Sprechstunde

über alles was uns krank macht

Archive for Juni 2014

Wo die Serviette Pause macht und Seepocken und Würstel hinuntergespült werden

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In der Regel verbindet man mit nachhaltig beeindruckender Küche ein gehobenes Restaurant, das irgendwer mit Sternen und Hauben überschüttet hat. Dem klassischen Backpacker sind derartige Tempel meist verschlossen, da es die dafür notwendige Bekleidung nicht in den Rucksack schafft bzw. sie dort kaum in einer akzeptablen Form wieder herauskommen würde. In Südamerika, insbesondere in Metropolen wie Buenos Aires kann man da schon in Zwangslagen kommen, aber einige der besten Gerichte, die ich im Cono sur zu mir nehmen durfte, stellten weder an die Geldbörse noch an mein Out fit größere Ansprüche. Über meine Spinnen am Ende der Welt können sie hier lesen http://wp.me/p1kfuX-t0 . in diesem Beitrag möchte ich Curanto, eine typische Spezialität der Fischer um Puerto Mont (Chile) preisen.
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Die Fischer von Angelmo bereiten den Eintopf aus (man höre und staune) verschiedenen Muscheln, Kartoffeln, Würsten, Seepocken, Hühnchen und Gemüse in kleinen Hütten gleich neben dem Strand zu und kredenzen dazu Weißwein aus riesigen, mit Stroh umflochtenen Flaschen.

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Der Stil der Etablissements ist herzlich und unkompliziert, nachdem sich die Verwunderung gelegt hat, dass auch Nicht-Einheimische an den großen Gemeinschaftstischen Platz genommen haben. Nachgefüllt wird Eintopf und Wein nach Belieben und Überschüssiges an den Lippen wischt man mit der Hand weg, denn die Damastserviette des Gedecks war augenblicklich in der Reinigung.

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Das Unglaubliche an diesem Erlebnis war, wie harmonisch dieser Eintopf schmeckte und wie grandios dieser Wein dazu mundete. Selbstverständlich habe ich in Chile aus önologischer Sicht „edlere Weine“ trinken dürfen, doch hier in dieser einfachen Hütte, mit diesen Menschen, machte dieser Tropfen mindestens so viel Freude wie deutlich hochpreisigere Gewächse. Was wiederum beweist, wie im besten Sinne relativ die wahren Genüsse sind.

Written by medicus58

30. Juni 2014 at 19:52

Veröffentlicht in Reisen

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Vom scheinbar Unzusammenhängenden: Das Kalifat der Medizin oder Wer Priester ist, bestimmen wir

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Kalif

Selbst in deutscher Sprache haben die Isis-Dschihadisten 
http://www.spiegel.de/politik/ausland/irak-isis-extremisten-rufen-islamisches-kalifat-aus-a-978202.html ein Kalifat ausgefrufen und von allen Muslimen die sofortige Anerkennung des neuen Führersverlangt.

Im Zuge der heute beschlossenen Primärversorgung im Gesundheitssystem beklagt Patientenanwälte-Sprecher Gerald Bachinger  im Ö1-„Mittagsjournal“ einen „Schwenk von der Patientenzentrierung hin zur Ärztezentrierung„. Nicht vom Team rund um den Hausarzt, sondern von jenem rund um den Patienten müsse die Rede sein.
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/3673000/primaerversorgung-gesundheitswesen-beschlossen.story

Assistiert wurde er von Ursula Frohner, der Präsidentin des Gesundheits- und Krankenpflegeverbands, die seit Wochen lautstark Kassenvertäge für freipraktizierenden Krankenschwestern verlangt und maßgeblich dafür verantwortlich war, dass imAuftrag des Gesundheitsministerium im ÖBIG ein Papier entstanden ist, das davon schwadronierte, dass „operierende Krankenschwestern“ Ärzte entlasten sollen.
http://derstandard.at/1379291686733/Krankenschwestern-die-operieren/ 

Und ebenfalls heute wurde von der ELGA Ges.m.b.H. zugegeben, dass sich der Start, vom Vollbetrieb ist nichtmal mehr die Rede, von ELGA von Beginn auf Ende 2015 verschieben wird.
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140630_OTS0175/elga-der-aktuelle-fahrplan-zur-umsetzung-der-elektronischen-gesundheitsakte

Und wie, wenn Sie bisher gelesen haben, werden Sie fragen, soll das alles zusammenpassen?

Ganz einfach. Mit Gewalt lassen sich Reiche ausrufen, Gesetze verordnen und Fakten hinausschreien.  Am Ende des Tages, kann auch der Kalif auf diejenigen angewiesen, die die tägliche Arbeit verstehen und machen.

Auch wenn es den Juristen Bachinger noch so gegen den Strich und gegen den Auftrag seiner politischen Einsetzer geht:
Es sind Ärzte, die in einem jahrelangen Studium und einer jahrelangen postpromotienellen Ausbildung für eine umfassende Ausübung der Medizin ausgebildet wurden, nicht die Pflegeberufe, nicht die Medizinisch Technischen Dienste, nicht die Masseure oder wer heute noch aller als Gesundheitsdienstleistungsanbieter angesprochen wird.

§2 AerzteG
(1) Der Arzt ist zur Ausübung der Medizin berufen.
(2) Die Ausübung des ärztlichen Berufes umfaßt jede auf medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen begründete Tätigkeit, die unmittelbar am Menschen oder mittelbar für den Menschen ausgeführt wird, insbesondere
die Untersuchung auf das Vorliegen oder Nichtvorliegen von körperlichen und psychischen Krankheiten oder Störungen, von Behinderungen oder Mißbildungen und Anomalien, die krankhafter Natur sind;
die Beurteilung von in Z 1 angeführten Zuständen bei Verwendung medizinisch-diagnostischer Hilfsmittel;
die Behandlung solcher Zustände (Z 1);
die Vornahme operativer Eingriffe einschließlich der Entnahme oder Infusion von Blut;
die Vorbeugung von Erkrankungen;
die Geburtshilfe sowie die Anwendung von Maßnahmen der medizinischen Fortpflanzungshilfe;
die Verordnung von Heilmitteln, Heilbehelfen und medizinisch diagnostischen Hilfsmitteln;
die Vornahme von Leichenöffnungen
.

Auch wenn ärztliche Kritik an ELGA als elektronisches Milliardengrab von Politik und IT-Industrie stets abgewimmelt wurde …

Der infantilen Fortschrittsglauben, den unser Minister hier mit seinem Glauben an die Heilkraft der IT an den Tag legt, blendet ganz offenkundig die fachliche Diskussionen der letzten Jahrzehnte aus und wird dem Gesundheitssystem viel Geld kosten und ein paar IT- und Hardwarefirmen aus dem Gesundheitsbudget reich machen.
http://wp.me/p1kfuX-N2

stellt sich eben heraus, dass diese Rufe aus der Praxis sehr fundiert waren.

Also kann darf man wieder einmal daran erinnern, dass nicht jeder, der sich zum Kalifen ausruft, auch die Wahrheit, keinesfalls aber die Weisheit, auf seiner Seite hat.

Bildnachweis: Wikipedia Portrait Caliph Abdulmecid II – Der letzte Kalif

Meine Dienstgeberin gendert: KarteireiterInnen

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Gender

 

Gendering war hier schon mehrfach Thema und wurde auch schon grafisch aufbereitet: http://wp.me/p1kfuX-dr
Kürzlich näherte ich mich dem Geschlechterthema auch unter Oral Sex mit Conchita am Life Ball  http://wp.me/p1kfuX-Nz und Das Schöne an der Naturwissenschaft: Conchitas PSA Wert http://wp.me/p1kfuX-O8 an.

Der heutige Anlass sich mit geschlechtergerechtem Formulieren zu beschäftigen, ist ein Add-in, dass die KAV-IT allen MitarbeierInnen des Wiener Krankenanstaltenverbundes ins Word geschmuggelt hat.
Die Firmen Microsoft und rubicon haben das Gendering Add-In für Microsoft Office Word als Open Source Software erstellt und, jetzt wird wieder einmal typisch Marktschreierisch:

Es ist geplant, dass die Stadt Wien als Stadt der Gleichstellung die Worttabelle im Open Government Data-Katalog der Stadt Wien data.wien.gv.at der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt.

Wien, Stadt der Gleichstellung ist zwar allemal besser als Graz, die Stadt der Erhebung oder Brüssel die Stadt der Gleichschaltung, und der Gutmensch in mir möchte jubeln, nur wird er vom Großhirn zurückgepfiffen, dass ihn an unsere gemeinsame Erfahrung erinnert, dass stets die ungerechtesten Todesurteile in juridischer Korrektheit und die absurdesten Trolligkeiten voll Political Correctness waren.

Meine Beamtenseele verbot sich aber jedwelche Kritik und startete die genannte Applikation gleich im ersten Ambulanzbrief, um von der Fehlermeldung entmutigt zu werden, dass hier die App nicht funktionieren würde, weil der Text in einem (von der KAV-IT) geschützten Container stünde.

Auf dem nächsten Rechner schlug mein Versuch der elektronisch unterstützten Geschlechtergerechtigkeit fehl, da es sich um ein *.doc Format handelte, so dass ich mich in meinem nun aufflammenden Forscherdrang daran machte, das Handbuch GENDERING ADD-IN FÜR MS WORD GENDERING ADD-IN FÜR MS WORD selbst einer Genderrevision zu unterziehen.

Spätestens, als mir zum Begriff Karteireiter des Wordmenüs alsgeschlechtsgerechte Alternativen Karteireiter und Karteireiterinnen bzw KarteireiterInnen angeboten wurde, predigte ich mir selbst den 2010 von der Frauenabteilung der Stadt Wien (MA 57) herausgegebenen Slogan:

„Keine Ausreden! Wien ist Gender Mainstreaming.“

 

Eiffel mal in Chile statt in Paris

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Wer vom zweieffigen  Eiffel spricht, meint weder das eineffige Rheinische Schiefergebirge noch Südamerika sondern das Pariser Wahrzeichen, das untrennbar mit seinem Erbauer Gustave Eiffel(http://de.wikipedia.org/wiki/Gustave_Eiffel) verbunden ist, auch wenn der große Meister anfänglich wenig an sein Projekt glaubte und es den Ingineuren seines Büros überließ (http://de.wikipedia.org/wiki/Eiffelturm). Kaum bekannt ist, dass nach Entwürfen Eiffels Gebäude in der ganzen Welt entstanden, so auch diese Kirche in Arica, Chile, die Catedral de San Marcos. Eigentlich wurde die Kirche1875 für die Stadt Ilo in Peru geplant (andere Quellen sprechen vom Seebad Ancón), aber als eine Flutwelle das damals noch zu Peru gehörende Arica überschwemmte und alle Kirchen zerstörte, hat man die Konstruktion nach Arica verschifft.

Written by medicus58

24. Juni 2014 at 18:26

Keine Mumien mehr in der Atacama?

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Was man als pietätslos empfindet oder nicht unterliegt ja den selben Moden, wie die Höhe des Rocksaums oder die sexuelle Orientierung. Als der belgische Jesuitenpater Gustavo Le Paige(1903-1980) 1955 aus disziplinarischen Gründen 1955 aus Santiago „in die Wüste“ geschickt wurden, nahm er in San Pedro de Atacama die besten Traditionen seines Ordens auf: Er widmete sich mit größtem Eifer der Dokumentation der bis dato kaum erforschten Kultur der frühen Atacama Indios. 1957 eröffnete er im Pfarrhaus ein Museum,1963 wurde daraus ein richtiges Museum, dessen berühmtesten Ausstellungsstücke die durch Hitze und natürlichen Chemikalien der Atacamawüste mumifizierten Ureinwohner darstellten. Offenbar (http://www.holidaycheck.at/reisetipp_bewertung-Museum+Gustavo+Le+Paige+Keine+Mumien+mehr+im+Mumien+Museum-ch_rt-id_50359.html) beschloss man 2007, das die zur Schaustellung der Verstorbenen pietätlos wäre und bot sie nur mehr auf Ansichtskarten feil.
Grund genug, meine eigenen Fotos (aus 1993) hier online zu stellen.Während ich die heute offenbar akzeptierte Darbietung vögelnder Plastinate (Schau, da vögelt Opa und Oma im Museum http://wp.me/p1kfuX-B1) ablehne, empfinde ich beim Anblick der damals hier ausgestellten Exponate fast Zuneigung, jedenfalls Ehrfurcht und empfinde den Anblick keinesfalls als pietätetslos. An einem der irrwitzigsten Orte der Welt (San Pedro de Atacamahttps://www.google.com/maps/place/San+Pedro+de+Atacama/@-22.910209,-68.1978903,1467m/data=!3m1!1e3!4m2!3m1!1s0x96a84c7aa92abf3f:0x7af4614cacf997d1)  empfand ich nichts anderes als eine fast magische Verbindung zu diesen Menschen, die in einer der unwirtlichsten Wüsten der Welt, nichts anderes als Mensch waren.

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Written by medicus58

21. Juni 2014 at 19:11

Warum musste Jörg Haider sterben?

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hAIDER nATI

 

Die Antwort ist klar, weil er in alkoholisiertem Zustand die Kontrolle über seinen Luxusschlitten verloren hat, nur geh’s darum eigentlich nicht.

Es geht darum, dass aktuell SPÖVP mit einem umstrittenen Verfassungsgesetz hohen Pensionen im staatsnahen Bereich, nicht zuletzt in der Nationalbank, gedeckelt haben (http://oe1.orf.at/artikel/377486).

Es gab wohl keinen anderen österreichischen Politiker, der sich so oft gegen diese Luxuspensionen in der Nationalbank ausgesprochen hat, wie der selbst ernannte Robin Hood der kleinen und Ordentlichen, der Jörgl eben.

1996 Nationalrat Nationalrat, XX.GP Stenographisches Protokoll 10. Sitzung / Seite 16:

Abgeordneter Dr. Jörg Haider (Freiheitliche): Hohes Haus! Meine Damen und Herren! Das Zustandekommen dieser neuen Bundesregierung ist wesentlich mit einem Belastungspaket für die österreichische Bevölkerung verbunden, das zur Konsolidierung des Bundeshaushaltes vor allem massive Mehrbelastungen für die Familien, für die Alleinverdiener, aber vor allem auch für das Gros der fleißigen Arbeitnehmer etwa durch Verschlechterungen der Arbeitnehmerbeiträge, durch Verschlechterung des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes und ähnliches mehr beinhaltet.

Wir Freiheitlichen haben daher verlangt, daß sich diese Regierung, die uns heute ihre Erklärung abgeben wird, klar dazu bekennt, nicht nur die Bevölkerung zu belasten, sondern entsprechende Maßnahmen des Privilegienabbaues in jenen Bereichen durchzuführen, in denen seit Jahrzehnten Mißstände existieren, Hunderte Millionen Schilling zum Fenster hinausgeworfen werden und leistungsfremde Bezüge auf der Tagesordnung stehen.

Wir haben überhaupt kein Verständnis dafür, wenn im Koalitionsabkommen der beiden Regierungsparteien die Frage des Privilegienabbaues wiederum auf die lange Bank geschoben wird und – wie Herr Staatssekretär Schlögl angekündigt hat – die Frage der Belastung der Österreicher sofort kommt, aber eine Änderung derPolitikerprivilegien erst mit Jahresende zur Diskussion stehen soll. Auch gibt es nur eine reine Aufforderung an die anderen betroffenen Privilegienträger, etwa an NationalbankKammern,Sozialversicherungsträger. An diese gibt es nur ein formloses Schreiben, aber sonst passiert nichts. (Beifall bei den Freiheitlichen. – Rufe bei der SPÖ: Bärentaler!)

Ich verstehe schon, daß Sie Probleme haben, das zu tun, aber wenn man den heutigen „Standard“ liest, kann man feststellen, daß die Notenbank von der Regierung in einem freundlichen Schreiben aufgefordert wurde, doch auch mit gutem Beispiel voranzugehen, wenn man doch schon die Österreicher belastet, selbst bei den Privilegien in der Notenbank Ordnung zu machen. Der Herr Notenbankpräsident sagt:Das kümmert uns nicht, wir sind ein unabhängiges Institut, die Regierung hat uns nichts vorzuschreiben.

Die Arbeiterkammer sagt: Wir werden schon irgendwann einmal darüber verhandeln.

Die Wirtschaftskammer des Herrn Maderthaner sagt: Wir sind einSelbstverwaltungskörper, und wir sind ohnedies sparsam – aber jeder weiß, daß in der Bundeswirtschaftskammer in den letzten Jahren zwar viel von Verwaltungsreform die Rede war, man sich jedoch die Abschaffung der Pragmatisierung der eigenen Beamten in der Bundeswirtschaftskammer mit 2 Milliarden Schilling für Sonderpensionen erkauft hat. Dieses Geld wurde noch dazu von der Außenhandelsförderung abgezweigt, obwohl angeblich die Exportwirtschaft angekurbelt werden soll! …

Der Herr Bundeskanzler wird empfindliche Maßnahmen, Einkommenskürzungen für den durchschnittlichen Österreicher heute hier bekanntgeben. Wie wollen Sie denn das verantworten, wenn in derOesterreichischen Nationalbank – und das ist nun einmal ein von diesen beiden Regierungsparteien beherrschtes Institut – jeder Millionär, jeder, der 1,5 oder 2,5 Millionen Schilling an Jahresverdienst hat, auch noch sein Mittagessen mit 100 S subventioniert bekommt?! Da lachen ja wirklich schön langsam die Hühner, besser: Es kommen dem anständigen Bürger in diesem Land die Tränen, daß das alles nicht geändert wird.
Hunderte Millionen Schilling für Privilegien, ein Sonder-Pensionsrecht in der Oesterreichischen Nationalbank, das uns alle – für nicht einmal 1000 Begünstigte – sage und schreibe 23 Milliarden Schilling kostet!

Da haben Sie nichts getan, da sind Sie nicht hineingefahren! Deshalb stellen wir diesen Fristsetzungsantrag, weil wir verhindern wollen, daßdie Frage des Privilegienabbaues auf die lange Bank geschoben wird, während die Belastungen der Österreicher durch diese neue Regierung sofort über die Bevölkerung hereinbrechen werden.

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX/NRSITZ/NRSITZ_00010/fnameorig_114009.html

OTS 2005:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20051116_OTS0124/haider-zu-nationalbank-gehaeltern-privilegiensumpf-wie-eh-und-je
u
m nur zwei Beispiele anzuführen.

Keine Angst, ich wurde auf meine alten Tage nicht Mitglied im Fanclub des Bärentalers, vielmehr handelt es sich hier m.E. nur um einen erneuten Beweis für meine schon einmal hier geäußerte These:

Im Rückblick-SPIEGEL: Sind es nicht die Demokraten, die die Demokratie gefährden? http://wp.me/p1kfuX-qg

Hätte SPÖVP, die nun unter dem Druck der Krise die Verfassung bemühen müssen, um die zu erwartende Einsprüche gegen den akuten Eingriff in „wohlerworbene Rechte“ abzusichern, bereits vor 20 Jahren in den von ihnen Kontrollierten Bereichen die gesetzlichen Grundlagen für eine gerechte Entlohnung gelegt, also genau das getan, was Haider von ihnen eingefordert hatte, wäre die FPÖ heute auch mit Haider, nicht viel mehr als das politische Hintergrundrauschen, das sie auch vor ihm war.

Brasilien hat mindestens zwei Seiten und beide können faszinieren

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An Reiseberichten über Brasilien hatten wir vor dem Beginn der Welt-Ballesterei wahrlich keinen Mangel. Bei Durchsicht meiner Bestände bin ich auf ein paar Bilder gestoßen, die man durchaus auch als symptomatisch für dieses riesige und faszinierende Land auffassen kann.

Kurz hinter Manaus vereinigen sich der dunkle aber klare Rio Negro mit dem schlammig braunen Rio Solimões zum Amazonas.

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Es gibt natürlich auch die Sicht dass der Rio Solimones eigentlich schon den Oberlauf des Amazonas darstellt und der Rio negro eigentlich nur einen der vielen Zuflüsse des Amazonas darstellt, egal.

Die über einige Kilometer farblich getrennt nebeneinander fließenden Ströme, die sich schließlich doch zu einem großen Ganzen vereinen, war für mich immer ein Symbol dieses Landes:
So verschieden und letztendlich doch eine Einheit.
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Written by medicus58

13. Juni 2014 at 18:30

Veröffentlicht in Reisen

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