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Polizei, Dein Freund und WTF

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Es gab Zeiten, da wurden Ärzte befragt, wenn es um die Gesundheit ging.

An ihre Stelle traten, zumindest in der Werbung, zuerst Zahnarztgattinnen, dann Assistentinnen und Das Gute kam aus der Apotheke.

Inzwischen erklären uns Polizisten und das Bundesheer (Stmk), wie einfach es ist unsere Gesundheit zu schützen.

Wie habe ich das vor 8 Jahren schon mal formuliert:

Ärzte: Unser Image ist im Arsch, soviel scheint sicher

Written by medicus58

22. Juli 2020 at 07:48

FAQ Corona, alles klar?

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Eigentlich reizte es ja statt FreqentlyAskedQuestions ein anderes F-Wort an den Beginn dieser Überlegungen zu stellen, denn ehrlich, kennen Sie sich noch aus in dem Stakkato an Gesetzen, Verordnungen, Erlässen und Empfehlungen mit dem uns unsere Regierung (von regere = führen) angeblich durch die Pandemie führt ?

Über die unklaren, z.T. unrichtigen und nur ungenügend wissenschaftlich zugänglichen Basisdaten dieser Epidemie, haben nicht nur ich schon mehrfach geklagt.

Über die Unklarheiten u.a. im Tourismus klagen schon viele Branchen, die gestern plötzlich verhängten Landeverbote für einige Fluglinien aus europäischen Ländern, nachdem die Hinflüge noch vor zwei Wochen erlaubt waren, werden wohl noch ein Nachspiel haben.

Wie schludrig und missverständlich das Gesundheitsministerium informiert zeigt (als pars pro toto) diese Empfehlung auf der Homepage von Anschobers Truppe: Empfehlung zur Entlassung von COVID-19-Fällen aus der Absonderung statt gleich das Original des deutschen Robert Koch Institutes zu verlinken, hat man (Stand: 09.07.2020; basierend auf Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts) drei Tage nach Erscheinen der deutschen Empfehlung auch eine in österreichischer Übersetzung mit eigenem Logo und Pomp ins Netz gestellt und referenziert hier in den Handlungsanweisungen mehrfach auf eine Ct-Wert. Erklärt wird dieser wert aber nirgends in dieser Empfehlung.

Googelt man hilflos nach cT-Wert, klärt einen Wikipedia zwar auf:

Der Ct-Wert, abgekürzt für engl. threshold cycle ist eine theoretische Größe, die den Anfang des exponentiellen Wachstums einer Kurve beschreibt.
und stellt die Verbindung zur  Real Time Quantitative PCR her, aber ich darf bezweifeln, dass die semiquantitative und quantitative Auswertung der PCR selbst in breiten Teilen der Ärzteschaft bekannt ist…

Die Falldefinitionen zwischen Gesundheits- und Innenministerium passten nicht immer zu denen der Krankenanstalten oder der AGES.

Während zu beginn der Pandemie die Maskenpflicht in den Supermärkten egal war, wurde sie dann (mit gewisser Berechtigung) verordnet, dann (ohne wirklicher Evidenz) wieder abgeschafft und soll nun auf Wunsch der SPÖ Vorsitzenden wieder eingeführt werden.

Während wir im ORF mit wohligen Schauer jeden Tag die Infektionszahlen aus den Länder verhaltensauffälliger Präsidenten bekopfschütteln dürfen und uns als Coronaweltmasta (Ö3 Originalton Prof. Wenisch) wähnen, erlaube ich mir folgende Annahmen:

Die erste Coronawelle war in Österreich noch gar nicht da (fast unerklärlich wenig schwer Kranke, keine Überlastung des Gesundheitssystems; hoffen wir, dass wir von ihr verschont werden).

Trotzdem haben wir bereits ein undurchsichtiges Chaos an missverständlichen, widersprüchlichen und zunehmend von Gerichten aufgehobenen Anzeigen, laufend wechselnden Erlässen, Empfehlungen, die als Anordnungen verkauft werden, eine Politik durch Drohungen statt mittels Recht.

Und einen Bundeskanzler der konsequenzlos sein Ego in einem Bad in einer gedrängten Menge nimmt, die nachträglich als, offenbar Inzucht-bedingt, als Familienverband aufgefasst wird.

Jetzt erheben Polizisten Gesundheitsdaten und das Bundesheer, dass seine Flieger nicht mehr hoch kriegt, hilft wieder an der Grenze.

Auch wenn man die ersten Hüftschüsse mit dem Zeitmangel in der Krise rechtfertigen wollte, fünf Monate nach Beginn des Problems könnte man vielleicht langsam eine andere Vorgangsweise erwarten.
Wenn nun dieses Chaos (Covid-19 verampelt) auch noch regionalisiert wird, kann man der pandemischen Zukunft nur mit größter Unruhe entgegensehen.

Aber zumindest wissen Sie nun, was der Ct-Wert ist ….

Written by medicus58

15. Juli 2020 at 15:52

Maria, hilf: Ein Augenschein auf der Mahü

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Ob der Wunsch Maria Vassilakous, sich just in Wien- Mariahilf ein Denkmal setzen zu wollen, wo sie als Verkehrsstadträtin gerade einer der Straßen Wiens, die die breitesten Gehsteigen hat, mit Gewalt zur Fußgängerzone umfunktionieren möchte, mit dem Gleichklang von Vor- und Straßennamen zusammen hängt, soll hier nicht erörtert werden.

Ein Lokalaugenschein am Vormittag des 15.8. zeigte, dass das unausgegorene Projekt nicht einmal von der Exekutive verstanden wird und zeigte einige absurde Details auf.

Begegnungszonen mit 20km/h:

Für Vassilakous Justament-Experiment sind Dutzende Verkehrsschilder notwendig, weil alle 150-200m die sogenannte Fuzo für Querstraßen unterbrochen wird und sich am Ende keiner auskennt, was da Begegnungszone, Kiss and Drive oder Fuzo ist… Grüne Ménage-à-trois?

Begegnungszone

Begegnen wir halt einander

Am 15.8. wirkte das ganze noch ziemlich absurd: Radfahrer fuhren auf und ab und vereinzelte Autos meandrierten zwischen ostentativen Fußstehern (gegangen wurde kaum auf der Fahrbahn).

Begegnungen

Nach eigenen Beobachtungen hielten sich 9/10 Autofahrern nicht an das schon ausgeschilderte Abbiegewirrwarr, das notwendig ist, damit die Anrainer nicht sofort in den Speckgürtel übersiedeln. Schottenfeldgasse/Mariahilferstrasse sollte es nach den Vorstellungen von Vassilakous Verkehrsexperten nur mehr erlaubt sein, nach LINKS in die die Begegnungszone MaHü abzubiegen: Tat aber keiner!

Ziemlich verwirrend:

Rechtsabbieger


Wie dieses und das nächste Foto zeigen, hat auch die „He“ noch nicht das Rechtsabbiegeverbot Schottenfeldgasse/Mariahilferstrasse verinnerlicht und fährt (locker einhändig!) gegen die Einbahn, natürlich ohne im Einsatz zu sein!

Rechtsabbieger Pol1

Locker am Volant

Mir san Radlfahrer und fahren gegen die Einbahn, basta!

Rechtsabbieger Pol2


Der Schani bleibt, er bringt dem Bezirk Geld

Schanigarten und Markierungen

Offenbar war die Aktion Mahü der grünen Verkehrsstadträtin nicht mit der grünen Bezirksvorstehung des 7. Bezirks abgesprochen, so dass in den Seitengasse der Mariahilferstrasse Autos und Schanigärten standen, als gestern (14.7.) nachts die Bodenmarkierer ausrückten. Was das für einen Sinn haben soll, die Schrägparkerzonen gerademal vor zwei (!)Radständern enden zu lassen, wo an anderen Stellen ohnehin ganze Batterien von Radständern errichtet wurden,  entzieht sich meinem Verständnis.

Schilda schau oba
Schrägparker_Radständer

Die Markierungen für die Schrägparker Schottenfeldgasse/Mariahilferstrasse wurden an Stellen angebracht, wo eigentlich Fahrradständer in den Asphalt versenkt wurden; „G’scheit“ und sicher von langer Hand „geplant“ …..

Oder ist das ein neuer Tandemstandplatz?

Written by medicus58

15. August 2013 at 22:45

Haltet die Polizei

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Beim letzten Wiener Derby zwischen Austria und Rapid ist es wieder zu Ausschreitungen mit Verletzten gekommen.
Dass für den einheimischen Boulevard von ÖSTERREICH
Polizei schuld an Derby-Krawallen
http://sport.oe24.at/fussball/Polizei-schuld-an-Derby-Krawallen/82641334)

bis HEUTE
Etwa 200 der rund 1.000 Rapid-Anhänger hatten sich versammelt und waren (von der Polizei Anm. medicus58) fehlgeleitet über einen Verbindungsweg zum Parkplatz und zum Austria-Fanshop marschiert, wo sie auf den violetten Anhang vor der Osttribüne trafen.
http://www.heute.at/sport/fussball/art23663,809450

der Schuldige klar ist, verwundert nicht:
Die Kiberer
(http://de.wikipedia.org/wiki/Kiberer)

Aber für die Sportwelt scheint klar, dass es sich da um ein Versäumnis der Exekutive handeln muss:

Der Weg, sowie der Bereich hinter der Fantribüne dürfte von der Exekutive nur schwach gesichert gewesen sein. „Da muss man schauen, wie das passieren konnte“, musste auch Polizei-Sprecher Roman Hahslinger zugeben.
http://sport10.at/home/fussball/bundesliga/1304162/DerbyAusschreitungen_Wer-war-schuld

Und auch der angeblich qualitätsvollere Journalismus schiebt der Polizei die Schuld in die ungesponserten Schuhe:

KURIER: Inoffiziell gesteht die Polizei Fehler ein
http://kurier.at/sport/fussball/4516658-offene-fragen-aber-keine-zeit-fuer-rapid.php

DERSTANDARD: Polizei ortet Fehler bei sich
http://derstandard.at/1350259068055/Polizei-ortet-Fehler-bei-sich

ORF: Wiener Polizei jetzt damit beschäftigt zu analysieren, wo Fehler passiert sind
http://wien.orf.at/news/stories/2555551/

HALLO, geht’s noch?

Nur weil nicht noch mehr Steuergeld dafür aufgewendet wurde,
damit jeder einzelne dieser gewaltsuchenden (nicht gewaltbereiten) Wahnsinnigen mit einem persönlichen Aufpasser daran gehindert wird,
andere zu verletzen, sprechen wir nicht mehr von deren Schuld sondern von einem Versagen der Exekutive? Das ist krank!

Als ich im Mai 2011 selbst unfreiwilliger Zeuge der Zustaände beim Abmarsch der sogenannten „Fans“ nach dem damaligen Derby wurde,
verlangte ich hier
Verbietet Fussball(fans)!
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=38253
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=38325

Auch die Zeichen an der Wand die offenbar einer der RAPID Ultras 1988 hinterließ:
I FICK DEI MOTTER
von dem ich ein Jahr später bloggte (http://wp.me/p1kfuX-dS), erweckten in mir erneut den Wunsch nach einem rigorosen Verbot dieser Veranstaltung.

Die jetzige Schuldumkehr läßt mich aber zweifeln, dass dieser Wunsch jeh in Erfüllung gehen wird.

Obwohl es für mich völlig klar scheint, dass Veranstaltungen, die offenbar ein so großes Sicherheitsrisiko darstellen, dass sie trotz Großaufgebot der Polizei
immer wieder zu Ausschreitungen und Verletzten führen, gehören endlich verboten.

Ich sehe es nicht ein, weshalb das nächste Mal für diese paar Deppen aus Steuergeldern ein Polizeischutz aufgeboten wird, wie für einen Staatsbesuch.

In diesem Zusammenhang möchte ich zu meinem Beitrag vom 8.12.2011
Geld hamma ja, aber nur für Brot und Spiele – Regenbogenkoalition  (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=48679)
in dem ich aus dem FALTER zitierte, dass die Wiener Stadtregierung mitten in der Krise noch schnell Herrn EX-SPÖ-Finanzminister Edlinger und seiner RAPID
fast 8 Millionen Euro nachgeschmissen hat, um das Weststadion erneut zu renovieren und auszubauen.
Ein aktueller Presseartikel (http://diepresse.com/home/sport/fussball/1269354/RapidChef-Edlinger-hofft-weiter-auf-HanappiAusbau-) spricht nun von
26,4 Millionen Euro und zitiert Edlinger:
„Aus subjektiver Sicht kann man nie genug Förderung bekommen. Aber aus objektiver Sicht sind 26 Millionen Euro in Zeiten wie diesen sensationell“

Da sind die paar Überstunden für die schuldbewussten Kiberer auch schon egal, oder?

Written by medicus58

23. Oktober 2012 at 18:13

Gezwitscher im Zentrum

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Als Nachschlag zu meinem Beitrag übder das ungelöste Rätsel des Falles K. 

(http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=53054) möchte ich nachfolgend einen Auszug des Gezwitschere (Twitter) während dem gestrigen Im Zentrum publizieren.

Bemerkenswert ist der überproportionale Anteil an Journalisten (Klenk, Milborn, Wolf, …) die hier die Sau rauslassen … 

Der letzte der hier wiedergegeben Tweets bringt sehr gut auf den Punkt, was ich in meinem Beitrag versucht habe wortreich darzulegen:

@Finefranfine: Ich hab noch nicht ganz verstanden, worum es eigentlich _wirklich_ geht. #imzentrum #kampusch selbst kann es nicht sein.

Auch in der gestrigen Diskussion blieb die Frage nach der fehlenden Distanzlosigkeit aller Beteiligten, selbst für Herrn Petzner, offen.
@florianklenk: Wie konnte ein mann wie rzeszut ogh-präsident werden? #ImZentrum #Kampusch
@danimrich: #imZentrum Mein Gott, wie toll, dass man inmitten der ganzen Korruptionsgeschichten wieder mal den Kampusch-Fall aufwärmen kann! ….
@HubertSickinger: Übrigens war es nicht okay, den vollen Namen des Priklopil-Freundes H. zu nennen, denn allgemein bekannt war der nicht. #imzentrum
@corinnamilborn: Rzeszut unterstellt jetzt also tatsächlich, dass Kampusch lügt. #imzentrum
@corinnamilborn: Rzeszut hinterlässt mich fassungslos. Dieser Mann war ogh-Präsident? #imzentrum
@isabelledaniel: Der einzige – aus meiner Sicht – vernünftige im #imzentrum ist Haller. Mangelnde emotionale Distanz aller Seiten bzgl kampusch konstatiert.
@Groebchen: Könnte man dieses FP-Flintenweib nicht auf die Aktenvollständigkeit im Fall #KHG ansetzen? Liechtenstein ergibt sich freiwillig. #ImZentrum
@florianklenk: Die fpölerin ist total verrückt. Sie macht sich auf kosten kampuschs wichtig. Eine ekelerregende hysterikerin #Kampusch #ImZentrum
@ArminWolf: Jetzt schlägt Frau Jenewein von der FPÖ auch noch vor, der KGB solle im Fall Kampusch ermitteln. #ImZentrum – Wie bizarr wird’s noch?
@florianklenk: fall kampusch zeigt, wie progressive, dem opferschutz verpflichtete strafrechtler von reaktionären diskreditiert werden #ImZentrum
@corinnamilborn: meine vemutung, warum manche so sehr am vorwurf festhalten, kampusch verheimliche etwas http://www.news.at/articles/1209/512/320640/causa-kampusch-der-hass-opfer #imzentrum
@lisaigner: Wer zerrt Kampusch in die Medien? Die Diskussion ist echt zum Kotzen. #ImZentrum
@hplehofer: Super Synergie: Kampusch-Cover im News u News-Chefredakteur moderiert #imzentrum dazu. Verstehe jetzt das #imzentrumboykott in meiner TL
@stefan_petzner: unverständlich, warum KEINE der beiden seiten causa #kampusch sachlich, auf basis der fakten diskutieren kann… #ImZentrum
@joachimriedl: Und nach #Kampusch kommt im #ORF Farah Diba; glänzende Programmierung! Danach bitte Oliver Stone „JFK“: Sleepless Conspiracies
@florianklenk: Die FPÖlerin & Rzeszut: irreal kritiklos unkorrigierbar. #ImZentrum #Kampusch
@elisalexhenckel: Muehlbacher erinnert: das ist kein gesellschaftsspiel. #kampusch
@Finefranfine: schade, dass #kampusch nicht so interessant war, als sie noch verschwunden war. dann wäre sie vlt. schneller gefunden worden #imzentrum
@krisenfrey: Mühlbacher, Feuerstein & Co klingen einfach glaubwürdiger als die Verschwörer. Das ist entscheidend. #kampusch #imzentrum
‏@HubertSickinger: Ich habe größte Zweifel, dass österr. Abgeordnete die besseren Kriminalisten oder Staatsanwälte sind. Nach #imzentrum umso mehr #kampusch
@florianklenk: Die fpölerin ist total verrückt. Sie macht sich auf kosten kampuschs wichtig. Eine ekelerregende hysterikerin #Kampusch #ImZentrum
@MarcoWegleiter: Dagmar Belakowitsch-Jenewein veröffentlicht Foto aus dem #Kampusch-Akt. #ImZentrum
@joachimriedl: oh Gott, jetzt himmet der #imzentrum Moderator die journalistischen Hyänen im Fall #Kampusch an: zum Kotzen diese Branche mitunter
@Finefranfine: Ich hab noch nicht ganz verstanden, worum es eigentlich _wirklich_ geht. #imzentrum #kampusch selbst kann es nicht sein.

Wer sich hier noch frägt, weshalb ich diese Beiträge in der Rubrik „Gesundheitssystem“ veröffentliche, der möge diesen Beitrag nochmals überfliegen ….

Mai 2011: Verbietet Fussball(fans)!

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OK, in der Anonymität des Bloggers kann man sich leicht einmal outen, aber trotzdem.

Dort, wo es heute zu den Ausschreitungen im Derby zwischen Rapid und Austria kam, bin ich als „Bua mit’n Radl g’fohrn“.
Selten war ich auf der „Pfarr’wiesn“, nur einmal im später errichteten Hanappi.
Fussball hat mich jenseits des 15. Lebensjahres wenig interessiert und erst viele Jahre später in Südamerika habe ich wieder gesehen, dass ein Match durchaus Spass machen kann, als Zuschauer unter Fans.
Ich saß in Salvador de Bahia, als das WM Match zwischen Italien und Brasilien im TV lief und tröste den Brasilianer, dessen Mannschaft im Semifinale (?) gegen Italien ausschied und feierte mit dem Brasilianer, dessen Vorfahren aus Italien stammten.

In Österreich war mir Fussball nie wichtig.
Als das Hanappi-Stadium mitten ins Stadtgebiet gesetzt wurde und die „brunzenden“ (ja so meine ich das) Fans, die sich stets in den umliegenden Straßen erleichterten, die Autos, die überall parken durften, weil die Polizei dagegen machtlos war (gemacht wurde?) …

… all das ließ mein Interesse schwinden!

Als heute die Westausfahrt gesperrt werden musste, weil man die „Tiere“ aus dem Stadion eskortieren musste, …

….. sich durch die Massen quälen, weil man dort einen Familienbesuch abstatten musste …..

Hunderschaften von Polizei, die wir alle bezahlen mussten, nur weil es ein Derby gab ..

Eine Veranstaltung, die mit erschreckender Regelmäßigkeit zu Ausschreitungen führt, die nur durch enormen Polizeieinsatz nicht jedesmal total eskalieren, gehört verboten …

PS: Gestern waren wir am Fortuna-Platz eingeladen. Einige Unter-irgendwas Mannschaften spielten dort … Man erzählte uns, dass es auch hier immer wieder zu Ausschreitungen kommt, wenn „die falschen Mannschaften“ antreten … Regional-Sub-Unterliaga Nord-Nord-OSt

VERBIETET FUSSBALLFANS, EINIGE VON IHNEN SIND GEMEINGEFÄHRLICH!

OK, sprachlich ist der Beitrag nicht gar so, aber ich bin sauer und für diese Analphabeten reichts eh ….

Na kloar, die Griechen

Nicht nur, dass sie uns unseren Euro kaputt gemacht haben, jetzt stören sie sogar unser Derby – die Griechen.

Wer die heutigen Medien verfolgt, gewinnt den Eindruck, dass wir Österreicher (wie Armin Wolf in der ZIB2 meinte) nicht nur zum zuschauen zu blöd sind, sondern sogar griechische Gastarbeiter benötigen, um so richtig Randale zu machen.

Rapid-Chaot: Der Hass-Grieche: http://www.heute.at/sport/fussball/Rapid-Chaot-Der-Hass-Grieche;art681,562692
Irre: Das sind die Rapid-Hooligans Rapids Hooligan-Fans – Anführer war Grieche (!): http://sport.oe24.at/fussball/Irre-Das-sind-die-Rapid-Hooligans/28682538

Ich bin ja weiterhin der Meinung, dass man Fussball bei uns, wegen der offenkundigen Unmöglichkeit so eine Veranstaltung zivilisiert ohne große Kosten ablaufen zu lassen, einfach verbieten sollte. http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=38253
Aber würde man dem Druckwerk „Österreich“ Glauben schenken, was übrigens einen pathologisch hohen Drogenkonsum voraussetzt, dann liegen all diejenigen, die die Reisefreiheit in der EU wieder beschränken wollen, ohnehin richtig: http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=37900

Nur so können wir unsere friedliebenden, schlanken, stock-nüchternen Rapid-Fan-Clubs vor der Griechischen Gefahr bewahren!

Das Protokoll der Schande.

Für die Aktion reisten eigens szenebekannte Rowdys aus dem Ausland an. Darunter zehn Griechen der radikalen Fangruppe „GATE 13“ von Panathinaikos Athen, acht Italiener von Venezia Mestre und 15 Deutsche aus Nürnberg.

Einer der Rädelsführer – ein korpulenter Grieche mit einem Panathinaikos-Tattoo auf der Brust – flüchtete noch Sonntagabend aus Österreich – nach Athen.

LOL

Written by medicus58

24. Februar 2012 at 18:25

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