Sprechstunde

über alles was uns krank macht

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Die Büchse der Telekommunikation

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Telekom

 

Kaum haben sich im Kleinlabor Österreich die Hechte wieder gegenseitig etwas abgebissen, also Orange aufgeteilt, vermeldet der Standard auch für Europa neue Fusionspläne im Telekombereich.
Telekom-Fusionskarussell kommt wieder in Gang
http://derstandard.at/1388514312968/Telekom-Fusionskarussell-kommt-wieder-in-Gang

Mehr Glasfaser braucht das Land, LTE statt G3, immer schneller immer breiter, weil eh schon wissen:
Die Konkurrenz schläft nicht, sie kommuniziert.

Jetzt lehnen wir uns in unserem Zukunftspessimismus einmal bequem zurück,
überhören das Gesudere, dass diese Einzelbeobachtungen ja nichts über das große Ganze aussagen und machen einen
telekommunikativen Monatsrückblick:

Seit der Fusion zwischen Orange und Drei, erklärt mir meine ehemalige One SIM nahezu stündlich, dass ich im Ausland bind, der Kurzschluss des Handys wenn es roamt.
Warum? Weil es plötzlich zwei (!) Orange-Netze vorfindet, wo ehemals nur eines existierte, aber sich auch gern mal in das Drei Netz einbucht, wenn die Orangen grad wieder mal weit weg vom Baum- oder sollte ich sagen Mast? – fielen.

Ähnliches spielt sich übrigens auch bei YESS ab, das nunmehr zu A1gehört und ständig zwischen diesen beiden Netzen pendelt.

Von dritter Seite vernimmt man von einem seit Wochen laufenden Kampf mit A1, das den E-Mailverkehr zu einzelnen Homeoffices nicht hinkriegt.
Dann haben manche Firmen ein Problem mit dem Jahresabschluss, weil es die ERSTE BANK offenbar nicht schaffte den aktuellen Kontostand elektronisch zu übermitteln. Dabei glaubte man, dass nur die BANK AUSTRIA mit ihrem Onlinbanking so ihre Probleme hatte.

Eine Online Ersatzteilbestellung bei der Firma, die vor 12 Jahren meinen Kühlschrank hergestellt hat, kostete mich gerade eine halbe Stunde, weil die Explosionzeichnung auf der Homepage nicht zu vergrößern war, so dass ich zwar nun einen Schalter bestellt habe, aber bis zur Lieferung in einigen Tagen unklar bleiben wird, ob es der richtige war …

Mein Handy hat ungefragt sein Betriebssystem upgedatet, so dass die Farben meines Kalender nun eher an Erbrochenes als an noch zu Erledigendes erinnert. Mir zwar egal aber sich ein absehbarer Frust für den Nachwuchs, für den die Wellenbildung beim Entsperren des Startbildschirms ein wesentliches Kauf- (eigentlich natürlich ein wesentliches Geschenk-) Argument war, dass auch dieses Feature in der neuen Version verschwunden ist …

OK, lauter Einzelbeobachtungen, aber alle in den letzten zwei Wochen erlebt.

Bei aller digitalen Euphorie sollten wir uns doch langsam die Frage stellen, wie weit wir die schöne Glitzerwelt der Online Shooter in ihrer derzeitigen Unausgereiftheit noch in unser reales Leben lassen.
Oder versuchen Sie es sich vorzustellen, wenn man vor 30 Jahren jedem Telefonbesitzer in vierteljährlichem Abstand erklärt hätte, dass man die Wählscheibe seines Apparates austauschen muss und ihn dabei gleichzeitig umzufärben hat, damit er weiter funktioniert …

Vergleiche auch: Zeichen an der Wand
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=48811

Written by medicus58

2. Januar 2014 at 13:11

Gesundheitsziele oder was die Telekom mit der Gesundheitsreform zu tun hat

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A1Medizin
Unser, nach Selbstdefinition „einzige unabhängige österreichische Gesundheitsökonom„, Ernest Pichlbauer, überschüttet uns dzt. auf seinem Blog (http://www.rezeptblog.at/) in der Wiener Zeitung und Ärztezeitung mit Vorschlägen, wie die Konzepte der aktuellen Gesundheitsreform mit Zahlen zu füllen sind.

Mit beachtlichem Fleiß wird hier Schritt für Schritt das gesamte Krankheitsspektrum abgearbeitet:

„Konkretisierung der Gesundheitsreform – COPD“
http://www.rezeptblog.at/konkretisierung-der-gesundheitsreform-copd/

„Konkretisierung der Gesundheitsreform – chronisch entzündliche Darmerkrankungen“
http://www.rezeptblog.at/konkretisierung-der-gesundheitsreform-chronisch-entzundliche-darmerkrankungen/

„Die Konkretisierung der Gesundheitsreform – Diabetes“
http://www.rezeptblog.at/die-konkretisierung-der-gesundheitsreform-diabetes/

Das Prinzip ist ziemlich einheitlich und orietiert sich an der Grundphilosophie des Gesetzgebers, so dass er sich sicher gern des hier vorgerechneten Glasperlenspiels (Hermann Hesse) bedienen wird:

Regionalisierung in die Versorgungsregionen des ÖSG

Weg von der Institutionenorietierung (KH, Ordi) hin zu Best Point of Care

Letztendlich eine Finanzierung, die an die Erfüllung numerischer Zielvorgaben gebunden ist.

Dazwischen ein bißchen epidemiologischer Zahlenspielerei
ein paar meßbare Ziele (weniger Spitalsaufnahmen, mehr Hausarzt, eh klar)
und der Wunsch nach „Bundeszielsteuerungwer, was, wo, wann, an wem zu tun hat unter Aussparung wer das zahlt und ob alle Beteiligten (Patienten!) da mitmachen: 

Fertig ist Utopia!

Dass das alles eigentlich regurgitierter Alter Wein in Englischen Schläuchen ist, habe ich hier schon angerissen (https://medicus58.wordpress.com/2013/05/16/alter-wein-in-englischen-schlauchen-agb-der-gesundheitsreform-mussen-her/), aber deshalb muss es ja noch nicht prinzipiell schlecht sein.

Dass gerade die neoliberaler Seite immer die Unzulänglichkeiten der kommunistischen 5-Jahrespläne, die von der Überzeugung der allumfassenden Planbarkeit getragen wurden, verlachte, hindert im 21.Jahrhundert offenbar niemanden mehr, sich (vielleicht durch etwas regionale Bürokratie, pardon föderalistischer Einflussmöglichkeit) genau auf dieselbe Ideologie zu setzten. 

Gläubige haben schon immer den Tag des Jüngsten Gerichts vorhergesagt
, aber selbst das finde ich aus naturwissenschaftlicher Sicht nicht wirklich problematisch, denn gerade diese lebt ja von der Falsifizierung ihrer Vorhersagen (Popper und der Wiener Kreis http://de.wikipedia.org/wiki/Falsifikationismus).

Würde man all diese Spielerein allein für die wichtigsten Krankheiten durchspielen, so wie es sich die Gesundheitspolitik dzt. offenbar vornimmt, entstünde ein Regelwerk, dessen Komplexizität die EU-Bürokratie verblassen ließe.

Wo’s meiner Meinung nach wirklich hakt, ist die Außerachtlassung der jüngsten Erfahrung aus der Wirtschaft, die den Glauben man könne durch numerische Vorgaben ein komplexes, multifaktorielles System „steuern„, schon falsifiziert hat:

Haben wir den alle vergessen, was 2004 bei der Österr. Telekom passiert ist?

Am 26. Februar 2004 durchbrach die Telekom-Aktie auf wundersame Weise die Marke von 11,70 Euro. Die Folge: Rund 100 Führungskräfte erhielten insgesamt knapp zehn Millionen Euro.
Beim Telekom-Börsengang im Jahr 2000 war ein Plan geschaffen worden, der Führungskräften die Option einräumte, weitere Aktien zum Ausgabepreis von 9 Euro zu kaufen. Bedingung: Der Kurs musste an fünf Handelstagen im Februar 2004 um 30 Prozent über dem Ausgabekurs, also über 11,70 Euro, liegen.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1343298/TelekomProzess_Worum-es-geht?_vl_backlink=/home/wirtschaft/economist/1342997/index.do&direct=1342997

Auch wenn es ungeheuer logisch scheint, komplexe Prozesse über ein Belohnungssystem für die Erreichung quantifizierbarer Ergebnisse zu steuern, zeigt die Praxis, dass die Ziele dann mit Mitteln erreicht werden, die anders sind, als es sich die Auftraggeber vorgestellt haben.

Auch im Bereich der Medizin ist es sehr einfach Zielvorgaben wie Komplikations- und Hospitalisierungsraten durch spezielle Strategien zur Patientenselektion zu umgehen und genau das passierte bereits mit der Leistungsorientierte Krankenanstaltenfinanzierung (http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsorientierte_Krankenanstaltenfinanzierung).

Auch wenn weniger damit zu verdienen ist, als durch Kursmanipulationen der Telekom, wird dieser Weg der Zielsteuerung auch im Gesundheitssystem dieses nicht verbessern sondern nur manipulieren.

Written by medicus58

10. Juni 2013 at 17:04

Mensdorff-Pouilly, Alfons und seine Unschuldsvermutungen

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Mensdorff-Pouilly, Alfons und seine Unschuldsvermutungen

Waffenlobbyist, Fürst, Gatte von Rauch-Kallert, mit eigenen Firmen glücklos

seit 2007 wird wegen Bestechung, Geldwäsche und Betrugs ermittelt , Britische und amerikanische Korruptionsfahnder warfen „aggressive Bestechung“ von österreichischen, tschechischen und ungarischen „Entscheidungsträgern“ vor, stellte aber Ermittlungen nach einer vermutlich illegalen, aber von der britischen und US-amerikanischen Regierung gewollte Vereinbarungen zwischen dem SFO (Serious Fraud Office), dem US-Justizministerium und BAE Systems (Waffenkonzern British Aerospace)über die Zahlung von Pönalen in der Höhe von rund 280 Millionen Pfund, ein. Gegenstand waren Korruptionsfälle in Tansania, Saudi-Arabien und einigen anderen Staaten.  Am 25. Mai 2011 wurde Mensdorff-Pouilly für die Untersuchungshaft in London eine Haftentschädigung in Höhe von 430.000 Euro zugesprochen. Die Ermittlungen gegen Mensdorff-Pouilly in Österreich sind von dieser Einstellung der Untersuchungen in England nicht betroffen.  Justizministerin Bandion-Ortner „sieht aber im Doppelbestrafungsverbot Sinn“, so dass der Graf Ali auch in Ö in Sicherheit wiegte.  Der Staatsanwalt wollte über eine Anklage im ersten Halbjahr 2011 entscheiden, das Rechtshilfeansuchen wird aber im Ausland bekämpft.. http://derstandard.at/1293369773243/Causa-Mensdorff-Justiz-ermittelt-weiter-gegen-Mensdorff-Pouilly   http://derstandard.at/1295570661697/Waffenlobbyist-Causa-Mensdorff-Ermittlungen-stocken

SAAB:

in der Saab-Gripen-Affäre wurde Mensdorff 2007 vorgeworfen, dass Provisionsgelder für Verträge zum Ankauf oder Leasing von Saab-Gripen-Jagdflugzeugen durch Tschechien und Ungarn zwischen 1999 und 2006 über ihn gelaufen wären. Abgewickelt wurde das über das in Panama registrierte und in Genf sitzende Unternehmen Valurex, des Multimillionärs Timothy Landon, der bis zu seinem Tod 2007 mit einer Cousine Mensdorff-Pouillys verheiratet war, für die Mensdorff als Bevollmächtigter ihrer Besitzungen auch 2006 das Schloss Pottendorf an die Gemeinde Pottendorf verkauft hat. Trotz Betrugsanzeige durch Michael Piatti-Fünfkirchen, eines Cousin dritten Grades von Mensdorff im Dezember 2008, da eine versprochene Million Dollar für den Kontakt mit tschechischen Regierungsvertretern  nicht bezahlt wurde, wurden offenbar die meisten Ermittlungen in dieser Angelegenheit inzwischen eingestellt. http://derstandard.at/1229796986078?sap=2&_pid=11571132

EUROFIGHTER
(siehe auch: W. Schüssel http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=33582 )

2007 im Zuge der Ermittlungen der schwedischen Antikorruptionsbehörde gegen Valurex wurde Mensdorff vor den österr. parlamentarischen Untersuchungsausschuss geladen, der die Vorgänge um die Beschaffung der Eurofighter-Jagdflugzeuge durch die Republik Österreich untersuchte. Mensdorff-Pouilly, der mit der damaligen Gesundheitsministerin Rauch-Kallat verheiratet war: „Ich habe keinen Kontakt mit irgendjemandem in einem Ministerium diesbezüglich gehabt oder irgendetwas.“
Das SFO zitiert aber einen Bericht vom  27. März 2003 dass „Druck ausgeübt“ wurde, um die erste Ausschreibung zum Ankauf von Militärflugzeugen durch die Republik Österreich zu stornieren. Mensdorff-Pouilly soll Kabinettsmitglieder von Innenminister Ernst Strasser (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=35334) (u.a. Christoph Ulmer, Mathias Vogl, Michael Kloibmüller, Oskar Gallop und Philipp Ita) zu einer Jagd eingeladen haben, so dass nach einer Sachverhaltsdarstellung durch Peter Pilz am 1. Oktober 2008 an die österreichische Staatsanwaltschaft schickte, ab Jänner 2009 (!!) Ermittlungen begonnen hat. Am 27. Februar 2009 wurde Mensdorff-Pouilly wegen Verdunkelungsgefahr auch in Ö für 5 Wochen in Untersuchungshaft genommen wurde. Bis heute wurde aber keine Anklage erhoben.

SIEMENS

Am 2. Okt 2008 erschiesst sich Roland K, 54 versehentlich auf einem Schiesstand im Piestingtal. K. soll laut Vernehmungsprotokollen der Münchner Staatsanwaltschaft für Siemens Millionen von Schmiergeldern auf Offshore-Firmen transferiert haben. Auch für Mensdorff arbeitete K, um „Ordnung“ in komplizierte Geldtransfers zu bringen, u.a. auch in die zwischen Mensdorff und seinem 2007 verstorbenen Verwandten Timothy Landon: rund 14 Millionen, die Mensdorff zwischen 2002 und 2007 von Landon erhalten haben.
Auch für Siemens hat der Graf im Jahr 2007 einmalig beim Projekt Lkw-Maut in Ungarn gearbeitet. Als K. tödlich verunglückte, war er mit seinem langjährigen Jagdkompagnon unterwegs: Herbert Kullnig, in den neunziger Jahren Pressesprecher des VP-Verteidigungsministers Werner Fasslabend und später Leiter des Pressedienstes im Heeresressort. http://www.profil.at/articles/0917/560/240437/wie-siemens-schmiergeldcausa-alfons-mensdorff-pouilly

ÖMV

Der Graf war auch für die OMV (Analyse und Marktbeobachtung von unseren 13 Märkten in Zentral- und Osteuropa) und die Telekom („Beratung und Analyse im Zusammenhang mit der Akquisition von Unternehmen für den Festnetzbereich beauftragt“,)   http://www.peterpilz.at/kommentar/2075/peter-pilz-tagebuch.htm   Im Februar 2011 wird bekannt, dass das  OMV Honorar 1,1 Millionen betrug.  http://derstandard.at/1296696530006/Alfons-Mensdorff-Pouilly-Telekom-Experte

TELEKOM-TETRON (BLAUFUNK)
(siehe auch STRASSER: http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=35334)

Im September 2011 begann die US-Börsenaufsicht SEC Ermittlungen gegen Mensdorff und Motorola. Der Elektronik-Konzern soll dem Lobbyisten ab April 2004 in Summe 2,2 Millionen Euro überwiesen haben, damit „unzulässige Zahlungenan politische Entscheidungsträger in Europa und dem Mittleren Osten geleistet worden sein, unter anderem um die Vergabe des österreichischen Behörden-Funk-Projekts TETRON zugunsten von Motorola als Hardwareliefernat zu beeinflussen. Die Telekom Austria soll zusätzlich 1,1 Millionen Euro an Mensdorff-Pouilly überwiesen und darüber hinaus Jagd-Ausflüge im Wert von über 170.000 Euro geordert haben.  http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/395715_170.000-Euro-fuer-Mensdorff-Pouillys-Jagd-Ausfluege.html   http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/688697/TelekomAffaere_Erhielt-MensdorffPouilly-37-Mio-Euro
Neben Männern im Umfeld des ausschreibenden Innenministeriums von Ernst Strasser (Ita, Ulmer, Kloibmüller ) fanden sich auch die beiden obersten Telekom-Kontrollore Markus Beyrer (Ex-ÖIAG-Chef, jetzt Aufsichtsratchef der Telekom) und Franz Geiger (Telekom-Aufsichtsrat) erhielten Jagdeinladungen von Mensdorff. http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/oesterreich/396023_Innenministerium-mit-Mensdorff-bestens-vernetzt.html
In einem Kurier-Interview erklärte Mensdorff, dass alle seine Leistungen, für die er von der Telekom Austria bezahlt worden ist, auf Basis seiner Buchhaltung nachvollziehbar wäre: „Das ist alles aus den Büchern ersichtlich. Da steht drinnen, was die Leistung war, was eingegangen ist und wie das Geld im Geschäftsbetrieb verwendet wurde. Inklusive Steuer“,
(der Kurier Link funktioniert nicht mehr) http://derstandard.at/1315006046549/Telekom-Zahlungen-Mensdorff-Pouilly-wehrt-sich
Gewisse Unklarheiten dürften aber in der Dokumentation doch bestehen: http://derstandard.at/1326503181350/Telekom-Affaere-Mensdorff-Pouilly-hat-fuer-Millionenhonorar-keine-Unterlagen
Aufregung gab es im Februar 2012, als die Steuerakten nur stark geschwärzt dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss übermittelt wurden.
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/735286/Schwaerzung_Ministerium-weist-Verantwortung-zurueck?
http://www.peterpilz.at/ 26.2.2012
Klar ist aber, dass das Tetronkonsortium (Telekom, Motorola, ) seinen Auftrag über ein einheitliches Funksystem für alle Blaulichtorganisationen weder finanziell noch inhaltlich erfüllt hat (nach APA):  „Da sich der Ausbau erheblich gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan des Vertrages verzögert hat, werden entsprechende von Tetron zu tragende Mehrkosten aus der Vergangenheit und für den laufenden Betrieb sowie Sonderaufwendungen durch ein erhöhtes monatliches Serviceentgelt des Kunden seit dem 1. Juli 2009 sowie eine Vorauszahlung in Höhe von zwei Mio. Euro pauschal abgegolten …“ Das Innenministerium (damals unter ÖVP-Innenministerin Maria Fekter) zahlte dem Konsortium Investitionszuschüsse für den digitalen Blaulicht-Netzausbau in der Steiermark. NÖ ging 2005 von 9 Mil. Euro Investitionskosten und jährlichen Betriebskosten von 300.000 Euro aus, 2010 lagen die Investitionskosten bei 24,7 Millionen Euro und die Betriebskosten bei 653.000 Euro. Zusätzlich stellte das Innenministerium einen Zuschuss von 5,8 Millionen bereit, um die Blaulichtrealisierung nicht zu gefährden.
2012 kommt Schwung in die Sache, als die „angesehene US-Anwaltssozietät Arnold & Porter hatte ihren Partner Asner nach Wien entsandt hat“ und der vor dem Bundesamt für Korruptionsbekämpfung ausgepackt hat (http://www.profil.at/articles/1224/560/331214/tetron-blaulichtfunk-motorola-mensdorff-pouilly).

PERSÖNLICHES:
Es muss so gegen 1993 gewesen sein, als ich den Namen Mensdoff-Pouilly erstmals hörte. Während ganz Österreich munkelte, dass im Vorfeld der Nachbeschaffung von Abfangjägern und anderen Beschaffungen des Österr. Bundesheeres auch „Graf Ali“ mitmischte, wurde dies von ihm schon damals heftig negiert.
So etwa zu dieser Zeit erzählte mir der kurz vor seinem Ruhestand stehende R.H., der zwar viel mit Universität, Medizin, ÖVP und vielen „im Gotha stehenden Personen“ jedoch nichts mit dem Waffengeschäft zu tun hatte, und öfters Gast des Grafen war ,dass es doch regelmäßig bei den Festen im Schloss des Grafens so war, dass sich die reichlich anwesenden Herren in Uniform, nach dem Dinner ins Nebenzimmer „zu geschäftlichen Gesprächen“ zurück gezogen haben ….

Link zur Übersicht des Beschaffungsvorganges der Abfangjäger:
http://www.airpower.at/flugzeuge/beschaffungsstory.htm

FAMILY CONNECTION
– Vogelgrippe:
Profil (http://www.profil.at/articles/1225/560/331994/mensdorff-275-000-euro-grippemasken-deal) enthüllte Ende Juni 2012, dass 2006 Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat Millionen Grippeschutzmasken zur Abwehr der „Vogelgrippe“ anschaffen ließ, die ohnehin nie ein echtes gesundheitliches Problem wurde, während ihr Mann, der Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly zeitgleich von der Drägerwerk AG & Co, dem Produzenten der Masken 275.000 Euro kassierte.
Auch Rauch-Kallert, die nach ihrem Rückzug aus der Politik nun auch heftig berät, stand kürzlich in den Schlagzeilen, als sie in Erklärungsnotstand geriet, weshalb sie von einer Wohnbaugesellschaft ohne dokumentierter Gegenleistung Honorare bekommen hat und dann schnell wieder den „versehentlich“ übernommenen Teil zurück gezahlt hat. http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/718994/Korruptionsverdacht_Pilz-hat-RauchKallat-im-Visier

Peter Hochegger: Im Auge des Sturms

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Wie immer gilt die Unschuldsvermutung auch für PH, aber irgendwo fällt sein Name immer, wenn es wo stinkt!
Vergleiche auch: http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=33552

MASTERPLAN WIE BEREICHERN WIR UNS AM STAAT 
Willibald Berner (Kabinettschef von FPÖ Verkehrsminister Schmid, Pressesprecher Yline) berichtet dem Staatsanwalt Peter Hochegger hätte ihm einen „Masterplan“ mit Skizze vorgelegt, wie hohe FPÖ-Persönlichkeiten bei Privatisierungen von Staatsbetrieben mitschneiden könnten. Grasser behauptet Berner nicht zu kennen.
http://diepresse.com/home/panorama/wien/584346/Kannte-Grasser-Belastungszeugen-Berner

GRASSER HOMEPAGE AFFÄRE
März 2001 vom Verein zur Förderung der New Economy (Vereinspräs. der eigene Kabinettschef Matthias Winkler) mit steuerbegünstigten 150.000€ der Industriellenvereinigung erstellt. Zuerst ging der Auftrag an FirstinEx. Nachdem Geschäftsführer Dieter Jandl ausgeschieden war, wurde der Auftrag gegen Zahlung von 110.000 Euro storniert. Zum Zug kam nun Martrix, Internet-Tochter der Agentur Hochegger und kassierte144.000 Euro. Die Werbeagentur Zehn-Vierzig von Walter Meischberger (ehemalige FPÖ-Generalsekretär und Grasser-Trauzeuge) erhält für die Homepage 35.000 Euro.

GRASSER ROADSHOW AFFÄRE
2002 „KMU-Dialog – Wir haben Zukunft! Gemeinsam zum Erfolg“ von Hochegger organisiert. Honorar: 2.360.290 Euro. Grasser hatte in einer Anfragebeantwortung erklärt, die Agentur sei „nach einem EU-weiten Vergabeverfahren“ zum Zug gekommen.
http://www.youtube.com/watch?v=EaBY-7z6wFg

BUWOG (siehe auch Grasser, Meischberger, Schüssel)
2004 Hochegger und Meischberger erhalten über zypriotische Briefkastenfirma vom erfolgreichen Käufer Immofinanz 9,6 Millionen Euro. September 2009 erstatten Meischberger und Hochegger Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung

LINZER TERMINAL TOWER
2005 erhalten Hochegger und Meischberger von der zur Porr AG gehörenden UBM-Realitätenentwicklung-AG ein Beraterhonorar von 200.000 Euro um „Hindernisse in Zusammenhang mit einem von der Porr in Linz entwickelten Büroprojekt aus dem Weg zu räumen“.[
Kurz darauf spricht sich der damalige österreichische Finanzminister Karl-Heinz Grasser für die Übersiedlung der Finanzlandesdirektion Oberösterreich in den neuen Terminal Tower aus.

SKY LINK
1999 vom Vorstand des Flughafen Wien als „Berater für den Vorstand“ engagiert und -so der Flughafen-Insider-, über mehrere Jahre monatlich mehrere Tausend Euro Gage kassiert. Wofür? „Das haben wir uns auch gefragt – und daraufhin wurde die Zusammenarbeit beendet.“
Ein Sprecher des Flughafens will diese Darstellung nicht bestätigen: „Herr Hochegger war vor 2004 nicht für uns tätig.“

ÖBB
Der neue Boss der ÖBB, Christian Kern, läßt die Hochegger-Verträge prüfen. Ein Konzernsprecher bestätigte gestern, dass Hochegger mit den Staatsbahnen „mehrere Millionen“ verdient hat

NOVOMATIC
Unter Franz Wohlfahrt vom Flipper Automatenimporteur zum Arbeitgeber von (Novomatic-Aufsichtsrat) Karl Schlögl, (Aufsichtsratsvorsitzender der deutschen Novomatic-Tochter NSM-Löwen) Theo Waigel und (Berater für Novomatic-Casino in Chile) Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer.
5/2010 Peter Pilz behauptet in einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft, dass Novomatic zum Amtsmissbrauch anstiftet und besticht.
Meischberger kassierte zwischen 2005 und 2007 insgesamt 450.000 Euro. „Es war dies eine Lobbying-Geschichte für ­Novomatic. Es sollte das österreichische Glücksspielmonopol im elektronischen Bereich aufgeweicht werden, um zwei oder mehrere Lizenzen für österreichische Privatanbieter zu ermöglichen.“
Im Zuge der Privatisierung der Telekom Austria sollen an die Valora 6,5 Millionen Euro über Meischberger gelaufen sein.
„In diesem Zusammenhang soll es zur Kooperation zwischen Novomatic und Telekom Austria gekommen sein, woraus die Gründung der AON Wettdienstleistungs GmbH im Jahr 2006 resultierte. Diesbezüglich ist bemerkenswert, dass die Telekom Austria unter der Leitung des damaligen Vorstandes Rudolf Fischer in den Jahren 2004 bis 2008 an die Peter Hochegger zuzurechnende Valora Unternehmensberatung und -beteiligungs AG insgesamt 6,5 Millionen Euro bezahlte. Davon gingen wiederum namhafte Beträge an Meischberger, der Fischer sein Kontaktnetzwerk zur Verfügung stellte.“ Laut Anordnung gehen Telekom-Anwälte sogar davon aus, dass der erlittene Schaden noch größer ist: „Mittlerweile schloss sich die A1 Telekom Austria AG im Verfahren 614 St 3/10m bezüglich dieser Vertragsbeziehung als Privatbeteiligte mit 9,06 Millionen Euro an.“
http://www.format.at/articles/1038/525/278757_s1/dubiose-verbindungen-grasser-provisions-affaere-telekom-austria
Die Telekom zahlte über Hochegger, um nicht direkt mit Meischberger in Verbindung gebracht zu werden. Peter Hochegger gegenüber dem Staatsanwalt: „Eines der Projekte mit der Telekom Austria war beispielsweise eine geplante Kooperation zwischen Novomatic und Telekom, um Glücksspiel über das Medium Aon anzubieten. Dazu hätten die Gesetze geändert werden müssen. Dieses Projekt habe ich gemeinsam mit Meischberger betrieben. Er hat die Überzeugungsarbeit in Richtung BZÖ/BMF gemacht. (…) Meischberger hat (dann) eine Rechnung an die Valora gelegt“ (Einvernahmeprotokoll).
http://www.format.at/articles/1038/525/278757_s1/dubiose-verbindungen-grasser-provisions-affaere-telekom-austria
http://www.profil.at/articles/1020/560/269119/diesseits-gut-boese-novomatic-oesterreichs-konzern

EUROFIGHTER
„Befragt zur Rechnung der MPA Handelsgesellschaft (Waffenlobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly) vom 28. Juli 2008 bezüglich Weiterverrechnung eines Fluges ‚Wien–Dundee–Wien‘ vom 16. bis 19. Oktober 2008 über 21.800 Euro gebe ich an: Dieses Honorar wurde auf Wunsch der Telekom Austria bezahlt und ist keinem konkreten Projekt zuzuordnen. Diese Rechnung ist für mich ein Durchläufer.“ Laut Hochegger war Mensdorff in Telekom-Kreisen wichtig, da seine Ehefrau Maria Rauch-Kallat  volles Stimmrecht im Ministerrat hatte, wo etwa die inkriminiere Glücksspielgesetznovelle durchgeboxt werden sollte.

TELECOM
Die Telekom-Privatisierung war ein Milliardenprojekt. Der Börsengang im November 2000 spülte etwa eine Milliarde Euro in die Staatskasse. Nachdem Verkaufsgespräche mit der Swisscom gescheitert waren, ging es Ende 2004 abermals an die Börse – Erlös: rund 1,1 Milliarden Euro. Die wenigen Privatisierungsgegner bei ÖVP und die FPÖ wurden – im Auftrag der Telekom – von Hochegger und Meischberger überschüttet: 30.000 Euro „Marketingzuschuss“ gingen an die Christgewerkschafter im TA-Betriebsrat. Und der FP-nahen „Neuen Freien Zeitung“ zahlte „Meischi“ 192.000 Euro „Druckkostenbeitrag“.
Auch bei der größten Übernahmeschlacht in der Telekom-Geschichte war laut Gerichtsakten Hocheggers Gelddrehscheibe Valora involviert. „Befragt zu den Honorarnoten 17/2005 und 18/2005, in Summe 440.000 Euro“, sagt Hochegger laut Protokoll: „Beim Kauf der Mobiltel in Bulgarien wurde von der ÖIAG oder der Telekom eine Investmentbank gesucht. Meine Aufgabe war, dass die Raiffeisen Investment AG das Mandat bekommt. Die Valora hatte einen Vertrag mit der Centro Bank teils auf Erfolgsbasis. Die 440.000 Euro waren das Erfolgshonorar für die erfolgreiche Tätigkeit der Valora.“ Pikant: Die Mobiltel-Verhandlungen wurden Ende 2004 inhaltlich abgeschlossen. Dass die TA die Option bekam, bis Ende 2005 bis zu 100 Prozent der Mobiltel im Wert von 1,6 Milliarden Euro zu erwerben, stand Mitte 2005 fest. Die damalige Mandatierung einer Investmentbank darf daher als überflüssig betrachtet werden.
Auch bei einer sensationellen Börsenspekulation aus dem Jahr 2004 könnte Hochegger seine Finger im Spiel gehabt haben. Die Ermittler vermuten, dass er im Auftrag hochrangiger Telekom-Manager Johannes Wanovits engagiert hat. Zur Erinnerung: Die Euro Invest Bank von Wanovits sorgte am 26. Februar 2004 für Aufsehen, als sie kurz vor Börsenschluss 900.000 Telekom-Aktien im Wert von elf Millionen Euro kaufte und so den Kurs über eine damals entscheidende Schwelle trieb. Denn nur wegen seiner Monsterorder wurde eine Optionsverpflichtung der TA gegenüber 100 Topmanagern schlagend. Die Telekom musste zehn Millionen Euro Prämien auszahlen. Nun glaubt die Justiz, das Rätsel gelöst zu haben: die Telekom selbst – und zwar via Hochegger. war der Auftraggeber. Bei ihm fand sie eine Euro-Invest-Rechnung über 175.000 Euro. Das Geld sei für eine „Studie zum Thema Investitionsmöglichkeiten in erneuerbare Energien und alternative Investments“, erklärte Hochegger. Dass die Euro Invest ein Broker und kein Energie-Consulter sei, wie ein Ermittler anmerkte, war Hochegger nicht wichtig: „Wanovits ist ein umtriebiger, vielseitiger Unternehmer, der entsprechende Leistungen erbringen kann.“ Aus demselben Grund dürfte die Telekom auch gerne auf Hochegger zugegriffen haben.
http://www.format.at/articles/1038/525/278757_s1/dubiose-verbindungen-grasser-provisions-affaere-telekom-austria
http://www.format.at/articles/1038/525/278757_s1/dubiose-verbindungen-grasser-provisions-affaere-telekom-austria
1/2011 beschäftigen sich die Medien erneut mit dem Verdacht, dass Hochegger mit der kurzfristigen Kurserhöhung, die den Managern viel Geld eingebracht hat, etwas zu tun hat: Marktmanipulation (galt damals nur für das Verbreiten falscher Gerüchte und In-sich-Geschäfte) konnte die FMA der Bank nicht nachweisen; gemäß neuer Rechtslage ab 2005 wäre „das mit großer Wahrscheinlichkeit anders gewesen“, so die Aufsicht damals.
http://derstandard.at/1296696306800/Spurensuche-Mysterioeses-Auf-und-Ab-beim-Kurs-der-Telekom
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Telekom-Austria-stellt-Millionenforderung-an-Ex-Lobbyisten-1182695.html

HOCHEGGER|COM
Laut Extradienst-Ranking der größten PR-Agenturen behauptet Hochegger|Com mit Abstand Platz 2 im PR-Agentur-Ranking und zählt Hewlett Packard, Bank Austria, Visa Europe und Merkur Versicherung zu ihren Auftraggebern.
Auch laut dem Bestseller-PR-Agentur Ranking war HocheggerICom im Jahr 2008 die zweitstärkste Agentur mit einem Umsatz von 11,23 Mio. Euro. Laut Unternehmen sind bei HocheggerlCom derzeit rund 50 Personen beschäftigt. 2008 hat die Hochegger-Gruppe in einen neuen Bürostandort am Wiener Schwarzenbergplatz investiert. Ab 1.1.2010 soll es nun neue Eigentümer für die Hochegger-Gruppe geben, die Familie Hochegger werde sich als Gesellschafter zurückziehen

http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Hochegger
http://kurier.at/wirtschaft/2022826.php
http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/510813/BuwogAffaere_Peter-Hochegger-gibt-PRAgentur-ab

Nach profil-Recherchen (2/2011) standen gleich mehrere ehemalige österreichische Spitzenpolitiker auf Hocheggers Gehaltsliste. Ernst Strasser kassierte zwischen 2006 und 2008 einen Betrag von 100.000 Euro. „Herr Hochegger hatte einen ausländischen Kunden, der ein Problem hatte. Ich habe dabei geholfen, dieses Problem zu beseitigen.“  SPÖ Peter Schieder sowie SPÖ-Innenminister a. D. und -Pensionistensprecher Karl Blecha erhielten Zuwendungen von Hochegger – für angebliche Beratungstätigkeiten Hocheggers in Zusammenhang mit dem EU-Beitritt Bulgariens. Das von Hochegger bezahlte Honorar beziffert Schieder mit „ein paar tausend Euro, deutlich unter 10.000 Euro„. Blecha will ebenfalls an dem Bulgarien-Projekt mitgewirkt haben, wegen seiner, wie er sagt, „guten Kontakte nach Sofia“. Auch er beziffert das Honorar mit „ein paar tausend Euro„.

„PR-Exposés“ „Ideenkonzepte“, „PR-Positionierungen“ und „Strategien“ entstanden zwischen 2002 und 2007 und wurden zumindest teilweise von der Telekom Austria bezahlt. Die Papiere betreffen fünf Personen: Die früheren Telekom-Manager Rudolf Fischer und Gernot Schieszler, Telekom-Regulator Georg Serentschy sowie die ehemaligen FPÖ-Infrastrukturminister Mathias Reichhold und Hubert Gorbach. http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110210_OTS0180/profil-ernst-strasser-kassierte-100000-euro-beraterhonorar-von-peter-hochegger
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110207_OTS0109/profil-online-hocheggers-telekom-konzepte-online

FLUGHAFEN WIEN Der Flughafen Wien und seine Töchter sollen dem Lobbyisten Peter Hochegger über eine Million Euro gezahlt haben, um mittels einer „Schmutzkübelkampagne“ den Vorstandsposten von Herbert Kaufmann zu retten, berichtet das Magazin „Format“ vorab. Vom Flughafen hieß es dazu auf APA-Anfrage: „Wir kennen das Papier nicht, gehen dem aber nach.“ Bestritten wird auch, dass eine Million gezahlt wurde. Die Summe wurde verdeckt über in- und ausländische Flughafen-Töchter ausbezahlt. So überwies die Betreiberfirma des Flughafenzuges CAT rund 500.000 Euro. Brisant daran: Die Hälfte am CAT halten die staatlichen ÖBB. Kleemann betonte, dass der CAT einen ganz normalen PR-Auftrag an Hochegger.Com vergeben hatte, wie auch aus den zahlreichen Presseaussendungen der Agentur im Auftrag des CAT ersichtlich sei. (APA) http://derstandard.at/1297818278748/Flughafen-Wien-Hochegger-soll-Schmutzkampagne-geplant-haben

Im Untersuchungsausschuss des Parlaments vom 16. Februar 2012 10:01 nannte Hochegger verschiedene Personen, die für ihn gearbeitet hätten:
http://derstandard.at/1328507882895/Im-Detail-Politiker-und-Parteimitarbeiter-auf-Hocheggers-Payroll

Aktualisierte Fassung: http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=33573

Written by medicus58

4. Februar 2011 at 18:02

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