Sprechstunde

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Alles wie gehabt: Ist die Sonja schon wieder zurück?

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Alles wie gehabt. KAV Ärzte erfahren am Morgen via Radio Wien, dass die Rufbereitschaft eingeführt wird;
nicht von ihrem Generaldirektor, den gibt es ja seit Monaten nimmer,
nicht von ihren Vorgesetzten, die haben es auch noch nicht erfahren,
nicht von ihren Personalvertretern,
nicht von ihrer Gewerkschaft,
nicht von ihrer Ärztekammer (was tlw. ohnehin schon dieselben Personen sind) sondern
„aus dem Rathaus“ und „aus dem Radio“.

Rahmenbedingungen? Schmecks!
Entlohnung? Schaun mir mal.

Natürlich entscheidet das nicht die Konzernführung, der man doch mehr Freiheit versprochen hat, sondern das Büro der Frau Stadtrat.
http://wien.orf.at/news/stories/2865946/

Die Ärztekammer hat Verständnis und bemüht die Beispiele des Transplantationschirurgen und Gerinnungsexperten.
Dass das letztendlich dazu führen wird, dass auf den meisten Abteilungen der öffentlichen Krankenhäusern, so wie in den privaten Häusern, im Nachdienst nur mehr ein „billigerer“ Allgemeinmediziner anwesend sein wird, scheint dort niemand so als Gefahr zu sehen.

Noch sind die Rahmenbedingungen völlig ungeklärt, beschlossen werden soll das neue Gesetz am 23.11. im Rathaus.

Dass vor zwei Jahren die Wiener Ärztekammer in einem Flyer zum Neuen Arbeitszeitmodell noch vollmundig festgehalten, dass es keine Rufbereitschaft geben wird (http://www.aekwien.at/aekmedia/150303_KAV_Flyer_RZ.pdf) aber die Wahl ist geschlagen, die ÄK-Wahl, alles ist im Fluss und eh schon wissen …

Und auch die Gewerkschaft hob stolz hervor, dass es keine Rufbereitschaft geben wird! (Seite 14 des Folders)

Aber schließlich hat doch im April 2017 ungefragt die Gratis-Zeitung HEUTE hinausposaunt: Weniger KAV-Ärzte in der Nacht, dafür Rufbereitschaft. Viele Patienten sind besorgt. Aus dem Wiener AKH heißt es: „Das funktioniert sehr gut.“

Meine Meinung dazu, habe ich schon früher mehrfach festgehalten und die einzelnen Beiträge hier zusammengefasst:

Danke, Frau Stadtrat, für dieses Kopfkino 

PS: Wien heute: 15-20% der Nachtdienste sollen als Rufbereitschaft geführt werden
http://tvthek.orf.at/profile/Wien-heute/70018/Wien-heute/13945799/Rufbereitschaft-fuer-Spitalsaerzte/14132064

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Written by medicus58

14. September 2017 at 16:37

Eine Mille Lehrgeld für die Stadt Wien

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​Unkommentiert erfuhr man gestern in Wien heute, dass sich die Stadt Wien entschlossen hat, den Generaldirektorposten im Wiener Krankenanstaltenverbund ersatzlos zu streichen und ab 2019 eine Führung mit mehreren Direktoren haben zu wollen. Irgendwann schreibt man das auch aus …

Udo Janßen war in dieser Position (Gehalt plus Entschädigung für die vorzeitige Vertragsbeendigung) eine Million Euro wert, ehe Häupl die Frage aufwarf, was dieser denn eigentlich den ganzen Tag so tun würde …

Gefeuert wurde Janßen aber erst, weil die neue Gesundheitsstadträtin „das Vertrauen verloren hat“. 

Wenn der Posten ohnehin unnötig war, wäre es ja egal, ob man seinem Inhaber vertrauen kann, zu hoch dotiert wäre er aber allemal gewesen. 

Die Frage stellte sich in all den Jahren einer Generaldirektion Marhold nicht, der aber über den Weg der FSG-Gewerkschaft/Personalvertretung in das Amt kam.

Nachhilfe kostet viel Geld, schön wenn die Kosten der Steuerzahler übernimmt.

Written by medicus58

6. September 2017 at 07:35

Veröffentlicht in Allgemein, Gesundheitssystem

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Häupl wird gehen, na und?

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Der Blätterwald rauscht, die SPÖ Kampagne zur Nationalratswahl strauchelt, der Wiener Bürgermeister hat am 26.8.2017 der APA mitgeteilt, dass er Ende Jänner 2018, also in 5 Monaten als Wiener SPÖ Chef zurücktreten wird, bald danach auch als Bürgermeister.
Überraschend kam das nicht, schließlich hat er schon im April verkündet, dass er spätestens drei Monate nach der Nationalratswahl die Ämter des SPÖ-Vorsitzenden und Bürgermeisters übergeben will.

Ja, so macht man es, rechtzeitige Ankündigung, Rücktritt erst nachdem ein Nachfolger, eine Nachfolgerin gefunden wurde
(sich durchgeboxt hat, überlebt hat, ….).
Ist einem das Schiff wichtig, dann lässt man es nicht führungslos, schließlich müssen doch täglich wichtige Entscheidungen getroffen werden, Weichen gestellt, Posten besetzt und Aufträge vergeben werden. Ist für all das kein Generaldirektor notwendig, kann man den Posten ja gleich einsparen.

Bemerkenswert, wenn diese Strategie andernorts in dieser Stadt nicht so gefahren wird.

Am 20.3.2017 trennte sich die Stadt vom Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes.

5 Monate, 1 Woche, 3 Tage bzw. 163 Tage oder 23 Wochen, 2 Tage später (heute ist der 29.8.2017) wurde die vakante Position noch nicht einmal ausgeschrieben!

Gesundheit ist unsere Stärke verspricht der KAV auf seiner Homepage, vorausschauende Führung scheint da weniger erforderlich, für eine der mit elf Spitälern, drei Geriatriezentren (und dem Sozialtherapeutischen Zentrum Ybbs) sowie acht Pflegewohnhäusern (KAV) größten Gesund­heitsein­richtungen in Europa. 

Kennen Sie einen Großkonzern der Welt, der es sich leisten konnte so lange ohne Führung zu sein?
oder will ohnehin niemand, dass der KAV geführt wird sondern ausschließlich Befehle ausführt?

Würden diese aber statutengemäß aus dem Gemeinderat kommen, dann ist das Zögern auch wieder unverständlich, denn wir haben einen gewählten Gemeinderat, der die Ausschreibung doch fordern könnte!
Wir haben auch eine zuständige Stadträtin, die doch ein großes Interesse haben sollte, den Posten zu besetzen, dessen wesentliche Aufgabe die Kommunikation mit der amtsführenden Stadträtin der Geschäftsgruppe für Soziales, Gesundheit und Frauen, der Magistratsdirektion und anderen Dienststellen des Magistrates ist, um im Rahmen dieser Zusammenarbeit allgemeine Strategien, Rahmenbedingungen und Richtlinien für den KAV zu erarbeiten und umzusetzen.

All die am Papier maßgeblichen Stellen sollten eigentlich arbeitsfähig sein und ein großes Interesse an einer raschen Nachbesetzung des Generaldirektorpostens im KAV haben. Es sei denn, der KAV würde als Vorfeldorganisation der Wiener SPÖ betrachten werden, dann macht es wiederum Sinn abzuwarten, wie das Spiel dort ausgeht ….

sieht das sonst niemand so?

 

Written by medicus58

29. August 2017 at 17:52

Es gibt keine globale Budgetkürzung um 20 Prozent im Wiener Krankenanstaltenverbund

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Wer sowas sagt (http://www.salzburg24.at/debatte-um-sparkurs-in-spitaelern/apa-1437543396) kann sich sicher sein, dass er das P.T. Publikum überzeugt, dass ein Sparkurs um mindestens das Doppelte ins Haus steht.

Nichts verunsichert so wie die Versicherung, dass Befürchtungen unberechtigt sind, wir kennen das aus der „Pensionen sind sicher“ Debatte.

Es gehe um “Logistikoptimierung, Produktharmonisierung und darum, die Marktmacht des KAV auszunutzen

Schön wäre es, denn – nicht untypisch für den Dienstleistungssektor – der größte Kostentreiber sind nicht „die teuren Medikamente und Geräte“, die man durch Logistikoptimierung und Produktharmonisierung vielleicht eindämmen könnte, sondern die Personalkosten.
Vergleiche dazu: Warum die Kosten der Medizin immer der Inflationsrate vorauslaufen werden

Written by medicus58

10. August 2017 at 19:05

Veröffentlicht in Gesundheitssystem

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Beraten – Verraten: Das wahre Problem hinter externen Beratern

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Seit Jahren werden die Beraterkosten im KAV kritisiert, mal vom Rechnungshof, mal von den Medien.
Die Krone brach die alt bekannte Tatsache nun auf eine für den Normalo leicht vollziehbare Formel herunter:
30.000 €/Tag: Spardiktat bei Rettung, Rekordgagen für Berater

Seit Jahren beschäftigt sich auch dieser Blog mit dem Thema:

3/2017 Der KAV beschäftigt die falschen Berater

11/2016 Das Muster Post für den Wiener Krankenanstaltenverbund 

2/2016 Hilfe, wer berät mich in meiner Ratlosigkeit? 

10/2014 KAV: Wir sparen – koste es was es wolle

7/2014 Beratungsleistungen im KAV: Ein Millionengeschäft

6/2014 Reich wird, wer das Seine jedem verkauft: Die Gesundheitsberater

1/2014 Accenture im KAV: Wir zahlen doppelt für den Strick an dem sie uns aufhängen 

12/2012 Dr. Ebner – Die „objektive“ Krake im Gesundheitssystem 

5/2012 Die planlose Planwirtschaft im Gesundheitswesen

2/2012 Sicherheitsberater: Widerstand zwecklos

Ex-Siemens Manager und jetzige Stv Generaldirektor Balazs wischte die inkriminierten Zahlungen an externe Berater mit den angeblich ernormen Einsparungen vom Tisch, die diese zugekaufte Expertise ermöglichten:

Mehr als die Hälfte der Beraterkosten stamme aus einem Projekt zur Optimierung der Sachkosten. „Dort haben wir es geschafft, über die letzten zwei, drei Jahre mehr als 130 Millionen Euro nachhaltig mit genau diesen Maßnahmen einzusparen“
http://wien.orf.at/news/stories/2858495/

Es mag bezweifelt werden, dass er dabei die wieder eingestampften Projekt Unit-Dose-System gemeint hat, wo der KAV Millionen verloren hat (http://wien.orf.at/news/stories/2754735/).
Auch die externe Beratung um das KH Nord scheint nicht als Erfolgsgeschichte: Nordlichter, weshalb der Stadt für Ärzte und Pflege kein Geld mehr bleibt .

Ja, und das Impuls-Projekt, der Versuch der GD mit Hilfe Externer gleichzeitig den ihr unbekannten Ist-Zustand der laufenden Prozesse in ihrem Unternehmens festzustellen, diese zu standardisieren und in ein einheitliches Softwarekorsett zu pressen und dieses auf ein relativ unabhängig von einer anderen Firma zu gekauften Krankenhausinformationssystem aufzusetzen, das wird es wohl auch nicht gewesen sein.

Worauf sich wahlweise GD oder Rathaus in ihrer Verteidigung beziehen, ist das SOUND Projekt, das die Einsparungen gebracht haben soll. Außer einer einfachen Summengrafik, lässt sich aber keine substantielle Analyse zu den behaupteten Einsparungen finden und selbst KAV-eigene Controller winken zu diesem Thema nur genervt ab. Irgendwie erinnern die behaupteten Millionen-Einsparungen an die gerade im parlamentarischen Untersuchungsausschuss „zerlegten“ Gegengeschäften im Zuge der Eurofighter Beschaffung, von der uns Vizekanzlerin und FPÖ-Chefin Susanne Riess-Passer am 3.3.2002 in der ORF-Fernseh-„Pressestunde“ noch versprach:
Für den Ankauf der Abfangjäger seien Gegengeschäfte, „die mehr als 100 Prozent ausmachen“ Bedingung….
http://www.airpower.at/news02/news0203.htm

Immer wieder fällt mir da der Sager eines unter Finanzminister Grasser leidenden Spitzenbeamten zu den damals zu Hundertschaften engagierten Beratern im Finanzministerium ein:
Der schaut Dir auf Deine Uhr und sagt Dir wie spät es ist.

Was aber viel schwerer wiegt, als die Millionen, die da an mehr oder weniger befreundete, mehr oder weniger fähige Berater verpulvert wurden, ist die Frustration der eigenen Mitarbeiter, denen hier jede Kompetenz abgesprochen wurde, selbst „ihren Betrieb zu optimieren“.

Wer auf externe Berater setzt, sollte sich Fragen, ob er angesichts seiner fehlenden Kompetenz nicht auf der falschen Position sitzt und weshalb er seinen Mitarbeitern nicht mehr über den Weg traut ….

Written by medicus58

4. August 2017 at 19:12

Wünsche an den neuen KAV Generaldirektor (Teil 6: Der Dank)

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Der neue Generaldirektor möge bei bei seiner Bestellung wem auch immer danken, seiner Familie, seiner Rücksichtslosigkeit,
seinen Lehrern und seinen Mitarbeitern aber niemandem im System.

Meinetwegen dem Bürgermeister, denn dessen Ablaufdatum ist absehbar,

aber nicht einer Partei, ohne der er nichts wäre – will sagen geworden wäre“,

nicht Gewerkschaft oder einer Personalvertretung, die sich in der Vergangenheit zu oft als Personaltzertretung (Dienstplanverhandlungen, Pflegegesetze, …) und Partner der Macht als Partner des Personal entpuppt hat,

nicht einer Firma, die in reger Geschäftsbeziehung zur Stadt Wien steht
oder einem Immobilienentwickler, der auf die Nachnutzung des KAV-schen Immobilienbesitzes wartet,
oder einem privaten oder konfessionellen Investor, der Eigeninteressen an den Rosinen des öffentlichen Gesundheitswesen hat

und, bitte, auch nicht dem CV, den Freimaurern, dem Opus, den Bilderbergern, Templern, Assassinen, Illuminati, Scientologen, Rotariern … etc., von denen zu Recht oder zu Unrecht immer wieder behauptet wird, dass bei ihnen die Fäden zusammenliefen.

Eigentlich würde man sich einen Generaldirektor oder eine Generaldirektorin wünschen, die niemandem im Wort, bei niemandem eine Rechnung offen hat und der seine bisherige Karriere abseits der hiesigen Seilschaften der Stadt geschafft hat, was diese Miniserie im Blog endgültig in die Sphäre der reinen Wunschträume hebt.

Written by medicus58

16. Juli 2017 at 17:35

Wünsche an den neuen KAV Generaldirektor (Teil 5: Persönliches zum Personal)

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Nun, nachdem die Zukunft des Wiener Krankenanstaltenverbundes zumindest in groben Zügen festgelegt wurde (KAV wird Anstalt öffentlichen Rechts ab 1.1.2019) könnte es ja wirklich bald was werden, mit der Nachbesetzung der Generaldirektion. In der Vergangenheit habe ich schon viermal ein paar Wünsche ausformuliert, die auch schon vergangene Generaldirektoren, rein theoretisch, erfüllen hätten können.

Das „Neue“ am KAV als Anstalt öffentlichen Rechts sollte nun nach den Beteuerungen der Verkünder ja sein, dass zukünftig Personalpläne und -angelegenheiten im Konzern, also ohne dauernde Rückfrage bei der MA2, festgelegt werden kann.
Auch wenn ich bis heute noch nicht verstanden habe, was die Stadt Wien mit dem verliehenen Personal tun wird, das ein zukünftiger KAV GD dankend wieder zurückschickt, bzw. mit Personal, dass dieser nach Bedarf selbst rekrutiert, wenn dieses auch zukünftig Personal der Stadt sein soll, aber glauben wir einmal, dass dafür schon fertige Lösungen in den knarrenden Schubladen der Stadt liegen, über die man in der nächsten Pressekonferenz Auskunft geben wird. Bis 31.12.2018 ist ja noch genügend Zeit.

Was ich mir aber vom neuen KAV Generaldirektor wünsche ist, dass er sich gegen die bisherigen Kräfte durchsetzten möge, die bewirkten, dass

gute Mitarbeiter, die nach dem Erreichen des Pensionsalters noch ein, zwei Jahre länger aktiv bleiben wollen
(Ja, sowas gibt es nicht nur unter den Primarii sondern auch unter dem Reinigungspersonal!) nicht zwangspensioniert werden,

und gute Mitarbeiter jenseits der erratischen Remunerationsspiele des Magistrats (ggf. auch nur durch nicht-monitäte Benefits) belohnt werden können.

Andererseits muss es zwischen dem Hire-and-Fire, das die Stadt in ausgelagerten Bereichen oft schlimmer betreibt als viele Private, und den jahrelangen Minderleistungen, nur durch Amtsarzt und Kuraufenthalte unterbrochene Dauerkrankenstände, eine Möglichkeit zur begründeten Kündigung gibt, gegen die die Personalvertretung nicht Sturm läuft.

Eine Personalbeurteilung, deren Note mindestens ein gut sein muss, um nicht den automatischen Einspruch der Personalvertretung zu triggern, ist schade um den Regenwald, der für das Papier geschreddert wurde.
Elektronische Bögen sind noch nicht im System angekommen, der Umstieg auf eine Word-Vorlage, die dann ausgedruckt und händisch ausgefüllt werden muss, war bislang das Ende der Fahnenstange.

Es ist verlogen internationale Maßstäbe für die Personalplanung anzuwenden und triumphierend Posten zu streichen, wenn andere Regeln der Personalrekrutierung außer Kraft gesetzt werden.
Dort wo Leistungswille anerkannt wird, wie zum Beispiel Mehrleistungen während der Urlaubszeit, wird dies nicht monitär sondern durch zusätzliche Freizeit belohnt, was implizit die anderen Mitarbeiter in diesem Bereich zu Mehrleistung führt.
Starre Arbeitszeitschemata erlauben Führungskräften nicht einmal in Zeiten der Flaute, sich beim Personal mit einem „15 Minuten früheren Arbeitsschluss“ zu bedanken.
Starre Linien von der Kollegialen Führung hinunter auf die Abteilungsebene lassen effizientes Arbeiten nur dort zu, wo alle Beteiligten nicht wegen sondern trotz dieser Strukturen zusammenarbeiten.
Ich kenne viel zu viele Beispiele, wo eine auf Abteilungsebene mit guter Begründung getroffene Entscheidung (z.B. Urlaubsansuchen) von übergeordneter Stelle ohne Rücksprache „overruled“ wurde, weil Personalvertretungswahlen anstanden.

Wenn wir uns an unseren letzten GD erinnern, dessen Erfahrung in der Personalverantwortung sich auf eine zweistellige Anzahl an Institutsmitarbeitern beschränkte, ehe er zur Leitung eines 30.000 Mitarbeiter Konzerns berufen wurde, der aus macht-politischen Gründen absichtlich keine Entscheidungshoheit über das Personal hat, das zu einem nicht unbeträchtlichen Anteil die potentielle Wählerschaft der nächsten Bundes- und Landeswahlen darstellt, wird einiges klar, woran der KAV zuletzt gescheitert ist.

Written by medicus58

14. Juli 2017 at 15:01

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