Sprechstunde

über alles was uns krank macht

Posts Tagged ‘Foto

Sonnenuntergang um fünf

leave a comment »


 Ehe wir uns meinen eher exotischen Erlebnissen in Indonesien zuwenden, will ich Ihnen ihnen auch etwas absurderer Erlebnisse nicht vorenthalten.
Dieses Bild entstand auf Bali nahe des Pura Tanah Lot und hilft dem eiligen Touristen seine Fototermine optimal zu planen.

Written by medicus58

4. Mai 2014 at 17:24

Veröffentlicht in Reisen

Tagged with , , ,

Urlaub Objektiv

leave a comment »


Fotourlaub

Ist Ihnen dass auch schon aufgefallen?  Es gibt Urlaube, an die man sich nur mehr an Hand der aufgenommenen Fotos erinnert. Klar, man wusste wie man dort hin kam, wo man „klick“ gemacht hat, aber wenn man nach den Bildern der Reise sucht, dann läuft im Kopfkino immer dieselbe Diashow ab und zwar mit den Fotos, die wir früher in Alben und nun auf Speichermedien verstaut haben.
Man sollte nicht vermutlich nicht nur durch den Sucher blicken, wenn man in der Fremde ist …

Written by medicus58

10. November 2013 at 21:32

Veröffentlicht in Reisen

Tagged with , , ,

Vassilakou untergräbt Glaubwürdigkeit der Grünen

with 2 comments


In einem von der Zivilgesellschaft Österreichs allgemein gelobten Abschlussbericht der Grünen über den abgewürgten Untersuchungsausschuss
(http://www.peterpilz.at/data_all/BerichtUAKORR.pdf?PHPSESSID=a1b80bc711bd4560a017be6b3f617992), wird im Kapitel Inserate staatsnaher Unternehmen zu recht kritisiert, dass die 2/2010 beschlossenen „Richtlinien für die Öffentlichkeitsarbeit und Informationsmaßnahmen der Bundesregierung und Bundesministerien“ von SPÖVP mißachtet wurden.

Die Grünen heben dort explizit hervor, dass
Der Sachinhalt der Öffentlichkeitsarbeit und der Informationsmaßnahmen absolute Priorität und in den Augen unbefangener Beobachter eindeutig zu überwiegen hat.

Damit bezieht sich der Abschlußbericht der Grünen insbesondere auf die unnötige bildliche Darstellung der Politikerköpfe, die auch in der Öffentlichkeit so wie hier im Blog seit Jahren kritisiert wurde:
Stoppt die Impertinenz http://wp.me/p1kfuX-97
Heute mache ich es mir leicht  http://wp.me/p1kfuX-e4
Als gäb’s kein Morgen und wär das Gestern nie passiert: Inserate eines Wr. Wohnbaustadtrats http://wp.me/p1kfuX-lC
Dossier lesen! http://wp.me/p1kfuX-u6

Natürlich ging es bei Faymann, Berlakovic, Platter et al. um große Summen, mit denen befreundet Medien, Verlage und Einrichtungen gefüttert wurden,
aber ein Kernpunkt der Grünen Kritik war auch die unnötige Zurschaustellung des eigenen Konterfeis ohne zusätzlichen Informationsgewinn:

Stellvertretend für viele andere Kampagnen während FAYMANNs Amtszeit werden an dieser Stelle Inserate mit Sujets des Bundespressedienstes näher analysiert. Inhalt dieser Inserate waren entweder nur Kontaktnummern und -adressen des BKA oder Advertorials
In der Krone gab es während FAYMANNs Amtszeit insgesamt vier 16-wöchige Kampagnen zur Bewerbung der BKA-Servicestellen, bei denen auch FAYMANN selbst immer wieder mit Foto abgebildet wurde. Der Informationsgehalt dieser Inserate – insbesondere jener, auf denen nur eine Telefonnummer und eine Homepage-Adresse stand – war äußerst gering. Es stellt sich daher die Frage, ob die hohen Kosten dafür gerechtfertigt waren.

Das oben abgebildete Foto, in dem uns unsere Vizebürgermeisterin und amtsführende Stadträtin Vassilakou entgegenlächelt, entstand in der Passage der U2/U3 Station Volkstheater.
Das multimediale „Plakat“ mit zwei Flachbildschirmen und Endlosvideos teilt den Benützern der U-Bahn mit, dass der größte Teil des innerstädtischen Verkehrs in Wien auf die Öffis entfällt.

Weshalb dem Benützer der Öffis überhaupt mitgeteilt werden muss, dass auch viele andere die Öffis benutzen, ist mir unverständlich.
Dass dies gerade in einer der Stationen geschieht, in der sich zu Stoßzeiten die Massen drängen und die Emotionen hoch gehen, wenn es wieder zu „unregelmäßigen Zugsfolgen“ gekommen ist, empfinde ich als provokant.
Wenn ich dort zwei, drei dicht gefüllte Züge vorbei winke, ehe ich mich in den dritten zwänge, dann benötige ich diese Information am allerwenigsten.
Auf das milde Lächeln der zuständigen Stadträtin kann ich, wie vermutlich viele andere, gerne verzichten.

NOCHMALS

Natürlich ist diese absurde Egomanie einer grünen Stadträtin nicht mit den auf finanziell ungleich höherem „Niveau“ abgelaufenen „Machenschaften“ zu vergleichen, deren parlamentarische Aufarbeitung von SPÖVP im U-Ausschuss abgedreht wurde.

Nur kann ich meine Enttäuschung über die Entwicklung der Wiener Grünen, die ich auch hier immer wieder erklärte, nur nochmals wiederholen:

Ich sehe ROT für die Grünen (http://wp.me/p1kfuX)
Wenn die Grünen, die überwiegend von denkenden und lesenden Menschen gewählt werden (sorry Polemik und Überheblichkeit), das Gedächtnis ihrer Wähler unterschätzen, sind sie am besten Wege in die Fußstapfen der SPÖ zu treten.
Eine mangelnde Alternative muss kein hinreichender Grund für die Grüne Alternative sein.
zuerst im November 2010 hier geschrieben http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=32221

Sorry Maria, aber somit wanderst Du als erste Grüne in Satanswinkerl,
nicht wegen der Summen an Steuergelder, die Du verschleudert hast,

sondern wegen der Unsummen an Hoffnungen,
die Du und die Wiener Grünen seit ihrer Machtbeteiligung begraben hast!

Written by medicus58

15. November 2012 at 18:19

Denkt ein Denkmal auch mal?

leave a comment »


Vor ein bis zwei Jahrzehnten (zumindest mir) unbekannt, stehen nun an allen großen Plätzen einer Stadt, auf offenbar allen Kontinenten, angemalte Personen und mimen starr ein Denkmal. 
Irgendwie scheint das nun die ubiquitär auftretenden Indio-Musiker-Bands abgelöst zu haben. 

Starr blicken die „Denkmäler“ und man ertappt sich mitunter bei der Frage, ob sie uns eigentlich bemerken oder was sie während eines langen Tages selbst so denken … 

Sinn des Treibens ist natürlich das Sammeln von finanziellen Zuwendungen und nicht, wie bei richtigen Denkmälern, das Erinnern an mehr oder weniger Erinnerungswürdiges. Fällig werden die Zuwendungen spätestens dann, wenn Frau/Herr Tourist die Kamera zückt und abdrückt. 
„Schau, der Tut-ench vor’m Steffl!“ 
„Aber geh’, ich hab’ einen vor’m Petersdom!“ 

Ich war entzückt und zückte meine Kamera, als ich folgende Szene bemerkte: 

Ein Denkmal handy-fotografierte das andere. 

Ob Geld zwischen beiden floss (Achtung Korruption!) kann ich nicht sagen. Mich haben die beiden Kumpel (offenbar aus einer Kohlen- und einer Goldmine entfleucht) nicht bemerkt, so dass ich nix löhnen musste. 

Auf unsere Eingangsfrage kann somit geantwortet werden: Ob ein Denkmal auch mal denkt, wissen wir nicht, fokusieren tut es mitunter.

Written by medicus58

15. Februar 2012 at 09:32

Veröffentlicht in Was im Alltag so alles nervt

Tagged with , , ,

%d Bloggern gefällt das: