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Krise, aber geh, ÖsiLand ist nur abgebrannt

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Wir haben zwar die Pandemie noch nicht im Rückblickspiegel, wie unser grad zum türkisen Lehensherrn geadelter Schallenberg von sich gibt, aber der Wirtschaft gehts wieder blendend. Mir auch, denn unter gesundheitspolitischen Normalbedingungen wäre meine Abteilung mit den angefallenen Personalengpässen und aufgeschobenen Reinvestitionen längst kollabiert.

Kurz wurde gegangen, seine Prätorianer, Vasallen und Lehensherren bleiben.

Keiner der (nicht ganz unberechtigten) Kickl-Warner hinterfrägt, ob dessen Vendetta gegen das BVT nur durch selbstsüchtige Motive ausgelöst war, oder ob es doch die schwarzen Netzwerke waren, die er kappen wollte.

Der Obernetzwerker Justizministerium Pilnacek, stolperte sicher nicht über die grüne Justizministerin, eher über seine eigene Hybris und dass mit Grasserförder Schüssel, Plassnik mit Pressesprecher Schallenberg und Kurzförderer Spindelegger, Kurz und Schallenberg auch das Außenministerium in eine noch u hinterfragte Bastion des Systems verwandelten, wer hinterfrägt das noch in einem Land, dass sich seit Jahrzehnten nur durch seinen Lebensstandard von südlicheren oder östlicheren Landstrichen unterscheidet.

Die in such zerstrittene Opposition ist unfähig eine Alternative zu bieten und ein paar links-linke Demonstranten blockieren vor der Baustelle Parlament den öffentlichen Verkehr.

Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen, im eigentlichen Sinn, denn die Ringlinien fuhren vorgestern nicht wegen: siehe Bild.

Krisen sollen die Chance für einen Neuanfang, Kritiker nennen es Reset, bieten. COVID-19 war offenbar zu milde um mehr zu bewirken als unsere wohlbekannten Defizite ins Groteske zu verwandeln.

Written by medicus58

14. Oktober 2021 at 16:45

Natürlich gilt die Unschuldsvermutung, aber nicht für Wähler

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Wer einen von jeder fachlichen Qualität freizusprechenden, PR-getrimmten Egomanen wählt, der sich mit einer ebensolchen, treu ergebenen Schar an die Macht putschte, darf sich nicht wundern.

Wer Aufstieg und Fall der Haiders und Grassers miterlebte, die zu irgendeinem Zeitpunkt einem Herrn Schüssel den Platz an der politischen Macht verdankten, und dem der Aufstieg von Sebastian Kurz nicht nachdenklich machte, für den gilt keine Unschuldsvermutung. Mildernde Umstände könnte er nur geltend machen, wenn er sich und seine Wahl mit den Alternativangeboten rechtfertigt.

Bemerkungen zu Van der Bellen – und den Zustand der Umstände

Wodurch unterscheidet sich Türkis von schwarz?

Welche Weichenstellung ein Bundeskanzler Kurz wirklich geschafft hätte

Faket die Faker oder die weiche Birne der Populisten

Zu Werner Faymann An das Publikum (Eine Collage)

Zu Ernst Strasser Funkstille aus Pröllistan

Written by medicus58

8. Oktober 2021 at 07:29

Die Ruinen der österreichischen Pandemiepolitik

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Für viele sind es die dreistelligen Todesfälle (mit und an SarsCov2) , die wir in diesen Tagen betrauern, die unser Versagen in der Pandemie-Bekämpfung beweisen.

Es ist schwer wegzudiskutieren, dass Österreich normiert auf seine Einwohnerzahl aktuell überproportional hohe Zahlen an positiven PCRs hat, was sich letztendlich, da kausale Therapien fehlen, mit einer relativ konstanten Proportionalität in Todesfällen niederschlägt.

Die tückisch-grüne Regierung sieht die Schuld ohnehin immer bei den Regierten, die sich halt nicht an die Regeln gehalten haben. Wenn man aber offenen Auges durch die (Haupt) Stadt geht, dann fallen einem viele Dinge auf, die das unkoordinierte Auf und Zu der Regierungspolitik bezeugen:

Überall werden die Straßen von verlassenen Schanigärten (siehe Bild aus Bobo-Town) verstellt, weil man der im Frühjahr (ohne große Evidenz) total gesperrten Gastronomie eine Zusatzeinnahme unter dem Heizschwammerl versprochen hat. Jetzt verzichten viele Betriebe auf das jetzt (bei viel höheren Fallzahlen) erlaubte Catering, weil es sich besser von der Verlustabdeckung aus Steuergeld lebt.

Die von Anfang an sinnlosen Rotzrampen hat man erst im Herbst verboten, die vielen selbstgestrickten und schlecht sitzenden Nasenfetzen sind noch in Massenverkehrsmitteln Standard, obwohl hier zumindest ein mehrlagiger Mund-Nasenschutz Sinn machen würde. Für das Geld, das man sinnlos für die Massentests rauspulvert, sollte sich schon so eine OP Maske für jeden UBahn-Benützer ausgehen.

Ein anderes Mahnmal der unkoordinierten Pandemie-Politik sind Schulen, in denen nicht unterrichtet wird, die aber als Wärmestuben offen stehen.

Der schlimmste Flop der Regierungspolitik ist aber die viel langsamere Reaktion der Inzidenzen auf die Hunderten Maßnahmen und Verordnungen als wir es in den meisten anderen Ländern sehen.

Auch ein Blick auf den Straßenverkehr und der Vergleich mit dem ersten Lockdown zeigen, dass die Regierung die Reaktion der Bevölkerung trotz aller PKs, PR und Dauerberieselung mit Regierungsmitteilungen nicht mehr kontrollieren kann, weil sie offenbar das Vertrauen verloren hat.

Versuchen Sie jetzt am frühen Nachmittag so ein Foto von der Reichsbrücke zu schießen, wie ich es im ersten Lockdown geschafft habe:

Written by medicus58

28. November 2020 at 23:31

Wir WOLLEN glauben, die Dinge wären so, um gut schlafen können

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Zweifel beunruhigt, die Basis aller Religionen ist der Wille das zu glauben, was uns beruhigt. Da reichen schon Absichtserklärung, Taten oder gar Beweise sind überflüssig.

Als Seelenblindheit bezeichnet man eine Störung in der Verarbeitung visueller Reize durch das Gehirn, die dazu führt, dass davon betroffene Personen unfähig sind, Gegenstände oder Gesichter zu erkennen, obwohl sie sie sehen.

Seit Monaten gehen Menschen auf die Straße und fordern, dass jemand etwas gegen den Klimawandel tun soll, um guten Gewissens weiterleben zu können wie bisher. Die Grünen wurden zur Projektionsfläche dieser Hoffnung, weil sie vor Jahrzehnten das Richtige verlangt haben.

Ein junger, korrekt gekleideter Mann mit guten Manieren, der uns ohne Liederbuch das Gute verspricht wird gewählt, obwohl er seit Jahren nur seine eigenen und die Interessen seiner Sponsoren verfolgt.

Fundamentale Widersprüche zu früheren Aussagen, redet man sich als Kompromiss schön.

Dreiste Lügen erklärt man sich als Missverständnis, denn alles wäre doch besser als die anderen, die Streithanseln, die Unfreundlichen, die Problemansprecher, überhaupt all diejenigen, die einen den Glauben an die Erlösung so schwer machen.

Written by medicus58

6. Januar 2020 at 09:54

Was sollte uns mehr aufregen

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So wie ohnehin alle über Fünfjährigen in Österreich ist sich Neos Meinl-Reisinger sicher, dass es ohnehin immer Parteibuch-geförderten Postenschacher gab, weist aber nach Wochen der Sidlo-Festspiele darauf hin, dass es eigentlich um den Kauf von Gesetzen geht.

Das Profil enthüllt die Aussage von Straches Sekretärin, dass sie doch Privatrechnungen für den gefallenen Retter der FPÖ zu Cash gemacht hat, obwohl dieser und sein Rechtsanwalt heute morgens noch gar nicht wusste, um welche Rechnungen es sich gehandelt hat. Das Profil ist aber insofern „objektiv“ weil es den inzwischen beglichenen Rückstand an Parteisteuern vermeldet, wenn Rendi-Wagner grad weggeputscht werden sollte.

Hopperla, sagt der gelernte Österreicher, wenn Süddeutsche und Neue Zürcher fast Wort gleich, denn (noch nicht gelungenen) politischen Abschuss PRWs damit erklären, dass die SPÖ eben noch keine Alternative zur Parteivorsitzenden hat, eh irgendwo wie auch bei der SPD, die Sozen von der traurigen Gestalt.

Jetzt sollen ja all die Vorwürfe gar nicht bezweifelt werden, so wie bei allen anderen Parteien und Personen, nur passt der Spin halt so gut, dass ich an keinen Zufall sondern nur mehr an Regie glauben kann.

So blöd kann keiner sein, dass die Kündigungen in der SP Zentrale SO nicht ablaufen dürfen. Bei aller vermuteten Korruption des HC, kann er nicht allein agiert haben, so wie den Wiener Grüninnen die Grad Wanderung Chorherrs, die berufliche Verbesserungen mancher anderer SpitzenfunktionärInnen nicht völlig verborgen geblieben sein könnten.

Nur was hat uns Wähler mehr gekostet?

Straches Whirlpool oder die Entourage Kickls?

PRWs Parteischulden, oder Kurz‘ Freundschaft mit Benko et al?

Ein Energetikergutachten oder die komplette Fehlplanung eines Krankenhauses?

Ein Einbahn- und Parkchaos oder eine angebliche Patientenanwältin?

Bei all den inzwischen hoch professionell inszenierten Leaks und Skandalen am politischen Futter Trog geht völlig unter, dass wir uns über das echauffieren dürfen, was uns die Spin-Doktoren erlauben, um das zu übersehen, was uns wirklich weh tut.

Written by medicus58

29. November 2019 at 19:48

Parteifinanzen: Kugelschreiber my ass

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Der Steuerzahler finanzierte unser Parteiensystem 2017 mit über 200 Millionen Euro, wie die zusätzlichen Privatspender verschleiert wurden, hat uns der Heilige Christian auf Ibiza erklärt und vielleicht lichtet sich auch noch vor der Wahl, was die Vorfeldorganisationen von ÖVP und SPÖ zusätzlich zuschießen.

Bemerkenswert wie wenig darüber gesprochen wird, an wen das Geld dann fließt.

Inserate in Gratis Zeitungen und Kugelschreiber, von denen nach der ersten Falter Geschichte sehr viel die Rede war, kann es wohl nicht alleine sein. Eine Woche drauf schoss das Blatt die 30.000/Monat für einen Berater und die Friseurrechnung des jungen Altkanzler nach.
Da werden vielleicht noch ein paar Sushi Parties dazu kommen, aber trotzdem fehlt noch viel auf die ausgezahlten Steuergelder und per Kredit ( „Durch intensive Gespräche“ habe die Raiffeisen Bank den „Zinssatz für die Kreditmittel senken können“) aufgenommenen Summen.
Da stellt sich doch die Frage, ob diese Summen Statuten gemäß verwendet werden. Ja, auch Parteien und nicht nur ihre ausgelagerten Finanz-Vehikel sind rechtlich gesehen Vereine und unterliegen dem Vereinsgesetz.

Erst im Juli wurde das medial unbeachtet von Madeleine Petrovic, Ex-Grünen Chefin und jetzt Vereinspräsidentin des Tierschutzverein thematisiert: Offener Brief: Ein Verein ist ein Verein und eine Partei ist eine Partei

Warum stellt sich aber sonst niemand die Frage, ob die Unsummen, die Parteien verbraten dürfen nicht an sich schon eine Korruptionsgefahr darstellten, wenn man andererseits ganz offen darüber spricht, dass der letzte Wahlsieg der Türkisen auch durch höhere Wahlkampfausgaben sicher gestellt wurde.

Warum stört es uns Wähler offenbar überhaupt nicht mehr, dass man überzeugt scheint unsere Stimme via medialen Hype kaufen zu können? Weil wir das auch schon selbst wissen im Zeitalter der Gratiskultur im Netz, wo wir schon längst mit dem täglichen Mausklick unsere Privatsphäre an Gratisspielbetreiber, Google und andere verkauft haben? Was macht es da noch aus, wenn wir das auch alle paar Jahre auch analog mit einem Kugelschreiber in der Wahlzelle tun…

Written by medicus58

17. September 2019 at 05:25

Veröffentlicht in Nationalratswahlen 2019

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Der Heilige Christian

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Ich habe das gestern mit der Heiligsprechung HCs schon ernst gemeint, denn das was Strache in den paar bekannt gewordenen Minuten Prahlerei auf Ibiza ausgelöst hat, haben selbst renommierten Aufdeckungsjournalisten in einem Jahr nicht geschafft. Dass er sich dabei selbst als koruptionsbereit offenbart hat, bringt ihn zu Recht ins Fegefeuer, aber so ein bisschen Purgatorium wartet wohl auf viele von uns.

Das soll seine Leistung nicht schmälern aufgedeckt zu haben, dass vieles was so scheinbar unvorsehbar passierte den Eingeweihten längst hinter ihrer Unschuldsmiene klar war:

Keine Zeitung hat vor Ibiza und seit der Türkisen Revolution so wirklich versucht zu recherchieren, woher das Geld für Kurz’ens Wahlkampf und Message Control kam. Jetzt plötzlich von der ÖVP (und anderer Parteien) zu erfahren, wer in die Politik (und somit in die Gesetzgebung) investiert zu haben, das verdanken wir dem Heiligen Christian.

Ja und das Wasser, das ja keine Partei und die Neos schon gar nie privatieren wollte: Dort und da wird das aber schon längst teilprivatisiert, Dank HC wissen wir das nun alle.

OK, nicht das russische Rehauge hat letztendlich Teile der Kronenzeitung gekauft sondern der Benko, aber dass da was läuft war offenbar allen klar.

All die Vereine und Thinktanks mit ihren ach so gemeinnützigen Zielen: Beim deutschen Nachbarn haben Kabaretts wie Die Anstalt schon längst Konstrukte wie z. B. Der „Bertelsmannstiftung“ oder „Atlantik Brücke“ kritisch untersucht, bei uns werden Wortmeldungen angeblich unabhängiger Experten noch wie Tafeln vom Berg Sinai gehandelt. Auch hier hat uns der Heilige Christian die Augen geöffnet.

Und sein offenes Bekenntnis, dass in staatsnahen Betrieben wie den Casinos Austria (auch wenn die größtenteils ohnehin schon privatisiert wurden) eben Regierungsparteien Posten besetzten ist in seiner Klarheit ebenso zu loben wie weiland der blauäugige Interviewbeitrag vom damaligen ÖVP Vizekanzler Spindelegger der Kanzler Faymann die Rede verschlagen hat: In Österreich wurden Posten doch immer nur nach Qualifikation und nie nach Parteibuch vergeben.

Bonmont am Rande, Spindelegger hatte den Josef Pröll abgelöst, der nun im Aufsichtsrat der Casinos Austria sitzt und ohne den Heiligen Christian hätten wir wohl nie erfahren, dass der dortige Aufsichtsrat die Qualifikation des FP Kandidaten per Beschluss gar nicht so genau wissen wollte.

All das gereicht dem übermenschlich gewordenen Zahntechniker zur Ehre und dafür sollten Sie ihm danken, nur wählen sollten Sie weder ihn noch die jetzigen Inhaber seiner FB Seite.

Zu dieser Auseinandersetzung zwischen dem Heiligen Christian und seinen strammeren Parteigenossen passt übrigens ein heute doch fast prophetische wirkendes Gespräch mit einem FPÖ Wähler, das wir hier vor 6 Jahren, auch knapp vor einer Wahl aufgezeichnet haben.

Written by medicus58

22. August 2019 at 15:30

Nach Jahrzehnten doch wieder SPÖ Teil 2

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Zuletzt habe ich hier einige Gedanken zur kommenden Nationalratswahl zusammen getragen, die mich dazu bringen können nach Jahrzehnten wieder SPÖ zu wählen. Wen es interessiert, der kann nun auch den Teil 2 lesen. Im Gegensatz zu anderen Äußerungen auf diesem Blog ist dieser Text rein subjektiv, wie alle anderen aber politisch unabhängig (ich war nie und werde nie Mitglied einer politischen Partei werden).

Von den seit 5 Jahrzehnten von den Sozen verschließenen Parteivorsitzenden habe ich zwei etwas persönlicher (Sinowatz, Rendi-Wagner), zwei (Kreisky, Gusenbauer) zumindest in direkter persönlichen Interaktion und einen (Vranitzky) sehr genau aus zweiter Hand erlebt. Müßig hier Vergleiche anzustellen, aber bei einigen unterschied sich ihr mediale Bild schon sehr deutlich von meinem persönlichen Eindruck.

Als Beispiel sei hier nur an den (wohl nur den Ältesten noch erinnerliche) peinliche Ballettauftritt von bin-nichts-ohne-die-Partei und alles-ist-kompliziert Sinowatz mit Marlene Charell erinnert.

Erlebte man Fred Sinowatz aber in kleiner Runde privat oder als Patient, dann überraschte er als feinsinniger, gebildeter und bescheidener und humorvoller Mensch, keine Spur vom Polit-Apparatschnik den er bisweilen im Amt zu verkörpern schien.

An diese Diskrepanz erinnern mich die bisherigen Medienauftritte der aktuellen SP Vorsitzenden Rendi-Wagner, die abgehoben und verbiestert rüber kommt, so dass ihre Inhalte kaum wahrgenommen werden.

Dabei habe ich auf die naheliegende Kombination von Arzt und linker Politik schon mehrfach hingewiesen: Heilberuf und Berufung

Zugegeben, das Ausmaß an persönlichem Ehrgeiz muss schon ziemlich groß gewesen sein, um sich von Drodza in dieses Amt bugsieren zu lassen, weil er selbst völlig chancenlos gewesen wäre, aber ganz ohne Ehrgeiz klettert niemand ein paar Sprossen des Peter Prinzips hinauf.

So sehr es mich gejuckt hat, die Pam mit der ikonischen Fotografie des Ché zu kombinieren, so wenig glaube ich natürlich, dass sie die alte Tante SPÖ weiter nach links führen wird, nur was wäre die Alternative?

Doskozil?

Der Gendarm, der Migranten- und Flüchtlingsströme so lange nach Deutschland schleuste, bis er den Hardliners in sich entdeckte, um daraus politische Karriere zu machen und plötzlich von den weltfremden Deutschen schwadronierte? Ein paar seiner Wuchteln gefällig?

An BK Kern konnte und sollte man aus linker Sicht einiges kritisieren, aber wer ihn wie Doskozil grün-linken Fundi-Politik bezichtigt, scheint sich IMHO in der falschen Partei, wenn nicht sogar im falschen Land zu befinden. Im Burgenland, wo Landeshauptleute traditionell wie Landesherren agierten und früher auch schon mal zum Spaß mit einem Panzer herum dröhnten, scheint derartige Devianz ja nicht aufzufallen; als Parteivorsitzende gäbe Doskozil der österreichischen Sozialdemokratie endgültig den Rest.

Da alle Umfragen nahelegen, dass wir bei der kommenden Wahl ja ohnehin nur entscheiden können, mit wem der türkise Balkanrouten-Schließer seine message control fortsetzen kann, überlegen wir uns mal, wenn sich FPÖVP Kickl-bedingt und Türkis-NEOS-Grün arithmetisch nicht ausgeht, wen wir denn als SP Widerpart wollen.

Für mich spricht das sehr dafür Rendi-Wagner durch ein gutes Wahlergebnis auch innerparteilich zu stärken.

Written by medicus58

10. August 2019 at 08:48

Veröffentlicht in Nationalratswahlen 2019

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Was kostet ein Kanzler?

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Natürlich glaubt niemand, dass Parteispenden in Höhe mehrerer Jahresgehälter eines Durchschnittsverdieners ohne Kleingedrucktes überwiesen werden, oder hat man schon von Millionenspenden an andere, vielleicht segensreichere aber weniger mächtige Einrichtungen gehört?

Klar glaubt niemand, dass das nicht auch bei anderen Parteien so ähnlich funktioniert, nur scheint es Basti grad besonders dreist zu treiben.

https://wp.me/p3YvOX-17b

Written by medicus58

23. Juni 2019 at 19:40

Veröffentlicht in Nationalratswahlen 2019

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Nicht nur der Böhmermann hat es gewusst

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Nein, Ihrem Medicus hat niemand das Ibizavideo angeboten, aber dass der stimmenbringende Parvenue Strache für die FPÖ und ihre Unterstützer den nützlichen Idioten (Copyrights Lenin) nur so lange spielen darf, so lange er liefert und danach bedenkenlos gestürzt wird, war dem, der hören kann schon zu dem Zeitpunkt klar, als auf Ibiza bereits die Mikros angingen.

Vor diesem Hintergrund lade ich Sie meine satirischen Texte zu den Wahlen 2013 und 2017 nachzulesen:

August 2013 Der FPÖ Wähler

Nov 2017 Die blauen Schläfer

Wir sprechen mit einem FPÖ Wähler

Written by medicus58

19. Mai 2019 at 14:16

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