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Am Ende übernimmt der Bürger die Rechnung, in Griechenland, so wie anderswo

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Athen

Klar, Schulden müssen bezahlt werden,
außer man ist eine Bank, eine Firma, ein Aggressor, eine Armee, …, dann übernimmt der Bürger mit seinen Steuern die Rechnung

Konten bleiben unberührt, wenn dort ein paar Millionen gebunkert wurden und noch dazu, wenn diese Konten auf einer Schweizer oder eine EU Bank eröffnet wurden.
Konten bleiben unerreichbar, wenn darauf nur kleine Notgroschen, Pensionen oder Gehälter liegen, es war in Zypern so, es ist in Griechenland so, es wird überall in der EU so sein.

Das Wachstum von Schulden ähnelt dem Wachstumsverhalten von Malignomen,
es kommen Gebühren und Zinsen dazu, für die wiederum Zinseszinsen zu bezahlen ist. Natürlich ist das jedem Grundschüler klar, außer er benötigt eine größere Wohnung, ein Haus, eine Unterbringung für seine Kinder, eine Pflege für seine Eltern.

Der Spiegel stellt die richtige Frage:
Wie kommt nun die Summe von 82 bis 86 Milliarden Euro zustande?
(http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/warum-griechenland-ploetzlich-86-milliarden-euro-braucht-a-1043431.html)

Der Finanzbedarf Griechenlands scheint sich in den vergangenen Monaten vervielfacht zu haben. Im April sprachen Experten noch von 30 bis 40 Milliarden Euro, die nötig seien, um das Land über die kommenden drei Jahre zu bringen. Anfang Juli kam der IWF in seiner Analyse schon auf 50 Milliarden Euro. Der Hilfsantrag, den die griechische Regierung noch in der vergangenen Woche stellte, sprach von 53,5 Milliarden Euro. 
Merkel antwortet ganz offen:
Die Situation habe sich in den vergangenen sechs Monaten erheblich verschlechtert, sagte die Bundeskanzlerin. Der Finanzumfang sei deshalb so groß, „weil die Banken leider durch die Vorgänge der vergangenen Wochen in Mitleidenschaft gezogen wurden“.

Die Konsequenzen sind scheinbar klar:
Kaum ein Euro wird den griechischen Bürger erreichen, fast das ganze Geld wird an die institutionellen Gläubiger gehen.
Aber auch kein Euro geht an die anderen EU Bürger, mit deren Steuergeld eigentlich die sogenannten institutionellen Gläubiger überhaupt Kredite vergeben konnten.
Die Gewinne der Euro-Zentralbanken, die rechtzeitig griechische Staatsanleihen gekauft haben beträgt laut Spiegel insgesamt 7,7 Milliarden Euro bis 2018.
Gewinne, die nur möglich sind, solange man sich darauf verlassen kann, dass die EU Bürger mit ihren Steuern das Spiel am Laufen halten.

Die mediale Berichterstattung, die seit Jahren von den „faulen Griechen“ schreibt, die sich jetzt überschlägt vor Schadenfreude,
weil  ein griechischer Finanzminister zum Rücktritt gezwungen wurde, nachdem ihn die anderen EU-Minister in einem ungeheuerlichen Vorgang, vor die Tür gesetzt haben,
weil Tsipras nun „noch härtere Auflagen“ durch sein Parlament bringen muss, weil er zuvor auf einem Referendum bestanden hat,
weil man es den letzten linken Strömungen in der EU nun zeigen kann, nachdem sich die Sozialdemokraten diesseits und jenseits des Kanals schon vor Jahren zu „nützlichen Idioten“ des globalen Ausverkaufs von Staatseigentum konvertiert wurden.

Keiner stellt die Frage nach der Mitverantwortung der Geldgeber, denen natürlich seit Jahrzehnten klar war, dass diese griechische Ökonomie niemals die aufgenommen Gelder zurückzahlen wird können.

Wenn Frau Merkel und ihre Nachbeter jetzt dauern vom Vertrauensverlust sprechen, sollten wir einmal die Frage stellen, weshalb wir diesen Politikern noch vertrauen sollen, die Banken und nicht die Bürger retten.
Noch hat die Politik ihr Vertrauen nicht verloren, dass die EU Bürger für die Verluste eines Systems gerade stehen, das dem Einzelnen nicht garantiert, dass er an sein eigenes Girokonto kommt.

Letztendlich frage ich mich, mit welchem Trick die Töchter ausländischer Banken (z.B. Raiffeisen) mit dem Verweis auf Liquiditätsprobleme, die Auszahlung der Konten verweigern …
Vermutlich mit den selben Werkzeugen, mit denen sie ihre Haftungen für die Hypo Alpe Adria dem Steuerzahler umhängten.
Griechenland ist überall – wenn das die Bürger begreifen, dann wird Merkel realisieren, was wirklicher Vertrauenverlust ist.

Written by medicus58

13. Juli 2015 at 19:46

Veröffentlicht in Finanzkrise

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Bank Run: hatten wir hier schon vor über drei Jahren

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Im Februar 2012 erinnerte ich mich angesichts der aktuellen Krisensituation in Euroland an Frank Capras Der Tag an dem die Bank gestürmt wurde – American Madness  aus dem Jahre 1932 (http://wp.me/p1kfuX-8q).

Irgendwie erschreckend, dass der Text eben sowenig an Aktualität eingebüßt hat, wie die Quintessenz des Films:

Der dem Banker persönlich bekannte Schuldner “Mr. Jones” ist nicht Schuld an der Krise.

Bei all der Verhetzung, den tendenziellen Homestories über braun gebrannte Finanzminister, dem lächerlichen Streit, wer denn zuerst vom Tisch aufgestanden wäre und wer wen vor die Türe geschickt hat, sollten wir nie vergessen, dass

das Geld, das sich augenblicklich die griechischen Bankomaten weigern an die Sparer zurückzugeben
zuvor wirklich eingezahlt und mit größter Wahrscheinlichkeit auch mit geleisteter Arbeit verdient wurde
.

Das hat nichts damit zu tun, ob dieses Geld nicht zum Teil versteuert hätte werden sollen.
Das Geld auf Girokonten dessen Rückgabe an den rechtmäßigen Eigentümer nun verweigert wird, ist im Gegensatz zum reinen Buchgeld vieler Finanzprodukte und vieler Stiftungskonstruktionen, der direkte Gegenwert einer von Privatpersonen erbrachten Arbeitsleistung.

Auch wenn nicht ganz abgestritten werden kann, dass all die „griechischen Joneses“ die Regierungen gewählt haben, die das Land in diese Situation gebracht haben, sollten wir uns klar machen, dass praktisch alle Staaten, Länder und Städte dieser Welt akut zahlungsunfähig wären, wenn ihre Schulden heute fällig gestellt würden.  Weiters handelt es sich bei all den Milliardenkrediten überwiegend um Buchgeld, das institutionelle Geldgeber einem Staat gegeben haben, dessen eingeschränkte Kreditfähigkeit bekannt war und das sie Griechenland nur deshalb gegeben haben, weil es einerseits sofort wieder in die eigene Tasche zurückgeflossen ist (Rüstungsindustrie, Exportfinanzierung, …) und andererseits weil sich die Finanzindustrie darauf verlassen konnte, dass die Politik die Bürger zwingen würde, zumindest für die Zinsen der Kredite aufzukommen.

Was nun auch immer in Griechenland weiter passiert, wir sollten uns durch mediale Ablenkungsmanöver, die die Schuld ausschließlich den faulen griechischen Bürgern, den steuerflüchtigen Reedern, der links-linken Syriza oder einem angeblich unfähigen und trotzigen Tsipras (FAZ Danke, Herr Tsipras http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/kommentar-zur-griechischen-schuldenkrise-danke-herr-tsipras-13673517.html) zuschreiben wollen, nicht irre machen lassen, dass augenblicklich die Widersprüche eines kapital- und elitengesteuerten Wirtschaftssystems aufbrechen und wir europäische Lösungen brauchen, unabhängig davon, ob IWF, EZB oder die Deutsche Bank Griechenland aufkauft oder nicht.
Wir sollten in unserem eigenen Interesse darüber diskutieren, ob es klug war in der Europäischen Union primär die Freizügigkeit des Kapitals zu garantieren und für andere anfallenden Kollateralschäden den Nationalstaat (und seine Bürger) aufkommen zu lassen.
Wir sehen diese Widersprüche auch im Steuer- und Bildungswesen (Kosten der ausländischen Hörer an Universitäten), dem Gesundheits- und Sozialversicherungssystemen und im Flüchtlingswesen, …  bei denen die Aufteilung der Kosten von EU-Regeln sehr ungerecht auf die Nationalstaaten überwälzt werden.
Das ist keine Aufforderung des laufende EU-Austritts-Volksbegehren zu unterstützen, aber ein Appell an die einzelnen Bürger sich die Spielregeln von EU- und Euroland einmal ernsthaft anzuschauen und zu überlegen, zu welchen Gunsten diese formuliert wurden. Letztendlich verlassen auch wir uns darauf, dass uns der Bankomat das Geld auszahlt, das wir uns mit unserer Arbeitsleistung zuvor bereits verdient haben.
Tut er es nicht, hat irgendwer den Wert unserer Arbeit einbehalten.

Es mag bezweifelt werden, dass die notwendigen Analogieschlüsse all der anderen“Joneses“ außerhalb Griechenlands auf ewig durch mediale Propagandaschlachten verhindert werden können.

Und wenn sich die „Müllers“ und „Meiers“, die „Duponts“, die „Jan Janssen und Piet Pietersens“, die „Kowalskis und Novàks“ und die „Jeti-Tant` aus Apetlon“ plötzlich klar werden, wie einfach es ist, ihre Girokonten zu enteignen, dann wird uns „Grexit“ nachträglich als Sturm im Olivenglas erscheinen.

Lesenswert:
New York Times: Paul Krugman (https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Krugman)
I would vote no, for two reasons.
http://mobile.nytimes.com/blogs/krugman/2015/06/28/grisis/

Written by medicus58

29. Juni 2015 at 07:47

Wir werden alle reich: Ob an Geld oder Erfahrung ist noch offen

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Reds

24 Stunden nachdem Tanja Wehsely (SPÖ) jubelte:
Wien investiert sich aus der Arbeitslosigkeit
Stadt Wien sieht für 2015 etwa 4,7 Mrd Euro für nachfragewirksame Ausgaben vor. Wir investieren in Ausbildung, Forschung, Entwicklung, den Ausbau der Öffis, den Bau neuer Spitäler, in die Energiewirtschaft und in viele andere Bereiche. Wien setzt konkrete Maßnahmen, um den Arbeitsmarkt anzukurbeln“
. http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150128_OTS0123/sp-wehselysp-ekkamp-wr-landtag-wien-investiert-sich-aus-der-arbeitslosigkeit

verkündete Gesundheitssstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ), flankiert vom Wiener Ärztekammerpräsident Sekeres (SPÖ), Frauenstadträtin Sandra Frauenberger (wieso eigentlich?) und Christian Meidlinger, Vorsitzender der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten die

Einigung über ein neues Entlohnungsschema für die angestellten Ärzte der Stadt Wien.
(sehr große Strukturreform, Spitalsorganisation auf neue Beine, gutes und solidarisches Ende, durchschnittlich 25% Gehaltserhöhung…) http://wien.orf.at/news/stories/2691951/

Dass die Betroffenen zuerst über die Medien und dann in widersprüchlichen Mails von Dienstgeberin, Ärztekammer und Gewerkschaft informiert wurde, mag man als kleines Kommunikationshoppala abtun, dass 25% (aber hallo!) Gehaltserhöhung etwas ist, was selbst  hartgesottene Metallergewerkschafter nie schafften, sollte das alles in den Schatten stellen.

„Das ist der Stadt auch etwas wert gewesen“ Originalton Wehsely

Auch wenn die bisherigen Mitteilungen, viele Fragen offen lassen, was da zuletzt „im Börserl“ bleiben wird, zumal ein Teil der Gehaltserhöhung erst 2017 (!) kommen wird, relativieren auch die genannten absoluten Zahlen den Abschluss: 70% (47 Mill €) der Erhöhungen kommen aus den Dienstumschichtungen, den Rest (19,9 Millionen €) schießt angeblich die Stadt extra zu, um die Reformen zu finanzieren. Keine Ahnung, welche Zeiträume da summiert wurden, in denen sich die Summe auf die rund 3000 angestellten Ärzte herunterrieselt. An absoluten Zahlen hörte man bis jetzt folgendes:

Turnusärzte verdienen mit 1. Juli 2015 3.400 Euro bis 4.000 Euro brutto monatlich, was eine Steigerung von 25 bis 29 Prozent entspricht.  Fachärzte verdienen künftig zwischen rund 5.200 Euro und rund 7.900 Euro – diese Anpassung wird in zwei Schritten durchgeführt: Die erste Etappe im Ausmaß von 70 Prozent wird mit 1. Juli 2015 durchgeführt, die zweite dann am 1. Jänner 2017.

Da passt der eben erschienene StepStone Gehaltsreport (http://www.stepstone.de/gehaltsreport/), der für Deutschland die Befragungsergebnisse von Fach und Führungskräfte, für Mediziner folgendes ergab:

Das durchschnittliche Brutto­jahresgehalt für deutsche Ärzte beträgt 63.500 €. Das lag im Schnitt über dem Mittelwert alle befragten Berufsgruppen (52.000 €).  Es fand sich ein Süd-Nord und West-Ost Gefälle und das Jahresgehalt in Kliniken ist mit 66.300 €  21% höher, als das von niedergelassenen Ärzten. Je größer der Arbeitgeber, desto besser zahlt er. Bei einem klinischen Groß­betrieb von mehr als 1.000 Mitarbeitern werden im Schnitt rund 78.000 € verdient, bei klei­neren ärztlichen Arbeitgebern (1-500 Mitarbeiter) sind es im Schnitt 58.400 €. Ärzte mit Personalverantwortung verdienen mit durchschnittlich 78.600 € gegenüber anderen Ärzten (63.500 €) um  24% mehr. Bei Chefärzten zeigte die Analyse des Personaldienstleisters Kienbaum ein durch­schnittliches Jahresgehalt von 280.000 €., wobei die Spanne von 80.000 € bis 750.000 € reichte und natürlich gibt es Fächer die sehr gut und solche, die vergleichsweise sehr schlecht verdienen.

Sobald die Details der heute bejubelten Einigung klar werden, kann somit jeder für sich entscheiden, ob sich ein Umzug nach Germanien lohnt.

EURO DREI AUS

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Schon einmal wurde hier die Antwort Anton Zeilingers an John Brockmann (Herausgeber der Internetzeitschrift „Edge“) Frage „Welche Idee wird alles verändern?“ zitiert.
Das Ereignis, dass diese Welt seiner Meinung nach am nachhaltigsten verändern wird, alle Telefone zum verstummen bringen wird, alle Supermärkte leeren und alles zusammenbrechen lassen wird, ist ein Absturz aller Computer (ausgelöst durch einen elektromagentischen Puls http://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnetischer_Puls)
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=48811 Nun gut, ein elektomagnetischer Puls hat gestern vermutlich nicht die Welt erfasst und das Telefon- und Datennetz von DREI zwischen 16:30 bis 23:00 lahmlegte. http://futurezone.at/digitallife/9578-mobilfunker-drei-kaempft-mit-netzausfall.php
Die Homepage des Betreibers ist jetzt ca. 24 später noch immer down. Jetzt bin ich zwar Betroffener, aber nach ein bißchen heruminstallieren, ging ich halt auch auf diesem Rechner mit Orange (pikanterweise im Stadium der Fusion mir Drei !!) ins Netz. Und heute musste ich deren Software deinstallieren, damit mein Drei Modem wieder akzeptiert wurde, aber so wirklich weltbewegend wird das für Sie, geneigter Leser, nicht sein.
ABER
wir befinden uns ja in der Sektion der „Psychopathologie der Medizin“
bedenken Sie, dass nunmehr immer mehr Spitäler mittels WLAN auf elektronische Fieberkurven, Anforderungen, Krankengeschichten, etc. umgestellt werden. Ach, ja ELGA, steht uns ja auch ins Haus, die elektronischen Rezeptgenehmigungen und was weiß ich noch …
Unsere Welt
-und natürlich auch die Welt der Medizin läuft zunehmend nur mehr elektronisch, zumindest so lange bis es zu dem kommt, was nun DREI stammelt:
„unglückliche Verkettung von unglücklichen Umständen „. http://kurier.at/techno/4499884-drei-netzausfall-entschaedigung-moeglich.php

Nur was dann ausfällt, sind nicht ein paar Tausend Statusmeldungen auf Facebook nicht nur Hunderte Twitter, was dann ausfällt ist nahezu jede Möglichkeit im Notfall ein Blutbild anzufertigen!
Kassandra?
Schlafen Sie weiter, seit der EURO, nein nicht der jetzigen in Polen und der Ukraine sonder der letzten bei uns in Österreich, haben das sogar die Verantwortlichen im Krankenanstaltenverbund realisiert und arbeiten an einer Lösung … seit 2008

Written by medicus58

14. Juni 2012 at 18:01

#Grexit : Rettet die Reichen

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Das bekannte Raus-Rein-Spiel
Eric Frey: http://derstandard.at/1336696969327/Pro-Euro-Austritt-Griechenlands v.s.
Thomas Mayer: http://derstandard.at/1336696969598/Kontra-Euro-Austritt-Griechenlands
erfreut sich im Zusammenhang mit dem Verbleib Griechenlands in der
EUROZONE, in der
EU, in
EUROPA (Verlagern wir den Bosporus …) und vielleicht sogar in dieser
WELT
derzeit großer medialer Beliebtheit.

Letztlich geht es doch nur darum, die Widersprüchlichkeiten des Finanzsystem zu überdecken.
Da hinter unseren Geldscheinen seit 1970 nicht einmal mehr das vage Versprechen eines mit Gold gedeckten Dollars (http://de.wikipedia.org/wiki/Bretton-Woods-System) steht, werfen Staatskonkurse immer stärker die Frage nach der Rationalität der (hochbezahlten) Risikoabschätzungen unserer Finanzexperten auf.

Wie kürzlich angesprochen gehört es zwar zum Inventar spätkapitalistischen Denkens, dass die Privatwirtschaft in Konkurs gehen darf ,
eingefleischte Neolibs (und Hindus) halten dies sogar für eines der wichtigsten Regulative des Systems und  beten die Zerstörung ihrer Götter an:
 Shivas oder Schumpeters

Shiva: als Teil der göttlichen Trinität „Brahma-Vishnu-Shiva“ manifestiert sich Shiva als der Zerstörer, der notwendig ist, damit Neues entsteht
Joseph Schumpeter: Wettbewerb als Prozess schöpferischer Zerstörung 

Wenn dieses Prinzip jedoch auch nach oben, auf die staatliche Ebene ausgedehnt wird, dann kommt doch etwas Verunsicherung auf. 
Wenn man sich schon nicht auf das Gold oder den Dollar verlassen konnte, dann gewährte der Glaube an „die Sicherheit der Staaten“ den
Weiterverbleib im Casino.

Auch der Umbau der Pensionssystem von einem (weitgehend) vom Finanzsystem unabhängigen Umlagesystem auf ein die Finanzindustrie befeuerndes Kapitaldeckungsverfahren, beruhte ja auf diesem letzten Anker. Deshalb sind ja nicht unbeträchtliche Mengen an Pensionsrücklagen in Staatsanleihen geparkt und vielen der „Rest-Europäer“, die nun schnell „die Griechen“ los werden wollen,  ist nicht bewußt, dass damit auch ein Teil ihre Pensionen endgültig perdü sind ….
Ein bißchen mehr Solidarität mit denen da unten (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=58222) würde uns-auch aus Eigennutz- gut tun.

Dazu müsste man sich mit den Grundlagen der „Griechenlandkrise“ etwas näher auseinandersetzen.

Schnell käme die Erkenntnis, dass es trotz aller Drohgebärden mit der „Schwäbischen Hausfrau
(http://www.heise.de/tp/artikel/36/36405/1.html), die fleißig und schuldfrei ihren Haushalt führt, es bei allen Bemühungen des Systems
stets um den Erhalt des Kapitals und nicht um den Erhalt der Hausfrau ging.

Was Goldman Sachs in den USA nicht gelungen ist, schafften sie in Europa:
Im September 2008 erreichte Henry Paulson, ein ehemaliger CEO von Goldman Sachs, vom amerikanischen Kongress eine einmalige Bürgschaft für das amerikanischen Bankensystem von 700 Milliarden Dollar. Als er einen permanenten Schutzschirm (Troubled Asset Relief Program or TARP), verweigerte dies der Kongress. Da war der Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi schon erfolgreicher, als er im Dezember 2011 einen 500 Milliarden Schutzschirm durchsetzte (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=33193), der seither in immer höhere Höhen geschraubt wird; übrigens unter Mißachtung jeglicher demokratischer Legetimation,
also praktisch per Notstandsverordnung ohne formeller Notstandsverordnung.
Und warum? 
Um das System zu retten, nicht die Hausfrau.
http://www.globalresearch.ca/PrintArticle.php?articleId=30403

As ever, it will be the lawyers who benefit most from a Grexit
Wobei ja schon der Begriff Grexit, also Exit Greece, an Menschverachtung durchaus mit dem „Wegwerfarbeiter“ (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=35413) vor etwas mehr als einem Jahr in Fukushima vergleichbar ist, aber das nur nebenbei.

Es wundert somit auch nicht mehr, dass im Zuge der letzten Umstrukturierungen der griechischen Schulden, diese nach Englischem law of money (lex monetae) erfolgte, um bei einer allfälligen Wiedereinführung der Drachme sicher zu stellen, dass die Schulden im Ausland in hartem Euro zurück zu zahlen sind. Will heißen, der griechische Sparer hat für seine Euros plötzlich eine Drachme, seine Schulden im Ausland muß er im Euro zahlen.
http://blogs.telegraph.co.uk/finance/jeremywarner/100017135/as-ever-it-will-be-the-lawyers-who-benefit-most-from-a-grexit/

Da das kurzfristige Problem aller Staaten ja nicht die Höhe der Schulden (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=48147) sondern die exorbitante Höhe der Zinsenlast ist, würde ein Hinauswurf aus dem Euro die Griechen zum dritten Mal treffen:

Der erste Schlag war die Einführung des Euro in einem Land, von dem alle gewußt haben, dass seine politische Elite korrupt und seine Finanzen zerrüttet sind, nur damit die eigenen Exporte Profite abwerfen können.

Der zweite Schlag war das überfallsartige Anheben der Zinslast, die mit massiven Einsparungen der Bürger finanziert werden sollten, die bestenfalls das Pech hatten, keine vernünftige Regierung zur Wahl gehabt zu haben.

Und der dritte Schlag wird im Zuge einer Währungsreform geplant, der, nachdem genügend Zeit war, dass große Vermögen in harter Währung außer Landes geschafft wurden (http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,679958,00.html), den nicht-vermögende Teil der Griechen für die Schulden erneut zur Kasse zu bitten; übrigens nachdem sich die Banken ohnehin einen Teil des Geldes bereits wieder über die Konditionen der EZB zurückholen konnten.

Und keine fragt, weshalb der griechische Bürger die Zeche dafür bezahlen soll, wenn einfach Risken, die hochbezahlte Bankmanager zu verantworten hätten, schlagend werden …

Die Antwort ist vermutlich einfach: Weil nicht zugegeben werden kann, auf welchen tönenen Füssen dieses Finanzsystem wirklich steht …

Am Abend kam dann die Meldung, dass die EZB einigen griechischen Banken keine Liquidität mehr gibt ( http://bit.ly/JKaOtp) so dass die griechischen Sparer ihr Geld auch nicht mehr abheben können. Wohlgemerkt, die kleinen Sparer, die Großen haben Ihr Geld ohnehin schon im Ausland.
http://ftalphaville.ft.com/blog/2012/05/16/1003391/shifting-ecb-liquidity-to-ela-greek-bank-recap-edition/

Lesenswerter Link: http://derstandard.at/1336696983172/Griechenland-Grexit-und-Parallelen-zur-Kronenzone

Written by medicus58

16. Mai 2012 at 08:07

Million Dollar Renminbi

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Als Nanking die größte Stadt der Welt war, waren London und Paris mehr oder weniger Dörfer und an der Stelle von New York lagerte fallweise ein Indianerstamm. Während der Ming-Dynastie erwirtschaftet Nanking  31 % des globalen BIP, während der Anteil der US-Wirtschaft am globalen BIP dzt. nur 25% ausmacht.
Seit dem späten 17. Jahrhundert hatte die „westliche Zivilisation“ begonnen ihre Vorrangstellung in Welt zu zementieren. Ein aktueller Artikel auf Business Insider (http://www.businessinsider.com/four-obvious-signs-of-asias-rise-over-the-west-2012-4)  gibt vier Gründe an, weshalb sich das Zentrum der globalen Wirtschaft wieder zurück bewegen wird.

1) Hong Kong übertrifft seit 2009 New York an Börsenneuzugängen und 2010 wurde in Hong Kong doppelt so viel an Neuemissionen verdient wie im Big Apple.

2) Laut der Financial Times Bankier Intelligence Unit erhält die Finanzwirtschaft Singapurs mehr ausländische Investitionen als New York, London, Frankfurt und die Schweiz zusammen.

3) Laut einer neuen Studie der Inter-American Dialogue ist China zum weltweit führenden Investor aufstrebender Märkte, insbesondere in Lateinamerika, geworden und hat die Weltbank und den IWF überflügelt.

4) Den Aufstieg von einer Handels- zu einer Anlagewährung hat der chinesische Renminbi lat FAZ (http://www.faz.net/aktuell/finanzen/chinas-renminbi-auf-dem-weg-zur-neuen-weltwaehrung-11652458.html)  bereits vollzogen. Die Analysten von Allianz Global Investors prognostizieren auch bereits eine Rolle als dritte Weltreservewährung neben Dollar und Euro.

Written by medicus58

3. April 2012 at 20:16

Die Krise: was bisher geschah (Zusammenfassung aus www.sprechstunde.meinblog.at)

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Seit Ende 2010 folgt ein Schutzschirm auf den anderen:

Der Ausdruck Schirm (v. althochdt.: scirm Schutz) bezeichnet einen flächigen Gegenstand, der vor etwas schützt. Gegen unerwünschte Einflüsse der Außenwelt bilden Schirme i. d. R. keine komplette Hülle, sondern schützen bzgl. der Richtung(en), aus der die Beeinträchtigungen anstehen. http://de.wikipedia.org/wiki/Schirm

Wovor soll uns der Schirm den schützen, den unsere Politiker mit unserem Steuergeld aufgespannt haben?

Davor, dass nix passiert, wenn lokale Politiker Budgets schönen und sich Beamtenheere als Stimmvieh bezahlen? wenn lokale Politiker die Körperschaftssteuern drastisch senken, um die Konzernzentralen aus dem Rest Europas abzuwerben? wenn Banken Geld verschenken, damit sich ohne Wirtschaftleistung plötzlich  auf einer kleinen, eisigen Insel, alle eine Villa leisten können? wenn die Industrie ungebildete Sklaven importieren, um Druck auf das Lohnniveau auszuüben, und dann die anfallenden Zusatzkosten im Schulsystem auf alle verteilen? wenn Baukonzerne sich blöde verdienen, indem sie das Geld von Pensionsfonds dafür verwenden, Golfresorts in den Trockengebieten des Südens zu bauen?
Sie dürfen nun den einzelnen Sätzen geografische Bezugspunkte zuorden: Mitspielen dürfen alle mehr oder wenig europäische Länder!

Und wenn Sie Spass daran haben, fügen Sie Beispiele als Kommentar an …

Wenn es man auf Blogs auch Töne posten könnte, würden sie mich hier so laut schreien hören, dass Arthur Janov seine Freude hätte!

http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Urschrei

EU-Die Erfolgsstory und die Rache des Archivs 😉

Erinnern wir uns noch? Kritikern der europäischen Union, dieser fast ausschliesslich auf Freiheit von Kapital und Dienstleistung basierenden Struktur wurde bis vor kurzem noch erzählt, dass der wirtschaftliche Aufschwung mancher Armenhäuser Eropas doch Beweis genug für die Richtigkeit des Konzepts  wäre:

BEISPIEL IRLAND: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.03.2004, Nr. 76 / Seite 6 http://www.faz.net/s/RubC9401175958F4DE28E143E68888825F6/Doc~ED85EC375B1B8426DAC3CB9259949C808~ATpl~Ecommon~Scontent.html Als es 1973 der Europäischen Gemeinschaft beitrat, war es der ärmste Staat Europas. Heute gehört Irland zu den reichsten. Diese Aufholjagd nehmen sich viele der neuen EU-Mitglieder zum Vorbild.

Economic and Financial Report 2002/01 Economic and Financial Studies European Investment Bank http://www.eib.org/attachments/efs/efr_2002_v01_en.pdf The paper attempts to assess the major sources behind the exceptional Irish growth performance in the 1990s. Contrary to other Tigers, Ireland’s growth is due to efficiency gains, rather than capital deepening,

Gleiches haben wir über PORTUGAL das ehemalige „Armenhaus“ Europa gehört. DIe EU Erweiterung wurde schliesslich auch mit diesen guten Beispielen begründet.

WÄRE ES NICHT EINMAL AN DER ZEIT DIE FREIHEITSKÄMPFER DES TURBOKAPITALISMUS ZU FRAGEN, OB NACH DEM ABSTURZ DER EU  MUSTERSCHÜLER NICHT AUCH DAS REIN KAPITALISTISCHE KONZEPT DER EU SELBST ZU HINTERFRAGEN WÄRE?

Mit 2,4 Prozent ist die Inflation im Jänner 2011 auf den höchsten Wert seit Ausbruch der Finanzkrise

Der Bankenrechner der AK http://www.bankenrechner.at/ zeigt, dass – abgesehen von einem befristeten Lockangebot auf direktanlage.at und der türkischen Deniz Bank – die österr. Banken für täglich fällige Spateinlagen uns maximal 1,55% und minimal 0,062% geben.

Dass das durchgeht ist das wahre Bankenrettungspaket!

Artikel und Graphik auf: http://derstandard.at/1297819169478/Steuererhoehungen-treiben-die-Preise

ImMai 2011 stolpert Herr Strauss-Kahn über seinen Lümmel oder sonst was, aber: Was ist denn hier eigentlich die Frage?

Verschwörungstheorien in Wirtschaft und Politik, Männerhass und Männerfantasien, Häme und Empörung haben wir schon genug gelesen.

FAKT: Der Chef des Internationalen Währungsfonds und bis vor kurzem möglicher nächster franz. Präsidentschaftskandidat wird von einem Stubenmädchen eines New Yorker Hotels der Vergewaltigung bezichtigt, wird verhaftet und tritt heute zurück. http://de.wikipedia.org/wiki/Dominique_Strauss-Kahn

Abgesehen von strafrechtlichen und moralischen Überlegungen ist es meines Erachtens irrelevant, ob Strauss-Kahn nun die Tat begangen hat, oder ob er in eine Sex-Falle getappt ist.

Menschen – meist Männer – an der Macht rechtfertigen ihre hohen Gehälter und Annehmlichkeiten u.a. mit der hohen Verantwortung, die sie als „Weltenlenker“ tragen und dem übermenschlich hohen Grad an Besonnenheit und Beherrschung, der gefordert ist, wenn es um Milliarden Dollars, Euros oder Menschen geht.

Sie können nicht nachweisen, dass ihre Schulzeugnisse besser sind, i.d.Regel auch nicht, dass ihre eigene Arbeitsleistung den Umsatz einer Firma angehoben hat, dass sie was erfunden haben… etc. also bleibt, dass sie angeblich kühler, beherrschter, rationaler, einfach besser sind als wir, um dieses alles zu verdienen.

Und deshalb ist es egal, ob Herr Strauss-Kahn seinen Lümmel oder sein Hirn nicht im Griff hatte. Einerlei, ob er so unbeherrscht war, die älteste Falle der Welt zu übersehen oder so überheblich war zu glauben, mit einer raschen Triebbefriedigung davon zu kommen:
Der Gedanke, dass wir solchen Menschen weitreichende Entscheidungen in dieser Welt anvertrauen, ist unerträglich.

Im August 2011: Nun auch die Kreditwürdigkeit der USA herabgestuft

DIE LÖSUNG! wenn Standard&Poor’s nun auch die USA vom Bestranking  AAA auf AA+ herabgestuft hat: http://derstandard.at/1311802872937/Kreditwuerdigkeit-der-USA-herabgestuft dann ist das die Lösung aller unserer Finanzprobleme:
Alles ist relativ, so dass es völlig egal ist, ob die wesentlichen Volkswirtschaften der Welt gleich hoch oder gleich mies bewertet werden, denn nur „der Ein-Äugige ist König unter den Blinden„.
Wenn alle blind wurden, ist die Gleichheit wieder hergestellt und der Wechselkurs zwischen Euro und Dollar ist endlich 1:1, so wie es ja zur Euroeinführung angestrebt wurde. Nix is mehr was wert, aber niemand fällt es mehr auf: Das nennt man Kapitalismus.

Krise – Politik ratlos?

Dies hört man dzt. Medien auf, Medien ab. Google liefert zu dem String allein in deutscher Sprache 1,01 Millionen Treffer: Erste Bank Chef Treichl im Mai: „Politiker zu blöd, zu feig“ http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/662226/Zu-bloed-zu-feig_Treichl-beschimpft-Politiker

Jetzt im SPIEGEL: Staatenlenker in der Schuldenkrise Machtlos, kraftlos, ratlos http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,778976,00.html

Gleichlautendes wording unseres Nationalbankchefs Ewald Novotny: „Von Europas Politikern forderte er, schneller und entschiedener gegenzusteuern.“ http://kurier.at/wirtschaft/4068033.php

WO LERNT MAN EINE SOLCHE PERFIDIE? Drei Jahrzehnte verlangt man den Rückzug der Poltik aus der Wirtschaft („Weniger Staat, mehr privat“), damit das freie Spiel der Marktkräfte endlich zu unser aller Wohlstand führen kann.

Nun, nachdem über diese Jahrzehnte die Schere zwischen Finanzprofiten und Lohneinkommen klafft, die öffentlichen Haushalte ausgetrocknet wurden, da die Gewinne nicht mehr dort versteuert werden, wo sie anfallen (Gruppenbesteuerung), Milliarden an Spielgeld frei wurden, da die Pensionskassen von der Umlagefinanzierung auf eine Kapitaldeckung umgestellt wurden, der Anteil der Realwirtschaft an den täglichen Finanztransaktionen schon längst verschwindend klein geworden ist, und jetzt ein paar geplatzte Blasen und Wirtschaftskrisen später, wo die Turbokapitalisten sich als „too big to fail“ darstellten, damit die Politik sie mit Milliarden von Steuergeldern herauskauft,

JETZT IST NICHT DIE FINANZWIRTSCHAFT SCHULD, SONDERN DIE POLITIK.

Wenn unseren politischen Freunde nur den Anflug von „Cojones“ hätten, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt genau das zu tun, was sie seit Jahrzehnten tun hätten sollen: den Casinokapitalismus der Finanzwirtschaft zu verbieten, damit die, deren Stimmen sie wirklich im Amt halten, nicht alles verlieren, wofür sie gearbeitet haben – gearbeitet, nicht „gespielt“ haben.

Kurzfristig konnte man auf ein Umdenken hoffen: Leerverkäufe verboten, doch nicht ganz …

Die deutscheBundesregierung hat es letztes Jahr schon enmal versucht.Jetzt haben vier EU-Staaten gerade einmal für 2 Wochen und nur für Banken und Versicherungen sogenannte „Leerverkäufe“ http://de.wikipedia.org/wiki/Leerverkauf verboten:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,779788,00.html

Ein äußerst zaghafter Versuch und noch dazu limitiert, also noch immer keine „cojones“: http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=41816 aber die Hoffnung bleibt:
VERBOT DES CASINOKAPITALISMUS ABSEITS DER REALWIRTSCHAFT.
FINANZTRANSAKTIONSSTEUER ALS „STOSSDÄMPFER“ UNGEZÜGELTER FINANZSPEKULATION.
http://de.wikipedia.org/wiki/Finanztransaktionssteuer http://www.attac.org/

ANOTHER WORLD IS POSSIBLE

Menschen statt Banken

Erklärungen für die augenblickliche (seit 2008 andauernde) Wirtschaftskrise gibt es wie Sand am Meer und jeder findet die, die seine Vorurteile bestätigt.

Meine persönliche Erklärung ist einfach und geht auf den alten Marx zurück, auch wenn ich in so manchem seine Meinung nicht teile:

Kennzeichen des Kapitalismus ist der Mehrwert. http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrwert_(Marxismus)

Wenn unsere Finanzwirtschaft die in der Realwirtschaft „erwirtschafteteten“ Werte zig-fach verliehen, versprochen, verspekuliert hat, dann ist der Fehlbetrag um ein zig-faches höher, als die Budgetdefizite der Staaten, die uns nun als Ursache des Problems verkauft werden.

Eine wesentliche Ursache der Krise war die massive Vermehrung des „Spielgeldes“ der spekulativen Finanzwirtschaft durch die künstlich niedrig gehaltenen Zinsen und die massive Überführung des ehemals gebundenen Kapitals im verstaatlichten Sektor (Monopole, Verstaatlichte Industrie und Infrastruktur, Umformung des Pensionssystem von Umlage- (=kein freies Geld) zum Kapitaldeckung (=freies Geld bis zum Pensionseintritt).

Wenn mit Eurorettungspaketen nun das Spielgeld erneut vermehrt wird, ist das im klassischen Fall Exorzismus mit dem Teufel.

Für eine Petition einer Lösung der Finanzkrise im Sinne der Menschen und nicht im Sinne des Finanzsektors:

http://www.avaaz.org/de/eu_people_vs_banks/

Oder einfach zum Weiterlesen was in Deutschland (beidseits !!! der politischen Mitte) diskutiert wurde und in Österreich offenbar niemand interessiert:
http://nicsbloghaus.org/2011/08/13/banken-und-menschen/

http://de.paperblog.com/banken-und-menschen-196312/http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/Der-rechte-Abschied-von-der-Politik/story/22710602

http://therealstories.wordpress.com/2011/09/29/gregor-gysi-zum-esm-sie-wollen-ein-europa-der-banken-wir-wollen-ein-europa-der-menschen/

http://therealstories.wordpress.com/2011/09/30/frank-schaffler-efsf-verfassungsbruch/

http://therealstories.wordpress.com/2011/09/30/was-wissen-die-bundestagsabgeordneten-uber-den-efsf/

http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/

Ab Herbst geht’s immer mehr um die Ratingagenturen: RAT mal wer zum RATING kommt

PANIK, Moody’s stufte heute Bank Austria Mutter von A1 auf A2 runter.Am Dienstag hat sie das mit ganz Italien gleich um 3 (DREI !!!) STUFEN von Aa2 auf A2 herab.

http://derstandard.at/1317019425905/Von-A2-auf-A1-Moodys-stuft-UniCredit-Bank-Austria-herunter http://www.taz.de/!79348/

FRAGE: Dass Italien hoch verschuldet ist, dass die Bilanzierungen kreativ und die Regierung unter dem Potenzgenie Berlusconi nicht allzu vertrauenswürdig ist, das war doch wohl bekannt.

Welche Information kam den den Experten der Ratingargenturen so plötzlich zur Kenntnis, die ein MEHRSTUFIGES Herabstufen erzwang?

Ratingagenturen haben für die langfristigen Bewertungen ein bis zu 22 Abstufungen enthaltendes System. Wenn ich das in die naturwissenschaftliche (medizinische) Beurteilungstechnik umlege, dann würde das heissen, das ich bei der Morgenvisite einem Patienten versichere, dass er bester Gesundheit ist und bei der Abendvisite ihn plötzlich auf die Intensivstation verlege.

Nicht, dass das nicht vorkommt, aber dann habe ich hier ziemlich harte Parameter und nicht dieses Geschwafel:
Neben den ökonomischen sind auch die politischen Unsicherheiten ausschlaggebend für den Schritt. Diesen hatte Moody´s schon mit seinem negativen Ausblick angekündigt. Begründet wird die Entscheidung mit der Eintrübung der Konjunktur und der Stimmung unter den Investoren. Diese könnte nach Meinung von Moody´s den Zugang zum Anleihe-Markt erschweren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Rating http://de.wikipedia.org/wiki/Ratingagentur http://www.boersennews.de/nachrichten/thema/moodys-stuft-italien-weiter-herab/386921

Ich versteh’ ja nix davon, aber mich beschleicht hier das Gefühl, dass hier mit ziemlich laschen Methoden, ziemlich harter Unfug getrieben wird, der uns alle ins ökonomische Grab bringt. Ein bißchen Mehr naturwissenschaftliches Denken in den Gesellschaftswissenschaften wäre dringlich erforderlich, nicht nur die Vorspiegelung mathematischer Genauigkeit durch wilde Buchstabensalate.

Und Österreichische Banker entpuppen sich als das was sie sind: Würden Sie diesem Mann Ihr Sparschwein anvertrauen?

Andreas Treichl (* 16. Juni 1952 in Wien) ist ein österreichischer Bankmanager aus der Familie Treichl. http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Treichl

März 2011: Auftrieb nach dem Krisen-Beben Die Kurse der Aktien der österreichischen Banken-Blue-Chips zeigen wieder aufwärts: Analysten sind für die weitere Entwicklung der Papiere von Raiffeisen Bank International-Boss Herbert Stepic und Erste Group-Chef Andreas Treichl optimistisch. http://www.medianet.at/fileadmin/main/Newsletter/20110324/finance20110324.pdf

Mai 2011: Unsere Politiker sind zu blöd und zu feig http://derstandard.at/1304551930329/Treichl-Unsere-Politiker-sind-zu-bloed-und-zu-feig Das Geld aus der „Bankenrettung“ soll vorzeitig zurückgezahlt werden. http://derstandard.at/1271376554500/100-Millionen-Jungaktien-Erste-Group-wird-Staatshilfe-vor-2014-zurueckzahlen

Im Zuge der Jahreshauptversammlung wurden die Gehälter des Aufsichtsrates verdoppelt. Von 350.000 auf jetzt 700.000 Euro im Jahr. Treichls Jahresgehalt stieg lt. News bereits zwischen 2009 und 20010 um exakt 88% auf 2,97 Mio. Euro! http://www.news.at/articles/1120/34/297190/der-club-gagen-millionaere

29. September 2011: Die Erste Group hält trotz der anstehenden Kreditreform in Ungarn und der Schuldenkrise in Europa an ihrer Gewinnprognose fest. Es gebe keinen Anlass, daran zu rütteln, sagte Erste-Bank-Chef Andreas Treichl am Donnerstag am Rande einer Regulierungskonferenz in Wien. Das Institut hatte für das zweite Halbjahr ein anhaltend robustes Betriebsergebnis in Aussicht gestellt. http://relevant.at/wirtschaft/unternehmen/257298/erste-ruettelt-trotz-schuldenkrise-ungarn-nicht-prognose.story

10. Oktober 2011: Erste-Chef Andreas Treichl gab Montag eine Erklärung zu den Verlusten der Erste Group ab. Diese Einmalmaßnahmen führen dazu, dass aus dem geplanten Gewinn von 700 Millionen Euro ein Verlust von 700 bis 800 Millionen wird. Die angekündigte Rückzahlungen der „Bankenrettung wird um mind. ein Jahr verschoben. http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/live-bericht-andreas-treichls-erklaerung-491683/index.do

Treichl hält uns offenbar zu Recht für einen Haufen Idioten, denen man alles zumuten kann, auch jeden Widerspruch.

Würden Sie diesem Mann Ihr Sparschwein anvertrauen?

Kennen Sie eine Alternative?

RAFFEISEN, ist sie sie offenbar nicht!

Seit wann lehren sie denn an der WU die Beweisumkehr?

Gestern der Treichl: http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=45167 heute der Stepic:  http://derstandard.at/1317020047796/Video-Interview-Einen-Run-auf-die-Banken-wird-es-nicht-geben#forumstart vielleicht schreckt morgen der Standard auch noch den BAWAG-Elsner von seiner Massage auf; die ganze Branche übt sich seit Monaten in einer neoliberalen Hirnwäsche der Extraklasse:
Der Staat ist Schuld, der Kapitalismus ist gut!

Zuerst das Geld der Sparer und Pensionsfonds verzocken, sich selbst enorme Gehälter genehmigen, weil man ja so eine große Verantwortung trägt, Staatsanleihen mit billigem Geld der EZB, völlig unreflektiert mit Gewinn an Staaten weiterreichen, von denen jeder wusste, dass sie ein Finanzproblem haben, um sich in den Buchwerten zu sonnen und sich noch höhere Boni zu genehmigen, dafür keine Eigenmittel haben, weil „ein Staat kann nicht zugrunde gehen“ und man sich als Bank to-big-to-fail gemacht hat.
Bricht das Ketten-Ver-Brief-Spiel („ich verkauf gut verpackt mein Risiko an den nächsten Trottel weiter“) zusammen, konnte man seine Miese an die Staaten weiterreichen

und dann dem Staat die Schuld geben!

Aber eigentllich haben sie ja Recht, die Bänker: der Staat ist schuldig, ihnen nicht schon längst einen Riegel vorgeschoben zu haben.

Aber warum hat er das nicht gemacht?

Weil man, so wie der Fremdkredit-Häuslbauer glaubte, mitschneiden zu können.

Blöd gelaufen, als Schmierensteher der Bankräuber wird man eher gefasst, als das man was von der Beute abbekommt.

Bei der Lohnrunde im Herbst wurde anfänglich hoch gepokert, das Sparpaket von 2012 war noch weit ….

5,5 oder auch nicht: Lohnrunde METALLER 5,5% ohne WENN & ABER

http://kurier.at/wirtschaft/4305466.php

nach 2 Lohnrunden sofort Streik in 200 Betrieben

VOLLSTREIK ab Montag, da Wirtschaft erst ab Donnerstag sprechen will

http://noe.orf.at/news/stories/2505403/

Leitl und Foglar intervenieren

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/wirtschaftspolitik/machtwort-von-leitl-und-foglar-bringt-die-metaller-zurueck-an-den-tisch-492472/index.do

EINIGUNG AM MONTAG 4 UHR FRÜH, ALLE SIND ZUFRIEDEN
ÖGB-Präsident Erich Foglar ist mit dem Ergebnis zufrieden.  Auch Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl zeigt sich erfreut,  Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) begrüßt die Einigung ebenfalls: Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner begrüßt den erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen zum Metaller-Kollektivvertrag.

manche kriegen 5,3, oder 5,2, alle kriegen 4,2 wie viele Beschäftigte weniger kriegen ist noch nicht ganz klar

http://derstandard.at/1318726088561/Ab-November-Metaller-Einigung-bringt-bis-zu-53-Prozent http://derstandard.at/1318726109212/Metaller-Einigung-Der-Kluegere-zahlt-mehr http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111018_OTS0076/mitterlehner-zu-metaller-abschluss-loesung-am-tisch-statt-auf-der-strasse

so wird Politk gemacht.

BIN ICH HIER DER EINZIGE DER SICH VERASCHT VORKOMMT?

 Immer mehr stehen vor einem Rätsel und raten mit:

Wer ist schuld an der Krise: was die Antworten über Sie aussagen

Wenn Sie sagen, die Märkte: -dann sind Sie ein Politiker, der es ganz praktisch gefunden hat, dass er in der Vergangenheit seine Wahlzuckerln mit der günstigen, weil angeblich mündelsicheren, Staatsanleihe finanzieren konnte

Wenn Sie sagen, die Banken: – dann sind Sie ein Häuslbauer, der nun seinem Ärger Luft macht, dass ihn sein Fremdwährungskritik in den Ruin führt

Wenn Sie sagen, die Griechen, dann übersehen Sie als Pisa-Verlierer, dass sich die Verschuldung in Relation zum BIP in Deutschland (Triple A) und  Griechenland um einen Faktor zwischen 2 und 3 unterscheidet, die Kreditkosten aber überproportional verhalten

Wenn Sie sagen, unser aller Geiz, – dann sind Sie ein Banker, der noch immer seine Boni an den 30% Rendit misst, die er selbst versprochen hat

Wenn Sie sagen, die amerikanische Immobilienkrise, -dann können Sie seit 3 Jahren nicht sinnerfassend lesen

Wenn Sie sagen, die Politiker, – dann sind Sie Teil der Finanzindustrie, die seit drei Jahrzehnten gut davon gelebt hat, dass die Politik ihr Hütchenspiel nicht unterbunden hat

Wenn Sie sagen, Brüssel, -dann sind Sie rechts- oder links-populistischer Politiker, der den Unterschied zwischen Brüsseler Spitzen und Brüsseler Kommission noch immer nicht geschnallt hat

Wenn Sie sagen, die Industrie, – dann tragen Sie sicher Jute chinesischer Hersteller und Birkenstock Schlappen aus Indonesien

Wenn Sie sagen, dass es die seit drei Jahrzehnten erfolgte Deregulierung, der Rückbau der staatlichen Kontrolle, die zusätzlichen Geldmittel, die durch Privatisierung von Volkseigentum und Pensions-, Sozial- sowie Gesundheitssystem in das Kapitalcasino geschwemmt wurden und das Ergebnis eines revolutionären Prozesses des Kapitals gegen die Arbeit war, der halt so langsam und mit soviel medialer Begleitung ablief, dass wir ihn einfach nicht begriffen haben …
dann würde ich Sie einladen auf diesem Blog mitzuschreiben …

Kann mir das irgendwer erklären?

Die Eurokrise begann angeblich, weil Griechenland rettungslos verschuldet ist. Will heissen, Griechenland hat seit Jahren Schulden in Höhe von knapp 100% des Bruttonationalbroduktes (BIP), in den letzten zwei Jahren stiegen die Schulden auf ca. 160% des BIP (siehe Graphik, Quelle Statista 2011).

Mit Stand 31.12.2010 lag dieser Wert bei anderen EU Staaten wie folgt:

Belgien           96,8% Bulgarien        16,2% Tschechien     38,5% Dänemark       43,6% Deutschland    83,2% Estland             6,6% Irland               96,2% Griechenland 142,8% Spanien           60,1% Frankreich       81,7% Italien             119,0% Zypern             60,8% Lettland            44,7% Litauen             38,2% Luxemburg       18,4% Ungarn             80,2% Malta                68,0% Nieder­lande     62,7% Österreich        72,3% Polen               55,0% Portugal           93,0% Rumänien        30,8% Slowenien        38,0% Slowakei          41,0% Finnland           48,4% Schweden        39,8% Großbritannien 80,0%

Wir wollen da gar nicht untersuchen, dass ein großer Teil der gestiegenen Staatsschuld eine direkte Folge der Schuldenübernahme der Finanzwirtschaft durch die öffentliche Hand war. Hier geht es um ein extremes Mißverhältnis zwischen vorgegebener Erklärung und den nackten Zahlen.

Die Staatsverschuldung der USA wird 2011 ebenfalls die 100% BIP Marke durchbrechen. (siehe Graphik)

Weshalb reden wir nur vom Euro und nicht vom Dollar? Der Euro wurde bei seiner Erfindung so positioniert, dass langfristig ein Kurs von Euro zu Dollar wie 1:1 herrschen soll. Heute ist der Eurokurs um 30% höher als der Dollarkurs, d.h. aus Sicht des Eurolandes sind die Schulden der US wertberichtigt höher, als die meisten der europäischen Problemstaaten.

WANN KORRIGIEREN DIE RATINGAGENTUREN DIE BONITÄT DER USA? Mehr als bisher! Noch bewertet Fitch die Kreditwürdigkeit der USA mit dem so genannten Tripple-A. Standard & Poor´s hatte dagegen bereits im Sommer die Konsequenzen aus dem seit Monaten anhaltenden erbitterten Haushaltsstreit gezogen und die Top-Note einkassiert. Die dritte große Ratingagentur Moody´s senkte den Ausblick Anfang August auf negativ, behielt aber das „AAA“ bislang bei. Eine weitere Abstufung drohen den USA von S&P und Moody´s trotz gescheiterten Verhandlungen zum Schuldenabbau erst einmal nicht. Beide Agenturen hatten erklärt, ihre Bewertung beizubehalten.

http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/streit-ueber-schuldenabbau-ratingagentur-verpasst-den-usa-einen-warnschuss_aid_688816.html

Im Rückblick stößt man auf eine Youtube Video von ATTAC aus 2008, das die Finanzkrise schon so schön auf den Punkt gebracht hat.

Ihr Bestes – Ihr Geld

http://youtu.be/AjUXxnVGICw
übrigens schon aus 2008 !!!! Aktuelleres auf: www.attac.at

Die Sache wird immer absurder: return of money geht vor return on money

Minus-Rendite bei Anleihen: Anleger schenken Deutschland Geld Der Staat verdient mit Schulden erstmals Geld. Anders als üblich musste er am Montag Investoren bei der Versteigerung von Anleihen nicht mit Zinsen locken, sondern erhält selbst eine Prämie. Beim Verkauf von Geldmarktpapieren mit einer Laufzeit von sechs Monaten nahm der Bund 3,9 Milliarden Euro ein. Die durchschnittliche Zins lag bei minus 0,0122 Prozent, teilte die mit dem Schuldenmanagement betraute Finanzagentur mit. http://derstandard.at/1325485914193/Minus-Rendite-bei-Anleihen-Anleger-schenken-Deutschland-Geld

und übrigens ist es Ihnen auch schon aufgefallen, dass man neuerdings nicht mehr von eienr FINANZMARKT-Krise sondern einer SCHULDEN-Krise spricht: Neusprech für: Den schwarzen Peter habt jetzt ihr! Die Finanzmärkte sind nicht Schuld daran!

http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=50379 http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=50235

 Und wenn garnix mehr geht, dann: Wetten auf Brot


Ich unterstütze eine Aktion von ATTAC!

Finanz-Wetten auf Nahrungsmittelpreise sind ein Skandal: Während Millionen unter Hunger und Armut leiden, machen Bankiers und Rohstofffonds enorme Gewinne mit dem Hochtreiben von Nahrungsmittelpreisen.

Jetzt Petition an EU-Parlamentarier unterzeichnen!

www.attac.at/nahrungsspekulation_stoppen

Unterzeichnen Sie jetzt die Petition an Markus Ferber. Der EU-Parlamentarier ist als Berichterstatter im Europaparlament zuständig für die Antwort des Parlaments auf die Vorschläge der Europäischen Kommission zur Einschränkung der Spekulation auf Nahrungsmittel.

Am 11. Jänner werden wir Markus Ferber unsere Petition übergeben. Ihre Unterschrift ist wichtig, damit nicht nur die Stimmen der Finanzindustrie zu hören sind.

und dann war da noch die Griechenlandkrise und die Irlandkrise und die Spanienkrise und die Portugalkrise und die Italienkrise und … war alles nicht vollständig, aber trotzdem gruselig, was so in den letzen 1,5 Jahren zusammenkam …

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