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Die Corona der Hysterie

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Die Gelbe Gefahr hat schon immer funktioniert. Ob ein japanisches AKW oder die chinesische Vogelgrippe, Im Zentrum, in der ZIB, ein türkiser Innenminister, dessen burgenländische Anhaltezentren dem Doskozil noch sprachloser als ohnehin in die Absolute geputscht haben, jede Menge Infektionsspezialisten, deren internistisches Sonderfach grad ausradiert wird, Krankenanstalten Direktoren, die mitten in der Grippesaison von Hunderten reservierbaren Betten sprechen, lauter Augenbrauen hochziehende Experten, die solange versichern, dass kein Grund zur Panik besteht, bis sie dadurch ausbricht.

An viralen Infekten kann man unter bestimmten Umständen sterben, ob es die „normale Grippe“ ist oder „die Rache der gesottenen Fledermaus„. Sehr wahrscheinlich ist das nicht, aber möglich. So wie am Herzinfarkt, an den Masern oder wenn einen der Blitz trifft.

Leben ist eine prinzipiell mit dem Tode endende Daseinsform, nur sollte es nicht zu früh, nicht zu fahrlässig oder zu leichtsinnig dazu kommen. Auch wenn wir irgendwann endlich die erste echte Corinavirusinfektion unter all den aus China eingeschleppten viralen Infekten identifizieren, sollten Sie Ruhe bewahren. Mit größter Wahrscheinlichkeit werden Sie das ebenso überleben wie Ihre letzte Sommergrippe oder den letztenWinterschnupfen.

Mehr Details hier: Link

Written by medicus58

28. Januar 2020 at 00:13

Veröffentlicht in Psychopathologie der Medizin

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Before we have been so rudely interupted

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Passwort

 

Sollte es dem geneigten Leser erleichternd aufgefallen sein, dass meinGesudere zuletzt nur spärlich in die Blogosphere gelangte, so steht das in gewissen Zusammenhang mit unserem heutigen Thema; will heissen,
aus der Erklärung basteln wir uns einen Blogbeitrag.

Den heutigen Titel borgte ich übrigens von William Connor, einem Journalisten des Daily Mirror, der nach Ende des Zweiten Weltkriegs seine Kolumne wieder mit den Worten aufnahm:
„As I was saying before I was so rudely interrupted, … 
[Wie ich sagte bevor ich so grob unterbrochen wurde, … ]“.

Keine Angst, meine Schreibpause begründet sich nicht durch den Krimkrieg V 2.0, über den sich nun alle zu wundern scheinen, nachdem sie die Ukraine tatkräftig in diese Lage gezerrt bzw. geschoben haben.

Es lag auch nicht an einer persönlichen Niederlage im aktuellen Krieg zwischen kleinen Erbsubstanzpartikel, vulgo Viren, und meinem Immunsystem, obwohl die aktuelle Grippewelle durchaus was damit zu tun hat, weil sie sämtliche Mitarbeiter, die an der Schnittstelle zwischen Patient und EDV agieren sollten, dahingerafft hat.

Nebbich, möge der gelernte Wiener nun greisenhaft grumbeln.
Es macht schon Freude sich gazellengleich über das eherne Alliterationsverbot  (im eigentlichen Sinn das Tautogramm-Verbot) der schreibenden Zunft hinwegzusetzen …
Krankenstände gab es doch schon immer und jemand anderer musste einspringen …

„Eh“, stimmt das EDV-gebrannte Kind, nur war das, wie so viel, halt früher einfacher …

Kommt nun ein Springer – i.d.R. eine Springerin, auf das vakante Feld(Anmeldeschalter für die Nicht-Initiierten), auf dem der Patient den EDV Systemen eines Krankenhauses nähergebracht werden soll, also seinee-card gesteckt und mit allerhand Zusatzinformationen, wie Überweiser, gewünschte Untersuchung, Kontaktperson inkl. Handynummer, … etc. „eingegeben“ werden soll, stellt sich heraus, dass das schlicht und einfach nicht geht …

Keine Frage, eine Berechtigung für das lokale EDV System lässt sich ja noch schnell irgendwo her besorgen, aber dann happert es an
den Berechtigungen für die entsprechenden Kostenstellen oder
an der Berechtigung für den elektronischen Anmeldekalender oder
an der Berechtigung für irgend eine andere Ecke von SAP, KIS, Impuls, RIS, LIS, PACS oder NIS …

Die Schlange wird größer, der Unmut verhält sich dazu exponentiell, bis man sich zum Äußersten entschliesst, zum Albtaum aller Krankenhaus-Informatiker:

Der Springer meldet sich mit fremdem User und Passwort an

und alle hoffen, dass die Grippewelle wieder vorbeigeht!

Medizinischer Rat für alle Vervirten

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Feuerwerk
Kaum irgendwer in meiner Umgebung kämpft nicht mit seinem Virus.
Das Husten, Schnupfen und heisere „Prosit“ all dieser vervirten, also vom Virus befallenen wird womöglich sogar die anlassbezogene Böllerei übertönen, jedenfalls aber die Festtagsfreude trüben.

Lassen Sie’s sich aber von Ihrem Medicus gesagt sein:

Wenn Sie heute nicht ganz fit sind, dann bleiben Sie im Bett und flößen sich statt Jahrgangschampagner lieber heißen Tee (ohne Rum) ein und feiern Ihr Neujahr einfach nach.

Vorschläge:

14.Jänner: Orthodoxes Neujahr
31. Jänner: Chinesisches Neujahr

21. März: Bahai-Kalender

und wenn’s mit der Genesung länger dauert, bleiben noch:

25. September: Jüdisches Neujahrsfest (Rosch ha-Schana)

25. Oktober: Muslimisches Neujahr (Fatih mouharram) 

Written by medicus58

31. Dezember 2013 at 07:33

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