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Google Maps v. s. GPS in der Ferne

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Variieren schon die Preise für Mietautos an verschiedenen Orten dieses Planeten gewaltig, ist das was die Vermieter für das Ausleihen von Routenplaner (GPS) draufschlagen ubiqitär unverschämt. Oft auch bei der Online Reservierung auch nicht klar ausgepreist. Da liegt es nahe sich vom großen Bruder Google zwar auf Schritt und Tritt ausspionieren zu lassen, was er übrigens ohnehin tut, sobald man ein Handy dabei hat, und seine kostenlosen Off-line Karten zu nutzen.

Klar kann man es auch mit einem klassischen Faltplan versuchen, aber in Ländern, die von Hinweisschilder nicht allzu viel halten (Kuba!) oder die sich einer für uns unbekannten Schrift bedienen, stößt man damit bald an seine Grenzen, wenn nicht gleich an die ausgeborgte Stoßstange.

Nachfolgend ein paar persönliche Erfahrungen mit einem Android Handy ohne lokale Datenanbindung .

1. Es funktioniert (meist) offline

Vom PC kann man sich ganze Routen festlegen und dann in seiner App aufrufen, sobald man sich in einem WLAN befindet. Steht das nicht zur Verfügung oder will man sein Google Konto nicht verwenden, dann lädt man sich nur den Bereich herunter, den man augenblicklich benötigt. Fallweise verweigerte die App dann das Anzeigen der Karte, aber spätestens ab dem wegfahren funktionierte es wieder.

2. Hält der Akku?

Das hängt natürlich von der Leistung des Gerätes ab und zur Sicherheit ist (bei alten oder Schwächen Akkus) eine Powerbank empfehlenswert. Wenn man immer wieder das Display abdreht, ist der Stromverbrauch der App aber sehr gering, mündliche Anweisungen sind auch dann zu hören.

3. Kann man sich drauf verlassen?

Jein, wie auch bei „echten GPS“ gibt es Orte, an denen das Teil verrückt spielt und einen schnurstracks in die Irre führt. Insbesondere beinkomplexe Autobahnauffahrten und Einbahnen kann es schon mal daneben liegen, gefühlt sogar deutlich häufiger als ein aktuelles GPS, aber besser als gar nix.

4. Und das geht auch noch

Vermutlich in abgelegenen Weltgegenden aktueller als manches GPS sind offline auch all die anderen Spionageinhalte Googles abrufbar, als da Tankstellen, Restaurants, ATMs und Sights. Sogar mit den Bewertungspunkten.

Also wer die oft 60-90 Euro Urlaubsbudgets für ein gemietetes GPS, das mitunter kein verständliches Menü und keine deutsche (mitunter auch keine englische) Sprachführung hat, sparen möchte, der ist gar nicht einmal so schlecht bedient. Mit einer mitgebrachten Handyhalterung und einem Adapter für den Zigarettenanzünder ist man schon ziemlich unverwundbar.

Written by medicus58

1. August 2019 at 00:46

Veröffentlicht in Reisen

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