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Was hat uns 2021 getan?

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AP Foto: modified after Lynne Sladky

Erwarten Sie hier keinen umfassenden Jahresrückblick von A wie Afghanistan-Desaster bis Z wie Olaf Scholz.

Wenn man das, was mit uns allen in der sogenannten freien Welt geschah mit einem Bild zusammenfassen will, dann scheint mir das in dem AP Foto von Lynne Sladky zusammengefasst:

Ein maskierter Uniformierter sticht eine Nadel in eine maskierte Frau, die sich die Hand vor die Augen hält, um unerkannt zu bleiben oder ihren Schmerz zu verbergen. Rechts hinter den beiden hält ein weiterer Uniformierter drohend eine schwarze Schachtel hoch.

Das ganze könnte an Abu Ghuraib erinnern und den Impfgegner den lange gesuchten Beweis versprechen, dass wir alle mit Gewalt immunisiert würden.

Das Original des Fotos erschien jedoch im April 21 in The Conversation wo es um die Schuldgefühle derer ging, die als erste gegen Covid geimpft wurden:

Vaccine guilt – a feeling associated with getting immunized before others – is a phenomenon that has been reported in both the U.S. and overseas.

Die Autorin, nach Eigendefinition eine Medizinethikerin und Gesellschaftsphilisophikerin, spricht die mannigfaltigen Schwierigkeiten einer fairen Impfreihenfolge an, nahm aber bereits im Titel ihre Schlußfolgerung vorweg:

Vaccine guilt is good – as long it doesn’t stop you from getting a shot

Was hat uns 2021 also getan?

Es hat Hoffnungen zerstört. Die erste Impfung war auch für Dompfarrer und Bürgermeister, die zufälligerweise vor Ort waren, als Impfsers übrig war, nicht die Lösung.

Es hat uns immunisiert. Gegen ein Heer von Experten, aus deren Aussagen man sich inzwischen so ziemlich jede Ideologie festzimmern kann, die mit den eigenen Vorurteilen übereinstimmt.

Es hat uns hilflos gemacht. Und zwar alle Seiten, da es zeigte was alles geht und was man mit uns machen kann: Brülldemos im Lockdown, Polizisten vor Spitäler statt Gesundheitsberufe drinnen, Regeln, die keiner mehr kennt, be- oder verfolgt,…

Mich wundert, dass diese Konotationen im April 21 niemand in der Redaktion The Conversation aufgefallen ist. Damals schien man noch Illusionen gehabt zu haben, die einem Ende des Jahres abhanden gekommen sind.

Der uniformierte Impfer war offenbar als ein Zeichen eines gesellschaftlichen Zusammenhalts gesehen worden, während ich die hilflosen Aktionen unseres Bundesheeres bei der Einreise am Flughafen (Eine pandemische Farce: Bundesheer als Gesundheitsbehörde schaut sich QR Code an) als ärgerliches Zeichen des Staatsversagens empfunden haben.

2022 wird es nicht leicht haben, uns 2021 vergessen zu machen.

Written by medicus58

30. Dezember 2021 at 10:53

Foitik, unsere letzte Rettung?

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Dass Foitik im Studie mit Maske auftritt, mag ja epidemiologisch Sinn machen, dass er auch immer in seiner „Arbeitskleidung“ kommt ist unhygienisch oder einfach ein Zeichen dass es sich hier um einen selbsverliebten Egomanen handelt.

Vergleiche: Das Kreuz mit dem Roten Kreuz des Herrn Foitik

Written by medicus58

15. Dezember 2021 at 19:12

Veröffentlicht in Psychopathologie der Medizin

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Lesenswerter Artikel: Sehenden Auges in die Corona-Misere: Das Protokoll des Scheiterns ?

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Detailierte Recherche im Standard vom 20.12.21 über die Väter (Mütter gab es nicht) des kollektiven Versagens der tückisch-grünen Regierung in der Pandemiebekämpfung.

Written by medicus58

20. November 2021 at 09:40

Distance learning

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Written by medicus58

19. November 2021 at 17:39

Pandemie Bingo: Vokabel, um alles und das Gegenteil zu plausibilisieren

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Die Schützengräben sind besetzt und die Bullen und Bären, die Verharmloser und Endzeitpropheten sowie Wissenschafter und Googler beschießen sich mit Worthülsen. Um Sie aufzumunitionieren hier ein paar Geschoße:

Durchseuchung: grad hoch im Kurs im Zusammenhang mit „unseren Kindern,“ unseren Alten“,… und von beiden Seiten eingesetzt, weil von mittelalterlicher Kraft. Man wirft es entweder den Verharmlosern vor oder denen, die prinzipiell richtig, darauf hinweisen, dass über die Luft verbreitete Infektionen letztlich jeden treffen können und werden, wenn sie nicht gänzlich ausgerottet werden. D. h. das Geschoß brandmarkt auch jeden als Verharmloser.

Experte: Jeder hat einen, jeder kennt einen und nach Bedarf fördert Google für jede Meinung einen zutage.

Studie: allein zum Suchbegriff Covid findet Pubmed 200.000 Einträge und dabei handelt es sich fast ausschließlich um die wissenschaftlich hochwertigeren Publikationen. Irgendeine in vitro Studie, zB, dass man Viren auch durch Antiwurmmittel „ersticken“ kann, findet sich wohl für jeden Blödsinn.

Long Covid: für die Warner scheinbar besser verwendbar als für Verharmloser und wissenschaftlich gesichert, lässt sich der Begriff durch seine inflationäre Verwendung und seine naturgemäß nicht so einfach an einem Parameter wie dem Blutdruck festzumachende Diagnose sowohl dazu verwenden unser aller Ende zu prophezeien als auch Betroffene lächerlich zu machen.

Betroffene, Kinder, Alte,.. : Dritte vor seine Argumente zu spannen lässt jede Aussage altruistisch erscheinen. Kirchen leben seit Jahrtausenden davon. Jedes Gegenargument lässt sich als gegen so die paternalistisch Geschützten umlenken.

Wirtschaft: drei Jahrzehnte kapitalistisch-neoliberaler Gehirnwäsche führten dazu, dass inzwischen jede Diskussion über die Maßnahmen zur Gesundheitserhaltung zur Warnung vor einer Erkrankung der Wirtschaft führt. Das Mantra Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut wird sehr selten von hinten nach vorne gelesen.

Als ich gestern (allein aber geimpft, getestet und hungrig) in einem Beisl mein Surschnitzerl mampfte, lauschte ich notgedrungen einem Gespräch am Nebentisch, mutmaßlich unter Lehrern aus der nahen HTL. Beinahe hätte ich schamerfüllt meine universitäre Lehrbefugnis rüberreichen willen, so virtuos wurde das Covid Bingo dort gespielt.

Written by medicus58

19. November 2021 at 08:21

Sowas will mitten in einer Pandemie niemand lesen

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Nach Jahrzehnten im öffentlichen Gesundheitssystem hat man schon manches erlebt, das einem inzwischen im Schwall hochkommt. Wenn jetzt Spitäler wieder Alarm schlagen, das hässliche Wort Triage im Boulvarde hoch kommt und WissenschafterInnen und ExpertInnen warnen, dass wieder was an der Kippe steht, es grad noch geht, aber bald und man schon vor Wochen Warnungen erhoben hat grüßt das Murmeltier.

Nein, ich bin nicht so blöd jetzt zu verlangen, dass wir eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt für eine zwei Jahre andauernde Grippewelle auslegen hätte sollen. Und nein, ich vergleiche jetzt nicht SarsCov2 mit den Influenza-Viren, nur standen wir fast jährlich zum Jahreswechsel an der Kippe und wurden nur durch die Saisonalität der konventionellen Grippe vorm Kollaps bewahrt.

Aber nichteinmal für eine kräftige Influenzawelle waren extra- und intramurale Gesundheitsversorgung so ausgelegt, um nicht zu Gangbetten, stiller Triage und Erschöpfung von Personal, Kranken und deren Angehörigen zu führen. Niemand hat das gekümmert von den universitären Experten. (Shit, bin ja auch so einer, aber…. andere Geschichte)

2015 gab es die Schützen wir unsere Spitäler Kampagne der Ärztekammer, die unser Titelbild zeigt und da schnupften wir die damals zirkulierenden Coronaviren einfach weg.

Die Kampagne wurde geführt, weil seit 2-3 Jahrzehnte externe Berater Effizienz ins System brachten. Qualitäts-, OP-, Hygienemanager und Heerscharen von IT-Spezialisten gemeinsam mit aufgeblähten Verwaltungsstrukturen  Posten aus der Primärvsrsorgung abzogen.

Der Pflegeberuf war seit Jahrzehnten unattraktiv, sonst hätten wir nicht seit Jahrzehnten in Wellen Pflegekräfte aus dem Osten, Nahen Osten und Fernen Osten importieren müssen. Die jenigen, die halbwegs fehlerfrei tippen konnten, wurden mit sinnentleehrten Dokumentationspflichten vom Patienten ferngehalten. Und kommen Sie mir jetzt nicht, dass die Millionen Vermerke, die die elekteonischen Krankenakten vollmüllen (Patient hat gut geschlafen, Krankengeschichte angelegt und abgelegt, Medikamente nach Schema verabreicht,…) nur einen Deut zur Verbesserung der Pflegeleistung führten.

Als Lösung wurde die Akademisierung der Pflege verlangt, was den praktischen Nebeneffekt hatte, dass sich Interessenten ihre FH Ausbildung selbst zahlen mussten, während die alten Schwesternschulen aus dem Spitalsbudget abgedeckt wurden. Seither finden sich immer mehr akademisierte Krankenschwestern patientenfern im Qualitätsmanagement.

Ärzte schlagen sich mit insuffizienter Software und Spracherkennung (einen € für jede Verwechslung von ein und kein) herum.

Wir dokumentieren dass wir was tun müssen, tun was und müssen dokumentieren, dass und was wir getan haben.

Der Zustrom von Ärzten wurde durch die Kontigentierungen im Studuen gedrosselt und jeder der später konnte entwich in Privat- und Wahlarztordinationen, Kassenverträge wurden zurück gegeben.

Diese Prozesse liefen seit vielen Jahren, Betten wurden gestrichen, Räume enger gemacht. Ich erinnere mich an stundenlange Diskussionen mit einem der meistbeschäftigten Berater des Wiener Gesundheitsverbundes, dass ein ambulanter Untersuchungsraum in einer Spezialambulanz so groß sein muss, dass auch eine Patientenliege Platz hat, auch wenn das die Errichtungskosten des Krankenhauses um weniger verteuert, als er für seine Schwachsinnigkeiten abzieht. Ja, das ist der, der auch Bücherregale und Aufenthaltsräume im Krankenhaus Nord wegrationalisierte, weil Ärzte ja Bildschirmarbeitsplätze haben…

All das und vieles mehr ist seit vielen Jahren Thema dieses Blogs und wird weder durch Impfungen noch durch Lockdowns gebessert, bedingt diese aber nicht zu einem unbeträchtlichen Teil.

Written by medicus58

16. November 2021 at 19:56

Krisenbewältigung im 21.Jahrhundert: Jeder weiß was der andere tun muss

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Von der Klimakrise zur Migrationskrise zur Covid Pandemie kristallisiert sich ein absurdes Konstanzverhalten heraus, das den Eindruck engagierter Problemlösung erweckt, aber wenig mehr bewirkt als den Aktivisten selbst ein gutes Gefühl zu geben auf der richtigen Seite zu stehen.

Wenn Weterfrosch @marcuswadsak twittert: Wenn die Zusagen aller Staaten zum Klimaschutz bis 2030 umgesetzt  werden, klettert die Erderwärmung Forschern zufolge bis zum Ende des Jahrhunderts immer noch auf etwa 2,4 Grad. Das ist zuviel

werden ihm wohl wenige widersprechen, aber da für das Problem ohnehin schon eine prinzipielle Akzeptanz besteht, wären wohl Lösungen jenseits des Veganismus und des E-biken gefragt, zu denen sich die Kassandras bekennen.

Schön, dass uns die Gretas dieser Welt immer erklären, dass die Politik was tun soll, nur solange sie nicht konkret sagen was und was sie dazu beitragen wollen, ist das so hilfreich, wie Appelle an die Menschlichkeit oder die Impfwilligkeit.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass viele von uns die Zustände im Mittelmeer, an der polnisch-weißrussischen Grenze oder in Flüchtlingslagern völlig egal sind, und Appelle an die Menschlichkeit prasseln seit Jahren auf uns herein, die jeweils ein paar Dutzend Menschen doch bitte aufzunehmen. Zahlreiche NGOs stellen dann kostenlosen Rechtsbeistand, die Übernahme der finanziellen Verantwortung für die Integration von Menschen, die bereits hohe Schutzgelder kriminellen Organisationen gezahlt haben, bietet aber keiner an.

Und auch in der Pandemie sehen wir das Muster, dass mit steigendem medialen Aufwand gewarnt, verhetzt und verbürokratisiert wird, ohne Lösungen auf Basis realistischer Szenarios anzudenken.

Natürlich wäre ein höherer Immunisierungsgrad hilfreich, nur haben auch Länder mit einer höheren Durchimpfungsrate als Österreich das Ende der Pandemie etwas vorzeitig ausgerufen.

Die Immunität nach durchgemachter Erkrankung hält kürzer als die Impfung, d. h. egal ob Durchseuchung oder Impfung das stachelige Ding bleibt uns.

Weiter auf Impfverweigerer medial hinzudreschen wird somit wenig bringen. Religionen und Kirchen mögen mit dem ewigen Versprechen, dass alles gut würde, wenn endlich alle einmal folgen würden, Jahrtausende überleben.

Von rationaler Politik erwarte ich mir Konzepte für den Ist-Zustand nicht moralische Appelle derjenigen, die glauben als Geimpfte alles getan zu haben, um ins Paradies eingehen zu dürfen.

Natürlich ist es bequemer sich über die echten und vermeintlichen Covidioten, Klimasünder und Nationalisten zu echauffieren, als sich mit der Tatsache anzufreunden, dass Krisen nicht bewältigt werden, weil jeder das beigetragen hat, was er eh gerne gemacht hat und glaubt, dass es jetzt für ihn keiner weiteren Einschränkungen mehr bedarf.

Mein Flughafentaxler zuletzt: Die Maske können’S abnehmen, ich bin eh geimpft.

Der grüne Bobo unterm Heizschwammerl: ich brauch kein Auto, ich bestell mir eh alles bei Amazon und Gurkerl.at.

Der Pfarrgemeinderat, der sich über den zum christlichen Glauben konvertierten Afghanen freut.

Alle sind sich sicher auf der richtigen Seite zu stehen und verlangen zu dürfen, dass sich nun für den Rest des Problems die anderen kümmern müssen.

Ergänzend sollten wur nun alle noch eine Online-Petition ausfüllen…

Written by medicus58

10. November 2021 at 16:39

Wie der Grüne Covid Pass zum Altpapier gemacht wird

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Mit viel Geld wurde eine App entwickelt, mit der man sich in ganz Europa als Genesener, Geimpfter oder Getesteter ausweisen konnte.

Wirklich brauchbar war das nicht, weil der QR Code entweder niemand interessierte. Aus hygienischer Sicht nicht gerade Hochintelligente tippten auf alle Handys um dann befriedigt ein 2/2 zu konstatieren, was manchen J&J Geimpften fälschlich den Eintritt verwehrte. Nicht mal die Bundesheerler am Flughafen haben anfänglich den QR Code via Scan verifiziert, wobei mir mein Lieblingsgrieche versicherte, dass auch das nicht immer gut gemachte Fälschungen aufdeckte.

Flog man nach Frankreich, interessierte der QR Code niemand, dafür musste man eine Eidesstattliche Erklärung ausfüllen eh gesund zu sein und die Spanier verlangten letzte Woche, den lokalen Nachweis hoch zu laden, um dann eine spanische Variante ausdrucken zu können.

Bis zum Sonntag versicherte mir der Gültigkeitsrechner (siehe Bild oben) auf der Himepage des Gesundheitsministeriums noch, dass mein Impffpass noch bis nächstes Jahr gültig ist,

Selbst heute erfahre ich noch vom Ministerium: Die Zweitimpfung gilt für maximal 360 Tage ab dem Zeitpunkt der Zweitimpfung.

Dabei wissen wir seit dem Wochenende, dass das inzwischen politische Makulatur ist. Wenigstens der Gültugkeitsrechnet wurde heute der Homepage genommen.

Nein, ich habe rezente Studien über die abnehmende Wirkung der Impfungen nicht überlesen und mir ist auch klar, dass auf neue Erkenntnisse reagiert werden muss, nur sind die hektischen Bocksprünge in der Pandemiebekämpfung inzwischen auch für den Gutmeinenden ermüdend und lässt kaum noch Vertrauen aufkommen, dass die Verantwortlichen wissen was sie tun.

Vielleicht sollte man in den neuen Gültigkeitsrechner auch gleich die Optionen 6 Monate gültig oder bei jedem Vollmond, wenn er auf einen Wochentag fällt einbauen, dann können wir rasch auf alle Eventualitäten reagieren.

Written by medicus58

9. November 2021 at 18:34

Veröffentlicht in Psychopathologie der Medizin

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Kickln für alle: Jeder weiß es besser

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Unser kleiner Pferdenarr machte es seinen Kritikern zuletzt leicht, als er die Pandemie mit Vitaminen und NSARs beenden wollte, dass man an seinem angeblich so scharfen Verstand kaum mehr glauben kann.

Nur ist er leider kein Einzelfall.

Seit sich jede und jeder mit einem Klick im Netz ein paar Vokabel runterholen kann, scheint eine Besessenheit umzugehen sich gerade zu den Themen zu äußern zu denen einem jegliche Ausbildung und Kompetenz fehlt.

Informatiker lassen sich von ihren Algorithmen sagen, was medizinisch zu tun ist, Zahnarzthelferinnen belehren Zahnärzte, Hygieniker sprechen über Therapien und Therapeutiker über Ökonomie.

Gerade die Pandemie zeigt, dass sich Aussagen umso lockerer formulieren lassen, je weniger man davon versteht. Natürlich gilt das mitunter auch für Ihren Medicus, der aber zumindest mit seinem Decknamen verrät, in einem bestimmten Gebiet auf eine tiefere Aus- und Weiterbildung verweisen zu können.

Früher war es nur Priestern, Juristen und Wirtshaustischbewohnern vorbehalten mit allem recht zu behalten, heute nehmen sich immer mehr das Recht heraus mit ihrer Meinung missionieren zu dürfen.

Es muss ja nicht immer der es besser wissen, der es gelernt hat, aber der Umkehrschluss, dass das blinde Huhn immer zu gackern hat, ist doch sehr hinterfragbar.

Written by medicus58

7. November 2021 at 09:58

Krise, aber geh, ÖsiLand ist nur abgebrannt

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Wir haben zwar die Pandemie noch nicht im Rückblickspiegel, wie unser grad zum türkisen Lehensherrn geadelter Schallenberg von sich gibt, aber der Wirtschaft gehts wieder blendend. Mir auch, denn unter gesundheitspolitischen Normalbedingungen wäre meine Abteilung mit den angefallenen Personalengpässen und aufgeschobenen Reinvestitionen längst kollabiert.

Kurz wurde gegangen, seine Prätorianer, Vasallen und Lehensherren bleiben.

Keiner der (nicht ganz unberechtigten) Kickl-Warner hinterfrägt, ob dessen Vendetta gegen das BVT nur durch selbstsüchtige Motive ausgelöst war, oder ob es doch die schwarzen Netzwerke waren, die er kappen wollte.

Der Obernetzwerker Justizministerium Pilnacek, stolperte sicher nicht über die grüne Justizministerin, eher über seine eigene Hybris und dass mit Grasserförder Schüssel, Plassnik mit Pressesprecher Schallenberg und Kurzförderer Spindelegger, Kurz und Schallenberg auch das Außenministerium in eine noch u hinterfragte Bastion des Systems verwandelten, wer hinterfrägt das noch in einem Land, dass sich seit Jahrzehnten nur durch seinen Lebensstandard von südlicheren oder östlicheren Landstrichen unterscheidet.

Die in such zerstrittene Opposition ist unfähig eine Alternative zu bieten und ein paar links-linke Demonstranten blockieren vor der Baustelle Parlament den öffentlichen Verkehr.

Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen, im eigentlichen Sinn, denn die Ringlinien fuhren vorgestern nicht wegen: siehe Bild.

Krisen sollen die Chance für einen Neuanfang, Kritiker nennen es Reset, bieten. COVID-19 war offenbar zu milde um mehr zu bewirken als unsere wohlbekannten Defizite ins Groteske zu verwandeln.

Written by medicus58

14. Oktober 2021 at 16:45

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