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Hilfe, die Regierung durchseucht uns und unsere Kinder

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Während die einen unter dem Geleitschutz der Ultrarechten brüllend auf den Straßen vor dem Ende von Freiheit und Demokratie warnen, sitzen die anderen daheim und twittern zitternd vom vermeintlichen Beschluss der Regierenden uns alle unkontrolliert durchseuchen zu lassen.

Vorzugsweise sieht man im weiter aufrecht erhaltenen Schulbetrieb ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Früchte unserer Lenden zynisch in MIS-C, Long Covid und Myokarditis getrieben werden.

In Parenthese, damit haben sich beide Seiten übrigens in einem Punkt gefunden: SarsCov2 ist ein Projekt der Mächtigen die Weltbevölkerung auf das von Bill Gates vorgegebene Maß zu resetten.

Den in der Pandemie nachweislich chaotisch und unkoordiniert agierenden Regierungen überhaupt die Befähigung zu solchen Plänen zu unterstellen ist an sich ja schon absurd, aber angesichts eines Dickichts an widersprüchlichen Verordnungen, Milliardenausgaben für sinnlose Teste und mehr Krisenstäben als in allen bisherigen Krisen zusammen nur mehr vertrottelt.

Niemand der jetzt Besorgten hat sich darüber aufgeregt, als die Regierung sich vor 5 Jahren gegen den kostenlosen Impfschutz gegen HPV (HTA oder ob wir eine Diagnose bezahlen hängt nicht nur von deren Qualität ab) aus gesprochen hat, der unsere Kinder vor Gebärmutterhalskrebs, Genitalwarzen und Rachenkrebs geschützt hätte. Niemand sprach da von Durchseuchen.

Die Spitäler kamen alljährlich während der Grippewelle für einige Wochen an den Rand der Funktionstüchtigkeit. Kritik an der traditionell nur in einstelligem Prozentsatz wahrgenommenen Gratisimpfung kam nur spärlich und schon gar nicht aus dem alternativen Eck.

Als die Impflücken bei der Masernimpfung zu immer häufigen Ausbrüchen in Kindergärten und Schulen führten sprach niemand vom Durchseuchen lassen, sondern lutschte Globuli und immunisierte sich mit TCM.

Das einzige was uns wirklich unkontrolliert durchseucht ist Inkonsequenz, Halbwissen und Hysterie, und es beschleicht einen langsam die Befürchtung, dass dahinter ein Grand Design stehen muss.

Written by medicus58

30. Januar 2022 at 11:31

Impfpflicht für Gesundheitssystemerhalter und die Staatsverweigerer

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Freiheit ist ja wirklich ein hohes Gut. Jedoch scheute sich selbst der aufgeklärte Absolutismus nicht die Freiheit zur Dummheit staatlicherseits einzuschränken und zwang seine kleinen Untertanen unter die allgemeine Schulpflicht.

Klär mag man nun einwenden, dass das die gekrönten Häupter erst taten, als sie erkannten, dass es für den Staat vorteilhafter wurde, Beamte und Bürger zu haben, die gewisse Grundkompetenzen jenseits ihrer manuellen Arbeitsfähigkeit haben.

Auch als wir scheinbar den Souverän gewechselt haben, hat der Staat unsere Freiheit beschränkt, wann immer es zu seinem oder dem Nutzen der Allgemeinheit war. Erst kürzlich bestrafte er im Staatsverweigererprozess die Negation seiner Staatsgewalt drastischer als so manchen Mord und begründete das u. a. mit einer Generalprävention.

Nur bei der Impfpflicht getraut sich weder unsere (A-) Sozialministerin noch ihre Vorgängerin aber fast alle andere ExpertenInnen in der öffentlichen Diskussion die Forderung nach einer Impfpflicht all jener zu verlangen, die geimpft werden könnten, um all jene zu schützen, die nicht geimpft werden können und für die eine Epidemie lebensgefährlich wäre!

Neben Neugeborenen gefährdet das auch sehr alte Menschen und solche die Therapie bedingt (Krebstherapie) oder andere Ursachen (genetische Immunschwäche, genetische Immundefekte,…) nicht geimpft werden können.

Da ist „dem Staat“ eine Generalprävention egal.

Einig scheint man sich – aus guten Gründen – dass Bedienstete im Gesundheitssystems geimpft werden müssen, nein nicht zum Selbstschutz sondern um nicht als Brandbeschleuniger einer Epidemie zu fungieren.

Weshalb das aber nicht aus dem selben Grund auch für KindergärtnerInnen, LehrerInnen, HortbetreuerInnen gelten soll, wird nicht diskutiert.

Oder für Schaffner, die Billa-Kassiererin, den Kellner, die Prostituierte, U Bahn Benützer…. OK, ich denke sie haben den Ansatz verstanden, letztlich jeden, der mit einer größeren Gruppe anderer Menschen in Kontakt steht.

Minister kann man da ruhig ausnehmen.

Wäre es da nicht doch gescheiter mal an eine Generalprävention zu denken, wenn einem das bei Staatsverweigerern so wichtig war.

Written by medicus58

31. Januar 2019 at 16:05

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