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Griff in die Kasse

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Überlegungen zur tükisch-blauen Kassenreform, die man so nicht im Radio hört.

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Written by medicus58

21. Mai 2018 at 10:03

Veröffentlicht in Gesundheitssystem

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Weg mit den Primarii!

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Primar

Der Versuch Solidarität für den Primarius einzufordern, ist zum Scheitern verurteilt, gerade deshalb soll dies hier versucht werden.
(sinngemäß gelten alle Aussagen für beide Geschlechter)

Übrigens: Der Begriff Primarius bezeichnet zwar bei uns den ärztlichen Leiter einer Spitalsabteilung, in Deutschland meint man damit den Primärtumor, also eine maligne Geschwuls, die den Ausganspunkt für Metastasen (Tochtergeschwülste) darstellt!

Seit Jahren werden die Leitungsfunktionen von vakant werdenden ärztlichen Abteilungsleitungen nicht mehr nachbesetzt und entweder auf Dauer mit einem supplierenden Leiter weitergeführt oder überhaupt einem anderen Primariat zugeschlagen. Schon seit Jahren gibt es diese Entwicklungen im Bereich der sogenannten technischen Fächer wie Labor, Radiologie, Pathologie und Nuklearmedizin, jedoch betrifft dies zunehmend auch die sogenannen klinischen Fächer wie Innere Medizin und Chirurgie. (http://www.aerztezeitung.at/archiv/oeaez-2013/oeaez-3-10022013/mehrfachprimariat-burgenland-oberwart-oberpullendorf-guessing.html)

In den Spitäler selbst, die über Jahre durch die sogenannte Kollegiale Führung geführt wurden, die sich aus ärztliche Direktion (besetzt mit einem Arzt), Verwaltungsdirektion (besetzt mit einem Nicht-Arzt, nicht notwendigerweise einem einschlägig ausgebildeten Wirtschaftssakademiker), Pflegedirektion (besetzt i.d.Regel durch eine ehemalige Oberschwester) und Technische Direktion (im KAV explizit nicht mit einem Akademiker aus dem Bereich der Technik besetzt) zusammensetzte, gehen zunehmend die ärztlichen Direktoren verloren. Am weitestens scheint hier der Steiermärkische Krankenanstaltenverbund KAGES zu sein, in dessen Strukturkonzepten die Spitäler nur mehr von Verwaltungsdirektoren geführt werden sollen.

Ehe hier sich nun die Pflege freut, dass sie endlich die Ärzte losbekommen darf ich auf den Wiener Krankenanstaltenverbund KAVverweisen wo derzeit an der Demontage der zentralen Pflegedirektion gearbeitet wird, weil sie sich den Einsparungspläne am Krankenbett zu widersetzen scheint.

Man hört auch immer lauter, dass sich die Ärzte eben auf die Behandlung der Kranken konzentrieren sollen und strategische und operative Planungen, die schon jetzt fast ausschließlich durch die engen finanziellen Ressourcen prejudiziert werden, ausschließlich denVerwaltungsdirektoren (Widerspruch beabsichtigt!) und Beratern zu überlassen haben.

Bisher ging das Projekt auf: es findet sich immer ein Kollege, eine Kollegin, deren Eitelkeit es schmeichelt zwei oder drei Abteilungen „zu führen“.
Mag sein, dass hier auch die Aussicht auf einen größeren Anteil an den Klassegeldern ein Motivans darstellt.
Widerstand der anderen Ärzte ist auch nicht zu erwarten, sehen diese nur allzu häufig im „Chef“ mehr Hindernis als Hilfe, schließlich galt dieser schon häufig als Überbringer schlechter Nachrichten, verweigerte Urlaube oder Kongressreisen und machte sich ganz allgemein durch Dienstanweisungen unbeliebt.

Also was spricht denn wirklich noch für einen ärztlichen Abteilungsleiter?

Je einfacher ein System, desto einfacher ist seine Steuerung per Distanz.
Ein Krankenhaus ist jedoch ein hochkomplexes, multidisziplinäres Unternehmen dessen medizinische Qualität überwiegend davon abhängt, dass – insbesondere bei der immer dünneren Personaldecke – eine Aufgabe dem zugeteilt wird, der dieser auch gewachsen ist.
Es ist kein Geheimnis, dass nicht alle Mitarbeiter einer Abteilung über alle Spezialqualifikationen verfügen, die in dem Sonderfach erforderlich sind.

Der Dr. med. univ., also der Gelehrte der gesamten Heilkunde ist eine Fiktion, die nur noch von denen hochgehalten wird, die dadurch die Personaldecken in der Medizin weiter reduzieren wollen.
Auch der erfahrendste Internist mit endokrinologischen Schwerpunkt, wird im Nachdienst nicht immer eine Magenblutung endoskopisch zum stehen bringen, auch sehr erfahrende Geburtshelfer können manche endoskopische Eingriffe mehr theoretisch als praktisch und manche Gefäßkomplikationen bringen auch den erfahrendsten Bauchchirurgenins Schwitzen.
Ähnliches gilt für sinngemäß für alle anderen Fächer.
Spezialisierung, wie sie immer notwendiger wurde in der modernen Medizin, bedingt eine Verschmälerung der Erfahrung.

Das wahre Management einer Spitalsabteilung besteht also in der Kenntnis der individuellen Fähigkeiten und Schwächen aller Mitarbeiter und eine entsprechende Arbeitsverteilung (Dienstlisten, Operationspläne, Spezialambulanzen, …).

Nur, wie viele Mitarbeiter kann man denn wirklich so gut kennen, dass man sie ihrer individuellen Kompetenzen entsprechend einteilen kann? Ob diese Kontrollspanne nun bei 10 oder 30 liegt, ist zu diskutieren, keinesfalls wird es der Prozessqualität einer Abteilung zuträglich sein, wenn der Abteilungsvorstand kaum mehr vor Ort präsent ist und sich mehr in Bestrechungen mit den Gesundheitspolitikern als in seiner eigenen Ambulanz herumtreibt.

Der Primarius ist ein playing captain, oder wenn sie es lieber klassisch haben wollen, ein primus inter pares. Natürlich gibt es wenige, die dem Begriff nicht entsprechen, aber dies gilt wohl auch für Gesundheitspolitiker, -ökonomen und -verwalter.
Spielt der Primarius aber diese Rolle,
dann widerspricht er mitunter der Verwaltung, wenn sie Unmögliches verlangt,
dann entlarvt er die neuesten Reformen als den bereits mißlungenen Versuch der vorletzten Direktion und
widerspricht auf Grund seiner klinischen Erfahrung so manchem Schreibtischtäter.
Letztendlich tut er dies auch, um seinem Personal die tägliche Arbeit zu ermöglichen.
Ein wirklich aktiver Primarius erhöht somit den Widerstand, wenn unsinnige Maßnahmen verlangt werden, das scheinen die Hauptgründe zu sein, weshalb er eliminiert werden soll, nicht die allfällig zu erzielenden Einsparungen.

Die wahre Reform der Ärzteausbildung

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reformhaus

ASO (Alte Studienordnung),

NSO (Neue Studienordnung,
KPJ (klinisch praktisches Jahr),
Turnus neu,
Lehrpraxis v.s. Leerpraxis, …

Es ist schon ein paar Jährchen her, als ich den verhängnisvollen Entschluss gefasst habe, mich an der Medizinischen Fakultät einzuschreiben; die sich ja übrigens auch zur Belohnung eifriger Mittelbaukarrieristen zur Medizinischen Fakultät gemausert hat und der Alma mater den, nicht nur durch die rektale Untersuchung, streng riechenden Finger zu zeigen.
Ob meine dort erworbene Lehrbefugnis nicht eine Unbefugnis wurde, mögen die Leser dieser Zeilen beurteilen, aber ich blicke jedenfalls auf eine schier unüberblickbare Fülle an Reformen der der Ärzteausbildung zurück, die stets unter ein und demselben Suffix daherkamen:

REFORM

Das Gute kommt zwar angeblich aus der Apotheke,
jedoch benötigt der Patient hier für die meisten Benefizien ein Rezept.
Im Reformhaus hingegen (gibts die überhaupt noch oder wurden sie alle von den großen Drogerieketten gefressen?) konnte man sich ohne ärztliche Erlaubnis was Gutes tun (lassen).

Die Reformhäuser verdanken ihre Existenz laut Wikipedia der so genannten Lebensreform Mitte des 19. Jahrhunderts hervor, insbesondere aus dem Streben nach einer naturnahen Lebensweise, ökologischer Landwirtschaft, Vegetarismus, Reformkleidung, Naturheilverfahren usw.,

Also schon wieder eine REFORM.

Meine Perseveration verdanke ich der Frühstückslektüre einer parteinahen Ärztevertretung, die davon schwadronierte, dass die österr. Ärzteausbildung im internationalen Verleich nachhinken würde und dem bevorstehenden Qualitätssprung, würde der Gesundheitsminister, der übrigens derselben Partei angehört, nur das Geld für 12 Monate Lehrpraxis hergeben.
Dann wäre alles gut.

Ich möchte gar keine Diskussion beginnen, ob die finanziell vom Steuerzahler unterstützte Unterstützung eines Kassenarztes in einer Lehrpraxis nun unbedingt bessere Hausärzte produzieren würde als die bisherige Praxis, in der der Turnusarzt im Spital ja primär ebenso als billige Arbeitskraft in einem überwiegend vom Steuerzahler finanzierten Krankenhausbetrieb gesehen wurde;
ja werden musste, denn irgendwer muss schließlich die ungeliebten Tätigkeiten tun und die im Spital arrivierten Gruppen (Pflege, ärztlicher Mittelbau, Abteilungsleiter) haben es sich schon so gerichtet, dass ihnen das erspart blieb, solange es noch genug Turnusärzte gab…

Ich verschiebe allfällige Beckmesserei, ob denn die Ausbilder in der Hausarztpraxis die erforderliche didaktische Qualifikation haben, jemanden auszubilden und stelle nur ganz kleinlaut die Frage, woher denn die niedergelassene Ärzteschaft ihre jetzige Qualifikation bekommen hat, die sie im Krankenhausbetrieb offenbar nicht lernen konnten ….

Worum es mir hier eher geht, ist das Unwort der REFORM,
das immer dann aus der Tasche gezogen wird, wenn Missstände offenkundig werden, um die Hoffnung zu nähren, dass sich durch Änderung DIESER Rahmenbedingungen, alles zwangsläufig zum Guten wenden müsste.

Dabei müsste es doch, zumindest denen, die sich wie ich durch ein paar Jahre Lateiunterricht quälen haben lassen, klar werden, dass sie sogar schon die Ethymologie des Wortes sagenhafter Dummheit zeiht:

In REFORM steckt lat. für re zurück und formatio, also Gestaltung, unsere hektischen Reformer wollen uns glaubenmachen, dass wir bei Befolgung ihrer Vorschläge mit einem „großen Sprung nach vorne“ hüpfen würden, oder politisch angepasster „den Anschluss an die vorauseilende internationale Entwicklung“ finden könnten, wobei REFORM (von Paulus bis Luther) eigentlich WIEDERHERSTELLUNG  vergangender aber als besser empfundener Zustände verspricht.

Also eigentlich ein ähnlicher Blödsinn wie die gebräuchliche Metapher „Quantensprung“ für die größtmögliche Vorwärtsbewegung, während der Quantenphysiker weiß, dass es sich dabei um die energetisch kleinstmögliche Ortsveränderung handelt.

Um zum Schluss zu kommen, schliesslich war der Kaffe ausgetrunken und ich musste in die Arbeit fahren, um auszubilden und in der Routine zu arbeiten, befiel mich der erlösende Gedanke, dass wir all die Reformer zum Teufel jagen sollten und – egal auf welchem Gebiet, aber natürlich auch in der Ärzteausbildung, einmal
das Bestehende richtig machen, statt unsere ohnehin knapp gewordenen Ressourcen in immer neuen Reformen zu vergeuden.

Vielleicht waren die alten Konzepte, die wir schließlich auch vielversprechenden Reformen verdanken, gar nicht einmal so schlecht, nur haben wir sie nicht erfüllen können, weil es uns an
Zeit,
Geld,
Energie
 mangelte.
Vielleicht mangelte es uns auch darüberhinaus auch schon an Glauben, dass die x-te Reform etwas an den Zuständen ändern würde, wenn sie nicht auch die Umstände berücksichtigt.

Written by medicus58

2. Juli 2013 at 19:37

Wer A sagt muss auch D sagen, D wie Diderot

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Denis Diderot (http://de.wikipedia.org/wiki/Denis_Diderot) war gemeinsam mit Jean-Baptiste le Rond d’Alembert (http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Baptiste_le_Rond_d%E2%80%99Alembert) Herausgeber der großen „Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers“ („Enzyklopädie oder (alphabetisch) geordnetes Lexikon der Wissenschaften, Künste und Gewerbe, von einer Autorengemeinschaft“).

Wenn Philipp Blom, der sich mehrfach mit dem den Anfängen der (bürgerlichen) Aufklärung auseinandergesetzt hat (http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6se_Philosophen), über Diderot kritisch meinte:
„Das Werk war ein Vehikel für seine Ideen; es gab ihm ein Einkommen, und sollte ihm einen Namen geben, und es gab Gegenständen eine Würde, die nie zuvor Druckseiten zierten; doch systematische, alles umarmende Akribie gehörte nicht zu seinen Interessen.“

so scheint mir das, sollte es wahr sein, weniger als Makel als der Beweis für die ungestüme Leidenschaft, mit der man sich einer allgemein zugänglichen, systematischen und kritischen Darstellung der Welt, so wie sie der aufgeklärte Mensch sehen konnte, verschrieben hat.

Auch nicht schlecht …

Dass die (bürgerliche) Aufklärung daran gescheitert ist, wie Blom schließt, dass sie dem damals herrschenden Imperialismus die Grundlage entzogen hat, in dem sie die „Gleichwertigkeit aller Menschen und Kulturen“ postulierte, scheint nachvollziehbar.

Dass Diderot et al. „die Leidenschaften des Menschen (im Sinne Epikurs) nicht verleugnen, sondern erkennen, verfeinern und so lenken wollten, dass der Mensch das eigenen Glück in dieser Welt finden kann und während er möglichst viel Gutes schafft der eigenen Umwelt möglichst wenig schaden soll„, das macht sie zu den 
Wegbereitern einer säkularen Moderne:

Es grenzt sie ab, von den Religiösen, die in dieser Welt das Böse eliminieren wollen, um das Glück in der nächsten Welt zu finden.

Es markiert die Mitte zwischen den heutigen Neokonservativen, die postulieren, dass „der Mensch eben prinzipiell schlecht wäre“ und nur durch drakonische Strafen von dem Schlechten abgehalten werden muss und den Linken, für die der „Mensch prinzipiell gut wäre“, würde er nicht durch seine sozio-ökonomische Umgebung an seiner Entwicklung gehindert werden.

In den Enzyklopädisten steckt die Wurzel, der heute so gut wie vergessenen Strömung der Existentialisten:
 
Nur aus der Sinnlosigkeit entsteht Ethik.

(Oh, wie wird es da die Gläubigen gruseln …)

Jedoch schon am Lebensende der französischen Enzyklopädiker kam den Protagonisten Zweifel, ob ihres optimistischen Ansatzes. 
Diesen Verlust an Optimismus kennzeichnet auch die „Linke“ am Ende des 20. und am Anfang des 21. Jahrhunderts. Die „Rechte“ scheint davon zu profitieren.

Die Idee einer „umfassende Bearbeitung aller Wissenschaften und Künste, nach ihren einzelnen Theilen und Gegenständen, gemäß dem seit etwa drei Jahrzehnten ungemein veränderten Zustande der Literatur und Kunst, von Schriftstellern, deren Namen die Achtung und das Vertrauen der literarischen Welt längst sich erworben haben, so viel möglich für das ganze gebildete Publikum, und zwar in alphabetischer Folge“ (Einleitung zu http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Encyclop%C3%A4die_der_Wissenschaften_und_K%C3%BCnste) krallte sich jedoch im europäischen Geiste fest und mündete über den „Ersch-Gruber“ in die http://www.wikipedia.org/ .

Was jedoch langsam aus den Köpfen der Bürger diffundiert und durch die Erkenntnis, dass Networking und Korruption die wahren Motoren des sozialen und ökonomischen Aufstiegs sind, weiter verdrängt wird, ist Francis Bacons Losung:

WISSEN = MACHT
(http://de.wikipedia.org/wiki/Wissen_ist_Macht)

Also mit anderen Worten:
Für die (Ohn)mächtigen ist Bildung der einzig evolutionäre Weg zum Aufstieg in der sozialen Hierarchie,

Somit führt uns unser Weg wieder zurück zu einem der Fundamente „linken Denkens“.

Wilhelm Liebknecht (1826–1900, einer der Gründer der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands) berief sich auf dieses Konzept („Wissen ist Macht – Macht ist Wissen“) in dem er forderte, dass 
große Teilen der Bevölkerung den Zugang zu Wissen, Bildung und Kultur erhalten müssen.
1891 dichtete Max Kegel im „Sozialistenmarsch„:

„Des Geistes Licht, des Wissens Macht,
Dem ganzen Volke sei’s gegeben!“

Möge sich die heutige Sozialdemokratie (und konkret die Frau Unterrichtsministerin und Ex-Bankerin Schmied (http://www.meineabgeordneten.at/Abgeordnete/Claudia.Schmied) bei den bevorstehenden Verhandlungen um ein neues Lehrerdienstrecht) an diese Wurzeln erinnern.

Nicht die regelmäßigen Umbenennungen alter Schulformen und 
die phänomenalen Karrieren korrupter Flachwurzler, die den oben genannte Spruch breit grinsend in eine saftiges:

Nichts wissen macht auch nix

verwandelten, sondern

Chancengleichheit
Allgemeine Zugänglichkeit Wissen
Karriere auf Basis von Kompetenz und Leistung

sind die Garanten für eine friedliche und positive Entwicklung der Gesellschaft.

Setzt sich die allgemeine Erkenntnis durch, dass die Engagierten und Motivierten in dem (österreichischen) Korruptions- und Netzwerksumpf auf diese Weise keine Aufstiegchancen haben, dann werden sie früher oder später andere Wege beschreiten.

Bildnachweis: Wikipedia

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