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Die Ruinen der österreichischen Pandemiepolitik

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Für viele sind es die dreistelligen Todesfälle (mit und an SarsCov2) , die wir in diesen Tagen betrauern, die unser Versagen in der Pandemie-Bekämpfung beweisen.

Es ist schwer wegzudiskutieren, dass Österreich normiert auf seine Einwohnerzahl aktuell überproportional hohe Zahlen an positiven PCRs hat, was sich letztendlich, da kausale Therapien fehlen, mit einer relativ konstanten Proportionalität in Todesfällen niederschlägt.

Die tückisch-grüne Regierung sieht die Schuld ohnehin immer bei den Regierten, die sich halt nicht an die Regeln gehalten haben. Wenn man aber offenen Auges durch die (Haupt) Stadt geht, dann fallen einem viele Dinge auf, die das unkoordinierte Auf und Zu der Regierungspolitik bezeugen:

Überall werden die Straßen von verlassenen Schanigärten (siehe Bild aus Bobo-Town) verstellt, weil man der im Frühjahr (ohne große Evidenz) total gesperrten Gastronomie eine Zusatzeinnahme unter dem Heizschwammerl versprochen hat. Jetzt verzichten viele Betriebe auf das jetzt (bei viel höheren Fallzahlen) erlaubte Catering, weil es sich besser von der Verlustabdeckung aus Steuergeld lebt.

Die von Anfang an sinnlosen Rotzrampen hat man erst im Herbst verboten, die vielen selbstgestrickten und schlecht sitzenden Nasenfetzen sind noch in Massenverkehrsmitteln Standard, obwohl hier zumindest ein mehrlagiger Mund-Nasenschutz Sinn machen würde. Für das Geld, das man sinnlos für die Massentests rauspulvert, sollte sich schon so eine OP Maske für jeden UBahn-Benützer ausgehen.

Ein anderes Mahnmal der unkoordinierten Pandemie-Politik sind Schulen, in denen nicht unterrichtet wird, die aber als Wärmestuben offen stehen.

Der schlimmste Flop der Regierungspolitik ist aber die viel langsamere Reaktion der Inzidenzen auf die Hunderten Maßnahmen und Verordnungen als wir es in den meisten anderen Ländern sehen.

Auch ein Blick auf den Straßenverkehr und der Vergleich mit dem ersten Lockdown zeigen, dass die Regierung die Reaktion der Bevölkerung trotz aller PKs, PR und Dauerberieselung mit Regierungsmitteilungen nicht mehr kontrollieren kann, weil sie offenbar das Vertrauen verloren hat.

Versuchen Sie jetzt am frühen Nachmittag so ein Foto von der Reichsbrücke zu schießen, wie ich es im ersten Lockdown geschafft habe:

Written by medicus58

28. November 2020 at 23:31

Kam der Totale Lockdown zu früh? oder „Z’weng und z’vü is Dene Narr’n earna Zü“

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Der Spruch stammt von meiner Großmutter, der Verdacht gründet sich auf Erich Neuwirths Zahlen, hier der ganze Tweet:

Am Freitag den 13. verlangte ich hier unter dem Eindruck steigender Neumeldungen positiver Testergebnisse eine kritische Auseinandersetzung mit den Prämissen der bisher gesetzten Maßnahmen ( Wenn die nächtliche Ausgangskontrolle nicht funktioniert hat, was sagt uns das?).

Als noch am Samstag Vormittag das Land vor der nächsten ZIB Spezial mit Pressekonferenz und Worthülsen-Angriff zitterte, weil der Totale Lockdown alternativlos schien, twittert Neuwirth (siehe oben), dass die Zahl der neu eingemeldeten positiven Teste im Vergleich zum Vortag (ca. 10.000 inkl. Nachmeldungen) gefallen waren.

Selbstverständlich wies Neuwirth darauf hin, dass man angesichts des Datenchaos (Nachmeldungen, unterschiedliche Zahlen zwischen den Ministerien, nur positiv Meldungen bei AG Schnelltests) aus dem einen Wert nicht zu viel ableiten sollte.

Heute Sonntag setzt sich der Trend aber sehr deutlich fort:

Bei allen berechtigten Einwänden gegen vorzeitigen Jubel (Zeitverschiebung zwischen Maximum der Neumeldungen und Spitals- und Intensivbelegung) und erwartbar punktuell schwierigen Situationen, wenn der Bundesmaturant in der gerade abgelaufenen Pressestunde von noch mehr Verschärfungen spricht, fällt mir wieder meine Großmutter ein (Hochdeutsch: Zuwenig und zuviel is der Narren Ziel) .

Gerade wenn man die zeitliche Verschiebung zwischen Ansteckung und Hospitalisierungspflicht im Hinterkopf hat, muss es doch klar sein, dass HEUTE jede weiter Verschärfung zu spät käme, wenn man befürchtet, dass die Maßnahmen vor 2 Wochen zu gelinde waren.

Ich behaupte mal auf Basis der jetzt vorliegenden (statistisch nicht signifikanten) Trends zwei Dinge und lasse mich in den nächsten Wochen gerne dafür prügeln.

Wenn man sich seitens der Verantwortlichen seit dem Sommer sicher war (medial wurde es so getrommelt), dass es die nächtlichen Umtriebe der Bevölkerung waren, die das Infektionsgeschehen befeuerten, dann hätten die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen mindestens eine Woche früher kommen müssen, um ihre Wirkung besser abschätzen zu können.

Es spricht einiges dafür, dass der erneute totale Lockdown, der Bildung, Wirtschaft und die Psyche der Gesellschaft erneut an die Wand fährt, eine Überreaktion der tückisch-grünen Regierung ist, die sich aus ihrem selbst gewählten Wolkenkuckucksheim aus PR-Beratern, handverlesene Experten und willfährigen Medien weder befreien will noch kann und damit mehr menschliches Leid zu verantworten hat, als es das Virus jeh geschafft hätte.

Written by medicus58

15. November 2020 at 12:28

Covid-19: Hören wir auf zu hoffen und beginnen wir an morgen zu denken

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Lassen wir uns von all den Statistiken, Modellen und Prognosen nicht täuschen, bis heute ist der politische Umgang mit der Pandemie primär auf Hoffnung aufgebaut:

Auf die irrationale Hoffnung, der Albtraum wäre bald vorbei.

Der erste Lockdown sollte zuerst Tage, dann bis zur Wiederauferstehung nach Ostern und letztlich bis Pfingsten dauern; schließlich schummelte man sich an den Schulen fast bis zu den Sommerferien hin.

Ob nahenden Therapieoptionen oder fast auslieferungsfertuge Impfungen, immer wieder wurden verbale Lichter am Ende des Tunnels beschworen und stets wurde die Karotte in die unmittelbare Zukunft gehängt.

Aber auch jetzt wird die Frage, wie es denn nach dem zweiten Lockdown weitergehen wird, offiziell nicht gestellt. Hauptsache das Weignachtsgeschäft, Hauptsache die Wintersaison kriegen wir durch!

Das alles, obwohl ein Blick in die Medizingeschichte uns lehrt, dass ein Pandemie Verlauf genau so abläuft, wie wir das jetzt sehen. Ein Blick in die Wikipedia zeigt, dass auch die „spanische Grippe“ z. B. in GB dreigipfelig verlief und sich über zwei Jahre erstreckte (1918-1920).

Auch dort war der zweite Gipfel bedeutend schlimmer als der erste.

Bitte mich nun nicht darüber zu belehren, dass damals ein anderer Virusstamm wütete, dass die Verhältnisse im und nach einem Weltkrieg mit heute nicht vergleichbar waren, geschenkt.

Auch gab es damals kaum Hoffnung auf Therapie oder Impfung, nur ändert das wenig am Verlauf in den nächsten Monaten. Wer glaubt, man könnte mal schnell die Menschheit durchimpfen, der frage mal seinen Hausarzt, wie das mit der Verteilung der Grippeimpfung grad funktioniert.

Trotzdem bereitete sich keiner der Minister nach Ende des ersten Lockdowns darauf vor, wie Schulen-, Universitäten, Home Office, Dienstleistungen und das Gesundheitssystem funktionieren können.

Das müssen wir uns anschauen.

Die Masken und Laptops werden wir bestellen.

Die Triage werden wir zu verhindern wissen.

Zu hoffen, dass irgendwann von irgendwo her die Erlösung kommen wird und man das Problem zwischenzeitlich nur medial aussitzen muss, funktioniert bei religiösen Institutionen, kaum aber in der realen Welt.

Irgendwann wird es auch dem gesalbten Bundesmaturanten und seiner tückisch-grünen Regierung dämmern, dass man auch das kunstvollste Vorspiel nicht ewig ausdehnen kann, ohne dass das Publikum laut zu murren beginnt.

Written by medicus58

8. November 2020 at 13:32

Actio est Reactio, oder Politik ist nicht Physik

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Für Newton war es klar, je größer die angewandte Kraft, je stärker die Gegenkraft oder die ausgelöste Reaktion. Auch wenn viele von uns Probleme mit der Vorstellung haben, dass wir die Erde genauso anziehen, wie sie uns, aber egal.

So ungefähr scheint das Denken von Politik und Wahlvolk zu laufen, wenn im Tagesschnitt nach immer schärferen Maßnahmen gerufen wird, wenn das Virus seine Spikes zeigt.

Nur leider reagieren biologische (und gesellschaftliche) Systeme anders als die konventionelle Physik es vorhergesehen hat. Übrigens herrechen auch in atomaren Dimensionen andere, als die von Newton postulierten Gesetze.

Mulitparametrische biologische und Gesellschaftssysteme reagieren elastisch, oft entlang einer Hysteresis Schleife und zeigen auf Hammer and Dance mitunter sehr unvorhersehbare Reaktionen.

Warum geht das in die Gehirne unserer Regierenden aber auch der Regierten nicht hinein?

Written by medicus58

29. Oktober 2020 at 17:17

Veröffentlicht in Strahlen - Risikokommunikation

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Corona: Kann man nun endlich von einer zweiten Welle sprechen?

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Seit dem Sommer deuteln da Politiker und ihre Experten um den heißen Brei herum. Das hat sich scheinbar erübrigt, aber in dem Zusammenhang darf ich erneut auf meinen Blogeintrag vom 16.April verweisen:

Zumindest für Österreich und Deutschland wird immer klarer, dass uns die Covid-19 Epedemie noch gar nicht erreicht hat.

Das Stilllegen der Medizin in Erwartung der Horrorzahlen, die medienwirksame Quarantäne der ORF Reporter, all die Kollegen, die sich ins Homeoffice zurück gezogen haben und von dort befundet, krank geschrieben und mit den mühsamen Bugs von Online-Meetings nervten, das ganze Pulver wurde wahrscheinlich zu früh verschossen.

Ich kann die Argumente mit dem Präventionsparadoxon nicht gelten lassen, denn sonst wäre der Anstieg der Fallzahlen nach dem Lockdown rascher erfolgt. Der hektische Aktionismus war größtenteils für nix und wieder nix, aber jetzt sollten wir beginnen Sinnvolles zu tun.

Die größte Evidenz für eine Reduktion von Neuansteckungen ist die Reduktion von nahen Kontakten, insbesondere zwischen wechselnden Personen, denn wer kann sich immer aussuchen mit wem er am Arbeitsplatz zusammenarbeitet. Der 1m ist auch im int. Vergleich zu gering, aber offenbar ein politischer Kompromiss.

Masken, je dichter, je mehrlagiger desto gut, sind in der Praxis (mehrmalige Verwendung, antappen, Durchfeuchtung,..) ein relativ geringer Schutz, aber noch das Beste was wir nach dem Distanzieren haben, überall dort wo Distanzierung >1m nicht geht, in jedem öffentlichen Innenraum und vermutlich auch in enger Schlange draußen.

Jede laute Stimme (Singen, Schreien, …) ist ein überproportionales Risiko, also streiten wir leise.

An Händehygiene, obwohl wieder in der Theorie natürlich supi, glaube ich in der Praxis weniger, insbesondere weil sie jeder neue Griff zunichte machen kann. Essentiell ist sie aber vor allen Einkäufen oder Tätigkeiten, wo Dinge berührt und dann zurückgelassen werden (Supermarkt, Buchgeschäft, Mode,..).

Alles andere ist ein Glasperlenspiel (Hesse) aus Dingen, die vielleicht gescheit aber unrealistisch, nicht zu überprüfen oder schlicht nur ärgerlich sind.

So kommen wir durch die ‚erste echte‘ Welle.

Was die Politik sonst noch regulieren will, lesen Sie hier: Link

Written by medicus58

23. Oktober 2020 at 16:01

Veröffentlicht in Gesundheitssystem

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Das Ende der Welt wie wir sie fotografieren: virtuell-virtueller-without virtue

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https://youtu.be/K_jWJ7Z-tKI

Bei manchen Aufnahmen war es gar nicht so schwer den Himmel auszumaskieren und einen neuen reinzukriegen. Der Anfänger hat sich meist dadurch verraten, dass er den Rest des Fotos nicht an die neue Lichtstimmung angepasst hat.

Jeder digitale Fotograf hat schon an ausgebleichten, überbelichteten oder dem Wetter geschuldet scheußlichem Himmel herumgespielt.

Adobe hat nun ein Feature in seine Creative Cloud gepackt, das das alles mittels AI automatisiert.

Klass, bei dem miesen Familienfoto hat man nun im Handumdrehen einen dramatischen Himmel drinnen. Jetzt warte ich nur auf die nächste App, die auch den Vordergrund austauscht.

Written by medicus58

25. September 2020 at 10:43

Sterbehilfe erlauben wir nur dem Virus

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In einem Plädoyer für das Leben spricht sich Ex-Gesundheitsstadträtin Pittermann im aktuellen Standard gegen die Sterbehilfe aus und mischt verlässlich den Holocaust mit einer ohnehin nirgends verlangten Verpflichtung der Ärzte zur Tötung.

Vor dem Verfassungsgerichtshof argumentierte der Paliativmediziner Watzge ernsthaft (zitiert im heutigen Ö1 Abendjournal), dass schwer Kranke ohnehin häufig Infektionen entwickeln und dann das Recht hätten Antibiotika zu verweigern.

Und nach der ersten Welle der SarsCov2 Pandemie bezeichnete die Volksanwaltschaft die Regeln für Seniorenheime, die zum Schutz der am stärksten an Leib und Leben gefährdeten Personen erlassen wurden als gesetzwidrig und dem Selbstbestimmungsrecht der Menschen widersprechend. Natürlich verwies heute auch Patientenanwältin Pilz darauf, dass man doch die Betroffenen fragen sollte, bei Corona, nicht bei der Sterbehilfe.

Natürlich ist das Thema moralisch und praktisch nicht ganz einfach zu beurteilen, aber die heute geäußerten Gegenstimmen richten sich meines Erachtens selbst.

Written by medicus58

24. September 2020 at 19:20

Veröffentlicht in Gesundheitssystem

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Mich würde es wundern, wenn Sie überhaupt noch was über die Coronaampel lesen würden

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Ich glaube auch nichts mehr zu dem Thema beitragen zu können, das noch nicht gesagt, widerlegt, zerlegt oder wiederholt oder verworfen wurde.

Es geht in dieser Phase der Covid-19 Pandemie, auch wenn es Sie vielleicht jetzt überrascht, auch nicht mal so sehr um Medizinisches, nichtmal um Politisches, denn auch da werden wir kaum mehr so viel praktisch Verwertbares (außer Impfung und/oder antiviraler Therapie) dazulernen wie wir jetzt nicht ohnehin schon wissen. Oder glauben Sie, dass die Erkenntnis auf wieviele Meter welche Tröpfchen noch krank machen können, zu im täglichen Leben brauchbaren Handlungsanweisungen führen, wenn Sie sich in einer U-Bahn zusammendrängen müssen ?

Was wir in dieser Phase endlich erkennen müssen, sind vielleicht zwei Punkte:

Erstens sollten wir uns von Politikern fern halten, die ihren PR-Beratern mehr folgen, als Fachexperten für das eigentliche Problem.

Zweitens sollten wir erkennen, dass es sind, mit denen ich Gruppen führen kann. Natürlich ist es verführerisch für jede Situation, jedes Geschlecht, jedes Lebensalter und jede Himmelsrichtung immer noch detailliertere Regeln zu verordnen. Das scheint Handlungsfähigkeit und Macht zu demonstrieren, nur führt es nach einiger Zeit zu solcher Verwirrung, dass am Ende nichtmal die wichtigsten Regeln mehr befolgt werden.

Exemplarisch hat das heute Hubert Sickinget auf Twitter sehr pointiert zusammengefasst:

Für das meiste, was nun weltweit verordnet wird, fehlt harte Evidenz Lesen Sie dazu die Stellungnahme des Deutschen  EbM Netzwerkes, wenn Sie Sätze wie folgende aushalten:

Eine erste gesundheitsökonomische Modellierung aus Großbritannien beziffert die Kosten für ein durch den Lockdown gerettetes Lebensjahr (QALY) mit 220.000 bis 3,7 Mio Pfund. Im englischen Gesundheitssystem wird als maximaler für die Solidargemeinschaft sinnvoller und zumutbarer Wert 30.000 Pfund pro QALY angenommen.

Aber auch wenn es Sie irritiert, daß man mal nicht mit „Koste es was es wolle“ argumentiert sondern zur Überlegung anregt, dass manches nicht mehr geht, wenn man das Pulver für anderes verschossen, ist die Lektüre allein deshalb zu empfehlen, weil sie so manche von der Politik verordnete Maßnahmen auf ihre wissenschaftliche Evidenz abklopft.

Auch das ist ein Argument für weniger aber konsequent eingehaltene Verhaltensregeln und weniger PR Geschwurbel.

Written by medicus58

11. September 2020 at 20:03

Urlaub von Corona in Kurzistan IX: Die Ruhe vor dem Sturm

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Anfang August und irgendwie geht’s eh noch ganz gut. St. Wolfgang wird administriert, na klar am Wörthersee machen’s Party, vergunnt, aber zu Sicherheit tragen die wenigen, die in Museen gehen Maske. Uns geht’s eh viel besser als den anderen.

Im Gegensatz zu allen Ankündigungen testen wir nicht viel mehr oder nicht viel weniger als früher und das medial vor der Saison angekündigte große Testen im Tourismus floppte, aber auch egal.

Safe A Gütesiegel

Wofür all die externen Berater ihr Geld kassierten bleibt im Dunkeln, aber wir schummeln uns medizinisch gesehen noch immer gut durch die Pandemie und nur das scheint zu zählen.

Du glückliches Österreich maskiert Dich.

Schon werden Pläne für den Herbst geschmiedet (Schulmasken statt Schulmilch oder auch nicht) und zumindest verordnungstechnisch haben wir den Babyelefant aus dem Zimmer. Bemerkenswert ist jedoch, dass ein viel größerer Elefant unbemerkt oder zumindest politisch und medial übersehen wird, ob oder weil er viel beunruhigender ist, als sein Baby.

Egal ob und wie stark uns die nächste Infektionswelle treffen wird, wirtschaftlich wird sie uns weitgehend mittel- und hilflos treffen.

Für oft dubiose Maßnahmen geleerte Budgets, wegbrechende Steuereinnahmen, Arbeitslosigkeit, weniger Konsum, schrumpfende Wirtschaft werden ein größeres Problem darstellen als alle bisherigen und zukünftigen Gesundheitsprobleme, nur das Gegensteuern wird schwer, wenn man in den Nachrichten nicht jedem PCR-positiven Asymptomatischen einen arbeitslos gewordenen Unselbsständigen oder Konkurs reifen  Gewerbetreibenden gegenüber stellt.

Aber auch dafür wird sich unsere Regierung mit dem letzten Geld ein paar Berater holen.

Written by medicus58

7. August 2020 at 13:17

Urlaub von Corona in Kurzistan IV

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Heute kümmern wir uns mal nicht um das Virus, die Tiroler Hotellerie tut das am Buffet auch nicht, sondern widmen uns einem eklatanten Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz.

Die Tiroler standen ja schon immer im Verdacht sich weniger um den einheimischen (insbesondere Wiener) Gast zu kümmern als um den ausländischen, aber diese Ungleichbehandlung bei den Öffnungszeiten hurts.

Oder haperts einfach am Germish (Denglish) ?

Written by medicus58

30. Juli 2020 at 09:11

Veröffentlicht in Reisen

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