Sprechstunde

über alles was uns krank macht

Archive for the ‘Gesundheitssystem’ Category

Supermarkt statt Superkrankenhaus

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Es ist ja nicht so, dass ich mich maßlos vor dem frühen Korona-Tod ängstigte, obwohl ich schon ziemlich an die oberen Risikogruppen schramme, aber natürlich habe ich mich auch an die Vorgabe meiner Dienstgeberin gehalten und trage seit über einer Woche bei jedem Patientenkontakt nun eine Mund-Nasen-Maske.

Warum das zwar im Wiener Krankenanstaltenverbund (oder wie der gerade heißt) so vorgeschrieben wurde, im Niederösterreichischen Schwesterbetrieb (noch) nicht, wollen wir jetzt mal nicht hinterfragen, die ganz großen Tröpfchen wird es schon aufhalten, in beiden Richtungen, also gut.

Seit heute wissen wir, dass der kreisenden Krisenstab um unseren Bundesmaturanten, solche Masken ab Mittwoch verbindlich in allen Supermärkten vorschreiben wird, auch gut, wenn Billa und Co. die rechtzeitig auftreiben und die Menschen lernen damit umzugehen.

Was ich aber dann nicht mehr so ganz verstehe ist, weshalb, wenn wir im Supermarkt schon aufrüsten, wir nicht auch im Patientenverkehr (in Praxen und Spitälern) auf ein etwas höheres Sicherheitsniveau gehen. Noch würde ich annehmen, dass die Vortestwahrscheinlichkeit im Gesundheitssystem auf Kranke zu treffen etwas höher sein sollte, als im Supermarkt.

Written by medicus58

30. März 2020 at 16:38

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Die lügen doch alle die Chinesen

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Seit Beginn der Covid-19 Pandemie verhindern Ressentiments gegen die VR China einen rasche Reaktion auf das SARS Cov2.

Erinnern wir uns.

In Phase 1 überschwemmen uns die Medien mit Fledermaus essenden Chinesen. Dass der Virusbringer vermutlich das Schuppentier war deutlich weniger Meldungen wert.

In Phase 2 schauderten uns die rigorosen Freiheitsbeschränkungen, die natürlich nur in einer kommunistischen Diktatur möglich schienen.

In Phase 3 schwenkten wir übergangslos von den Gruselbildern chinesischer in die der italienischen Spitäler. Obwohl chinesische Wissenschaftler 3 Tage nachdem das offizielle China die Epidemie offiziell machte, das Virus Genom der internationalen Forschung zur Verfügung stellte, glaubten die amerikanische CDC einen eigenen Weg gehen zu können (What Went Wrong with Coronavirus Testing in the U.S.) und verkannte so lange Zeit die Dimension des Problems vor der eigenen Tür. Die großen Fallzahlen in NYC resultieren zum Teil auch daraus, dass sich die Stadt von der FDA einen eigenen Test erlauben ließ, da sie erkannten, dass der CDC Test unbrauchbar war.

In Phase 4 erzählten wir uns atemlos, dass einem der chinesischen Whistle-blower erst nach seinem Tod geglaubt wurde, während auch bei uns die ersten Fälle ebenso unter den Teppich gekehrt wurden, weil sie politisch und ökonomisch nicht ins Konzept passten.

Aus China lagen wenige Wochen nach dem Ausbruch wissenschaftliche Publikationen über die klinischen Erfahrungen mit dem Problem vor und fast alle Länder übernahmen die rigorosen chin. Maßnahmen, die sie kurz davor noch kritisiert haben.

In den Medien zirkulieren weiterhin endlose Listen mit behaupteten chinesischen Lügen (The Comprehensive Timeline of China’s COVID-19 Lies), nicht nur aber besonders in den USA. Zahlreiche Modelle werden durchgerechnet und der lokale Verlauf der Infektionswelle prognostiziert, weil den Daten aus China ja nicht zu trauen ist. Nur wird da halt aus dem Palmsonntag, der Ostermontag und inzwischen Pfingsten, was ziemlich genau der Dauer der Heißen Phase in Hubei entspräche, aber den Chinesen ist nicht zu trauen.

Verstehen Sie mich richtig, mir liegt es fern das politische System in China sympathisch zu finden, aber die Verlogenheit mit der den Chinesen misstraut wird, obwohl wir im wahrsten Sinn immer atemloser auf die Lieferung von chinesischen Schutzanzügen und -masken warten ist nicht nur ärgerlich sondern auch gefährlich.

In Sachen Selbstschutz des Betreuungspersonals, Triage und Therapie hatten die Chinesen einen Vorsprung von einigen Wochen von dem wir profitieren hätten können, haben wir aber beidseits des Atlantik wohl nicht

Written by medicus58

29. März 2020 at 09:57

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Zwei Beobachtungen zur aktuellen Covid-19 Situation

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Die Maßnahmen der Bundesregierungen haben nach eigener Aussage zwei wesentliche Ziele. Erstens sollen die Spitäler (Intensivstationen) geschützt werden, zweitens die Risikogruppe der betagten Mitbürger.

Aktuell sind in Österreich im Mittel 18% der hospitalisierten Patienten auf einer Intensivstation. Es fallen jedoch große Schwankungsbreiten zwischen den Bundesländern auf. Reiht man die obige Tabelle nach dem Anteil der Intensivpatienten so fällt auf, dass die Bevölkerungs- aber auch Spitalsbetten-starken Bundesländer (W, OÖ, NÖ) einen geringeren Anteil an hospitalisierten Patienten auf die Intensivstation schicken (müssen), während nicht nur im Westen (S,T,V), wo der Anteil an positiv getesteten Patienten sowohl absolut als auch relativ zur Bevölkerungsgröße hoch ist, sondern auch im SO (K, B) relativ mehr der hospitalisierten Patienten gleich auf der Intensivstation landeten. (erste Spalte Zahl der Hospitalisierten, zweite Spalte Zahl auf der Intensiv, dritte Spalte %)

Wien1291411
Oberösterreich821012
Niederösterreich1271814
Steiermark1252318
Salzburg481021
Tirol1663823
Vorarlberg361028
Kärnten22836
Burgenland9444
28.3.

Update: 29.3. nur in Wien hat sich der Prozentsatz (letzte Spalte) derer die auf der Intensiv liegen erhöht. Ganz offensichtlich ist das nicht direkt mit den Steigerungsraten der Hospitalisierung korreliert, wo OÖ die höchste Steigerung aufwies und Wien im Mittelfeld liegt.

Oberösterreich1382216
Niederösterreich1602616
Steiermark1422417
Wien1763520
Salzburg531223
Tirol1854223
Vorarlberg451329
Burgenland10440
Kärnten22941

Da es schwer vorstellbar ist, das COVID-19 Bundesland-spezifisch anders verläuft, legt das den Verdacht nahe, dass die lokalen Ressourcen die Hospitalisierungsindikation maßgeblich beeinflussen. Warum man hier keine bundesweite Verteilung der Patienten durchführt, so lange das noch möglich erscheint, um eben nicht solche Brennpunkten wie Bergamo zu erleben, verstehen ich nicht.

Wie bereits früher bemerkt (Fail? : Schützen wir wirklich die Alten, schützen wir die Spitäler?) nimmt der Anteil > 65-Jährigen kontinuierlich zu und diese stellen konstant die zweit-häufigste Altersgruppe dar.

n%
<5210,3
5-141742,1
15-247369,1
25-34122015,1
35-44120214,9
45-54175721,7
55-64141917,5
>64156519,3

Auch hier fehlen mir am 13.Tag der Maßnahmen neue Ansätze, wie man die selbst gesteckten Ziele besser erreichen könnte als bisher.

Mir scheinen diese beiden Beobachtungen wesentlicher als so manche Jubelmeldung:

Kurier: Mit Stand 15 Uhr gab es Samstagnachmittag 8.030 Corona-Fälle in Österreich – im Vergleich zu 24 Stunden davor bedeutet dies ein Wachstum von nur 7,9 Prozent – also erstmals einstellig in Österreich

Salzburger Nachrichten: Patient von Wiener Lungenfacharzt negativ

International Business Times: Prince Charles Reportedly Didn’t Contract Deadly Coronavirus From Prince Albert

Written by medicus58

28. März 2020 at 18:27

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Monothematisches Denken in der Krise gefährdet auch das Gesundheitssystem

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Blickt man auf das Dashboard des Gesundheitsministeriums, dann wird man durch die, ja wir haben es alle begriffen, exponentielle Wachstumskurve einer Pandemie geschockt und jedes Mittel erscheint gerechtfertigt, um Leben zu retten.

Zu Beginn der Maßnahmen habe ich schon befürchtet, dass die Kur schlimmer als die Krankheit werden könnte und bin da nicht der einzige der das so sieht. Auch wenn das alles so klingt, als würde man rechtspopulistischen Verschwörungstheoretikern nach dem Mund reden, so sei doch darauf hingewiesen, dass aktuell zwei Umstände relativ klar sind:

1. In ca. 80% der Erkrankten heilt COVID-19 ohne intensivmedizinische Maßnahmen aus und eine Therapie u/o Impfung ist für die nächsten paar Monate nicht zu erwarten.

2. Die gesundheitlichen Nebenwirkungen von Arbeitslosigkeit sind medizinisch wohl definiert:

Eine aktuelle Analyse des gerade jetzt sehr bekannt gewordenen deutschen Robert Koch Instituts aus 2003 ist frei lesbar im Netz: Link

Grundsätzlich gilt, dass Arbeitslose, im Vergleich zu Berufstätigen, in Bezug auf alle Diagnosekapitel eine höhere Inanspruchnahme von Krankenhausleistungen aufweisen (gemessen an der Verweildauer).

Extrem verkürzt kann man das auch so zusammenfassen:
Wenn wir die Spitäler schützen wollen, sollten wir auch die Anzahl der Arbeitslosen beachten.

Es kann fatal werden sich darauf zu verlassen, dass Arbeitslosigkeit nicht infektiös ist. Mich würde interessieren wie das in unseren Simulationsspielen berücksichtigt wird.

Written by medicus58

27. März 2020 at 07:38

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Dashboard: Zur Covid-19 Pandemie haben wir auch seit Jahren eine Epidemie der Gesundheitsdaten

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Seit vielen Jahren wird auf diesem Blog immer wieder die aburd miese Qualität österreichischer Gesundheitsdaten beklagt. Egal ob es der Datenfriedhof ELGA ist oder die zahllosen Beispiele
verrückter Spitals IT:

Krankenhaus EDV: erfassten Widerspruch im Anlassfall
Meine Paranoia mit der Spitals-EDV oder wenn alles steht, geht’s weiter wie bisher
Die Überraschungseier der Krankenhaus EDV
Kunstfehler waren gestern, heute haben wir die EDV
Risikofaktor medizinische Informatik

Jeder, der sich auf den Streit mit Gesundheitsökonomen und -politiker einlässt kommt bald darauf, dass jeder von anderen Zahlen spricht und am Ende keiner mehr weiß, wie viele Äpfel und Birnen in diesem Kompott verarbeitet werden.
Jeder der um Facharzt-Ausbildungsstellen angesucht hat realisiert sehr bald, dass die nachweisbar lokal erbrachten Leistungen in keinem Verhältnis zu den Zahlen stehen, die in Ärztekammer und Gesundheitsministerium aufliegen.

Natürlich ist das kein spezifisch österreichisches Problem, dass unrichtige Gesundheitsdaten zu beängstigenden Prognosen hochgerechnet werden, wie in diesem Blog an Hand der Die toten Seelen in der Computertomografie besprochen wurde.

Auch die an sich gute Initiative des Gesundheitsministeriums auf einem sogenannten Dashboard zeitnah die aktuellen Entwicklungen der COVID-Erkrankungen in Österreich zugänglich zu machen zeigt die (Immun-)schwäche der Gesundheitspolitik.

Am 19.3. jubelte man: Coronavirus: Neue Website des Gesundheitsministeriums informiert über Stand der Ausbreitung

Am 20.3. gab es den shut down: Datenleck bei Coronavirus-Seite des Gesundheitsministeriums Datenbank stand weitgehend offen und erlaubte Rückschlüsse auf einzelne Fälle

Danach lief die Seite wieder und wir freuten uns über den geringen Anteil an hospitalisierten und intensivpflichtigen Patienten bis vor ein paar Tagen die ersten Relativierungen in den Medien auftauchten, dass Zeitverzögerungen mit der Eingabe das Bild verfälschten und das Dashboard verschwand bald darauf.

Gestern gab es eine Pressemeldung des Gesundheitsministers:

Das System der Meldung jener PatientInnen, die eine stationäre Behandlung benötigen, wurde, EMS-basiert, auf direkte Einmeldung durch die Bundesländer umgestellt, da dies ein aktuelleres Bestandsbild ermöglicht. Dies erklärt den sprunghaften Anstieg bei jenen Menschen in Spitalsbehandlung, sowohl auf Normalstationen als auch insbesondere im intensivmedizinischen Bereich.
Wir bedauern die nötige Korrektur und die nun nötigen Wartungsarbeiten. Es ist uns ein Anliegen, möglichst transparent und im Detail richtige Zahlen zu kommunizieren.

Das Dashboard war heute bis am späten Nachmittag offline. Abends war die Seite wieder erreichbar: www.info.gesundheitministerium.at

Mittagsjournalbeitrag 26.3. 12:08


Was aber viel beunruhigender in diesem Zusammenhang ist, als die wohlbekannte österreichische Epidemie der Gesundheitsdaten:
Seit Beginn der Pandemie starren wir atemlos auf die Computersimulationen (Coronavirus: Künstliche Intelligenz vs. Menschenverstand) und entscheiden auf dieser Basis über einschneidenden Maßnahmen.

Da macht es schon einen Unterschied, ob der Datensatz sowohl hinsichtlich seiner absoluten vor allem aber seiner zeitlichen Dimension valide ist.

Written by medicus58

26. März 2020 at 17:46

Fail? : Schützen wir wirklich die Alten, schützen wir die Spitäler?

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21.3.2020

Wie man auf der Verteilung am 21.3. betrachtet, stellten die über 65-Jährigen die dritthäufigste Gruppe an Erkrankten dar.

22.3.2020

Am 22.stellen sie die zweithäufigste Gruppe dar.

23.3. 17:50

Heute nachmittags würde dad noch deutlicher, die über 65-Jährigen sind weiterhin die zweithäufigste Gruppe.

Jetzt ist diese, wie alle anderen Häufigkeiten sicher einem nicht unbeträchtlichen Selection Bias (Ältere werden vielleicht vorsichtshalber bevorzugt getestet) aber erfreulich ist die Entwicklung nicht gerade.

Und wenn man den Engpass an Schutzkleidung in den Spitälern kennt, fragt man sich, ob die Spitäler bis jetzt „gerettet“ wurden….

Written by medicus58

22. März 2020 at 23:50

Überleben Sie Covid-19: Was Ihnen die Virologen vergessen zu sagen

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Erwarten Sie nicht eine der unzähligen Anleitungen zum richtigen Händewaschen oder zur Herstellung von Gesichtsmasken. Ich werde auch nicht von irgendwelchen Wundermitteln schwafeln, die diese oder jene Klinik im Panzerschrank hat.

Auch die hier auf diesem Blog schon am 15.3. angesprochenen Probleme des Social Distancing können Sie inzwischen in allen Medien nachlesen. Worum es mir heute geht sind scheinbar kleine Dinge, die zwar nicht Ihr physisches aber sehr wohl Ihr praktisches Überleben in Zeiten von Home Office und Hausarrest gefährden können.

Röhrensehen, also der ausschließe Fokus auf ein vermeintliches Hauptproblem, koste es was es wolle, ist ja gerade im Gesundheitssystem grad in Mode, d. h. soll es hier um die nicht minder wichtigen Nebenaspekte gehen, um die nächsten Wochen, sagen wir mal bis Pfingsten, zu überstehen:

Brillen und Seh- und Hörbehelfe

Achten Sie auf Ihren Sehbehelf, wie auf Ihren Augäpfel. Legen Sie ihn so ab, dass er nicht runterfallen und zerbrechen kann, dass sich niemand draufsetzen kann und keine Katze an ihm die Schwerkraft austesten kann, am besten in einem festen Etui. Zwar haben Hartlauer, Fielmann, Pearl et al. einen Online Service, aber selbst wenn Sie die Spezifikationen Ihrer letzten Brille noch wo finden, mag bezweifelt werden, dass Ersatz rasch verfügbar sein wird.

Handy et al.

Achten Sie darauf, dass Ihre Smartgurke intakt bleibt. Immer mehr Menschen haben auf Ihren Festnetzanschluss verzichtet, so dass die sprachliche Kommunikation mit der Außenwelt ausschließlich von Mobiltelefonen abhängt. Sie erlauben überdies das Surfen im Internet und wenn Sie Ihr Transistorradio schon längst auf den Müllplatz geworfen haben, auch Radio (und TV). Klar, man kann einfache Handys schon an manchen Automaten erstehen und online sowieso. Blöd halt, wenn ihre aktuelle Sim-Karte die falschen Dimensionen hat.

Ausweise, Netzkarte, Bankomat- und Zugangskarten

Es ist immer blöd sowas zu verlieren, aber aktuell kann das zum Desaster werden. Der Ersatz verlorener Karten ging im Inland sehr rasch, es mag bezweifelt werden, dass das aktuell ebenso ist. Gerade für Zugangsberechtigungen (Garage, Arbeitsplatz) kann Sie ein Verlust rasch in eine nervtötende Schleife versetzen.

Unfälle

Schön wenn die Kisten funktionieren (viele Werkstätten haben auch einen Notbetrieb) aber vermeiden Sie durch besondere Vorsicht Unfälle. Klingt auf den ersten Blick dumm, aber auch im Haushalt sollten Sie sich so verhalten, dass Sie sich nichts tun, was eine Spitalsbehandlung erfordert. Auch so entlasten Sie das Gesundheitssystem und die Blaulichtorganisationen. Defensives und risikoarmes Verhalten ist angesagt.

Ich hab alles online

Vielleicht haben Sie wie ich auch alle wichtigen Passwörter, Zugangscodes, Kontonummern,… online gespeichert und längst hat sich nur mehr Ihr PC oder Handy das Zugriffspasswort gemerkt, praktisch. Unpraktisch aber, wenn Ihr aktuelles Gerät den Geist aufgibt und Sie auf ein anderes ausweichen müssen,auf dem Sie seit Monaten nicht mehr gearbeitet haben. Sicherheits-Paranoiker wie ich verweigerten Microsoft und Google das Synchronisieren aller meiner „Devices“. Wenn Sie sich hier wiederfinden, sollten Sie etwas Zeit investieren sich all die notwendigen Daten wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Wäre doch blöd, wenn Sie diesen Blog nicht mehr erreichen könnten…

Written by medicus58

22. März 2020 at 08:24

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