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über alles was uns krank macht

Archive for the ‘Nationalratswahlen 2019’ Category

Exlusiv: Das sind die Corona Verschärfungen der tückisch-grünen Regierung

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Die Regierung droht nächste Woche mit neuen Regeln, um die Kontrolle in der Pandemie nicht zu verlieren. Was denn die Kontrolle behalten in einer Pandemie bedeutet wird leider zu wenig diskutiert.

Die üblichen Antworten:

Keine exponentielle Entwicklung, obwohl diese längst da ist (Link)

Keinen Kollaps des Gesundheitssystems, die selbst in Norditalien nie stattgefunden hätte, wenn die Ressourcen gleichmäßig genutzt worden wären

sind kaum befriedigend, und sind wir der Meinung, dass die Politik den Brexit, die Wirtschaftskrise oder den Klimawandel noch im Griff hat?

Da wir in vielen Ländern erleben müssen, dass die, die wir gewählt haben krisenuntauglich sind, wollen wir hier ein paar Tipps geben, welche verschärfte Regeln der Politik noch zur Verfügung stehen:

Der Neigungswinkel von Gesichtsschildern des Kellner wird an die Anzahl der positiv Getesteten am Stammtisch gebunden.

Ab einer roten Coronaampel ist Gruppensex nur mehr für maximal zwei Personen gestattet.

Breitet sich der Volksaufstand von Kuchl auf ganz Salzburg aus, kommt zur Händewaschen Pflicht auch eine Verpflichtung zur Fußwaschung.

Der verpflichtende Mindestabstand wird arbeitstäglich vom jedem Bürgermeister individuell festgelegt.

Ab einer dunkel orange-roten Coronaampel finden Pressekonferenzen der Regierung nur mehr im Stephansdom statt und dafür steigen die Überweisungen an das Opus Dei.

Sollten alle Regeln nicht helfen und die Spitalsbetten voll belegt sein, dann halten alle Österreicher für 10 Minuten die Luft an, um die Aerosolbildung wieder zu reduzieren.

Written by medicus58

16. Oktober 2020 at 20:01

Rethink Corona or read my Swedish lips

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Solange PR-gesteuerte Politiker ihren Führungsanspruch durch die Pandemie festigen wollen, wird uns die Spirale aus Angst vor und durch drakonische Maßnahmen weiter hinunter ziehen.

Auf die Punkte, die seit dem Frühjahr klarer wurde als vorher, reagiert man überhaupt nicht adäquat.

Die Euphorie bald eine Impfung zu haben, hat inzwischen einige Dämpfer abbekommen:

Astra Seneca, Johnson&Johnson, Eli Lilly

Die Hoffnung auf eine stabile Immunität nach „natürlich durchgemachte“ Covid-19 wird durch Case Reports über zweimalige, in kurzem Abstand erlittene, schwerere und tötliche Infektionen, nicht bloß pos. Teste, erschüttert:

The Lancet, CNN, Nature

Und die WHO, die noch im Frühjahr Lockdowns als Sofortmaßnahmen forderte, warnt plötzlich Regierungen davor warnt Lockdowns als primäre Kontroll-Maßnahme zu nutzen.

Einiges hätte ja vielleicht Sinn gemacht, wenn man davon ausgehen hätte können, dass Covid-19 ein vorübergehende Problem werden würde, wie es zB SARS war. Seit Wochen scheint klar, dass es dies so nicht spielen wird.

Das Gesundheitssystem zu schützen statt die Kranken zu versorgen ist auf lange Sicht pervers.

Gesunde von der Parkbank zu flexen, ehe wir noch eine epidemiologisch wirklich bedrohliche Situation haben war autokratisch bis prädiktatorisch.

Das Durcheinander an lokalen und zentralen Maßnahmen (Sperrstunden, Personenzahl,…) und die permanente Drohung mit Lockdown, mit einem schwächer werdenden Licht am Ende des Tunnels ist weder medizinisch noch psychologisch sinnvoll.

Über die Problematik sich auf Tests und Contactracing zu verlassen, wurde schon hingewiesen: Thinking, Thinking statt Testing, Testing?

Was wir jetzt brauchen wäre das, was Tegnell und Giesecke schon zu Beginn der Pandemie forderten, auch wenn ihre Hoffnung auf Herden-Immunität sich nicht erfüllen wird.

Wenige verbindliche Regeln, allf. Zusatzmaßnahmen für gefährdete Gruppen und Akzeptanz, dass ein neuer Erreger zu zusätzlichen Krankheitsfällen und einzelnen Todesfällen führen wird.

Wer das als fatalistisch ablehnt möge Evidenz für ein besseres Konzept vorlegen.

Written by medicus58

14. Oktober 2020 at 12:53

Wahltag: Die Qual des Wals

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Der Wal ist ein Säuger wie wir, nur viel größer. Sie leben in sogenannten Schulen zusammen, die im Gegensatz zu unseren Schulen in Zeiten äußerer Bedrohung nicht schließen sondern noch enger zusammenrücken.

Bislang ist nicht bekannt, dass sie ihr hierarchisches Zusammenleben durch Urnengänge regeln. Laut Wikipedia wird aber die Hierarchie der Schulen, durch Beißen, Schieben oder Rammen bestimmt. Was nun bezweifeln lässt, dass Walen der Wahlkampf völlig fremd ist.

In gewisser Weise ist der Wal ein Souverän und eine der beeindruckendsten Erlebnisse, die wir Menschen mit Walen haben können, ist das grandiose Schauspiel, wenn sich die Schwanzflosse hoch gegen den Himmel streckt, ehe der Wal abtaucht (Fluken).

Auch der souveräne Wähler taucht nach der Wahl ab, wenn auch entschieden weniger spektakulär als der Wal. Der Vorgang hat von den Politologe noch keinen speziellen Namen bekommen. Vereinfachen könnte man ihn Alltag statt Wahltag nennen.

Der große Unterschied zwischen den beide Säuger besteht nun aber darin, dass der Wal bald wieder auftauchen wird, weil er Luft braucht.

Der Wähler hingegen bleibt bis zu nächsten Wahl untergetaucht und kommt bei Luftmangel an den Respirator, von dem er hofft, dass er ihm von denen bereitgestellt wurde, die er wählte, ehe er abtauchte.

Mehr an Wahlempfehlung kriegen Sie, liebe Leser, hier nicht, nachdem ich meine Wahl bei der NRW19 bereits wieder bedauere.

Written by medicus58

11. Oktober 2020 at 10:41

Darf ich meine Aussage vom 16.April wiederholen: Wir habe die erste Welle noch nicht gesehen

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Der gesamte Text ist da Link

Die in mehrfacher Hinsicht traurige Titel war: Der Covid-19 Elfer: Ernsthaft Pam

Nuff said.

Written by medicus58

8. Oktober 2020 at 15:09

Veröffentlicht in Nationalratswahlen 2019

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Corona ohne Exit

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Es ist erfahrungsgemäß leichter Menschen aufzuregen als sie wieder zu beruhigen.

Die Fehler des Frühjahrs rächen sich im Herbst und sowohl die vorhergesagten aber nicht eingetretenen Weltuntergänge (Maya-Kalender) und Wiederauferstehungen (Kurz vor Ostern für nach Ostern) hinterlassen eine unangenehme Leere, leider keine Lehre.

Es ist müßig nachzuweisen, dass der Ablauf der Pandemie aus medizinischer Sicht im Groben absehbar war (Infektiosität, Risikogruppen, Sterbewahrscheinlichkeit,… ) und trotz politisch motivierter und medial verstärkten Heißluftballons zu Therapie (Chloroquin, Remdesivir,…) und Impfung, diese beiden Optionen nicht so bald das Problem beenden werden.

Hätte man (Schweden hat) von Anfang an kommuniziert, dass es sich um einen Marathon handeln wird, oder wie beim triviale Schnupfen um ein bis heute nicht kurativ behandelbar Phänomen handelt, und die Menschen nicht versucht durch Angstmache zu regieren, müssten wir jetzt die Infektionszahlen des Frühjahrs nachholen.

Durch mediale Dauerfeuer täglicher Opfer an der Front, herausstellen der hot spots (Bergamo, Madrid) ist die Bevölkerung unversöhnlich in die Scharfmacher und Totalnegierer gespalten.

Den einen kann es im guten abrahimitischen Sinn nicht genug purgatorische Einschränkungen (Fegefeuer) geben, die anderen empfinden die Mund-Nasen-Maske als Fortsetzung Metternichscher Diktatur.

Wird spannend, wie man da den Druck wieder herausbekommt. Nur die Kirchen schaffen es mit, allerdings in der Neuzeit nicht mehr terminlich festgelegten Weltuntergänge und Auferstehungen auf ewig zu bestehen.

Regierungen sind schlecht beraten, wenn sie sich zu weit von der Realität entfernen.

Dass das aktuell im Schulsystem crasht, ist auch kein Zufall, denn hier prallen mit Pandemie und Schulstruktur auch zwei politisch und nicht evidenzbasiert gesteuerte Bereiche aneinander.

Written by medicus58

23. September 2020 at 09:19

Zur Schieflage der Situation, oder der verschlissene Kurz

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Nachdem alle Sommerurlauber aus dem Ausland per Reisewarnung heimgestaut wurden, schien es heute unserem Bundeskanzler wieder angebracht uns die Welt zu erklären.

Wie sein Vorgänger BK Figl 1945 uns zu Weihnachten nichts geben konnte, (die obskure Geschichte des Tondukuments finden Sie hier) verspricht uns sein türkise Urenkel wenigstens einen normalen Sommer, 2021.

In der Sonder ZIB mutmaßte man sogleich von Informationen die der Kanzler wohl über Medikamente und Impfungen haben müsste, wenn er uns dieses Versprechen gibt, und vergessen scheint, wie uns der Bundesmaturant noch zu Beginn der Pandemie zuerst den Lock down für vorerst 14 Tage, dann bis Ostern und schließlich bis Pfingsten (also ebenso 2,5 Monate wie in Wuhan) stottern ausweitete.

Auch das Geschwafel über die unter dem Eindruck von Corona auszuweitenden internationalen Kontakte zu anderen Covid Musterschülern und Jugendaustausch Programme ua mit den Vereinigten Emiraten zeigten, dass längst alle Munition verschossen wurde.

BTW, Jugendaustausch mit den Emiraten, einem hot spot einer anderen Coronavirus Erkrankung, nämlich MERS, hätte keinem informierten Ghostwriter passieren dürfen. Auch die Streicheleinheiten für die betagteren Kurzwähler, denen jetzt plötzlich soziale Kontakte auch in der Pandemie versprochen werden, lösen nur mehr Kopfschütteln aus über eine Regierung, die gerade Distanzregeln in der Eigentumswohnung gesetzlich vorschreiben will.

Ich frage mich, wie lange die salbungsvollen Widersprüche noch medial funktionieren. Dem politisch an der Leine zappelnden ORF TV war der Auftritt eine Sonder ZIB wert und auch die großen Online Zeitungen übertrugen, aber nach den Kommentaren in den Sozialen Medien, locken die Selbstdarstellung-Piruetten unseres Kanzlers wenige mehr hervor, so dass irgendwann die Diktatur der Einschaltziffern schlagend wird.

Man kann es auch einfacher sagen:

Hätte Kurz geschwiegen, hätte man ihn für einen Bundeskanzler halten können.

Written by medicus58

28. August 2020 at 17:26

Urlaub von Corona in Kurzistan IX: Die Ruhe vor dem Sturm

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Anfang August und irgendwie geht’s eh noch ganz gut. St. Wolfgang wird administriert, na klar am Wörthersee machen’s Party, vergunnt, aber zu Sicherheit tragen die wenigen, die in Museen gehen Maske. Uns geht’s eh viel besser als den anderen.

Im Gegensatz zu allen Ankündigungen testen wir nicht viel mehr oder nicht viel weniger als früher und das medial vor der Saison angekündigte große Testen im Tourismus floppte, aber auch egal.

Safe A Gütesiegel

Wofür all die externen Berater ihr Geld kassierten bleibt im Dunkeln, aber wir schummeln uns medizinisch gesehen noch immer gut durch die Pandemie und nur das scheint zu zählen.

Du glückliches Österreich maskiert Dich.

Schon werden Pläne für den Herbst geschmiedet (Schulmasken statt Schulmilch oder auch nicht) und zumindest verordnungstechnisch haben wir den Babyelefant aus dem Zimmer. Bemerkenswert ist jedoch, dass ein viel größerer Elefant unbemerkt oder zumindest politisch und medial übersehen wird, ob oder weil er viel beunruhigender ist, als sein Baby.

Egal ob und wie stark uns die nächste Infektionswelle treffen wird, wirtschaftlich wird sie uns weitgehend mittel- und hilflos treffen.

Für oft dubiose Maßnahmen geleerte Budgets, wegbrechende Steuereinnahmen, Arbeitslosigkeit, weniger Konsum, schrumpfende Wirtschaft werden ein größeres Problem darstellen als alle bisherigen und zukünftigen Gesundheitsprobleme, nur das Gegensteuern wird schwer, wenn man in den Nachrichten nicht jedem PCR-positiven Asymptomatischen einen arbeitslos gewordenen Unselbsständigen oder Konkurs reifen  Gewerbetreibenden gegenüber stellt.

Aber auch dafür wird sich unsere Regierung mit dem letzten Geld ein paar Berater holen.

Written by medicus58

7. August 2020 at 13:17

Grüne Schizophrenie, die dritte

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Wenn es eine Partei gibt, die politische Korrektheit (PC) wie eine Monstranz vor sich her trägt, dann sind es die Grünen, aber primär bei den anderen, oder wie Bundespräsident VdB sagen würde
„WIR sind nicht SO!
Außer er versitzt sich nach der Sperrstunde, nachdem er die Bevölkerung mehrmals via TV zum Ernstnehmen der Regierungsverordnungen eingemahnt hat.

Da hat er ja mit seiner Nachfolgerin als Parteisprecherin (Superkalifragilistigexpialigetisch – Märchen mit Glawischnig) würdige Nachfolgerin gefunden, die rasch bei Novomatic untergekommen ist, während die Parteifreunde den Glückspielkonzern mit Klagen eingedeckt haben und der beim aktuellen Ibiza-Ausschuss auch keine geringe Rolle spielt.
Woher wissen wir, wer die Guten sind? 

Die Grünen haben es inzwischen zu einer ganzen Reihe gut verdienender Polit-Apparatschiks gebracht (Sigrid Pilz: Von Traumjobs kann man nie genug kriegen), deren Kritik an anderen akut verstummt, wenn die gerade erklommenen Pfründe in Gefahr sind:
In Wien verstummte die Kritik an der seit Jahren angeprangerten Inseraten-Querfinanzierung des Boulevard der Rathaus-Roten (Inserate: Unter Rot Grün wird alles anders?) ebenso schnell wie die Kritik am türkisen Koalitionspartner in Tirol, wenn Dritte als widerwärtiges Luder beschimpft werden, man bleibt und fordert scheinheilig eine Debatte.

Links:
Grüne Schizophrenie, die erste
Grüne Schizophrenie, die zweite


Nicht nur ich seh‘ ROT für die Grünen
Vassilakou untergräbt Glaubwürdigkeit der Grünen
Ich sehe ROT für die GRÜNEN

Written by medicus58

18. Juni 2020 at 07:22

Grüne Schizophrenie, die zweite

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Wie ist es erklärlich, dass sich ein Grüner Sportminister (Kogler) dafür einsetzt, dass sein Heimatbundesland das angebliche Ende der Coronakrise mit zwei Formel 1 Rennen feiert, während eine Grüne Verkehrsstadträtin (Hebein) den normalen PKW Verkehr behindert wo sie kann?

Link: Grüne Schizophrenie, die erste

Written by medicus58

17. Juni 2020 at 07:43

Grüne Schizophrenie, die erste

with 8 comments


Politische Positionen sollen ja vielfältig sein, aber tunlichst nicht in einer Partei, sonst kann man sich des Eindrucks nicht erwähnen, dass es der weniger um die Sache als um sich selbst geht:

Wie kann man gleichzeitig die „AUA retten“ und damit die Investitionen in die dritte Piste am Flughafen Schwechat (Gewessler) und vorgeben das Weltklima zu retten, indem in klammheimlichen Verhandlungen (Hebein) die Autos aus der Wiener Innenstadt verbannt?

So viele Kübel kriegst Du gar nicht in die engen Gassen, was ein Flugzeugstart an Kohlenwasserstoffe verbraucht.

Written by medicus58

16. Juni 2020 at 07:33

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