Sprechstunde

über alles was uns krank macht

Archive for Juni 2015

Hält sich GD Janßen endlich an meine Vorschläge? Das Ende der Qualitäts-Zertifizierung im KAV!

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Das EFQM-Modell ist ein Qualitätsmanagement-System des Total-Quality-Management. https://de.wikipedia.org/wiki/EFQM-Modell

2013 bejubelte sich der KAV lautstark über die Zertifizierung seines QMs: 

„Recognised for Excellence 3star“ für den Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV)
Der KAV hat sich zum Ziel gesetzt, zu den besten Anbietern von Gesundheitsdienstleistungen in Europa zu gehören und Spitzenmedizin und Spitzenpflege für alle zu ermöglichen. http://www.wienkav.at/kav/ZeigeText.asp?id=37732

Europaweit stellt der KAV damit die erste Krankenhausorganisation mit dieser Anerkennung durch die Quality Austria und die EFQM dar. http://www.wienkav.at/kav/ZeigeAktuell.asp?ID=22524

Ihr Medicus hat schon vorher, auf ziemlich einsamem Posten, diesen Zertifizierungswahn kritisiert:

2011
Die Qualität der Zertifizierung der Qualität  http://wp.me/p1kfuX-4a
2012
Im Wiener Gesundheitswesen sind Zertifizierungen wie Totenscheine http://wp.me/p1kfuX-mB
Die Qualität der Zertifizierung der Qualität  http://wp.me/p1kfuX-8S
2013
Wie lange kann sich die Gesundheitspolitik noch hinter Zertifikaten verschanzen? http://wp.me/p1kfuX-HV
2014
Zertifizierte Nächstenliebe m.b.H. http://wp.me/p1kfuX-Qg

Jetzt wird wortreich intern mitgeteilt, dass das EFQM Logo von allen Schriftsorten zu entfernen ist, weil der GED-Vorstandsbereich Kommunikation „nach Abwägung des Aufwand-Nutzen-Verhältnisses der KAV die externe EFQM-Auditierung nicht mehr so engmaschig wie bisher fortsetzen (!) wird.

Im Klartext läuft das Zertifikat im Juli 2015 aus und aus ….

Wer erinnert sich noch den Sprechsprudel unser Gesundheitsstadträtin Wehsely aus 2013, in dem das EFQM noch unverzichtbares Zeichen und Werkzeug der eigenen himmelstürmenden Absichten war:

Mehr als 30.000 MitarbeiterInnen sorgen in den Spitälern, Geriatriezentren und Pflegewohnhäusern dafür, dass PatientInnen und BewohnerInnen bestens betreut sind und leisten hervorragende Arbeit“, so die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely. „Das EFQM-Excellence Modell unterstützt uns dabei, unserem Qualitätsanspruch in Zukunft noch besser gerecht zu werden. Denn die Umsetzung des Wiener Spitalskonzeptes setzt gerade auch in diesem Bereich zum Wohle der PatientInnen neue Standards.
https://www.wien.gv.at/rk/msg/2013/10/18009.html

Irgendwann lesen wir dann, was der Spaß gekostet hat, einschließlich der Vernichtung der nun unnötigen Drucksorten …

 

Written by medicus58

30. Juni 2015 at 18:46

Noch immer: Ich bin für noch mehr Magical Mystery Patient Tours

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Written by medicus58

29. Juni 2015 at 10:49

Bank Run: hatten wir hier schon vor über drei Jahren

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Im Februar 2012 erinnerte ich mich angesichts der aktuellen Krisensituation in Euroland an Frank Capras Der Tag an dem die Bank gestürmt wurde – American Madness  aus dem Jahre 1932 (http://wp.me/p1kfuX-8q).

Irgendwie erschreckend, dass der Text eben sowenig an Aktualität eingebüßt hat, wie die Quintessenz des Films:

Der dem Banker persönlich bekannte Schuldner “Mr. Jones” ist nicht Schuld an der Krise.

Bei all der Verhetzung, den tendenziellen Homestories über braun gebrannte Finanzminister, dem lächerlichen Streit, wer denn zuerst vom Tisch aufgestanden wäre und wer wen vor die Türe geschickt hat, sollten wir nie vergessen, dass

das Geld, das sich augenblicklich die griechischen Bankomaten weigern an die Sparer zurückzugeben
zuvor wirklich eingezahlt und mit größter Wahrscheinlichkeit auch mit geleisteter Arbeit verdient wurde
.

Das hat nichts damit zu tun, ob dieses Geld nicht zum Teil versteuert hätte werden sollen.
Das Geld auf Girokonten dessen Rückgabe an den rechtmäßigen Eigentümer nun verweigert wird, ist im Gegensatz zum reinen Buchgeld vieler Finanzprodukte und vieler Stiftungskonstruktionen, der direkte Gegenwert einer von Privatpersonen erbrachten Arbeitsleistung.

Auch wenn nicht ganz abgestritten werden kann, dass all die „griechischen Joneses“ die Regierungen gewählt haben, die das Land in diese Situation gebracht haben, sollten wir uns klar machen, dass praktisch alle Staaten, Länder und Städte dieser Welt akut zahlungsunfähig wären, wenn ihre Schulden heute fällig gestellt würden.  Weiters handelt es sich bei all den Milliardenkrediten überwiegend um Buchgeld, das institutionelle Geldgeber einem Staat gegeben haben, dessen eingeschränkte Kreditfähigkeit bekannt war und das sie Griechenland nur deshalb gegeben haben, weil es einerseits sofort wieder in die eigene Tasche zurückgeflossen ist (Rüstungsindustrie, Exportfinanzierung, …) und andererseits weil sich die Finanzindustrie darauf verlassen konnte, dass die Politik die Bürger zwingen würde, zumindest für die Zinsen der Kredite aufzukommen.

Was nun auch immer in Griechenland weiter passiert, wir sollten uns durch mediale Ablenkungsmanöver, die die Schuld ausschließlich den faulen griechischen Bürgern, den steuerflüchtigen Reedern, der links-linken Syriza oder einem angeblich unfähigen und trotzigen Tsipras (FAZ Danke, Herr Tsipras http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/kommentar-zur-griechischen-schuldenkrise-danke-herr-tsipras-13673517.html) zuschreiben wollen, nicht irre machen lassen, dass augenblicklich die Widersprüche eines kapital- und elitengesteuerten Wirtschaftssystems aufbrechen und wir europäische Lösungen brauchen, unabhängig davon, ob IWF, EZB oder die Deutsche Bank Griechenland aufkauft oder nicht.
Wir sollten in unserem eigenen Interesse darüber diskutieren, ob es klug war in der Europäischen Union primär die Freizügigkeit des Kapitals zu garantieren und für andere anfallenden Kollateralschäden den Nationalstaat (und seine Bürger) aufkommen zu lassen.
Wir sehen diese Widersprüche auch im Steuer- und Bildungswesen (Kosten der ausländischen Hörer an Universitäten), dem Gesundheits- und Sozialversicherungssystemen und im Flüchtlingswesen, …  bei denen die Aufteilung der Kosten von EU-Regeln sehr ungerecht auf die Nationalstaaten überwälzt werden.
Das ist keine Aufforderung des laufende EU-Austritts-Volksbegehren zu unterstützen, aber ein Appell an die einzelnen Bürger sich die Spielregeln von EU- und Euroland einmal ernsthaft anzuschauen und zu überlegen, zu welchen Gunsten diese formuliert wurden. Letztendlich verlassen auch wir uns darauf, dass uns der Bankomat das Geld auszahlt, das wir uns mit unserer Arbeitsleistung zuvor bereits verdient haben.
Tut er es nicht, hat irgendwer den Wert unserer Arbeit einbehalten.

Es mag bezweifelt werden, dass die notwendigen Analogieschlüsse all der anderen“Joneses“ außerhalb Griechenlands auf ewig durch mediale Propagandaschlachten verhindert werden können.

Und wenn sich die „Müllers“ und „Meiers“, die „Duponts“, die „Jan Janssen und Piet Pietersens“, die „Kowalskis und Novàks“ und die „Jeti-Tant` aus Apetlon“ plötzlich klar werden, wie einfach es ist, ihre Girokonten zu enteignen, dann wird uns „Grexit“ nachträglich als Sturm im Olivenglas erscheinen.

Lesenswert:
New York Times: Paul Krugman (https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Krugman)
I would vote no, for two reasons.
http://mobile.nytimes.com/blogs/krugman/2015/06/28/grisis/

Written by medicus58

29. Juni 2015 at 07:47

KAV-IT: Ohne Worte

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Begrüßungsbildschirm:

KAV Server down 2 ein Mausklick weiter:

KAV Server down

 

KAV-IT: Die Problemverursacher übernehmen die Macht http://wp.me/p1kfuX-B4

KAV: Wo bleibt die Informationspflicht der Bevölkerung, wenn Spitäler still stehen? http://wp.me/p1kfuX-Zd 

Written by medicus58

25. Juni 2015 at 18:20

Ärzteausbildung: Selbst der Billa beruft sich auf den Meisterbäcker

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Pfeiferl

Seit Tagen läuft ein Werbespot in dem einer etwas blässlichen, namenlosen Semmel der Eintritt in die BILLA-Filiale verwehrt wird, weil man sich ihrer Qualität nicht sicher sein kann, da sie schließlich nicht von einem Meisterbäcker stammt.
Beim Essen scheint also selbst im Supermarkt allen klar, dass nix Genießbares rauskommen kann, wenn ein Semmerl von Ökonomen, Politikern und Versicherer geknetet wurde. Bei der Ärzteausbildung sind wir hier weniger wählerisch.

Das, was nun der Kammertag der Österreichischen Ärztekammer verabschiedet hat (http://derstandard.at/2000017723893/Aerztekammer-stimmt-Aerzteausbildung-zu), ist nur zum geringsten Teil das Produkt der Meister, also der Fachärzte der jeweiligen Sonderfächer, sondern das, was die sogenannte Artikel 44 Kommission im Bundesministerium wollte und die Kammerfunktionäre nicht verhindern wollten (oder konnten).

Die Basisausbildung für alle sichert einmal, dass bis nächstes Jahr konservative und chirurgische Fächer genügend „Weißmäntel“ bekommen. Die Lehrziele strotzen vor Gemeinplätzen,so dass damit jede Abteilung auch des kleinsten Landspitals den Anschein von anwesenden Ärzten erwecken kann. Was sie dabei lernen sollen, was sie nicht ohnehin schon im KPJ gesehen haben, bleibt eines der Mirakel dieses Meilensteins.

Die danach unbedingte Entscheidung für Allgemeinmedizin oder für ein bestimmtes Fach, kanalisiert zwangsweise mehr Ärzte in die Allgemeinmedizin, weil es sich um einen ziemlichen Glückstreffer handeln muss, dass gerade die Ausbildungsstelle in meinem Wunschfach vakant ist, wenn ich die 9 Monate Basisausbildung hinter mir habe. Der früher mögliche Übertritt während der Ausbildung zum Allgemeinmediziner in ein bestimmtes Fach, soll nun explizit nicht mehr möglich sein. Da waren schon alle inkl. der Spitalserhalter dahinter, weil sie einem fertigen Praktischen Arzt in der Facharztausbildung einfach mehr zahlen müssen als einem frischer Studienabgänger! Aber auch der Hauptverband wünscht sich weniger Fachärzte, schließlich kommt ihm – trotz lächerlicher Refundierungen in beiden Fällen – der Besuch beim Allgemeinmediziner auch billiger als beim Facharzt.

Das Streichen der Gegenrotationen ist ebenfalls ein Kniefall unserer Kämmerer vor den Spitalserhaltern. Was kann ein Neurochirurg denn schon auf einer Neurologie, ein Internist auf einer Chirurgie, ein Dermatologe auf einer Diabetesambulanz, ein Radioonkologe auf einer Onkologie, … etc. lernen, das macht alles nur Probleme für die Personalabteilungen.

In dieser Artikel 44 Kommission des BuMin, die den Prozess maßgeblich beeinflusste, setzten
die Gesundheitspolitiker der Länder und die Spitalserhalter durch,
dass sie auch für ihr kleinstes Renommierspital noch JungärztInnen finden, die den Schein einer ärztlichen Versorgung aufrechterhalten, auch wenn sie halt nur einen sehr eingeschränkten Einblick in das jeweilige Sonderfach bekommen (man nennt das Modularisierung).
Es durfte der Hauptverband sicher stellen,
dass sehr bald viele Allgemeinmediziner am Markt erscheinen und sich für ihre Primärversorgungszentren melden und die Anzahl der Fachärzte sinkt, bzw. sich diesen die Patienten privat zahlen.
Die Allgemeinmediziner durften sich freuen, dass sie in ihren Lehrpraxen bald günstige Helferlein haben werden,
die sie nun in all den Qualifikationen schulen werden, die sie selbst während ihres Turnus nicht gelernt haben und bisher in die Ambulanzen schickten (warum die Ärztekammer zu allem anderen Ja und Amen gesagt hat, ohne dass sie die verlangten 12 Monate Unterstützung für die Lehrpraxis bekommen haben, bleibt ein Rätsel).

Die Bundesfachgruppen, also die frei gewählten und gesetzlich verankerten Vertreter der einzelnen Sonderfächer, die bisher sagen durften, was ihrer Meinung nach eine zukünftige Kollegin oder ein zukünftiger Kollege LERNEN UND KÖNNEN muss, wurden seitens der Ärztekammer praktisch übergangen. An ihre Stelle übertrugen die Kämmerer den sogenannten „akkreditierten wissenschaftlichen Gesellschaften“ die Aufgabe das Ziel der Ärzteausbildung zu definieren. Dabei handelt es sich um Vereine, deren Interesse weniger in der täglichen Praxis ihrer Fächer als in der Forschung liegt. Deshalb existiert jetzt auch ein – wenig definiertes – wissenschaftliches Modul, in dem der zukünftige Facharzt für seine Praxis (!) ausgebildet werden soll …..

Gerade ein Monat gab es eine Einsichtsmöglichkeit in die neuen Rasterzeugnisse und für die Diskussion ein völlig untaugliches Online-Forum, dann strichen Bundesministerium, Gesundheitspolitiker, Hauptverband, Ökonomen und ein paar politisch vernetzte Ärztekämmerer nach Belieben durch, was ihnen nicht passte.

Weshalb dieser (angebliche) Meilenstein nun vom Kammertag beschlossen wurde, ist schwer verständlich und für mich nur dadurch erklärbar, dass auch hier andere, als wirklich fachliche Gründe die Oberhand behielten.
Die nächsten Monate werden zeigen, welchen Mühlstein man zukünftigen Arztgenerationen umgehängt hat.
Vielleicht stellen sich dann auch noch andere die Frage, weshalb der politische Einfluss auf die Qualität der Ärzteausbildung direkt proportional zum ökonomischen Interesse und indirekt proportional zur fachlichen Qualifikation ist.

Aber vielleicht kommt erst der Aufschrei, wenn auch die Krankenpflege bemerkt, dass hinter der politisch seit Jahren betriebenen Akademisierung der Pflege keine Aufwertung, sondern ein politisch gewolltes Downsizing  steckt.

Eine akademische Führungskraft hat dann mit einer Reihe von Hilfskräften die Leistung billiger zu erbringen, als jetzt eine Gruppe nicht-akademischer, aber höher qualifizierter Pflegekräfte.
Die heute geäußerten Gedanken des NÖ Gesundheits- und Finanzlandesrats Sobotka über die Qualifikation, die die Pflege im Operationssaal benötigt, ist da ein klares Vorzeichen. Seiner Meinung nach gibt es auch im OP genügend einfache Aufgaben, für die dann weniger qualifiziertes Personal ausreichen würden als jetzt. Sobotka ist übriges studierter Musikpädagoge!

 

Links:

Was sich der Stöger hier wieder erlaubt hat … http://wp.me/p1kfuX-GM

Wirkungsorientierte Folgenabschätzung der Ärzteausbildung: Geiz war geil http://wp.me/p1kfuX-Wj

Wickel oder Neustart der Ärzteausbildung: Komm auf die Schaukel, KollegIn http://wp.me/p1kfuX-Sc

Entwertung der Ausbildung durch das Geschäft mit der Fortbildung http://wp.me/p1kfuX-Mx

Ärzteausbildung revisited oder leckt’s mich am 15a http://wp.me/p1kfuX-IC

KPJ und so weiter: Das Chaos der Ärzteausbildung http://wp.me/p1kfuX-GQ

Die wahre Reform der Ärzteausbildung http://wp.me/p1kfuX-Ex

Streikabstimmung: Die Frage – Die Forderungen

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Streikabstimmung a

Written by medicus58

19. Juni 2015 at 17:00

Veröffentlicht in Gesundheitssystem

KAV: Wo bleibt die Informationspflicht der Bevölkerung, wenn Spitäler still stehen?

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kav

Dass die Gemeinde Wien Steuergeld mit vollen Händen hinauswirft, um im Boulevard Eigenwerbung zu betreiben, wurde hier schon oft kritisiert (Stoppt die Impertinenz http://wp.me/p1kfuX-97 ).

Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) stand da nie nach und inserierte ganzseitig „seine Krankenhäuser“ (http://www.wienkav.at/kav/ZeigeAktuell.asp?ID=23603) und jede Wortspende seiner Führung (Hurra, Terminambulanz! Ein Geschenk vom frisch gebackenen KAV Chef http://wp.me/p1kfuX-RP).

Argumentiert wird diese Querfinanzierung befreundeter Medien immer mit der Informationspflicht der Bevölkerung.

Wenn nun am kommenden Wochenende EDV Wartungsarbeiten das
Wilhelminenspital und das Otto-Wagner-Spital lahm legen
(http://www.wienkav.at/kav/ZeigeAktuell.asp?id=25430), versteckt das der KAV auf seiner Homepage.

Es wird für diese Zeit eine Rettungssperre ausgerufen und selbst für ambulante Patienten, die zum Beispiel kein Röntgen oder Labor benötigen (weil entsprechende Anforderungen in dieser Zeit eben nicht elektronisch funktionieren), …. kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

PatientInnen, die sich bereits im Wilhelminenspital oder im Otto-Wagner-Spital stationär aufhalten, werden im Bedarfsfall für Untersuchungen an diesem Wochenende in andere Häuser gebracht

(weil für die rezent installierte Krankenhaus-EDV ganz offensichtlich keine praktikablen Ausfallskonzepte existieren!
KAV-IT: Die Problemverursacher übernehmen die Macht http://wp.me/p1kfuX-B4
Meine Paranoia mit der Spitals-EDV oder wenn alles steht, geht’s weiter wie bisher http://wp.me/p1kfuX-NF).

Für Patienten, die wegen einer akuten Fragestellung in diesem Zeitraum eines dieser Spitäler aufsuchen, verrät der KAV zwar auf seiner Homepage, welche Ausweichmöglichkeiten existieren, aber es mag bezweifelt werden, dass die Patienten sich im Notfall dort informieren.

Eine Presseinformation, eine APA Aussendung, geschweige ein ganzseitiges Inserat in HEUTE und ÖSTERREICH findet sich bis zur Stunde nicht. (Bitte Nachtrag unten beachten)

Während man die Sprengung eines Schornsteins am Gelände des Krankenhaus Nord zum Medienereignis mit Pressekonferenz machte
https://www.wien.gv.at/rk/msg/2011/05/04015.html

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110503_OTS0071/erinnerung-43-meter-schornstein-am-kh-nord-gelaende-wird-gesprengt

von dem Stadträtin Wehsely sogar auf ihrer Homepage schwärmte
http://www.sonja-wehsely.at/turm-fallt-schornsteinsprengung-am-gelande-des-kh-nord/

regiert hier die „Augen-zu-und-durch-Mentalität“ und die „Aufklärungspflicht der Bevölkerung“ wird den Verantwortlichen erst wieder in den Sinn kommen, wenn es darum geht mit großem Getöse einen Blumentopf einzuweihen.

Nachtrag: Wie ich dankenswerterweise von einigen Lesern (siehe Kommentare) aufmerksam gemacht wurde, gibt es in der Druckversion einiger Zeitungen heute eine kurze Meldung dazu.
Im Falle des Kuriers handelt es sich dabei um eine kleine Nachricht (10 Zeilen) im Chronikteil, die von eingeschränktem Betrieb und möglichen Wartezeiten nur das oben genannte zitiert. Es handelt sich dabei um einen Text der Redaktion und nicht um eine Mitteilung des KAV. Meine Kritik bleibt daher aufrecht, dass zwar in ganzseitigen Inseraten PR gemacht wird aber wirklich wichtige Informationen nicht in vergleichbarer Weise mitgeteilt werden. Die Begründung, öffentliche Inserate würden der Information  der Bürger zuliebe geschaltet werden, ist für mich somit endgültig widerlegt.

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