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Covid-19 Risikopatient Faßmann: will er ins Home Office?

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Bildungsminister Faßmann kündigte an, dass es allen Bundeslehrer über 60 frei steht als Risikopatienten vom Unterricht freistellen zu lassen.
Unabhängig davon, dass er da ein Zerstörungswerk von ÖVP Ministerern fortsetzt; schon vergessen, wie Ministerin Gehrer agiert hat?

Vielleicht will er selbst ins Home Office fliehen, schließlich war er ja selbst Universitätslehrer und ist wie ihr Medicus im Risikoalter!

Aber ernsthaft, man ist sprachlos, wenn man die Situation an unseren Schulen kennt weiß man, dass sich diese vom Gehrer’sche Kahlschlag bis heute nicht erholt haben un dort in vielen Fächern Menschen unterrichten, die ihr Lehramts-Studium noch gar nicht abgeschlossen haben.

Für diejenigen ohne persönliche Erfahrungen mit unserem Schulsystem hilft es vielleicht die Faßmann-Regel auf den Bereich der niedergelassenen Ärzte (Daten 2018 siehe oben) anzuwenden, um klar zumachen, welchen Kahlschlag dieses Geschenk für das ÖVP Klientel bedeutet.
Mit einem Schlag wären 29% aller niedergelassenen Ärzte weg!

Links:
Unterrichtsfrei für über 60-jährige Bundeslehrer
Lehrer ab 60 freigestellt„Das ist anderen gegenüber nicht solidarisch“
Schnapsidee“: Heftige SPÖ-Kritik an ÖVP-Lehrerplänen
Massive Kritik an Lehrerfreistellung ab 60


Written by medicus58

10. Mai 2020 at 12:22

Veröffentlicht in Gesundheitssystem

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Gottes Lohn und Teufels Beitrag

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Wie bei uns so auch beim deutschen Bruder spielen kirchennahe Krankenhausträger eine wesentliche Rolle im Gesundheitssystem.

Allein von den Katholen werden in Deutschland 400 Kliniken betrieben, wo 200.000 Beschäftigte 3.5 Millionen stationäre und 5 Millionen ambulante Patienten versorgen.

In 201 evangelischen Krankenhäusern versorgen 93.000 Beschäftigte über 2 Millionen stationäre und 3,5 Millionen ambulante Beschäftigte.

Die Gehälter liegen unter denen nicht konfessioneller Häuser und werden nicht mit der „Ärztegewerkschaft“ Marburger Bund verhandelt.

Mich würde mal ein Vergleich der Lohnniveaus zwischen konfessionellen und nicht konfessionellen Trägern in Österreich interessieren, vielleicht erklärt sich dann, weshalb die Gesundheitspolitik auch bei uns viele Leistungen (Geburten, Chirurgie,…) in die konfessionellen verschiebt.

Weshalb die Gesundheitspolitik (nicht zuletzt in Wien) es aber zulässt, dass teure und nicht lukrative Leistungen in den öffentlichen Bereich zurück verschoben werden, ist dann – zumindest ökonomisch – nicht mehr verständlich.

Written by medicus58

10. September 2019 at 23:03

Warum die SPÖ für die Rendi-Wagner rennen sollte und ein paar Zeilen gegen Zeiler et al.

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Ob man das aus den Trümmern der KERNspaltung empor gekommene SPÖ Duo Drodza & Rendi-Wagner nun persönlich oder politisch mag, soll hier nicht beplappert werden, aber Gerhard Zeiler (seit 1986 !!! Medienmanager) als rekurrierendes Murmeltier, das die SPÖ Ausjährigen (Teddy Podgorski geb. Juli 35 !! ) und Medien seit Jahren immer wieder exhumieren, um die Partei zu retten, kann doch nicht die Antwort auf den Türkisen Bummelstudenten sein.

Gewinnstreben und Nationalismus mögen Konservativen und Reaktionären als Beweggrund für ihr politischen Handeln reichen; doch auch wenn die Linke mitunter die Wissenschaftlichkeit ihrer Ideologie überschätzt haben mag, so kann vielen ihrer bedeutenderen Repräsentanten eines nicht abgesprochen Werden: Fachwissen

Auf die hohe Prävalenz von Ärzten in der Linken, habe ich schon einmal hingewiesen: Heilberuf und Berufung

Seit die Europäische Sozialdemokratie (New Labour) versucht hat, die Neoliberalen mit dem Ausverkauf der Daseinsvorsorge und die Konversativen mit noch mehr Volksdümmlichkeit rechts zu überholen, geht es mit ihr bergab.

Jetzt auf einen Medienmanager setzen zu wollen, nur weil er gezeigt hat mehr auf Gewinn als auf ein Programm zu setzen, kann nur mehr als Bankrotterklärung einer Bewegung gesehen werden, die einst noch Lehrlingsbibliotheken und Volkshochschulen eingerichtet hat.

Und damit meine ich nicht nur Herrn Zeiler, sondern auch den Herrn Drodza (siehe Teil „Kontroversen„).

Written by medicus58

8. Juni 2019 at 13:27

Veröffentlicht in Nationalratswahlen 2019

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Mit 70 soll Schluss sein? Das Nachspiel zum Schlusspfiff

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Jeder kennt den Emeritus, der noch mit 80 durch die Gänge der Universität streifte und noch 2010 forderte  Der Standard 
Lasst die Uni- Professoren länger arbeiten!

Wir wollen nun nicht die Anekdoten der Chirurgen und Schauspieler bemühen, die praktisch im OP oder auf der Bühne das Leben aushauchten. Weshalb trotz sichtbarer Altersdefizite das Publikum beider zufrieden (und lebendig) den Ort des Geschehens verlassen konnte, erklärt sich durch die tägliche Erfahrung mit dementen Patienten, die ihre Alltagsroutine weitgehend problemlos bewältigen, während ihr Mini-Mental-Status bereits besorgniserregend ist. 

Obwohl wir seit mindestens einem Jahrzehnt wissen, dass wir zwischen 2017 und 2024 eine Pensionswelle unter Ärzten zu erwarten haben (siehe Beitrag vom 15.2.2010) haben Regierung und Ärztekammer durch Studien- und Ausbildungsreform den Nachwuchs kontigentiert.  
Ehe nun der berechtigte Einwand kommt, dass wir in Österreich eh im OECD Vergleich zu viele Ärzte haben: Das stimmt zum Teil, das wird aber zum Großteil durch das insuffizienten System bedingt und das hat zwischenzeitlich niemand verbessert.

In typischer Manier löst man kein Problem sondern verschafft sich durch Übergangsregelungen die Zeit, in der man auf ein Wunder hofft, dass sich das alles dann schon irgendwie ausgehen wird. Das war bei der Ärztearbeitszeit so und auch 2009 im Sozialrechtsänderungsgesetz so, wo sich Regierung und Ärztekammer einigten:

Dass es heute noch zehn Ärztinnen und Ärzte mit GKK-Vertrag gibt, die älter als 70 Jahre sind, ist einer Einschleifregelung zu verdanken, die 2009 auf Drängen der Ärztekammer Steiermark aufgenommen wurde: Für Ärztinnen und Ärzte, die vor dem 1. Jänner 2010 das 60. Lebensjahr vollendet haben, gilt als Altersgrenze das vollendete 70. Lebensjahr, frühestens jedoch ab dem 1. Jänner 2019. Link

Pünktlich „warnen aber nun Kammerfunktionäre erneut vor Zwangspensionierung„:

Derzeit würden knapp fünf Prozent der Kassenvertragsärzte und -ärztinnen 70 Jahre oder älter sein, sagte Helga Azem, Standesvertreterin bei der Österreichischen Ärztekammer, im Ö1-Morgenjournal. Im kommenden Jahr kommen nochmals sieben Prozent dazu, die die Altersgrenze erreichen werden. Wegen der „Zwangspensionierung“ komme ein „großes Versorgungsproblem auf die Patienten zu“, so Azem weiter.

Fluglinien dürfen ihre Piloten mit 65 Jahren zwangspensionieren, das hat der Europäische Gerichtshof entschieden und ich kenne keinen Fluggast, der das schlecht findet, geklagt hat damals ein Lufthansa-Pilot.
Aber so ein Flieger ist natürlich auch viel teurer als ein Kassenpatient

Dabei ist das ohnehin alles Spiegelfechterei: 
Junge Ärzte wollen zu den bestehenden Konditionen weder Kassenverträge noch Stellen in den Krankenhäusern und angestellte Ärzte verlassen lange vor ihrem gesetzlichen Pensionsalter die Spitäler.

Written by medicus58

29. Oktober 2018 at 16:19

Wie verhindern Sie unnötige Zuweisungen? Einfache Fragen statt komplexer Algorithmen

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In einer hier vor 5 Jahren eingestellten und vor 10 Jahren gehaltenen Vorlesung über Clinical Decision Making habe ich mich schon sehr kurz mit den unterschiedlichen Möglichkeiten „ärztlichen Denkens“ beschäftigt:

1. Vorgehen nach Daumenregeln
2. Suchen nach Pathognomonische Symptomen/Kasuistiken
3. Vorgehen nach Persönlicher Erfahrung (Eminence)
4. Lineare – Algorithmische Modelle

Inzwischen hat uns die Informationstechnologie natürlich auch noch nicht-lineare Algorithmen (lernfähige Artificial Intelligence) beschert, die scheinbar uns Ärzte übertreffen:

Babylon AI erreicht Genauigkeit bei Global Healthcare First, die menschlichen Ärzten gleichwertig ist 
Hautkrebs: Computer erkennt besser als Ärzte
Memorial Sloan Kettering Trains IBM Watson to Help Doctors Make Better Cancer Treatment Choices 

Auch wenn derartige Algorithmen wirklich Ärzteposten einsparen könnten und somit bei Ökonomen schon jetzt zu feuchten Tagträumen führen, werden die Kosten für die notwendige Hardware-Infrastruktur und für die beständige Wartung der Programme in der Regel unterschätzt.

13 Symptoma – Symptom für eine falsche Entwicklung der Medizin

Meine persönliche Ressentiments gegen den Zugang liegen aber in der problematischen Schnittstelle in der das vorliegende Problem einmal ausformuliert wird, bzw. wie es dem Algorithmus vorgelegt wird. Jeder in der Anamnese-Erhebung Erfahrene kann auf den ersten Blick einschätzen, ob eine Frage verstanden wird bzw. eine Antwort plausibel ist.
Denken Sie nur an so exemplarische Situationen wie die Frage nach dem aktuellen Alkoholkonsum. Glauben Sie, dass der Betroffene hier dem Algorithmus seine 5 Krügel und drei Schnäpse ehrlich eingibt, wenn er nach der Ursache seiner Übelkeit fahndet?

Auch bei der Kommunikation zwischen den Ärzten im Rahmen der sogenannten Zuweisung werden oft Nicht-Informationen geteilt:

Neben den Klassikern:
DU (=Durchuntersuchung) erbeten
BG (=Begutachtung) + TÜ (=Therapieübernahme)
Kardiale (Endokrinologische, Psychiatrische, Neurologische, … ) Abklärung erbeten

Kommen einem auch oft echter Zuckerln unter:
Hyperlipidämie, erbitte Therapievorschlag
(bei einem Cholesterninwert von 135 mg/dl, nur weil das entsprechende Labor auch einen unteren Normalwert hatte und deshalb das Ergebnis mit einem Sternchen als abnormal markiert hat)
Analpruritus (=Jucken am After), erbitte um Ausschluss einer Schilddrüsenerkrankung
Demenzabklärung
(bei einem multimorbiden, nach mehreren Schlaganfällen an den Rollstuhl gefesselten 92-Jährigen)

Wäre ich in der IT-Industrie würde ich beginnen einen sehr komplexen Algorithmus zu programmieren, um den Zuweiser zu einer minutenlangen Fragebeantwortung zu zwingen, um diese unsinnigen Zuweisungen abzufangen. Meine über Jahrzehnte in der Praxis erprobte, analoge Lösung beinhalten aber nur zwei einfache Fragen:

Was ist Ihre Verdachtsdiagnose?
Wie ändert sich Ihr Vorgehen, wenn die gewünschte Untersuchung positiv ausfällt, wie ändert es sich, wenn der Befund negativ ausfällt?

Natürlich lässt sich das auch programmieren, jedoch bezweifle ich, dass der Algorithmus das nachfolgende Gestottere, das „Muss den Arzt fragen“ der Ordinationshilfe, …
entsprechend gewichtet!

Written by medicus58

2. August 2018 at 17:00

Ruf mal den Arzt – was die EU so zu Bereitschaftsdiensten und Rufbereitschaft sagt

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Auch wenn es viele im täglichen Diskurs nicht wahr haben wollen, die Ausbildung eines Arztes ist teuer
(für die Gesellschaft und ihn persönlich),
sie ist
(bei niedrigen Anfangsgehältern auf den Stundenlohn runter gerechnet)
nicht sehr lukrativ und deshalb waren die meisten von uns gerne bereit ihr Gehalt durch lange Arbeitszeiten aufzufetten.
Dem hat die EU-Arbeitszeitregelung mit gutem Recht einen Riegel vorgeschoben.
In Zeiten des Ärztemangels behalfen sich dann beide Seiten mit Rufbereitschaft & Bereitschaftsdiensten.

Rufbereitschaft: Die Verpflichtung des angestellten Arztes (Arbeitnehmer) außerhalb seiner regelmäßigen Arbeitszeit auf Abruf (bspw. durch Diensttelefon) des Arbeitnehmers die Arbeit aufzunehmen. Rufbereitschaft darf nur dann angeordnet werden, wenn eine Arbeitsaufnahme nur in Ausnahmefällen anfällt.

Bereitschaftsdienst: Die Verpflichtung des angestellten Arztes sich außerhalb seiner regelmäßigen Arbeitszeit an einem vom Arbeitgeber bestimmten Ort aufzuhalten und im Bedarfsfall die Arbeit aufzunehmen. Der Arbeitgeber darf Bereitschaftsdienst nur anordnen, wenn zu erwarten ist, dass zwar Arbeit anfällt, erfahrungsgemäß aber die Zeit ohne Arbeitsleistung überwiegt.

In einem aktuelle Urteil des EuGH (Urteil v. 21.02.2018, Az.: C 518/15), dass explizit nur die angestellten Ärzte in Krankenhäusern betrifft und Notfalldienste niedergelassener Vertragsärzte nicht betrifft (!) entschied Brüssel aber nun, dass Bereitschaftsdienst – der die Anwesenheit des Arbeitnehmers an der Betriebsstätte voraussetzt – als „Arbeitszeit“  zu sehen ist, selbst wenn die tatsächlich geleistete Arbeit während des Bereitschaftsdienstes vom Einzelfall abhänge. Es müsse stets eine klare Zuordnung zur „Arbeitszeit“ oder „Ruhezeit“ erfolgen, da sich diese Begriffe gegenseitig ausschließen würden.

Etwas wässriger wurden die EU-Richter bei der Rufbereitschaft und wollen das im Einzelfall geregelt wissen:

Eine Rufbereitschaft ist dann nicht zur Arbeitszeit zu zählen, wenn der Arbeitnehmer während des Bereitschaftsdienstes zwar stets erreichbar sein müsse, er aber nichtsdestotrotz – aufgrund der Wahl des Aufenthaltsortes – frei über seine Zeit verfügen und eigenen Interessen nachgehen könne. Unter diesen Umständen ist nur die Zeit, die für die tatsächliche Erbringung von Leistungen aufgewandt wird, als „Arbeitszeit“ im Sinne EU-Arbeitszeitrichtlinie anzusehen.

Macht der Arbeitgeber also konkrete zeitliche und/oder geografische Vorgaben, die eine Freizeitgestaltung während der „Rufbereitschaft“ einschränken, muss im Einzelfall die Rufbereitschaft als Arbeitszeit gewertet werden.

in einer Online-Umfrage fanden das 67% der Leser einmal gut.

Beim deutschen Nachbarn hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) aber eine zeitliche Vorgabe von 20 Minuten zwischen Abruf und Arbeitsaufnahme für zu kurz, um eine Rufbereitschaft, die nicht als Arbeitszeit gewertet zu werden.
Bei einer solchen Zeitvorgabe ist der Arbeitnehmer faktisch gezwungen, sich in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes aufzuhalten, um die Arbeit bei Bedarf fristgerecht aufnehmen zu können. Eine derartige zeitliche Vorgabe (20 Minuten) kommt – so das BAG – der Anordnung von Bereitschaftsdienst gleich und ist daher als Arbeitszeit zu werten und entsprechend zu vergüten (BAG, Urt. 3101.2002, Az.: 6 AZR 214/00).

Eine entsprechende Klarstellung österreichischer Gerichte ist mir leider nicht bekannt ….

Written by medicus58

18. Mai 2018 at 19:57

Krankenversicherungen und der angenähte Blinddarm (Teil I)

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Zuletzt (Der freie Beruf Arzt an der Angel der Versicherungen) haben wir hier das Problem angeschnitten, dass Ärzte den Versicherungen nachlaufen müssen, um an ihr Geld zu kommen. Natürlich ist es auch selbstverständlich, wenn Sie volltrunken ein fremdes Auto schrammen, dass ihre Autohaftpflichtversicherung die Spengler-Rechnung ihres Opfers einmal begleicht und sich gegebenenfalls von Ihnen das Geld zurück holt.
Die Medizin ist da anders. Medizinische Spengler (sry, couldn’t resist) erfahren manchmal erst nach getaner Arbeit, dass sie dafür je nach der Laune der Versicherung kein Entgelt sehen.
Liebhabern des Wiener Kabaretts fällt da sicher die Sauerbruchoperette (Merz, Qualtinger) ein, wo ab 5:20 schon ernstlich überlegt wird, den eben entfernten Blinddarm wieder anzunähen, weil die Krankenkasse sich weigert ein Honorar zu zahlen. Als Prof. Sauerbruch lieber auf sein Honorar verzichtet, als den „bereits in Spiritus eingelegten Blinddarm“ wieder anzunähen, bricht in der Kasse der Jubel aus …
Wir lernen daraus, dass das Problem nicht neu ist und auch schon unsere Ahnen im weißen Kittel und im Kabarett beschäftigte. Morgen geht es dann etwas konkreter um die privaten Zusatzversicherungen, oder wie das so schon heißt in unserer angeblich klassenlosen Gesellschaft: Die Sonderklasse

Written by medicus58

1. Februar 2018 at 17:47

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