Sprechstunde

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Archive for Oktober 2014

Spitalsärztearbeitszeit in Kärnten: Auf Minimundus ist Verlass

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Arztzeit

Wie Leser dieses Blogs wissen, habe ich im Zusammenhang mit der Diskussion über die Spitalsärztezeiten stets darauf hingewiesen, dass dabei auch das Problem der ärztlichen Nebenbeschäftigungen (Wahlarztordi, Vertretungen, Ärztenotdienst, Rettung, …) zu beachten, mit dem sich – mit etwas unterschiedlichen fachspezifischen Möglichkeiten – sehr viele Ärzte ihr relativ bescheidenes Grundgehalt aufputzen.

Ich habe überdies darauf verwiesen, dass es sich die Spitalserhalter wohl kaum bieten lassen werden, wenn die Anwesenheit im Spital – in Erfüllung der EU Norm – geringer wird und sich dafür die Kollegenschaft extramural wieder in die Arbeit stürzt. Dieser Aspekt wurde auch von fast allen Parlamentsparteien (NEOS stimmten dagegen) bei der nun beschlossenen gesetzlichen Vorgaben negiert.

Es freut mich aber, dass ich die Lage doch nicht so ganz falsch eingeschätzt habe, wenn man nun liest was die Kärntner Ärzte mit Unterstützung ihrer Kammer so fordern:

Auf der Betriebsversammlung vor einem Monat wurden jedenfalls 30 Prozent mehr Grundgehalt und das Recht auf uneingeschränkte Nebenbeschäftigung gefordert, darüber hinaus auch ein Paket für Jungärzte und Frauen, wie bezahlte Zusatzausbildungen und mehr Teilzeit-Arbeit vorsieht. Seither wurde hinter den Kulissen verhandelt, mit Erfolg.
http://kaernten.orf.at/news/stories/2675364/

Man wird noch sehen, dass das, was nun im Kleinen (Minimundus – die kleine Welt am Wörthersee) hoch kommt, bald den Rest der Alpenrepublik beschäftigen wird ..

Written by medicus58

24. Oktober 2014 at 07:37

Veröffentlicht in Allgemein

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Dann doch verblüffend, wenn man’s erlebt

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Spätestens seit der (gesponserten) Selfi-Orgie bei der letzten Oscarverleihung wurde die Portrait-Fotografie mittels Mobile zu sozialen Verpflichtung erhoben.
Kürzlich in einem – früher hätte man Kaffeehaus zu einem Lokal gesagt, dessen wesentliches Produkt eben dieses Methylxanthin darstellt, heute ist es ein stylischer, voll ökologischer Hangout mit Zimtgeruch und geschäumter Milch – nippte ich an meinem Espresso als ein Grüppchen junger Mädels den Nebentisch okkupierten. Statt belanglosem Tratsch oder selbstüberschätzender Weltverbesserung, wie dies zu meiner Jugend üblich war, beschränkte sich die Kommunikation auf das gegenseitige Abfotografieren, nachdem das eigene Make-up upgedatet war.
Mutmaßlich handelte es sich um Klassenkameraden,  die bereits den ganzen Tag zusammen verbracht haben und vermutlich auch die nächsten Monate ihre Schultern aneinander reiben werden, so dass es keinen für Dritte erkennbaren Grund gab, weshalb der Augenblick verewigt werden sollte. Wenn der einzige Grund jedoch darin bestand, das Konterfei ins Internet zu bringen, dann war ich hiermit behilflich.

Written by medicus58

22. Oktober 2014 at 09:52

Veröffentlicht in Generationen

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Warum die Wissenschaft manchmal stinkt

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Es ist im Tourismus ein offenes Geheimnis,  dass außerhalb der Ferienzeiten das Geschäft nur brummt,  weil es den wissenschftlichen Kongresstourismus gibt.
Genau so wie der Herr Karl einst bei seinem Wirten anfragte, „wos krieg i, wenn ich Euch an Sparverein bring“, leben heute unzählige Firmen davon, die nationalen und internationalen wissenschaftlichen Kongresse auf die danach hechelnden Kongresszentren zu verteilen.
Formal entscheiden zwar die jeweiligen wissenschaftlichen Gesellschaften (im Prinzip auch nur Vereine, die sich mal mit mehr mal mit weniger Recht einer wissenschaftlichen Expertise rühmen) wohin die Reise geht, in Wahrheit hängen sie jedoch längst am Gängelband der Pharma- und Geräteindustrie und sind den Profibetreuern hilflos ausgeliefert. Ein ziemlich großes Geschäft von der die immer wieder angesprochen „Einladungskorruption“ durch die Industrie bestenfalls die Spitze des Eisbergs darstellt.
Für den wissenschaftlich Tätigen ist es ohnehin ein Muss zur Gesichtswäsche zur jeweiligen Jahrestagung anzureisen.
Auch wenn in unserer schnelllebigen Zeit der alte Zyklus
1. Posterpräsentation
2. Vortrag
3. Manuskript an den Editor schicken
immer häufiger durchbrochen wird, ohne „sozialisierendes Netzwerken“ geht nix. Das „Servus Grüß Dich“ ist die Duftmarke des dazu zugehören. Die Vortragseinladung des Organisationskomitees der Ritterschlag der jeweiligen Community.

Man weiß zwar,  dass die Forschungsgelder in UK knapp sind, aber wenn man von einem durchaus renommierten britischen Emeritus darauf angesprochen wird, dass er den zuletzt bei seinem nationalen Kongress gehaltenen geschichtlichen Rückblick über unser Fach auch gerne bei der nächsten Tagung in Österreich gehalten hätte (gegen Teilersatz der Reisekosten, versteht sich), dann bringe ich es nicht übers Herz ihm zu gestehen, dass ich nicht Teil dieses Organisationskomitees bin…. aber das nur so zur Abrundung des Themas.

Ja, und nirgendwo bekommt man so viele der geforderten CME (Fortbildungspunkte) wie bei einem großen Kongreß. Also brummt das Geschäft und die Flieger über den Herbsthimmel.

Das alles würde zur gewählten Überschrift passen, jedoch wollte ich auf etwas anderes hinaus.

Früher, im Goldenen Zeitalter der Fliegerei, schaffte man es zumindest von Wien aus meist mit einem Direktflug zu den typischen Kongresslokalisationen Europas zu gelangen. Wenn man sich heute am Flughafen trifft weiß man natürlich,  dass es auch die KollegInnenschaft nach X zieht.  Trotzdem hat man eine gute Chance, dass man auf sehr verscheiedenen Wegen dorthin gelangen wird. Code-Sharing und Hub-Denken führen dazu, dass sich der Tross über ganz Europa verstreuen wird, ehe man sich abends bei der Kongresseröffnung wieder zu sehen hofft.
Immer unter der Voraussetzung,  dass es zu keinen überlangen Delays oder unangekündigten Streiks gekommen ist. Sonst sieht man sich frühestens am nächsten Tag UND nun kommen wir auf den Punkt:
Immer häufiger berichtet dann ein Subgrüppchen, dass es zwar selbst, nicht aber ihre Koffer auf den (oder zum) Olymp des akademischen Austausches geschafft haben und sie deshalb seit 24, 48 oder mehr Stunden in ihren Klamotten stecken.
Was am Badestrand im Sommerurlaub nicht so auffällt,  weil sich eine passende Badehose dort überall erstehen lässt,  ist in den überhitzten Kongresszentren des herbstlichen Europa exht ein olfaktorisches Problem.

Habe  selbst übrigens Glück gehabt, dass ich eine andere Route gebucht habe. Das nur so am Rande. Der heutige Blog ist wirklich ganz selbstlos.

Written by medicus58

19. Oktober 2014 at 17:28

KAV: Superkalifragilistisch Expealigorisch

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Supramaximal

Das auch das Wiener AKH Teil des Wiener Krankenanstaltenverbundes ist, darf bei den Lesern als bekannt vorausgesetzt werden. Viele wissen vielleicht auch, dass fast alle Ärzte und die meisten „wissenschaftlichen“ und einige „administrative Mitarbeiter“ nicht vom KAV sind sondern vom Bund („Wissenschaftsminister“) oder den Kliniken bzw. der Meduni selbst angestellt und bezahlt werden. Ein problematisches Hybrid wie es z.B. auch an der Grazer Meduni existiert. Davon soll aber heute nicht die Rede sein.

In mehreren Blogbeiträgen habe ich versucht aufzuzeigen, dass von der Gesundheitspolitk seit Jahren die Grundlagen geschaffen werden, dass sich die fachärztliche Präsenz in den öffentlichen Spitälern derjenigen der privaten, gewinnorientierten Krankenanstalten annähert; im Klartext, dass außerhalb der Kernarbeitszeit für kompliziertere Fragen kein geeigneter Ansprechpartner mehr zur Verfügung stehen wird.

Spezialisierung zur Qualitätsverbesserung ist out, im Spital gibt’s fachärztlichen Pannendienst http://wp.me/p1kfuX-Pr

Spitalskonzept 2030 und die „wehsentliche“ Wandlungen seiner Produktdeklaration http://wp.me/p1kfuX-K9

Es tut sich was, nur was? Spitäler im Um- und Abbauhttp://wp.me/p1kfuX-lV

Reform=Stillschweigen zur Errichtung eines Potemkinschen Dorfes (8/2011) http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=43022

Neben der „Schwerpunktbildung“ d.h. aus jeweils zwei mit fast allen dem jeweiligen Stand der medizinischen Wissenschaft entsprechenden spezialisierten Einrichtungen wurden eine Strukturen gebastelt, in denen nur mehr zwei Spitäler zusammen (WSP+KHL, KFJ+RUD, DSP+NORD)diese Vollversorgung sichern.
Natürlich gibt es das auch in anderen europäischen Ländern, nur innerhalb einer gewachsenen Struktur, in der auch die extramurale Versorgung (niedergelassene Ärzte, externe Institute, Hebammen, Physioks, …) entsprechend mitgewachsen ist. Wenn in der Nacht und am Wochenende genügend Kinderärzte zur Verfügung stehen, dann werden die besorgten Eltern nicht die Spitäler stürmen und dort einen nicht unbeträchtlichen Teil des diensthabenden Personals beschäftigen. Wenn dieses aber wegrationalisiert wird, ohne dass extramurale Versorgungsstrukturen geschaffen werden, dann schauts gruselig aus.

Eine ähnliche Anwandlung befällt mich, wenn ich mir die nächste Planungsstufe ansehe:

Wieder kreiert man an der bestehenden Nomenklatur vorbei Wortschöpfungen, um zu vernebeln, dass es letztendlich um eine die Versorgungsdichte einschränkende Einsparung geht.

Das stationäre Versorgungsangebot in Wien soll zukünftig drei Stufen haben:

Stufe 1 SUPRAMAXIMALVERSORGUNG
(jetzt verstehen Sie vermutlich den eigenartigen Titel des heutigen Blogbeitrages), die nur mehr in den Universitätskliniken des AKH stattfinden soll.

Stufe 2 Maximal- und Schwerpunktversorgung
im noch undefinierten Wechselspiel zwischen AKH und den verbleibenden 6 KAV Krankenastalten in sogenannten „interdisziplinären Zentren und Fachzentren“.

Stufe 3 Grundversorgung
also der offenkundige Rest zwischen Pflaster kleben und „Heile-Heile-Gänschen“.

Wer in der täglichen Praxis erlebt hat (und ich kenne beide Seiten)
wie schwer es sein kann einen Patienten im AKH unterzubringen, wenn er nicht gerade prominent ist oder in eine medizinische Studie passt
dem steigen angesichts dieser Strukturfantasien die Grausbirnen hoch.

Seit Jahren hat der KAV immer größere Probleme hoch qualifizierte Personen für die Abteilungsleitungen seiner Nicht-univeritären Krankenhäuser zu finden (für einige Primariate gab es in den letzten Jahren überhaupt nur mehr einen Bewerber!). Wenn man sich nun explizit von seinem eigenen Mantra Spitzenmedizin für alle  (http://www.wienkav.at/kav/ZeigeAktuell.asp?ID=16031) verabschiedet, mag bezweifelt werden, dass man aus diesem Dilemma herauskommt.

Aber vielleicht will man das gar nicht?!?

Abteilungsleiter wollen ohnehin immer wieder Reinvestitionen oder manchmal sogar Neuinvestitionen, um die Weiterentwicklung der Medizin auch in Ihren Abteilungen anbieten zu können.
Wenn man in der neuen Master BO (Master-Betriebsorganisation im KAV: Da fährt die Eisenbahn drüber http://wp.me/p1kfuX-NSeinerseits die Stammärzte nur mehr als Handlanger einsetzt (wo es unbedingt sein muss, weil die Pflege nicht operiert, die Radiologietechnologen keinen CT befunden und irgendwer die Gesamtverantwortung tragen muss) und immer mehr Multiprimariate schafft und die Kontrollspange des Abteilungsleiters derartig überdehnt, dass er nur mehr Management per distance schaffen kann, dann scheint es wirklich verlockend, wenn man darauf vertraut, dass letztendlich die Probleme alle ins AKH geschickt werden können.

Wenn man die seit Monaten immer größeren Geld-, Personal- und Organisationsprobleme des AKHs negiert, was nur jemand gelingen kann, der die Bodenhaftung zur Realität endgültig verloren hat, was uns wieder zum Titel bringt:
Supercallifragilisticexpialidocious! Mary Poppins was right, it’s extraordinary! It *does* make you feel better! Hee hee hee hee!

Written by medicus58

15. Oktober 2014 at 17:53

Das Leiden der Kunst – eine Kategorie für sich

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Samstag besuchte ich erstmals in meinem Leben das (übrigens sehr sehenswerte) Museum der Porzellanmanufaktur im Wiener Augarten. Die Bilder zeigen zwei Ausstellungsstücke, die mir besonders gut gefallen haben.

Die Tänzerin „Schlagobers“ aus 1927, nach einem Entwurf von Mathilde Szendrö-Jaksch

Augarten small 2

und „Pauline“ eine monumentale Figur nach einem Entwurf von Gundi Dietz aus dem Jahr 2004, sind zwei Ausstellungsstücke, die mir persönlich besonders gefallen haben.
Augarten small 1

Gebloggt habe ich aber diesen Ausflug aus einem ganz anderen Grund: Ich finde es immer wieder bemerkenswert, mit welcher Abgehobenheit in der Kunstgeschichte die politischen Vorgänge in einer bestimmten Epoche gesehen werden. Das soll jetzt keine spezifische Kritik der Augartenmanufaktur sein. Viele große Kunstwerke verdanken ihre Entstehung den Opfern vieler Namenlosen, denken wir nur an die ägyptischen Pyramiden oder an die Kathedralen des Mittelalters. Auch heute vergessen wir beim Anblick viele grandioser Bauwerke auf diejenigen, die sie erbaut haben und deren minderbezahlte Arbeitsleistung oder deren überproportionale Besteuerung zu ihrer Verwirklichung beigetragen haben.

Daran musste ich denken, als ich auf der Tafel „Augarten zwischen 1938 und 1945“ las:

Für die Wiener Porzellanmanufaktur bedeuteten die Ereignisse vor und während des Zweiten Weltkriegs eine massive Einschränkung und neue Direktiven im Bereich
der künstlerischen Produktion.

um wieder versöhnlich zu schliessen

1939 übernahm Dr. Emil Friedl die Leitung des Betriebs und die Stadt Wien erwarb die Aktienmajorität. Direktor Friedl und seine Mitarbeiter schützten in all jenen Jahren einen kommunistischen Brennmeister vor der Verhaftung durch die Nationalsozialisten. Als Anerkennung für seine Rettung vermittelte dieser nach Kriegsende zwischen der Manufaktur und den russischen Besatzern …

Dadurch konnte sich die Manufaktur ausreichende Kohlemengen für die Heizung der Brennöfen sichern.

Nicht nur ich seh‘ ROT für die Grünen

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Regelmäßige Leser dieses Blogs waren seit Jahren gezwungen der Beziehungsarbeit eines langjährigen Grün-Wählers zu folgen und irgendwann befürchtet man sich in der Gesellschaft manch anderer Kritikers nicht ganz wohl.
Da freut es, wenn man sachliche Kritik aus einer Ecke liest, die über den Verdacht vom Schmuddelrand der österreichischen Politik abgesondert worden zu sein, erhaben ist.

Ich kann Ihnen aber auch den Grünen die Lektüre von Stefan Kappachers Blog Sechsmal hübsch http://wp.me/p3YvOX-9P nur wärmstens empfehlen.

Nachfolgend eine sicher inkomplette Zusammenstellung meienr eigenen Gedanken über die Partei, die von einer Hoffnungspartei „links der Mitte“ zu einer Mehrheitsbringerpartie wurde.

Sicher polemisch und mit Eigeninteressen formuliert, aber wenn das was eine aktuelle Presseaussendung der Initative Kaisermühlen gegen Christoph Chorherr vorbringt nur in Teilen verifizierbar ist, dann ist der Abgrund noch viel tiefer als man glauben möchte.
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20141008_OTS0096/danube-flats-christoph-chorherrs-geheimnis-ist-gelueftet

Irgendwie passt das alles zu dem was Kappacher so formuliert:

Grüne Selbstaufgabe in Kernthemen

Dafür gibt es eine Reihe von Belegen, etwa die grüne Selbstaufgabe in puncto Transparenz und Stadt-Eigenwerbung. So haben die Grünen 2013 einem neuen Rahmenvertrag über 133 Millionen Euro mit dem SPÖ-nahen Bohmann-Verlagzugestimmt, der mit dem vielen Geld Jubelbroschüren herstellen wird. Es ist nicht der erste Vertrag dieser Art, und in der Opposition haben die Grünen noch von dubiosen Millionendeals der SPÖ gesprochen. Jetzt rechtfertigt sich Grünen-Klubobmann David Ellensohn mit dem Argument, es gebe in Österreich eben kaum Verlage, die nicht als SPÖ- oder ÖVP-nahe gelten. Auch die jüngste Aufstockung der Mittel für das Stadtmarketing und zuletzt auch noch für den umstrittenen Presse- und Informationsdienst der Stadt, den PID – notabene kurz vor einem Wahljahr, tragen die Grünen tapfer mit. Ellensohn sagt dazu immer, dass das kein grünes Projekt und das Inseratenvolumen der Stadt zu hoch sei. Aber man müsse eben Kompromisse machen. Offenbar auch dann, wenn es um den Kern grüner Glaubwürdigkeit geht.

Mahü: Anrainer sind den Grünen nicht grün
http://wp.me/p1kfuX-PX
Aus für Minikapitalismus
http://wp.me/p1kfuX-Jd
Der Grünwähler
http://wp.me/p1kfuX-F6
Vassilakou untergräbt Glaubwürdigkeit der Grünen
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=81799
Ich seh ROT für die GRÜNEN
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=74748
Als gäb’s kein Morgen und wär das Gestern nie passiert: Inserate eines Wr. Wohnbaustadtrats
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=72841
Faymann und seine Spendierhosen
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=54502
Heute mache ich es mir leicht
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=55176
Teflon-Faymann
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=49948
Das Grüne Quadrat
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=47854
Stoppt die Impertinenz
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=44479
Haben die Grünen das notwendig?
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=32424
Sigrid Pilz: Von Traumjobs kann man nie genug kriegen
http://wp.me/p1kfuX-wh
GRÜN IN WIEN: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“
http://wp.me/p1kfuX-1a
Ein STOP BEAUFTRAGTER für WIEN muss her
http://wp.me/p1kfuX-vm

 

Written by medicus58

10. Oktober 2014 at 07:19

Zuerst beschließt Rot/Grün ein PR Budget und schon meldet sich der Boulevard

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Heute bei der Heimfahrt fiel mir in der U3 die aktuelle Ausgabe von HEUTE  auf, die in großen Lettern den in einer aktuellen Meinungsumfrage prophezeiten Absturz der Wiener SPÖ bei den kommenden Gemeinderatswahlen kund tat.
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Das erste was mir da in den Sinn kam: Da bringt sich das scheinbare Gratisblatt wohl in Stellung,  um vor den Wiener Gemeinderatswahlen im Juni 2015 möglichst viel von den von Rot-Grün beschlossenen PR-Millionen abzubekommen.
Erst vor wenigen Tagen hat das Rathaus seinen zuletzt mit Hinweis auf den kommenden Eurovisionssongcontest schon aufgestockten Millionenetat nochmals aufgedoppelt.
Als ich ebenfalls heute, erstmals seit Wochen eine aktuelle Ausgabe von ÖSTERREICH im Postkasten vorfand, die ebenfalls den nahenden Tod der Wiener SPÖ auf der Titelsrite verkündete
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war mir klar, dass ich wohl richtig liegen musste: Die beiden Gazetten, die sich zu einem nicht unbeträchtlichen Teil durch Inserate des Rathauses finanzieren, signalisieren unverschämt,  dass es wieder Zeit wäre, völlig unnötige Einschaltungen zu buchen, um dad eigene Image wieder hoch zu kriegen.  Dass damit auch im redaktionellen Teil eine benevolente Berichterstattung erkauft werden könnte, wird hier selbstverständlich nicht behauptet, denn das wäre Verleumdung. Da zumindest den Wienern beide Blätter ohnehin gratis nachgeworfen werden, sollte es Ihnen ein Leichtes sein, die Unabhängigkeit von Werbeabteilung und Redaktion der beiden Machwerke zu prüfen … LOL
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Written by medicus58

9. Oktober 2014 at 17:26

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