?
Und wer glaubt denn wirklich, dass das alles mit einem mehr vom Alten nun besser wird?

Steinhart und seine Vereinigung sind sicher für viele Fehlentwicklungen in der Vergangenheit verantwortlich,
aber dass sich Szekeres und seine alte/neue Koalition jetzt an ihre Sessel klebt, wird unsere Probleme vermehren, sicher nicht lösen …..

Schade …. ich beginne den geringen Grad an Wahlbeteiligung langsam zu verstehen …

Link: das Wahlergebnis im Detail:  Ohne Worte: Die Wahlergebnisse der Wiener ÄK Wahlen https://medicus58.wordpress.com/2017/03/26/ohne-worte-die-wahlergebnisse-der-wiener-aek-wahlen/

Written by medicus58

5. April 2017 at 18:58

Das Interesse an der Ärztekammerwahl Wien: eine Randnotiz

leave a comment »


Bis (Sorry, „nicht heute“, der Beitrag wurde irrtümlich zu früh freigeschaltet), wenige Tage vor Ende der Briefwahlmöglichkeit, erreichten die Beiträge zur kommenden Kammerwahl auf diesem Blog in Wien 2000 Zugriffe.
Bei rund 12.000 (sorry. bei der Veröffentlichung stand da irrtümlich 5000) Wahlberechtigten, von denen höchstwahrscheinlich nur etwa die Hälfte von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und davon fast alle via Briefwahl, ist das auf den ersten Blick nicht so übel, insbesondere wenn man sich vor Augen führt, dass dieser Blog zuletzt weder auf der Facebook-Gruppe der Wiener Ärzte im Google Mittelbauforum geteilt wurde, da sich (ebenfalls kandidierende) WebmasterInnen dagegen ausgesprochen haben.

Jedenfalls ist das bedeutend mehr Interesse, als der Live-Stream der selbsternannten „Elefantenrunde“ auf Youtube entfachen konnte, der es bis heute nicht mal auf 500 Aufrufe gebracht hat. Dazu kommen noch etwa 100 Zuhörer, die die Diskussion direkt in der Kammer verfolgten.

So nach der (Brief-)wahl und vor dem großen Postenschacher sei mir doch an die Entscheidungsträger die Frage erlaubt, ob das Informationsbedürfnis von Wiener Ärztinnen und Ärzten nicht doch etwas angefacht worden wäre, hätten diese Beiträge Eingang in besagte Foren gefunden, oder wollte man ganz bewusst die Information ausschließlich aus eigenem Munde und mittels Spam-Mails unter das Wahlvolk bringen und findet das alles ohnehin ganz OK ….

PS: Bitte, die Korrekturen vom 20.3. zu beachten ….

Written by medicus58

19. März 2017 at 00:01

Vom PHC zum PVG, von der ÄK in die AK

with 3 comments


Mit relativ geringer medialer Aufmerksamkeit versammelt die Ärztekammer heute in Wien wieder niedergelassene Kollegen zu einer Protestversammlung gegen das drohende PVG, das Bundesgesetz über die Primärversorgung in Primärversorgungseinheiten.

Die Gesundheitspolitik, die in der letzten Zeit für die angestrebten multiprofessionellen Erstanlaufzentren immer das Kürzel PHC (= Primary Health Care) verwendete, spricht nun von PVEs (Primärversorgungseinheiten).
Als Organisationsformen schweben dem Gesetzgeber entweder Gruppenpraxen oder selbstständige Ambulatorien, ggf. Netzwerke in Form von Vereinen aus freiberuflichen Ärzten, anderen Gesundheits- und Sozialberufen oder deren Trägerorganisationen vor.
Wichtig scheint der Politik jedenfalls, dass die Primärversorgungseinheiten eigene Rechtspersönlichkeiten darstellen, offenbar damit die Krankenversicherungen mit ihnen, wie schon längst mit Röntgen-, Labor- oder Physikalischen-Instituten, Direktverträge abschließen können;
dass sie sich davon ein gegenseitiges Ausspielen der Gesundheitsdienstleistungsanbieter erwarten, entspricht der Logik des Marktes.

Befürworter lesen aus der Vorlage heraus, dass dies ohnehin noch innerhalb eines lt. ASVG mit der Ärztekammer (ÄK)  zu vereinbarenden Gesamtvertrages zu geschehen hat, Kritiker verweisen auf die Gummibestimmungen in solchen Rahmenverträgen und sehen den einzelnen Arzt schutzlos den Monopolisten in diesem Spiel ausgeliefert und finden es schon ziemlich einerlei ob es sich nun um Gebietskrankenkassen oder Gesundheitskonzerne handeln wird.

Für Eric Frey im Standard ist die Sache überhaupt einfach: Der einzige Verlierer einer solchen Entwicklung wäre die Ärztekammer, die Mitglieder und Macht einbüßen würde. Kein Wunder, dass ihre Funktionäre mit solcher Verbissenheit die Gesundheitsreform bekämpfen

Der Korrespondent der Financial Times und des Economist hat sich wohl schon habituell als (neo)liberal zu gebärden, aber er verzichtete leider auch auf die notwendige Recherche. Solange wir die Gesetze in unserem „Kammerstaat“ nicht ändern, würde die Ärztekammer kein einziges Mitglied einbüßen, auch wenn sie jeden Einfluss auf die Entwicklung des Gesundheitssystems verlöre.
Der § 4 AerzteG Erfordernisse zur Berufsausübung regelt eindeutig, dass eine eigenverantwortliche ärztliche Tätigkeit u.a. an die Mitgliedschaft in einer der neun Landesärztekammern bzw. in die Eintragung in deren Ärzteliste gebunden ist!

Während also jetzt die Gesundheitspolitik nicht zuletzt mit dem PVE-Gesetz versucht, das Mitspracherecht der Ärztekammer weiter zu beschneiden,
wie viel darüber streiten wir uns alle noch,
bürdet sie gleichzeitig den Ärztekammern eine Reihe von Aufgaben im sogenannten übertragenen Wirkungsbereich auf,
die wir Ärzte uns alle auch noch selbst bezahlen müssen (Arztakademie (DFP-Programm), Wohlfahrtsfond mit all seinen Altlasten, ÖQMed, …).

Ich habe mich schon einmal in diesem Zusammenhang (PHC – für wie blöd hält man uns eigentlich) gefragt, wie lange es wohl dauern wird, bis der Letzte begreift, dass man bald nur mehr auf den Nachteilen des Freien Berufes sitzen wird, aber schon längst nicht mehr „Mittler zwischen Bürger und Staat“ sein kann, weil man seiner gesellschaftspolitischen Rolle  in der Zivilgesellschaft durch allerlei Winkelzüge der Politik beraubt wurde.
Gerade diese unabhängige gesellschaftspolitische Rolle ist aber das Kennzeichen Freier Berufe!

Journalisten wie Herr Frey verweisen zwar immer auf die Wichtigkeit bestimmter Rahmenbedingungen, um ihre Rolle in der Demokratie ausüben zu können (4. Kraft), bei anderen Berufen scheint ihnen das aber plötzlich weniger wichtig ….

Grenzt man Ärzte aus der gesundheitspolitischen Diskussion weiter aus, werden logischerweise die Ärzte von der Ärztekammer zur Arbeiterkammer wandern und gleich auch viel weniger Abgaben zahlen müssen, denn schließlich müssen sie nicht mehr die Strukturen einer eigenen Kammer finanzieren.
Die Politik wird sich eben dann auch um die finanziellen Altlasten der alten Kammerstrukturen kümmern müssen.
Weshalb soll ein junger Arzt denn in einen Wohlfahrtsfond zahlen, damit die pensionierten Kollegen noch ihre Pension bekommen, wenn er als Angestellter ohnehin ASVG-versichert ist.
Warum soll er sich privat haftpflichtversichern? Das wäre doch auch die Aufgabe seines Arbeitgebers.
Wieso soll er die Gesamtverantwortung für andere Gesundheitsberufe übernehmen, wenn ihm jede Anordnungsbefugnis genommen wurde?
Wie vermitteln wir nachfolgenden Ärztegeneration ein anderes ethisches Bewusstsein, als es die Mitarbeiter eines Helpdesks in Bangalore haben?

Vielleicht hat Herr Frey recht, dass es den Standesvertretern nur um die Macht geht, aber dabei würde es sich letztlich um die Rechte unseres Standes handeln und ich kann mir kaum vorstellen, dass wir alle so blöd sind, uns ausschließlich unserer Rechte berauben zu lassen ohne als Folge auch unsere Pflichten abstreifen zu wollen.

Vielleicht sollten das auch einmal unsere Standesvertreter so der Politik vermitteln!

Written by medicus58

15. März 2017 at 07:36

Ä-Kammerwahlen 2017: Wer wird Österreichs Präsident?

with 8 comments


Die Tiroler haben es schon getan
(Wechselberger verteidigt Absolute bei Ärztekammer-Wahl),
die Oberösterreicher werden es offenbar tun
(Ärztekammer-Wahl: Freie Bahn für Niedermoser),
also den amtierenden Präsidenten der Landesärztekammer wieder wählen,
beide Links nicht ganz zufällig aus den OÖ Nachrichten.

Aus diesem Grunde hat dieser Blog auch die Homepages dieser beiden Kandidaten analysiert:

Bischt a Tiroler Arzt …
O-ho, Pro Medico

Auch der amtierende NÖ ÄK Präsident Reisner scheint gute Chancen zu haben wiedergewählt zu werden,
und hat auch gleich noch als Turbo ein von ihm initiiertes Volksbegehren gestartet
(Volksbegehren „SOS Medizin“: Erste Hürde geschafft, 8.3.2017, 9:45 Uhr).
Seinen Webauftritt für NÖ (ja in Wien kandidiert er auch noch) findet sich hier: Doppelt gemoppelt: Engagiert Reisner  

Von allen dreien ist bekannt, dass sie sich um die Präsidentenwürde in der Österreichischen Ärztekammer bemühen.
Dazu kommen noch aus Wien Steinhart, der ewige Zweite hinter dem ehemaligen ÖÄK Präsidenten Dorner und jetzige Vorsitzende der Vereinigung, Szekeres, der aktuelle Präsident der WÄK, der nun statt als Kandidat der sozialdemokratischen Ärzte auf einer eigenen Liste antritt. Beide, vor allem jedoch Steinhart haben, sollten sie in Wien gewählt werden, auch Phantasien für die ÖÄK.

Gestern war ist Weltfrauentag und die Presse hat schon früher die Vorsitzende der erstmals antretenden Liste Asklepios Union, Anna Kreil als mögliche Kammerpräsidentin Wiens vorgestellt, aber im Gegensatz zu den beiden Vorgenannten hat diese noch nicht den Anspruch auf die ÖÄK gestellt.
Durchaus Chancen auf eine Landespräsidentschaft hat, die ebenfalls in der Ärztegewerkschaft Asklepios aktive Petra Preiss (Ärzteverband), nachdem der amtierende Kärntner ÄK Präsident das Handtuch warf, obwohl er erst bei der letzten Wahl seinen Vorgänger Haas vom Thron gestoßen hatte. Die ÄK in Kärnten ist augenblicklich noch vor Wien die wohl zerstrittendste.
Weltfrauentag hin oder her, da wird wohl eher eine Frau Trainerin des Fußballnationalteams als ÖÄK Präsidentin, vorerst jedenfalls.

Der neue Präsident der Österreichischen Ärztekammer wird nach den Landeswahlen in den Ländern am 23. Juni in der konstituierenden Vollversammlung in Bad Hofgastein aus dem Kreis der neun Landes-Präsidenten gewählt.
Wie schon öfters hier bemerkt, scheint das aber die Wähler in den Ländern niemanden zu interessieren,
obwohl für eine Reihe von essentiellen Gesundheitsthemen:
15a-Vereinbarungen über PVC (PrimärVersorgungsCentren, der neue Überbegriff alle Organisationsformen des PHC)
ÖSG, Österreichischer Strukturplan Gesundheit
prä- und postpromotionelle Ärzteausbildung, …. etc.
die Österreichische Ärztekammer – wenn überhaupt – der wesentliche Ansprechpartner auf Bundesebene ist.

Hat irgendjemand in der Vergangenheit bemerkt, dass sich die örtlichen Landwirtschafts-, Wirtschafts- oder Apothekerkämmerer wesentlich in eine bundesweite Debatte eingemischt hätten?

Begreift irgendwer unter den Ärzten endlich, dass unsere föderale Zersplitterung vielleicht auch einen Grund dafür darstellt, dass in Österreich viele gesundheitspolitische Entscheidungen ohne echte Mitsprache von uns Ärzten fallen und dann aus den Landeskammern nur mehr ein – meist vergebliches –  „Njet“ zur Schadensbegrenzung kommen kann.

Ich wünsche mir schon bei den Wahlen zu den Landesärztekammern ein etwas größeres Interesse an dem, was in der ÖÄK so abläuft, denn das ist mit großer Wahrscheinlichkeit bedeutsamer, als das was im regionalen Referat zur Kurmedizin so ausgedealt wird.  

%d Bloggern gefällt das: