Sprechstunde

über alles was uns krank macht

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Wer nimmt OE24 noch ernst? Bundespräsidentenwahl

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Innerhalb von drei Wochen hinterläßt einen das Fellner Tool fassungslos:

Erst Stichwahl, dann Kantersieg.

Written by medicus58

29. September 2022 at 16:42

Veröffentlicht in Bundespräsidentenwahl 2022

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Zuerst verdunkelt sich die Kunst: U3 Volkstheater

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Klar, wir müssen Energie sparen und unötigen Stromverbrauch vermeiden.

Zuerst glaubte ich noch den Wiener Linien wäre eine Sicherung durchgebrannt, aber nach über einet Woche scheint mir, dass die Stationsbeleuchtung in der U3 Volkstheater einfach abgedreht wurde.

Nicht am Bahnsteig, aber vor Anton Lehmdens Wandbild „Das Werden der Natur“.

Lehmden wurde 1987 von den Wiener Linien beauftragt, diese Station künstlerisch auszugestalten, fertiggestellt wurde die Arbeit 1991 als erstes U-Bahn-Kunstwerk in Wien.

Vermutlich hat eh keiner der Fahrgäste zuletzt mehr hinauf geschaut und ehrlich, gut fand ich die 360m2 aus winzigen Mosaiksteinen auch nicht.

Wenn aber wieder irgendwo in Wien was sinnlos angeleuchtet, heruntergekühlt oder raufgewärmt wird, sollten wir uns daran erinnern, welche Prioritäten gesetzt werden.

Written by medicus58

28. September 2022 at 18:05

Klimabonus und der Bankencrash

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Großartig nennt Gewessler das tückisch-grüne Projekt zu Querfinanzierung der französischen Firma Sodexo und ein Herzstück der ökosozialen Steuerreform.

Was daran sozial sein soll, wenn man Stückelungen von 50€ ausgeben muss, denn welcher Betrieb gibt einen denn Retour – Gutscheine, weiß ich nicht und dem Klima wird’s auch egal sein.

Aber halt, alte Kassandra, daran hat die tückisch-grüne Regierung natürlich gedacht, die Bank der Post wechselt ja auch, in Bargeld.

Als seit Jahrzehnten beruflich zum Jahresausgleich als unecht Umsatzsteuer-Befreiter verpflichteter Staatsbürger glaubte ich eigentlich, den Bonus auf mein, der Finanz wohlbekanntes Konto zu bekommen, aber weit gefehlt: Die milde Gabe lag in Form einer gelben Verständigung meiner nächstgelegenen Postfiliale in meinem Postkasten.

Anstellen am Schalter, Führerschein zur Identifikation, Unterschrift

Warum ich Ihnen das erzähle?

Gleich am Nebenschalter manifestierte sich die Bank der Post, die, warum auch immer Bank99 genannt werden will, ein Wechsel in Bargeld schien so lange unkompliziert, bis der Postbeamte den Schlussgag lieferte:

Des san die Klimagutscheine, die könnten’S eigentlich gleich nebenan umwechseln, nur heut‘ net. Wir hob heut scho soviel auszahlt, wir hab’n ka Göld mehr.

Written by medicus58

24. September 2022 at 23:21

Veröffentlicht in Was im Alltag so alles nervt

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Warum VdB unwählbar ist, ein Nachschlag

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Ich habe hier schon im Mai 2019, als Bundespräsident Van der Bellen von uns volle Unterstützung für Bundesmaturant Basti auf seinem Weg von schwarz-blau über einer Minderheits- in die tückisch-grüne Regierung verlangte, einige Bemerkungen zusammengestellt.

Auch wenn in diesem Artikel der Link zu dem entlarvenden Auszucken VdB im Duell mit Hofer nicht mehr funktioniert (Highlights hier) , stehe ich zu all den anderen dort angeführten Bausteinen, wie sich VdB von einer integrativen Person der Opposition zu einem Technokraten der Macht entwickelt hat, für den sachlicher Widerspruch Beleidigung ist und der zu einen großen Teil für die Laienspueltruppe verantwortlich ist, die bei den Grünen geblieben und groß geworden ist.

Seit damals hat sich meine Meinung verfestigt. Zu all den Rücktritten und Gesetzespannen dieser Regierung, kein Wort. Zu kritischen Rechnungshofberichten, ORF Karrieren (VdBs Wahlkampfleiter Lockl), Postenschacher und Bundesheer Skandalen, Beschwichtigung und Durchhalteparolen, das war VdB seither.

Wenn ein zu Beginn seiner zweiten Funktionsperiode 79-jähriger seine Wiederkanditatur auf Tik Tok ankündigt, dann mag ihm jemand gesagt haben, dass ihn das jung wirken lässt. Wenn er sich dort zuerst mit seinem Namen vorstellt, um dann ohne Begründung um unsere Stimme zu bitten, hat sich das so weit von einer ernstzunehmenden politischen Position entfernt, dass er dem bunten Haufen seiner Mitbewerber diesbezüglich nichts als ein größeres Wahlbudget voraus hat und die Unterstützung, die sich sich weiterhin von ihm exkulpieren lassen wollen, NICHT SO ZU SEIN.

Das politische Selbstverständnis und Selbsverleugnung von Leuten wie VdB hat Österreich zu dem gemacht was es ist und nicht das

Alles andere als eine Wiederwahl VdB scheint angesichts der rechts-rechten Mitbewerber unwahrscheinlich, aber halt im zweiten Wahlgang auch nicht ausgeschlossen. D.h. werde ich im ersten Wahlgang den ärztlichen Kollege unterstützen, auch wenn ich Wein lieber trinke als Bier.

Written by medicus58

20. August 2022 at 16:42

Es geht schon wieder los: wie Medien uns gaga machen

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Dass Heute sogar ein Symbolbild bemüht, um uns beim Schwitzen zu zeigen ist ja für sich genommen schon absurd, aber die sind dort nicht allein auf dem Bad News are Good News Trip.

Es geht schon wieder los“, warnt auch ORF-Wetterchef Marcus Wadsak auf seinem Twitter-Account.

Allein bei dem Gedanken, dass da schon wieder was los geht treibt einen ins Fieber.

Fix sei jedenfalls: „Es wird wieder heiß“, mit mehr als 30 Grad.

Was mein ganzes bisheriges Leben als für den August als normal gesehen wurde und nur wenn es einmal ausblieb Rudi Carells Schlager Wann wird’s mal wieder richtig Sommer zu etwas Airtime verhalf. Heute zitiert aber weiter den ORF Wetterexperten, der mit nahezu beängstigender Präzision uns unser Ende prophezeit:

Wie heiß genau es wird, darüber herrscht noch Unsicherheit. „Von 25 bis fast 40 alles möglich“, auch wenn letztere Höchstmarke erst ein einziges Mal, im August 2013, erreicht wurde.

Wir lesen nochmals die Überschrift: Bis zu 40 Grad, aber es können halt auch nur 25 Grad sein.

Jenes „berüchtigte Modell„, auf das sich auch viele Wetter-Apps stützen, zeige derzeit den oberen Rand. Und diese „Horror-Variante“ hat es in sich: 39 Grad könnten es in Wien werden, wenige Kilometer weiter ins Wiener Becken hinein und bis ins Südburgenland sind sogar 40 Grad möglich.

Da haben wir sie wieder, die 40 Grad, die den Herrn am Getty Image den Schweiß aus den Poren trieb.

OK, heute waren es in Deutsch-Altenburg 35,8 Grad, ehe es vermutlich für den Rest der Woche wieder abkühlte. Definitiv eine Hitze, die vor Jahrzehnten Carells Schlager zum Ladenhüter gemacht hätte, aber eben ein gutes Stück vom Horrorwert entfernt, den übrigens die „Zeitung“ Österreich“ auch alle zwei Wochen prophezeit.

Hätte man, was der Durchschnittsleser von HEUTE ohnehin nicht vermag, den Artikel ganz gelesen, dann wäre ohnehin Entspannung eingetreten:

Fix damit planen solle man aber noch nicht, so Wadsak – „Ich bitte Sie inständig diese so (noch) nicht zu glauben.“ Sein eigener Wetter-Weitblick geht einstweilen von etwas gemäßigteren Temperaturen aus (siehe oben).

Und da unsere Medien so oder so ähnlich mit allen anderen Problemen umgehen:

Coronakrise, Inflation, Affenpocken, Ukrainekrieg, Migration, Energiekrise

nimmt es einen nicht Wunder, wenn inzwischen Diskussionen regelhaft in Hysterie münden.

Selbstverständlich stellen uns die Veränderungen des Weltklimas, neue Infektionen und alte politische und wirtschaftliche Fehler vor schwierige Herausforderungen, nur frage ich mich immer häufiger, ob unsere Medienmacher nicht schon längst mehr das Problem als die Lösung sind.

Written by medicus58

18. August 2022 at 19:27

Scheiterhaufen am Boulevard

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Die New York Post ist seit ihrer Gründung vor 220 Jahren zu einem Schund- und Skandalblatt geworden, neben dem sich unser Boulevard fast wie Qualitätsjournalismus anfühlt.

Es mag auch bezweifelt werden, dass sich dort irgendjemand mit der Tragödie ernsthaft und näher auseinandergesetzt hat, so wirr ist die Verquickung von unzusammenhängenden (persönliches Schicksal, VdB Statement, Ende der Impfpflicht) Einzelfakten. Das alles im Lieblingsblatt Trumps, dem zu Österreich nur Forest cities eingefallen sind und trees more explosive as they have in California.

Mir, wie vermutlich den meisten, die sich jetzt für und gegen Kollegin Kellermayr zu Wort melden, fehlen viele Fakten zu den tragischen Entwicklungen, die zu ihrem Suizid geführt haben, und die meisten von uns sollten d. h. besser schweigen.

Auch der menschliche berührende Nachruf auf Puls 4 hinterfrägt erst ganz zum Schluß und zögerlich die Mitschuld des eigenen Mediums und lässt einen unbefriedigt zur3.

Selbst in meiner (medial winzigen und (pseudo)nymen) Ecke des Internets erfährt man, wie aggressiv der Widerstand wird, wenn man Position bezieht.

Das mediale Echo auf diese Tragödie macht deutlich, dass der Boulevard der schlechteste Verbündete ist, um Missstände an die Öffentlichkeit zu bringen; und auch auf so manches Qualitätsmedium würde ich persönlich nicht setzen wollen.

Written by medicus58

31. Juli 2022 at 18:37

Veröffentlicht in Psychopathologie der Medizin

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Scheiterhaufen am Boulevard

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Die New York Post ist seit ihrer Gründung vor 220 Jahren zu einem Schund- und Skandalblatt geworden, neben dem sich unser Boulevard fast wie Qualitätsjournalismus anfühlt.

Es mag auch bezweifelt werden, dass sich dort irgendjemand mit der Tragödie ernsthaft und näher auseinandergesetzt hat, so wirr ist die Verquickung von unzusammenhängenden (persönliches Schicksal, VdB Statement, Ende der Impfpflicht) Einzelfakten. Das alles im Lieblingsblatt Trumps, dem zu Österreich nur Forest cities eingefallen sind und trees more explosive as they have in California.

Mir, wie vermutlich den meisten, die sich jetzt für und gegen Kollegin Kellermayr zu Wort melden, fehlen viele Fakten zu den tragischen Entwicklungen, die zu ihrem Suizid geführt haben, und die meisten von uns sollten d. h. besser schweigen.

Auch der menschliche berührende Nachruf auf Puls 4 hinterfrägt erst ganz zum Schluß und zögerlich die Mitschuld des eigenen Mediums und lässt einen unbefriedigt zur3.

Selbst in meiner (medial winzigen und (pseudo)nymen) Ecke des Internets erfährt man, wie aggressiv der Widerstand wird, wenn man Position bezieht.

Das mediale Echo auf diese Tragödie macht deutlich, dass der Boulevard der schlechteste Verbündete ist, um Missstände an die Öffentlichkeit zu bringen; und auch auf so manches Qualitätsmedium würde ich persönlich nicht setzen wollen.

Written by medicus58

31. Juli 2022 at 18:37

Veröffentlicht in Psychopathologie der Medizin

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Reisen mit Covid 2022 Auf ein Neues: Teil 15

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Warten

Laur Plan wären wir längst in Pinra Delgado (Pico) und streiften durch die Altstadt, hätten SATA Airlines gestern nicht alle Nachmittagsflüge gestrichen.

Ob (wie am Gate versichert) wegen Motorschaden oder (wie auf den Essensgutscheinen angekreuzt) witterungsbedingt blieb unklar. Das Hotel war OK, das Abendessen sehr gut, nur rückt der morgige 12:00 Rückflug (via Genf nach Wien) immer näher und die Umbuchung gestern knapp vor Mitternacht von 15:35 auf 18:25 trug wenig zur Entspannung bei.

Inzwischen wurden von der SATA noch ein 19:00 Flug eingeschoben, so dass ein Hoffnungsschimmer bleibt noch heute die läppiscgen 50 Flugminuten zu schaffen und wenigstens eine der bezahlten Nächte im Grand Hotel Azores Atlantico zu konsumieren.

Das Informieren der Hotels über die verschobene Ankunft und das Ersuchen, das Zimmer nicht weiterzugeben, habe ich inzwischen drauf. Das Gefühl wieder mit ungwissem Ausgang gestrandet zu sein, auch.

Check out aus dem Hotel war 12:00, jetzt hängen wir in einer Hafenbar herum und schlagen die 4 Stunden bis zum Sammeltaxi zum Flughafen tot. Madalena (Pico) kenben wir inzwischen so gut, dass Spazierengehen wenig ergiebig erscheint. Außerdem ist es relativ schwül und, wenn sie mal durch die Wolken dringt, die Sonbe stechend.

Es bewahrheitet sich auch unter diesen Umständen die Erkenntnis, dass einen alle Reisen immer wieder zu sich selbst führen.

Written by medicus58

14. Juli 2022 at 15:30

Reisen mit Covid 2022 Auf ein Neues: Teil 12

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Terzeira

1 Woche nach unserer Abreise kehrte scheinbare Normalität ein. Bis lang haben die Reservierungen trotz anfänglicher Probleme (Teil 1) gehalten und nach einer Odyssee mit der portugiesische TAP mit abgesagten Flügen und für 5 bzw 6 Tage verschollener Koffer (Teil 6) suchen wir hier auf Terzeira (Azoren) Wale und vermeiden Quallen. Beides nicht so leicht, aber gegen Tumulte um 2 Uhr früh am Flughafen LIS fast schon idyllisch.

Was bleibt ist das schale Bauchgefühl, ob der nächste Flug, die nächste Teservierung klappt und ob der Heimflug etwas planmäßiger als der Herflug ablaufen wird.

Ich weiß nicht, ob es das Lebensalter mit sich brachte, oder die immer praller gebuchten Flüge heute, vielleicht ist es auch eine Art Post-Covid, dass ich immer mehr dazu neige Schwierigkeiten zu erwarten, aber auch zu bekommen, wenn ich mich auf Reisen begebe. Mit 15kg im Rucksack in den späten 80ern durch China oder Papua Neuguinea zu trampen war sicher ein größeres Risiko, als heute mit mehreren Kreditkarten, Mietauto und Google Maps durch die Welt zu streunen, aber absurderweise passierte damals weniger Außerplanmäßiges als heute.

Zugegeben benötigte man damals auch nicht mehrere Ladegeräte für Kamera (Knopfbatterie hielt Jahre), Handy (gab es nicht) und Reiseplaner (war aus Papuer).

Written by medicus58

8. Juli 2022 at 14:28

Veröffentlicht in Reisen

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Reisen mit Covid 2022 Auf ein Neues: Teil 10

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Salto do Cabrito

Eigentlich sind die Azoren auch nur einen Ziegensprung (Salto do Cabrito) von daheim entfernt, jedenfalls noch in Europa, aber dass es unter obwaltenden Umständen nicht so einfach war hierher zu kommen, wurde in den ersten 9 Teilen dieses Blogs dokumentiert.

Über 5 Tage nach unserer Abreise hat sich gestern einer unserer Koffer uns wieder angeschlossen, nach dem anderen wird noch immer heftig gesucht, versichert mir das Internetformular auf worldtracer.aero.

Mails blieben bislang unbeantwortet, telefonische Warteschleifen lassen das großzügigste Handy Guthaben dahinschmelzen. Heute geht es von Sao Miguel auf die nächste Insel (Terzeira). Im Gegensatz zur Entdeckungsgeschichte, die diesem Eiland zu seinem Namen verhalf, weil es als dritte Insel entdeckt wurde, war es ungeplant die erste Azoreninsel, die wir betreten gaben, da man uns nach dem Chaos in Lissabon vorerst dorthin flig, um überhaupt die Hauptinsel zu erreichen (Details finden sich in den ersten Teilen dieses Bolgs).

Da bis zum heutigen Abflugtag keinerlei Info zu uns durchgedrungen ist, wo der fehlende Koffer wäre, und elektronisch keine Möglichkeit geboten wird, unsere neue Zieladresse einzugeben, bleibt nur die Hoffnung am Flughafen jemanden zu finden, der das bewerkstelligen kann.

Beim Lesen der weltweiten Probleme, die heuer die Fluglinien uns Reisenden verursachen und bei allem Verständnis für Long Covid einer Branche, die zweu Jahre auf Sparflamne betrieben wurde, wird der Ärger immer größer:

Die Fluglinien und Airports mussten im Frühjahr gewusst haben, dass sie für die herausgegebenen Flugpläne nicht genügend Kapazitäten haben, d. h. war es eine Einlassungsfahrlässigkeit auf dem Rücken der Kunden mit einem business as usual in den Sommer zu gehen und uns, die wir Urlaubserholung ebenso benötigen wie die Industrie Umsatz, die Reise zu versauen.

Written by medicus58

6. Juli 2022 at 09:27

Veröffentlicht in Reisen

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