Sprechstunde

über alles was uns krank macht

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Personalvertretung Younion: zwischen Tragödie und Komödie

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Was da gestern ins Postfach flatterte erheiterte und erzürnte. Mit großer Geste (Dank gepaart mit Eigenlob) versandte das Team Gesundheit eine Stoffmaske, deren Sitz in etwa so passt wie der Zeitpunkt ihres Eintreffens: einfach nur daneben.

Als es in den Einrichtungen des KAV, vulgo Wiener GV, zu Beginn der Pandemie kaum genug Schutzbekleidung gab, verschickte die  lokale Personalvertretung Fresspakete mit Knabbergebäck und Süßigkeiten, nun, nachdem in öffentlichen Bereichen die Maskenpflicht bis auf wenige Ausnahmen aufgehoben wurde, bekommen wir Masken nach Hause geliefert, die ausdrücklich nicht im Spital sondern in der Öffentlichkeit getragen werden sollen. Sie sollen auch kein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen, obwohl sie uns für mehr Sicherheit in der Öffentlichkeit verhelfen sollen…

Verstehe diesen Koan wer kann.

Also irgendwie ist das Großes Theater, das wir da für unseren Mitgliedsbeitrag bekommen. Die Entscheidung fällt aber mit Sicherheit schwer, ob das noch komisch oder nur noch tragisch ist, wie sehr die Genossen neben der Spur sind.

Written by medicus58

28. Juni 2020 at 08:54

Veröffentlicht in Was im Alltag so alles nervt

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Political Correctness: der Jungfernspieß

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Aus einer Tripadviser Kritik über ein „gutbürgerliche Restaurant“ :

The Jungfernspiess which was pork medallions wrapped in bacon in mushroom sauce which was delicious.

So weit so gut.

Sitze grad in Bobotown, wo vor lauter politischer Korrektheit der öffentliche Raum von parkenden PKWs geräumt und mit Schanigärten zugerammelt wird und frage mich, ob dieses Gericht nicht gemeinsam mit den kürzlich noch angebotenen Mohren im Hemd (die Autokorrektur will mich hier zu Möhren zwingen) und schon längst gestrichenem Zigeunerschnitzel (wohlgemerkt ein Gericht der und nicht aus dieser Volksgruppe) irgendwen kränkt.

Eine Googelsuche bringt auf Wikipedia et al. keine etymologische Erklärung, außer eine Liste der Restaurants, in denen das Gericht auf der Karte steht.

Der Duden online kennt den Begriff auch nicht und lässt mich grübeln zurück:

Ist es korrekt ein Gericht anzubieten, dem per definitionem noch niemand beigewohnt hat?

Written by medicus58

26. Juni 2020 at 14:29

Die Ermächtigung zur Maske

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Es gibt wohl kaum noch was, was nicht über die MuNaMaske gesagt wurde. Anfangs Mangelware, also die simplen, nicht die echten, dann Selbstverwirklichungswerkzeug im textilen Werken und schließlich massiv rabattiert in jedem zweiten Fetzenshop der Einkaufsstraßen.

Und jetzt soll alles vorbei sein? Bei uns in Türkis-grünen Landen halt.

Als Amulett als in den Krankenhäusern die Schutzanzüge und FFP2/3 Masken fehlten, war es uns Ersatz für echten Schutz. Auch wenn wiederaufbereitet.

Wehe, wenn da einer in der fast leeren U Bahn seinen Riechkolben blicken ließ, da winkte sehr schnell das Leichentuch und die Frage wurde gellend gestellt, wen der Ungehorsame denn gedenke an den Respirator zu bringen. Memento Bergamo.

Wenn sich die Polizei nicht grad die Urlaubssperre mit Radarpistolen in der 30er Zone vertrieb, dann flexte sie in jede Freundesgruppe, um das Vermummungsverbot durchzusetzen.

Außer in den Öffis und beim Friseur ist jetzt mit all dem Schluss, außer, und da johlen doch die Hühner nach Wochen der Bevormundung, wir zeigen Eigenverantwortung. In einem Kurz Kommentar findet die Wiener Zeitung dass die Masken noch nicht out wären.

Wenn wir tief in uns gehen und „merken, dass es für einen maskenlosen Auftritt zu eng wird“ dann müssen/sollen/dürfen wir uns wieder maskieren.

Klingt ja eh gut und passt in die heute so geschätzte Selbstermächtigung, wenn wir plötzlich entscheiden dürfen, was uns davor nicht gestattet würde, als es sicher ebensoviel Sinn gemacht hätte.

Oder erschoss sich Ihnen der Sinn, weshalb Sie ohne Masken zum Wirten, mit Maske zum Tisch und dann wieder ohne auf das Essen warten mussten?

War Ihnen klar, weshalb die Maskenpflicht für Patienten erst sehr spät eingeführt wurde, für Politiker vor TV Kameras nie und für Polizistengruppen hinter Radarpistolen kaum galt?

Liegt vermutlich an mir, wenn ich mich nach Monaten der zT sinnlosen Gängelung nicht selbstermächtigen will und mich schon jetzt auf die strafenden Blicke frühpensionierter Lehrerinnen im Park freue, wenn mir virusfrei die Sommerhitze den Schweiß auf die Stirn treibt, die Gräserpollen meine Nase reizen und ich dann keine Maske trage. Das mindeste was ich mir erwarte, ist dass sie mich mit der Wiener Zeitung abfotzt.

Written by medicus58

15. Juni 2020 at 16:20

Entlarvende Nullen

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Jetzt kann und wird man in der Hektik schon mal ein paar Fehler machen, aber das absurde Theater um das aktuelle Budget ist entlarvend in beide Richtungen.

Das Fehlen einiger Nullen im Abänderungsantrag von Wögingers Club entlarvt die überhebliche Schluddrigkeit der Nullen, die den Antrag verfasst haben, spricht also für ein Übermaß an Nullen an der falschen Stelle.

Der nachgereichte Antrag zu veralteten und dadurch möglicherweise verfassungswidrig zur Abstimmung eingebrachten Budgetzahlen entlarvt auch die Überheblichkeit der Tückisch Grünen Nullen, die bis kurz davor die Notwendigkeit dieses Updates (Patches?) für null und nichtig erklärten.

Hinter der Fassade der teuren und wie geölt laufenden PR-Machine des Kurzschen Verehrungsvereines erblickt man fachliche Flachwurzler, die zwar behaupten von Evidenz geleitet (ÖVP die Wirtschaftspartei, Grüne die Partei der Transparenten und Guten) zu sein, in Wahrheit jedoch nicht regieren sondern nur im Sinne des Machterhalts reagieren.

Erbärmlich, dass es eines roten Steuerberaters bedarft einen tückischen Finanzminister und Wiener Spitzenkandidaten auf den Unterschied von ein paar Zehnerpotenzen hinzuweisen, über die die Abstimmungsmaschine der Regierungsparteien schon bedenken- und besinnungslos hinweggefahren ist. Da weiß man das Land in guter Hand.

Erbärmlich der Auftritt des regierungstreuen Oberrechners aus der TU, dessen andere Prognosen sich bereits als falsch erwiesen haben, das unruhige Volk davon zu überzeugen, dass die Regierungsmaßnahmen uns vor dem Armageddon bewährt haben, weil sie nicht schon vor der WK Wahl in Tirol aber keinen Tag später zur größten Wirtschaftskrise seit was auch immer geführt haben.

Arbeitslosigkeit und Perspektiven hat er in sein SIMS Game offenbar noch nicht einprogrammiert. Egal, seien wir dankbar für solche Führer.

Eine Nullnummer Milliarden zu versprechen aber nicht auszuzahlen wenn sie gebraucht werden. Erst ein paar Millionen locker zu machen, als der Unmut der Kunstschaffenden ein Regierungsmitglied gekillt hat, weil jetzt geht es ans Eingemachte. Den Claqueuren im Kleinwalsertal ist das Kellertheater eh Blunzengröstl. 

Ein paar Millionen in den nächsten Jahren in den Bahnausbau zu kippen, damit der Regierungspartner nicht so blass sondern wieder etwas grün aussieht, aber AUA und Laudamotion mit Steuergeld unters Gefieder zu greifen, damit sich der Ausbau der dritten Schwechater Piste doch noch lohnt, das macht auch Nicht-mehr-Grüne blass.

Jetzt mag man diskutieren, ob hier die Nullen im Budget entlarvend waren oder die Nullen dahinter entlarvt wurden.

Jedenfalls verdanken wir der tückischen Kurzbewegung und ihren Trittbrettfahrern ein Nullbudget, dass nichtmal die Kurz’schen PR Profis mehr schön reden können.

Written by medicus58

29. Mai 2020 at 08:24

Kurz: Das Werk Gottes

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Die Auferstehung verschoben, Ostern erlassen, diesen Erlass auch gleich wieder aufgehoben. Verkündigung im Minutentakt und sprachliche Bilder die bereits im Wahlkampf wahr wurden, als Sebastian von den betenden Massen in der Stadthalle heilig gesprochen wurde.

Den Mann umwehen Wunder, wie eine makellose Frisur, während tausenden Gläubigen zwangsweise die unfrisierten Strähnen in die Augen und die Gehörgänge hingen, so dass all das widersprüchliche Geschwurbel über Gefahren, Masken, und Fastenzeit übersehen und überhört werden musste.

Aus den Höhen der unabgeschlossenen Einführungsvorlesung in die ihn und seine Jünger und Jüngerinnen das Gailomobil gebracht hat, stieg er zu uns herab, um unter den glosenden Trümmern von gesprengten Regierungen, Parteien und Verfassungsgesetzen das Werk Gottes, also das Opus Dei für den Bildungsbürger, an uns zu vollenden.

Welcher Gott ihn geschickt hat, ist noch unklar, aber trotz der Mannigfaltigkeit der Mahrers, Blümels, Nehammers und der Mutter Köstlingers darf angenommen werden, dass man von einem Eingottglauben ausgehen darf, der sich selbstermächtigt auf uns niederließ, sein eigenes Werk zu vollenden.

Und schließlich waren die biblischen Plagen nicht ganz unzufällig dafür verantwortlich, dass sich das Volk Israel entnervt dem Eingottglauben zu wandte.

Wer nun aller mit dem Leichentuch winkt

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Einer der Gründe, weshalb ich vor über einem Jahrzehnt zu bloggen begonnen habe, war die Frustration miterleben zu müssen, wie ein öffentliches Gesundheitssystem von Außenstehenden zerschossen wurde und der Ärger, dass das diejenigen den Patienten zu erklären haben, deren Warnungen lächerlich gemacht wurden.

Wer auch immer vor den vielen Eingriffen in die Finanzierung, Ausbildung und Rollen einzelner Gesundheitsberufe warnte hörte früher oder später, dass man nicht mehr darauf reinfallen würde, dass wir Ärzte immer mit dem Leichentuch winken würden, um sich gegen Veränderungen zu wehren.

Ich denke, dass es kaum irgendwen in der politisch marginalisierten Ärztekammer gibt, der Ihnen das nicht unter vier Augen berichten würde.

Aber wie heißt es so schön im Lateinbuch:

Quod licet Iovinon licet bovi

Natürlich argumentieren auch in der Covid-19 Pandemie Ärzte, dass diese oder jene Maßnahme zu mehr oder weniger Erkrankten führen wird, doch das Gewinke mit dem Leichentuch wird heute von Politikern, die bürgerliche Rechte über jede Notwendigkeit beschneiden, von Informatikern, die so den Glauben an ihre Algorithmen einfordern, vom Roten Kreuz, das geschmeidig der Politik folgt, und Konzernen gepflogen, die sich um Milliarden an Steuergeld balgen, das in Zukunft dem Gesundheitssystem fehlen wird.

Das Leichentuch wird geschwungen, um die Schulen zu schließen und um sie jetzt doch nicht so schnell aufzusperren, absurderweise von Lehrergewerkschaften und Eltern.

Vergleiche verschiedener viraler Infektionskrankheiten (Influenza und Covid-19) wird durch das erboste Schwingen von Leichentüchern geahndet.

Völlig sinnlose Anzeigen werden mit angeblich verhinderten Leichenbergen begründet.

Eingriffe in das Arbeitsrecht, das Versammlungsrecht, das Persönlichkeitsrecht, wer hier warnt, den erwürgt man sogleich mit einem Leichentuch.

Da frägt man sich doch, weshalb inzwischen jeder mit den Drohungen mit Leichen durchkommt und diejenigen, die vielleicht gelernt haben, wie man sie verhindert, erzeugt oder zumindest diagnostiziert, sich so leicht ins Bockshorn jagen ließen…

Written by medicus58

26. April 2020 at 20:59

WISSEN im Zeitalter des Coronavirus

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Aktuell trendet in Österreich nicht mehr COVID 19 sonder Weiß. Ehe Sie nun hinterfragen, ob denn das die Trendfarbe diese Mode-Frühlings wäre und Ihre Garderobe bleichen sei Ihnen versichert, es geht hier nicht um Farben sondern Wissen.

Auch gut, mögen Sie meinen, endlich dominiert nicht mehr die Haltung, dass wir nichts Genaues wissen über das Virus sonder wir wissen endlich was darüber.

Schließlich hat die Regierung auch ein paar Millionen ausgelobt, damit wir in Österreich mal auf die Schnelle ein Wundermitteln gegen das Coronavirus entwickeln. Auch wenn das schon seit Jahrzehnten gegen das Schnupfenvirus nicht funktionierte, werden das die paar Millionen aus dem Kurz’schen Füllhorn doch hinkriegen.

Um Ihnen auch diese Hoffnung zu nehmen, darf ich Ihnen den aktuellen Top-Tweet vorstellen:

Wissen mag früher Macht bedeutet haben, im Zeitalter der Sozialen Medien heißt Wissen nur mehr einen halbgaren Witz gewusst zu haben.

Written by medicus58

23. März 2020 at 19:36

Fail? : Schützen wir wirklich die Alten, schützen wir die Spitäler?

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21.3.2020

Wie man auf der Verteilung am 21.3. betrachtet, stellten die über 65-Jährigen die dritthäufigste Gruppe an Erkrankten dar.

22.3.2020

Am 22.stellen sie die zweithäufigste Gruppe dar.

23.3. 17:50

Heute nachmittags würde dad noch deutlicher, die über 65-Jährigen sind weiterhin die zweithäufigste Gruppe.

Jetzt ist diese, wie alle anderen Häufigkeiten sicher einem nicht unbeträchtlichen Selection Bias (Ältere werden vielleicht vorsichtshalber bevorzugt getestet) aber erfreulich ist die Entwicklung nicht gerade.

Und wenn man den Engpass an Schutzkleidung in den Spitälern kennt, fragt man sich, ob die Spitäler bis jetzt „gerettet“ wurden….

Written by medicus58

22. März 2020 at 23:50

Überleben Sie Covid-19: Was Ihnen die Virologen vergessen zu sagen

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Erwarten Sie nicht eine der unzähligen Anleitungen zum richtigen Händewaschen oder zur Herstellung von Gesichtsmasken. Ich werde auch nicht von irgendwelchen Wundermitteln schwafeln, die diese oder jene Klinik im Panzerschrank hat.

Auch die hier auf diesem Blog schon am 15.3. angesprochenen Probleme des Social Distancing können Sie inzwischen in allen Medien nachlesen. Worum es mir heute geht sind scheinbar kleine Dinge, die zwar nicht Ihr physisches aber sehr wohl Ihr praktisches Überleben in Zeiten von Home Office und Hausarrest gefährden können.

Röhrensehen, also der ausschließe Fokus auf ein vermeintliches Hauptproblem, koste es was es wolle, ist ja gerade im Gesundheitssystem grad in Mode, d. h. soll es hier um die nicht minder wichtigen Nebenaspekte gehen, um die nächsten Wochen, sagen wir mal bis Pfingsten, zu überstehen:

Brillen und Seh- und Hörbehelfe

Achten Sie auf Ihren Sehbehelf, wie auf Ihren Augäpfel. Legen Sie ihn so ab, dass er nicht runterfallen und zerbrechen kann, dass sich niemand draufsetzen kann und keine Katze an ihm die Schwerkraft austesten kann, am besten in einem festen Etui. Zwar haben Hartlauer, Fielmann, Pearl et al. einen Online Service, aber selbst wenn Sie die Spezifikationen Ihrer letzten Brille noch wo finden, mag bezweifelt werden, dass Ersatz rasch verfügbar sein wird.

Handy et al.

Achten Sie darauf, dass Ihre Smartgurke intakt bleibt. Immer mehr Menschen haben auf Ihren Festnetzanschluss verzichtet, so dass die sprachliche Kommunikation mit der Außenwelt ausschließlich von Mobiltelefonen abhängt. Sie erlauben überdies das Surfen im Internet und wenn Sie Ihr Transistorradio schon längst auf den Müllplatz geworfen haben, auch Radio (und TV). Klar, man kann einfache Handys schon an manchen Automaten erstehen und online sowieso. Blöd halt, wenn ihre aktuelle Sim-Karte die falschen Dimensionen hat.

Ausweise, Netzkarte, Bankomat- und Zugangskarten

Es ist immer blöd sowas zu verlieren, aber aktuell kann das zum Desaster werden. Der Ersatz verlorener Karten ging im Inland sehr rasch, es mag bezweifelt werden, dass das aktuell ebenso ist. Gerade für Zugangsberechtigungen (Garage, Arbeitsplatz) kann Sie ein Verlust rasch in eine nervtötende Schleife versetzen.

Unfälle

Schön wenn die Kisten funktionieren (viele Werkstätten haben auch einen Notbetrieb) aber vermeiden Sie durch besondere Vorsicht Unfälle. Klingt auf den ersten Blick dumm, aber auch im Haushalt sollten Sie sich so verhalten, dass Sie sich nichts tun, was eine Spitalsbehandlung erfordert. Auch so entlasten Sie das Gesundheitssystem und die Blaulichtorganisationen. Defensives und risikoarmes Verhalten ist angesagt.

Ich hab alles online

Vielleicht haben Sie wie ich auch alle wichtigen Passwörter, Zugangscodes, Kontonummern,… online gespeichert und längst hat sich nur mehr Ihr PC oder Handy das Zugriffspasswort gemerkt, praktisch. Unpraktisch aber, wenn Ihr aktuelles Gerät den Geist aufgibt und Sie auf ein anderes ausweichen müssen,auf dem Sie seit Monaten nicht mehr gearbeitet haben. Sicherheits-Paranoiker wie ich verweigerten Microsoft und Google das Synchronisieren aller meiner „Devices“. Wenn Sie sich hier wiederfinden, sollten Sie etwas Zeit investieren sich all die notwendigen Daten wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Wäre doch blöd, wenn Sie diesen Blog nicht mehr erreichen könnten…

Written by medicus58

22. März 2020 at 08:24

Covid 19: Möge die Kur nicht schlimmer als die Krankheit werden

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Langsam wird auch die Forderung zum Global Shutdown zur Pandemie, und das kann gefährlich werden.

Auch wenn die kontrollierte Botschaft anders lautet (wir schützen die Alten) schauen Regierungen EU-weit inzwischen mehr auf das Virus als auf die Menschen.

Wenn wir alle anderen nach Hause schicken dürfen wir uns nicht wundern, wenn sich bald auch die Pflege und die Ladner im Supermarkt per Telefon zu ihrem Schutz krank schreiben lassen.

Wir gefährden die 80 Prozent leicht Erkrankten und insbesondere die noch nicht Erkrankten durch den shut down der Versorgungslinien mehr als durch den Kontakt mit einem Virusträger.

Die in allen Bereichen aber natürlich längst auch im Gesundheitsbereich reduzierte Lagerhaltung führte dazu, dass nicht nur dass uns die Handschuhe und Masken ausgehen sondern auch viele andere Bedarfsartikel.

Die Schreibtischplaner und IT-Hörigen übersehen die psychologische Komponente, weil diese nicht im Algorithmus abgebildet ist. Zu glauben, dass ich eine Gesellschaft selektiv lahmlegen kann, ist kurzsichtig.

Gerade die Medizin weiß, dass in der Vergangenheit manche ihrer Kuren mehr Menschen umbrachten als heilen.

Written by medicus58

13. März 2020 at 08:52

Veröffentlicht in Gesundheitssystem

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