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Masterplan: Wir sparen, koste es was es wolle

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Master

Es ist ein offenes Geheimnis, dass der scheinbar geniale Plan der Wiener Gesundheitsstadträtin Wehsely, trotz der seit 1.1.2015 gesetzlichen Beschränkung der maximal möglich Ärztearbeitszeit in Wien sogar 112 Ärztenachtdiensträder (382 Ärzte Vollzeitäquivalente) einsparen zu können (Lügt der Präsident? http://wp.me/p1kfuX-Ub) auf einer Milchmädchen-Rechnung ihrer Berater (Dr. Ebner – Die „objektive“ Krake im Gesundheitssystem http://wp.me/p1kfuX-xw) beruht:

24(25)-Stunden Dienste sind nur erlaubt, wenn Ärzte in dieser Zeit 5-Stunden Ruhezeiten einhalten können.
Stelle ich flächendeckend auf 12,5 Stunden Dienste (wie in der Pflege) um, erspare ich mir diese (in der Praxis an vielen Abteilungen aber ohnehin virtuellen) Ruhezeiten und kann auf 382 ärztliche Vollzeitäquivalente verzichten
(http://derstandard.at/2000011772492/Spitalsaerzte-Wiener-KAV-kuerzt-382-Aerztestellen).

Auch war man sich der medialen Zustimmung sicher, dass auch der Steuerzahler Ärzte nicht fürs Schlafen im Dienst zahlen möchte.

Mit der im Masterplan des Wiener Spitalskonzept 2030 verkündeten Schwerpunkt- und Pärchenbildung der verbliebenen, ehemaligen 6 Schwerpunktspitäler (Schwerpunktbildung ist das gesundheitspolitische Codewort für Einsparung http://wp.me/p1kfuX-13f ), der zum Beispiel Augen- und Hautabteilungen nur mehr an einem Standort und Urologien nicht mehr an allen Standorten, also z.B. auch nicht im KH Nord anbieten wird, was pflichtschuldig und umgehend von der Wiener PatientInnenanwältin Pilz gut geheißen wurde
(Pilz sieht „richtige Schritte“ http://wien.orf.at/news/stories/2753239/),
tritt plötzlich das Problem der konsiliarische Versorgung auf.

Ein Unfallpatient mit mehreren Brüchen und Wunden hat nicht allzu selten auch eine Augenverletzung.
Ein Patient der Interne mit Harnverhalten hat eine derartig ausgeprägte Prostatavergrößerung, dass ein Urologe benötigt wird, der auch mit einem starren Katheter umgehen kann.
Ein Krebspatient entwickelt unter der Chemotherapie einen ungewöhnlichen Hautausschlag, den sich ein Dermatologe ansehen sollte.

Wenn Ärzte im Zuge unzähliger Gespräche dieses Problem angesprochen haben, wurde stets
eine Lösung mit zwei Lösungswegen präsentiert und
diese wird in vielen der wuchernden Doppel- und Mehrfachprimariaten auch schon längst gelebt:

Entweder wird der Patient mit einem Rettungswagen in ein anderes Spital oder
der eigentlich in einem anderen Spital angestellte Arzt fährt in das betreffende Spital als Konsiliararzt.

Zwischen einigen KAV Häuser spielt sich das – wie gesagt – bereits jetzt ab, mit der Umsetzung des Masterplans wird das wohl für einige Fächer die Regel werden.
D.h. die Dienstgeberin bezahlt die Ärzte nun nicht mehr fürs Schlafen im Spital sondern für’s Herumfahren zwischen den Schwerpunkten!

Wir haben hier schon 2012 (Schwerpunktbildung: Öffis und das neue Mantra der Gesundheitspolitik: Schwerpunktbildung  http://wp.me/p1kfuX-x3) gezeigt, wie lange es dauert, öffentlich oder mit dem Rad zwischen verschiedenen Spitälern zu pendeln. Zwar könnte man argumentieren, dass mehr Ärzte im öffentlichen Raum auch dort einen gewissen Versorgungsauftrag erfüllen, aber die Vorhaltekapazität eines im Notfall wenigstens im Spital weilenden, wenn auch ruhenden Arztes schiene mir eine etwas effizientere Ausnützung der fachlichen Fähigkeiten zu sein.

Irgendwie erinnert mich das alles ein Schildbürgerstreich nach dem Motto:
Wir sparen, koste es was es wolle!

Written by medicus58

16. März 2016 at 18:06

Hilfe, wer berät mich in meiner Ratlosigkeit?

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Master

Auf die Frage gibt es prinzipiell eigentlich nur Antwort:
Ich lasse mich von denen beraten, die nachweislich das geschafft haben, wohin ich erst will.

Wenn ich zum Beispiel merke, dass ich mit dem Milliardenprojekt Krankenhaus Nord nicht weiter komme, dann nehme ich mir Berater, die sowas schon einmal gestemmt haben.
Der KAV hat offensichtlich erkannt, dass er mit den bisher aus eigenen Reihen oder von außen verpflichteten Planern beim KH Nord nicht gerade optimale Erfahrungen gemacht hat und sucht sich nun neue Berater:

Die international tätige Firma Moser Architects sei jetzt verantwortlich für die Projektsteuerung und solle einen reibungslosen Ablauf der Übersiedlung garantieren, sagt Bauprojektleiter Wolfgang Strenn: „Die Aufgabe prinzipiell ist, in einem Terminplan eindeutig zu takten, wann welcher Bereich, welches Geschoß, welche Station hochfährt, technisch eingeschalten wird, wenn man so sagen kann.“(http://wien.orf.at/news/stories/2759509/)

Ob eine u.a. am SkyLink Vienna beteiligte Firma (http://www.moserarchitects.at/de/projekte/vie-skylink), deren größtes Einzelprojekt nach Angaben auf der eigenen HP (Exemplarischer Auszug. Von groß bis klein) offenbar einen Gesamtrahmen von 276,73 Mio. € (Krankenhaus Barakat) nicht überschritten hat, den Karren dort wieder auf Schiene bekommen wird, werden wir sehen.

Auch die vom KAV nun in Presseaussendungen und auf sogenannten Roadshows abgefeierte Projekte Masterplan und Masterbetriebsorganisation
(vergl.: 2014: Master-Betriebsorganisation im KAV: Da fährt die Eisenbahn drüber http://wp.me/p1kfuX-NS ) wurden von externen Beratern ausgeheckt.

Nach dem Köck auch den Bock zum Gärtner …
http://wp.me/p1kfuX-cy

Dr. Ebner – Die „objektive“ Krake im Gesundheitssystem http://wp.me/p1kfuX-xw

Reich wird, wer das Seine jedem verkauft: Die Gesundheitsberater http://wp.me/p1kfuX-P7

Wer macht da den Köck zum Gärtner? http://wp.me/p1kfuX-cs

Was der KAV vom Billa lernen kann oder Je suis IFES
http://wp.me/p1kfuX-10X

Wird der KAV privatisiert? Ein Indizienprozess bei dem wir baden gehen. http://wp.me/p1kfuX-Y2

I had a Dream: KAV for Sale http://wp.me/p1kfuX-L1

Written by medicus58

28. Februar 2016 at 15:06

PORR-nografie, oder warum Grasser gut schlafen kann, oder wer erinnert sich noch an YLINE?

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Über die Geschäfte der Buberlpartie Grasser-Meischberger-Plech-Hochegger im Immobilienbereich kann man als Leser schon leicht den Überblick verlieren. Schließlich geht es den Beteiligten ebenso:
„Da bin ich jetzt supernackt“, sagte Meischberger am Telefon zu Grasser. http://www.raketa.at/index.php?id=8531&rid=279

Im Prinzip ging es aber immer um die gleiche Masche:
Die öffentliche Hand gibt Kauf- (Abfangjäger) oder Verkaufsaufträge (BUWOG, TELEKOM, ..), Öffentliche Ämter müssen (?) übersiedeln, Gesetze werden beschlossen, die staatliche Monopole aushöhlen, Ministerien machen Eigenwerbung (Roadshows) und Lobbyisten und PR Agenturen schneiden mit.

Dass Lobbyisten nicht primär für ihrer Hände Arbeit bezahlt werden, hat vermutlich schon der letzte Dodl begriffen. In diesem Umfeld haben wir es aber mit der bemerkenswerten Konstellation zu tun, dass es zu einer Personalunion zwischen Auftraggebern, Lobbyisten und Auftragnehmern gekommen ist.

Für mich gilt die Wahrheitsvermutung zu Willi Berners (Kabinettschef unter Kurzzeit-Minister Michael Schmid) Aussage vor der Staatsanwaltschaft: Peter Hochegger hätte ihm einen „Masterplan“ mit Skizze vorgelegt, wie hohe FPÖ-Persönlichkeiten bei Privatisierungen von Staatsbetrieben mitschneiden könnten.

Nur ist das trotzdem nur die Hälfte des Netzwerkes.

Peter Pilz (http://www.peterpilz.at/) formulierte es in einer Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft so:

Im Zusammenhang mit Porr, Telekom, BUWOG, KMU-Roadshow, dem versuchten Kauf des Glücksspielgesetzes durch Glücksspielkonzerne und anderen Fällen haben sich die Hinweise verdichtet, dass ab dem Jahr 2000 ein System von „Beratungen“ im Rahmen einer „Friends Economy“ entstanden ist. Das System ist dadurch gekennzeichnet, dass

im Auftrag von Ministerien und Unternehmen aus dem Einflussbereich der Republik Österreich „Beratungen“ bezahlt werden, deren Kosten keine entsprechenden Leistungen gegenüber stehen; 

von öffentlichen Auftragnehmern „Beratungshonorare“ bezahlt werden, deren Kosten ebenfalls keine entsprechenden Leistungen gegenüber stehen und die dann zum „Entstehen“ von Projekten und zur Erteilung von Aufträgen führen;

von Firmen „Beraterhonorare“ mit der Absicht, die Gesetzgebung zu beeinflussen, bezahlt werden.

Damit ist der Verdacht begründet, dass es bei den „Beratungen“ vor allem um eines geht: die „Berater“ und ihre Hintermänner zu finanzieren und ihnen Vorteile zu verschaffen sowie auf Entscheidungen von Gesetzgebung und Verwaltung auf unzulässige Art und Weise Einfluss zu nehmen.

Im Zentrum der Friends Economy stehen, der Berater Peter HOCHEGGER, der Mittelsmann Walter MEISCHBERGER, der Immobilienmakler Ernst PLECH, und der damalige Finanzminister Karl Heinz GRASSER.

Aufhorchen wird man, wenn man weiter unten liest, dass es von 2002 bis 2009 zu Zahlungen von insgesamt 6.140.000 Euro aus dem ÖBB-Konzern an Peter HOCHEGGER gekommen ist.

Aber kommen „unsere blauen Wunder“ unerwartet? 
Hier ist folgende Auflistung aus Standard (http://derstandard.at/1277339540228/Joerg-Haider-Lexikon-Freunde-und-Bekannte-von-A-bis-Z ) hilfreich:

Flashback: Wer erinnert sich noch an Yline?
Werner Böhm, soll mit seiner Internetfirma Yline zahlreiche Freiheitliche durch Beteiligung bereichert haben. Böhm war außerdem Aufsichtsrat von FirstInex: der Tochterfirma von Yline, die unter Grasser den Auftrag für die Neugestaltung der Homepage des Finanzministeriums bekam und an der Grasser und sein Vater Aktienpakete erworben hatten. Über die einst börsenotierte YLine Internet Business Services AG wurde am 25. September 2001 das Konkursverfahren eröffnet. An die Börse gekommen war die YLine-Aktie 1999 zu 29 Euro das Stücke. Die meisten Aktionäre haben aber noch viel mehr Geld für eine Beteiligung an dem einstigen Börsestar gezahlt. Ihr Rekordhoch hatte die YLine-Aktie im März 2000 mit 278 Euro erreicht. Kurz vor dem Konkurs 2001 war sie nur noch 60 Cent wert. Insgesamt beliefen sich die anerkannten Konkursforderungen auf 25,9 Mio. Euro. Es dauerte viele Jahre bis zur Prozesseröffnung.
http://www.wcm.at/contentteller.php/news_story/noch_keine_anklage_im_yline_hauptverfahren.html

JA ABER WARUM TUT DENN KEINER WAS DAGEGEN?
DAS SIND DOCH KEINE ZUFÄLLE?

Mir fällt da nur eine Erklärungsmöglichkeit ein, wobei für mich selbstverständlich die Unschuldsvermutung gilt: 
Vorteile haben neben dem FPÖBZÖFPK-Freundeskreis immer auch SPÖVP. 
Die Vernetzungen und die Angst vor öffentlicher Diskussion mancher Vorgänge ist so groß, dass allgemeines Schweigen für alle Beteiligten das sicherste Verhalten darstellt.

Nur ein Beispiel: 
Der Baukonzern PORR (www.porr.at) ist nach Eigendefinition „ein moderner, international agierender Baukonzern mit Sitz in Wien und dezentraler Unternehmensstruktur“; dass er der SPÖ nahe steht, ist nur ein Gerücht.
Horst Pöchhacker, ein enger Freund Feymanns war 30 Jahre lang Vorstandsmitglied der PORR und ist seit 2007 Aufsichtsratsvorsitzender der ÖBB. Nun wird gegen ihn wegen Schmiergeldzahlungen unter Zwischenschaltung des FPÖBZÖFPK-Freundeskreises ermittelt. Bei der ASFINAG, deren stellvertretender Aufsichtsratsschef er auch noch war, ließ er zu Beginn seiner Ära den gesamten von FPÖVP/BZO eingesetzten Vorstand gegen saftige Abfertigungen entfernen. Dabei soll ein zuvor nicht an die PORR vergebener Auftrag eine Rolle gespielt haben. (http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/art385,526034

Auch der von der ÖVP protegierte Ex-ÖBB General Huber kam aus der PORR und man wunderte sich damals, wieso Ex-Wohnbaustadtrat und Ex-Infrastrukturminister Feymann 2007 noch zu ihm stand, als selbst große Teile der SPÖ Hubers Rücktritt forderten.
(http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/unternehmen/oebb-chef-huber-im-visier-des-aufsichtsrats–270581/index.do

Seit Jahren geht Ex-Baulöwe Maculan ungeklagt mit der Story hausieren, dass Pöchhackers der PORR einen Konkurrenten vom Halse schaffte, in dem er der Bank Austria abriet, der Maculan-Holding noch Kredit zu geben. 

Wie die Presse meldet, stand die PORR immer wieder auch im Zentrum der Immobilienspielchen der Grasser Freunde:
(http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/620484/Geschaefte-mit-Freunden_Eine-Chronologie ):
„Terminal Tower“ in Linz ist ein Bürohaus, das von der Porr Solutions (natürlich nicht SPÖ-nahe), der Raiffeisen Leasing und der Raiffeisen-OÖ-Tochter Real Treuhand (beide natürlich nicht ÖVP nahe) errichtet wurde und in das die Finanzlandesdirektion Oberösterreich (natürlich nicht ÖVP regiert) übersiedeln sollte. 
Warum Behörden nun überall übersiedeln müssen und überzufällig häufig in Immobilien, die weder Bund noch Land gehören ist doch bemerkenswert
Erst nach Zahlung von 200.000 Euro an die zypriotische Firma Astropolis lief der Deal. Die Firma gehört Peter Hochegger.

1914 wurde die Teerag AG (http://www.teerag-asdag.at/T-A/Teerag-Asdag/German/Geschichte.asp?menus_id=256)  gegründet, deren Zweck die Verwertung des im Gaswerk der Stadt Wien anfallenden Rohteers war. 2000 wurde die PORR Mehrheitseigentümer und die Wiener Stadtwerke hielten zuletzt nur mehr 47 Prozent. 
Ab 1.1.2011 verkauft die Stadt Wien (sicher nicht SPÖ regiert) ihre Anteile komplett an PORR. 
Warum? Die Stadt Wien braucht dringend Geld (Neuverschuldung im Budget 2011: 621,3 Millionen Euro. (http://www.krone.at/Nachrichten/Rot-Gruen_beschliesst_Wiener_Budget_fuer_2011-621.3_Mio._Euro_Defizit-Story-235641)
Was liegt daher näher, als sich durch den Verkauf an parteinahe Konzerne etwas Geld zu besorgen. Bemerkenswert ist, dass dieser Deal kaum ein Medienecho findet.
Dass die Stadt Wien beinahe das KH Nord durch ein ÖBB/PORR/SIEMENS Konsortium errichten hätte lassen, hat  auch wenig Staub aufgewirbelt.

Fazit am Ende:
Da dieser Filz weit über den engen Kreis der Grasser Freunde hinausgeht, wird vielleicht eines der Würstchen (ich tippe auf den supernackten Meischi) ein bisschen verurteilt werden, aber niemand hat ein Interesse, dass die ganzen Verflechtungen aufgedeckt werden.

Auch am AKH Skandal war ja nur der Herr Winter Schuld.

Oder wie der Komponist sagt: da capo al fine 

Nachtrag  Falter 19.1.2011:
Der Informant glaubt nun, die wundersamen Geldflüsse erklären zu können. Die Porr-Manager und ihr damaliger Chef, der heutige ÖBB-Aufsichtsratschef Horst Pöchhacker, seien damals unter enormen Druck geraten und unverschämten Forderungen der Grasser-Freunde nachgekommen, um im Geschäft zu bleiben: „Es war das erste Mal, dass Leute aus dem nahen Umfeld eines Finanzministers persönlich Geld einforderten.“
Plötzlich habe sich Besuch angemeldet: „Es tauchten die Herrschaften Plech und Meischberger bei Porr-Chef Horst Pöchhacker in der Absberggasse in Wien auf. Sie sagten: ‚Wir haben gehört, ihr habts Brösel mit der Finanz‘.“ Plech und Meischberger, so der Insider, hätten angeboten, „die Verhandlungen wieder in Schwung zu bringen – gegen Bezahlung von rund 700.000 Euro“. Ein an der Unterredung beteiligter Porr-Manager, so der Informant, sei mit den Worten aufgestanden: „Mich könnts am Oasch lecken, da mach ich nicht mit.“
Es gibt noch den zweiten dubiosen Deal, über den der Insider sprechen will: die Causa Nordbergstraße. Die Vorgeschichte: Die WU suchte ein neues Quartier. Durch Zufall erfuhr WU-Rektor Christoph Badelt von einer leerstehenden Immobilie der Telekom. Badelt bat die zuständige Bundesimmobiliengesellschaft, das Haus zu erwerben, um es für die WU zu adaptieren.

Der Deal zwischen WU, BIG und Telekom schien perfekt. Doch auf einmal traten ein Konsortium und ein Geschäftspartner der Porr auf den Plan, schnappten der Republik das Gebäude weg und adaptierte es selbst für die WU. Danach wurde die Immobilie mit hohem Profit an einen deutschen Immobilienfonds verkauft.
„Plech kam zu Vertrauensleuten der Porr und verriet diesen, dass die BIG, in deren Aufsichtsrat Plech saß, ein lukratives Geschäft in der Nordbergstraße plane.“ Plech zu den Porr-Managern laut dem Insider: „Hauts eich dazwischen, und wir teilen uns den Gewinn!“ Genau das sei auch geschehen. Da Plech offiziell nicht aufscheinen durfte, habe er Meischberger als Strohmann vorgeschickt. Die Grasser-Freunde Meischberger und Plech, so der Insider, seien in Wahrheit gar keine Lobbyisten oder Berater gewesen, sondern dreiste Schmiergeldempfänger.
http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1316

Written by medicus58

15. Februar 2012 at 12:07

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