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Tante Doktorin: Die Medizin wurde weiblich, jetzt auch die Politik

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Zwar war es anno damals (1897) die medizinische Fakultät an der die erste Frau in Österreich promovierte, jedoch war noch zu meinen Studienzeiten die medizinische Fakultät in ihrem Erscheinungsbild, ebenso wie der „Beruf des Arztes“ männlich.

Kindern wurde versucht Vertrauen einzuflössen indem man mit ihnen „zum Onkel Doktor“ ging, oder können Sie sich daran erinnern jemals etwas von der „Tante Doktorin“ gehört zu haben?

Inzwischen sind sechs von zehn Medizinstudenten und 47% der Mitglieder der Ärztekammer weiblich. Bei den letzten Stellenbewerbungen bei denen ich etwas mitzureden hatte, fanden sich ausschließlich Kolleginnen.

Gut so, aber ist das wirklich nur der ganz normale Ausgleichsprozess den plötzlich eine offener gewordene Gesellschaft ermöglicht?

Sie werden nur wenige Ärzte finden, die noch überzeugt sind, dass Ansehen und Machtposition der Ärztschaft in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat. In wesentlichen Fragen sitzt zB die Ärztekammer gar nicht mehr am Verhandlungstisch.

Ohne die feministische Freudenstimmung trüben zu wollen scheint es mir, dass der Frauenanteil in bestimmten Positionen wie eh und je indirekt proportional zur damit verbundenen Machtposition ist, und ein zunehmender Frauenanteil eher die zunehmende Machtlosigkeit der Position und weniger die Ermächtigung der Frauen widerspiegelt.

Am Anfang der österreichischen Sozialdemokratie standen der „Armenarzt“ Viktor Adler. Nach mehreren internen Putschen gegen die letzten stets männlichen Parteivorsitzenden inkl. des absurden Abgangsstolperers des letzten besinnt sich die SPÖ plötzlich darauf, dass sie eine weibliche Parteivorsitzenden benötigt und fand sie offenbar in der Ärztin und Hygienikerin Rendi-Wagner.

Ich habe Kollegin Rendi-Wagner als intelligent, integer und fachlich kompetent kennen gelernt. Gerade in Zeiten tückisch-blauer Kälte im Sozial- und Gesundheitssystem hätte die SPÖ endlich eine Fachsprecherin gehabt, die versteht wovon sie spricht und das auch formulieren kann.

Dass sie als Langzeit BSA- und Kurzzeit SPÖ Mitglied zwischen den Flügerln des gerupften SPÖ Huhnes steht, mag ihr den Vorteil der Überparteilichkeit einbringen und ihre rasche Auffassungsgabe sollte es ihr auch ermöglichen, sich in den innerparteilichen Intrigensumpf einzuarbeiten. Ihr sympathisches Äußeres und ihre Jugendlichkeit mag medientechnisch auch als gute Antwort auf den Bundesbasti scheinen.

Es möge sich nur die PR-Maschine der SPÖ davor hüten das alles (wie weiland die Liste Pilz) als feministischen Akt zu verkaufen. Vielmehr zeigt es nur, dass dort wo es scheinbar nix mehr zu gewinnen gibt, die Frauen ran dürfen.

Echt schad drum.

Written by medicus58

22. September 2018 at 08:38

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Neues Motto, neuer Name – als gäbe es kein Gestern

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In den letzten Tagen flatterten den Mitarbeitern des KAV (Wiener Krankenanstaltenverbundes) Briefe auf den Schreibtisch, in denen sie aufgefordert werden sich einen neuen Namen für ihren Konzern zu überlegen. Schließlich wird man im kommenden Jahr zur „öffentlichen Anstalt“!
Mein Vorschlag KAFF wird wahrscheinlich nicht durchgehen, auch wenn man damit an den ehemaligen ersten Chef der Wiener Rettung Dr. Alfred Kaff  erinnert könnte selbstverständlich abwertend an einen provinziellen Ort denkt.

Würde ich wetten, würde ich ja auf eine so geniale Wortschöpfung wie Wien Gesundheit (in Analogie zu Wien Energie, Wiener Linien, Wiener Wohnen… etc.) setzen. Aber schau’n mir mal.

Worum es wirklich geht ist der Sand, der einem nicht nur in der Landespolitik in die Augen gestreut werden soll, wenn neue Namen, neue Organigramme und neue Logos überdecken sollen, dass sich ohnehin nichts Nennenswertes ändern darf.
Aus der sogenannten freien Wirtschaft kennen wird das Raider-Twix-Spielchen der Firma Mars.
 „Raider heißt jetzt Twix, … sonst ändert sich nix“
PR statt Inhalte. Hauptsache man redet drüber.

Auch in der Bundespolitik finden sich vergleichbares Branding, das den P.T. Publikum Neues und Veränderungen vorgaukelt und durch Mitmachen ein positives Image erreichen möchte.

Das K & K Ackerbauministerium wurde in der Ersten Republik zum Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft und folgerichtig spricht man bis den dortigen Minister auch als Landwirtschaftsminister an, auch wenn seine anderen Agenden wechselten und man. Auch nach der blau-schwarzen Jahrtausendwende sprachen noch alle vom Landwirtschaftsminister obwohl der Neusprech das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) nun als Lebensministerium angesprochen haben wollte und wieder einmal Logos und Drucksorten eingestampft werden mussten.
Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dass Molterer, Pröll oder Berlakovich jemals Lebensminister genannt wurden!
Vielleicht setzte Minister Rupprechter 2013 erneut Reißwolf und Druckerpresse in Betrieb und ersann mit Hilfe wohl bezahlter PR Berater den nächsten Streich und schenkte Österreich zwar keine klimawirksamen Handlungen, aber ein Ministerium für ein lebenswertes Österreich. Zumindest die alte URL hat man beibehalten: https://www.bmlfuw.gv.at/
Medien zufolge steht auch unter Elisabeth Köstinger eine Neubenennung ins Haus, da erneut Agenden (Energie, Tourismus) ins Haus wandern und wir werden uns an Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus gewöhnen dürfen. Als Frau Nachhaltigkeitsministerin hat die Kärntner Bauertochter aber bisher auch noch niemand angesprochen.

Was bleibt sind teure Worthülsen und Konjunkturbelebung, zumindest in der Berater- und Werbebranche.

Written by medicus58

30. Dezember 2017 at 14:14

Warum die Ärztekammer falsch liegt auch wenn sie Recht hat

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Dieser kurze Thread mit dem Geschäftsführer der „Wiener Gesundheitsförderung“ ist nicht untypisch für den Shitstorm der über die neue Plakat-Kampagne der Wiener ÄK hereinbrach -oder vielleicht auch inszeniert wurde.

Entsetzen über Ärztekammer-Plakat

Es wäre zynisch, würde ich mich freuen, dass die Wiener ÄK es geschafft hat, genau das in die Medien zu bringen, was ich hier schon oft gefordert habe: Das Gesundheitssystem

Wie hektisch da die Politik und Justiz darauf in Vorwahlkämpfen Leute verhaftet und wieder frei lässt, hat man ja an dem aktuellen Pflegeskandal erlebt.

Nur wäre das zu kurz gegriffen. Um die Politik mit den rein ärztlichen Problemen zu konfrontieren, hätte es genügt auf die offenen Kassenstellen, Wartezeiten, Abteilungs– und Ambulanzschliessungen (Gut versorgt) zu verweisen. Auch die nachgereichte schriftliche Erklärung der ÄK (sinngemäß):
Die Zeit, die die Bürokratie den Ärzten wegnimmt, 
nimmt den Patienten ihren Arzt weg.
wäre medial besser angekommen als das inkriminierte Plakat, nur wäre dies eben eine viel bequemere Wahrheit gewesen, denn unter Bürokratie leidet ohnehin das ganze Land..

In Wahrheit meint das Plakat:
DU KÄMPFST MIT KREBS.
DEIN ARZT KÄMPFT MIT BÜROKRATISCHEN HÜRDEN DER KRANKENKASSEN
nicht das, was man ihm unterstellt, nämlich, dass sich die Patientin nicht aufregen soll, weil es auch ihr Arzt schwer hat.

In meinem nächsten Tweet an  @DennisBeck_w versuchte ich das innerhalb der Zeichenbeschränkung des Zwitscherdiensts so zu erklären:

Ärzte gegen Kasse =Patienten verlangen von Ärzten neueste Onko Therapie, System will es nicht zahlen, Ärzte müssen es Pat vermitteln

Bezeichnend, das dieser Tweet unbeantwortet bliebt, bemerkenswert von jemand, der eigentlich genügend Innensicht des Systems haben sollte, welche Evidenzbasierte Leistungen den pflichtversicherten Patienten vorenthalten wird.

Erinnern wir uns:
MR und CT Wartezeiten in den Medien, mit großem Trara (und einigen Preiszugeständnissen der Radiologen) wurde die Deckelung aufgehoben und unmittelbar danach wieder die Genehmigungspflicht durch die krankenärztlichen Chefärzte eingeführt.

Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs!

Es sei ein „bisher ungekannter Stil, sinngemäß Krebskranken mitzuteilen, dass man sie aufgrund bürokratischer Hürden nicht ausreichend behandeln könne“, ärgerte sich Biach (HV Chef).

Fragen Sie ihn doch einmal, weshalb eine Reihe onkologischer Therapien, die problemlos ambulant durchgeführt werden könnten, vom Hauptverband in die Spitäler verschoben wurden, weil dort der Deckungsbeitrag der Kassen geringer ist.
Fragen Sie die Krankenanstaltenträger, weshalb sie unter dem Vorwand Schwerpunktbildung teure Therapien nur mehr an bestimmten Häusern und dort unter Mengenbeschränkung anbietet – übrigens nicht nur in der Onkologie.

Also all die (parteigebundenen) Berufsempörer, die sich heute zu Wort gemeldet haben, wissen das alles, wollen es aber unter dem Teppich halten.
Nur Menschen, die schon länger nichts mehr mit der Gesundheitssystem zu tun hatten können das Plakat missverstehen,
nur stellen die möglicherweise die Mehrheit der Wähler dar.
Auch wenn es wir Ärzte nicht mehr wahrhaben wollen, die meisten Menschen dieses Landes sind augenblicklich – Gott-sei-Dank – nicht so schwer krank, dass sie in die Tiefen (und Untiefen) des Gesundheitssystems fallen. Wen wir diese Menschen erreichen wollen, müssen wir ihnen erklären, was wir wirklich meinen.

Also haben es die von der Wiener ÄK beauftragten Werber wieder geschafft
zwar Recht zu haben
aber uns Ärzte als herzlose Egoisten,
diejenigen mit klaren parteipolitischen Rollen und Absichten,
von der Patientenanwältin über die Krankenkassenhefin bis zum Wirtschaftskämmerer,
als die Guten dastehen zu lassen.

Written by medicus58

29. September 2017 at 20:01

Zur Problematik demokratisch gewählter Interessensvertretungen am Beispiel der ÄK

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Wahl

Aus den Rückmeldungen zu meinem letzten Eintrag über den Wiener Kammeramtsdirektor (Präsidenten kommen und gehen, der wirkliche Strippenzieher der Ärztekammer bleibt. http://wp.me/p1kfuX-107) könnte man schließen, dass sich einige Ärzte noch sehr wenig mit der Binnenstruktur ihrer Vertretung auseinandergesetzt haben. Sollte ich hier ein bisschen etwas in Gang gesetzt haben, würde es mich freuen. Heute jedoch ein CAVEAT:

Ehe nun jeder seine eigene „Partei“ und „Gewerkschaft“ gründet, möchte ich noch ausführen, dass es nicht zuletzt der letzte Führungswechsel an der Kammerspitze war, der die Tragödie der letzten Monate endgültig zur Farce gemacht hat.

Weshalb ich von Farce spreche?
Allein das Auf- und Abdrehen diverser, mit unserem Geld finanzierter Homepages (Die Ärztekammer hat schon den Maulkorb übergestreift http://wp.me/p1kfuX-105), zeigt die PR-technische Planlosigkeit unserer Standesvertretung.

http://notstandspital.at/ bleibt entsprechend des verhandelten Stillhalteabkommens geschlossen, http://schuetzenwirunserespitaeler.at/ war gestern kurz wieder online, so wie es Szekeres versprochen hat, heute ist sie down, und man liest dort:

Es ist am 01. Juli 2015 zu einer Einigung gekommen, die wir durch die hier veröffentlichten Artikel der letzten Monate nicht aufs Spiel setzen wollen.

Dafür feuert die Kurie der Niedergelassenen Ärzte (Steinhart) aus allen Rohren.

Aber Achtung, nicht jede kommunikative Dissonanz ist ausschließlich durch Dummheit oder Korruption der Spieler erklärbar, viel häufiger entlarvt sie gegenläufige Interessenlagen unterhalb der Oberfläche.

Primär einmal völlig unabhängig vom Charakter der beteiligten Personen, können Interessensvertretungen nur funktionieren, wenn ihre (Zwangs-)Mitglieder gemeinsame Interessen haben. Schon allein die vom Gesetzgeber festgelegte Kurienaufteilung der Ärztekammer plus des in Österreich in fast allen Problemzonen lähmenden Föderalismus (die ÖÄK hat viel weniger Geld und Einfluss als einzelne Bundesländer-Kammern) lähmen (absichtlich?) jedes konstruktive Vorgehen.


Mein Vorschlag:

Solange das extra- und intramurale Gesundheitssystem weiterhin nicht aus einer Hand finanziert wird, sehe ich nicht ein, weshalb sich die an den jeweiligen Fronten tätigen Ärzte zwischen den Mühlsteinen der jeweiligen Partikularinteressen ihrer Vertreter zermahlen lassen sollen. Die Zahnärzte haben es uns vorgemacht. Wenn wir angestellte und niedergelassene, wir Kassenvertrags- und wir Wahlärzte schon in eine Kammer gepresst werden, dann sollten wir nur noch Vertreter wählen, die ihre Position nicht durch das Schüren von Grabenkämpfen zwischen den Gruppen zementieren.

Eine Kammer, die aus politischer Räson Homepages schließt, auf der die Patienten aufgefordert werden die Unzulänglichkeiten im Spitalswesen aufzuzeigen, aber Tage nach einem bejubelten Abschluss (Honorarsteigerung 4%) mit der Gebietskrankenkasse
(http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150629_OTS0164/durchbruch-bei-honorarverhandlungen-zwischen-wgkk-und-aerztekammer)
die Homepage (https://gesundheitistmehrwert.at/) weiter betreibt, auf der sie Patienten ausdrücklich zu Kritik und zu einem JA ZUR WENDE IM KRANKENKASSENSYSTEM! auffordert, entlarvt nicht nur ihre wahre politische Absicht sondern hat völlig zu Recht jede fachliche Autorität als Anwalt der Patienten verspielt.

Wer ein derart dissonantes Bild der Öffentlichkeit kommuniziert, hat das viele Geld an verschiedene PR-Berater völlig sinnlos beim Fenster hinausgeworfen.
Wir erinnern uns an den März 2015, da hatten wir das schon einmal: Wiener Ärztekammer: vorübergehend geschlossen? http://wp.me/p1kfuX-Vb

Die eine Seite des Dilemmas besteht also darin, dass es den handelnden Vertretern schon strukturbedingt schwer gemacht wird, eine für die gesamte Ärzteschaft produktive Entwicklung zu verhandeln. Je länger gewählte Vertreter sich in diesem System eingenistet haben, desto eher werden sie Intrigenspiel beherrschen, sich selbst zu erhalten. Die Lösung, also die regelmäßige Abwahl dieser Dinosaurier, führt aber paradoxerweise zu einer Verböserung, weil sie eben genau diese Personen, wie den hier vorgestellten Kammeramtsdirektor noch viel mächtiger werden lässt, als es ihnen innerhalb der geplanten Struktur zusteht. Vielleicht kommen wir irgendwann einmal auf den einen oder anderen Sektionschef im Gesundheitsministerium zu sprechen, dessen Einfluss auf viele Entwicklungen im Gesundheitssystem (ELGA, GuK, …) den aller Bundesminister der letzten Jahre in den Schatten stellt….

Aber zurück zur ÄK:
Durch die Trägheit des Systems lassen sich Wechsel an der Kammerspitze dann auch nur durch sehr kühne Konstruktionen schmieden, solche die gerade Präsident Szekeres auf den Kopf fallen.

So guter Absicht können die „Frischen“ gar nicht sein, dass sie bei ihrer erstmaligen Konfrontation mit ihrem seit Jahren die Verhandlungen für die Gegenseite führenden Kontrahenten nicht scheitern. Ich kann mich noch an „mein erstes Mal“ erinnern, wo ich ob der Unverfrorenheit des Vorgehens aller Beteiligten nachhaltig schockiert war, wobei ich auch schon vorher auf manchen Verhandlungstisch geschlagen habe.
Das ist aber die wahre Stunde der Kammeramtsdirektoren, Sektionschefs, Sekretäre, Berater … etc. , die Basis ihrer Macht.
Sie sind die einzigen, die einem hier, weil sie eben schon die x-te Verhandlungsrunde erleben, vor Schlimmem bewahren können oder eiskalt anrennen lassen. Es dauert dann immer einige Zeit, bis man realisiert, dass das Verhandlungsergebnis, das mühsam innerhalb von stundenlangen Verhandlungen erzielt wurde, zufälligerweise das ist, das in den Gesamtplan passt, auch wenn es dann viele Jahre Nulllohnrunden, degressive Tarife und nicht einmal Indexanpassungen für ärztliche Leistungen gibt.

Das „fatale Requisit„, um im Bild der Tragödie zu bleiben, ist einfach das Missverhältnis an Informationsgrad zwischen „den Alten“ und „den Jungen“, den Gewählten und den System.
Somit führt der prinzipiell wünschenswerte demokratische Wechsel in undemokratischen und intransparenten Strukturen zu undemokratischen und unerwünschten Ergebnissen; in jeder Verhandlungssituation, nicht nur in der ÄK.

Für mich persönlich sind Kammerfunktionäre, die der eigenen Kammer und der gesamten angestellten Ärzteschaft so in den Rücken fallen, wie die drei im Zusammenhang mit dem KAV-Pakt genannten, nicht mehr wählbar (den Originaltext, so wie er KAV-intern bekannt wurde möchte ich hier bewusst nicht zitieren), aber ehe wir nun alle nacheinander uns zur Wahl aufstellen (Keine Angst, ich beabsichtige dies für meine Person sicher nicht), sollten wir uns wirklich etwas näher mit den strukturellen Problemen unserer Kammer auseinandersetzen, um von der Tragödie wieder in ein Lustspiel wechsel zu können:

Bedingungen, unter denen wir unseren Beruf gerne ausüben

Strukturen und Mandatare, sollten, neben ihres formal-demokratischen Zustandekommens, nach folgenden weiteren Kriterien bewertet werden:

Transparenz

Offenlegung der eigenen Interessenlage

Solidarität mit allen vertretenen Gruppen

Verhandlungsexpertise

Written by medicus58

8. Juli 2015 at 17:28

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