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Covid-19, die neue Wiener Krankheit? Wie gut schlägt sich denn der Hacker?

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Ich weiß, treue Leser kann ich mit dem Studententeaser, was denn die Wiener Krankheit war (Spoiler: Schwindsucht wegen Tuberkulose), nicht mehr überraschen, aber gewisse Parallelen zu Covid sind unübersehbar.

Zur Jahrhundertwende lag die Sterblichkeitsquote (anderer Link) an dieser bakteriellen Erkrankung im ersten Bezirk bei ca. 10/1000 Bewohner, in manchen Arbeiterbezirken bei > 60/1000 Bewohnern.
Was in unserer Corona-Fixiertheit vergessen wird, sterben auch noch heute weltweit an dieser tödlichsten Infektionskrankheit der Welt jährlich 1,5 Millionen Menschen.
In Wien begann der Anatom, Eugeniker, Soziallamarckist und Stadtrat für Wohlfahrtswesen Julius Tandler  in den 1920er Jahren die Tuberkulose unter Einsatz von städtischen Budgetmitteln (während der Bund 1923 für Tuberkulosefürsorge nur 80.000 Schilling aufwendete, setzte die Gemeinde Wien eine Viertelmillion Schilling ein) systematisch zu bekämpfen. Inzwischen denkt wohl kaum jemand daran, dass die TBC einst weltweit als typisch für den schlechten Gesundheitszustand der Wiener galt.

Laut aktuellem Johns Hopkins Dashboard sind in etwas über einem Jahr der Sars Cov 2 Pandemie von den 102 Millionen gemeldeten Fällen 2,2 Millionen Menschen verstorben. Ob die Dunkelziffer bei der Tuberkulose und bei Covid-19 vergleichbar ist, darüber kann man wohl trefflich streiten.
Auch ob die mediale Aufmerksamkeit zwischen den einzelnen Infektionskrankheiten (Malaria 2019: rund 229 Millionen Fälle, eine halbe Million Tote, HIV 2019: 38 Millionen Erkrankte, trotz antiviraler Therapie fast 700.000 Tote, …) fair verteilt ist, soll hier nicht weiter verbreitet werden, weil eine medial und politisch sehr einseitig aufgeschreckte Bevölkerung sich dieser Diskussion seit Monaten verschließt.

Was hier etwas beleuchtet werden soll, ist die Frage, wie sich Wien im Vergleich mit anderen größeren Städten in der Pandemiebekämpfung so schlägt, wenn man ganz einfach Einwohnerzahl und Todesfälle in Relation setzt. Natürlich ist das ein sehr grobes Maß und die erhebbaren zahlen, selbst innerhalb der Länder differieren ganz gewaltig.
Es ist entgegen der landläufigen Meinung Großstädte wären die wahren Problemzonen aber vielleicht gar nicht so wichtig, was in den Ballungszentren so passiert. Bloomberg zeigte Ende Dezember Daten, dass in den USA gegen Jahresende mehr Menschen in kleinen Städen und am Land an Covid versterben, als in den großen Städten. Auch in Österreich wird immer wieder darauf verwiesen, dass sich die Inzidenzen in Wien viel besser entwickeln, als im Westen. Wirkt da der bärbeißige Stadtrat Wunder?

Vergleichen wir also wie sich Wien (im Vergleich zu anderen Großstädten, mit den jeweils aktuell verfügbaren Daten) in der Sars Cov2 Pandemie hält. Die Zahlen sind oft unterschiedlich und es lassen sich (Paris, Rom) nicht immer Zahlen ausschließlich für den dicht verbauten Bereich finden. Jedenfalls haben wir augenblicklich (Ende Jänner 21; Ratio = Todesfälle in % Einwohner) in

Regiao de Lisboa, ca 2,8 Millionen Einwohner, 1751 Todesfälle, Ratio: 0,06
Berlin, ca. 3,8 Millionen Einwohner, 2,195 Todesfälle, Ratio: 0,06
Amsterdam, ca 873.000 Einwohner, 604 Todesfälle, Ratio: 0,07

Wien, ca. 1,9 Millionen Einwohner, 1.427 Todesfälle, Ratio: 0,075

Rom (Regio Latium) , ca 5,9 Millionen Einwohner, 4918 Todesfälle, Ration: 0,08
Bern, ca. 1,0 Millionen Einwohner, 918 Todesfälle, Ratio: 0,09
Paris/Île-de-France, ca. 12,2 Millionen Einwohner, 13.244 Todesfälle, Ratio: 0,11
London, ca. 9,3 Millionen Einwohner, 12.677 Todesfälle, Ratio: 0,13
Madrid, ca. 6,7 Millionen Einwohner, 12.535 Todesfälle, Ratio: 0,19
Stockholms Län, ca. 950.000 Einwohner, 2.400 Todesfälle, Ratio: 0,25
New York City, ca. 8,4 Millionen, 26.763 Todesfälle, Ratio: 0,31

Überfliegt man die Beispiele, war schwierig genug diese zusammen zu suchen, fällt das Semesterzeugnis für das Wiener Gesundheitssystem nicht schlecht, aber vielleicht auch nicht so überragend aus, wie man es vielleicht angesichts der vielen Initiativen erwarten könnte.
Aber über dem Schnitt liegt es allemal.

Written by medicus58

30. Januar 2021 at 20:31

Veröffentlicht in Gesundheitssystem

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Stadt Wien/KAV übernahm schon längst die Aufgaben der Krankenkasse, nun zahlen sich auch noch dafür

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Die Ambulanzen der Krankenhäuser sind seit Jahren überfüllt, weil die für die extramurale Versorgung zuständigen Krankenkassen ihren Job nicht machen, die Kassenverträge limitieren, die Tarife lächerlich gering halten und Arbeitsbedingungen so mies machten, dass sich niemand mehr findet unter diesen Bedingungen arbeiten zu wollen, was sich aus Sicht der Krankenversicherungen kostendämpfend auswirkt.

Die permissive Haltung den Wahlärzten gegenüber hat den Kassen noch mehr Geld gespart, das sie maximal 80% der normalen Tarife für eine i.d.R. zeitaufwendigere Leistungserbringung zahlen. Den Rest und mehr zahlen die Versicherten.

Wir sehen, dass in diesem Spiel immer die Pflichtversicherten die Geschädigten sind, entweder als Versicherte, als Selbstzahler oder als Steuerzahler.

Die 22 Millionen Euros, die Anfang Dezember von der Landeszielsteuerungskommission für Investitionen im niedergelassenen Bereich beschlossen worden und laut Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker u.a. in 16 neue medizinische Zentren in der Nähe und zur Entlasstung von Krankenhäusern fließen sollen, ist eigentlich ein alter Hut. So ein Gebäude hat man schon vor das KH Nord gestellt.

Laut Medienberichten werden dies gerade die beiden „Player“ umsetzen, Ärztekammer und Gebietskrankenkasse, die seit Jahren für die unzulängliche extramurale Versorgung verantwortlich sind, umsetzen. Well, done.

Jetzt kräht eh kein Hahn mehr danach, insbesondere wie man die fehlenden Mitarbeiter (Ärzte und Pflege) auftreiben kann, wie sich das mit den bestehenden Tarifen finanzieren lassen soll, wenn die 22 Mille alle sind und vor allem, weshalb das die Krankenhäuser entlasten soll.

Die in diesen Modellen immer angesprochene „enge Zusammenarbeit mit den Spitälern“ lässt Böses ahnen. Und wenn man in Ermangelung rekrutierbaren Personals sich dieses aus den Spitälern besorgen will, so wie im Wiener Rettungswesen, dann kann man den „Wiener Gesundheitsverbund“ 2020 gleich in einem Aufwaschen in Schilda m.b.H. umbenennen.

Vielleicht ist es doch ein größeres Problem, dass die politische Farbe einer Landesregierung meist auch jene der Krankenkasse ist.

Written by medicus58

27. Dezember 2019 at 20:39

Personen kommen und gehen, was bleibt ist der Stil im KAV

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Vor vier Jahren haben wir hier unter dem Titel So funktioniert die Generaldirektion des KAV: Chronik der Unwahrheiten Kritik geübt.

War damals eine turbulente Zeit und die wesentlichen Mitspieler haben sich seither verlaufen, nur hat sich was geändert?

17.6.2019 Presse Wilhelminenspital: FPÖ fordert Rücktritt von KAV-Chefin
Erweiterung der Notaufnahme kann aus Personalmangel nicht in Betrieb gehen

27.9.2019 Kurier Krankenhaus Nord: „Von einem Vollbetrieb kann keine Rede sein“
Zwei OP-Säle wegen Personalmangels gesperrt.

26.11.2019 Gibt es im KH Nord einen akuten Ärztemangel?
Herwig Wetzlinger (AKH/KAV Direktor; Wer ist denn der Wetzlinger? ):
Dass wir bei den Ärzten einen Personalnotstand haben, ist schlichtweg falsch! …. Fakt ist, dass von 440 Stellen aktuell 20 nicht besetzt sind.

8.12.2019 Krone: Am Montag werden die Mitarbeiter ihre Arbeit niederlegen und eine Dienststellenversammlung abhalten. Damit soll dem Vernehmen nach neben der knappen Personalsituation auch gegen bauliche Probleme und mangelnde Einschulungen protestiert werden. 

9.12.2019 Prozesse evaluiert
70 neue Dienstposten im Krankenhaus Nord

14.12.19 KAV-Direktorin im Talk
Proteste im KH Nord „ganz normaler Prozess“ Wir haben am Montag 70 neue Dienstposten für Pflege, Medizin und Schreibkräfte angewiesen.

15.12.19 Die Presse: „Idioten“, „Tabubruch“: Gesundheits­stadtrat und Ärztekammer­präsident im Infight
Seit der Eröffnung des KH Nord im Sommer vergeht kaum eine Woche, in der Ärzte und Pfleger nicht auf den Personalmangel hinweisen. Sie, Herr Hacker, sprechen dennoch von einem „fulminanten Start“…

Peter Hacker:
 Und dabei bleibe ich auch …. Die Übersiedlung in die Klinik Floridsdorf war eine Meisterleistung des Krankenanstaltenverbundes. Das Herunterfahren des Äquivalents eines ganzen Spitals haben wir in der Gesundheitsversorgung der Stadt nicht gespürt. Diese großartige Leistung der Mitarbeiter sollte auch die Ärztekammer anerkennen, anstatt ihnen auf riesigen dunklen Plakaten auszurichten, was für Idioten sie sind.

Jetzt finden sind natürlich auch die Kritiker nicht ausschließlich von heeren Motiven bewegt und schreiben eben brav, was ihnen befreundete Oppositionspolitiker so einflüstern. Über vielleicht eben so große Probleme im Gesundheitsproblem anderer Bundesländer liest man deutlich weniger, nur entsprechen die aufgezeigten Probleme durchaus den Fakten. In der Wiener Gesundheitspolitik und im KAV Management hat man aber noch immer nicht gelernt damit konstruktiv um zu gehen.

Nichts hat sich am inadäquaten Konstanzverhalten geändert:

Ableugnen – partiell Nachgeben – Anpflaumen

Link: Addendum Hausgemachter Personalmangel

Written by medicus58

19. Dezember 2019 at 18:04

Bald gibt es 407 Mediziner mehr in Wien und alle heißen Watzlawick

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More of the same,

mit anderen Worten einer nicht funktionierenden Strategie durch vermehrte Anstrengung doch noch zum Durchbruch zu verhelfen.

Paul Watzlawick hat diesen Fehler schon in Change. Principles of Problem Formation and Problem Resolution vor einem halben Jahrhundert beschrieben, im Wiener Rathaus scheint man das aber noch immer nicht zu realisieren.

Gerade drückt mir nämlich ein Krone-Verkäufer dieses Extrablatt für angebliche 50 Cent ungefragt und gratis in die Hand, und nach Adabei Schleim über Dancing Stars und Phantomwelpen lese ich, dass Wien mit 407 zusätzlichen Medizinern und 30 Primärversorgungszentren nahezu überschwemmt werden soll.

Dabei verrät die Krone ihren Lesern gar nicht, dass zu den AMAs (also eine Art Praktikerordination des Ärztefunks) bald auch noch EVAs (auch so was ähnliches) dazu kommen.

Einen Haken hat das aber für alle, die die über Jahrzehnte aufgebauten Defizite der extramurale Versorgung jetzt ausbaden:

Die Ärzteschwemme ist für 2025 angekündigt, d. h. die meisten dieser Retter aus der Not sind aktuell gerade dabei ihr Studium abzuschließen und wurden durch Aufnahmetest vor einigen Jahren numerisch so selektiert, dass sie bei niedriger drop out rate gerade den zu ihrem Studienbeginn für notwendig erachteten Bedarf abdecken können.

Auch wie die Anzahl der Primärversorgungszentren in 6 Jahren ver-15-facht werden soll, wenn man es aktuell grad bei Nachsicht aller Taxen zu 2 gebracht hat, bleibt auch offen.

Eines ist aber gewiss, das Papier auf dem das alles gedruckt wurde, wird bis zur Erfüllung all dieser Versprechungen noch sehr oft bedruckt oder überhaupt einem noch intimeren Gebrauch zugeführt werden.

Written by medicus58

20. März 2019 at 18:01

Wer is a berühmter Arzt, a Chirurg

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Als der Wiener Gesundheitsstadtrat Hacker einen Runden Tisch über die geplante Verkürzung der Ruhezeit nach ärztlichen Bereitschaftsdiensten verlangte, unterstrich er seine Forderung mit dem Nachsatz, dass „niemand einen unausgeschlafenen Mitarbeiter im Operationssaal haben“ wolle.

Als Meister der verkürzten Botschaft wandelte er auf Qualtingers vulgo Herrn Travniceks Spuren, der auf der Suche nach kompetenter ärztlichen Hilfe den im Titel angeführten Sager schmiss.

Ungeachtet der Frage, weshalb gerade die ärztliche Leistung auf Abruf vorgehalten werden soll und nicht auch die der Stadt Feuerwache oder anderer oft akut erforderlicher Dienstleistungen, zeigt die Wortspende eine sagenhaft verkürzte Sicht der Krankenversorgung.

Keine Frage, wer einmal des nächtens stundenlang in einem Operationssaal arbeiten (im Fall ihres Medicus „Hakenhalten“) musste, weiß um die körperliche Anstrengung mancher operativer Dienstleistungen. Nur ist es nicht extrem dilettantisch die (Akut Medizin) auf den Operateur und bestenfalls noch die OP Schwester zu reduzieren?

Vor dem Hautschnitt steht die Indikation steht die Indikation und die wird primär vom Portier gestellt, der den Patienten einmal auf die richtige Stelle schickt, wo es keine Notaufnahme gibt, oder der Triageschwester, dem Aufnahmearzt, oder dem Sanitäter, Haus– oder Notarzt gestellt.

Irgendjemand trifft die Entscheidung ob das akute Abdomen vielleicht eine Eileiterschwangerschaft, ein Darminfarkt, eine Pankreatitis oder überhaupt kein akutes Abdomen ist.

Und wenn das schon im OP endet, dann sollten auch alle andere Berufe leidlich ausgeschlafen sein, vom Träger bis zum Anästhesisten.

Keine Frage, ein falscher Schnitt und ein unausgeschlafenen Operateur kann einen in wenigen Augenblicken umbringen. Ein überlastet und damit falsch entscheidender Hausarzt kann in einer Stunde das Leben mehrere Patienten gefährden, ebenso wie ein fehlerhaft arbeitender Radiologie, Pathologie (hinter dem Mikroskop), Labormediziner (der ein falsches automatisch erstelltes Differentialblutbild durchwinkt) und viele andere. Medizin ist Teamwork und die Kette reißt am schwächsten Glied.

So dumm die Fokussierung auf den Chirurgen schon immer war, so sehr hat sie sich verhärtet in einer industriellen Sicht auf die Medizin, die das schätzt, was zählbar, scheinbar spektakulär und technisch aufwendig scheint.

Niemand würde vor Gericht mit einem übernachtigen Staranwalt gehen wollen, aber er würde auch vetlieten, wenn der Konzipient nicht ausgeschlafen war.

Written by medicus58

22. Januar 2019 at 19:31

Hackordnung

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2016 suchte Noch-BGM Häupl wieder dringend Personal für das Wiener Gesundheitswesen und streute dem Zilk’schen Erbstück Peter Hacker rote Rosen, pardon rote Nelken, von wegen Topmanager und so.  KAV-Generaldirektor oder Gesundheitsstadtrat, da wäre alles drinnen meinte Die Presse zu wissen: Wiener Postenkarussell: Hacker auf Weg nach oben

Immerhin war ihm (dem Vernehmen nach) bereits 2004 das Gesundheitsressort angeboten worden, nach der Ablöse von Elisabeth Pittermann. Damals soll Hacker aber abgelehnt haben, weil er sich mehr als Manager denn als Politiker sieht.

Im Jänner 2017 konnten Sie hier lesen, dass der Herr über große Teile des Wiener Sozialbudgets dieses lieber weiterhin außerhalb des medialen Scheinwerferlichts verteilen wollte und somit blieb was er war:
Herr über den unter seiner Führung rasant angewachsenen Fond Soziales Wien.

Wenn DIE Hackn nicht einmal der Hacker will !?!

Nun aber scheint die Stunde geschlagen zu haben, in der die Stadtpartei Gehorsam einfordert für die bisherige Karriere:
There is no free lunch.

Die meisten aktuellen Presseportraits erinnern nur an Hackers Funktionen als Drogenkoordinator (1992-2003) und Flüchtlingskoordinator (ab 2015) und erwähnen nur beiläufig die über eineinhalb Milliarden Euro, über deren Verwendung Hacker entscheiden konnte. Das wenigste leistet der FSW selbst, er ist vielmehr das Füllhorn an dem die zahnlosen Einrichtungen hängen, die dann die eigentliche Sozialarbeit leisten. Hier zu entscheiden, wer was bekommt ist schon was.

Der FSW hat weniger als 800 Mitarbeiter, von denen (Hallo, KAV) 2016 gerade mal noch 20% bei der Stadt Wien angestellt waren: https://2016.fsw.at/uploads/2016/downloads/FSW_Zahlen_2016.pdf

Hacker hätte sich wohl gut mit GD Janßen und seinem Stv. Thomas Balázs verstanden, die ja auch stets von „Leistungen, die man zukaufen muss“ schwärmten, weil ja ein riesiges Spital z.B. keinen eigenen Tischler mehr braucht, der rasch einmal einen kaputten Sessel repariert, wenn man ja dafür auch Leistungen ausschreiben kann …. Auf die Kernkompetenz beschränken und entscheiden wer dran kommt:
Der Teufelskreis der Auslagerung – oder wie macht man Cash?

Richtig spanned wird es aber nun in der Gangbetten-Frage, denn ein Dauerbrenner dieser Stadt war, dass in der Vergangenheit viele Akutbetten mit Patienten belegt sind, die schon längst in eine Pflegeeinrichtung überstellt werden konnten,
deren „pro curatio“ Antrag aber im Fond Soziales Wien „abliegt“, der wieder ein Bett in einer der vielen Einrichtungen zuteilt.
Einen besonderen Schachzug leistete man sich dort, als Kritik an den Wartezeiten laut wurde, in dem man nicht die Zeit zwischen Posteingang und Zuweisung als „Wartezeit“ berechnete, sondern erst ab dem Zeitpunkt die Uhr tickte, da der betreffende Akt erstmals bearbeitet wurde …

Eigentlich keine schlechte Idee von Bald-BGM Ludwig nun den ehemaligen FSW-Chef zum „Manager, nicht Politiker“ beider Einrichtungen zu machen, des KAV mit seinen Pflegeheimen und des FSW.
Ist eine sportliche Leistung, die Hacker da bringen muss, aber die Agenden Sport hat er eh auch noch bekommen…

Written by medicus58

16. Mai 2018 at 19:54

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