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Krispers Frage „Was verspricht sich die Novomatic von der ÖVP“ kann nur als rhetorisch aufgefasst werden

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Die Frage stellt NEOS Krisper heute via Presseaussendung an VP Chef Kurz, beantworten könnte sie aber eher Erwin Pröll.

Und eigentlich wurde die Frage schon längst (2010) gestellt und so beantwortet: Der Kniefall des Dr. Pröll vor der Firma Novomatic

Aber schon 2006 könnte man Bemerkenswertes lesen: LH Pröll erzielte Einigung mit Novomatic

Vielleicht stolpert Herr Sobotka aktuell über Novomatic, aber die Wurzeln liegen wohl woanders:

Causa Casinos: Josef Pröll löschte alle Chats mit Novomatic-Chef ?

Oder mit anderen Worten, tief drinnen ist Türkis eben Tiefschwarz. Während die Strippenzieher von Schüssel bis Pröll sich zurück gezogen haben, stolpern ihre Ziehsöhne über ihr zurück gelassenes Geflecht.

Wird aber wohl auch verlässlich wegadministriert werden, wir das seit vielen Jahren so gelingt, wenn die Sch.. zu dick ist und zu viele drin hängen.

Written by medicus58

2. Oktober 2020 at 17:51

Was ist der Unterschied zwischen einem Diskonter und einem öffentlich Krankenanstaltenbetreiber?

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Ludl

Wenn Sie nun gleich Schwachsinn der höheren Form hinter der Frage vermuten, liegen sie vielleicht falsch, aber entscheiden Sie selbst…..

Als sich heute Ihr ungefragter Berater in Sachen Gesundheitswesen für seine gefräßigen Mitbewohner durch das Tierfutter bei seinem nächstgelegenen Diskonter wühlte, machte er zwei bemerkenswerte Erfahrungen, die ihn fatal an seine eigene Arbeitgeberin erinnerten:

Ein Mitarbeiter rief einer Mitarbeiterin, die aus der Mittagspause kam und gerade begann große Kartons in den Verkaufsraum zu wuchten, zu:
Meld‘ dich zuerst bei „ihr“ (=Filialleiterin) aus der Pause z’ruck, sunst glaubt’s wieder wir san nur auf Pause ….

Ich schloss daher, der Betrieb hat ein Problem mit seiner Personalpolitik, da es für den Mitarbeiter sinnvoller ist sich zu melden als zu arbeiten ….

Bei der Kasse kam dann die zweite Erleuchtung, ich muss aber für Ihr besseres Verständnis etwas ausholen.

Nachdem sich mein Pelzgetier an den meisten Nobelmarken satt gefressen hat, stolperte ich im Zuge einer generalstabmäßigen Testung auf die Eigenmarke besagten Diskonters, die zwar überwiegend freudig angenommen wurde, aber für zwei Sorten doch nicht ganz unter das Stupsnäschen gehen wollte.

Ersparen Sie mir Erklärungsversuche, alle Dosen riechen grauenhaft und ich bezweifle, dass in den klingenden Gerichten nur ein Bruchteil des versprochenen Lachses, der Hühnerfilets oder der Wild-Pasteten drinnen ist, aber egal.
Zwei der Sorten müssen immer mühevoll aussortiert werden, sonst wandern sie unangetastet und ausgetrocknet am Folgetag in den Müll.
Bei meinen Einkäufen in immer derselben Filiale bemerkte ich, dass die eine Hälfte der Kassenkräfte eine Dose einscannt und mit der Gesamtzahl an gekauften Dosen multipliziert,
während die andere Hälfte von jeder Sorte eine Dose einscannt  und sie dann mit der jeweils gekauften Anzahl multipliziert.
Ich schloss daher, der Betrieb hat ein Problem mit der Mitarbeiterschulung und seinem Warenwirtschaftssystem. Letzteres wird der Generaldirektion kaum die Frage beantworten können, welche Sorten besser gehen und früher nachzubestellen sind.

Und jetzt zu Onkel Udos Gesundheitsladen und zum ersten Punkt:
Personalüberwachung:

Der KAV kam in den letzten Monaten immer wieder in die Schlagzeilen, weil er nach seiner finanziell und organisatorisch in den Sand gesetzten Dienstzeitreform nachträglich versucht seine Mitarbeiter elektronisch und mit selbst zu führenden „Stricherlisten“ zu überwachen, um Stelleneinsparungen rechtfertigen zu können.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20151222_OTS0125/ueberwachung-der-arbeitsbelastung-im-nachtdienst-aerztekammer-korrigiert-kav
Nichts hat sich seither an der Praxis geändert, es gilt die Schuldvermutung.

Auch Lidl hatte hier vor Jahren massive Probleme, vielleicht erinnern Sie sich noch:

2008 Spitzel-Skandal: Lidl entschuldigt sich für Stasi-Methoden
Lidl preist sich für eine Firmenkultur der Fairness, des Lobs, der Anerkennung. Nun kommt heraus: Der Discounter ließ Mitarbeiter systematisch ausspionieren – mit Methoden, die an die Stasi erinnern. Datenschützer und Gewerkschafter sind entsetzt – der Konzern bittet nun um Entschuldigung.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/spitzel-skandal-lidl-entschuldigt-sich-fuer-stasi-methoden-a-543597.html

Zumindest in Deutschland scheint die Trendwende geschafft:

2016 Neue Lidl-Kultur: Vertrauen statt Angst
http://www.stimme.de/heilbronn/wirtschaft/wirtscha/Neue-Lidl-Kultur-Vertrauen-statt-Angst;art86979,3648767

Irgendwann wird sich das vielleicht auch in jede Wiener Filiale durchgesprochen haben.
Der Wiener Krankenanstaltenverbund setzt „seine Personalpolitik“ jedoch auch gegen die Kritik der Volksanwaltschaft (http://derstandard.at/2000038666609/Causa-Rainer-Volksanwaltschaft-kritisiert-Vorgangsweise-des-KAV) unbehindert fort.

Vielleicht sollte der Herr Generaldirektor wieder mal in sein Heimatland fahren und nachlernen, dass man sich dort schon längst von den Konzepten löst, für die er nach Ösi-Land geholt wurde, aber egal.

Und nun zum Problem der Mitarbeiterschulung und dem Warenwirtschaftssystem:

Möglicherweise ist es Lidl ohnehin egal, ob er weiß, welche Futterdosen die Kundschaft bzw. ihre Vierbeiner enthusiasmieren, weil er den Mist ohnehin palettenweise einkauft, aber dann verzögert die eine Hälfte seiner Mitarbeiter die Abfertigung an der Kasse völlig unnötig, aber das ist nicht mein Problem. Ein schon größeres Problem ist es, dass ich hier seit Jahren schreibe, dass Statistiken in unserem Gesundheitssystem nicht einmal das Papier wert sind, auf dem sie stehen, noch die vielen Berater und Expertenstunden, in denen auf Basis dieser Luftschlösser Entscheidungen gefällt und Prognosen getroffen werden.

Ich stolperte schon vor über einem Jahrzehnt im ÖBIG (jetzt Gesundheit Österreich) über Haarsträubendes:

Die Versorgung von Schilddrüsenpatienten basierte auf der Annahme von knapp über 2000 codierten Fällen, obwohl auch damals alle Schilddrüsenambulanzen überquollen und alle wissen, dass die Zahl der morphologisch fassbaren Schilddrüsenveränderungen mit zunehmendem Alter mehr als die Hälfte der Bevölkerung erfasst..
Kein Wunder, dass sich nun alle wundern, dass es vor allem in Ostösterreich die Wartezeiten für die Erstbegutachtungen im Bereich von 6 -12 Monaten bewegen.
http://kurier.at/wissen/schilddruese-sechs-monate-wartezeit-auf-untersuchung/26.982.141

Deutschland hatte auch das Problem, scheint es aber jetzt zu lösen:
Für uns SchilddrüsenpatientInnen ist das monatelange Warten auf einen Facharzttermin beim Endokrinologen oder Nuklearmediziner in der Vergangenheit nichts Ungewöhnliches gewesen. Aber ab heute soll das anders werden. Die regionalen kassenärztlichen Vereinigungen sind zur Einrichtung von sogenannten Terminservicestellen verpflichtet worden. Diese sollen hilfesuchenden PatientInnen binnen vier Wochen zu einem Termin bei einer/m Ärztin/Arzt der erforderlichen Fachrichtung verschaffen.
http://schilddruesenguide.de/thyreoiditis/terminservicestellen-wartezeit-facharzttermin-endokrinologen-oder-nuklearmediziner/

Bei uns verweigern die Krankenkassen Verträge und nahezu zeitgleich schloss Stadträtin Wehsely in Wien das „Kropfspital – Elisabethspital“: http://wiev1.orf.at/stories/504757 und der jetztge Innenminister und frühere NÖ Finanzlandsrat Sobotka die Schilddrüsenversorgung im Krankenhaus Melk http://www.noen.at/nachrichten/lokales/aktuell/melk/Nuklearmedizin-wird-nach-St-Poelten-verlegt;art2383,13759. PArdon, eigentlich wurde nur verlegt oder zusammen gelegt, nur spricht keiner über die nun erbrachten Fallzahlen der neuen Strukturen …

Die „Anzahl der Melanome“ sind bis heute im Krebsregister massiv unterschätzt, weil die Mehrzahl der Patienten ambulant in den Ordinationen operiert werden und hier die Erfassungsqualität schlecht ist. Ja, soll sich ändern durch die Novelle der Krebsstatistikverordnung, aber letztendlich hängt es wieder an der Eingabequalität Hunderter, dafür nicht bezahlter, nicht eingeschulter und durch andere „Verördnungen“ demotivierter Mitarbeiter.

Jetzt schließt sich der Kreis zur Diskonterkasse!

Selbst dort, wo eigentlich der ganze Prozess elektronisch abläuft (Krankenhausinformationssystem, Labormedizin, Radiologie, …) und es ein Leichtes sein sollte, die Zahlen einfach zu übernehmen, klappt es nicht, weil die gekauften EDV Systeme Widersprüchliches und Unzulängliches auswerfen , weil von vielen ohne klare Vorgaben irgendwas codiert wird … bzw. keine koordinierten Kodierungssysteme vorliegen. In zumindest einem großen Krankenanstaltenverbund nimmt man die Selbstzahlerkataloge, die eigentlich nur für die Rechnungslegung besonderer Leistungen an Privatpatienten gedacht sind, für die Erfassung von erbrachten Leistungung im Regelbetrieb. Da die KAtaloge natürlich für jeden Verbund aber auch für jedes Bundesland unterschiedlich sind, wird munter transkodiert, bis sich keiner mehr auskennt.

KAV-IT: Ohne Worte https://medicus58.wordpress.com/2015/06/25/kav-it-ohne-worte/
Risikofaktor medizinische Informatik https://medicus58.wordpress.com/2012/10/25/risikofaktor-medizinische-informatik/
Männchen oder Weibchen? An alle ELGA Fans https://medicus58.wordpress.com/2012/05/11/mannchen-oder-weibchen-an-alle-elga-fans/
Meine Paranoia mit der Spitals-EDV oder wenn alles steht, geht’s weiter wie bisher https://medicus58.wordpress.com/2014/05/16/meine-paranoia-mit-der-spitals-edv-oder-wenn-alles-steht-gehts-weiter-wie-bisher/

Also, zurück zu unserer Anfangsfrage: Was ist der Unterschied zwischen einem Diskonter und einem öffentlich Krankenanstaltenbetreiber?

Wenn Sie die Lösung finden verrate ich Ihnen, dass KAV – King of the World ist

und Sie dürfen sich auf http://www.kavblaggers.com/ den

Free Bonustrack from KAV „Get Freak Money“

holen, um an der Ernsthaftigkeit des Problems nicht zu verzweifeln ….
KAV-Dirty

 

Written by medicus58

18. Juni 2016 at 14:08

Endlich ELGA: Cui bono?

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Jetzt kommt Bewegung rein, alle sind sich einig, da muss es ja was Gutes sein:
ELGA

Trotz aller hier immer wieder angeführter Bedenken http://wp.me/p1kfuX-9g http://wp.me/p1kfuX-hp
und den schlechten Erfahrungen anderer in
UK: http://www.bmj.com/content/344/bmj.e3739, http://www.aekwien.at/aekmedia/Healthcare_UK.pdf  Tschechien: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Tschechien-stoppt-elektronische-Patientenakte-IZIP-1587082.html trotz Kritik von
Ärztekammer: http://www.aekwien.at/index.php/aerztekammer/oeffentlichkeitsarbeit/kampagnen/elga/1098.html Datenschützern: http://www.argedaten.at/php/cms_monitor.php?q=PUB-TEXT-ARGEDATEN&s=76073ews Sozialdemokratischen Ärzten: http://www.initiative-elga.at/ELGA/pressespiegel_infos/Analyse_ELGA_kritische_Betrachtung_120206.pdf

sind sich nun  Niederösterreichs Schatten-Gesundheitsminister Sobotka (http://wp.me/p1kfuX-4g) und Wiens Gesundheitsstadträtin Wehselsy (über deren Planlosigkeit hier kürzlich berichtet wurde: http://wp.me/p1kfuX-jr) einig, (http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120604_OTS0235/sobotka-und-wehsely-zur-gesundheitsversorgung-in-der-ostregion) dass
ELGA kommt!

Damit sind Sie in guter Gesellschaft:
Gesundheitsminister Stöger (der Patienten seit Jahren versichert, dass es trotz finanzieller Kürzungen keine Einschränkungen im Gesundheitssystem gibt http://wp.me/s1kfuX-lugen) verkündet ELGA Start 2012: http://orf.at/stories/2124009/ Wir halten für die Zukunft fest: Einrichtungskosten rund 130 Millionen € ab 2017 laufenden Kostenknapp 70 Mio. (oder zuletzt nur 18 Mill., je nach Quelle) €/Jahr
Für Hans Jörg Schelling (Vorstandsvorsitzender des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger und vom Möbelverschleißer umgeschulter Dirigent der Gesundheitsdienstleister https://medicus58.wordpress.com/tag/schelling/) ist die Lösung überhaupt klar: „Fragen Sie keinesfalls Ihren Arzt.“

Für Martin Gleitsmann von der Wirtschaftskammer wird durch die lückenlose Transparenz der Gesundheitsdaten „die Patientensouveränität gestärkt.“ http://www.schaffler-verlag.com/gw_artikel_dl/111208.pdf Ersetzen Sie Gesundheits- durch Finanzdaten und fragen Sie sich, weshalb wir dann ein Bankgeheimnis brauchen …

Und die Patientenanwälte sind ja ohnehin für ELGA: http://kaernten.orf.at/news/stories/2511593/ Weil Sie das Wohl der Patientenschaft im Auge haben, hoffe ich mal.

Und da das Ganze ja auch von der Europäischen Union auf das heftigste eingefordert wird:  Die Europäische Kommission will die digitale Wirtschaft verbessern, indem es allen Europäern einen Zugang zu Online-Krankenakten in ganz Europa bis spätestens 2020 ermöglichen will. Mit der neu in Kraft getretenen Richtlinie 2011/24/EU über Patientenrechte in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung und einer Umsetzung bis 2013, ist es unvermeidlichdass ein zentrales europäisches Gesundheitsakten System noch vor dem Jahr 2020 zur Realität werden wird. (Text Übersetzung Wikipedia) http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0267364911001257

Ja, wenn alle dafür sind und sich nur die Ärzte dagegen wehren, was liegt da auf der Hand?

„Fragen Sie keinesfalls Ihren Arzt“ der hat was zu verbergen …

Unsere Grafik stammt von der APA und ist einem Artikel der Presse entnommen: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/762666/ELGA_Man-kann-die-Aerzte-nicht-in-Ketten-abfuehren
Das BuMin gliedert die für 2017 erwarteten Einsparungen wie folgt auf:
45 Millionen € werden eingespart, weil Arzneimittelwechselwirkungen vermieden werden! In anderen Worten E-MEDIKATION! Interessant, denn bisher war E-Medikation nur ein kleienr Teil von ELGA, jetzt ist es das Zugpferd. Über E-Medikation als machtpolitischer Prüfstein machte sich Pichlbauer so seine Gedanken (http://bit.ly/MwZDZM) um an anderer Stelle klar zu machen: “ e-Medikation und Arzneimittelsicherheitsgurt haben nur den einen Hintergrund (Patientensicherheit ist es nicht!): Die Apotheken brauchen einen USP, der ihre Privilegien schützt!” http://fb.me/1MlxBHNCk

Die bisher als Kostentreiber den Patienten verkauften Benefizien der durch ELGA  vermiedenen Doppelbefundungen (Labor, Röntgen) kommen überhaupt nicht mehr vor … komisch, nicht.
31 Millionen € werden eingespart, weil es weniger Arbeitsausfälle gibt! Eine Begründung habe ich nicht gefunden, weshalb jemand, der von sich glaubt krank zu sein erst durch einen Blick in ELGA als „gesund“ entlarvt werden kann; oder geht das BuMin davon aus, dass diese Krankenstände eine Folge von Arzneimittel-Wechselwirkungen darstellen? Na, dann ist der Spruch, dass das Gute aus der Apotheke kommt, schon sehr zu relativieren …

28 Millionen ersparen wir uns durch vermiedene Spitalseinweisungen! Weil wir aus ELGA erfahren, dass der frische Herzinfarkt nicht zu hospitalisieren ist? dass die verwirrte, alleinstehende Omi, gar nicht verwirrt und alleinstehend ist? dass der Hausarzt, seine Patienten allein dadurch heilen könnte, indem er alle Medikamente, die von den Fachärzten rezeptiert wurden, einfach absetzt? Endlich, ELGA!
Wenn Millionen Fliegen nicht irren können, dass Scheisse was Gutes ist, dann müssen auch alle Experten Recht haben,
die noch nie einem Patienten gegenüber saßen,
die nie aus einem alten, der deutschen Sprache nicht mächtigen Anatolier herausfinden mussten, wo es schmerzt,
die nicht täglich feststellen, dass immer wieder elektronischen Daten falsch, unzugänglich, doppeldeutig oder mißverständlich sind,
die nicht Stunden in diversen ELGA Lenkungsausschüssen über das fundamentale Unverständnis der Informatiker den medizinischen Entscheidungsprozessen gegenüber staunten durften …

Mein Tip: „Fragen Sie doch fallweise einen Arzt“

Der mag geldgierig sein
(aber warum betreibt Ihr Apotheker seinen Laden?)
Der mag hinter Ihrem Krankenschein her sein
(aber Ihr Politiker will doch auch nur Ihre Stimme)
Der will sich vieleicht nicht in seine Karten schauen lassen
(aber der Zeitungsherausgeber sagt Ihnen ja auch nicht freiwillig, dass er den Gesundheitsbeitrag nur gebarcht hat, weil auf der nächsten Seite ein einschlägiges Inserat geschaltet wurde)
Aber Ihr Arzt hat irgendwann sein Geschäft in mind. 5 Jahren Studium und mind. 3 – 6 Jahren praktischer Ausbildung gelernt …

und am Ende des Tages werden Sie wie alle anderen hier genannten Personen ihn brauchen,
wenn Sie krank sind,
aber auch, wenn Sie nur glauben, dass Sie krank wären!


Links:
Aus dem Institut für Informationssysteme des Gesundheitswesens 2008 http://iig.umit.at/dokumente/msc_hackl.pdf

Written by medicus58

5. Juni 2012 at 17:34

Sobotkas Weisheit – Pröllistans Brutkasten

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Sobotka hat wieder einmal die bessere Gesundheitspolitik:
http://derstandard.at/1313024633266/Kritik-an-Gesundheitsreform-VP-Sobotka-schiesst-sich-auf-Stoeger-ein

Irgendwo scheint in Pröllistan ein Brutkasten zu existieren, der vorlaute Politiker hervorbringt, die trotz eigener Butter am Kopf (Sobotka: http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=33803 ; Strasser: http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=35334) die Hybris haben, sich anderen als Vorbild hinzustellen.

Österreich möge sich vor der Endausbaustufe, dem
WESP (WolfgangErwinSobotkaPröll)
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=32557
schützen, so lange es noch geht …. die nächste Präsidentschaftswahl kommt bestimmt

Written by medicus58

18. Oktober 2011 at 19:14

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