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Bekenne was sie dich gelehrt haben, Doktor!

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Kinderuni (3) 21072012

Die letzte politische Wortmeldung im immer wieder aufflammenden Kampf ums Doktorat zwischen Universitäten mit Promotionsrecht und den FHs (=Fast Hochschulen) kommt von der Wissenschaftssprecherin der Grünen (und ehemaligen ÖH Politikerin) Sigrid Maurer:
„Den Begehrlichkeiten der Fachhochschulen, selbst Doktoratsstudien anbieten zu dürfen, muss eine klare Absage erteilt werden.“
Auch die Universitätenkonferenz ist der Überzeugung, dass das Promotionsrecht das Privileg der öffentlichen Universitäten ist und spricht sich des Weiteren gegen eine „Entdifferenzierung“ innerhalb des Hochschulraumes aus.
http://derstandard.at/2000031068928/Der-ewige-Kampf-ums-Doktorat

Ausnahmen gibt es aber ohnehin schon: Das Institute of Science and Technology Austria (IST Austria), die Donauuniversität Krems und einige Privatuniversitäten verleihen schon Doktorate ohne dass sie eine den klassischen Universitäten vergleichbare Forschungsleistung aufweisen.

Eine Diskussion, die in Deutschland schon längst Tradition hat:

Herr Prof. Dr. (FH)
http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/promotion-an-fachhochschulen-herr-prof-dr-fh-12856566.html

Während es im täglichen Umgang eher den Anschein hat, dass akademische Titel in erster Linie dazu da sind, die eigene Geschäftstätigkeit aufzuwerten und sich damit das Recht auf den besten Tisch beim Szenenwirt erzwingen zu können, dokumentiert das Doktorat i.e.L. die Tatsache „geleehrt“ (lat. doctus) worden zu sein bzw. im Idealfall auch gelehrt zu sein. Die Promotion bescheinigt die Fähigkeit zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten und ist in der Regel die Voraussetzung für eine Habilitation, also die Befugnis in seinem Wissensgebiet selbst zu lehren!

Natürlich gilt das für die in vielen Staaten eingeführten berufspraktischen Doktor-Studiengänge zur Vertiefung oder Erweiterung eines vorherigen Bachelorstudiums nicht so streng, wo Absolventen ohne zusätzliche Promotionsleistung ein sogenanntes Berufsdoktorat, zum Beispiel Medical Doctor (M.D.) oder Juris Doctor (J.D.) erlangen können.

Der sogenannte Bologna-Prozess zur Vereinheitlichung der europäischen Hochschulabschlüsse mündete in einem System von drei Hierarchiestufen (Bachelor, Master, Doktor), und der offenkundige politische Wille die i.e.L. staatlich subventionierten Universitäten durch (irgendwann) von den Hörern selbst finanzierten FHs zu ersetzen, führt zu einem selbst für Insider kaum mehr übersehbaren Titelfülle:

Bakkalaureus/Bakkalaurea (Bakk. phil., Bakk. rer. soc. oec., Bakk. techn) bis 2006, seither Bachelor (B.Sc., B.A., B.Eng., B.Ed., B.BA., LL.B.). Nein, Bachelorette ist außerhalb von RTL ungebräuchlich.

Magister/Magistra  ohne oder mit (FH) Zusatz je nachdem wo das Masterstudium absolviert wurde (Mag. phil., Mag. rer. soc. oec., Mag. art., Mag. (FH)) oder seit 2006 gleich Master (M.Sc., M.A., M.Eng., M.Ed., LL.M).

Ja, und manche Doktorate sind halt eigentlich Master, also nur in der zweiten Hierarchiestufe (Zweiter Zyklus – Ebene 2 (Master-Ebene https://de.wikipedia.org/wiki/Akademischer_Grad#Bologna-Prozess_in_Europa). Sorry, Diplom-Ingenieur bzw. Diplom-Ingenieurin und Doktor der gesamten Heilkunde / Doktor der Zahnheilkunde sind „gleich viel wert“, also kämpfen sie beim Nobel-Italiener um denselben Tisch.

Erst die Dr. phil., Dr. rer. soc. oec., Dr. techn. bzw. seit 2006 die PhDs erklommen die Dritte Ebene der neuen akademischen Hierarchie und sind die „eigentlichen Doktoren“.

Damit ist der Verwirrung aber noch nicht genug.
Seit Jahren wächst die Kritik am Wildwuchs der einzelnen Studiengänge an FHs und klassischen Unis, die offenbar mehr die Erwartungshaltung des Publikums als wissenschaftlichen (oder wirtschaftlichen) Bedürfnissen folgen:
Österreich 2007: Kritik am „Wildwuchs“ von Weiterbildungslehrgängen an Universitäten, Fachhochschulen oder bei Privatanbietern http://derstandard.at/2552347/AK-Kritik-an-Wildwuchs-bei-Uni-Weiterbildungslehrgaengen
Aktuell brandet die Kritik auch in Deutschland wieder hoch:
Viele Bachelor-Studiengänge sind sehr speziell. Ihre Zahl wächst stetig: Nicht wenige Hochschulen meinen, sie könnten so Studenten anlocken. Doch allzu frühe Spezialisierung kann problematisch sein. 
Die Presse brachte dazu folgende lokale Beispiele:
Der in diesem Semester startende zweijährige Universitätslehrgang „Akademischer Dyskalkulie Therapeut“ der Privatuniversität UMIT ist komplett ausgebucht.
Masterlehrgang Osteopathie FHG – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol (FHGesundheit). Der berufsbegleitende Lehrgang dauert fünf Semester (zu jeweils 1750 Euro) und schließt mit dem Titel Master of Science in Osteopathie ab.
http://diepresse.com/home/bildung/weiterbildung/4824697/Damit-vier-plus-vier-nicht-44-bleibt?_vl_backlink=/home/bildung/weiterbildung/index.do
Am Ende der Leiter, bei den Professoren, wird der Wildwuchs des pseudoakademischen Gestrüpps noch dichter.

Professur (lat. profiteri in der Bedeutung „sich öffentlich als Lehrer zu erkennen geben“,
oder wie Bertl sagte Bekenner (Dr. Herbert Schmeiszer http://wp.me/p1kfuX-6U )
bezeichnet im deutschen Sprachraum primär eine Funktion im Lehrkörper einer Hochschule und ist KEIN akademischer Titel.
Auch der nicht unbedeutende Unterschied zwischen Universitätsprofessor und Professor wird von vielen gerne nonchalant verschwiegen.

In Österreich unterscheiden wir (https://de.wikipedia.org/wiki/Professor#Professuren_in_.C3.96sterreich):

Universitätsprofessor (Univ.-Prof.) ist die aktuelle Bezeichnung (Funktionsbezeichnung, kein Amts- oder Berufstitel) für in einem Berufungsverfahren an Universitäten bestellte Professoren.
Universitätsprofessor als Berufstitel existiert seit 2002 und wird nach einem Prüfungsverfahren, das zumindest an der Medizinuni auch eine dem Habilitationsverfahren nicht unähnliche wissenschaftliche Leistung erwartet, durch den Bundespräsidenten verliehen. Dadurch unterscheidet es sich vom Berufstitel Professoren ohne universitäre Berufstätigkeit, der auch vom Bundespräsidenten verliehen wird, aber keine wissenschaftliche Leistung voraussetzt, wie zum Beispiel im Falle von Herrn Professor Hademar Bankhofer.
Sie können in diesem Lande, dank Kaider Franz Josef I. auch ohne formelle Verleihung den Amtstitel „Professor“ erhalten, wenn sie pragmatisierter Lehrer an allgemein- und berufsbildenden höheren Schulen der Entlohnungsgruppen LPA und L1 sowie Lehrer der Entlohnungsgruppen l pa und l 1 sind. Eine andere Möglichkeit ist der 2009 eingeführte Assistenzprofessor (Ass.-Prof., was aber oft nicht so genau genommen mit Prof. abgekürzt wird, um das ordinationsschild zu zieren) ist ein (noch) nicht-habilitierte Universitätslehrer, nicht zu verwechseln mit dem Gastprofessor, der auch gerne im Titel geführt wird, um eine wissenschaftliche Qualifikation vorzuspiegeln.

Ja, und weil in diesem Blog auch so viel vom Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes Professor Dr. Udo Janßen (Mann, ist der Mann gut, der nun im KAV aufräumt …. http://wp.me/p1kfuX-Kd) die Rede ist:
Der Arzt, Gerontologe, Klinikingenieur, Betriebswirt, Wirtschaftsjurist, und Arbeits- und Organisationspsychologe bekam seinen Professor (nicht Universitätsprofessor) von der FOM (früher Fachhochschule für Oekonomie und Management: die Hochschule für Berufstätige) für allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Health Care Management.

Diesen Titel trägt er auch stolz auf der HP des KAV: http://www.wienkav.at/kav/gd/personen_show.asp?ID=20531
o
ffen bleibt jedoch die Frage,
ob er neben seiner Tätigkeit als Generaldirektor eines 30.000 Personen Konzerns noch seiner Lehrverpflichtung nachkommen kann und wenn nicht,
ob er die Funktionsbezeichnung dann noch zu Recht trägt …

Egal, ob Hademar Bankhofer oder Udo Janßen, die Undurchsichtigkeit der akademischer Titel ist politisch soweit vorangetrieben worden, dass man darin schon eine gewisse Absicht vermuten kann.

Und wer ab 2017 sein Medizin- oder Pharmaziestudium in Wien absolvieren möchte und pro Semester 11.000 € überweisen kann, der inskribiert einfach an der Sigmund Freud Privatuniversität.
http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/4765495/Privatuni_Ab-Herbst-Medizinstudium-fur-11000-Euro der

Ganz aktuell plant die Eier-legende-Woll-Milch-Universität auch noch ein Jusstudium:
http://derstandard.at/2000031109616/Sigmund-Freud-Privatuni-soll-Jus-Studium-anbieten

In Salzburg winkt die Paracelsus Medizinische Privatuniversität, in Krems die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften.

Eine Form der Zwei-Klassen-Medizin, zu der sich die Politik offenbar offen bekennt.

Und wer fälschlich glaubt, dass es sich bei Privatdozenten um Universitätsdozenten mit Privatordination handelt, möge sich hier informieren:
https://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4tsdozent 

Was Titel in unserem Land wert sind

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OA

Dass in der öffentlichen Hand kein Geld mehr liegt, hat man uns seit Jahrzehnten hinlänglich bewiesen und spürbare Gehaltserhöhungen für öffentliche Bedienstete sind weder politisch positiv vermarktbar noch finanzierbar.

In einem so Titel-affinen Land wie dem unseren, scheint vielen offenbar ein Titel auf der Visitkarte oder der Messingtafel vor Kanzlei oder Ordination schon einiges wert.

Das „Allerhöchste Patent“ vom 27.1.1840 regelte zum Beispiel, dass man für die Verleihung eines „Hofrates“ 600 abzulegen hatte. Im §168 war dann auch geregelt, dass man für seinen „Medizinalrat“ 315 Gulden zu berappen hatte.

Die Bundesverfassung regelt den Titelreigen für Beamte und Nichtbeamte im Artikel 65 Abs. 2, die aktuell einer Entschließung des Bundespräsidenten vom 9.7.1990 folgt.

Im Zuge von frustranen Gehaltsverhandlungen gewährte man „beamteten Universitätslehrern“ den Amtstitel „Außerordentlicher Universitätsprofessor„. Diesen bekamen fest angestellteUniversitätsdozenten, solange sie an einer Universität angestellt waren praktisch automatisch. Seit 2009 reihten sich nicht-habilitierte Universitätslehrer unter der Bezeichnung Assistenzprofessoren in den illustren Kreis.
Seit 2002 die Universitäten bei den Habilitierten (Dozenten) zwischen den bei ihnen angestellten (Universitätsdozenten) und den externen (Privatdozenten) unterscheiden ist die Verwirrung so stark, dass uns nur mehr eine kleine Anekdote rettet:

Herr Universitätsprofesser Dr. K.H. Spitzy, Ordinarius für Chemotherapie zu Wien, wurde bei seiner Chefvisite, so um 1980 herum, von einer Patientin als „Herr Doktor“ angesprochen. Sofort korrigierte Sie auf „Herr Professor“ und entschuldigte sich wortreich für Ihr Versehen. Spitze, in seiner ganzen Größe, von weißem Haar umwallt beruhigte mit sonorer Stimme: „Wissens Sie, Professor ist auch der Heinz Conrads, Sie können gern Herr Doktor zu mir sagen.

Zurück in der Gegenwart flattert rechtzeitig vor den kommenden Belegschaftswahlen die freudige Botschaft der Personalvertretungins Haus, dass es „durch intensive Verhandlungen gelungen ist mit sofortiger Wirksamkeit für FachärztInnen und AlgemeinmedizinerInnen unter besonderen Voraussetzungen die Verleihung Titular-Oberärztin/Titular-Oberarzt – kurz OA tt.  – zu erwirken.

Das verheißt für die Gehaltsverhandlungen: Geld kriegt ihr nicht mehr, aber mit einem schönen Messingschild könnt Ihr euch draußen etwas mehr dazu verdienen.

Written by medicus58

9. Mai 2014 at 07:00

Was ist uns ein Universitätsprofessor wert?

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Als jemand, der seit über 28 Jahren (auch) Universitätslehrer ist, fand ich die aktuelle Meldung im Online Spiegel bemerkenswert:

Die Professorenbesoldung in Deutschland ist in Teilen verfassungswidrig. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden.

Konkret ging es um das Einstiegsgehalt des Jahres 2005  von zunächst 3890 Euro und Leistungsbezüge von zuätzlich knapp 24 Euro. 
Danach hat man in Deutschland das Besoldungsschema geändert und das Einstiegsgehalt weiter gesenkt, aber die jährlichen Zuwachsraten (das A&O der Beamtekarriere) abgeflacht. 
In Österreich kann man von solchen Summen nur träumen, da hat 
Frau Volkschullehrer und Bundesministerin Gehrer 
http://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_Gehrer überhaupt auf ein Vertragsbediensteten-System umgestellt, wo frisch in den Universitätsbetrieb einsteigende Mediziner 1982,20 €/Monat brutto bekommen und damit rechnen müssen, dass der Vertrag ohne Kündigung ausläuft. http://www.i-med.ac.at/betriebsrat1/info/gehalt2007-uni.html
An der TU ist es noch schlimmer: http://info.tuwien.ac.at/E093/main.htm

Das Brutto-Einstiegsgehalt lt. Spiegel von Hochschulprofessoren wa 2007 in
Deutschland 3744 Euro pro Monat, während es in
Großbritannien 5842, in 
Polen aber nur 1127 waren. 

In der Medizin hat man halt 10 Nachtdienste gemacht, um die Kongresse, Lehrbücher, Druckkostenbeiträge zu bezahlen, … etc.

Theoretiker“ hofften halt auf möglichst viele Praktika oder Seminare, um zusätzliches Einkommen zu lukrieren, … ist mir klar, aber unter all dem Eliteuni-Geschrei und frei vereinbaren Gehältern für einige Spitzenpositionen
(http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=52689) gilt noch immer

IF YOU FEED PEANUTS YOU’LL CATCH MONKEYS.

und die werden unsere Wissenschaft vorantreiben und unseren Kindern die Leidenschaft für die wissenschaftliche Forschung weitergeben.

Mir ist das Lachen vergangen und da ich nun einen anderen Brotberuf habe, halte ich viele Vorlesungen einfach gratis …

Besser als mit einem Bettellohn beleidigt zu werden, aber ich bin auch nimmer 26. Da hatte ich auch mit 14.000 ÖS/Monat eine 70 Stundenwoche (ohne Nachtdienste!) und täglich kündbaren Karenzverträgen.

Ob man sich aber gesellschaftlich immer darauf verlassen soll, solche Trottel zu finden, mag ich hinterfragen …

Link: 
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,817360,00.html 
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,815139,00.html
http://sciencev1.orf.at/science/news/133781 
http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/ls20120214_2bvl000410.html

 

Written by medicus58

7. März 2012 at 16:02

Dr. Herbert Schmeiszer

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geboren 1924, gestorben ?

Studium der Geschichte und Philosophie
seit 1946 Volkschullehrer
seit 1947 Hauptschullehrer
seit 1959 Professor an einer allgemeinbildenden höheren Schule in Wien
Vortragender an der Wiener Volkshochschule
Mitautor eines Bildungsbuches für Geschichte

Co-Autor der ab 1971 erschienenen 4-bändigen Geschichte Österreichs in Stichworten.

Mich hat er 3 Jahre in Geschichte und 2 Jahre in Soziologie, Philosophie und Psychologie unterrichtet, maturiert habe ich bei ihm über Literatursoziologie (Georg v. Lukács (http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Luk%C3%A1cs), und die psychologischen und philosophischen Grundlagen der Populären Kultur.

Heute findet Google zu „Dr. Herbert Schmeiszer“ 225 Ergebnisse, wobei offenbar nur die Links zum genannten Buch wirklich auf die Person hinweisen.

Sucht man nach „Bertl“, so wie wir ihn hinter seinem Rücken nannten, findet Google zwar 2,05 Mill. Einträge, aber ich bin mir sicher, dass keine einzige zur wahren Person führt.

Deshalb hier ins Herrgottswinkerl

Warum?

Es gibt wahrscheinlich nur wenige Menschen, die einen wirklich prägen, und „Bertl“ war sicher einer derer, die mein Denken von früh an, nicht beeinflussten, sondern herausforderten und erweiterten.

Als er uns 11 oder 12-Jährigen im Zusammenhang mit altägyptischer Geschichte und dem Osiriskult einen Exkurs lieferte, wo denn das Bild der „getöteten Gottheit“ sonst so zwischen Mittelamerika und Christentum überall aufpoppte, da mag man das als „Perlen vor die Rüsseltiere streuen“ sehen, unseren Eltern gegenüber hat er sich verteidigt, dass man „in dem Alter alles in ihre Köpfe bringen muss, womit man später arbeiten will“.

Sehr oft hat er uns gesagt, er könne uns die Geschichte der Welt in einer Schulstunde erschöpfend erklären, nur müssten wir halt aufpassen …

Klingt überheblich, war es aber nicht … als „wandelnde Bibliothek“ hatte er stets Zugriff auf 1000e Bücher, die man unbedingt gelesen haben musste; dass er irgendwo auch eine Lehrbefugnis für „Deutsch“ hatte, deckte die Geistesgeschichte doch ziemlich ab.

Sein Spruch „Lest’s Burschen lest’s“ brachte ihn zuverlässig in jede Maturazeitung und war sein bildungspolitisches Credo:
Waunst lesen kaunst, kaunst ollas lernan“.

Er konnte vermitteln, dass man an jedes Problem horizontal, d.h. im Vergleich zu allen anderen aktuellen Problemen und Lösungsansätzen und vertikal, d.h. im Vergleich zur bisherigen Lösungsgeschichte der Menschheit herangehen kann.
Man musste nur mit einer gewissen Virtuosität induzieren und deduzieren können.

Als ich ihn nach irgendeinem Anknüpfungspunkt zum Thema Literatursoziologie fragte, kam es wie aus der Pistole geschossen:
Da gehst nächsten Mittwoch ins Collegium Hungaricum, da gibt an Vortrag über den Lukács, dann kaufst da aus’n Luchterhandverlag sei Biachl „Schriften zur Literatursoziologie“ und nächste Wochen redn mir einmal drüber …“

Das Buch war ein richtiger Ziegel, die 100erten Seiten Soziologiesprech ziemlich harter Tobak und ich fürchte, dass ich damals nur einen geringeren Teil der Sache verstanden habe ….
Dass Lukács Marxist war, der manch andere Marxisten als Murxisten beschimpfte, blieb mir aber in Erinnerung!

„Bertl“  war ein waschechter Sozi, was wohl auch verhindert hat, dass er damals (vor der Kreisky Evolution), als er es angestrebt hat, an der Uni unterkommen konnte.
Wir konnte ihn verblüffen, wenn er über unsere Jeans-verliebte „Uniformiertheit“ wetterte, die wir fälschlich als Individualismus empfinden würden und wir ihn fragten, weshalb er denn eine Krawatte trägt.
Als er während des Referates eines Mitschülers in einer späten Nachmittagstunde aufstand, nach hinten zur Steckdose ging und sich begann trocken zu rasieren, parierte er unsere Verblüfftheit mit der Aussage: „Ich geh jetzt in die Oper, da muss man sich ja rasieren…“

Hätte ich mehr Zeit, würden mir sicher noch mehr „Gschichtln“ einfallen, über einen kleinen, fast schmächtigen, im Unterricht stets einen verschnuddelten Anzug und eine konservative Krawatte tragenden Lehrer, der auf den ersten Blick das Klischee des „Philoprofessors“ nur allzu gut bediente, der aber sobald er den Mund aufmachte,
zu einem lässig lächelnden Herrscher über den menschlichen Geist wurde, intellektuell und plump in einem Atemzug sein konnte,
das Erhabene ebenso wie das Banale als Evidenz heranzog und
letztlich nur eines gelten liess: Menschlichen Geist.

Einen seiner Sätze habe ich nie vergessen:
Professor heisst Lehrer, überlegt euch einmal, was eure Professoren denn bekennen …

In der aktuellen Bildungsdebatte: http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=39051 ist es mir wichtig, hier an einen der ganz wenigen (2 ?) Lehrer zu erinnern, dem ich in meinem bisherigen Bildungsweg (der in späterem Alter ohnehin mehr zum Einbildungsweg wird) etwas zu verdanke glaube.

Zumindest einen Eintrag mehr, sollte Google über

„Dr. Herbert Schmeiszer“

finden ….

Written by medicus58

15. Februar 2012 at 11:24

Bildung billig

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Im Online-Standard ist ein interessantes Interview mit Prof. emerit. Blum von der Boku zu lesen:
http://derstandard.at/1303291525159/derStandardat-Interview-Seit-dem-Wintersemester-halte-ich-Vorlesungen-kostenlos

Neben einigen Aussagen über die Folgen des Bolognia-Prozesses sticht vor allem seine Aussage ins Auge, dass er seit seiner Pensionierung weiterhin Vorlesungen hält, ohne dafür eine finanzielle Entschädigung zu bekommen.

Die Onlinekommentare zu diesem Artikel schwanken zwischen wissender Zustimmung und neidvollen Verweisen auf die guten Pensionsrechte „alter“ Univerträge.

Einmal fest zu halten, dass der Universitätsbetrieb stets ganz maßgeblich darauf setze, dass von ihrem Gegenstand begeisterte Akademiker gerne und für geringe oder gar keine Entschädigung ihr Wissen weitergeben, war wichtig.

Auch die stets prekären Vertragsverhältnisse am Beginn universitärer Karrieren gehören dazu. Ich selbst arbeitete die ersten 4 Jahre auf blind unterfertigten Karenzverträgen mit täglicher Kündbarkeit. Mir wurde der Zettel über meine Dienstzeiten schon mit der Versicherung überreicht dass man davon ausgeht, dass darüberhinaus selbstverständlich gratis zu arbeiten ist. Überstunden wurden weder monitiert noch bezahlt. Viel später bin ich dahinter gekommen, dass man jemanden anderen auf diese Ausbildungsstelle gemeldet hatte und sich so meine Ausbildungszeit verlängerte.

Und ich war kein Einzelfall!

In Wirklichkeit war das für uns auch kein Problem, denn Beruf war Hobby.

Erst als wir realisierten, dass wir von denen ausgenützt wurden, die sehr wohl mit unserer Arbeitsleistung Geld und (Publikations) Impact gemacht haben, fühlten wir uns mies.

Wenn nun die Erkenntnis Allgemeingut wurde, dass nur Wert hat was Geld bringt, darf man sich nicht wundern, dass es im System kracht.  Universitäre Verschulung benötigt noch mehr Lehrer als früher und die finden sich unter den augenblicklichen Rahmenbedingungen halt nicht.

Dozent heißt übrigens Lehrer! Professor heißt Bekenner!

In diesem Sinne ist Prof. Blum für seine Be- und Erkenntnisse zu danken.

Siehe auch:

http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=33206
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=32972
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=31843
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=33179
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=32622

Written by medicus58

20. Oktober 2011 at 20:33

Bildung billig

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Im Online-Standard ist ein interessantes Interview mit Prof. emerit. Blum von der Boku zu lesen:
http://derstandard.at/1303291525159/derStandardat-Interview-Seit-dem-Wintersemester-halte-ich-Vorlesungen-kostenlos

Neben einigen Aussagen über die Folgen des Bolognia-Prozesses sticht vor allem seine Aussage ins Auge, dass er seit seiner Pensionierung weiterhin Vorlesungen hält, ohne dafür eine finanzielle Entschädigung zu bekommen.

Die Onlinekommentare zu diesem Artikel schwanken zwischen wissender Zustimmung und neidvollen Verweisen auf die guten Pensionsrechte „alter“ Univerträge.

Einmal fest zu halten, dass der Universitätsbetrieb stets ganz maßgeblich darauf setze, dass von ihrem Gegenstand begeisterte Akademiker gerne und für geringe oder gar keine Entschädigung ihr Wissen weitergeben, war wichtig.

Auch die stets prekären Vertragsverhältnisse am Beginn universitärer Karrieren gehören dazu. Ich selbst arbeitete die ersten 4 Jahre auf blind unterfertigten Karenzverträgen mit täglicher Kündbarkeit. Mir wurde der Zettel über meine Dienstzeiten schon mit der Versicherung überreicht dass man davon ausgeht, dass darüberhinaus selbstverständlich gratis zu arbeiten ist. Überstunden wurden weder monitiert noch bezahlt. Viel später bin ich dahinter gekommen, dass man jemanden anderen auf diese Ausbildungsstelle gemeldet hatte und sich so meine Ausbildungszeit verlängerte.

Und ich war kein Einzelfall!

In Wirklichkeit war das für uns auch kein Problem, denn Beruf war Hobby.

Erst als wir realisierten, dass wir von denen ausgenützt wurden, die sehr wohl mit unserer Arbeitsleistung Geld und (Publikations) Impact gemacht haben, fühlten wir uns mies.

Wenn nun die Erkenntnis Allgemeingut wurde, dass nur Wert hat was Geld bringt, darf man sich nicht wundern, dass es im System kracht.  Universitäre Verschulung benötigt noch mehr Lehrer als früher und die finden sich unter den augenblicklichen Rahmenbedingungen halt nicht.

Dozent heißt übrigens Lehrer! Professor heißt Bekenner!

In diesem Sinne ist Prof. Blum für seine Be- und Erkenntnisse zu danken.

Besser geht’s nicht

Im Standardforum schrieb ein „Gerhard Grabner“ am 16.12.2010 22:04

Den Markt als Allheilmittel für die Universitäten anzusehen, schließt darauf, dass der Verfasser nicht verstanden hat, was eine Universität im Kern ist: nämlich ein Diskurszusammenhang von Erkenntnissuchenden und keine Fabrik. Auch keine Berufsausbildung. Und ihre Gedeihen hängt ab: vom Willen der Gesellschaft, Wissenschaft zu finanzieren. Und von demokratischen Bedingungen statt Top-Down-Managment. Wer das nicht will soll die Unis abschaffen und Berufsausbildungsinstitutionen für die Industrie schaffen, von dieser bezahlen lassen und sie auch so nennen. Aber nicht Universität.

Ach tut das gut ….

http://derstandard.at/plink/1291455230164?sap=2&_pid=19227699#pid19227699

und immer wieda – PISA

Wozu die Aufregung, dass ein Großteil von uns nicht sinnverstehend lesen kann: Ist doch eine Alltagserfahrung!

Gebrauchsanweisungen
(auch die, die nicht direkt aus dem Südchinesischen übersetzt wurden)
Nachrichtensendungen
(wo eine Digiwand mit unnötigen Grafiken die Leute bei der Stange hält, die sonst nur Bahnhof verstehen würden)
Krone, Heute, Österreich et al.
(wo die Verkürzung auf den einfachen Hauptsatz manipulatives Programm ist)
Nintendeo, Wii, PS, X-Box, 3D Movie et al.
(wo der Schauwert den kargen Inhalt überdeckt)
Gesetzestexte
(OK, da das war unfair, ich weiß)

Die visuelle Reizüberflutung schärft vielleicht die Reaktionsfähigkeit, jedoch geht dies auf Kosten der wichtigsten Kulturtechnik des Menschens: 
Lesefähigkeit

Das Problem ist vor allem, dass der funktionelle Analphabetismus unserer Gesellschaft die Basis ihres Funktionierens entzieht:

Wozu verlangen Patientenanwälte Aufklärungsblätter, Beipacktexte und Reverse, wenn das der Patient sowieso nicht versteht.
Wieso machen wir Volksabstimmungen, Wahlen und Umfragen, wenn wir befürchten müssen, dass in Ermangelung des Verständnisses ohnehin nur randomisierte Antworten erhoben werden.

Nur machen wir es uns zu leicht, die Schuld hier nur in der Schule zu suchen. Die Diskussion sollte auf jene begrenzt werden, die selbst im letzten Monat mindestens ein Buch gelesen haben!

Ich darf mitreden ….

und noch was zur Schreibschwäche unserer Politik: http://www.youtube.com/watch?v=ZkscI8_2vqU

Wir zahlen bereits Studiengebühren!

Weshalb leiste ich Steuern und Abgaben an den Staat, wenn dieser glaubt das Recht zu haben mich erneut zur Kasse bitten zu dürfen, sollte ich von ihm eine Leistung benötigen.

Bronner zu den Krankenkassen: „Ja, aber in der Not wird auch etwas geleistet.“
Qualtinger: „Beiträge“

Unselbständig Erwerbstätige haben in Österreich eine der höchsten Abgabenquoten. Der Staat „schneidet“ durch seine Verbrauchsteuern, durch die Mineralölsteuern, bei der ORF-Gebühr, … mit, ohne dafür eine Leistung zu erbringen. Hier wird Verursacherprinzip und Zweckbindung negiert.

Ich finde das OK, wenn dafür Grundbedürfnisse abgedeckt werden. Auch die Frau Burgstaller hat – so wie ich – in einer Zeit studiert, wo sowohl Schulgelder in den „Mittelschulen“ als Vorlesungsgebühren an den Unis aus dem Topf bezahlt wurden, die wir mit unseren täglichen Abgaben und Steuern füllen.

Burgstallers Deal: Tausche die selbstverständliche Verpflichtung des Staates den Kindern seiner Steuerzahler eine Universität bereit zu stellen, gegen die selbstverständliche Verpflichtung ein optimales Schulwesen zur Verfügung zu stellen, ist möglicherweise politisch der einzige Weg da was weiter zu bringen, moralisch ist das nicht. Und klug auch nicht.

Bürger können doch nicht so blöd sein, dass sie es hinnehmen immer mehr für den Staat leisten zu müssen und immer weniger Leistungen von ihm zu bekommen, weil wir Banken retten mussten; denn der Staat sind wir. 
Leistet er nichts mehr für uns, dann sollten wir ihn uns auch nicht mehr leisten.

http://derstandard.at/1288659508935/derStandardat-Interview-Das-faellt-uns-allen-auf-den-Kopf

Studiengebühren:Fachhochschulen:Lehrwerkstätten:Klassenkampf

Die östterreichischen Universitäten haben ab 2013 einen Mehrbedarf von ca. 250 Mio Euro. http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3858&Alias=wzo&cob=524869

2009/10 studierten in Ö 332.624 Personen. http://www.statistik.at/web_de/statistiken/bildung_und_kultur/formales_bildungswesen/universitaeten_studium/021630.html

Das heißt, die Studiengebühren müssen pro Person 751,60 € betragen, wenn man glaubt, dass Studiengebühren das Finanzloch schliessen sollen. Aber Achtung: damit gibt’s noch keinen Seminar- oder Laborplatz, keinen Universitätslehrer mehr und weiterhin Stau bei den Prüfungsterminen.

Wo das hin führt, sieht man am schon weiterentwickelten neoliberalen Modell in UK, wo zuerst von den Konservativen, dann von Labour und nun wieder von den Konservativen die Studiengebühren auf 10 600 Euro erhöht wurden! 
http://www.monde-diplomatique.de/pm/2010/12/10.mondeText1.artikel,a0064.idx,23

Und übrigens, zahlen eigentlich all die Lehrlinge, die in staatlich unterstützten Lehrwerkstätten ausgebildet werden und somit der Wirtschaft das Geld für die Ausbildung ersparen, dafür auch Lehrgeld?

Wenn wir hier – völlig zu Recht argumentieren, dass das eine Investition in die Zukunft unserer Bürger ist, weshalb verlangen wir von jungen Menschen, die einen höheren Bildungsweg anstreben plötzlich, dass sie selbst dafür zahlen?

Beispiel gefällig? Während früher medizinisch technische Dienste in Schulen und dann Akademien ausgebildet wurden, die Spitälern angeschlossen waren und aus dem Gesundheitsbudget finanziert wurden, besuchen sie heute Fachhochschulen und müssen in zunehmendem Ausmaß für ihre Berufsausbildung selbst zahlen.

Fazit: Alles was über die (Aus)Bildung zum Hackler hinaus geht, soll sich der Bürger mehrfach bezahlen: mit Steuern der Eltern, Studiengebühren, Prüfungsgebühren und eigenen Steuern als Werkstudent.

Auch wenn das unglaublich retro klingt, das ist Klassenkampf von oben herab! Auch so unterbinde ich Wettbewerb!

 

Siehe auch: http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=32622

Written by medicus58

2. Mai 2011 at 11:50

Von Guttenberg zu Gio Hahn – Plagiate: Wer ist hier der Täter?

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Der wegen der Plagiatsvorwürfe zurückgetretene frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat in seiner Dissertation auch bei seinem Doktorvater Peter Häberle abgeschrieben. So finden sich in Guttenbergs Arbeit an zahlreichen Stellen Fußnoten, die wörtlich oder nur leicht verändert aus Häberles 1999 erschienenem Standardwerk „Europäische Verfassungslehre“ übernommen wurden. 
http://www.faz.net/s/Rub1ED0C280BBA14ACAB16800E2F760DF3E/Doc~E42D36899396B428891DEDE2FB47696AD~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Die Uni Wien hat Teile von Gio Hahns Dissertation von der Uni Zürich überprüfen lassen, das Gutachten wurde aber nicht veröffentlicht.
Hahn sagt, dass der Philosophieprofessor Peter Schulthess seine Arbeit geprüft habe. Schulthess liess gestern über die Pressestelle der Uni ausrichten, dass er nur die von Stefan Weber vorgebrachten Plagiatsvorwürfe 2007 in zwei Stellungnahmen bearbeitet habe und zum Schluss gekommen sei, dass kein Plagiat vorliege: «Andere Aspekte und Passagen von Johannes Hahns Dissertation waren nicht Gegenstand der Prüfung.» 
http://bazonline.ch/schweiz/standard/Universitaet-Zuerich-in-Plagiatsaffaere-verwickelt/story/13170819

Egal, ob Guttenberg einen Ghostwriter beschäftigt hat oder selbst so dumm kopiert hat, egal ob Hahn ein paar Gänsefüßchen absichtlich oder unabsichtlich vergessen hat, am Pranger steht auch eine Massenuniversität, deren Professoren nicht mehr auffällt, dass die von ihnen betreuten Arbeiten Mist waren. 

Wenn da manche Dutzende Hausarbeiten, Dissertationen und Habilitationen gleichzeitig betreuen, dann kann einem schon mal was durch die Lappen gehen, jedoch stellt das auch dieses System an den Pranger.

Kann man für die Honorare, die für eine bereute Disseration gezahlt werden eigentlich verlangen, dass das sorgfältig geprüft wird?

Ist der Druck zur Akademisierung (Akademische Ausbildung für Kindergärtner!) nicht so groß, dass da niemand so genau nachschauen möchte, wie deren Produktion in der Praxis abläuft?

Professor heißt zu Deutsch Bekenner!

Vielleicht sollten die betreuenden Professoren auch einmal bekennen, dass eine sorgfältige Prüfung von Dissertationen an Massenuniversitäten einfach nicht möglich ist.

Written by medicus58

9. März 2011 at 11:40

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