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Erbsünde Lockdown oder das Werk Gottes und Kurz’ens Beitrag

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So schön war es geworden, das Paradies, nur Adam und Eva mussten von den Äpfeln naschen und Gott erzürnen. Aus war es mit der Güte und die beiden Nackerpatzln waren draußen:

Der Lockout als Strafe Gottes.

Wer kein Paradies geschaffen hat, der kann auch niemanden aussperren, ihm bleibt nur das Einsperren, der Lockdown.

Wenn die Massen den Tiroler Adler die würdevoll Schisaison zu Weihnachten verschissen hat, weil er den Tests die Massen verweigert hat, den straft der Kurzzeit Gott mit Lockdown.

Vor Ablaufzeit der millionenhaft und überteuert gekauften AG-Tests, haben die Massentests 2021 ein Erfolg zu werden. Dafür kann man den Handel schon mal zu sperren, der an den postweihnachtlichen Umtauschorgien ohnehin nix mehr verdient.

So nebenher gibt uns der Werktätige auf Gottes Erdboden, unser gesalbten Kanzler, auch gleichmal einen Vorgeschmack was uns blüht, wenn wir die teuer eingekauft Impfungen auch so schmählich verweigern, wie die nasalen Schwangerschaftstest.

Das Opus Dei im Vorzimmer der Macht weiß, was schmerzhafte Buße für ein Wohlgefühl auszulösen vermag und so nebenher winkt eine Schisaison in den Semesterferien, wenn die Zahlen Lockdown bedingt weiter fallen. Ja, und wenn nicht, dann eben der nächste Lockdown für die Auferstehung zu Ostern.

Klar, man könnte mal eine extramurale Versorgung ernsthaft aber nicht lebensbedrohlich Erkrankte aufstellen, man könnte ein intelligentes Schulkonzept implementieren, um nicht ein weiteres Jahr im Bildungslockdown verbringen. Man könnte, wenn man wollte, doch das würde alles das Grand Design stören.

Massentests zur Verbesserung des Seelenzustandes

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Gute Kommunikation holt die Leute ab wo sie stehen, die Selbstbeweihräucherung des Bundesmaturanten, der offenkundig für alle überraschend Massentests am Ende von Herbstferien (=Schulschließungen), Lockdown light und Lockdown hart angekündigt hat, holt die Menschen offenkundig nicht ab und brachte nicht zu den Teststrassen.

Aktuell liegen die gefundenen Positivraten mit zT deutlich unter einem Prozent und somit drastisch unter dem statistisch (ungebiaste Probanden Selektion, PCR basiert) aussagekräftigen Ergebnis der letzten Dunkelziffer Studie, die 3,1% Positivrate unter den >16-Jährigen fand.

Auf Grund früherer eigener Studien zu Blutdruck- und Blutfett-Screenings bin ich mir ja völlig sicher, dass freiwillige Screening Angebote immer die Falschen erreichen. Die Kurz’schen Massentests sind Geldverschwendung und auch nicht die vom Wiener Gesundheitsstadtrat Hacker erhofften Seelentröster, weil zuerst nur die Ängstlichen mit niedriger Vortestwahrscheinlichkeit kommen, die – zu Recht, weil Momentaufnahme – nach kurzem Aufatmen wieder Angst entwickeln werden. Die Angst wird aber dann größer werden, denn es kommt zu einem Teufelskreis, einer selbsterfüllenden Prophezeiung: Das Unterbewusstsein hat gelernt, dass die Gefahr ja wirklich groß sein muss, weil sonst würde man ja nicht mit großem Aufwand Massentests veranstalten.

Theoretisch könnte man die Ergebnisse, die schließlich mit AG Schnelltesten erhoben wurden, die erst bei höherer Viruslast positiv werden, auch als Beweis für die für klinische Belange zu hohe Sensitivität der PCRs sehen.

Aber offenkundig nicht als Ordinarius für Labormedizin, der im Kurier zitiert wird: Viele Positivtests könnten noch negativ werden (Ossi, Ossi, hoffentlich wurdest Du falsch zitiert)

Auch Rendi-Wagner Vorschlag für zweimalige Heimtests pro Woche wirkt vor diesem Hintergrund als sinnbefreiter Aktionismus in einem Land das ohnehin jeden, den es kriegen könnte testet.

In den elektronischen Krankenakten findet man bei chronisch Kranken inzwischen leichter einen SarsCov2 Test als ein aktuelles Blutbild.

Beide Aussagen legitimieren die Kurz-sichtige PR-Maßnahme, mit der er wieder die Lufthoheit erreicht hat und für deren Scheitern (in Wien) natürlich das Land und nicht der Kanzler Schuld sein wird.

Was auch immer hinter der praktizierten Teststrategie dieses Landes steckt, sinnvoll im Sinne einer Kosten effizienten Eindämmung des Infektionsgeschehens und einer bestmöglichen Versorgung schwerer und schwerst Erkrankten ist das alles nicht.

Mit dem Geld, das da an die Labormedizin rausgepulvert wird, wäre eine engmaschige, ambulante Versorgung der Erkrankten zu Entlastung des stationäre Arms des Gesundheitssystems finanzierbar und käme bei den Kranken (Covid und Seelentrost) an und nicht bei Gesunden, die Seelentrost benötigen, weil sie als Kollateralschäden einer PR-getriebenen Politik billigend in Kauf genommen wurden.

Written by medicus58

6. Dezember 2020 at 12:06

Ein Bild sagt mehr über die Krisen Tauglichkeit dieser Regierung als Tausend Pressekonferenzen

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Wenige Stunden nach Inbetriebnahme und eineinhalb Tage vor Beginn der Massentests in Wien, war der Server down.

Dem Kurier schwankte ein Hacker Angriff u/o ein Datenleak, abends war die Seite wieder online und die Verantwortlichen konnten sich den Breakdown selbst nicht erklären.

Sollte ich wieder daran erinnern, dass ich hier seit Jahren anprangern, dass die EDV (Elga) im Gesundheitswesen krank ist? Nein, eh schon egal, ist eh jedem wurscht.

Written by medicus58

2. Dezember 2020 at 18:44

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