Sprechstunde

über alles was uns krank macht

SPÖ: Bitte, bitte wählt uns ab …

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Herm

Esoteriker und Jünger der Alternativmedizin unter meinen Lesern (wobei ich mir kaum vorstellen kann, dass dieser Blog sehr viele anspricht) wüssten, was mit den Sieben Hermetischen Prinzipien gemeint ist oder würden ihr Gedächtnis umgehend im Kybalion (http://de.wikipedia.org/wiki/Kybalion) auffrischen.

Den augenscheinlichen Todestrieb der SPÖ erklärten sie sich wohl mit dem zweiten Prinzip:

Prinzip der Analogie: „Wie oben, so unten; wie innen, so außen; wie der Geist, so der Körper“.
Oder anders ausgedrückt: Die Verhältnisse im Makrokosmos entsprächen demnach denen im Mikrokosmos.

Man traut seinen Augen nicht, wenn ein SPÖ Landeshauptmann am Tag vor der Wahl seinen Rücktritt verspricht wenn er unter 30% Zustimmung bekommt und dann ohne weitere Erklärungen mit 29,3% den Anspruch auf den Landeshauptmannposten erhebt.
(http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4743966/Steiermark_OVP-und-SPO-behalten-ihre-Chefs)
Am 10.6. verlässt er dann zwar überraschend zurück, weil sich die ÖVP erfolgreich den Landeshauptmannsessel erpresst, was aber weniger die Verlässlichkeit der SPÖ restituiert als den unbedingten Willen an der Macht zu bleiben demonstriert.

Man reibt sich die Augen, wie die Genossen trotz der 2004 und 2014 am Parteitag paktierten Anti-FPÖ Linie im Burgenland nach dreitägigen Gesprächen eine SPÖ-FPÖ Koalitionsregierung schmieden und einen der prononciertesten Gegner einer Zusammenarbeit mit den F-en, SPÖ Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos, gleich in diese Landesregierung aufnehmen. Darabos, der noch vor exakt einem Jahr über die APA ausrichten ließ, dass
Mit der FPÖ kein Staat zu machen ist
(http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140526_OTS0176/darabos-mit-der-fpoe-ist-kein-staat-zu-machen), macht nun eine Landesregierung mit den Blauen.

Hermes Trismegistos und die Tempelschule des hermetischen Lichts der Weisheit (http://www.hermes-trismegistos.com/) nimmt es da kaum Wunder, dass sich dieser Wahnwitz im Großen auch auf der kleinen Baustelle des Wiener Gesundheitssystems fortsetzt:

Eigentlich ohne sachlichen Zwang, holte sich SPÖ Gesundheitsstadträtin Wehsely zusätzlich zur Ihr hörigen Gewerkschaft der Gemeindebediensteten unter der Führung eines SPÖ Gemeinderates, der den Karrierestapfen des SPÖ Sozialministers folgt, der 2014 das aktuelle Ärztearbeitsgesetz durchgeboxt hat (Da ist irgendwo der Hund drinnen, Herr Minister Hundstorfer! http://wp.me/p1kfuX-UX )
auch noch den SPÖ Ärztekammerpräsidenten dazu, um ihre Vorstellungen vom neuen Ärzte-Entlohnungsschema durchzunicken.
(Wir werden alle reich: Ob an Geld oder Erfahrung ist noch offen http://wp.me/p1kfuX-Tm)

Wenn in den folgenden Wochen das Kleingedruckte der Vereinbarung von diesem Kammerpräsidenten, trotz redlicher Versuche nicht mehr abgeleugnet werden kann (Die Argumentationen des Präsidenten haben Unterhaltungswert http://wp.me/p1kfuX-UeLügt der Präsident? http://wp.me/p1kfuX-Ub) und er daraufhin seine Unterschrift zurückzieht, wird er von seiner Parteifreundin öffentlich hingerichtet (Lohn der Genossen: ÄK Chef Szekeres zum Abschuss freigegeben http://wp.me/p1kfuX-UT).

Kurz darauf lädt diese dann den Vizepräsidenten der ÄK zu „Nachschärfungen“ ein, und dieser schwärmt zur Verwunderung der KAV Ärzte sogleich medial von einer erzielten Teillösung.

Kurz vor der (wie vielten eigentlich?) Abstimmung in der Ärztekammer über das „nachgeschärfte und nachbesprochene Paket„, verkünden ungefragt die Sozialdemokratischen Ärzte unter der Führung eines Primars des Sophienspitals (Prof. Marcus Köller) übrigens aus einem Krankenhaus, das ohnehin geschlossen wird und das auf Grund seiner Struktur als besseres Pflegeheim vom Druck der Akutmedizin und andauernden Rettungszufahrten im Nachtdienst „nicht allzu sehr gestresst wird“, dass sie, die sozialdemokratischen Ärzte das Angebot der sozialdemokratischen Stadträtin annehmen
(http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150603_OTS0145/sozialdemokratischen-aerztinnen-nehmen-verhandlungsergebnis-der-stadt-wien-und-der-wiener-aerztekammer-an).

Die Beschlussfassung erfolgte übrigens hinter dem Rücken des 1. Stv. Vorsitzenden der sozialdemokratischen Ärzte, niemand geringerer als Ärztekammerpräsident Szekeres, der aber im Gegensatz zur Euphorie seiner Gesinnungsfreunde seit Wochen gewichtige Zweifel am Verhandlungsergebnis geäußert hat, und der nun plötzlich, was auch immer das heißen mag „für die Zeit seiner Präsidentschaft die SPÖ Mitgliedschaft ruhend stellt“ (http://kurier.at/chronik/wien/aerztekammer-praesident-szekeres-stellt-spoe-mitgliedschaft-ruhend/134.501.882).

Gleich danach setzen die sozialdemokratischen Ärzte ihren Präsidenten Marcus Köller ab, der seine Trauerarbeit am selben Tag fünfeinhalb Minuten lang in der ZIB 24 ausleben darf: http://tvthek.orf.at/program/ZIB-24/1225/ZIB-24/9930840/Vorsitzender-der-sozialdemokratischen-Aerzte-im-Interview/9930874

Letztendlich führt uns das alles zum 6. Hermetischen Gesetz, dem Prinzip der Kausalität:
Zufall ist nur ein Begriff für ein unerkanntes Gesetz 

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