Sprechstunde

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Krispers Frage „Was verspricht sich die Novomatic von der ÖVP“ kann nur als rhetorisch aufgefasst werden

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Die Frage stellt NEOS Krisper heute via Presseaussendung an VP Chef Kurz, beantworten könnte sie aber eher Erwin Pröll.

Und eigentlich wurde die Frage schon längst (2010) gestellt und so beantwortet: Der Kniefall des Dr. Pröll vor der Firma Novomatic

Aber schon 2006 könnte man Bemerkenswertes lesen: LH Pröll erzielte Einigung mit Novomatic

Vielleicht stolpert Herr Sobotka aktuell über Novomatic, aber die Wurzeln liegen wohl woanders:

Causa Casinos: Josef Pröll löschte alle Chats mit Novomatic-Chef ?

Oder mit anderen Worten, tief drinnen ist Türkis eben Tiefschwarz. Während die Strippenzieher von Schüssel bis Pröll sich zurück gezogen haben, stolpern ihre Ziehsöhne über ihr zurück gelassenes Geflecht.

Wird aber wohl auch verlässlich wegadministriert werden, wir das seit vielen Jahren so gelingt, wenn die Sch.. zu dick ist und zu viele drin hängen.

Written by medicus58

2. Oktober 2020 at 17:51

Deshalb brennen noch wir und nicht die Paläste, pardon Unis.

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Krems 

Natürlich bestimmt, wie hier schon öfters festgestellt (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=33160) die Position des Sprechenden seine Haltung zur Lage der medizinischen Universitäten.

Auch dass die Med-Unis eine beliebte Spielwiese von Provinzpolitikersind (http://wp.me/p1kfuX-l5) darf als sattsam bekannt vorausgesetzt zu werden.

Auch wie diese Inflationierung der Wissenschaft vom Plagiat über dieMeduni OÖ zu gesellschaftlichen Seilschaften führt, hat uns hier (http://wp.me/p1kfuX-A4) schon beschäftigt.

Auch wenn die Ärzteausbildung aktuell eine enorme Baustelle darstellt (Das Chaos der Ärzteausbildung http://wp.me/p1kfuX-GQ;Ärzteausbildung revisited oder leckt’s mich am 15ahttp://wp.me/p1kfuX-IC) verwirklichen sich unsere Politiker auch so gerne mit neuen Medunis, weil wir dafür ohnehin nicht nur über die sehr hohe Steuerquote brennen (für nicht Wiener = bezahlen) sondern zusätzlich auch aus unserem Privatportemonnaie dazuzahlen.

An Erwin Prölls Prestigeobjekt, nein nicht die Eliteuni Guggingsondern die Landsteiner Privatuniversität in Krems werdenStudiengebühren von bis zu 14.000 Euro erwartet, wie der Standard berichtet (http://derstandard.at/1385169166321/Krems-Landsteiner-Privatuni-akkreditiert).

Wieso Lehrgänge in „Neurorehabilitationswissenschaften“, sowie „Psychotherapie- und Beratungswissenschaften“ laut Pröll die „Nahversorgung im Gesundheitswesen“ verbessern sollen, bleibt zwar unklar, klingt aber gut und hat in Linz ja auch funktioniert …

Klar winkt der Landesvater mit üppigen Stipendien für die Landeskinder, aber (siehe die zunehmende Finanzierungslücke der FastHochschulen =Fachhochschulen) wie das nach der „Anschubfinanzierung“ in einigen Jahren weitergeht, weiß man natürlich noch nicht.

Und wieder ein Schritt in Richtung eines medizinischen Jodeldiploms
(http://youtu.be/zNRSp9M3b0g), den wir uns zahlen müssen, damit die gesellschaftspolitische Schimäre einer zunehmenden akademischen Elite, die wir unserer Politik zu verdanken haben, aufrecht erhalten bleibt….
oder mit anderen Worten, keiner hinterfragt was man denn mit all den Qualifikationen, Doktorrollen und schönen Namenszusätzen denn anfangen werden.

Auf dem Klavier unserer Eitelkeiten lässt sich trefflich spielen.

Wir zahlen gerne zusätzlich für die hohlen Versprechungen der Politik, statt dass wir für die bereits zu leistenden Abgaben etwas fordern.

Deshalb brennen noch wir und nicht die Paläste, pardon Unis.

Written by medicus58

29. November 2013 at 07:28

ÖVP Wahlkampf in NÖ: Was ein Plakat alles sagt

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AntiStronachOEVPWahlwerbung

Aktuell betreibt die NÖ ÖVP mit einem nicht unwitzigen Plakat einen Negativwahlkampf gegen Stronach.
In der im Internet (z.B. in den Niederösterreichischen Nachrichten) verbreiteten Version ist das sogar animiert:
Zuerst fliegt das Flugzeug über den Tower von Schwechat und man liest dass hier die Wählerstimme in den Wolken verschwindet, dann erscheint für die schwer von Begriff seienden noch der Name Stronach ..
(hier sind zwei Screenshots ineinander kopiert.)
Klar hier wird darauf angespielt, dass der Spitzenkandidat des Team Stronach angeblich schon gleich nach der Wahl seinen Learjet besteigen wird, um sich wieder nach Kanada, oder in sein Schweizer Steuerparadies abzusetzen …
Witzige Umsetzung 
Nur beweist das Team um Pröll Mut, denn vielleicht denkt irgendein Wähler beim Anblick des charakteristischen Towers an das Skylink-Debakel, bei dem Pröll und Häupl Millionen versenkt haben:
Flughafen Wien: Das ist das Skylink-Millionengrab http://www.heute.at/news/wirtschaft/art23662,722912
Skylink: Der rot-schwarze Millionenskandal http://diepresse.com/home/panorama/wien/763175/Skylink_Der-rotschwarze-Millionenskandal
Aber eigentlich hat der Skylink schon bei den letzten Wahlen niemand interessiert. So gesehen, haben die Wahlwerber schon recht, wenn sie auf die Vergesslichkeit der Wähler setzen.

PS:
Stronach zu wählen halte ich übrigens um die absurdeste Variante …

Written by medicus58

27. Februar 2013 at 22:49

Veröffentlicht in Allgemein

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Funkstille aus Pröllistan

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Ernst StrasserFoto: Clemens Fabry

 

Gestern ist Ernst Strasser (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=35334) in erster Instanz und wegen Nichtigkeitsbeschwerde seines Anwalts dzt. nicht rechtskräftig zu 4 Jahren verurteilt worden. 
Strasser steht in unserem Satanswinkerl (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=33473) als einer der prominentesten Vertreter „der blau-schwarz-orangen Wende„, die alle in unterschiedlichem Ausmaß die Staatsanwaltschaft beschäftigen. 

Jedem in Österreich ist aber klar, dass Ernst vom Onkel Erwin, also dem NÖ Landeshauptmann Pröll „erfunden“, d.h. in die Politik gepush wurde …

Sein Kommentar zum Rücktritt seines ehemaligen Ziehsons 2011: 
„Zu Ernst Strasser ist zu sagen, dass er damals nicht der war, der er heute ist. Er ist im Lauf der letzten 20 Jahre ein anderer geworden.“ 
http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Erwin-Proell-von-Strasser-masslos-enttaeuscht;art385,581192
erscheint mir ziemlich unbefriedigend.
Keine Frage ändern Menschen sich und kaum jemand ist noch nicht von denen enttäuscht worden, in die er einmal großes Vertrauen gesetzt hat.

Mittleid für den Landeskaiser aus NÖ ist aber kaum angebracht:

Auch wenn die Presse unlängst eine Art Dr. Jekyll und Mr. Hyde Portrait des ehemaligen Innenministers zeichnete (Die vielen Gesichter des Ernst Strassers: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1332631/Die-vielen-Gesichter-des-Ernst-Strasser) kommt so doch auch zum Schluss, dass der Wille zur Macht mit absulute Rücksichtslosigkeit ausgeübt wurde.

Na und da unterscheidet er sich von seinem Ziehvater doch nur wenig, wie folgendes Amateurvideo beweist:
Erwin „Doppelter Akademiker“ Pröll ÖVP beschimpft Pfarrer 
http://youtu.be/X2MLSZeEoUM 

Ein weiteres Indiz dafür, dass Strasser vielleicht ein außerordentlich schwerer, aber keinen zufälligen Betriebsunfall der KaderSchmiede Pröll darstellt.

Auch sein aktueller Finanzlandesrat Wolfgang Sobotka (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=33803) passt sehr gut ins Satanswinkerl und ist seinem Ziehvater wie aus dem Gesicht geschnitten. (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=32557
Die irgendwie undurchsichtige Verwendung von Geldern der Wohnbauförderung war schon vor der letzten Landtagswahl für die Niederösterreicher kein Thema und „Schuldenjongleur“ Sobotka (http://derstandard.at/1326504230200/Niederoesterreich-Wohnbaudarlehen-Gruene-kritisieren-Verkauf-durch-Schuldenjongleur-Sobotka) wird auch dieses Problem „bereinigen“ in dem die finanziellen Leichen in einer landesnahen Bank landen. So wie der studierte Musikpädagoge und Dirigent so nebenher das niederösterreichische Gesundheitssystem aufmischt.

Noch hat Sobotka seinen Mentor Pröll nicht enttäuscht, denn der Wille zur Macht und seine rücksichtslose Umsetzung betreibt er 
noch für Pröll und nicht als Lobbyist für andere. 

Aber halt, auch dass stört den Onkel ja nicht. Schließlich hat er seinen Schützling Strasser sogar nach seinem überraschenden Rückzug aus der Politik und ins Lobbying (2004) prompt und gegen beträchtliche Widerstände und Indizien (http://www.wien-konkret.at/politik/eu/europawahl-2009/ernst-strasser/) für den EU Wahlkampf 2009, wieder hervorgeholt, also kann die Enttäuschung Prölls über Strasser maximal 3 1/2 JAHRE alt sein!.

War das Altersmilde oder fand „der Alte“ die Methoden des „Jungen“ gar nicht so enttäuschend?

Die Anzeige von Peter Pilz gegen Strasser wegen Amtsmissbrauch aus 2008(Strassers Festplatte – „danke fuer die Intervention“) hat die Staatsanwaltschaft auch so lange übersehen, bis sie verjährt war (http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/512196/Staatsanwalt-uebersah-Anzeige-gegen-Strasser
Auch ein Indiz, dass damals nicht so sehr störte …

Die Presse fasste vor dem Urteil zusammen:
Das System Pröll, das dem Landeschef ungezügelte Machtbefugnisse verschaffte und die Opposition zur Marginalie verkommen ließ, war zu einem guten Teil auch ein System Strasser.
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1332631/Die-vielen-Gesichter-des-Ernst-Strasser
Heute liessen sich die beiden Namen auch austauschen.

Der wesentliche Unterschied scheint zu sein, dass Landeshauptmann Erwin Pröll sich nicht persönlich bereichern will, ihm scheint die Macht als Aphrodisiakum zu genügen. Und das reicht in Pröllistan schon mehrfach für den Wahlsieg.

Bemerkenswert, dass keiner der gestern nach der ZIB2 am Runden Tisch die Verurteilung Strassers Diskutierenden irgendeinen Bezug zum Niederösterreichischen Landesvater ansprach. 
http://tvthek.orf.at/programs/70010-Runder-Tisch/episodes/5244639-Runder-Tisch

Aber wir haben ja ein Superwahljahr, da ist Objektivität geboten …

Written by medicus58

15. Januar 2013 at 11:56

Schwarz-Geld für I.S.T. Austria: wenigstens zahlen die Väter Alimente

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Unter einer Eliteuniversität versteht man entweder eine Universität zur Ausbildung einer Funktionselite oder eine Universität, zu der nur eine bestimmte Elite einer Gesellschaft Zugang hat, oder aber eine Elite innerhalb der Kategorie der Universitäten
Auf Initiative des Wiener Experimentalphysikers Anton Zeilinger wurde das Konzept des Institute of Science and Technology Austria (I.S.T. Austria) entworfen … Im Februar 2006 entschied sich die damalige Wissenschaftsministerin Elisabeth Gehrer, entgegen dem Wunsch der von ihr eingesetzten Expertenkommission, für den Standort Maria Gugging bei Klosterneuburg. Daraufhin legte Zeilinger seine Mitarbeit an dem Projekt zurück, ebenso wie der Physiker Arnold Schmidt und der Chemiker Peter Schuster. http://de.wikipedia.org/wiki/Eliteuniversit%C3%A4t

Welcher Kategorie das I.S.T. A nun zuzurechnen ist, darüber liesse sich treflich streiten. 

Während die „alten Universitäten“ finanziell „krachen“,
an den Medizinuniversitäten weiterhin ein Aufnahmestopp besteht (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=51616),
sich immer mehr Bürger ihre (Aus-)Bildung in F(ast)H(ochsschulen selbst bezahlen müssen (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=33179), 
die Gelder der staatlichen Wissenschaftsförderung herunter gefahren werden und die Akademie der Wissenschaften Alarm schlägt,

haben jetzt der „schwarze“ Landeshauptmann Pröll, der das Renomierprojekt ins Land geholt hat, der am „schwarzen“ Ticket segelnde Wissenschaftsminister Töchterle und die „schwarze“ Finanzministerin Fekter unter den Schweinwerfern der herbeigepfiffenen TV-Kameras eine Finanzzusage für das I.S.T. A von 1,4 Milliarden Euro von 2017 bis 2026 unterfertigt. Zementiert wird das in zukünftigen 15a Vereinbarungen.
http://derstandard.at/1329870055045/Irritationen-ueber-Hoehe-und-Laufzeit-von-IST-Austria-Finanzierungszusage

Die Proteste anderer Bildungseinrichtungen und Vertretungen
http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/733615/Eine-Milliarde-fuer-ISTA-Aufregung-in-Forschungsszene?_vl_backlink=/home/bildung/universitaet/index.do
http://www.studium.at/163527-oeh-eine-hochschule-eine-milliarde  
werden vom personifizierten Diminutiv (aka Minister Töcherterle)  kleingeredet.

Was mich darüber hinaus ärgert, ist die immer stärker um sich greifende Unsitte der aktuellen Politik, finanzielle Zusagen weit über ihre eigene Legislaturperiode einzuzementieren (15a Vereinbarung), also auf die Nachfolger auszulagern. Während man sich selbst im Blitzgewitter sonnt, tragen die anderen die Kosten dafür. 

Darf man das schon Korruption nennen, oder gilt dafür noch die Unschuldsvermutung.

Sobotka Wolfgang und seine Unschuldsvermutungen (Update 5/2016)

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Ein sonderbarer Lehrer:

Boris Ginner  schreibt auf seinem Blog ( http://mosaik-blog.at/wer-ist-der-neue-minister-die-dunkle-vergangenheit-des-wolfgang-sobotka/) u.a.:

Im Waidhofener Gemeinderatswahlkampf des Jahres 1982 machte ein gewisser Wolfgang Sobotka, ÖVP-Kandidat und AHS-Lehrer, mit äußerst bedenklichen Methoden auf sich aufmerksam. Im Rahmen seines Geschichteunterrichts schickte er SchülerInnen in Waidhofener Haushalte, um zu erkunden, wen die BürgerInnen der Statutarstadt denn zu wählen gedachten. Nach Protesten der politischen GegnerInnen wurde die Aktion vom Unterrichtsministerium gestoppt. Sobotkas Karriere sollte das jedoch nicht schaden. Bald holte ihn Landeshauptmann Erwin Pröll in die Landesregierung und machte ihn zu seinem Stellvertreter.

Tullner Gartenschau:
Als das Land Niederösterreich 2003 erstmals die Umsetzung einer Gartenerlebniswelt, einer „grünen Lagune“, zu planen begann, prognostizierten Machbarkeitsstudien Gesamtkosten von bis zu fünf Millionen Euro. Inzwischen hat die Landesgartenschau das Vierfache davon verschlungen: Mehr als 21 Millionen Euro an öffentlichen Geldern sind seit 2003 in die Erschließung des 50 Hektar großen Areals mit Schaugärten, Kanalanlagen und einem Baumwipfelweg geflossen. Darüber hinauf wirft der Landesrechnungshof dem zuständigen Landesrat Sobotka vor, der Planungsgesellschaft freihändig eine Förderung von 2,5 Millionen Euro überwiesen zu haben – für die Genehmigung von Leistungen im Wert von über 50.000 Euro wäre eigentlich ein Beschluss der Landesregierung nötig, wenn Summe und Empfänger nicht schon im Budgetvoranschlag festgeschrieben sind. Im Fall der 2,5 Millionen Euro war die Vergabe an die Planungsgesellschaft aber nur in den (unverbindlichen) Erläuterungen zum Budget erwähnt.Trotz der Rücktrittsforderungen muss sich Sobotka vorerst keine Sorgen um seine politische Zukunft in Niederösterreich machen: Erst im Februar ist er zum Nachfolger von Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann (ÖVP) avanciert, der aus der Politik in den Vorstand der Flughafen Wien AG wechselte – zu einem Zeitpunkt, als bereits bekannt war, dass dem Land durch Spekulationsgeschäfte mehr als 800 Millionen Euro Verluste drohen.
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/477296/Tulln_Finanzdesaster-um-LandeswbrGartenschau

HYPO NÖ
http://www.heute.at/news/oesterreich/noe/Proell-Vize-Sobotka-soll-vor-Ruecktritt-stehen;art932,251258
Die finanzielle Situation der Hypo Niederösterreich sei „mehr als in Ordnung“, tönte Niederösterreichs Finanzlandesrat und Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka noch am 18. Dezember 2009 bei einer Pressekonferenz in Wien. Freilich: Zu diesem Zeitpunkt hätte es Sobotka schon besser wissen müssen. Im Dezember endete nämlich eine Prüfung der Oesterreichischen Nationalbank bei der Hypo-Tochter Hypo Investment AG. Ebenfalls seit Dezember ermittelt die Staatsanwaltschaft St. Pölten gegen die beiden Vorstände der Hypo Investment AG, Peter Harold und Richard Juill. Der Verdacht gegen die beiden, für die die Unschuldsvermutung gilt: Bilanzfälschung bei der Verbuchung von Spekulationsverlusten.
Inzwischen hat auch die Finanzmarktaufsicht ein Verfahren wegen Verstößen gegen das Bankwesengesetz eingeleitet. Die Hypo soll einer Firma im irischen Dublin, der Augustus Funding Limited, 800 Millionen Euro Kredit gewährt haben – für hochspekulative Geschäfte. Zum besonderen Skandal werden diese Darlehen aufgrund der Besitzverhältnisse der Augustus Funding Limited: Sie soll, wie das Magazin profil berichtet, zu 20 Prozent der Hypo Niederösterreich selbst gehören und zu weiteren 80 Prozent im Einfluss des Landes Niederösterreich stehen. Womit die wirklichen Zocker nicht nur in der Bank, sondern direkt im Land Niederösterreich sitzen.
Das Problem für die Hypo und ihre Vorstände: Sie hat damit, wie die Bankprüfer meinen, auch grob gegen die Großveranlagungsgrenzen verstoßen und das 7,5-Fache dessen, was angesichts ihrer Eigenkapitalausstattung erlaubt ist, in ein einziges Geschäft gesteckt. Das Land haftet für seine Bank übrigens mit 6,8 Milliarden Euro – bei einem Jahresbudget von 7,4 Milliarden.
In der Causa „Niederösterreichische Hypo Investmentbank“ dürfen Kriminalisten auf Weisung der Staatsanwaltschaft St. Pölten nicht mehr ermitteln, obwohl es noch zahlreiche offene Fragen gibt.
Das bestätigte der im Landeskriminalamt für Wirtschaftsstrafsachen zuständige Referent Klaus Preining dem „Standard“. Deshalb gebe es in der Sache auch keinen Abschlussbericht der Kriminalisten. Trotzdem liege bereits ein Vorhabensbericht der Staatsanwaltschaft im Justizministerium. Das Verfahren solle angeblich eingestellt werden.
http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,441710

Spekulationen mit Steuermitteln und Geldverschwendung.
Mitte 2009 hielt das Land Niederösterreich wegen Spekulationsgeschäften von Geldern aus der Wohnbauförderung bei einem Buchverlust von 800 Millionen und einem bereits realisierten Minus von 312 Millionen Euro.
http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,340773
Als ein Rechnungshofbericht das Fehlen 1 Milliarde € monierte, brachen die nö Dämme der Zurückhaltung. Pröll fragte in weißrussischer Art, wer den die Prüfer prüfe und schaltete den ORF gleich:
Zunächst wird einmal der Überbringer der schlechten Nachricht zum Täter gemacht. RH Präs Moser muss sich vor dem zuständigen Landtags-Ausschuss drei Stunden lang für den Rechnungshofbericht rechtfertigen, nachdem Finanzlandesrat Sobotka ihn als „oberflächlich“ gegeißelt hat. Der Finanzlandesrat erklärt danach trotzig, die ÖVP werde den Bericht nicht zur Kenntnis nehmen.
Der Perfidie damit nicht genug, lässt man die ORF-Redakteure auch noch die Urteile von „Experten“ einholen – im Bericht tritt seltsamerweise nur einer auf -, um den Weitblick und die großartige Strategie der Veranlagungen zu bestätigen. Ein gewisser Engelbert Dockner, seines Zeichens Professor für „Finance, Banking und Insurance“ an der Wiener Wirtschaftsuni, macht seine Sache gut und erklärt, dass der Verlust nicht realisiert sei, sondern nur ein Ergebnis auf Grund aktueller Marktbewertung. Dass Dockner ein Auftragsstudien-Schreiber für die NÖVP ist, wird spätestens klar, wenn man ihn gemeinsam mit Landesrat Sobotka auf jenem Foto sieht, das die jüngste Jubelpressemeldung der Partei über den außerordentlichen Erfolg der Wohnbauveranlagung ziert.
http://www.unzensuriert.at/001544-skandal-rechnungshof-mischt-sich-erwin-pr-lls-familienfinanzen-ein

Feudalherren
Irgendwie sind die Bilder von Kärnten und Niederösterreich ähnlich.
http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/kommentar/Kommentar;art13612,340800NÖGUS

Der Möchtegern Gesundheitsminister
Um zu beweisen, wie man Spitäler führt, hat NÖ alle Stadtspitäler (des Landes aufgekauft und in der NÖ Landeskliniken-Holding
zusammengefasst. Eine der Begründungen war die Beseitigung von Doppelgleisigkeiten bei Baden und Mödling, bei Hainburg und Kittsee sowie in Stockerau und Korneuburg.
Die Übernahme der Spitäler durch das Land hat vor allem Sobotka vorangetrieben, das sozialdemokratisch regierte St. Pölten hatte sich am längsten dagegen gestemmt. Er sagt, dass dies mit einer Steigerung der Effizienz einher gegangen sei. „Wir sind so schlank, wie man nur schlank sein kann.“
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/326232/Wir-werden-Kuerzungen-nicht-zur-Kenntnis-nehmen
Heute ist das völlig anders.
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/unternehmen/niederoesterreich/sobotka-nur-eine-ueberschneidung-in-den-spitaelern-moedling-und-baden–415322/index.do
Als Gesundheitsminister Stöger ein bundeseinheitliches Krankenanstaltengesetz verlangt, um die Kostenexplosion im Spitalsbereich einzudämmen vergreift sich Sobotka so im Ton, dass er von der FPÖ sogar zum Präpotenzler der Woche gewählt wird.
http://www.moedling.fpoe-noe.at/spezialseiten/news-detail/news/hoebart-fpoe-gratuliert-lh-st/?cHash=ded0edca25dcc4907835565c52cf22d3

Personalreserve Pröllistan
Die NÖ ÖVP ist ein Brutkasten für einen bestimmten Politikertyp: Ex- Minister und Ex-EU Abgeordneter und nun rechtskräftig verurteilter Fussfesselträger Ernst Strasser (Strasser Ernst und seine Unschuldvermutung https://medicus58.wordpress.com/2012/11/26/strasser-ernst-und-seine-unschuldvermutung/) war lange Zeit das Vorzeigebeispiel.
Grundsatz ist das Bibelwort: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.

In seinem Blog schreibt Boris Ginners: Während bei der Verteilung der Landesmittel die schwarz regierte Heimatgemeinde von Sobotka, Waidhofen/Ybbs, pro EinwohnerIn 73,71 Euro bekommt, erhält das rot regierte Amstetten nur 5,89 Euro.

Nach Strassers Fall waren es Sobotka und Mikl-Leitner.

Funkstille aus Pröllistan https://medicus58.wordpress.com/2013/01/15/funkstille-aus-prollistan/

Innenminister

Mitten im Präsidentschaftswahlkampf 2016 schob LH Pröll den offenbar in Ungnade gefallenen Sobotka ins Innenministerium ab ( http://derstandard.at/2000034528810/Innenminister-in-spe-Wolfgang-Sobotka-seit-1982-in-der-Politik) und holte seine Leihgabe an die Regierung, Mikl-Leitner heim ins Reich, pardon ins Niederösterreich.

Kurz im Amt hatte Sobotka abrt schon zwei Probleme am Hals:
Erstens muss er schwerwiegende Probleme in der Abwicklung des Präsidentschaftswahl 2016 erklären: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5001212/Nicht-darum-gegangen-das-Wahlresultat-zu-verzerren?
Zweitens verheddert er sich mit dem frisch vom Himmel gefallenen Bundeskanzler Kern hinsichtlich der Zahlen an Asylwerberverfahren:
http://derstandard.at/2000038188737/Sobotka-widerspricht-Kern-Asylwerberjobs-waeren-Einladung

Sobotkas Weisheit – Pröllistans Brutkasten

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Sobotka hat wieder einmal die bessere Gesundheitspolitik:
http://derstandard.at/1313024633266/Kritik-an-Gesundheitsreform-VP-Sobotka-schiesst-sich-auf-Stoeger-ein

Irgendwo scheint in Pröllistan ein Brutkasten zu existieren, der vorlaute Politiker hervorbringt, die trotz eigener Butter am Kopf (Sobotka: http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=33803 ; Strasser: http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=35334) die Hybris haben, sich anderen als Vorbild hinzustellen.

Österreich möge sich vor der Endausbaustufe, dem
WESP (WolfgangErwinSobotkaPröll)
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=32557
schützen, so lange es noch geht …. die nächste Präsidentschaftswahl kommt bestimmt

Written by medicus58

18. Oktober 2011 at 19:14

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