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Pferd im Kärntner Würstel, OK, aber was hat das mit Radioaktivität zu tun?

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radioaktiv2
Nachdem der aktuelle Pferdefleisch-Skandal mit dem wir uns hier 2013  (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=87757) ca. ein Jahr nach dem Gammelfleischskandal aus 2011 (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=38730) beschäftigten, immer buntere Blüten treibt:

Jetzt haben sie sogar Pferd in Kärntner Würstel gefunden (http://orf.at/stories/2167743/2167745/) , na hoffentlich war es wenigstens aus Slowenien …. 

wundert mich, dass uns das alle noch so sehr wundert.

In Österreich weitgehend negiert, kommt es immer wieder zu medialen Berichten von radioaktiv verunreinigtem Stahl, der zuerst auf unseren Schrottplätzen und dann in unseren Höchhäusern, Autokarosserien und Kochtöpfen landet:

SACHSEN.DE – Strahlenschutz
Aktuelle Informationen zu mit Co – 60 kontaminierten Edelstählen aus Indien
http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/strahlenschutz/16935.htm

SPIEGEL 2/2011
Strahlende Metalle aus aller Welt landen auf deutschen Schrottplätzen. 
http://www.spiegel.de/spiegel/a-745555.html 

Recyclingmagazin 2009
Radioaktiver Stahl aus Indien ist in Deutschland aufgetaucht
http://www.recyclingmagazin.de/rm/news_detail.asp?ID=10590&NS=1

Tagesspiegel 2004
In China wurde giftiges Cäsium versehentlich eingeschmolzen

http://www.tagesspiegel.de/politik/atommacht-ohne-kontrolle/492240.html 

Schön und gut, aber was hat das alles mit dem Fohlen in der Lasagne zu tun?

Die Warenströme in einer für das Kapital globalisierten Welt sind unkontrollierbar geworden.
Je mehr der Preis das ausschlaggebende Kriterium wird, desto besser ist es gar nicht so genau nachzufragen, wieso eine Ware so billig ist kann.

Ja un wer nun auf die Idee kommt, dass Pferdewürstel und radiaktiver Stahl auch noch etwas mit der Finanzkrise zu tun haben kann,

der kann hier weiterlesen:

Haben Sie die Revolution verpasst?
Die lautlose Diktatur des globalisierten und deregulierten Kapitals http://wp.me/p1kfuX-l1

Was haben billige Birnen mit den Pferden in der Lasagne zu tun?

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Birnen Billig

Europa vergeht der Appetit angesichts des aktuellen Skandals um Pferdefleisch in Conveniencespeisen, die eigentlich Rindfleisch versprachen.
Und wieder haben wir es ja eh schon seit 2011 gewusst, wie aktuell die Times (Zitat aus dem der Spiegel http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/pferdefleisch-skandal-britische-firma-warnte-schon-2011-vor-betrug-a-883907.html) aufdeckte, dass da betrogen wurde.
Nicht unlustig, dass ich auch hier auf diesem Blog mir Gedanken über die verschiedenen Lebensmittelskandale gemacht habe, als es den Deutschen vor ihrem Gammelfleisch grauste:
Ich verzichte http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=38730
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Dabei ist doch Ursachenforschung so einfach:
Aktuell ködert uns BILLA (aber natürlich könnte auch hier jede andere Kette stehen) mit
frisch geernteten Williams Birnen aus Argentinien zu 1,79 € das Kilo
Nach dem Tarifrechner der Österreichischen Post (http://www.post.at/tarifrechner.php), kostet die Beförderung eines
ein Kilogramm schweren Paket nach Argentinien: 21.80 €

Jetzt kommt sicher wieder jemand damit,
dass ja nicht jedes Kilo Birnen extra verschickt wurde,
dass es hier auch um Gegengeschäfte, Währungsparitäten, Lockangebote (-40%) und
was-weiss-der Teufel-noch-alles geht ….
und hat mit allem recht
und wird wie wir alle immer wieder mit Übelkeit kämpfen,
wenn sich ab und an nicht mehr verheimlichen läßt, was alles passiert, damit das alles möglich ist.

Patagonien hat übrigens auch große Pferdeherden
und Schluß

Written by medicus58

17. Februar 2013 at 19:10

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