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Eine Mille Lehrgeld für die Stadt Wien

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​Unkommentiert erfuhr man gestern in Wien heute, dass sich die Stadt Wien entschlossen hat, den Generaldirektorposten im Wiener Krankenanstaltenverbund ersatzlos zu streichen und ab 2019 eine Führung mit mehreren Direktoren haben zu wollen. Irgendwann schreibt man das auch aus …

Udo Janßen war in dieser Position (Gehalt plus Entschädigung für die vorzeitige Vertragsbeendigung) eine Million Euro wert, ehe Häupl die Frage aufwarf, was dieser denn eigentlich den ganzen Tag so tun würde …

Gefeuert wurde Janßen aber erst, weil die neue Gesundheitsstadträtin „das Vertrauen verloren hat“. 

Wenn der Posten ohnehin unnötig war, wäre es ja egal, ob man seinem Inhaber vertrauen kann, zu hoch dotiert wäre er aber allemal gewesen. 

Die Frage stellte sich in all den Jahren einer Generaldirektion Marhold nicht, der aber über den Weg der FSG-Gewerkschaft/Personalvertretung in das Amt kam.

Nachhilfe kostet viel Geld, schön wenn die Kosten der Steuerzahler übernimmt.

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Written by medicus58

6. September 2017 at 07:35

Veröffentlicht in Allgemein, Gesundheitssystem

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Wünsche an den neuen KAV Generaldirektor (Teil 6: Der Dank)

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Der neue Generaldirektor möge bei bei seiner Bestellung wem auch immer danken, seiner Familie, seiner Rücksichtslosigkeit,
seinen Lehrern und seinen Mitarbeitern aber niemandem im System.

Meinetwegen dem Bürgermeister, denn dessen Ablaufdatum ist absehbar,

aber nicht einer Partei, ohne der er nichts wäre – will sagen geworden wäre“,

nicht Gewerkschaft oder einer Personalvertretung, die sich in der Vergangenheit zu oft als Personaltzertretung (Dienstplanverhandlungen, Pflegegesetze, …) und Partner der Macht als Partner des Personal entpuppt hat,

nicht einer Firma, die in reger Geschäftsbeziehung zur Stadt Wien steht
oder einem Immobilienentwickler, der auf die Nachnutzung des KAV-schen Immobilienbesitzes wartet,
oder einem privaten oder konfessionellen Investor, der Eigeninteressen an den Rosinen des öffentlichen Gesundheitswesen hat

und, bitte, auch nicht dem CV, den Freimaurern, dem Opus, den Bilderbergern, Templern, Assassinen, Illuminati, Scientologen, Rotariern … etc., von denen zu Recht oder zu Unrecht immer wieder behauptet wird, dass bei ihnen die Fäden zusammenliefen.

Eigentlich würde man sich einen Generaldirektor oder eine Generaldirektorin wünschen, die niemandem im Wort, bei niemandem eine Rechnung offen hat und der seine bisherige Karriere abseits der hiesigen Seilschaften der Stadt geschafft hat, was diese Miniserie im Blog endgültig in die Sphäre der reinen Wunschträume hebt.

Written by medicus58

16. Juli 2017 at 17:35

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