Sprechstunde

über alles was uns krank macht

Archive for Oktober 2011

Wir sind alle reich – die nächste Blase – die nächste Krise

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Nein, kein Beitrag über die Reichensteuer, aber schon irgendwie etwas zum Thema „Blasen“, „Irrwege“, „Finanzkrisen“ und so.

Vielleicht geht es Ihnen wie mir, während ich mir früher eine Zeitung gekauft habe und sie dann auf dem Heimweg, in der U-Bahn oder (sonntags) nach dem Mittagessen geruhsam durchgeschmöckert habe, werfe ich jetzt eher den Blechtrottel an (in der U-Bahn das „Schmarnphone“) und lese die News online.
Meist den Online-Standard, aber mitunter auch Online-Auftritte anderer Medien. Jene, die so komplett online gehen, kaufe ich immer seltener und erspar mir die 2€.

Ja, werden Sie jetzt sagen, aber die Herausgeber kriegen das Geld ja ohnehin über die Online-Werbung wieder herein.

Wenn Google in diesem Geschäft Milliarden macht, dann muss das doch ein gutes Geschäft für die Herausgeber sein.

Schau’n mer mal, wie man bei uns sagen würde:

Bei der abendlichen Lektüre des Online-Standards (ca. 1 Stunde), habe ich erstmals mitgezählt und kam auf 24 eingeblendete Werbebotschaften. Da ich mitgezählt habe, werde ich heute diesen ungefragten „Hirnwürmern“ mehr Aufmerksamkeit gewidmet haben als üblich und -ja, ich weiß es gibt noch die subliminale Wirkung, die länger andauert als der Augenblick, den die Augen auf der Botschaft verweilen- aber länger als 0,5 Sekunden pro Werbung, werde ich mich nicht damit beschäftigt haben, also insgesamt heute 12 Sekunden.

Gegencheck: an was kann ich mich erinnern?
Werbung für A1″, „Orange“, — aäh, weiß nicht, eine Automarke? keine Ahnung …
Psychologie hin oder her, viel scheint nicht hängen gebliebe sein.

UND JETZT LASSEN SIE UNS MAL RECHNEN:
und jeder Wirtschaftsprofi möge mir verzeihen, dass ich das bewußt vereinfache, weil beim Online-Standard fallen dem Herausgeber keine Papier und Zustellkosten an, jedoch sind Serverfarmen und deren EDV -Knechte auch nicht so billig, andererseits hat die Printausgabe auch Werbung drinnen (und nicht zu knapp)…. und dann gibts noch Lohnnebenkosten, Mittagspausen … egal …

Ich habe mir die 2 Euro Zeitungspreis erspart, weil ich mich in einer Stunde
2 Sekunden „bewerben“ habe lassen.

Da komme ich auf einen Brutto-Lohn von

2 € für 12 sec
10 € für   1 min
600 € für   1 h
24.000 € für   1 Arbeitswoche

D.h. pro Monat würde man zu diesen Konditionen schon in Treichl ’sche Spähren http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=45167 kommen,
nämlich über 100.0000 €.
Das sind im Jahr (pfeifen wir auf das 13. und 14. Monatsgehalt) über
1,2 Millionen Euro!

Was lernen wir daraus?
Einerseits welchen Sekundenlohn Spitzenbanker haben, aber das war jetzt nicht das Thema.
Andererseits, was der Werbewirtschaft unsere flüchtige Aufmerksamkeit wert sein dürfte.

Das ist die nächste überhitze Blase, die uns auf den Kopf fallen wird (Dot-Com-Krise 2.0 sozusagen. Wer die Version 1.0 nimmer im Kopf hat: http://de.wikipedia.org/wiki/Dotcom-Blase ).

Den gewaltigen Summen, die in die Werbewirtschaft gehen und von denen Google, Facebook, GMX, Online-Medien…. leben, werden keine Einkünfte in entsprechender Höhe gegenüberstehen … nur dann wird es auch keine Druckerein mehr geben, keine Zeitungsausträger, ….

Aber vermutlich auch keinen Gratiszeitungen wie heute und Österreich.

Heute gilt als Konkurrenzprodukt der Tageszeitung Österreich, die in einer abgespeckten Variante ebenfalls gratis verteilt wird. Seit 2010 ist Österreich laut ÖAK ebenfalls eine Gratiszeitung, da Großteile der Auflage nun ebenfalls gratis verteilt werden

Die ausschließlich von Werbeanzeigen finanzierte Zeitung erreichte nach nur 15 Monaten die Gewinnschwelle. Laut der Herausgeberin wird derzeit der gesamte Cash-Flow in Auflagensteigerungen und örtliche Expansion investiert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Heute_(%C3%B6sterreichische_Zeitung)

Siehe auch: http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=44552

So wie all die absurden Derivate und Finanzvehikel, wird die Werbewirtschaft auch einmal die Realität einholen und wieder werden wir vor Trümmern stehen … und ohne Qualitätspresse.

Heute hat in Wien derzeit eine größere Reichweite als die Kronen Zeitung,

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Written by medicus58

23. Oktober 2011 at 17:49

Österreich darf nicht sitzenbleiben

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Na wer sagt ’s denn ….
Kaum kümmert sich ein ehemaliger Finanzminister und „Wahlneffe“ ein wenig um die österreichische Bildungspolitik:
http://www.nichtsitzenbleiben.at/
schon wird sein Wille erfüllt:

Aufsteigen mit bis zu drei Fünfer
Die Koalition hat sich auf eine schon lange geplante Schulreform geeinigt. In der Oberstufe der AHS und BMHS (berufsbildende mittlere Schulen) soll künftig ein Aufsteigen mit bis zu drei Fünfern möglich sein.
http://tirol.orf.at/magazin/tirol/tirolerisch/stories/514642/
http://kurier.at/nachrichten/3914071.php
http://www.krone.at/Nachrichten/Sitzenbleiben_soll_abgeschafft_werden-Aufsteigen_mit_5-ern-Story-12542
Verstehen Sie mich richtig, ich habe in meiner Oberstufen-AHS und als Student insgesamt ca 10 Jahre sehr gut von der Nachhilfe gelebt und weiß, dass Noten nicht immer gerecht und schon gar nicht
KARDINAL,
vermutlich auch nicht einmal
ORDINAL sind.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Skalenniveau)
Trotzdem bin ich überzeugt, dass mehr Leute verdient als unverdient „durchfallen“. Jeder kennt den ungerechten Einzelfall, nur ist das nicht der Punkt:

Während wir in der „wirklichen“ Welt von Rankings nur so getrieben werden,
von Heidi’s Klums Supermodel Ranking bis
zu Standard and Poor’s Griechenland Bashing,
glauben wir denn wirklich, dass wir Kindern was Gutes tun, wenn wir ihnen in der Schule vorgaukeln, dass es keine Beurteilungen gibt?

Mir kommt das so vor wie der verunglückte Versuch aus den 70ern, aus der ehemaligen „Mittelschule“, also einer explizit allgemeinbildenden Schule in der Mitte zwischen „Grundausbildung“ und „weiterführender, spezialisierender Bildung“ an der Universität (ut sim), nicht zuletzt aus wahltaktischen Gründen in den Großstädten, die Regelschule für alle zu machen.

Das Ergebnis war – wieder in den Großstädten – der Niedergang der „Hauptschulen“, die zum Sammelbecken von denen wurden, die halt nix Besseres zusammen bringen und eine Entwertung der „Mittelschule“ zur „AHS“ (=Allgemeinschule)

Die „Neue Mittelschule“ als Euphemismus für die „Hauptschule A-Zug“ macht für mich schon semantisch wenig Sinn.
Alle schienen zufrieden, vor allem die, die ihre Kinder in „was Besseres“ unterbingen konnten.
Dass das letzendlich wenig Wert hatte,
weder am Arbeitsmarkt („wo sind die Zeiten, wo man sich um die Maturanten gebalgt hat?)
noch an der Uni, die jetzt „Eingangsprüfungen“ und „Eingangssemester“ benötigt, weil man sich nicht mehr sicher ist, dass das was „für reif befunden wurde“ auch was weiß,
wen juckt’s …
Also, Österreich darf nicht sitzenbleiben, aber ob es das alles weiterbringt, wage ich zu bezweifeln.

Written by medicus58

20. Oktober 2011 at 20:36

Bildung billig

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Im Online-Standard ist ein interessantes Interview mit Prof. emerit. Blum von der Boku zu lesen:
http://derstandard.at/1303291525159/derStandardat-Interview-Seit-dem-Wintersemester-halte-ich-Vorlesungen-kostenlos

Neben einigen Aussagen über die Folgen des Bolognia-Prozesses sticht vor allem seine Aussage ins Auge, dass er seit seiner Pensionierung weiterhin Vorlesungen hält, ohne dafür eine finanzielle Entschädigung zu bekommen.

Die Onlinekommentare zu diesem Artikel schwanken zwischen wissender Zustimmung und neidvollen Verweisen auf die guten Pensionsrechte „alter“ Univerträge.

Einmal fest zu halten, dass der Universitätsbetrieb stets ganz maßgeblich darauf setze, dass von ihrem Gegenstand begeisterte Akademiker gerne und für geringe oder gar keine Entschädigung ihr Wissen weitergeben, war wichtig.

Auch die stets prekären Vertragsverhältnisse am Beginn universitärer Karrieren gehören dazu. Ich selbst arbeitete die ersten 4 Jahre auf blind unterfertigten Karenzverträgen mit täglicher Kündbarkeit. Mir wurde der Zettel über meine Dienstzeiten schon mit der Versicherung überreicht dass man davon ausgeht, dass darüberhinaus selbstverständlich gratis zu arbeiten ist. Überstunden wurden weder monitiert noch bezahlt. Viel später bin ich dahinter gekommen, dass man jemanden anderen auf diese Ausbildungsstelle gemeldet hatte und sich so meine Ausbildungszeit verlängerte.

Und ich war kein Einzelfall!

In Wirklichkeit war das für uns auch kein Problem, denn Beruf war Hobby.

Erst als wir realisierten, dass wir von denen ausgenützt wurden, die sehr wohl mit unserer Arbeitsleistung Geld und (Publikations) Impact gemacht haben, fühlten wir uns mies.

Wenn nun die Erkenntnis Allgemeingut wurde, dass nur Wert hat was Geld bringt, darf man sich nicht wundern, dass es im System kracht.  Universitäre Verschulung benötigt noch mehr Lehrer als früher und die finden sich unter den augenblicklichen Rahmenbedingungen halt nicht.

Dozent heißt übrigens Lehrer! Professor heißt Bekenner!

In diesem Sinne ist Prof. Blum für seine Be- und Erkenntnisse zu danken.

Siehe auch:

http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=33206
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=32972
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=31843
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=33179
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=32622

Written by medicus58

20. Oktober 2011 at 20:33

Pflegehelferinnen aus dem Osten

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Während im Durchschnitt der OECD Länder 2,3 Personen in Pflege stehen, liegt der Wert für Österreich bei 5,1% (Quelle Profil 3.1.2011).

Das Sozialministerium prognostiziert für 2011 einen Mehrbedarf (zusätzlich zu den dzt. Ausgaben von 385 Mio. €)  von 29 Mill. € und prognostiziert ein Anwachsen dieses Bedarfes auf 290 Mill € für 2020.

Warum ist das so, sind wir Österreicher kränker oder hilfbedürftiger als die anderen?

ich versuche ein paar Antworten, die m.E. alle zu einem gewissen Grad richtig sein, aber sicher nicht die alleinige Erklärung darstellen:

Die Nähe Österreichs zu den Billiglohnländern des Ex-Ostblocks erleichtert uns noch den Zugriff auf billige Arbeitskräfte.

Die politisch unterstützte Tendenz zur Frühpension nimmt Menschen schon 20-30 Jahre vor ihrem Ableben aus dem geistigen Training des Erwebslebens, so dass der dementielle Abbau und somit die Pflegebedürftigkeit früher einsetzt.

Die zu beobachtende Tendenz auch bei banalen gesundheitlichen Problemen sofort Arzt, Ambulanz oder Klinik zu stürmen, setzt sich im Alter in einem sich fallen und pflegen lassen fort.

Vom derzeitigen Zustand profitieren politische Parteien, Interessensverbände und österreichische Argenturen, die sich die Vermittlung von Pflegerinnen fürstlich bezahlen lassen.

Fortsetzung: http://wp.me/p1kfuX-ja

Written by medicus58

20. Oktober 2011 at 20:29

ADHS und DAT

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In meiner Volksschule gab es eine Lehrerin für 36 Schüler.
Heute ist ohne Zweit- bzw. Stützlehrer ein Unterricht kaum mehr möglich.
Ursache: Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

http://de.wikipedia.org/wiki/Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivit%C3%A4tsst%C3%B6rung

Großeltern betreuten entweder die Enkerln oder starben.
Der numerisch geringe Rest war pflegebedürftig und kam „nach Lainz“ um im 36 Bettensaal aufs Sterben zu warten. Heute wird er von slowakischen oder ukrainischen Pflegerinnen betreut.
Ursache: Demenz vom Alzheimertyp (DAT)http://de.wikipedia.org/wiki/Morbus_Alzheimer

Was noch fehlt ist eine Krankheitsbezeichnung für die Generationen dazwischen und die ökonomische Grundlage das alles zu bezahlen.

Nachtrag:
OK, echt arg, sowas kann man nicht so sagen!
…was können denn die betroffenen Patienten dafür …

Schon, aber was können die betroffenen Angehörigen dafür?

unsere Eltern hatten klare Vorstellungen:
Als Babys sollen wir sprechen und gehen lernen,
als Kind still sitzen und Mund halten lernen.

Sind wir erwachsen hatten wir weiter ihren Vorstellungen zu genügen:
Zu Weihnachten kommt’s ihr mit den Kindern vorbei und tut’s nicht das Fest der Familie stören mit euren Wünschen.
Die Großeltern wollen das Leuchten in den Augen der Enkel sehen, dafür haben wir zu sorgen.

Und wenn die Großeltern meschugge werden, dann tanzen wir weiter nach ihrer Pfeife. Nur nicht widersprechen. Fein, ihr wollt uns an jedem Feiertag sehen, natürlich. Mit den Kindern streiten wir vor der Türe, wenn die andere Pläne haben, denn schau, die Großeltern freuen sich ja so … dafür darfst du auch länger aufbleiben…

Die Krankheitsbezeichnung für unsere Generationen habe ich inzwischen gefunden: Arschkarte

Written by medicus58

20. Oktober 2011 at 20:27

Studiengebühren:Fachhochschulen:Lehrwerkstätten:Klassenkampf

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Die östterreichischen Universitäten haben ab 2013 einen Mehrbedarf von ca. 250 Mio Euro. http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3858&Alias=wzo&cob=524869

2009/10 studierten in Ö 332.624 Personen. http://www.statistik.at/web_de/statistiken/bildung_und_kultur/formales_bildungswesen/universitaeten_studium/021630.html

Das heißt, die Studiengebühren müssen pro Person 751,60 € betragen, wenn man glaubt, dass Studiengebühren das Finanzloch schliessen sollen. Aber Achtung: damit gibt’s noch keinen Seminar- oder Laborplatz, keinen Universitätslehrer mehr und weiterhin Stau bei den Prüfungsterminen.

Wo das hin führt, sieht man am schon weiterentwickelten neoliberalen Modell in UK, wo zuerst von den Konservativen, dann von Labour und nun wieder von den Konservativen die Studiengebühren auf 10 600 Euro erhöht wurden!
http://www.monde-diplomatique.de/pm/2010/12/10.mondeText1.artikel,a0064.idx,23

Und übrigens, zahlen eigentlich all die Lehrlinge, die in staatlich unterstützten Lehrwerkstätten ausgebildet werden und somit der Wirtschaft das Geld für die Ausbildung ersparen, dafür auch Lehrgeld?

Wenn wir hier – völlig zu Recht argumentieren, dass das eine Investition in die Zukunft unserer Bürger ist, weshalb verlangen wir von jungen Menschen, die einen höheren Bildungsweg anstreben plötzlich, dass sie selbst dafür zahlen?

Beispiel gefällig? Während früher medizinisch technische Dienste in Schulen und dann Akademien ausgebildet wurden, die Spitälern angeschlossen waren und aus dem Gesundheitsbudget finanziert wurden, besuchen sie heute Fachhochschulen und müssen in zunehmendem Ausmaß für ihre Berufsausbildung selbst zahlen.

Fazit: Alles was über die (Aus)Bildung zum Hackler hinaus geht, soll sich der Bürger mehrfach bezahlen: mit Steuern der Eltern, Studiengebühren, Prüfungsgebühren und eigenen Steuern als Werkstudent.

Auch wenn das unglaublich retro klingt, das ist Klassenkampf von oben herab! Auch so unterbinde ich Wettbewerb!

 

Erzähl's wem andern

Written by medicus58

20. Oktober 2011 at 20:24

Generationenvertrag V: Evolution v.s. Revolution

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Häupl und Burgstaller können sich Studiengebühren vorstellen, schön und weniger gut: http://kurier.at/nachrichten/wien/2057385.php
http://derstandard.at/1291454940464/Studiengebuehren-fuer-Haeupl-vorstellbar
Auch der Einschub: … solange gewährleistet bleibt, dass ein Studium nicht zum Privileg einiger Weniger verkommt (Häupl) beruhigt mich wenig.
Überdies ist die Diskussion unnotwendig, weil die benötigten Mittel nicht über Studiengebühren, egal in welcher der jetzt diskutierten Höhen, hereingebracht werden können.

Es benötigt keine besondere Vorstellungskraft, nur einen Klick auf die HP der Zeit: (http://www.zeit.de/studium/uni-leben/2010-12/proteste-london-studium )
um zu sehen, wie dankbar Studenten sein werden, wenn sich der Staat wieder einmal aus einer seiner Verpflichtungen stiehlt.

Ich zahle Steuern, nicht weil ich ein neues Stadion für die Wiener Austria inkl. U-Bahnanschluss finanzieren möchte (Hallo, Michl!), sondern damit der Staat die Chancengleichheit herstellt, die eine in Klassen zerfallene Gesellschaft von sich aus nicht garantieren kann.

Es waren einmal Sozialdemokraten, die diesen Ansatz wählten, um über die Evolution zu erreichen, was die extreme Linke über die Revolution erreichen wollte.

Wenn Häupl sich von diesem evolutionären Weg verabschiedet, wird er sich möglicherweise auch bald in einer revolutionären Lösung wiederfinden.

Nicht, dass das eine gute Lösung ist, aber :

Man kann einige Leute die ganze Zeit, alle Leute einige Zeit, aber nicht alle Leute die ganze Zeit zum Narren halten.
Abraham Lincoln

Bild: © Carl Court/AFP/Getty Images von Zeit online

Written by medicus58

20. Oktober 2011 at 20:19

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