Sprechstunde

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Aktivisten beim Lernen zusehen macht auch keine Freude

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Es geht eine Woche zu Ende, in der zwei medial hochgeschriebene Umweltaktivistinnen an der realen Welt scheiterten. Gewinnen können wir dabei wenig.

Eine seit dem Lobaucamp medienbekannte Frau Schilling, Studentin der Politikwissenschaft, Friday-for-Future Aktivistin, wortgewaltig, von FM4 als „die vielleicht politisch aktivste junge Frau des Landes“ bezeichnet, musste erkennen, dass einen noch so viele Minuten im Scheinwerferlicht nicht davor bewahren, dass der zusammengezimmerte Robinson Spielplatz (ja sowas betreibt auch die Stadt Wien) irgendwann von Baggern geräumt wird, wenn man glaubt die Welt dadurch retten zu können, knapp über 3 km Straße zu verhindert.

WTF IS STADTSTRASSE?

Eine andere Aktivistin hat es sogar in ein Ministeramt gebracht. Die glühende Europäerin Frau Gewessler erkannte in diesen Tagen, dass in dieser EU Atomkraft plötzlich grün, nachhaltig und klimarettend ist, wenn Herr Macron seine staatliche Atomindustrie retten möchte.

Ich schäme mich nicht für den Gedanken, dass ich es beiden Maulheldinnen, von denen ich bisher überwiegend selbstgerechte Auftritte und einseitige Forderungen aber wenig Leistung bemerkt habe, irgendwie sogar vergönne, dass sie auch einmal an diese Wände knallen, an denen ich mir selbst schon zu viele Beulen zugezogen habe.

Freuen kann ich mich darüber nicht. Freuen können wir uns alle nicht, weil die Probleme, denen die beiden Damen ihre politische und mediale Präsenz verdanken ja durchaus real und schwerwiegend sind.

Um diese Probleme politisch zu lösen scheinen die beiden aber weniger geeignet als in NGOs und TV Studios zu brillieren.

Written by medicus58

4. Februar 2022 at 21:22

Grüne Schizophrenie, die erste

with 8 comments


Politische Positionen sollen ja vielfältig sein, aber tunlichst nicht in einer Partei, sonst kann man sich des Eindrucks nicht erwähnen, dass es der weniger um die Sache als um sich selbst geht:

Wie kann man gleichzeitig die „AUA retten“ und damit die Investitionen in die dritte Piste am Flughafen Schwechat (Gewessler) und vorgeben das Weltklima zu retten, indem in klammheimlichen Verhandlungen (Hebein) die Autos aus der Wiener Innenstadt verbannt?

So viele Kübel kriegst Du gar nicht in die engen Gassen, was ein Flugzeugstart an Kohlenwasserstoffe verbraucht.

Written by medicus58

16. Juni 2020 at 07:33

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