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Die Impfung wirkt, nervt

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Die Regierung verzichtete im Sommer auf Impfaufrufe, um jetzt über alle Kanäle ein Dauerfeuer abzuschießen:

Die Impfung wirkt

also ob sich da irgendwas im Wissenstand während der letzten Monaten geändert hätte.

Ja, auch ich kenne das Mantra der Propaganda, dass Wiederholung notwendig ist, um auch den letzten Zweifler zu überreden, nur funktioniert das bei klaren Botschaften und weniger gut, wenn man früher Kommunikationsfehler gemacht hat, um das Wort Notlügen zu vermeiden.

Ja, die beiden mRNA Impfstoffe haben sich (mit unterschiedlicher Dosierung der Wirkstoffe) als  viel wirksamer erwiesen, als man zu hoffen wagte. Trotz aller Nebeneffekte ein wissenschaftlicher Durchbruch, meinetwegen ein Gamechanger aber für sich genommen nicht das Ende der Pandemie.

Da man aber zu Beginn des Jahres gegen jede Evidenz der Bevölkerung einreden wollte, dass Astra-Zeneca und einmal Johnson&Johnson genauso wirksam wären und nur ganz wenige kleinlaut die richtige Message verbreiteten (in der Phase war jede Impfung besser als keine), liefen wir in die jetzigen Widersprüche:

Astrazeneca wollte (getrieben vom Marketing oder der Überzeugung einen sehr wirksamen Stoff zu haben) ursprünglich wie Johnson&Johnson einen single-shot Impfstoff entwickeln, hat aber angesichts der geringeren Wirkung im Vergleich zu den mRNA Stoffen (wohl auch durch das Pech in Regionen mit ersten Varianten getestet zu haben aggraviert) erst im Sommer auf eine Zweitimpfung gesetzt ohne einen zweiten Transfervirus zu haben (die Sputniks haben das bedacht! Wie gut aber dieser Impfstoff wirkt ist weniger gut dokumentiert).

Dem medizinisch Unbedarftesten fällt aber wohl auf, dass die Beteuerungen des Frühjahrs, alle Impfungen wären gleichermaßen wirksam, hinterfragbar sind und waren, wenn jetzt AstraZeneca mit mRNA geboostert wird und der single shot Johnson&Johnson (der gerade in der jetzt hauptbetroffenen Gruppe der Jüngeren verimpft wurde, doch plötzlich eine zweite Impfung benötigt, da sich die Impfdurchbrüche häufen.

Ob die zwischenzeitliche Atempause in der Impfkampagne durch die Wahlen, die Geldforderungen des Hauptpartners Rotes Kreuz bedingt waren ist einerlei, Herr Fotik hat wie ein nordkoreanischer Despot sich durch den medienwirksamen Drohnenstart zwischenzeitlich ohnehin Airtime verschafft.

Fakt bleibt, dass das jetzige mediale Trommelfeuer (Impfung wirkt, Ungeimpfte blockieren Intensiv) nervt und aus den genannten Gründen die Ressentiments, die Spaltung und den Ärger großer Teile der Bevölkerung steigert, und genau das kann diese Gesellschaft nicht brauchen, wenn wir, mit welcher Durchimpfungs- oder Durchseuchungsrate auch immer langsam wieder in die Normalität kommen willen, um all unsere anderen Probleme anzugehen.

Written by medicus58

30. September 2021 at 08:33

Geld oder Leben oder fordern tun wir …

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Irgendwie hat man vor Wahlen das verstärkte Gefühl, immer wieder das Gleiche zu hören. Das Bild zeigt übrigens ein Plakat vom Maifest im Prater 2013 (!).

Weder ist die medizinische Versorgung seither besser geworden (Faymann II war noch bis zum 9.5.2016 im Amt) noch sind die Mieten sind seither gefallen (der damalige Wohnbaustadtrat ist heute Bürgermeister).

Da stellen die sogenannten Interessenvertretungen keine Ausnahme dar, da wird vor Wahlen forsch gefordert, was nachher eh nie kommen wird, weil die Gründe unverändert blieben, weshalb es vor der Wahl nicht kam und das was kam angeblich alternativlos war.

Letzte Woche hat die Ärztekammer so eine Liste (nach meiner medialen Beobachtung) weitgehend reaktionslos verkündet:

Erhöhung der Gesundheitsausgaben auf 12 Prozent des BIP (derzeit auf 10,3% gesunken).
Aufstockung des Spitalspersonals, mehr Freiberuflichkeit,+ 1.300 neue Kassenstellen für Einzel- und Gruppenpraxen, Hausapotheken.
Schutz vor privaten Investoren
(dort wo es lukrativ ist sind die längst drinnen, am Rest haben die wohl kaum Interesse)
eher keine Verdoppelung der Studienplätze wie Mikl-Leitner/Kurz in Aussicht stellten (als ob irgendjemand das ernst genommen hat), …

Die Apothekerkammer schloss sich dem sogleich an, will aber die Hausapotheken der Landärzte dann aber doch weniger… aber mehr Geld im System natürlich schon.

Dazu passt, dass in dieser Woche auch gleich die MedUni Wien gemeinsam mit der Ärztekammer „Mehr Klima- und Gesundheitsschutz“ verlangten. No na net, was die Pippi aus Schweden kann, können wir natürlich auch.

Ich bin überzeugt, dass sich danach alle zufrieden zurück gelehnt und das wohlige Gefühl ausgekostet haben, endlich wieder einmal für was Gutes eingetreten zu sein, und noch dazu völlig risikolos, weil ändern tut sich nix (siehe Plakat aus 2013).

Keines der genannten Themen kann für sich in Anspruch nehmen, nicht seit Jahrzehnten als wichtig und allgemein bekannt gegolten zu haben., also muss es Gründe gegeben haben, weshalb man sie nicht aufgegriffen und zumindest teilweise gelöst hat. Das Aufzeigen, Alarm schlagen, Fordern ist zu einer ärgerlichen Kategorie verkommen, wenn die Themen uralt und die Anläufe unverändert sind.

Wer es da ehrlich meint, der muss auch schon sagen,
wer daran schuld war, dass da nix weiter gegangen ist,
wo man einsparen will, um sich das Geforderte leisten zu können,
was man selbst bisher getan hat, um zu einer Lösung zu kommen.

Ich fordere übrigens ab sofort täglich 100 Klicks/Tag auf diesem Blog …

Written by medicus58

15. September 2019 at 17:11

Kurz: Teflon Kanzler V 2.9

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Ziemlich unabhängig von den Details, die uns erst ab 23:00 mitgeteilt werden, man darf inzwischen feststellen, dass die Tückisch-Blauen weiterhin eine Mehrheit in unserem Land haben. Soviel zur Nationalratswahl 2019.

Natürlich liegt dies auch an der schwachen Ansage der SPÖ einen gescheiterten Bürgermeisterkandidaten in den Westen entsorgt zu haben und der genialen Taktik der Kurzen auf deiner eigenen Liste sowohl einen Kandidaten als auch seine innerparteiliche Opposition antreten zu lassen.

Mit Kogler hat sich ein Grüner durchgesetzt, der von Beginn an mitgeholfen hat das Projekt groß zu machen und vermutlich von denen, die das Projekt kürzlich in den Sand gesetzt haben nur deshalb nicht entsorgt werden konnte, weil er in der Steiermark einen starken Rückhalt hatte.
Wer dem „alten Voggi“ in diesem Wahlkampf wirklich zugehört hat, der muss darüber verzweifeln, weshalb die Grüne Schickeria der letzten Jahre einen derartig politischen Denker entsorgen konnte.

Wahlen werden nicht gewonnen sondern verloren.

Trotzdem verwundert, dass Kurz für seinen politischen Hasard belohnt wurde. Ich kann mir das alles nur erklären, dass das Dauerfeuer politischer Skandale inzwischen so abstumpft, dass das den Wählern gleichgültig lässt.

Wir müssen wohl zur Kenntnis nehmen, dass Authentizität siegt.

Ernsthaft, hat irgendwer bezweifelt, dass sich Strache und Gudenus so aufführen, wie sie sich aufgeführt haben? Wen, außer der Krone interessiert, dass sich Politiker Medien kaufen?
Ohlah (SPÖ) wollte sich die Krone kaufen, Raiffeisen hat post Brandstätter seinen Durchgriff auf den Kurier wieder angezogen, die Katholische Kirche hält sich die Presse, daran hat sich das pt. Publikum gewöhnt oder es war im ohnehin egal. Niemanden regt es wirklich auf, dass der ORF an die jeweils Mächtigen weitergereicht wird.

Nachdem die politische Klasse ohnehin desavouiert ist, ändern Skandale das Wahlverhalten kein bisschen.

Solange die Opposition keine glaubhaftere Geschichte findet, weshalb die Politik des smarten Meidlingers gegen die Interessen der Mehrheit läuft, wird er es schaffen, länger als sein Ziehvater Schüssel das Land zu entzweien, umzufärben und unsozialer zu machen.

Written by medicus58

26. Mai 2019 at 22:24

Veröffentlicht in Allgemein

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Unvereinbarkeit ist in der Politberatung ein Fremdwort: Don’t be evil

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Weil wir schon wieder wählen durften/mussten wer die nächsten Sondierungsverhandlungen und Koalitionsverhandlungen führen darf, um dann auch die kommende Legislaturperiode vorzeitig beenden zu können, sollte man sich auch einmal darüber Gedanken machen, wer da aller vor und nach einer Wahl unsere Meinung macht.

Sie haben dauernd Hochkonjunktur, all die Experten und Erklärer der politischen Verhältnisse vorallem auch auf den Kanälen des ORF.

Peter Filzmaier, Thomas Hofer und andere erklären, welcher Politiker welche Chancen hat und welchen Aussagen zu trauen ist und welchen nicht.

Ersterer als geschäftsführender Gesellschafter des Instituts für Strategieanalysen, das sich auf seiner Homepage u. a. für

STRATEGIEPAPIERE ZUR ÖFFENTLICHEN POSITIONIERUNG VON POLITAKTEUREN

anbietet und zweiter, der sich wenigstens ganz offen als Politikberater bezeichnet aber natürlich auch noch Geschäftsführer der H&P Public Affairs GmbH ist.

Auch deren Web auftritt ist explizit:
Politische Erfolge von Personen oder Institutionen passieren selten zufällig. Und ohne professionelle Beratung sind sie jedenfalls weniger wahrscheinlich.

Beide sind sehr beliebte Studiogäste, weil rasch auf den Punkt kommend und oft eine Wuchtel nachschiebend;

sowas freut Wolf und Co. nur stellt sich die Frage, ob es nicht doch unvereinbar ist Geld von seinen Klienten zu nehmen und deren Performance dann mit der Attitüde wissenschaftlicher Unabhängigkeit zu analysieren.

Gerade wir in der Medizin wissen, wie schmal der Grad ist auf den man da wandelt, deshalb hat es sich eingebürgert vor Vorträgen und Publikationen die eigenen Sponsoren und allf. Aktienbesitz offen zu legen.

Würde ich auch den Politkommentatoren/-Beratern empfehlen.

Gestern 25.11.19 durfte Thomas Hofer, übrigens Ex-Journalist, in Wien Heute, dem Studio Wien Chefredakteur Paul Tesarek und Häupl Intimus minutenlang erklären, warum die Zeit von Rendi-Wagner abgelaufen ist und was sie politisch alles falsch gemacht hat.

Vermutlich weil er sie nicht beraten hat, weil sie nicht auf ihn gehört hat oder möglicherweise sogar, weil kein Geld mehr für Beraterverträge da ist…

Klar sind The Filz und Hofer eloquent und fachlich versiert, nur stellen sie die Politik als eine Frage der besser beratenen Strategie dar und nicht mehr als eine Frage der Inhalte.

Neue Köpfe müssen her, was drinnen ist wohl egal.

Irgendwie befördern sie, wovor sie warnen, Berater eben.

Sie schwadronieren endlos über Politikmüdigkeit und Wählerströme und präsentieren gemeinsam mit den Medien, die sich über billigen Content freuen, Politik als Show, über die wie be Germany’s Next Top Model das Publikum am Ende abstimmen darf.

Kaum ist die Diskussion vorbei, beginnen sie die Performance spitzzüngig zu kritisieren.

Ob man aus sozialpolitischen Gründen alleinerziehende Mütter unterstützen soll?

Inhaltlich egal, nur eine Frage, was es an Stimmen bringt.

Wer den Mix an Scheinobjektivität und Selbstdarstellung am prägnantesten rüber bringt, wird immer wieder eingeladen. Im kleinen Kreis spricht Armin Wolf ganz offen darüber, weshalb ihm live Filzi lieber ist als Sickinger, der kommt in einem Satz auf die Wuchtel, pardon Punkt.

Wenn Baron Cohen zu Recht kritisiert, dass Facebook gegen Geld auch Hitler eine Plattform bieten würde, und Kritiker des SPÖ Schamanen Zeiler diesem zu Recht vorwerfen, schon lange kein Fernsehen sondern nur mehr Gewinn zu machen, dann weist das alles auf den gleichen Sachverhalt hin:

Heute ist alles irgendwie wie Google und Alexa; die vorgeben uns informieren und helfen zu wollen, verfolgen mindestens noch eine weitere Agenda.

Bei der Gründung von Google nahm man sich noch folgendes Motto vor:

Don’t be evil.

Inzwischen verkaufen sie unsere Kreditkartendaten an die Werbeindustrie.

Thomas Hofer präzisiert auf der Homepage seiner Firma H & P:
Nicht angeboten werden Tätigkeiten des direkten Lobbying.

Über indirektes Lobbying steht weder bei ihm noch anderen seiner Gilde etwas.

PS: Gilt sinngemäß auch für die Rosams, Glücks, Kalinas … und all die anderen weniger oft ins Studio geladenen und noch eindeutiger für bestimmte Parteien agierenden Berater.

Written by medicus58

20. Mai 2019 at 18:04

Veröffentlicht in Nationalratswahlen 2019

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Europa glüht: einige Empfehlungen

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Kurz vor der EU-Wahl überbieten sich die Kandidaten in ihrer Selbstdefinition als glühende Europäer.

Da alle auf diesem Kontinent geboren wurden, ist der Überraschungswert des zweiten Teils Ihres Bekenntnis überschaubar und dass sie glühen für sich genommen weder eine positive noch negative Eigenschaft. Ob gute Politik eine erhöhte Temperatur oder gar Fieber voraussetzt, mag bezweifelt werden.

Gleiches gilt für die Erfurcht-heischende Punzierung als Demokraten, sowas behaupten aktuell auch Erdogans und Orbans, LePens und Vilimskys.

Ganz allgemein haben sich vor Wahlen ein paar Empfehlungen bewährt, die kurz in Erinnerung gerufen werden sollen:

Wählen Sie Kanditaten/eine Parteien

nicht wegen seiner Versprechen, sondern seiner vergangenen Taten,

nicht weil Sie ihnen glauben, sonder weil Sie ihm vertrauen können.

Und fragen Sie sich ehrlich, ob Sie von dieser Person einen Gebrauchtwagen kaufen würden.

Written by medicus58

16. Mai 2019 at 15:01

Veröffentlicht in Allgemein

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#NRW17 So unauffällig verschwiegen, dass es völlig untergeht.

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In den inflationär auf allen Kanälen zum Gaudium des TV Publikums hereinbrechenden „Duellen der Spitzenkandidaten“ wird ein gesellschaftspolitisches Thema in seltsamer Einigkeit aller Beteiligter penibel ausgespart.

Neben dem scheinbar artabhebenden Merkmal „des Asylantenproblems“, das Gutund Bösmenschen verlässlich in jeder Diskussion zur Selbstdefinition nützen, wird grad noch darüber schwadroniert, dass die Pensionen sicher sind, die Lohnnebenkosten und die Mieten sinken und die Einkommen steigen müssen. Dass wir für die Sicherheit unserer persönliche Freiheit diese offenbar gänzlich aufgeben müssen, versteht sich offenbar ohnehin, ohne viele Worte …

Über den Bereich, der seit über einem Jahrzehnt das politische Spielfeld permanenter Reformen ist, das neben dem Bildungswesen und der Altersversorgung einer der wenigen Bereiche ist, für die eine gesamtgesellschaftliche Einigung unumgänglich scheint, herrscht flächendeckende und in besorgniserregender Einigkeit eingehaltene Funkstille:

Über das solidarisch finanzierte Gesundheitssystem schweigen wir beredt.

Wenn überhaupt kommt das Gesundheitssystem ins Spiel, wenn die einen Asylanten als aktueller Kostenfaktor, die anderen als zukünftiger Nettozahler ansprechen, aber alles andere scheint belanglos.

Die Diskrepanz zwischen politisch erweckter Erwartungshaltung und täglich erlebten Unzulänglichkeit, die undurchsichtigen Finanzierungsströme, die Widersprüche zwischen bundesweiter Planung und regionaler Umsetzung.

Es ist für den Durchschnittsbürger vielleicht nicht uninteressant, ob seine Versorgung zukünftig von einem Helpdesk, von einer Pflegekraft oder seinem Hausarzt übernommen wird. Ob er weiterhin einen freien Zugang zum Facharzt hat oder in ein managed care System gelotst wird.

Vielleicht sollte mal den Wähler fragen, ob er es schätzt, wenn er in einem Krankenhaus zwar Spezialabteilungen, aber phasenweise keine Spezialisten mehr vorfindet.

Wurde dem Wähler schon einmal die Wahl gegeben, ob er ELGA finanzieren will oder es zumindest geil findet, seine Blutbefunde im Netz suchen zu dürfen?

Ist der Wähler nicht ndig genug mit seinem Wahlzettel auch darüber zu entscheiden WELCHES Gesundheitssystem er denn gerne hätte?

Ich behaupte einmal, dass für die meisten die Gesundheitsversorgung ein weniger abstraktes Thema ist als viele anderen rauf und runter diskutierten Themen ist.
Es sollte uns doch etwas misstrauisch machen, wenn darüber nicht gesprochen wird. Auch vor der letzten Wiener Gemeinderatswahl war das Thema tabu und danach ist der KAV implodiert …

PS: Die Abbildung oben zeigt das Deckblatt des Arbeitsprogramms der Bundesregierung 2017/2018 nur mal so zur Erinnerung

Written by medicus58

19. September 2017 at 18:17

Vote, vote, vote said the Clown; it’s Entertainment, Stupid

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Boris Johnson bleibt Londoner Bürgermeister
http://derstandard.at/1334796836910/Boris-Johnson-bleibt-Londoner-Buergermeister

Somit bleibt ein Quereinsteiger und Ex-Journalist
(http://de.wikipedia.org/wiki/Boris_Johnson) im Amt, von dem viele seiner Wähler als seine hervorragendste Eigenschaft hervorheben,
dass er funny ist.

http://www.youtube.com/watch?v=W2_D93XZEik

Fachlich scheint er weniger firm, vor seiner eigenen Haustüre:

Boris Johnson refuses to answer a question 12 times
http://www.youtube.com/watch?v=vRRYDVaXdaA

und in Europa

’Let Greece go bankrupt’
http://www.youtube.com/watch?v=4kPN0RDu9qo

Er kassiert für einen Nebenjob bei einer Zeitung, £250,000
und nur nennt das ’Chickenfeed’ und frägt: ’Why shouldn’t I?’.
http://www.youtube.com/watch?v=68g2f75CKSw

Aber er ist funny: The Ping-Pong-Speech
Boris Johnson’s infamous ’ping pong’ speech at the London 2012 Hand-Over party after the end of the 2008 Beijing Olympics.
For the really funny bits, fast-forward to 2.20.
Boris- you are a true legend!

http://www.youtube.com/watch?v=JsFRgIb8mAQ

Darum wurde er gewählt …

Als ich noch studierte, traten bei den Hochschülerschaftswahlen erstmals auch
Die Rebellen vom Liang Shan Po an,
sie wurden zu einer der erfolgreichsten Listen und bekamen 1985 sogar zwei Mandate, die sie nachher öffentlich versteigerten
(http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/oehwahl/663367/Bierernst-statt-Bierlisten).
Wir hielten das damals noch für einen Ulk, jedoch war die Intelligenzija damals dem Trend einfach voraus:

Der Abscheu vor dem Bild, das traditionelle Parteien und Politiker beiten ist inzwischen so graoß geworden, dass ALLES WAS ANDERS IST, gewählt wird.

Der wahre Wert unserer Stimmzettel wurde uns so deutlich vor Augen geführt, dass sich niemand wundern muss, dass er bedenkenlos auch dem
Lustigsten gegeben wird ….

Lösungen gibt es ohehin nicht,
Lachen wir wenigstens darüber

Und dann sind wir schon wieder bei den

Piratenparteien
(http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=56104
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=56355) oder

Frank Stronach
(http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=57408),
doch darüber ist hier ohnehin schon einiges gesagt worden:

Ha, Ha, Ha, said the clown (Manfred Mann)
http://www.youtube.com/watch?v=oaU1EN6gll0

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