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Sprachliche Korrektheit die was-weiß-ich-wievielte: Erklär mir das einer

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Mölzer provozierte und verwendete den Begriff „Neger“ in einem bislang zumindest im allgemeinen Sprachgebrauch ungebräuchlichen Junktim mit Konglomerat.
http://derstandard.at/1395364409246/Moelzer-und-der-Kampf-um-das-NWort

Erwartungsgemäß hagelte es Rücktrittsaufforderungen und nun auch eine Anzeige mit einem möglichen Strafausmaß von bis zu zwei Jahren, soll sein.

Was ich nicht verstehe, weshalb eine in unseren Breiten in ungleich massiverer Weise verfolgte und millionenfach ermordete Volksgruppe, die Juden, sich selbst nahezu trotzig und stolz als Jud titulieren, eben gerade mit dieser Bezeichnung, die ihnen auf den Mantel genäht wurde

Sprachliche Korrektheit die was-weiß-ich-wievielte: Erklär mir das einer (1 Besucher)

 

Mölzer provozierte und verwendete den Begriff „Neger“ in einem bislang zumindest im allgemeinen Sprachgebrauch ungebräuchlichen Junktim mit Konglomerat.
http://derstandard.at/1395364409246/Moelzer-und-der-Kampf-um-das-NWort

Rücktrittsaufforderungen und nun auch eine Anzeige mit einem möglichen Strafausmaß von bis zu zwei Jahren, soll sein.

Was ich nicht verstehe, weshalb eine in unseren Breiten in ungleich massiverer Weise verfolgte und millionenfach ermordete Volksgruppe,die Juden, sich selbst nahezu trotzig und stolz selbst als Jud titulieren, eben gerade mit dieser Bezeichnung, die ihnen auf den Mantel genäht wurde.

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Mölzer provozierte und verwendete den Begriff „Neger“ in einem bislang zumindest im allgemeinen Sprachgebrauch ungebräuchlichen Junktim mit Konglomerat.
http://derstandard.at/1395364409246/Moelzer-und-der-Kampf-um-das-NWort

Rücktrittsaufforderungen und nun auch eine Anzeige mit einem möglichen Strafausmaß von bis zu zwei Jahren, soll sein.

Was ich nicht verstehe, weshalb eine in unseren Breiten in ungleich massiverer Weise verfolgte und millionenfach ermordete Volksgruppe,die Juden, sich selbst nahezu trotzig und stolz selbst als Jud titulieren, eben gerade mit dieser Bezeichnung, die ihnen auf den Mantel genäht wurde,

Sprachliche Korrektheit die was-weiß-ich-wievielte: Erklär mir das einer (1 Besucher)

 

Mölzer provozierte und verwendete den Begriff „Neger“ in einem bislang zumindest im allgemeinen Sprachgebrauch ungebräuchlichen Junktim mit Konglomerat.
http://derstandard.at/1395364409246/Moelzer-und-der-Kampf-um-das-NWort

Rücktrittsaufforderungen und nun auch eine Anzeige mit einem möglichen Strafausmaß von bis zu zwei Jahren, soll sein.

Was ich nicht verstehe, weshalb eine in unseren Breiten in ungleich massiverer Weise verfolgte und millionenfach ermordete Volksgruppe,die Juden, sich selbst nahezu trotzig und stolz selbst als Jud titulieren, eben gerade mit dieser Bezeichnung, die ihnen auf den Mantel genäht wurde, während das ain anderen Fällen rundweg anders gesehen wird.

Eine andere verfolge und vergaste Gruppe, die Roma und Sinti hingegen wollen die Bezeichnung, mit der sie in die Gaskammer geschickt wurden, Zigeuner, nicht mehr hören.

Wie man nun auch immer die dunkelhäutigen, irgenwann in Afrika Geborenen bezeichnet, waren diese – im Gegensatz zu den USA hierorts zahlenmäßig im Vergleich zu den beiden vorgenannten Gruppen zwar – wie alle Fremden – Anfeindungen ausgesetzt, aber schon auf Grund ihrer geringeren Zahl nie in derartigem Ausmaß verfolgt.

Es mögen Sprachwissenschaftler die unterschiedlichen Entstehungsgeschichten und den unterschiedlichen Gebrauch der N-Worte bei uns oder in den USA analysieren, ich wäre dankbar, wenn mir irgendjemand erklären könnte, weshalb in einem Fall die Überlebenden – für mich übrigens sehr nachvollziehbar – die Punze ihrer Verfolger bewußt beibehalten (und mir geht es um die selbstbewußte Vorstellung vieler Juden als „ich bin a Jud“ und nicht um die Bezeichnung der Volksgruppe) und in den beiden anderen Fällen schon die Verwendung der Worte „Zigeuner“ und „Neger“ abgelehnt wird.

Das alles noch vor dem Hintergrund, dass man den Juden eines nicht nachsagen kann, dass sie mit  Sprache jemals unbedacht und sorglos umgegangen wären.
Nochmals, es geht hier nicht um die Anrede des Individdums. Hier (siehe mein Beitrag über Harri Stojka) ist natürlich zu akzeptieren, wie dieses angesprochen werden möchte.

Harri Stojka
https://medicus58.wordpress.com/2013/02/23/harri-stojka/?

Der diskursive Reflexbogen oder PC = das Ende der Aufklärung
http://wp.me/p1kfuX-dN

.

Eine andere verfolge und vergaste Gruppe, die Roma und Sintihingegen wollen die Bezeichnung, mit der sie in die Gaskammer geschickt wurden, eben als Zigeuner, nicht mehr hören.

Wie man nun auch immer die dunkelhäutigen, irgenwann in Afrika geborenen bezeichnet, waren diese – im Gegensatz zu den USA hierorts zahlenmäßig im Vergleich zu den beiden vorgenannten Gruppen zwar – wie alle Fremden – Anfeindungen ausgesetzt, aber schon auf Grund ihrer geringeren Zahl nie in derartigem Ausmaß verfolgt.

Es mögen Sprachwissenschaftler die unterschiedlichen Entstehungsgeschichten und den unterschiedlichen Gebrauch der N-Worte bei uns oder in den USA analysieren, ich wäre dankbar, wenn mir irgendjemand erklären könnte, weshalb in einem Fall die Überlebenden – für mich übrigens sehr nachvollziehbar – die Punze ihrer Verfolger bewußt beibehalten (und mir geht es um die selbstbewußte Vorstellung vieler Juden als „ich bin a Jud“ und nicht um die Bezeichnung der Volksgruppe) und in den beiden anderen Fällen schon die Verwendung der worte „Zigeuner“ und „Neger“ abgelehnt wird.

Das alles noch vor dem Hintergrund, dass man den Juden eines nicht nachsagen kann, dass sie mit  Sprache jemals unbedacht und sorglos umgegegangen wären.

Harri Stojka
https://medicus58.wordpress.com/2013/02/23/harri-stojka/?

Der diskursive Reflexbogen oder PC = das Ende der Aufklärung
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Eine andere verfolge und vergaste Gruppe, die Roma und Sintihingegen wollen die Bezeichnung, mit der sie in die Gaskammer geschickt wurden, eben als Zigeuner, nicht mehr hören.

Wie man nun auch immer die dunkelhäutigen, irgenwann in Afrika geborenen bezeichnet, waren diese – im Gegensatz zu den USA hierorts zahlenmäßig im Vergleich zu den beiden vorgenannten Gruppen zwar – wie alle Fremden – Anfeindungen ausgesetzt, aber schon auf Grund ihrer geringeren Zahl nie in derartigem Ausmaß verfolgt.

Es mögen Sprachwissenschaftler die unterschiedlichen Entstehungsgeschichten und den unterschiedlichen Gebrauch der N-Worte bei uns oder in den USA analysieren, ich wäre dankbar, wenn mir irgendjemand erklären könnte, weshalb in einem Fall die Überlebenden – für mich übrigens sehr nachvollziehbar – die Punze ihrer Verfolger bewußt beibehalten (und mir geht es um die selbstbewußte Vorstellung vieler Juden als „ich bin a Jud“ und nicht um die Bezeichnung der Volksgruppe) und in den beiden anderen Fällen schon die Verwendung der worte „Zigeuner“ und „Neger“ abgelehnt wird.

Das alles noch vor dem Hintergrund, dass man den Juden eines nicht nachsagen kann, dass sie mit  Sprache jemals unbedacht und sorglos umgegegangen wären.

Harri Stojka
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Eine andere verfolge und vergaste Gruppe, die Roma und Sintihingegen wollen die Bezeichnung, mit der sie in die Gaskammer geschickt wurden, eben als Zigeuner, nicht mehr hören.

Wie man nun auch immer die dunkelhäutigen, irgenwann in Afrika geborenen bezeichnet, waren diese – im Gegensatz zu den USA hierorts zahlenmäßig im Vergleich zu den beiden vorgenannten Gruppen zwar – wie alle Fremden – Anfeindungen ausgesetzt, aber schon auf Grund ihrer geringeren Zahl nie in derartigem Ausmaß verfolgt.

Es mögen Sprachwissenschaftler die unterschiedlichen Entstehungsgeschichten und den unterschiedlichen Gebrauch der N-Worte bei uns oder in den USA analysieren, ich wäre dankbar, wenn mir irgendjemand erklären könnte, weshalb in einem Fall die Überlebenden – für mich übrigens sehr nachvollziehbar – die Punze ihrer Verfolger bewußt beibehalten (und mir geht es um die selbstbewußte Vorstellung vieler Juden als „ich bin a Jud“ und nicht um die Bezeichnung der Volksgruppe) und in den beiden anderen Fällen schon die Verwendung der worte „Zigeuner“ und „Neger“ abgelehnt wird.

Das alles noch vor dem Hintergrund, dass man den Juden eines nicht nachsagen kann, dass sie mit  Sprache jemals unbedacht und sorglos umgegegangen wären.

Harri Stojka
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Mölzer provozierte und verwendete den Begriff „Neger“ in einem bislang zumindest im allgemeinen Sprachgebrauch ungebräuchlichen Junktim mit Konglomerat.
http://derstandard.at/1395364409246/Moelzer-und-der-Kampf-um-das-NWort

Rücktrittsaufforderungen und nun auch eine Anzeige mit einem möglichen Strafausmaß von bis zu zwei Jahren, soll sein.

Was ich nicht verstehe, weshalb eine in unseren Breiten in ungleich massiverer Weise verfolgte und millionenfach ermordete Volksgruppe,die Juden, sich selbst nahezu trotzig und stolz selbst als Jud titulieren, eben gerade mit dieser Bezeichnung, die ihnen auf den Mantel genäht wurde.

Eine andere verfolge und vergaste Gruppe, die Roma und Sintihingegen wollen die Bezeichnung, mit der sie in die Gaskammer geschickt wurden, eben als Zigeuner, nicht mehr hören.

Wie man nun auch immer die dunkelhäutigen, irgenwann in Afrika geborenen bezeichnet, waren diese – im Gegensatz zu den USA hierorts zahlenmäßig im Vergleich zu den beiden vorgenannten Gruppen zwar – wie alle Fremden – Anfeindungen ausgesetzt, aber schon auf Grund ihrer geringeren Zahl nie in derartigem Ausmaß verfolgt.

Es mögen Sprachwissenschaftler die unterschiedlichen Entstehungsgeschichten und den unterschiedlichen Gebrauch der N-Worte bei uns oder in den USA analysieren, ich wäre dankbar, wenn mir irgendjemand erklären könnte, weshalb in einem Fall die Überlebenden – für mich übrigens sehr nachvollziehbar – die Punze ihrer Verfolger bewußt beibehalten (und mir geht es um die selbstbewußte Vorstellung vieler Juden als „ich bin a Jud“ und nicht um die Bezeichnung der Volksgruppe) und in den beiden anderen Fällen schon die Verwendung der worte „Zigeuner“ und „Neger“ abgelehnt wird.

Das alles noch vor dem Hintergrund, dass man den Juden eines nicht nachsagen kann, dass sie mit  Sprache jemals unbedacht und sorglos umgegegangen wären.

Harri Stojka
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Harri Stojka

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Nach einem bombastischen Beginn

Harri Stojka (* 22. Juli 1957 in Wien) ist ein österreichischer Gitarrist, Komponist, Arrangeur, Bandleader und Sänger, der als einer der bedeutendsten österreichischen Jazz-Musiker der Gegenwart gilt.

findet sich auf Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Harri_Stojka) relativ wenig über ihn.

Etwas mehr Biografie findet sich auf seiner professionellen Homepage(http://www.harristojka.at/hs/), deren Design noch an sein Projekt aus 2005 erinnert (Garude Apsa (verborgene Tränen)). Neben einigen Soundbits aus seinen verschiedenen Schaffensperioden findet sich dort auch ein treffendes Zitat des unübertrefflichen Walter Richard Langer  über Harri Stojka: „Viel Bluesfeeling, immense gitarristische Technik, die mit soviel spielerischer Souveränität dargeboten wird, dass man sie fast für selbstverständlich nimmt.

Aktuell tourt er mit seinem Projekt Harri Stojka India Express, dessen Entstehung auch in einem der nettesten österreichischen Filme der letzten Jahre dokumentiert ist (Gypsy Spirit, Harri Stojka eine Reise
http://www.gypsyspirit.at/).
Stojka ist ein Rom der Lovara (http://romani.uni-graz.at/rombase/cgi-bin/art.cgi?src=data/ethn/groupsat/at-lov.de.xml) Gruppe, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus Ungarn und der Slowakei ins heutige Österreich emigrierte (http://romani.uni-graz.at/rombase/cgi-bin/art.cgi?src=data/pers/stojkas.de.xml). Wie alle Roma wird vermutet, dass sie ursprünglich aus dem Norden Indiens Richtung Europa gewandert sind. Harris Suche nach seinen Wurzeln, die ihn mit dem Geiger Mosa Sisic 2010 nach Rajasthan führte hat der genannte Film festgehalten. Bei einem Wien-Besuch der indischen Musiker entstandein Album und nun tourt die Truppe mit dem Harri Stojka India Express (namentlich eine Homage an die frühere Stojka Formation Harri Stojka Express).

Das Bild zu diesem Eintrag entstand beim Konzert vom 22.2.2013.
Harri Stojka

Es gibt wenig Musiker mit einer derartigen Bandbreite. Bei einem legendären Konzert (HARRI STOJKA HISTORY) 2010 in der Szene Wien spielte er sich mit atemberaubendem Gefühl durch seine popigen, psychodelischen und rockigen Anfänge bis zum Gipsy Swing. Legendär seine Entschuldigung im ersten Teil des Konzerts, dass er seit über zehn Jahren keine E-Gitarre mehr in die Hand genommen habe, um darauf seine Finger über die Seiten fliegen zu lassen, als hätte er sein ganzes Leben nie etwasanderes gemacht als auf das Wah-Wah-Pedal getreten …

Mein erster Kontakt war eine Hommage der Hallucination Company (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=84460) an die 70er, wo Adam meinte, dass man selbstverständlich auch eine Nummer von Jimi Hendrix (dieser starb erst im Septembr 1970; Anmerkung also war das schon OK) im Programm hätte, die ein Gast, eben Harri Stojka geben würde …
Ich – großer Hendrix Fan (weshalb gibt’s den hier noch nicht im Herrgottswinkerl?)- dachte bei mir, dass sich da jemand einiges vorgenommen hätte, um dann mit offenem Mund einen Stojka (ich glaube mit) Voodoo Chile zu erleben …

Es gibt nur einen Punkt, über den ich mich mit ihm nie einigen werde können, zumal ich es auch nie ansprechen würde, weil ich weiß, wie sehr ihn das verletzen würde. Er hat gemeinsam mit dem Verein Gipsy Music Association die Foto-Aktion „Ich bin gegen das Wort Zigeuner“  ins Leben gerufen und dazu auch in Interviews mehrfach Stellung genommen: http://derstandard.at/1334796527881/Anti-Rassismus-Aktion-Das-Wort-Zigeuner-hat-mir-meine-Jugend-versaut

Ich kann ihn persönlich gut verstehen, glaube aber trotzdem nicht, dass das „Verbot“ des Wortes der richtige Weg ist, um mit der Diskriminierung der Volksgruppe richtig umzugehen …

Vergast wurde dieses Volk eben nicht als „Roma und Sinti“ sondern als „Zigeuner„, ebenso wie die verschleppten Afrikaner als „Neger“ und nicht als „was-auch-immer-aktuell-als-korrekt-empfunden-wird„.

Ich hielte es für beide, für uns und die diskriminierten Volksgruppen, ehrlicher aber auch heilsamer, wenn wir die Begriffe beibehalten würden aber ihren Kontext verändern …

Egal, dieser Gedankengang, so überzeugt ich von seiner Richtigkeit bin, ist offenbar für Harri Stojka zu verletzend, als dass er ihm folgen könnte. Gerade das wäre aber nicht im Sinne dieses Herrgottswinkels.

Deshalb:
Gestern wieder ein wunderschönes Konzert eines der begnadetsten  Künstler Österreichs erlebt, der immer wieder zeigt, dass es (zumindest in der Kunst) weder Nationen noch Völker noch Grenzen gibt, wenn wer wirklich gut ist …..  

Written by medicus58

23. Februar 2013 at 14:50

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