Sprechstunde

über alles was uns krank macht

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Lesen Sie das nicht: Enttäuschung oder keine Empfehlung

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Lesen Sie diesen Beitrag nicht, empören Sie sich lieber über den Wahlkampf oder die Ärztekammer.
Dieser Text ist ein rein persönlicher (Eminence based) und kann Ihnen wirklich völlig am Pürzel vorbeischrammen.

In der Oberstufe der Mittelschule, ja so nannte man die Gymnasien vor unzähligen Schulreformen, las ich irgendwann auch einmal, in einem Anfall bildungsbürgerlichen Nachholwahns Thomas Manns Buddenbrocks.
Zu meiner Entschuldigung sei erwähnt, dass der Band bei uns herumstand und schließlich mit einem Literaturnobelpreis geadelt wurde. (Einige im Komitee legten schon damals Wert auf die Feststellung, dass der Preis explizit nicht für Manns später erschienene  Zauberberg vergeben wurde.)
Soweit ich mich an meine Gedanken während der Lektüre erinnern kann, hätte es vermutlich auch genügt, sich der Verfilmung aus 1959 auszusetzen und
im Gegensatz zu John Galswortys Forsyte Saga ließen mich die geschilderten Charaktere und Vorgänge bei Mann ziemlich kalt.

Soweit, so gut.

Nicht lange danach, als ich bereits den verhängnisvollen Entschluss eines Medizinstudiums in die Tat umsetzte, legte mir ein Schulfreund Thomas Manns Zauberberg nahe.
Soweit ich mich entsinne, war er ziemlich begeistert davon und argumentierte in der Art, dass man das als angehender Arzt gelesen haben muss.

Nun gut, lassen Sie mich in Parenthese voranstellen, dass ich schon vorher der Überzeugung war, dass man gar nix … haben muss.
Jetzt abgesehen von den Dingen in meinem Herrgottswinkerl hier …
weder als Arzt noch in sonst einer Rolle.

Denke ich an die heutigen Diskussionen über Anstellung von Ärzten bei Ärzten, wäre – ungeachtet seiner hinterfragbaren sprachlichen Qualität – Archibal Chronins Zitadelle allemal empfehlenswerter als Noah Gordons Der Medicus.
Aber natürlich fällt es mir schwer zu verstehen, weshalb wenige Berufskollegen sich so lange nicht in Kafkas Landarzt wiedergefunden haben:
„Einmal dem Fehlläuten der Nachtglocke gefolgt – es ist niemals gutzumachen“

Egal, was wir aus der Kunst für unser Leben schöpfen ist sehr individuell, also hören Sie auf keine Empfehlungen, nicht einmal auf meine, so sehr Sie das bereuen werden.

Da ich aber ein ganzes Leben lang den literarischen Geschmack meines damaligen Mitschülers schätzte, lag seine Empfehlung bleischwer auf meiner Seele und ich kam ihr – wenn auch nach Jahrzehnten – schließlich nach.
Ich las Thomas Manns Zauberberg.

Das vollmundige Versprechen in der Wikipedia:
Während seines siebenjährigen Aufenthalts in der abgeschlossenen Welt eines Sanatoriums im Hochgebirge trifft der junge Hans Castorp auf weltentrückte Figuren, die ihn mit Politik, Philosophie, aber auch Liebe, Krankheit und Tod konfrontieren.
schien das Machwerk schließlich auf das Bücherbrett der Jahrhundertromane zu hieven, von denen ich mich in den Jahrzehnten seit meiner Schulzeit mit sehr unterschiedlichem Behagen doch einige ins Hirn gelesen habe:
(hier eine Auswahl in absteigender Reihenfolge des persönlichen Gewinns)
Kafkas Romantrilogie: Amerika-Prozess-Schloß
Prousts Suche nach der verlorenen Zeit
Camus Fremder
Heinrich Manns Untertan
Heinrich Manns Professor Unrat
Adams Per Anhalter durch die Galaxy
Döblins Alexanderplatz
Orwells 1984
Feuchtwangers Erfolg
Huxleys Schöne neue Welt
Kunderas Unerträgliche Leichtigkeit des Seins
Joyces Ulysses
Canettis Blendung
Fitzgeralds Großer Gatsby
Musils Mann ohne Eigenschaften

Ich habe aber noch selten einen solchen Schwachsinn gelesen, wie Thomas Manns Zauberberg!

Sprachlich in manchen Passagen noch meilenweit unter meinen hier zu flüchtig ins Handy getippten Texten:

Sie war eine sehr liebliche, wenn auch überäugige und asthenische Erscheinung gewesen, den Photografien nach zu urteilen,
die überall in des Hofrats Dienstwohnung standen, sowie auch den Ölbildnissen zufolge, die von einer eigenen Liebhaberhand stammend, dort an den Wänden hingen.


Medizinisch schaumgeschlagenes Lexikonwissen
, das selbst ein Karl May besser hingekriegt hätte.
Überhebliches, pseudophilosophisches Gebrabbel und klischeehafte Personenzeichnung.
Das angeblich zentrales Kapitel (Schnee), unwahrscheinlich in seiner Handlung, widersprüchlicher Schrott in seinem Inhalt:
Mochte dem nun aber wie immer sein und mochte er Morgen um sich haben oder Nachmittag (ganz ohne Zweifel war es noch immer frühabendlicher Nachmittag): auf jeden Fall lag nichts in den Umständen oder in seinem persönlichen Zustande, was ihn gehindert hätte, nach Hause zu laufen, und das tat denn Hans Castorp, großzügig, sozusagen in der Luftlinie, fuhr er zu Tal, wo, als er eintraf, schon Lichter brannten, obgleich die Reste von schneebewahrtem Tageslicht ihm unterwegs vollauf genügt hatten.
Zeilen 16-24 GKFA

Was meines Erachtens aber schwerer wiegt, ist die verschenkte Chance, einen wirklich guten Roman über die irrwitzige Welt einer Lungenheilstätte zu verfassen.
Was Mann hier aus eigenen und den Erfahrungen seiner Frau in einem Davoser Kurbetrieb als „eine Art von humoristischem, auch groteskem Gegenstück zu seinem Tod in Venedig“ machte und was Jahrzehnte als Bildungsroman verehrt wurde, ist reine Unbildung.
Was sich für ein Panorama der mit dem ersten Weltkrieg untergegangenen bürgerlichen Gesellschaft hält ist gegen vergleichbare Werke platte Karikatur.
Statt Kritik an der gewinnorientierten Kurmedizin mit all ihrem Brimborium (Röntgenröhren und Tiefenpsychologie waren damals grad der heißeste Scheiß) scheint sich Mann da an seinem Ärger über einzelnen Personen abzuarbeiten,
nicht zuletzt an dem Arzt, der seine Frau Katia Mann – wie man heute weiß unnötigerweise – gegen Tuberkulöse behandelt hat.

Glauben Sie einem ehemaligen Kurarzt, aus dem Thema hätte sich so mehr machen lassen als diese über 1000 Seiten!
Lassen Sie Mann und lesen Sie lieber House of God, wenn Sie eine treffende Satire über den Irrwitz in der Medizin lesen wollen oder bleiben Sie bei einigen der oben genannten Bücher, wenn Sie etwas über die Gesellschaft um die vorletzte Jahrhundertwende lesen wollen.

 

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Written by medicus58

5. Oktober 2017 at 19:47

Warum unsere Parteien am Ende sind

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Zuerst setzte unter dem kaum überhörbaren Gebrummel seiner Parteigenossen BM Kurz die Querschnitt gelähmte Kira Grünberg an die Spitze der Tiroler ÖVP Landesliste und für die kommende Nationalratswahl. Auch auf der Bundesliste schaffte sie es von Null auf 100 in die nahezu sicheren Plätze.
http://derstandard.at/2000062230902/In-Tirol-waechst-die-Kritik-an-Kurz-Basis-und-OeAAB
Parteimitglied ist sie bis heute nicht.
Ich kenne Frau Grünberg nicht, gehe aber nach Medienberichten davon aus, dass Sie eine integere und willenstarke Person ist.

Bundeskanzler Kern toppte den Coup in dem er die amtierende Bundesministerin Rendi-Wagner auf Platz zwei (!) der Bundesliste setzte.
http://derstandard.at/2000062184315/SPOe-Bundesliste-Rendi-Wagner-auf-Platz-2-hinter-Kern
Ich kenne Frau Kollegin Rendi-Wagner beruflich noch als Sprecherin Ihrer Vorgängerin und bin davon überzeugt, dass sich fachlich kompetent und ebenfalls integer ist.
SPÖ Mitglied wurde sie aber erst in den Tagen unmittelbar vor Ihrer Berufung an die Spitze des Ministeriums, Mitglied im BSA immerhin schon seit fünf Jahren.
http://www.heute.at/politik/news/story/-Wieder-eine-mehr—Kern-scherzt-mit-Rendi-Wagner-20157424

Man kann es sich natürlich leicht machen und liegt vielleicht auch gar nicht sooo falsch, dass die beiden Damen ihre Karriere neben der Optik auch ihrer medialen Wirksamkeit verdanken. Der wesentlichere Punkt ist meines Erachtens aber, dass die Personaldecke der beiden (ehemaligen) Großparteien offenbar schon so dünn geworden ist, dass sich trotz enormer Parteiförderungen aus Steuermitteln für einen ziemlich aufgeblähten Parteiapparat niemand für diese Positionen aufdrängt bzw. heran gelassen wird.

Das alles hat mit dem Konzept einer repräsentiativen Demokratie nichts mehr zu tun, wo man noch davon ausging, dass die Probleme „von denen da draußen“ an der Basis aufgenommen werden, in interner Diskussion an Hand einer gemeinsamen Grundüberzeugung  Lösungskonzepte erarbeitet werden, die dann von erfahrenen Abgeordneten in das Parlament gebracht werden.

OK, so ist es eh nie abgelaufen, aber war das Konzept so schlecht, dass wir es unbenutzt völlig zu Grabe tragen?

Written by medicus58

5. August 2017 at 18:05

An das Publikum (Eine Collage)

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1931

O hochverehrtes Publikum,
sag mal: Bist du wirklich so dumm,
wie uns das an allen Tagen
alle Unternehmer sagen?
Jeder Direktor mit dickem Popo
spricht: „Das Publikum will es so!“
Jeder Filmfritze sagt: „Was soll ich machen?
Das Publikum wünscht diese zuckrigen Sachen!“
Jeder Verleger zuckt die Achseln und spricht:
„Gute Bücher gehn eben nicht!“
Sag mal, verehrtes Publikum:
Bist du wirklich so dumm?

So dumm, daß in Zeitungen, früh und spät,
immer weniger zu lesen steht?
Aus lauter Furcht, du könntest verletzt sein;
aus lauter Angst, es soll niemand verhetzt sein;
aus lauter Besorgnis, Müller und Cohn
könnten mit Abbestellung drohn?
Aus Bangigkeit, es käme am Ende
einer der zahllosen Reichsverbände
und protestierte und denunzierte
und demonstrierte und prozessierte…
Sag mal, verehrtes Publikum:
Bist du wirklich so dumm?

Ja dann…
Es lastet auf dieser Zeit
der Fluch der Mittelmässigkeit.
Hast du so einen schwachen Magen?
Kannst du keine Wahrheit vertragen?
Bist also nur ein Griesbrei-Fresser-?
Ja, dann…
Ja, dann verdienst dus nicht besser

(Kurt Tucholsky)

14.6.2004 (!)

Molterer: „Anstand“ verpflichtet Gusenbauer zu Rücktritt

19.7.2008

Das Netzwerk des Werner Faymann: Wie Freunde ihn ins Kanzleramt bringen wollen

13.4.2011

Rücktritt von Josef Pröll Scheitern einer Zukunftshoffnung

5.6.2011

Spindeleggers Netzwerk besteht aus Cartellverband und sozialliberalen Christen

9.5.2016:
Faymann ist Geschichte – Der Fahrplan für die nächsten Wochen

13.5.2017

„Mitterlehner nach allen Regeln der Kunst abmontiert“

1977 Heroes

I, I will be king
And you, you will be queen
Though nothing, will drive them away
We can beat them, just for one day
We can be heroes, just for one day

We’re nothing, and nothing will help us
Maybe we’re lying, then you better not stay
But we could be safer, just for one day
Oh-oh-oh-ohh, oh-oh-oh-ohh, just for one day

(David Bowie)

Es war einmal ein Kammerfunktionär oder vor der Wahl ist nach der Wahl

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Auch Ihr Medicus hält sich meist an das ungeschriebene Gesetz nicht das eigene Nest zu beschmutzen nur gibt es halt Situationen, in denen vieles plötzlich klarer wird, wovon hier immer wieder die Rede ist:
Ärzte: Unser Image ist im Arsch, soviel scheint sicher
https://medicus58.wordpress.com/2013/01/06/arzte-unser-image-ist-im-arsch-soviel-scheint-sicher/

Die Kammerwahlen in den Ländern sind geschlagen und Posten und Pöstchen sind gewohnt nepotistisch verteilt worden.
Es wurde vielleicht nicht immer dem Wählerwillen entsprochen aber sicher gestellt, dass die bisherigen Player auf ihren Posten bleiben.
So gesehen frägt man sich, weshalb man sich Wochen nach der Wahl für Scheinverhandlungen verschreibt (in denen z.B. von der Gesundheitspolitik das PV-Gesetz und der ÖSG durchgepeitscht wird), wenn in den meisten Ländern die Koalitionen ohnehin schon in der Nacht des Wahltages paktiert wurden,
aber sei es drum.

Die aus mir unverständlichen Gründen von der Wählerschaft in ihrer Bedeutung nahezu völlig übersehene Wahl in der Österreichischen Ärztekammer ist noch ausständig, jedoch kann ich hier aus Erfahrung berichten, dass auch dort für eigentlich Abgewählte noch Funktionen bereitgestellt werden.
Ein als Vorsitzender eines Gremiums nicht mehr zur Verfügung stehender Mandatar, der im Heimatbundesland als Kammerpräsident abgewählt wurde, wird halt in einem ÖÄK Gremium zusätzlich zum neu gewählten aber völlig überlastenden neuen Vorsitzenden zum „geschäftsführender Vorsitzender“ gekürt, Platz am Podium findet sich immer noch …
Praktischer Weise kann der eigentliche Vorsitzende dann die Sitzung überhaupt schwänzen oder zumidnest früher verlassen…

So weit so die österreichische Realverfassung, die in ähnlicher Form auch in Parteien, anderen Kammern, Gewerkschaften vergleichbar abläuft.
Wen man kennt, auf den kann man sich verlassen, …. dass er den Mund hält!
Oder für die eher christlich geprägten Leser:
Wer nicht für mich ist, ist (automatisch) gegen mich
(Matthaeus 12:22-32).
Da sage noch einer das Abendland wäre in Gefahr!

Worum es mir aber heute geht ist die Außenwirkung unserer „Berufsfunktionäre“, die vielleicht nicht ganz unschuldig daran ist, wie die Stimme der Ärzteschaft von anderen wahrgenommen wird.

Diese Woche lud eine medizinisch-wissenschaftliche Forschungsinstitution zu einer  Podiumsdiskussion über Beschaffungsvorgänge in der Medizin ein (Mehr Markt oder auf zu Planwirtschaft und Monopolisierung).

Mag. Günter Fellhofer, Apothekenleiter der Landesapotheke Salzburg,
Univ.-Prof. MMag. Dr. Gottfried Haber, Vizedekan der Fakultät für Gesundheit & Medizin der Donauuniversität Krems und
Gen. Dir. Dr. Josef Probst, Generaldirektor, Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger fokusierten ihre Diskussion zwar ausschließlich auf Beschaffungen im Pharmabereich („teure Tabletten“) und wenig verwunderlich, wenn Ökonom, Apotheker und Jurist diskutieren primär auf die ökonomischen Aspekte des Problems, was angesichts der vielen WU-Studierenden im Publikum aber irgendwie verständlich war.
Anwesenden Patientenvertreter brachten dann völlig zu Recht auch die Patientensicht („unübersichtliche Generikaszene“, „Auslaufen von umsatzschwachen aber für wenige Patienten lebenswichtige Substanzen“, …) ein und dann geschah das Bemerkenswerte:

Ein eben mit absoluter Mehrheit wiedergewählter Kammerfunktionär, der auch seit vielen Jahren in der ÖÄK eine führende Rolle spielt, meldet sich zu Wort.
Ich habe ihn vor Beginn der Veranstaltung nicht gesehen, kann also nicht sagen, seit wann er der Diskussion beiwohnte, aber jetzt macht er
– völlig zu Recht – auch die Ärzteschaft zum Sprecher der Patienteninteressen
(„wir sind für die Patienten da“) und spielt
– völlig zu Recht den Ball Hauptverband und Politik zurück
(„nicht wir Ärzte wollen es den Patienten sagen, dass für ihr Medikament kein Geld da ist“).

Bravo, so soll es sein!

Ökonomen, Apotheker und Hauptverband schauen nur aufs Geld,
wir Ärzte im Schulterschluss mit unseren Patienten!

Das Mikro wurde an eine Vertreterin der Selbsthilfe-Gruppe „Cushing Österreich“ weitergereicht, die Probleme in der Beschaffung des Medikaments „Hydrocortison“ ansprach, weil die Pharmandustrie dieses (z.B. für Patienten, ohne Nebenniere) wichtige Medikament offenbar nicht mehr nach Österreich importiert.
Ein großes Problem, das auch viele andere umsatzschwache Medikamente (VierfachimpfstoffeTrijodthyroin, Pentagastrin, …. ) und Diagnostika betrifft.

Als HV GD Probst nach dieser Fragerunde auf die Aussage unseres Kammerfunktionärs replizieren wollte, hatte der, zur allgemeinen Befremdung, den Saal bereits verlassen.

Ich würde gerne annehmen, dass der Betreffende „Bereitschaftsdienst“ hatte und just jetzt zu einem dringenden Notfall gerufen wurde,
wenn sein Arbeitsplatz nicht rund 200 km vom Tagungsort entfernt läge und ich sein Verhalten:
Später kommen,
Wortmeldung zum Protokoll und
wieder gehen
nicht schon bei ihm und anderen so oft erleben habe müssen …..

Aber nur zur Erinnerung, die Liste unseres Kollegen fuhr bei der letzten Wahl erneut die absolute Mehrheit ein ….

Meine Großmutter, eine Tischlersgattin und Nebenerwerbsbäuerin sagte in solchen Fällen immer:

Wia ma si bett so liegt ma 

From USA: The Globe of Death

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Wenn es sich nicht um einen alten Motorrad Stunt eines kleinen Privatzirkus handeln wurde,  hätte man glauben können es ginge um den politischen Weltzirkus.

Written by medicus58

5. Oktober 2015 at 13:38

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Bei Vassilakou gingen die letzten Lichter aus

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Gedenkstätte

Als ich als langjähriger Grünwähler begonnen habe meiner Enttäuschung Luft zu machen, wie geschmeidig sich die Wiener Grünen an das politische Selbstverständnis der Wiener SPÖ angepasst haben, zeigte ich in meinem Beitrag (Nov/2012) Vassilakou untergräbt Glaubwürdigkeit der Grünen (http://wp.me/p1kfuX-vN) einen eigenartigen Werbeauftritt der Vizebürgermeisterin in der Passage der U2/U3 Station Volkstheater, wo die Verkehrsstadträtin in einem multimedialen “Plakat” mit zwei Flachbildschirmen und 24h Endlosvideo den Vorbeieilenden mitteilt, dass 2011 der größte Teil des innerstädtischen Verkehrs in Wien auf die Öffis entfiel, auch wenn eigentlich für das Radfahren geworben werden sollte.

Vor einigen Monaten war der eine Schirm bereits ausgefallen und die Bilder der fröhlichen Radfahrer entfielen ersatzlos, was offensichtlich die Betreiber kalt ließ, so wichtig war ihnen diese Berieselungskapelle.

Nun ist auch seit einigen Wochen der zweite, verbliebenen Bildschirm ausgefallen, was nicht einmal den Radfahrbeauftragten Martin Blum (http://derstandard.at/1381371977232/Wiener-Radbeauftragter-praesentierte-falsche-Zahlen) mehr zu interessieren scheint.

Gewiss, eine Marginalie, aber für mich ein trauriges Beispiel für den geistlosen Aktivismus der Wiener Grünen, die die einzigartige Chance verpasst haben, den roten Rathausfilz etwas zu konterkarieren.

Written by medicus58

30. September 2015 at 18:47

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Nordlichter, weshalb der Stadt für Ärzte und Pflege kein Geld mehr bleibt

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Wir bauen ein Spital im Norden,
wissen aber nicht wo (Heeresspital, ÖBB Gründe, …) ,
bauen aber in jedem Fall auf belastetem Untergrund,
Verschieben stetig Baubeginn (2010, 2011, ) und Betriebsbeginn (2011, 2015, 2017, ..) vor uns hin,
wissen nicht für wie viele Betten (450, 750, 785, 800, 850),

und haben kein Geld dafür und
suchen daher unter befreundeten Konsortien
jemand der uns das Geld vorstreckt (PPP),
suchen einen Generalplaner und machen es dann doch selbst ….

Welche Abteilungen wir aus anderen Spitälern abgesiedeln ändern wir je nachdem,
ob welche Immobilien (Steinhof, KH Hietzing, Gersthof…) wir wie verwerten wollen und  können
und auf diesem Weg gehen uns immer wieder ein paar Leute verloren

Wenn das aktuelle Profil titelt: 

Das Wiener Bauprojekt Krankenhaus Nord gerät aus den Fugen
http://www.profil.at/wirtschaft/wiener-bauprojekt-krankenhaus-nord-fugen-5625753

fehlt dem Uneingeweihten die Historie. Das soll hier kursorisch nachgetragen werden: 

KH NOrd

Copyright: http://visualbox.at/PDF/KHN.pdf

8.2.2005
In Wien-Floridsdorf wird bis zum Jahr 2011 ein neues Krankenhaus Nord mit 450 Betten entstehen. Das hat Sozial- und Gesundheitsstadträtin Renate Brauner (S) am Freitag im Rahmen der Klubtagung der Wiener SPÖ in Rust bekannt gegeben.
Nach 2011 könnte eine zweite Ausbaustufe mit weiteren 250 bis 300 Betten entstehen. Finanzieren will Brauner das Krankenhaus unter Einbindung privater Partner. In die ambulante Versorgung sollen die niedergelassenen Ärzte in Kooperation mit der Wiener Ärztekammer eingebunden werden.
Kosten: 250 bis 300 Mio. Euro
Wo genau es in Floridsdorf errichtet wird, ist noch offen. Das Heeresspital sei einer der möglichen Standorte, so die Stadträtin.
http://www.news.at/a/wiener-spitaeler-neues-krankenhaus-floridsdorf-2011-105577

2006 hat der KAV ein Auswahlverfahren zur Standortsuche durchgeführt, bei dem sich Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer gemeinsam mit Projektbetreiberinnen und Projektbetreibern um den Zuschlag bewerben konnten.

12. 2006
Im Dezember 2006 wurde die Eröffnung des Krankenhauses Nord für 2011/2012 projektiert, ein Jahr später revidierte man die Eröffnung auf 2013/2014. Laut Kontrollamt wird nun aktuell Mitte bis Ende 2015 mit der Inbetriebnahme gerechnet. Ein realistischer Zeitpunkt für die Inbetriebnahme des KH-Nord ist wohl eher Anfang der 20er Jahre angesiedelt.
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100527_OTS0259/vp-korosec-ad-wehsely-emergency-room-ist-der-kav-auf-dem-weg-dorthin

aber greifen wir nicht vor

7.12.2007
Am 5. 5. 2006 wurde die EU-weite Ausschreibung des Krankenhauses Nord veröffentlicht. Inhalt der Ausschreibung ist die Suche eines Partners, der über ein geeignetes Grundstück verfügt, Kenntnisse zur Errichtung eines Krankenhauses besitzt und ein Finanzierungskonzept vorlegen kannDerzeit ist das Verhandlungsverfahren in der 2. Phase. Im März 2008 wird eine Vergabeentscheidung über einen Standort erwartet.
http://www.wienkav.at/kav/ZeigeAktuell.asp?ID=11325

21.2.2008
„Der Standort für das neue Spitzenspital, das ab 2010 im Norden Wiens entstehen wird, ist fix„, erklärten heute Bürgermeister Dr. Michael Häupl, Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Mag. Renate Brauner und Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag. Sonja Wehsely im Rahmen der SPÖ-Klubklausur in Rust. Das neue Spital im Norden Wiens wird rund 850 Betten zählen und neue Standards setzen.
http://www.wien.gv.at/rk/msg/2008/0221/017.html

Kritik, dass die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ungenügend wäre, wurde lange schroff vom Tisch gewischt, aber

Ende November nahm der Gemeinderat völlig überraschend mit den Stimmen der SPÖ- Gemeinderäte einen Antrag der ÖVP an, in dem einmal mehr die Verlängerung der U6 nach Norden verlangt wurde, zumindest bis zum Krankenhaus. Die SPÖ-Stadtregierung reagierte darauf verhaltenDie Stadt hatte die U6-Verlängerung entlang der Brünner Straße bereits 2003 geprüft und zeitlich nach hinten verschoben, da das Gebiet zu dünn besiedelt ist. Stattdessen soll die auf der Brünner Straße fahrende Straßenbahnlinie 31 beschleunigt werden. Mit dem Antrag wird die Variante jetzt zumindest noch einmal überprüft werden.
http://wiener-untergrund.at/planungen-u6nord.shtml

Im Jahr 2008 wurde vom Wiener Krankenanstaltenverbund in Kooperation mit der Architektenkammer ein offener, EU-weiter, zweistufiger Realisierungswettbewerb ausgeschrieben. Im Auswahlverfahren setzte sich ein Konsortium aus Porr/Siemens/Vamed mit einem Grundstück an der Brünner Straße nördlich der B3 durch.  Den Architekturwettbewerb gewann das Team um Architekt Albert Wimmer.
https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/krankenhausnord/

Aber …..

31.3.2010
Bisher wurde mit dem Bieterkonsortium Porr/Siemens/Vamed verhandelt – Nun wird doch nach einem Generalunternehmer gesucht
Kosten, Zeitplan, Qualität – an diesen drei Faktoren werde sich beim Bau des Krankenhauses Nord nichts ändern, versprachen Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SP) und der Generaldirektor des Krankenanstaltenverbundes (KAV), Wilhelm Marhold.
Sie präsentierten am Mittwoch überraschend eine neue Finanzierungsvariante für den Spitalsneubau in Floridsdorf:
Die Europäische Investitionsbank (EIB) gewährt der Stadt einen Kredit in der Höhe von 300 Millionen Euro, auch der Rest der für den Krankenhausbau veranschlagten 825 Millionen Euro soll über Kredite finanziert werden.
Das sogenannte PPP-Modell – also eine Public Private Partnership – ist damit vom Tisch.
Bisher hatte der KAV mit dem Bieterkonsortium Porr/Siemens/Vamed verhandelt, das das Krankenhaus bauen hätte sollen. Die Stadt hätte das fixfertige Spital dann geleast.
Warum genau es keine Einigung mit dem Konsortium gab, dazu wollten sich die Stadträtin und der KAV-Direktor nicht äußern. Man habe aber von Anfang an zwei Varianten verfolgt und sich jetzt eben für den Generalunternehmer entschieden. ‚
Die bisher von Porr/Siemens/Vamed erbrachten Leistungen wie Probebohrungen, Grundwasseruntersuchungen und diverse Planungsleistungen würden mit 9,2 Millionen Euro abgegolten. Eine Schadenersatzklage des Konsortiums sei vertraglich ausgeschlossen.
Ab Jahresende 2010 wird dann der Generalunternehmer EU-weit gesucht, bis Mitte 2011 soll das Millionenprojekt vergeben werden. Am Zeitplan ändere das nichts, 2015 wird der Teilbetrieb starten, ist Marhold optimistisch.
Auch an den Gesamtkosten von 825 Millionen Euro soll sich nichts ändern – diese Kalkulation erfolgte freilich auf der Preisbasis 2007.
Was die Kosten für den Krankenhausbau betrifft, rechnet Korosec (VP) mit einer bis 1,3 Milliarden Euro.

Die Grünen sind froh, dass die Europäische Investitionsbank die Stadträtin „zur Vernunft gebracht“ habe, schließlich sei deren Finanzierungszusage an eine korrekte EU-weite Ausschreibung gebunden.
http://derstandard.at/1269448663185/Wien-Krankenhaus-Nord-wird-neu-ausgeschrieben

Zwischenzeitlich bedienten wir den Boulevard mit Anklängen an „Nespresso-George„:

27.5.2010
Weniger Warten, kein Kompetenzwirrwarr: Das soll die Notaufnahme des Krankenhauses Nord bieten, österreichweit als einziges Spital mit echtem „Emergency Room“ „Sie kennen das vielleicht aus dem Fernsehen“, sagt Wilhelm Behringer, wenn er das Konzept der Notaufnahme erklärt, die im Krankenhaus Nord eingerichtet werden soll.
http://derstandard.at/1271377653162/Mai-2010-Der-Emergency-Room-am-Nordrand

Auch 2011 wird Prof. Behringer noch „über die Planung einer innovativen und effizienten Erstversorgung im Krankenhaus Nord in Form einer zentralen Notfallabteilung“ sprechen (http://www.medmedia.at/das-medizinprodukt/management-emergency-room/).
Intern war es eine ausgemachte Sache, dass Behringer („In Österreich dauert alles immer etwas länger“, beklagte Behringer) das Modell vorerst im neuen Spital in Floridsdorf umsetzen wird (KAV-Sprecherin: „Das ist mehr als eine Empfehlung.“ http://www.krone.at/Wien/KH_Nord_will_neue_Wege_in_Notfall-Versorgung_gehen-Vorbild_USA_und_Co.-Story-201896)

Im „Doktor in Wien“ vermeldet noch am 4/2015 die Ernennung Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Behringer als Primarius im SMZ Floridsdorf (Abteilung für Notfallmedizin)
(http://www.progipark.com/AEK/DIW042015/HTML/files/assets/common/downloads/publication.pdf) jedoch hat er zu diesem Zeitpunkt den KAV schon längst wieder verlassen: http://www.wienkav.at/kav/flo/medstellen_anzeigen.asp?ID=3310

In den letzten Jahren haben aber auch eine Reihe anderer Personen (frei-)willig oder unwillig das Handtuch geworfen:
der für die Finanzen und für die Umsetzung des Neubaus zuständige StV-GD Dr. Maximilian Koblmüller wurde 2013 nicht mehr verlängert
Projektleiterin Mag. Alexandra Loidl-Kocher ließ sich karenzieren, verließ im Dezember 2013 den KAV, um inzwischen in der Wiener Standortentwicklung WSE (einem Teil der Wienholding) zu wirken (http://www.wse.at/#Team/424)
GDir. Wilhelm Marhold hat sich im Mai 2014 eher plötzlich in den Ruhestand versetzen lassen (Warum ordiniert der Generaldirektor wieder? http://wp.me/p1kfuX-Jg)
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140724_OTS0134/fp-lasar-pannenserie-im-kh-nord-reisst-nicht-ab

2.7.2014
Die aktuellen Prognosen der Wiener Stadtregierung belaufen sich für den Neubau in Floridsdorf auf 954 Millionen €. In der ersten Planungsphase war noch von 300 Millionen € die Rede – allerdings für eine geringere Bettenzahl.
Zehn Firmen haben zu ihrer Absicherung eine Beweissicherung des Status quo auf der Baustelle beantragt. Die beauftragte Rechtsanwaltskanzlei Willheim Müller bestätigt entsprechende Berichte der Presse und der Bauzeitschrift A3. Es handelt sich um die Unternehmen Bacon Gebäudetechnik GmbH & Co. KG, Cofely Gebäudetechnik GmbH, Elin GmbH & Co. KG, Klenk & Meder GmbH, Herbsthofer GmbH, Ortner GmbH, Caliqua Anlagentechnik GmbH, Wieselthaler GmbH, Markus Stolz GmbH und LSG Building Solutions GmbH.
Parallel dazu laufen Gespräche mit dem Bauherrn KAV (Krankenanstaltenverbund) zur Verbesserung der Baustellenkoordination, so die Auskunft der Kanzlei gegenüber dem WirtschaftsBlatt. Bei der Baustelle Krankenhaus Nord wurde kein Generalplaner im eigentlichen Sinn eingesetzt, sondern man hat viele einzelne Firmen beauftragt, was zu einem besonders hohen Koordinationsaufwand führt. Die von der Kanzlei vertretenen Unternehmen wollten sichergehen, dass sie nicht für Dinge haften müssen, für die sie nichts können.
http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/oesterreich/wien/3829942/-Beweissicherung-auf-der-Baustelle-Krankenhaus-Nord

20.8.2014
Ein „Wohlfühlspital“ soll es werden. Ein „Spital der Zukunft“, Vorbild für alle anderen europäischen Länder. Ein „Kempinski, in dem die Patienten wie in einem Hotel ein- und auschecken“. Die vorläufige ärztliche Direktorin des seit 2012 im Bau befindlichen Wiener Krankenhaus Nord, Sylvia Schwarz, kann ihre Begeisterung nur schwer verbergen. Man wolle weg vom „Rund-um-die-Uhr-Betrieb“. Die Behandlungszeiten sollen zukünftig tagsüber sein.

und für  Eingeweihte wurde damals schon klar, was seit dem 1.1.2015 im KAV explodieren wird ….

Das werde zwangsläufig auch eine Veränderung der Dienstzeiten zur Folge haben. Die Abschaffung der 25-Stunden-Schichten für medizinisches Personal sei denkbar, so Schwarz.
http://derstandard.at/2000004566541/Krankenhaus-Nord-koennte-ueber-eine-Milliarde-Euro-kosten

21.8.2014
Probleme mit der Statik
Einerseits mussten Statikpläne nachträglich korrigiert werden, andererseits schlitterte die mit dem Fassadenbau beauftragte Firma in Insolvenz, was zu Zeitverzögerungen geführt hat.
Um Zwischenfälle künftig zu vermeiden, holt sich der KAV als Bauherr externe Unterstützung. Mit drei Partnerunternehmen wurden Rahmenverträge geschlossen, um Koordinationsleistungen punktuell zukaufen zu können, berichtete Balazs.
Voll funktionstüchtig soll das Krankenhaus – gerechnet wird mit 46.000 stationären Aufnahmen und 250.000 Ambulanzbesuchen pro Jahr – noch im Laufe des Jahres 2016 sein.

Marhold geht und sein Nachfolger weiß, wie man ein Spital führt:

1.11.2014
Hurra, Terminambulanz! Ein Geschenk vom frisch gebackenen KAV Chef http://wp.me/p1kfuX-RP

14.1.2015
Wien: Prüfbericht kritisiert Spital Nord
Das Spital Wien-Nord wird 2016 nicht in Vollbetrieb gehen, der Kostenrahmen hält nicht. Das zeigt der Prüfbericht des Wiener Stadtrechnungshofes auf, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.
http://diepresse.com/home/panorama/wien/4638593/Wien_Prufbericht-kritisiert-Spital-Nord

3,6 Steuermillionen bei Spitalsbau verschwunden
wie der aktuelle Stadtrechnungshofbericht zum Krankenhaus Nord zeigt. Unter anderem wurden hier bei knapp einer Milliarde Gesamtkosten 3,6 Millionen Euro versenkt.
http://www.krone.at/Wien/3.6_Steuermillionen_bei_Spitalsbau_verschwunden-Aufgedeckt-Story-434832

 

25. 4 2015

Aus Sicht des KAV bleibt es dabei, dass das Krankenhaus Nord im Jahr 2017 in Betrieb gehen wird, das ist gemeinsames Ziel des KAV und der Firmen und Arbeitsgemeinschaften, die an der Errichtung beteiligt sind.
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150425_OTS0044/krankenhaus-nord-groesstes-infrastrukturprojekt-in-wien-gut-aufgestellt

und da war dann noch:

Die Einschau zeigte, dass von der Unternehmung „Wiener Krankenanstaltenverbund“ die Entscheidung hinsichtlich der Realisierung eines Unit-Dose-Systems insbesondere auf Basis einer von Unwägbarkeiten geprägten Machbarkeitsstudie getroffen wurde. Das mit der Realisierung eines Unit-Dose-Systems verbundene Projekt wurde nach einer fünfjährigen Projektabwicklung eingestellt bzw. nicht weiterverfolgt. Dies resultierte vor allem daraus, dass die Entwicklung einer Verordnungssoftware als integrierendes Segment des Unit-Dose-Systems scheiterte.
http://www.stadtrechnungshof.wien.at/ausschuss/01/01-07-StRH-V-KAV-1-14.pdf

 

Unwahrscheinlich, dass Sie bis hierher durchgehalten haben, also hören wir auf …

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