Sprechstunde

über alles was uns krank macht

Die Reise nach Jerusalem

with 10 comments


Die zur Gesundheitsstadträtin mutierte Frauenstadträtin verließ den KAV in Richtung eines ihrer potentesten Geschäftspartner (SIE), in dessen Vorstand schon ihre Förderin (GE) saß bei dem schon ihr Vater seine Brötchen verdiente. 

Ihr folgt die aktuelle Frauenstadträtin (SF), die ihre Wurzeln in der Gewerkschaft (GPA) hat und als grün-affin gilt, als Gesundheitsstadträtin, um den KAV auszulagern, wogegen neben dem Magistratsdirektor auch die Gewerkschaft und die Grünen Sturm laufen.

Häupls Lösungen waren schon einmal weniger biblisch.

Written by medicus58

20. Januar 2017 at 17:03

Veröffentlicht in Allgemein

Sucht alle mal die randomisierte Doppelblind-Studie

leave a comment »

Written by medicus58

20. Januar 2017 at 08:57

Veröffentlicht in Allgemein

Wehsely-Wechsel hat „schiefe Optik“

with 3 comments

Written by medicus58

17. Januar 2017 at 19:52

Veröffentlicht in Gesundheitssystem

Ciao, Sonja Ciao; Leider nicht (16.5.) aber JETZT !!!

leave a comment »


Aktualisiert und doch nix Neues ….

Sprechstunde

WehselyAm 13.5. 2016 schrieb ich den ersten Teil dieses Beitrags als man hoffen konnte, dass Sonja Wehsely in Kerns Regierungsteams wandert:

Das Protestlied Bella Ciao wurde von den Reispflückerinnen der ehemaligen italienischen Provinz Terre d’Acqua gesungen und
beklagt die harten Arbeitsbedingungen unter einem Chef, der „mit einem Stock in der Hand“ die Arbeit überwacht,
das Leben „aufzehrt“ und obendrein wenig zahlt. (Originaltext auf https://de.wikipedia.org/wiki/Bella_Ciao)

Für uns Wiener wird es offenbar ebenfalls Zeit, der ehemaligen Stadträtin für „Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal“ und
seit  25. Jänner 2007 Stadträtin für „Gesundheit und Sozialesein freudiges Ciao nachzurufen, da sie der zukünftige SP Bundeskanzler Kern offenbar
in seinem zukünftigen Kabinett haben möchte.

Ob er sich da nicht in seiner Dankbarkeit die Falsche ausgesucht hat, schließlich war es Sonjas Schwester, Tanja Wehsely,
die als erste lautstark den Sturz Werner Faymanns eingefordert hat,
(http://derstandard.at/2000035801500/Wiens-SPOe-Gemeinderaetin-Tanja-Wehsely-spricht-sich-fuer-Ruecktritt-von)
oder einfach…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.143 weitere Wörter

Written by medicus58

13. Januar 2017 at 20:31

Veröffentlicht in Allgemein

Wenn DIE Hackn nicht einmal der Hacker will !?!

with 4 comments


hacker

Die Bassena wusste es schon seit Wochen und die Presse greift es seit November immer wieder auf: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5150529/Michael-Haeupls-Drahtseilakt :

Peter Hacker. Der Chef des Fonds Soziales Wien (FSW) soll Wehsely als Gesundheitsstadtrat nachfolgen – oder den Wiener Krankenanstaltenverbund übernehmen.

Grund sich einmal mit nach Originalton einiger SP-Granden „einem der besten Manager des Landes“ näher zu befassen, auch wenn dieser bislang abstritt, einen der angesprochenen Schritte ins politische Rampenlicht überhaupt zu beabsichtigen.

Googelt man sich durch das Netz fällt auf, dass es kaum Fakten über den Mann gibt, der als FSW- Chef im Auftrag der Stadt Wien einen Milliardenumsatz koordiniert.
Keiner spricht übrigens auch davon, dass das chronische Gangbettenproblem des KAV u.a. auch auf die schleppende Übernahme der Pflegefälle durch den 2003 gegründeten FSW (Fond Soziales Wien) verursacht wird.
(Indische Betten: Die Betten am Ende des Ganges (Director’s Cut) https://medicus58.wordpress.com/2017/01/11/indische-betten-die-betten-am-ende-des-ganges-directors-cut/)

Aus den, für einen Spitzenmanager beachtlich dürftigen Informationen lässt sich sagen:

Hacker trat 1982 in den Dienst der Stadt Wien und wurde
1985 von Bürgermeister Zilk als persönlichen Berater installiert.
Dann Drogenkoordinator (1992-2003),
ab 2001 FSW Chef und
seit 2015 Wiener Flüchtlingskoordinator,
waren die weiteren Karriereschritte, so dass Hacker inzwischen der Dreh- und Angelpunkt einer ausgelagerten Sozialpolitik und Flüchtlingspolitik des Roten Wien ist, die im Bewusstsein der meisten Wiener als noch „im Rathaus“ angesiedelt empfunden wird.

Deshalb ist es umso bemerkenswerter, dass er kaum digitale Fußabdrücke hinterließ. Bei einer anderen der „grauen Wiener Eminenzen„, dem aktuellen Magistratsdirektor (Dr. Erich Hechtner) ist z.B. Googel viel gebefreudiger ….

Das was jetzt mit dem KAV geplant ist, eine Auslagerung insbesondere der Mitarbeiter, ist mit dem FSW schon längst abgeschlossen, so gesehen wäre Hacker aus Sicht der Wiener SPÖ sicher der ideale Macher.

Dem Zehnjahres-Jubiläums-Folder entnimmt man, dass allein 2004 der FSW 70 auf 700 MitarbeiterInnen gewachsen ist, Tochterfirmen gründet, obwohl in vielen Fällen eigentlich nur Aufträge an Dritte verteilt, also gar nicht selbst Leistungserbringer ist (http://zeitreise.fsw.at/)

Natürlich ist Hacker auch beim jüngsten Geniestreich der Gesundheitsreform dabei, dem Wiener Pilotversuch des Teweb, der medizinischen Kummernummer, die Patienten vor Selbstzuweisungen abhalten soll:
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtpolitik/842863_Eine-Nummer-fuer-alle-Faelle.html 

(Vergleiche auch: Drücken Sie die 1 wenn Sie krank sind oder die 0 wenn sie tot sind https://medicus58.wordpress.com/2014/07/02/drucken-sie-die-1-wenn-sie-krank-sind-oder-die-0-wenn-sie-tot-sind )

Auch hier geht es um nicht wenig Steuergeld ….

Die Kosten für die Errichtung und den laufenden Betrieb in der Probephase in den drei Bundesländern werden vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger mit drei Millionen Euro beziffert, wobei 2,5 Millionen Euro durch die Sozialversicherung erbracht und die restlichen 500.000 Euro zwischen den Partnern Bund, Pilotländer und Sozialversicherung gedrittelt werden.
http://oesterreich.orf.at/stories/2792712/

Hacker steht also in Wien immer mehr im Zentrum einer zwar ausgelagerten aber unter dem Deckmantel der Stadt Wien fungierenden Sozialpolitik und prädestinierte sich schon bei seiner Installierung als FSW Chef Schönredner solcher Auslagerungen. Die damaligen Wortspenden kommen einem doch bekannt vor, nicht?

„Es war klar, dass wir aus den traditionellen Organisationsformen ausbrechen müssen, um völlig neue Wege zu gehen.“ Peter Hacker, FSW-Geschäftsführer

„Es war die grundlegendste Veränderung, die das Gesundheits- und Sozialwesen im letzten Jahrzehnt erfahren hat. Ich war absolut überzeugt, dass es in der Person Peter Hacker liegt, dass diese Idee zum Erfolg geführt wird. Heute sehe ich, dass ich Recht behalten habe.“
Elisabeth Pittermann, ehemalige Stadträtin für Gesundheit und Spitalswesen

„Zum einen ging es damals darum, die auf mehrere Ressorts verteilten Zuständigkeiten zu bündeln. Außerdem wollten wir trennen zwischen der Finanzierung der Leistungen und der Aufsicht und Überprüfung.“
Sepp Rieder, ehemaliger Vizebürgermeister

Er scheint auch ein eiserner sparer, was all die Einrichtungen, die am Trop der Förderungen hängen bestätigen:

„Wir haben erst lernen müssen, alles zu berechnen und vorzulegen. Unsere Verhandlungsbasis war immer gut, gekämpft haben wir trotzdem.“
Schwester Josefa, ehemalige Generalökonomin Barmherzige Schwestern

Insgesamt verwaltet und verteilt Hacker laut Medienberichten ein Jahresbudget von fast 1,5 Milliarden €.

„Mit diesem Modell gelingt es dem FSW, die Steuergelder noch besser und wirtschaftlicher einzusetzen.“
Alexandra Nuster, Leiterin Controlling

2012 sah es Grünen-Schattenchef Ellensohn aber noch kritischer:

Klubobmann David Ellensohn kritisiert im Heute-Gespräch vor allem die massiven Kostensteigerungen in den Führungsetagen und den offenbar nur sehr dezent ausgeprägten Sparwillen: „Die Kosten für den Bereich Geschäftsführung und Stabsstellen haben sich von 2009 auf 2010 um rund zehn Millionen Euro exorbitant erhöht“, so der Grünen-Klubchef.
Betrugen die Aufwendungen im Jahr 2009 „nur“ 19,4 Millionen Euro, waren es im Jahr darauf bereits 29,5 Millionen Euro. Schwarz auf weiß dokumentiert im Rechnungsabschluss. Interessantes Detail rund um die „Grundversorgung“: Sie wurde vom FSW an die Caritas ausgelagert. http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/Harte-Kritik-der-Gruenen-an-Fonds-Soziales-Wien;art23652,655110

Medial taucht Hacker aber nur sehr selten auf.
Im Auto-Standard z.B., um sich als kompromissloser Audi-Nutzer zu outen, dem die Grüne Verkehrspolitik am Auspuff vorbei geht ….

Der Flüchtlingskoordinator leistet sich „als wirklich einzigen Luxus in meinem Leben einen teuren Audi, für den ich hart gearbeitet habe“. Das Modell wird verschwiegen, aber: „Mein Audi kann all das, wovon die Generation K.I.T.T., aus der ich komme, immer geträumt hat.“
http://derstandard.at/2000036468282/Was-mich-bewegt-Peter-Hacker-Fluechtlingskoordinator

 

Written by medicus58

12. Januar 2017 at 21:21

Indische Betten: Die Betten am Ende des Ganges (Director’s Cut)

with one comment


Spitalsbett

Die mediale Aufregung über die Gangbetten im KAV ist groß und SP Volksanwalt Kräuter prüft (http://diepresse.com/home/panorama/wien/5150777/Gangbetten_Volksanwalt-prueft-Stadt-Wien).

Aufgeregt, aber offensichtlich ohne exakte Recherche entrüstet sich der Kurier, dass „Grippekranke Dermatologie-Patienten anstecken“ (https://kurier.at/chronik/wien/gangbetten-chaos-massnahmen-wirkungslos/240.100.342).

Die Politik macht, was sie neuerdings immer macht, die Stadtträtin dankt den Mitarbeitern und nennt alles eine politische Kampagne  (http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170109_OTS0106/wehsely-danke-an-die-mitarbeiterinnen-des-kav-wien-fuer-ihre-hervorragende-arbeit), kündigt aber sogleich ebenfalls eine eigene Prüfung an.
Dabei erfährt man, dass in der neuen gesundheitspolitischen Geheimwaffe, dem einzigen PHC Wiens am Sonntag ohnehin nur 4 (!!!) Patienten Hilfe suchten (http://derstandard.at/2000050418456/Grippewelle-Trotz-Sonntagsoeffnung-nur-vier-Patienten-in-Praxis).

Eigentlich wäre das alles doch ganz einfach, wenn auch nicht so einfach, wie die von der Stadtregierung ernannte „Patientenanwältin Pilz“ es sich macht, wenn sie meint, dass die niedergelassenen und angestellten Ärzte einfach nicht auf Weihnachtsurlaub gehen hätten dürfen (http://diepresse.com/home/leben/gesundheit/5149493/Gangbetten_Pilz-sieht-Fehler-bei-Urlaubsplanung).

Im Prinzip gebe ich zwar Wehsely Recht, dass hier offensichtlich eine Kampagne läuft und der KAV Ohrfeigen bekommt, die er zwar mehr als verdient, jedoch nicht für die aktuelle Situation (Grippewelle früher und stärker als erwartbar, Widerspruch zwischen Effizienz und Vorhaltekapazität, …).

Den Dauerbrenner Gangbetten habe ich hier schon 2012, unter Gangbetten, gibt’s net (https://medicus58.wordpress.com/2012/04/19/gangbetten-gibts-net/) und 2015 unter Wehsely-Leak V 2.0 oder Indische Betten: die Betten am Ende des Ganges https://medicus58.wordpress.com/2015/04/20/wehsely-leak-v-2-0-oder-indische-betten-die-betten-am-ende-des-ganges/) thematisiert.

Der KAV Führung und seine Stadträtin verdient die medialen und politischen Ohrfeigen, weil sie in früheren Jahren das Problem negiert oder auf die organisatorische Unfähigkeit der Ärzte geschoben haben, nicht weil die aktuelle Situation ohne hellseherische Fähigkeiten und enormes Budget anders hätte bewältigt werden können.

Da gab es z.B. 2012 eine unvergessliche Pressekonferenz mit dem früheren GD Marhold, in der gerade fotografierte Gangbetten dem schweigend neben ihm sitzenden Ärztlichen Direktor als Organisationsverschulden angehängt hat und sein für jeden Insider absurdes Versprechen durch eigenes Eingreifen Gangbetten wegzuzaubern (http://wiev1.orf.at/stories/205524).

Wenn der jetzige GD Janßen plötzlich das Offensichtliche ausspricht: dass Gangbetten grundsätzlich „in jedem Land in Zentraleuropa anzufinden“ seien, „weil die Kapazitäten der Spitäler endlich sind und nicht immer auf den maximal zu erwartenden Versorgungsbedarf ausgerichtet sind. Denn das würde bedeuten, in der Regel eine Überkapazität fahren zu müssen“ .
(http://wien.orf.at/news/stories/2818327/),
mag darüber jubeln, dass nun endlich ein echter Manager, oder in seinen Worten ein teurer Spieler gekauft
(http://derstandard.at/2000050277334/Trotz-Abloesegeruechten-KAV-Chef-Janssen-sieht-sich-fest-im-Sattel) wurde, der die Dinge beim Namen nennt.

Andererseits spricht auch Janßen im selben Interview über seine Kritiker als, die sich sich in den vergangenen Jahren „ihre Nische errichtet“ hätten und von  „Menschen, die sagen: ‚Muss ich das (die Veränderungen, Anm.) haben oder zieht die Leiche des Generaldirektors noch an mir vorbei?'“.

Und weiter: „Wer in der Kirchturmspitze ist, darf sich nicht darüber beklagen, dass die Raben einen ankrähen.“

Blöd halt nur, wenn  die Kirchturmspitze eigentlich nur die Spitze eines Eisbergs ist und die Raben im Archiv kramen.

Also, kein Mitleid für die Geohrfeigten!

Written by medicus58

11. Januar 2017 at 07:40

Neues Organ entdeckt, nein, nicht das Großhirn

with 5 comments


Doktorrolle

Dass die Medizin immer teurer wird, beschert uns im Quartalsrhythmus Gesundheitsreformen und eine unüberschaubare Anzahl an Experten, die diese Kostenflut einzudämmen versprechen.
Dabei liegt es doch auf der Hand, dass der Fortschritt halt seinen Preis hat.
Die Alarmglocken mögen bei den Zuständigen und Sich-Zuständig-Fühlenden läuten,
seit eine neue medizinische Sensationsmeldung durch die Medien geistert,
die ohne Zweifel erneut Kosten aufwerfen wird.

Leider online nicht mehr auffindbar, aber vor zwei Tagen fand ich zuerst in der Gratiszeitung HEUTE die Jubelmeldung,
dass Ärzte ein neues Organ entdeckt hätten.
Was mir zuerst als typisches APA-Hoppala erschien, fand ich aber auch auf Gesundheit.at (http://www.gesund.at/a/neues-organ-mesenterium), einer Seite, die von sich behauptet,
dass dort Ein Team aus Medizin-Redakteuren und medizinischen Experten eine qualitativ hochwertige laiengerecht verfasste medizinische Berichterstattung sichert.

Unter Hurra, Hurra Ein neues Organ ist da liest man euphorisch:
Kleinere Fortschritte stehen in der Wissenschaft ja nahezu an der Tagesordnung, die neueste Entwicklung ist aber doch sehr beeindruckend.
Denn mit dem sogenannten Mesenterium haben Forscher tatsächlich ein neues Organ entdeckt.
(Der Link hier stammt aus dem Artikel und führt gleich zu einer anderen medizinischen Sensation)

Recherchiert man weiter erfährt man, dass es sich dabei um das Gekröse handelt, ein „Aufhängeband“ innerer Organe, das seit Jahrhunderten jeder Medizinstudent im Seziersaal seit Leonardo da Vinci bewundert.
Auch Wikipedia kennt dieses Ding, ohne aber darob in vergleichsweisen Jubel verfallen zu sein:

Umgangssprachlich wird das Wort Gekröse auch synonym für den Ausdruck Innereien gebraucht,
der heute meist negativ oder ekelhaft belegt ist
. (https://de.wikipedia.org/wiki/Gekr%C3%B6se )

Wissenschafter waren seit 2012 (!) damit beschäftigt herauszufinden, dass das Gekröse nicht aus Einzelteilen besteht, sondern ein großes Ganzes darstellt, so dass nunmehr in der Bibel der Anatomie,
nein Gray’s Anatomy ist im Gegensatz zu Grey’s Anatomy kein Werberahmenprogramm, das Gekröse als Organ anführt wird.

Bravo

Selbst CNN jubelt (http://edition.cnn.com/2017/01/04/health/new-organ-mesentery/) und
TIME Magazine ist die Story online eine nette Animation wert (http://time.com/4621074/mesentery-organ-human-body/).

Liest man den Originaltext der wissenschaftlichen Sensation in The Lancet (http://www.thelancet.com/journals/langas/article/PIIS2468-1253(16)30026-7/fulltext) erkennt man, dass Arbeit von der irischen Universität Limerick stammt.

Die Gegend war in Form verblüffender Reimchen, eben den Limericks, stets gut für so manchen Schmunzler:

An old man from Denver named Lee
Had a prostate as big as a tree.
Because of his plight,
His sphincter was tight,
And it took him two hours to pee.

Andere Beispiele auf: https://howardjbennett.com/medical-humor/take-one-as-needed-medical-limericks/

Jetzt will ich die bahnbrechenden Erkenntnisse der Kollegenschaft in einer der Top-Zeitschriften der medizinisch-wissenschaftlichen Literatur nicht klein reden
(Ich selbst habe es dort nie zu einer Originalarbeit sondern nur zu einem abgedruckten Letter-to-the-Editor geschafft)
und erkenne durchaus die Brisanz der Erkenntnisse,
auch wenn selbst die Autoren zugeben, außer der nun als zusammenhängend erkannten Struktur noch nicht viel mehr erkannt zu haben.
Ich verstehe auch ihre Schlussfolgerungen, dass da noch viel Forschungsarbeit vor uns liegt, um zu verstehen, ob diese neue Auffassung eines alten Körperteils nun in der Praxis irgendwas bedeutet.

Schlussendlich zeigt dieser kleine Ausflug an die vorderste Front der medizinischen Wissenschaft, wo der Fortschritt herkommt und weshalb er halt seinen Preis hat.
Lasset die Forschungsgelder in Richtung des Gekröses fließen, vielleicht entdecken wir dereinst auch die Bedeutung des Wurmfortsatzgekröses.

(Für die die sich nicht mehr daran erinnern Können, auch der Blinddarm hatte zu meiner Studienzeit noch sein Meso.)

Written by medicus58

6. Januar 2017 at 13:01

%d Bloggern gefällt das: