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Lesenswerter Artikel: Sehenden Auges in die Corona-Misere: Das Protokoll des Scheiterns ?

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Detailierte Recherche im Standard vom 20.12.21 über die Väter (Mütter gab es nicht) des kollektiven Versagens der tückisch-grünen Regierung in der Pandemiebekämpfung.

Written by medicus58

20. November 2021 at 09:40

Österreichisches Allerheiligen

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Nach GrabsteinvoyeurismusOoops, bald hätte ich auf die heurigen Friedhofsfotos vergessen, Praktischerweise gedenken wir am besten der Toten, Familie Engel, und Friedhöfen aus aller Welt,  wollen wir heuer uns mit dem Abfeiern bislang sträflich unbedankter österreichischer Säulenheiliger beschäftigen.

Wie wichtig uns in hierzulande das Fest Allerheiligen ist, erkennt man auch daran, dass in mehreren Bundesländern ganze Orte danach benannt wurden.

Um sich der Heiligen und Märtyrer zu besinnen, führte man im Osten bereits im 4. Jahrhundert jährliche Gedenktage ein (jeweils an ihren Sterbetagen). Da es aber mit fortschreitender Zeit unmöglich schien, jedem der Heiligen einen eigenen Tag des Gedenkens zu widmen, wurde Allerheiligen als Fest geschaffen.

Noch ausgespart von dieser Verehrung sind jedoch einige, deren Wirken für das Verständnis unseres Landes sträflich unterschätzt wird, obwohl sie nachgeradezu als Märtyrer für die Offenbarung der innersten Werte unserer kleinen, verlogenen Alpenrepublik in die Geschichte eingehen werden.

Allen voran soll Bumsti, ein österreichischer Held oder HC, der Heilige Christian genannt werden. Was da scheinbar als Red bulliges Geprahle aufgezeichnet wurde, strafte den Bundespräsi Lügen: Wir sind so. In wenigen Clips wurde ausgesprochen, wofür die Staatsanwaltschaft nun Monate braucht um es, allerdings der türkisen Reichshälfte nachzuweisen.

Auch dem Bundesmaturanten, JÖ, Kurz bringt uns den türkisen Virus Bonus Club und wir dürfen alle nach China reisen wollen wir an diesem Tag dafür danken, dass er einerseits erneut bewiesen hat, dass sich die Tragödien der Geschichte als Farce wiederholen und andererseits, dass man uns dasselbe Ferkel, mal als Haider, mal als Grasser und nun als Basti immer wieder durchs politische Dorf treiben kann und von der Omi bis zur Jungtussi, vom Schüssel bis zum Khol fallen wir alle wieder auf den selben Schmäh rein.

Zuletzt gedenken wir auch und bejubeln die Bundespräsidenten. Nicht einen bestimmten, das wär zu viel der Ehre, sondern all den Ersatzkaisern, die uns das Gefühl geben, dass hinter all dem Treiben noch ein Gerechter auf uns schaut, wahlweise Sümpfe trocken legt, ohne die Verursacher zu benennen, sich nicht mehr wie noch als Abgeordeter während mancher Abstimmung im WC versteckt, sich aber nach Ende seiner Amtszeit gefühlt wöchentlich als moralisches Gewissen medial präsentiert, oder uns versichert, dass wir nicht so sind, wie es uns die WKSTA täglich beweist.

Gedenken wir heute diesen Säulenheiligen unseres Landes, die verstehen machen, was dieses wohlhabende und tief korrupte Land zu dem machte, woran es zugrunde gehen wird: Eine in der sauren Milch der frommen Denkungsart ertrinkende korrupte Bananenrepuplik, die Bananen ebensowenig hat wie Löschflugzeuge, um einen brennenden Wald zu löschen.

Written by medicus58

31. Oktober 2021 at 18:01

Dieses Land ist in einem verHEERenden Zustand und nicht erst durch das Virus

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Seit 1945, bei einigen seit 1934, herrscht die tiefe Überzeugung, dass das Bundesheer uns gegen den Außenfeind zu verteidigen hat und im Inland zivile Kräfte eingesetzt werden sollten.
In Deutschland wird der Einsatz des Militärs im Landesinneren bereits in den Medien sehr kritisch diskutiert, in anderen Ländern (Frankreich, Belgien, Italien) mit einem auf den ersten Blick weniger belasteten Verhältnis zum eigenen Heer, sichert das Militär schon lange Großereignisse, …etc.
In Österreich wurde das Bundesheer in den letzten Jahren sehr selten und i.d.R. im Zusammenhang mit Naturkatastrophen eingesetzt oder dann, wenn schweres Bergungsgerät benötigt wurde.

Ganz schleichend setzt jetzt die tückisch-grüne Regierung das Bundesheer immer häufiger als „Mädchen für alles ein“ und kann da nicht einmal darauf verweisen, dass dies durch die dortige Expertise gerechtfertigt werden kann.

Erst vor einigen Tagen waren die Medien voll von Berichten, dass die über das Bundesheer angeschafften Schnelltests überteuert waren. ORF: Mehrkosten von knapp 30 Millionen Euro,

Per Presseausendung sprach das Bundesheer im Oktober davon

seit März waren im Durchschnitt jeden Tag knapp 1.000 Soldaten im Einsatz gegen Covid-19 gehabt zu haben (> 4.500.000 Stunden in 190.000 Personentagen).

Erstmals in der Geschichte der Zweiten Republik wurde die Miliz aufgeboten zu haben.
(1.400 Milizsoldatinnen und -soldaten 1.325.000 Personenstunden,
300 Heeresfahrzeugen rund 1,5 Millionen Kilometer)

Erstmals Aufschub-Präsenzdiener zur Unterstützung eingesetzt (2.300 Grundwehrdiener , Grundwehrdienst um drei Monate verlängert) zu haben.

Zum Vergleich verbrauchte die traditionelle Katastrophenassistenz in diesem Zeitraum verschwindende 21.500 Personenstunden. Dafür leisteten rund 1.100 Soldatinnen und Soldaten und Zivilbedienstete bezahlten Unterstützungsleistungen mit rund 88.700 Personenstunden unter anderem bei der Hotline des Außenministeriums, in den Postlogistikzentren in Hagenbrunn und Inzersdorf oder bei Lebensmittelkonzernen.

Ganz aktuell ersetzten Bundesheersoldaten im Pflegeheim Tannenhof in St. Lorenzen das krank gewordene Personal und haben für “ rd. 40 Bewohner und Betreuenden inzwischen wieder ein sicheres Umfeld geschaffen„. Die Bezirkshauptmannschaft habe eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft über die vorgefundenen „menschenunwürdigen Zuständen“ geschickt.

Ja, und in den beginnenden Massentests werden 5400 Soldaten eingesetzt. In Kärnten ist das Bundesheer alleinverantwortlich für die Lehrertestungen.

Auch wenn ich, treue Leser wissen es (Das war der Girls’ Day beim Bundesheer, eine Materialiensammlung für alle, die sich ein Urteil bilden wollen), so meine Zweifel an den logistischen Leistungen unseres Bundesheeres habe, geht es mir gar nicht darum, sondern um die offenkundige Tatsache, dass die zivilen Ressourcen dieses Landes schon so ausgehöhlt sind, dass wir – wie eine Bananenrepublik – nur mehr durch den Einsatz des Militärs um die Runden kommen.

Ohne Zweifel ist die Pandemie eine nationale Krise, für deren Ausmaß sich niemand eine entsprechende Vorhalteleistung leisten wollte, auch wenn diese vielleicht für andere Krisen auch notwendig wäre. Das führte auch in anderen westeuropäischen Ländern zum Einsatz des Heeres, die Zahlenverhältnisse sprechen aber Österreich kein gutes Zeugnis aus:

In UK , traditionell ein Land in dem das Gesundheitssystem unter schwerer Kritik steht mit ca 67 Millionen Einwohner standen am November 2020 2,932 Militärpersonal im Einsatz.

Deutschland (83 Mill Einwohner) hat aktuell 15.000 Militärpersonal im Einsatz und plant dies auf 20.000 aufzustocken, was auf die Bevölkerungsgröße normiert nur ca 37% des österreichischen Kontigents darstellen.

Auch die Schweiz mit 8,6 Millionen Einwohner mit Österreich vergleichbar, schickt grad mal 2500 Soldaten in den Coronakampf.

Klar kann man sich freuen, dass in Ermangelung der weiland von Prof. Graninger andiskutierten Kriegserklärung der Ukraine an Österreich, für das ins Bundesheer geflossene Steuergeld eben nun Leistungen zurückkommen, trotzdem finde ich es bedenklich, dass nach Jahrzehnten in dem dem öffentlichen Sektor stets vorgeworfen wurde überdimensioniert zu sein das Bundesheer zu Post, Spar und Pflegeheim geschickt wird.

Übrigens ebenso bedenklich, dass wir noch vor 6 Jahren kein Geld hatten, mittels Impfung unseren Mädchen das Zervixkarzinom zu ersparen (HTA oder ob wir eine Diagnose bezahlen hängt nicht nur von deren Qualität ab) aber jetzt weltweit Milliarden für Impfungen gegen SARS Cov2 ausgegeben wurden, ehe deren Effekt auf die Pandemie noch geklärt werden konnte (Nature: COVID-19 vaccines poised for launch, but impact on pandemic unclear).

Written by medicus58

2. Dezember 2020 at 14:59

Urlaub von Corona in Kurzistan VII: Nahrungsaufnahme

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In Velden, am Donau Kanal,… viele beklagen, dass „die Leute, besonders die Jungen, feiern als gäbe es keinen Virus.“

Das mag an den genannten Orten wohl so sein, da fehlt mir die eigene Erfahrung, aber selbst auf den schönsten Plätzchen unseres Kurzistans hat man schon vor Anbruch der Dunkelheit, also gegen 19:00 bzw. 19:30 echt Schwierigkeiten noch ein normales Abendessen zu bekommen, geschweige sich im Trubel der Massen anzustecken.

Keine Einzelfälle, so erlebt im nördlichen Niederösterreich, in der Wachau, im Inntal, in Osttirol und selbst heute an einem der kleineren Kärntner Badeseen.

Ein kleiner, angeblich (Google Rezensionen) engagiert kochender Kleinbetriebe, der um 17:30 aufsperrt, hat um 17:35 leider keinen Platz mehr auf seinen 6 Tischen im Inneren. Draußen regnet und stürmt es, also keine Option.

Also nach nebenan ins leere Restaurant des leeren (kalt, Regen, Sturm) Seebades. Zwei einheimische Pensionisten vor je einem Bier, ein junger Mann (definitiv kein Einheimischer, Slowene?) macht sich am Zampfhahn zu schaffen und würdigt uns keines Blickes. Meine Frage, ob es was zum Essen gäbe, beantwortet eine der einheimischen Pensionistinnen „de haum so vü z’an trinken, de verkaffn es sogoar.“

Der junge Mann kommt nach weniger als 10 Minuten und bejaht freudig meine Erkundigung, ob es eine Speisekarte gibt. Bei der späteren Bestellung kam nochmal kurzfristig Ratlosigkeit auf, als er nachfragte, ob ich die Fritattensuppe „als Vorspeise“ haben wollte.

Am Ende waren Fritattensuppe und Kärntner Kasnudeln gar nicht mal so schlecht und das „Villacher“ eh außer Streit, nur Halligalli war es nicht. Sogar zum Zahlen musste man der, auch nicht einheimischen Kassiererin im inzwischen menschenleeren Lokal auflauern. Der Wind riss die Eingangstüre auf und wehte allfällige Viren aus der Gaststube, so dass virologische gesehen alles OK war, abgesehen von Salz und Pfefferstreuer am Tisch, aber das hatten wir eh schon in der Vergangenheit ventiliert.

Written by medicus58

4. August 2020 at 21:16

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Urlaub von Corona in Kurzistan V: Wie kommt das Salz in die Suppe

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Gekämpft wird gegen das Virus ja überall, die Mittel sind jedoch verschieden, gerade in der Gastronomie. Am deutlichsten ist dies am Salzstreuer zu erkennen.

Gruppe 1 pfeift sich um garnix und die brachenüblichen gläsernen Salz- und Pfefferstreuer stehen wie ehedem am Tisch, grad dass nicht auch das Maggi Fläschchen, das ebenso wie der Fondorstreuer im Aussterben begriffen ist, sich zu einem flotten Wirtshaus dreier dazugesellt.

Gruppe 2 hat zwar den Hypertonie – Beschleuniger nicht aufgedeckt, rückt ihn aber auf Anfrage rasch heraus. Ob vorab desinfiziert muss offen bleiben, sollte aber allem Augenschein nach bezweifelt werden.

Nur Gruppe 3 deckt kleine Salzbriefchen auf. Vorbildlich eigentlich, nur so selten wie Stoffservietten im Vorstadtwirtshaus.

Aus medizinischer Sicht die gesundheitsbewußteste Gruppe an Wirtsleuten wollen wir in die Gruppe 4 tun. Da mit und ohne Corona Nachsalzen eh Gift ist, hat man die kleinen weißen Kristalle aus unseren Bergen gleich völlig weggelassen.

Was im Hauben Lokal verständlich ist, kein Koch müht sich den Gault Millau hinauf, um seine Kreation dann von einem wild gewordenen Gourmand in eine Salzlake verwandeln zu lassen, aber hat der Koch schon jedem Liebesleben abgeschworen und es fehlt so manchem Süppchen etwas NaCl, dann sehnt man sich nach diesem Condiment, aber nein.

Jetzt ist Corona und da gibt’s kein Salz in Gruppe 4.

Ohne den Anspruch auf statistische Power erfüllen zu können, scheinen mir Gruppe 1 und 4 am häufigsten.

Written by medicus58

31. Juli 2020 at 19:28

Veröffentlicht in Reisen

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Maskenpflicht Kurz gedacht

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Wer heute (19.7.) früh am Sonntag Morgen OE24, das Verkündigungsorgan der tückisch-grünen Bundesregierung, liest, der erkennt ihre ganze innere Widersprüchlichkeit. Ehe Kanzler Kurz heute offiziell die Wiedereinführung der Maskenpflicht in ganz Österreich verordnen wird, sitzt er (sichtlich ohne Babyelefanten und ohne Maske) der Interviewerin gegenüber und lächelt in die Kamera.

So geht Vorbild, wie im Kleinwalsertal, so in Österreich: Es mag bezweifelt werden, dass es sich auch hier um einen Familienverband handelt, oder hat man Fellners Radau-Blatt schon so viel Steuergeld zu gesteckt, dass man sich auch hier ganz familiär fühlt.

Written by medicus58

19. Juli 2020 at 12:25

Covid-19 Alter Schwede

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Nein, wir wollen uns hier nicht auch mit der Frage beschäftigen, ob denn der schwedische Weg besser oder schlechter war als die lock-down and go Strategie, die die meisten Länder irgendwann mal eingeschlagen haben. Hier geht’s vielmehr um mich, also einen der Alten in der Covid Pandemie.

Auslöser war ein Tweet des geschätzten Kollegen @docjosiahboon (Klarname) in Bezug auf einen Artikel in der Süddeutschen:
Tödlicher Sonderweg
Während bei uns immer noch manche Alphas vom schwedischen Weg in der Pandemie schwärmen, wird dort jetzt aufgearbeitet, warum er dermaßen gescheitert ist. „Schweden hat die Alten geopfert.“

Da ich hier das Problem der Altersverteilung von an/mit Covid-Verstorbenen seit Ende März thematisierte
Fail? : Schützen wir wirklich die Alten, schützen wir die Spitäler?
stellte sich die Frage, ob der Unterschied zwischen beiden Ländern wirklich als gescheitert auf sehr unterschiedlichem Level zu bezeichnen ist.

Nun (und reiten wir nicht auf einzelnen Fällen herum, weil es natürlich immer Diskrepanzen zwischen verschiedenen Quellen gibt) gibt https://www.coronatracker.com/de/country/se

für Sweden heute
27,272 bestätigte und aktive Fälle
3313 Todesfälle
12,1 Sterblichkeitsrate aller Fälle
18,2 Genesungsrate aller Fälle

und https://www.coronatracker.com/de/country/austria

für Österreich heute
15961 bestätigte und aktive Fälle
623 Todesfälle
3,9 Sterblichkeitsrate aller Fälle
88,6% Genesungsrate aller Fälle

Auch unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bevölkerungsgrößen (Schweden 10,2 Mill vs. Österreich 8,9 Mill) schaut es schlecht für die Schweden aus, sagt aber noch nichts über die Frage wie es um die Alten steht.

Vorerst schauen wir uns einmal (Quelle Coronatracker.com; Cave leicht unterschiedliche Bereich der einzelnen Säulen, normalisiert auf % der bekannten Gesamtfälle) ) die Altersverteilung an, so fällt auf, dass Schweden deutlich mehr Fälle in den höheren Alterskohorten > 60 hatten als Österreich:

Vergleicht man nun die Prozentätze (normiert auf alle Todesfälle (Quelle Coronatracker.at) erkennt man:

wieder unter Beachtung leider etwas unterschiedlicher Altersgrenzen der einzelnen Säulen, dass in beiden Ländern überwiegend jene bekannten Fälle starben, die über 65 Jahre alt waren. Das entspricht zB. auch den Zahlen aus den US, wo 72,3% der Todesfälle >65 Jahre waren. In Österreich waren es übrigens 94% aller Todesfälle in Schweden (wenn man die Gruppe 60-69 gewichtet) knapp darunter, wohl zwischen 92 und 93%.

Stimmt das Argument des geschätzten Kollegen:
In Ö liegt die Zahl der Todesfälle an #COVID19 unter den 85+ bei 105 pro 100.000 (Gesamtbevölkerung 65 pro 100.000). In SWE die der Gesamtbevölkerung bei 325 pro 100.000, 85+ deutlich höher.

OK, wieder eine andere „Stückelung“ wozu ich auf die Schnelle keine Daten finden konnte, dann schaut das erneut nicht so gut auf für die Schweden …

Ich sehe aber die oben angeführten Zahlen aber weiterhin etwas anders …

Die Schweden wussten von mehr „Alten“, dass sie sich angesteckt haben, wir sind offenbar erst zum Zeitpunkt ihres Ablebens (wenn überhaupt) drauf gekommen. Anders kann ich mir die Diskrepanz in er Altersverteilung zwischen Getesteten und Verstorbenen nicht erklären.
Bin aber gerne bereit mich eines Besseren belehren zu lassen.



Written by medicus58

12. Mai 2020 at 19:45

Veröffentlicht in Gesundheitssystem

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Die Relativitätstheorie des Coronavirus

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Österreich und seine Regierung sonnt sich in den aktuell grad mal 42 bewiesenen Neuerkrankungen pro Tag und die Medien verweisen mit Schauder auf die immer noch hohen Zahlen in Spanien und die gar nicht fallen wollenden in UK und den USA.

Oft die selben Medien berichten aber gar Grausiges vom ehemaligen Vorzeigeschüler Südkorea, dessen Handy-Abhörwahn und Testorgien man uns noch kürzlich als unabdingbar für unser Überleben hat einreden wollen:

An Corona-Fällen: In Südkorea stärkster Anstieg seit Wochen

Infektionsherd in den Bars: Südkoreaner fürchten zweite Welle ?

Jünger Partygänger steckt potentiell Tausende an. Schulen Szene unter Beschluß

Nun, dann Schau’n wir uns die aktuellen Zahlen aus Südkorea an, die zur allgemeinen Hyperventilation führten:

Am 11.5. wurden grad mal 35 neue Fälle entdeckt, also weniger als in Österreich, das sich feiern lässt. Kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit der Binsenweisheit, dass absolute Zahlen im Abstieg und im (Wieder-?) Anstieg von Exponentialkurve was anderes bedeuten, eh geschenkt. Aber auf der einen Seite Heiligsprechung und auf der anderen Seite die Apokalyptischen Reiter der Schwulenbars, das ist relativer als es Einstein erlaubt hätte.

Written by medicus58

11. Mai 2020 at 16:19

Die Schulen sind zwar zu, aber die Älteren erkranken weiter

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31.3.2020 21:40

Dieser Blog verfolgt schon seit längerer Zeit den Anteil der >64 Jährigen an den nachgewiesenen COVID-19 Fällen. Anfänglich war diese Gruppe die am dritt-stärksten betroffene, bald lag sie knapp an Platz zwei und heute (siehe oben) hat sie sich abgesetzt und kämpft um Platz eins.

Heute wird das erstmals von den Medien thematisiert:

80 Jahre war das Durchschnittsalter der Personen, die bisher in Österreich durch das Coronavirus oder mit ihm an einer potenziell anderen Ursache verstorben sind. Das sagte der Public-Health-Experte Martin Sprenger im Ö1-Mittagsjournal. Sprenger bezog sich dabei auf die ersten 89 der bisher 128 Toten (Stand: Dienstag, 9.30 Uhr) – und forderte als Konsequenz den besseren Schutz von Pflegeheimen.

Jetzt hat es auch die Krone bemerkt, aber auch hier wird relativiert:

dass alle Personen zwar positiv auf das Virus getestet wurden und daher als „Covid-Tote bzw. Toter“ geführt werden – doch diese Menschen können aber auch wegen einer anderen Ursache verstorben sein.

Während ich das hier schreibe macht daraus auch Armin Wolf in der ZIB2 ein Thema, spät aber doch.

Die richtige Frage würde aber lauten:
Jetzt hat unsere Regierung unter Inkaufnahme eines wirtschaftliche Desasters und einer Bildungskatastrophe dem Land zu einer Notbremsung veranlasst, um das Gesundheitssystem und die Alten zu retten, aber, um von all den anderen Patienten, die aktuell nicht adäquat versorgt werden können einmal zu schweigen, konnte offenbar das Ziel „Wir schützen unsere Alten“ trotz einer teuren Werbekampagne nicht erreicht worden.

Wäre da ein Umdenken nicht langsam anzudenken, oder sollen wir uns noch ein paar Wochen den Bundesmaturanten anhören, dass ER nicht mehr hören will, was alles nicht funktioniert.

Written by medicus58

31. März 2020 at 22:05

Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen oder die Amulette in Zeiten von Covid-19

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Dieses Zitat von Samuel Langhorne Clemens, besser bekannt als Mark Twain fällt einem beim letzten Scoop unserer Bundesregierung ein. Ab Morgen erhalten wir angeblich vor allen Supermärkten eine Nasen-Mund-Maske, von der die WHO weiterhin nicht glaubt, dass sie irgendwas bringt, außer man ist selbst krank oder pflegt einen Kranken.

Egal, darum soll es nicht gehen, auch nicht um die drögen Berechnungen wie viele Viren man einerseits durch die Gewebsstruktur der Maske niesen kann bzw. andererseits seitlich einatmen kann.

https://livedoor.blogimg.jp/nwknews/imgs/0/2/02d9cc47.gif?fbclid=IwAR0_4MQPOki6NV1hoF2ww64vg7_jH1B9gGZIul-hjOV-Dhqe1ItlwRlTvYc

Natürlich kann man nachweisen, dass ALLES WAS MAN SICH VOR MUND UND NASE HÄLT, irgendwie und ein bisschen was bringt und wenn es Jute statt Plastik ist.
Natürlich kann man Straßen für Fußgänger sperren (Grüne Stadträtin Hebein) obwohl man sich als Grüner Vizekanzler noch kürzlich über die Menschen in den selbst geschaffenen Begegnungszonen erregt hat. Weniger natürlich wie die Rote Kreuz App so funktionieren soll, wie es Kurz gestern in der ZIB Spezial erklärt hat: „Wir legen unsere Handys zusammen und wenn einer von uns infiziert ist schickt eine SMS den anderen zum Test„. Und kommen Sie mir jetzt nicht mit dem Musterschüler Südkorea, dort wurden nur weniger als 6 Promille der Bevölkerung getestet. Die raschen Erfolge sind vermutlich eher so groß, weil rasch zwei hot spots (eine Sekte und ein Call-Center) identifizieren und die dort positiv Getesteten in ihre Überwachungsapp einfütterten.

Keiner will in der Krise untätig erscheinen, jeder will alles getan haben was möglich ist, und das Schlimmste ist, dass sie alle Recht behalten werden:

Das Virus wird uns nicht alle umbringen und jede Kritik wird später daran abprallen, dass ohne die Maßnahmen es noch viel mehr Tote gegeben hätte … Beweisen Sie dann mal das Gegenteil. Damit verlassen wir aber den Bereich naturwissenschaftlicher Maßnahmen und schwappen in den Bereich von Magie und Religion, die ebenfalls per definitionem nicht widerlegbar sind.

Welche Rolle spielt also die Mund-Nasen-Maske?
Sie spielt die gleiche Rolle eines Amuletts: Ein Amulett ist ein tragbarer Gegenstand, dem magische Kräfte zugeschrieben werden, mit denen er Glück bringen (energetische, sakramentale Wirkung) und vor Schaden schützen (apotropäische Wirkung) soll.

Wer dran glaubt, für den wirkt es eh.

Unabhängig davon bleibt meine Verwunderung, weshalb die Aktivitäten auf den Supermarkt und nicht auf das Gesundheitssystem konzentriert werden, obwohl letzteres doch geschützt werden soll (Supermarkt statt Superkrankenhaus)

Written by medicus58

31. März 2020 at 16:59

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