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Das Interesse an der Ärztekammerwahl Wien: eine Randnotiz

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Bis (Sorry, „nicht heute“, der Beitrag wurde irrtümlich zu früh freigeschaltet), wenige Tage vor Ende der Briefwahlmöglichkeit, erreichten die Beiträge zur kommenden Kammerwahl auf diesem Blog in Wien 2000 Zugriffe.
Bei rund 12.000 (sorry. bei der Veröffentlichung stand da irrtümlich 5000) Wahlberechtigten, von denen höchstwahrscheinlich nur etwa die Hälfte von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und davon fast alle via Briefwahl, ist das auf den ersten Blick nicht so übel, insbesondere wenn man sich vor Augen führt, dass dieser Blog zuletzt weder auf der Facebook-Gruppe der Wiener Ärzte im Google Mittelbauforum geteilt wurde, da sich (ebenfalls kandidierende) WebmasterInnen dagegen ausgesprochen haben.

Jedenfalls ist das bedeutend mehr Interesse, als der Live-Stream der selbsternannten „Elefantenrunde“ auf Youtube entfachen konnte, der es bis heute nicht mal auf 500 Aufrufe gebracht hat. Dazu kommen noch etwa 100 Zuhörer, die die Diskussion direkt in der Kammer verfolgten.

So nach der (Brief-)wahl und vor dem großen Postenschacher sei mir doch an die Entscheidungsträger die Frage erlaubt, ob das Informationsbedürfnis von Wiener Ärztinnen und Ärzten nicht doch etwas angefacht worden wäre, hätten diese Beiträge Eingang in besagte Foren gefunden, oder wollte man ganz bewusst die Information ausschließlich aus eigenem Munde und mittels Spam-Mails unter das Wahlvolk bringen und findet das alles ohnehin ganz OK ….

PS: Bitte, die Korrekturen vom 20.3. zu beachten ….

Written by medicus58

19. März 2017 at 00:01

Ärzte unter Generalverdacht

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Piss in a cup

Ein absurder Fund auf Youtube: http://youtu.be/ENR9jAABiys/

PEE in the CUP The Musical (Part 1)

Gut gemacht, amüsant, aber letztendlich erschreckend, was vom Grundvertrauen in uns Ärzte geblieben ist, wenn man (offfensichtlich in den USA) einen regelmäßigen Drogentest von Ärzten verlangt.

Ungelenk und vielleicht für viele oft zu polemisch wird das hier ja versucht, aber es wäre an der Zeit, dass die Ärzteschaft (in all ihren Facetten) mehr die Kommunikation mit „dem Rest der Welt“ sucht, um klar zu machen, dass es sich letztendlich bei dieser Berufsgruppe um ein weitgehend typisches Sample der Gesamtbevölkerung handelt.

Aber vielleicht ist es das, was dieser Spot uns sagen will?!?

Wo ist mein Pissbecher?

Written by medicus58

12. Oktober 2013 at 10:57

Wie praktisch ist doch so ein Prophet … Verdammt weshalb habe ich keinen

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Irgenwie dumm, dass ich keinen Propheten habe.
Sonst könnte ich, wenn IRGENDWER ihn verhöhnt, IRGENDWEN ANDEREN erschlagen….

Diesmal waren es keine Karikaturen (http://de.wikipedia.org/wiki/Mohammed-Karikaturen) in einem, dem Rest der Welt weitgehend unbekannten kleinen europäischen Land sondern ein dümmliches, offenbar zur gezielten Provokation auf Youtube gestellter Trailer, der „empört„.
Wie bestellt brüllen Menschen (meist Männer) in willfährig herbeigeholte Kameras und Mikros, dass sie nicht zulassen, dass man ihr Allerheiligstes  verunglimpft und ziehen brandschatzend durch ihre nächste Umgebung. Die Kollateralschäden, also die bei solchen Unruhen getöteten Menschen feuern die Aufregung weiter an und sorgen dafür, dass die ursprünglichen Fragen völlig aus den Augen verloren werden:

Das Grund- und Menschenrecht der Religionsfreiheit wird immer nur in seiner POSITIVEN Definition, also dem Recht eine Religion haben und ausüben zu dürfen eingefordert. Der Verzicht auf seine NEGATIVE Definition, also auch ein Recht darauf zu haben, persönlich KEINER Religion nachzulaufen, wird von „den Religiösen“ jedwelcher Art nur allzu gerne verleugnet. Von „Offenheit“ ist da bald nichts mehr zu spüren (vergl.: http://wp.me/p1kfuX-jv).

Wie wir erst kürzlich von der Kopftuch- bis zur Vorhautdebatte erlebt haben (https://medicus58.wordpress.com/2012/07/01/zuerst-das-kopftuch-und-jetzt-die-vorhaut-fur-eine-sakulare-diskussion/), wird das Primat der positiven Religionsfreiheit über jedwelche andere Erkenntnis der europäischen Geistensentwicklung seit der Aufklärung eingefordert und, das ist für mich der Punkt:
von den Abrahamitischen Religionen wird kein Gedanke darauf verwendet, wie sehr ihr Postulat, dass jeder, der sich nicht hrem Denken beugt:
missioniert und gebenenfalls erschlagen gehört,
den zweiten Teil der allen Menschen zustehenden „Religionsfreiheit“ aushöhlt.

Selbst in den Ländern, wo diese nicht mehr so einfach geduldet wird, besteht seltene Einigkeit zwischen all den „Auserwählten„, „Erleuchteten“ und „Gläubigen„, dass alle anderen
„eben noch nicht erleuchtet“ aber so sicher wie das Amen in ihren Gebeten: „Verdammt wären.

Hat sich schon irgendwer einmal Gedanken gemacht,
dass diese Vorverurteilung, halt ein bißchen zurück geblieben zu sein,
sich dem jeweiligen Gott als minderwertig erwiesen zu haben,
jedenfalls aber für das Jenseits die „Arschkarte“ gezogen zu haben,
einer durchaus den Karikaturen und Videos vergleichbare Beleidigung darstellt?

Natürlich könnte man antworten, dass man sich als „Ungläubiger“ doch nicht beleidigt fühlen kann, wenn einem der Eintritt ins „Paradies“ verweigert wird, an das man ohnehin nicht glaubt,
aber genauso könnte man doch antworten, dass sich der, der sich „der allumfassenden Größe seines Gottes sicher ist“, durch ein blödes Amateurvideo nicht aus der Ruhe bringen liesse, oder?

Written by medicus58

16. September 2012 at 16:06

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