Sprechstunde

über alles was uns krank macht

Archive for the ‘Schule Uni Bildung’ Category

Nach Humbold nur mehr Humbug: Med-unis

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Bis zu 13.000 €/Semester und Du kannst auf die staatlichen Unis pfeifen ….

http://derstandard.at/2000053030649/Privatunis-Vorbehalte-gegen-Med-Unis-light

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Written by medicus58

23. Februar 2017 at 07:24

Jetzt machen wir uns wegen der vorwissenschaftlichen Arbeit ins Hemd

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Was jetzt als modern verkauft wird, die vorwissenschaftliche Arbeit im Rahmen der Matura, war für mich vor (murmel-murmel) etwa einem Vierteljahrhundert schon Standard.
Für meine Matura in Biologie arbeitete ich über „Kybernetik in der Biologie mit dem Schwerpunkt Chemotaxie der Bakterien“, in Philo/Psych/Soziologie über „Literatursoziologie nach Georg von Lukacs“, „Traumdeutung nach S. Freud“ und „Psychologie der Populärkultur“, sowie in Deutsch über die „Parallelen zwischen Shakespeares Hamlet und Cervantes Don Quichote“. Zu letzterem darf als bekannt vorausgesetzt werden, dass beide im selben Jahr verstorben (1616) ihre Werke aber höchstwahrscheinlich nicht kannten. Auf die wesentlichen Parallelen hat Turgenjew hingewiesen, ich habe das einfach weitergedacht und mit Zitaten belegt…
Wir machten uns mit unseren Professoren die Themen irgendwann in der Pause aus und gaben unsere Ausarbeitung (20-70 Seiten) dann etwa 4 Wochen vor der mündlichen Matura ab. Wir hatten keine extra Vorbereitungsstunden oder große Hilfe.
Es war eine echte Herausforderung aber, im Gegensatz zur Matura an sich eher eine Erleichterung, da wir schon eine Frage der eigentlichen Matura wussten. Und natürlich mussten wir unsere Arbeit vorstellen und darüber Fragen beantworten …
Ganz einfach so, im Rahmen eines Schulversuches.
Bedenklich, dass das österreichische Bildungssystem nach einem Vierteljahrhundert nicht weiter ist und selbst damit enormen Diskussionsbedarf entfesselt. …

Written by medicus58

5. Februar 2015 at 19:35

Warum die Wissenschaft manchmal stinkt

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Es ist im Tourismus ein offenes Geheimnis,  dass außerhalb der Ferienzeiten das Geschäft nur brummt,  weil es den wissenschftlichen Kongresstourismus gibt.
Genau so wie der Herr Karl einst bei seinem Wirten anfragte, „wos krieg i, wenn ich Euch an Sparverein bring“, leben heute unzählige Firmen davon, die nationalen und internationalen wissenschaftlichen Kongresse auf die danach hechelnden Kongresszentren zu verteilen.
Formal entscheiden zwar die jeweiligen wissenschaftlichen Gesellschaften (im Prinzip auch nur Vereine, die sich mal mit mehr mal mit weniger Recht einer wissenschaftlichen Expertise rühmen) wohin die Reise geht, in Wahrheit hängen sie jedoch längst am Gängelband der Pharma- und Geräteindustrie und sind den Profibetreuern hilflos ausgeliefert. Ein ziemlich großes Geschäft von der die immer wieder angesprochen „Einladungskorruption“ durch die Industrie bestenfalls die Spitze des Eisbergs darstellt.
Für den wissenschaftlich Tätigen ist es ohnehin ein Muss zur Gesichtswäsche zur jeweiligen Jahrestagung anzureisen.
Auch wenn in unserer schnelllebigen Zeit der alte Zyklus
1. Posterpräsentation
2. Vortrag
3. Manuskript an den Editor schicken
immer häufiger durchbrochen wird, ohne „sozialisierendes Netzwerken“ geht nix. Das „Servus Grüß Dich“ ist die Duftmarke des dazu zugehören. Die Vortragseinladung des Organisationskomitees der Ritterschlag der jeweiligen Community.

Man weiß zwar,  dass die Forschungsgelder in UK knapp sind, aber wenn man von einem durchaus renommierten britischen Emeritus darauf angesprochen wird, dass er den zuletzt bei seinem nationalen Kongress gehaltenen geschichtlichen Rückblick über unser Fach auch gerne bei der nächsten Tagung in Österreich gehalten hätte (gegen Teilersatz der Reisekosten, versteht sich), dann bringe ich es nicht übers Herz ihm zu gestehen, dass ich nicht Teil dieses Organisationskomitees bin…. aber das nur so zur Abrundung des Themas.

Ja, und nirgendwo bekommt man so viele der geforderten CME (Fortbildungspunkte) wie bei einem großen Kongreß. Also brummt das Geschäft und die Flieger über den Herbsthimmel.

Das alles würde zur gewählten Überschrift passen, jedoch wollte ich auf etwas anderes hinaus.

Früher, im Goldenen Zeitalter der Fliegerei, schaffte man es zumindest von Wien aus meist mit einem Direktflug zu den typischen Kongresslokalisationen Europas zu gelangen. Wenn man sich heute am Flughafen trifft weiß man natürlich,  dass es auch die KollegInnenschaft nach X zieht.  Trotzdem hat man eine gute Chance, dass man auf sehr verscheiedenen Wegen dorthin gelangen wird. Code-Sharing und Hub-Denken führen dazu, dass sich der Tross über ganz Europa verstreuen wird, ehe man sich abends bei der Kongresseröffnung wieder zu sehen hofft.
Immer unter der Voraussetzung,  dass es zu keinen überlangen Delays oder unangekündigten Streiks gekommen ist. Sonst sieht man sich frühestens am nächsten Tag UND nun kommen wir auf den Punkt:
Immer häufiger berichtet dann ein Subgrüppchen, dass es zwar selbst, nicht aber ihre Koffer auf den (oder zum) Olymp des akademischen Austausches geschafft haben und sie deshalb seit 24, 48 oder mehr Stunden in ihren Klamotten stecken.
Was am Badestrand im Sommerurlaub nicht so auffällt,  weil sich eine passende Badehose dort überall erstehen lässt,  ist in den überhitzten Kongresszentren des herbstlichen Europa exht ein olfaktorisches Problem.

Habe  selbst übrigens Glück gehabt, dass ich eine andere Route gebucht habe. Das nur so am Rande. Der heutige Blog ist wirklich ganz selbstlos.

Written by medicus58

19. Oktober 2014 at 17:28

Ansturm zum Medizinstudium als gäb’s kein Morgen

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Für die agierenden GesundheitspolitikerInnen erfreulich ist der Zustrom zum Medizinstudium ungebrochen:
Nur jeder Achte kommt durch: 12.600 traten zum härtesten Ausleseverfahren einer Uni an
http://kurier.at/politik/inland/ansturm-aufs-medizin-studium/73.379.071

Ganz aktuell setzt die Medistart (Kennen Sie Medistart der UNIRAG?
http://wp.me/p1kfuX-O3
noch nach und trommelt via APA:

Medizin-Studium: Studienbeginn im Oktober 2014 jetzt noch möglich
Unis in Bratislava, Valencia, Vilnius etc. bieten europaweit anerkanntes Studium ohne NC & Wartezeit

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140706_OTS0021/medizin-studium-studienbeginn-im-oktober-2014-jetzt-noch-moeglich

Das ist gut so, weil immer mehr von uns, die seit Jahren in diesem Beruf stehen, sich in verschiedene Nischen (Ausland, Wahlarzt im Innland, Alterna(t)ivmedizin, Wissenschaft, Pharmaindustrie, Beratungsleistung, Gesundheitsökonomie, …) wegstehlen.

Wenn ich mich aber frage, ob ich unter den herrschenden Bedingungen erneut als wissenschaftlich und praktisch Arbeitender in die Humanmedizin gehen würde, dann wäre die Antwort eindeutig:

Sicher nicht.

Nein, nicht die Arbeitsbelastung, die in meinem bisherigen Leben zwischen 60 und 120 Wochenstunden oszillierte.

Nein, nicht die Bezahlung, die zwischen einer lächerlichen Null und kurzfristig durchaus überadäquat oszillierte.

Nein, nicht die zunehmend fordernden und bisweilen aggressiven Patienten, denen von ihren Gesundheitspolitikerinnen und Versicherungen vorgegaukelt wird, dass für alle ihre Forderungen genügend Ressourcen vorhanden wären.

Nein, nicht die Verantwortung, die zu tragen nie das Problem darstellte, sondern die Endverantwortung für einen Gesamtprozess, die Ärzten aufgebürdet wird, während sie aus allen organisatorischen und finanziellen Entscheidungen über den Gesamtprozess gedrängt werden.

Das habe ich satt, und deshalb würde ich heute einen anderen Beruf ergreifen.

Kennen Sie Medistart der UNIRAG?

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NEOS

 

Ob die EU nun ein Friedensprojekt ist oder man sich ein derartig fehlkonstruiertes Gebilde nur in friedlichen Zeiten leisten kann, sei einmal beiseite gelassen. Gerade den Jüngeren wird immer wieder in Erinnerung gerufen, dass sie es der EU zu verdanken haben, Teile oder ihr ganzes Studium überall in Europa absolvieren zu können.

Selbstverständlich ist das Kennenlernen anderer Mentalitäten  am besten dadurch möglich, dass man eine gewisse Zeit in anderen Ländern lebt, so dass ein einheitlicher europäischer Studienraum im Prinzip eine gute Sache darstellt, jedoch zeigt sich auch hier ein Konstruktionsfehler der gegenwärtigen EU.

Die Möglichkeit zum Studium in anderen Ländern wird zentral verordnet, die Bezahlung und die Durchführungsbestimmungen bleiben Ländersache: 

Auf dem Deutschen Ärztetag in Düsseldorf am 29.05.2014 hat sich der
Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, bei der
Auslandsagentur MediStart über das Medizin-Studium im Ausland informiert.
Der Ärztepräsident zeigte sich beeindruckt von den Möglichkeiten des
Auslandsstudiums ohne Numerus Clausus und Wartezeit
. Mit MediStart ist für deutsche und österreichische Studienbewerber ohne Rücksicht auf die Abiturnote bereits der Studienbeginn zum Oktober 2014 an einer EU-Universität in englischer Sprache möglich, z.B. in Valencia,
Budapest, Bratislava oder Riga.
MediStart berät in Deutschland und Österreich Abiturienten, Studenten
und ihre Eltern zum Studium in Humanmedizin, Zahnmedizin und
Tiermedizin an EU-Universitäten ohne Numerus clausus und Wartezeit.
Zu den MediStart-Beratern zählen renommierte Hochschullehrer und
erfahrene Studienplatzberater mit vielfältigen Kontakten im In- und
Ausland. Als 100%iges Tochter-Unternehmen der UNIRAG
Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg ist MediStart unabhängig von
den Interessen in- und ausländischer Hochschulen und damit
ausschließlich dem Abiturienten selbst verpflichtet.
UNIRAG ist übrigens die „Akademische Prozessfinanzierungs Aktiengesellschaft“
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140601_OTS0008/medizin-studium-im-ausland-aerztepraesident-montgomery-informiert-sich-bei-medistart-auf-dem-deutschen-aerztetag-zum-auslandsstudium-ohne-nc-wartezeit-bild

Fassen wir also zusammen:

Von oben wird ein einheitlicher Studienraum verordnet ohne für die finanzielle Bedeckung zu sorgen.
Bezahlt werden die Universitäten natürlich weiterhin von den Steuerzahlern der einzelnen Länder.
Privatwirschaftlich agierende Beraterfirmen entstehen und lenken die Studentenströme dorthin, wo die Hürden (Numerus Clausus, Sprachbarriere, Anerkennung, …) am geringsten sind.
Die finanziell ausgehungerten Universitäten helfen sich dadurch, dass sie Teile ihrer Lehrverpflichtung (und die entstehenden Kosten) auf die öffentlichen Spitäler überwälzen (Wie sich die Medunis auf Kosten der öffentlichen Spitäler abbürsten http://wp.me/p1kfuX-NQ).

Irgendwann wird man sich dann kopfschüttelnd beschweren, dass die Steuerzahler die Politik wieder hin zu mehr Nationalität drängen.

Weniger Leistungen vom Staat ist die neuen Steuererhöhung, Herr Spindelegger

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Bundesregierung

Ganztägiger Unterrricht ist in Europa der Normallfall. 
Grundsätzlich Unterricht und Betreuung sowohl vormittags als auch nachmittags findet in Belgien, Finnland, Großbritannien, Irland, Island, Malta, die Niederlande, Norwegen, Portugal, Schweden, Spanien und Tschechien statt. Teilweise ganztägig, d.h. nicht flächendeckend im ganzen Land (z.B. wegen föderaler Zuständigkeiten wie in Frankreich) wird in Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Frankreich, Griechenland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Polen, Rumänien, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Ungarn und Zypern unterrichtet.

2006 warb Alfred Gusenbauer (SPÖ) im Nationalratswahlkampf dieflächendeckende Ganztagsschule und die SPÖ wurde damals stimmenstärkste Partei.

2013 dröhnte Ministerin Schmied (SPÖ) zum Thema Ganztagsschule
„100 Jahre Debatte sind genug“ und versprach die Hälfte der Pflichtschulen in Ganztagsschulen umzuwandeln.
http://derstandard.at/1376535138630/Schmied-will-Haelfte-der-Pflichtschulen-in-Ganztagsschulen-umwandeln

2014 verschiebt Ministerin Heinisch-Hosek (SPÖ) auf Druck der Bundesländer den weiteren Ausbau in Österreich, um ihr Budgetloch zu stopfen.

„Die Länder, egal ob SPÖ- oder ÖVP-geführt, zeigten sich mit diesem Vorschlag zufrieden. Auch die niederösterreichische Bildungslandesrätin Barbara Schwarz (ÖVP) zeigte sich zuversichtlich: „Ich denke, es ist das passiert, was wir uns alle gewünscht haben. Wir müssen nicht bei den Kindern, bei der Bildungsqualität oder bei den Lehrern sparen.“
http://noe.orf.at/news/stories/2643523/

Die Länder können weiter Lehrer anstellen und dem Bund die Kosten umhängen, was dzt. allein 30 Millionen gebracht hätte. (http://www.tt.com/politik/8286862-91/heinisch-hosek-will-sich-geld-bei-ganztagsschule-holen.csp)

Noch lesen wir auf der Homepage der AK NÖ:

Wieviel kostet die Umstellung auf ganztägige Schulen?
Um eine echte verschränkte Ganztagsschule in Österreich zu realisieren, braucht es vor allem bauliche Adaptierungen an den Schulgebäuden und zusätzliche Lehr- und Betreuungskräfte. Diese Kosten ammortisieren sich jedoch nach 5 Jahren bereits wiederdurch den Effekt aus Baumaßnahmen, den Abgaben der neu beschäftigten Lehr- und Betreuungskräfte und wegen der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf der neu beschäftigten Elternteile (v.a. Mütter).

http://noe.arbeiterkammer.at/interessenvertretung/bildung/Infos-verschraenkte-Ganztagsschule.html

Sind wir so reich, um auf dieses Win-Win-Modell verzichten zu können?

Nein, aber unsere Politiker setzen einfach ein riesiges Umverteilungssystem zuungunsten der steuerzahlenenden Bürger um:

Zuerst schaut die Politik zu bzw. macht kräftig dabei mit, wenn die Finanzwirtschaft mit Geldern spekuliert, die sie nicht hat, dann „rettet“ sie den Sektor, d.h. zahlt mit unserem Steuergeld die Zeche und macht uns glauben, dass uns das ohnehin nichts kosten wird. Augenblicklich bejubeln sie einander, dass sie mit einem Handstreich das Budgetloch gestopft haben, indem sie jeder einzelnen Familie mit berufstätigen Eltern das organisatorische und finanzielle Problem umgehängt haben, wie die denn ihren minderjährigem Nachwuchs versorgt, wenn sie selbst Überstunden machen, um das Geld für diesen Wahnsinn aufzustellen.

OK, das alles in EINEM Resort um dieses Jahr relative lächerliche 50 Millionen aufzustellen. Vor einer Woche berichtetet der Hypo-Chef Picker aber, dass die Hypo auf faulen Krediten von 9,2 Millionen Euro sitzt.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1595590/HypoChef_Mehr-Leichen-im-Keller-als-gedacht?

Ich stehe nach wie vor dazu, dass wir weniger Steuern haben und keine neuen Steuern einführen.
Michael Spindelegger

http://www.oevp.at/themen/Keine-Substanzsteuern.psp

Wie lange dauert es noch, bis der Letzte Steuerzahler realisiert, dass es für ihn auf das Gleiche hinausläuft, ob er mehr Steuern an den Staat zahlt oder weniger Leistungen vom Staat erhält.

Written by medicus58

24. April 2014 at 07:19

Es geht nicht darum wie wir uns Einsparungen in der Bildung sparen

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My beautiful picture

In der aktuellen Diskussion, wie das Unterrichtsministerium die offenbar fehlenden Millionen (heuer 75 Mill, nächstes Jahr 60 Mill)doch einsparen kann, häufen sich die Ratschläge.
Glaubte Heinisch-Hosek anfänglich noch mit dem guten alten neoliberalen Ruf nach mehr Kreativität der Betroffenendurchkommen zu können – schließlich klappte es doch schon seit drei Jahrzehnten, dem Steuerzahler der Rückbau des Sozialstaates schmackhaft zu machen – packen Leitl (WKÖ) und Moser (RH) die ebenso schon etwas abgelutschte Forderung nach Verwaltungsreformen aus. Während letzteres ja vielleicht wirklich Sinn machen würde, so nach dem Motto, wer den Lehrer anstellt, der möge ihn auch bezahlen, wird daraus kaum was werden, denn dann könnte man ja auch auf die Idee kommen, dass die

Krankenversicherungen für die Spitalsleistungen an ihren Versicherten zu 100% aufkommen sollen

die Verursacher von Umweltschäden diese auch begleichen müssen,

das Kerosin der Flugzeuge einer Mineralölsteuer zu unterwerfen wäre, 

die Shopping-Städte am Stadtrand auch die Infrastrukturkosten zahlen müssen, die sie selbst verursachen, …

Kurz das Verursacherprinzip auch für die Kommunen eingeführt werden könnte, wenn schon der einzelne Bürger sang- und klanglos seine Pension nur mehr vom eigenen Konto und abzüglich des Spekulationsgeschicks der Pensionsversicherungen ausgezahlt bekommt.

Also sehr unwahrscheinlich, dass das alles so passieren wird, aber in Zusammenhang mit den ebenfalls erforderlichen Einsparungen bei der Presseförderung verwies Prof. Josef Trappel, Leiter des FB Kommunikationswissenschaft, dem Leiter der Abteilung Medienpolitik und Medienökonomie an der Universität Salzburg darauf, dass
die öffentliche Hand 2013 203 Millionen Euro für Inserate ausgegeben hat.

Das heißt in unserem Zusammenhang, dass sich die Politik eigentlich nur entscheiden müsste auf die Jubelinserate zu verzichten, in denen sie uns – vorzugsweise von Wahlen – das mitzuteilen, was sie uns ohnehin – ohne Kosten für den Steuerzahler – aus allen Kanälen des Staatsrundfunks und in zahllosen Interviews mitzuteilen die Gelegenheit haben und kein Lehrer und keine Schulstunde muss eingespart – aber auch nicht sehr wahrscheinlich!

Statt dass man einfach auf die verdeckte Zeitungsbestechung, äh Inseratenverteilung, verzichtet, oder was der neueste Wahnwitzist, die Schulen gänzlich in den Einfluss der Spezialisten für die Regionalität statt Universitalität, eben die SPÖVP Landeshauptleute, zu geben, werden wir halt irgendwas dazwischen erleben – vielleicht auch PISA Tests erst in 10 Jahren wieder veranstalten, damit niemand auffällt, was aus der angeblichen Kulturnation Österreich geworden ist.

Links:
http://www.falter.at/falter/2014/04/15/wie-man-die-pressefoerderung-verzehnfachen-kann/

Als gäb’s kein Morgen und wär das Gestern nie passiert: Inserate eines Wr. Wohnbaustadtrats http://wp.me/p1kfuX-lC

Inserate: Unter Rot Grün wird alles anders? http://wp.me/p1kfuX-DG

Stoppt die Impertinenz: http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=44479

Teflon Faymann:  http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=49948

Wo das Kanzleramt 2011 inserierte 
http://derstandard.at/1331780203138/Regierungswerbung-Krone-vor-Oesterreich-und-Heute-Wo-das-Kanzleramt-2011-inserierte

PS: Das Bild zeigt eine Schule weit hinten in Sikkim, Indien

Written by medicus58

22. April 2014 at 18:22

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