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Menopause Parody – must see

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Ein würdiger Beitrag für die Rubrik Psychopathologie der Medizin

Written by medicus58

12. Juni 2021 at 09:40

Veröffentlicht in Psychopathologie der Medizin

Weh dem der Symbole sieht: Wien hisst Regenbogen #wirsindbunt

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Im Gleichklang mit der Stadt Wien beflaggt sich auch der Wiener Gesundheitsverbund, vormals KAV, mit der Regenbogenfahne, um antidiskriminierend, inklusiv, permissiv und LGBTIQ-freundlich zu scheinen.

Ich frage mich manchmal, was mehr nervt, der offen zur Schau gestellte ehrliche Rassismus und Konservativismus oder die oberflächliche und zum Eigennutz zur Schau gestellte Liberalität, die nichts kostet, zu nichts verpflichtet und sich selbst immunisierend (da können Sie doch echt nichts dagegen haben) zu einer Art gesellschaftspolitischem Wohlfühlpaket degeneriert. Dass das Konzept funktioniert, führen uns Amtskirchen seit Jahrhunderten vor, die lieber vor fremden Türen kehren als die eigenen Ställe auszumisten, aber das macht das Verhalten nur ablehnenswerter.

Erstens, ist das Aufziehen von Flaggen prinzipiell nichts Inklusives, sondern nimmt, in dem Fall die Deutungshoheit, in Besitz. Es werden Grenzen gesetzt und nicht geöffnet und von anderen verlangt diese anzuerkennen.

Die unterschiedlichen, zT auch widersprüchlichen Bedeutungen verschiedener Regenbogenflaggen werden auf Wikipedia aufgelistet und in Decolonising the Rainbow Flag können Sie erhellende Beispiele nachlesen, zu welchen Widersprüchen das Flaggenhissen in verschiedenen Teilen der Welt geführt hat.

Einmal fühlten sich die Roma ausgegrenzt, einmal die Juden, einmal die argentinischen Lesben (lesen Sie den oben verlinkten Artikel) .

Als in Bolivien der indigene Präsident Morales abgesetzt wurde, war die erste Aktion der Opposition, die Wiphala, die Regenbogenflagge indigener Andenbewohner zu verbrennen, um „die christlichen Werte wieder herzustellen“. So absurd das war, hatte es eine innere Logik, weil die Flagge ein Symbol der Aymara gegen die spanische Kolonialisierung war und schon deshalb deren Nachfahren aus dem bunten Völkergemisch ausschloss, dessen Präsident Morales war. Aus diesem Grunde empfanden die nicht-indigenen Bewohner des Andenstaates das Hissen der bunten Flagge als gesellschaftlichen Ausschluß.

Positive Diskriminierung ist letztendlich auch eine Diskriminierung.

Mit den LGBITQ haben die südamerikanischen Indigenas übriges wenig am Hut, überwiegend sind sie extrem homophob, obwohl die Regierung Motales irgendwie schon andersrum war. Am Kongressgebäude in Quito läuft zumindest die Turmuhr andersrum (Erklärung).

Drum sei wieder an Samuel Beckett und sein Weh dem der Symbole sieht erinnert, wenn sich die Stadt und der Gesundheitsverbund mit einem bunten Fähnchen schmücken.

Es wäre schon gut, wenn wir täglich das erleben würden, was auf http://www.gesundheitsverbund.at/wirsindbunt exemplarisch dargestellt wird und vielleicht sieht es sogar die Mehrheit im Konzern so, nur zeigt eine etwas kritischere Auseinandersetzung mit all den demonstrativen Insignien der Aufklärung die Tücken, die im Detail stecken. Im Schatten dieser widersprüchlichen Symbole brechen dann Konflikte nur noch brutaler auf.

Das ist den PR-Abteilungen der Politik aber eh egal.

Written by medicus58

8. Juni 2021 at 16:49

Reisen am Ende der Pandemie, my ass

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1. Juni und seit einigen Wochen knallen mir alle Reisebüros und Reise-Suchmaschinen das Postfach mit den verlockendsten Schnäppchen voll:

Malediven 9 Stern-Resort zum Jugrndherbergspreis, Insel-Hopping auf den Azoren oder Overwater-Bungalows am Gardasee.

In mehreren Ländern vermelden mehrere Besserwisser das Ende der Pandemie und der Grüne Pass ersetzt bald die ÖBB-Jahreskarte.

Cut und Schwenk in die Realität:

das Reisebüro rät von einer Azorenbuchung ab, weil die TAP noch keinen der Juni-Flüge bestätigt,

keine Reise nach Frankreich ohne PCR (ungeachtet des Impfstatus),

ob Sputnik auch zum dritten G gehört? Belieben zu scherzen.

Reisewarnungen auf allen Außenministerien, um im Schadensfall die Reiseversicherungen schadlos zu halten.

Kann sich alles schon morgen wieder geändert haben, aber in beide Richtungen.

Seit einem Jahr werden politisch und medial Schreckens- und Glücksszenarios aufgebaut, die mit der Realität wenig zu tun haben. Wir diskutieren heftig das Impfen von Kindergartenkindern und kommen mit den 50-somethings nicht weiter. Die Regierung läßt sich im beliebtesten Sodawasser-Tempel des Praters auspfeifen und die Nasenlöcher bluten für Trefferquoten, die zum 5-fach Jackpot der Euro-Millionen führen.

Ich treff‘ mich mit drei LBGTs aus fünf Haushalten im Inundationsgebiet und warte, bis die Reichsbrücke wieder einstürzt, ist auch ganz lustig.

Written by medicus58

1. Juni 2021 at 18:01

Hier suchen: Höhere Depressionsrate

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Maps Google sei Dank finden wir inzwischen immer was wir suchen. Woher jedoch diese eigenartige Bezeichnung für eine offenbar ganz normale psychotherapeutische Ordination mitten in Wien kommt, erschließt sich auf deren Homepage nicht.

Man kann offenbar auch mit weniger hichgradifen Depressionen Hilfe suchen, bzw. wird durch die Konsultation nicht upgestaged.

Written by medicus58

29. Mai 2021 at 16:32

Pandemische Katharsis

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Katharsis, also die Läuterung der Seele von Leidenschaften als Wirkung des [antiken] Trauerspiels, tritt augenblicklich in Form der sich langsam wieder einstellenden Leidenschaft auf oralem Wege ein.

Für all diejenigen von uns, die sich am Höhepunkt des Lockdowns weder in Onkel Ho’s Schneehöllen noch am südafrikanischen Green ihren Leidenschaften hingeben durften, deren Schweizerhaus-Besuch dafür auch ohne Rücktritts-Gejohle begleitet wird, tastet sich seit Mittwoch grad zögerlich in eine Pseudonormalität zurück.

Der Kellner ratscht fröhlich die „seid’s eh ane von der 3 Gs“ runter, vertraut auf die elektronische Registrierung oder schiebt lustlos die alten Vordrucke der letzten Restaurant – Registrierungen hin, die schon beim ersten Einsatz kaum irgendein erfolgreiches Contactracing erlaubt haben.

Fast egal, wie das Schnitzl oder Hendl schmeckt, Hauptsache keine Asianudeln, Schlapp-Pizza oder Semifredo vom Lieferservice. Wir sind ja mit ganz wenig zufrieden, wenn man uns viel genommen hat.

150 € kostete der gefakte Impfpass, laut HEUTE im April. Heute vermeldet HEUTE, dass es ihn schon um 90 Euronen gibt.

Nach Katharsis und Erleichterung, wird die Ernüchterung kommen und die Fragen, ob das alles so g’scheit gelaufen ist und noch läuft.

Nein, jetzt kommt keine Coronaleugnung, die Spitäler haben ja nicht aus Spass die Leute beatmet, aber das Schnitzl muss uns schon sehr lange sehr gut schmecken, auf dass uns nicht doch noch ein paar Fragen zum Pandemiemanagement aufpoppen.

Written by medicus58

21. Mai 2021 at 17:00

Der Weg aus der Pandemie wir mindestens ebenso holprig wie in sie hinein

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Die Inzidenz ist erstmals seit Oktober 20 unter 100 und schon erklären uns die altbekannten Experten wieder, welche Bremsfaktoren uns hoffen lassen.

Noch sind die Wirtshäuser bis auf die Abholschneisen verammelt, am Montag feiern wir dann plötzlich Auferstehung, aber natürlich mit Sicherheitskonzepten.

Die Spitalsambulanzen füllen und die Spitalsbetten leeren sich, die Intensivbetten weniger, aber egal. 

Wir wissen eigentlich noch immer nicht, wieso das Virus zu unterschiedlichen Ausmaßen und zu unterschiedlichen Zeitpunkten weltweit zugeschlagen hat, in Österreich wollen wir nichteinmal so genau wissen wen es getroffen hat. Fürchteten sich zuerst die Lehrer vor den Schülern und wurden deshalb gleich nach dem Spitalspersonal geimpft, fürchten sich nun die Eltern vor ihren von ungeimpften Lehrern angesteckten Kindern. Weil sich dann doch nicht so viele impfen ließen.

Um gerade die Schuldiskussion, die uns auch seit einem Jahr ohne echte Lösungsstrategie begleitet, wieder etwas anzufachen, meldet sich Herr Sprenger mit einer Petition zur UNEINGESCHRÄNKTE ÖFFNUNG DER SCHULEN UND KINDERGÄRTEN AB DEM 17. MAI 2021.

Na wenn da nicht wieder Bullen und Bären einander auf der Blutwiese treffen und vielleicht gibt es auch wieder airtime in der ZIB-2.

Aber ernsthaft, haben wir irgendetwas im letzten Jahr gelernt, wie wir zukünftig einer globalen Gesundheitsgefahr trotzen wollen, außer allen anderen die Schuld zu geben, mit detailierten Regeln ein Glasperlenspiel zu spielen, ohne in der Realität etwas zu bewegen.

Haben wir uns nach einem Jahr endlich zwischen EU-zentrismus und föderalem Fürstentum entschieden?

Hören wir auf Computersimulationen, Expertenkommissionen oder PR Berater und wann kommt der Faktencheck was diese, aber auch die Telefon-Hotlines, Contactracing, Millionen für niedrig sensitive Teste, 3-Personen aus 5-Haushalten-Verordnungen wirklich gebracht haben?

Wenn ich spoilern darf: sehr wenig

Sollte sich, natürlich auch durch das Impfen bestimmter Gruppen, letztendlich aber auch durch Hintergrundimmunisierung, wie bei jeder Pandemie bisher, SarsCov2 auf eine „Influenza C“ reduzieren, dann sehen sich Gewinner und Verlierer der Pandemie ganz anderen Konflikten gegenüber, von denen zwar akut die ökonomischen die drängendsten sein werden, aber in dem hysterisierten Klima auch ganz andere aufpoppen werden.

Kann ein Patient zukünftig von seinem behandelnden Arzt, ein Passagier von seinem Mitreisenden Auskunft über seinen Immunstatus verlangen?

Muss der Hausarzt Strafe zahlen, wenn sich zukünftig einer seiner Patienten im Wartezimmer eine Grippe eingefangen hat und dort keine Luftfilterung eingebaut war?

Verhängen wir nun jede Grippesaison wieder Homeoffice und Maskenpflicht, weil das nun nachweislich gewirkt hat?

Warum werden routinemäßige HIV Tests nicht Pflicht?

Entscheiden Eltern nun auf immer, ob ihnen der Schulbesuch ihrer Kinder sicher erscheint und erschöpft sich Didaktik in Zukunft im Austeilen und einsammeln von Arbeitsaufträgen?

Wird die Entlohnung im Gesundheitssystem gänzlich durch Applaus ersetzt?

Was haben uns die bisherigen Millionen in die elektronische Krankenakte ELGA gebracht?

Werden nun 40€ jährlich für die Covid-Impfung für jeden Bürger fix im Budget eingeplant, wenn die EU schon Milliarden Impfdosen bestellt hat und warum war man bei anderen Impfungen (z. B. HPV: HTA oder ob wir eine Diagnose bezahlen hängt nicht nur von deren Qualität ab ) da so zögerlich?

Wenn Sie mich am Montag vielleicht beim ersten Schnitzl im Gastgarten des lokalen Beisls treffen, dann sollten wir uns nicht nur über diese kleinen Freuden unterhalten sondern auch darüber, ob wir nicht langsam die Kontrolle über das Ende der Pandemie einfordern sollten, nachdem sie uns seit deren Anfang entzogen wurde.

Written by medicus58

12. Mai 2021 at 16:38

Veröffentlicht in Gesundheitssystem

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ÖÄK: Opt-out-Verlängerung löst Problem von Ärztearbeitszeit nicht

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Die tückisch-grünen Regierungen fiindet für den Spitalsärztemangel die gleiche Lösung wie alle früheren Politiker jedwelchen Coleurs: Mit allerlei Tricks hebeln wir die Europäische Arbeitszeit-Richtlinie immer wieder aus.

Erinnern wir uns doch an die damalige SP Gesundheitsstadträtin Wehsely 2015: die spinnen, die Ärzte: Mehr Geld für weniger Arbeitszeit

Jetzt 2021 kabelte VP Klubchef und Asozialsprecher Wöginger :

Verlängerung der Opt-Out-Regelung soll ausreichend Personal in Spitälern sichern

Da hat er aber seine Rechnung ohne unsere Standesvertretung gemacht und postwendet kontert ÖÄK-Mayer: Opt-out-Verlängerung löst Problem nicht

Die Spitalsträger waren säumig und haben bei den Ländern leider nicht die zusätzlichen Dienstposten gefordert, die schon längst überfällig sind

Da wusste ich, weshalb ich Kammer-Beiträge zahle!

Im Radiointerview setzte er noch nach, dass man auch deshalb in die aktuelle Situation schlitterte, weil man zu wenige Fachärzte ausbildete. Wenn ich das nicht tue, war ich säumig.

Und da war sie wieder die Frage, wofür ich Kammerumlage zahle.

Es war die massiv von der Ärztekammer unter Führung des OÖ Kammerpräsidenten betriebenen, vom damals roten Gesundheitsministerium gewollte und von den Landesgesundheitspolitikern (insb. Wien und NÖ) verlangte Ärzte Ausbildungsreform, die unter dem vorgeschobenen Argument der Qualitätsverbesserungen die Facharztausbildungsstellen massiv reduziert hat.

Ich saß damals in einigen dieser Sitzungen, zu denen Harry Mayer (oberösterreichischer Unfallchirurg und gefühlt ewiger Kurienpräsident der angestellten Ärzt) gern später kam und früher ging.

Aber wer erinnert sich denn heute noch daran, wer wird sich morgen noch an die heutigen Pressemeldungen erinnern? Wer wird sich bald auch bei uns noch freiwillig ins öffentliche Gesundheitssystem trauen, als Mitarbeiter oder Patient?

Written by medicus58

11. Mai 2021 at 20:22

Pandemiebekämpfung: Absurdität in der Praxis

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Ort der Handlung: Filiale der Bank Austria auf der Mariahilferstrasse; für nicht Ortskundige sei erwähnt, dass diese Filiale eine große 24h Halle mit mehr als einem Dutzend Selbstbedienungsautomaten hat.

Zeitpunkt: kurz vor 16:00 nachdem der Sildenafil-gehärtete Lockdown in die etwas abgeschlaffte Version überging und noch vor der großen Öffnung Mitte Mai von eh irgendwie allem.

Eine lange Schlange an Kunden wartet vor der Filiale, weil der Sicherheitsdienst vorbildlich darauf achtet, dass die behördluch erlaubte Maximalzahl an Kunden in der Filiale und die Abstände im Inneren eingehalten werden und vertröstet die Wartenden mit einem „wos soll’n ma mochen, aber um viere san ma eh weg, wos glauben S‘ wie’s a sie do obspüt jeden Tog…

Das wäre ja alles noch keine Zeile auf diesem Blog wert, wäre da nicht der Bauzaun der U-Bahn Baustelle, die seit Monaten den Gehweg der Begegnungszone gerade vor der Bankfiliale auf nicht viel mehr als einen Meter einengt und die Passantenmassen, die sich an den Wartenden vorbeiquetschen, meist maskenlos, versteht sich, weil erstens das Maskengebot im Freien aufgehoben ist, und zweitens weil es dieses auf der, auch während des harten Lockdowns auf der Mahü nie gegolten hat, obwohl es auch hier um Fressstände und andere offene Einrichtungen (Click ‚N‘ Pick) schon früher sehr dicht wurde.

Schlag 16:00 verabschiedete sich der Ordnerdienst und winkte die Wartenden alle auf einmal in die Filiale.

Sicher, eine Kleinigkeit, aber in dieser oder ähnlicher Form wahrscheinlich im ganzen Land anzutreffen. Natürlich kann man nicht 24h einen Ordnerdienst vor jeden Selfservicebereich aufstellen, aber dass behördlich genehmigte Baustellenzäune das Einhalten von Verordnungen unmöglich machen ist schon kafkaesk.

Written by medicus58

5. Mai 2021 at 08:16

Ärzte sind gierig und das Gute kommt aus der Apotheke

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Auch wenn es Sie schockiert, aber irgendwie geht es uns allen ums Geld und denen, die das abstreiten, meist um das Geld der anderen.

Im Streit um das Impfen in den Apotheken geht es schließlich auch darum, obwohl da natürlich auch viele sachliche Argumente gegen die plötzliche Impfeuphorie der Pharmazeuten ins Treffen zu bringen wären, aber das katapultiert ohnehin niemand aus seinen jeweiligen Vorurteilen.

Wenn aber die Apothekerkammer folgende Aussendung loslässt:

Wir sehen die Studienergebnisse als Aufforderung der Bevölkerung an Apothekerinnen und Apotheker, sich fachlich fortzubilden, damit sie etwa bei Corona-Schutzimpfungen oder Auffrischungsimpfungen von FSME oder Influenza ihren Beitrag leisten können. Wir wollen den Menschen dieses Angebot unterbreiten“, erklärt Mag. pharm. Dr. Gerhard Kobinger, Präsidiumsmitglied der Österreichischen Apothekerkammer.

Hätte ich einen Frage:

Keine Abgabe in Österreichischen Drogerien.

Wenn es den löblichen ApothekerInnen nicht primär darum geht den PatientInnen neben den Impfungen nicht auch noch ein wenig Vichy Kosmetik oder Kräuterauszüge zu verkaufen, weil es doch nur um den niederschwelligen Zugang der Bevölkerung geht, weshalb beißt sich die Drogeriekette DM seit Jahren die Zähne an der Apothekerkammer aus, wenn sie nicht-verschreibungspflichtige Medikamente (OTC) anbieten möchte?

Ich bin überzeugt das Rote Kreuz, das den Apothekern gerade Impfen beibringt, könnte den Drogisten gegen eine kleine Gebühr auch beibringen, wozu Aspirin gut ist, das in vielen Ländern an jeder Tankstelle zu kaufen ist.

Diese Scheinheiligkeit ist zum Kotzen.

Written by medicus58

28. April 2021 at 16:54

5 Stunden Medientraining reicht

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Ich kann nicht sagen, dass meine bisherige (kurze) persönliche Erfahrung mit Kollegen Mückstein mich zu seinem Fan gemacht hat, nur ist das ziemlich irrelevant, denn die Auswahl halbwegs einschlägiger Fachleute für das Resort war bei den Grünen stets überschaubar und durch das „segensreiche Wirken“ Glawischnigs und Felipes ausgemendelt.

So gesehen ist Mückstein nicht das Schlimmste, was die Grünen für das Ministerium hervorbringen konnten, wären nicht einige der üblichen Verdächtigen (Sigrid Pilz!) lieber auf ihren gut dotierten Pöstchen verblieben.

Mitleid scheint auch für Minister Mückstein zumindest finanziell nicht angebracht, wenn er (Miteigentümer einer Grupprenpraxis mit PVC, Kassenfunktionär) im Standard Interview versichert, dass er durch seinen Jobwechsel keine finanzielle Einbuße erlitten hat. Sicher bemerkenswert für viele andere Praktiker, da das monatliche Bruttogehalt eines Ministers bei 18.000 Euro liegt. Wie oft das ausgezahlt wird, fand ich leider auf die Schnelle nicht.

Auch eine andere Aussage des Interviews ist bemerkenswert. Mückstein, der Nervengigant in Turnschuhen, gestand, dass er vor seinem ZIB-2 Interview weniger als 5 Stunden Medientraining hatte, wo ihm breitbeinig Stehen und Hände runterhängen lassen abgewöhnt wurde.

Dass dafür in den wenigen Stunden seit seiner Amtseinführung überhaupt Zeit gewesen ist, macht hoffnungsvoll, dass die Lage nicht so ernst sein dürfte, denn an geschulten Hände-Fuchtler und PR-Marionetten hätte die tückisch-grüne Regierung ohnehin keinen Mangel.

Halten Sie mich für naiv, aber mir fiele in dieser Zeit Nutzbringenderes ein um diese Krise zu bewältigen, aber vielleicht geht’s eh primär nur um den Anschein.

Written by medicus58

24. April 2021 at 14:22

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