Sprechstunde

über alles was uns krank macht

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Grüne Schizophrenie, die dritte

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Wenn es eine Partei gibt, die politische Korrektheit (PC) wie eine Monstranz vor sich her trägt, dann sind es die Grünen, aber primär bei den anderen, oder wie Bundespräsident VdB sagen würde
„WIR sind nicht SO!
Außer er versitzt sich nach der Sperrstunde, nachdem er die Bevölkerung mehrmals via TV zum Ernstnehmen der Regierungsverordnungen eingemahnt hat.

Da hat er ja mit seiner Nachfolgerin als Parteisprecherin (Superkalifragilistigexpialigetisch – Märchen mit Glawischnig) würdige Nachfolgerin gefunden, die rasch bei Novomatic untergekommen ist, während die Parteifreunde den Glückspielkonzern mit Klagen eingedeckt haben und der beim aktuellen Ibiza-Ausschuss auch keine geringe Rolle spielt.
Woher wissen wir, wer die Guten sind? 

Die Grünen haben es inzwischen zu einer ganzen Reihe gut verdienender Polit-Apparatschiks gebracht (Sigrid Pilz: Von Traumjobs kann man nie genug kriegen), deren Kritik an anderen akut verstummt, wenn die gerade erklommenen Pfründe in Gefahr sind:
In Wien verstummte die Kritik an der seit Jahren angeprangerten Inseraten-Querfinanzierung des Boulevard der Rathaus-Roten (Inserate: Unter Rot Grün wird alles anders?) ebenso schnell wie die Kritik am türkisen Koalitionspartner in Tirol, wenn Dritte als widerwärtiges Luder beschimpft werden, man bleibt und fordert scheinheilig eine Debatte.

Links:
Grüne Schizophrenie, die erste
Grüne Schizophrenie, die zweite


Nicht nur ich seh‘ ROT für die Grünen
Vassilakou untergräbt Glaubwürdigkeit der Grünen
Ich sehe ROT für die GRÜNEN

Written by medicus58

18. Juni 2020 at 07:22

Grünlich

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93 Prozent für die Fortsetzung des Kurz Strache Kurses und ein paar „Grüne Tupfen“ im alten FPÖVP Regierungsprogramm aus 2017; also doch Nordkorea beim Bundeskongress der Grünen 2020.

Falsifizierung des Bundespräsidenten:

Doch sie sind so, die Grünen.

Nicht anders als alle anderen Parteivereine,

Fauler Kompromiss und der Platz am Trog statt Schiss vor dem Wähler.

Viel wird passieren, bis sie wieder zur Wahl stehen, viel wird vergessen sein, was sie einst versprachen

scheiß Oportunisten halt,

nicht anders als die anderen, nicht besser, nicht schlechter, nicht glaubhafter, nicht sauberer, ehrlicher,

Sie sind halt so, wie ihr Bundespräsident.

Gestern war gestern und morgen rede ich mir das heute halt schön.

Written by medicus58

5. Januar 2020 at 00:13

Veröffentlicht in Nationalratswahlen 2019

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Optimismus ist angesagt


Umfragen ergaben zuletzt großen Optimismus. Um welchen Zweck solche Umfragen angestellt werden und ob es sich dabei um Zweckoptimismus handelt, sollten Sie einen Pessimisten wie Ihren Medicus nicht fragen.

Kein Wunder, gibt es doch wenig Berufe deren Endzweck – Leben retten – so regelhaft scheitert, wie der des Arztes. Aber bemühen wir uns mal um einen guten Rutsch.

Wir bekommen eine neue Regierung, die so sicher wenige Wähler wollten. Schwer vorstellbar, dass es derartig schizoide Wähler gab, die Kurz’ens Wirtschaftshörigkeit strategisch durch Koglers Letztes Aufgebot konterkarieren wollten. Viel eher wollten die paar ihren Sozenhass, der inzwischen auch die SPÖ erfasst haben dürfte, durch ein Ökomäntelchen verstecken. Dass von allen Ökobemühungen der Grünlinge ohnehin nur ein paar Begegnungszone und Radwege durchsetzbar sein werden, dafür sorgte die Aufteilung der Ministerien.

Optimistisch mag einen stimmen, dass Kogler, der es als Spitzenkandidat der EU Wahlen vorzog sich in den Nationalrat wählen zu lassen, es nun HC Strache nach macht, Vizekanzler für Sport und Beamte zu werden, als auf eine Aufgabe zu bestehen, die seiner Qualifikation wirklich entspricht. Bequemer ist es so für ihn, aber ob Blümel für das Finanzministerium qualifizierter ist, mag bezweifelt werden. Ob er sich dadurch auch Valenzen für eine Spitzenkandidatur bei der Wien Wahl freihalten will? Irgendjemand muss ja Lobautunnel, Heumarkt und Chorherr wegreden ..

Wie schon früher befürchtet sucht man das Wort Gesundheit in der zukünftigen Regierung vergeblich und das kann ja wohl kaum dem Umstand geschuldet sein, dass wir hier so gut unterwegs wären: Parteipolitisch motivierte Kassenzusammenlegung und zusätzliche Bürokratie ohne Finanzierung aus einer Hand, wird uns wohl erhalten bleiben.

Dafür gibt es ein Integrationsministerium, weil das Problem durch den damaligen Integrationsstaatssekretär Kurz offenbar nicht nach haltig gelöst wurde, und zur Sicherheit hat man dann im Ministerrat eine Stimme mehr, um die Stadionbeleuchtung gegen die Insekten zu verteidigen.

Aber trotzdem wollen wir mit Optimismus das Jahr beschließen, nicht als Staatsbürger, da ist wenig Grund dazu, aber als Blogger:

Themen wird uns 2020 genug liefern.

Written by medicus58

31. Dezember 2019 at 11:47

So retten wir die Welt nachhaltig NICHT

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Millionen Usern teilt Kleinschlaff (Microsoft) gerade mit, dass es den Support für sein Win7 mit 14. Jänner 2020 einstellt und empfiehlt gleichzeitig „für die meisten Anwender“ nicht ein Update auf Win10 sondern gleich den Neukauf eines PCs mit vorinstalliertem Win10, am besten ein MS Surface pro….

Der Besitz eines PKWs ist böse, die Lösung ist Carsharing (Interview Prof Kromp-Kolb Oe1), am besten mit Elektroautos. Dass die Verkehrswege in den Ballungsräumen meist durch Pendler verstopft sind, die alle gleichzeitig zur Arbeit müssen und ein geshartes Auto kein Gramm CO2 weniger pro gefahrenem km raushaut als 10 Autos mit der gleichen Gesamtfahrleistung (und entsprechend weniger lang hält), wurscht.

Greta Thunberg segelt nachhaltig über den Ozean, 29.000 Teilnehmer reisen aus fast 200 Ländern nach Madrid zur Klimakonferenz.

Mit enormem PR-Geschick verlangt die Fridays for Future Bewegung, dass endlich die Politik handeln soll. Das bringt auch den Grünen einen politischen Höhenflug. Dass die Politik am Tropf des Kapitals hängt und auch flugs abgewählt würde, würde sie etwas ändern, hört man weniger deutlich.

Ebenfalls in Ö1 sagte ein Knirps auf die Frage, was er und seine Familie beitragen, um den CO2 Ausstoß zu verringern, dass sie ohnehin nur maximal 2x pro Jahr mehr in ein Flugzeug steigen. BTW, ich war fast 18, als ich zum erstenmal in ein Flugzeug stieg (London-Wien einfach, die Hinreise erfolgte per Zug und Fähre), der umweltbewegte Stammhalter grad acht.

Dass eine auf Wachstum, Überproduktion und weltweiter Produktverschiebung basierende Ökonomie nicht ohne massiven Strukturänderungen, die unsere bisherigen Lebensgewohnheiten massivst verändern würden, klimaneutral sein kann, wollen wir nicht hören, wenn wir immer mehr Kurzurlaube, elektronische Kurz-Zeit-Gadgets, billige Asia-Produkte und Streaming-Dienste nutzen, um von der Politik Handlungen zu fordern (wie zB ein Verbot an Microsoft für elektronischen Krempel zu werben).

Wir wählen ja eh die Grünen, fahren e-scooter und trinken unterm Heizschwammerl Bio-Tee, das muss reichen. Unsere Eltern-(und Großeltern -) Generation hat mit dieser Haltung gebeichtet oder (OK, Ur- Ur-Großeltern) Ablass gezahlt, um ins Paradies zu kommen.

Written by medicus58

5. Dezember 2019 at 18:57

Bemerkungen zu Van der Bellen – und den Zustand der Umstände

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Gestern hat in jovialem Ton Bundespräsident Van der Bellen ziemlich klar darauf hingewiesen, dass er von allen Bürgern und Parteien erwartet, die heute angelobte Türkise Allein- und Minderheitsregierung unter Bundeskanzler Kurz bis zu den Neuwahlen zu akzeptieren:

„Jetzt ist nicht die Zeit der Wahlkampfreden.“ „Denken Sie nicht daran, was Sie für Ihre Partei kurzfristig herausholen können, fragen Sie: Hilft das Österreich? Hilft es uns im Inneren, stärkt es unsere Glaubwürdigkeit in der Welt?“

Wir kriegen das schon hin

Allgemein wurde das als staatsmännisch bejubelt und irgendwie klang es auch nach Kaiser Wilhelm II:
Ich kenne keine Parteien mehr, nur noch Deutsche. (Link)
Damit stellte er sich vor Bundeskanzler Kurz, dessen Ambitionen nun schon die zweite Regierung gesprengt haben und belohnt ihn mit einem Wahlkampf aus dem Bundeskanzleramt.

Ein bisschen in der Erinnerung gekramt, frage ich mich jedoch ernsthaft, ob da nicht einer Wein predigt den er selbst schon sehr verwässert hat.

Deshalb ein kleiner Rückblick auf den grünen VdB und das IMHO Missverständnis, dass er eine linke, offene Politik vertreten hat, was seine Bejubler bis heute glauben möchten:

Ja, die Grünen waren zum Teil schon so. Zum Beispiel eine eine „grün bewegte Linke„, wie die große Freda Meissner-Blau nannte, die übrigens im Gegensatz zur Novomatic Glawischnig, der man noch 2009 das Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich angehängt hat, von dieser Republik bis zu ihrem Tode nie ausgezeichnet wurde.

Natürlich auch der schillernde Günther Nenning und VdBs Dissertant Peter Pilz der jenen dann von der SPÖ zu den Grünen gebracht hat, u.v.a.m., die sich ab 1993 Die Grünen – Die Grüne Alternative (Grüne) nannten.

In dieser Partei fanden sich zwar alle irgendwie im Umweltschutz, aber in Erscheinung und Zielen waren die Mitglieder sehr unterschiedlich und wurden d.h. in der Öffentlichkeit regelmäßig als zerstritten wahrgenommen.
Erst unter Van der Bellen wurde man nach außen hin eine einheitliche Bewegung. Was aber so scheinbar sozial und links daher kam, zuerst (nach seinen Worten) „großzügig linksliberal“ und später „liberal angelsächsischer Prägung“. Das alles als links zu bezeichnen sagt mehr über die eigen politische Position als über den waren Inhalt aus.


Um dieses das Bild einer einheitlichen linken und ökologischen Alternative abgeben zu können behielt VdB einige Kritiker (Voggenhuber et al) in der Partei, sorgte aber intern für beinharte Disziplinierung (Dieter Brosz et al.), so dass der Bürger nicht durch zu viel interne Diskussion verschreckt wurde und die Wahlergebnisse kletterten langsam in die Höhe.

Irgendwie war VdB somit der Erfinder der Message Control in der österreichischen Innenpolitik, die heute die türkise ÖVP perfektioniert hat.

Der Falter schrieb bereits 2007 über den von VdB installierten grünen Machttechniker Brosz sehr kritisch und das „Marxistenblattl“ hat nun wahrlich kein Fernverhältnis zu den Grünen gehabt. Aus Wiener Boden erledigte das Herr Ellensohn.
Van der Bellen hielt damit Bürgerliche an der Urne, die von „zu viel links“ verschreckt würden und gab sich auf Nebenschauplätzen bürgerlich um auch Rechts-der-Mitte anzuziehen. Daneben durften Pilz et al. so ein bisschen Revolution spielen.

Das Konzept scheint bis heute zu wirken, sonst würden nicht alle die-hard Gegner von Tükisch-Blau ihre Hoffnungen in den Bundespräsidenten Van der Bellen setzen, er würde dieses Land vor dem Abgrund bewahren.
Weshalb der Mann, der durch seine Personalpolitik den Untergang der Grünen mit verursacht hat, nun Hoffnungsträger sein soll, erschließt sich mir nicht. Schließlich war er es nach seiner Wahlschlappe 2008, der seine Stellvertreterin Glawischnig als Nachfolgerin vorgeschlagen hat, die nun bei Novomatic, ja was eigentlich tut?

Das linke Vertrauen in VdB beruht wohl ebenso auf einem Missverständnis wie die Überzeugung von (damals) ÖVP-Nationalratspräsident Andreas Khol, Glawischnig wäre eine wunderschöne Marxistin„. Frühere Weggefährten haben übrigens erst sehr spät bei der Kärntnerin politisches Bewusstsein festgestellt und erinnerten sich vielmehr an ihre Liebe zu Äußerlichkeiten und ihre Auftritte in eine Amateurband:

Hochglanz-Fotos der Grünen Frontfrau schmückten die Titelseiten: Im bauchfreien Hochzeitsgewand, mit nach unten gerutschtem Träger beim Blutspenden und auch zuletzt noch mit kurzem Rock auf einem Sofa posierend wie News hämisch protokollierte.

Politisch fiel Glawischnig eher dadurch auf, dass unter ihr all diejenigen, die dieses Projekt groß gemacht haben, aus ihren Funktionen entfernt wurden. Andreas Wabl, Gabriela Moser, Peter Pilz, ….. und durch längst vergessene Küsserkönige oder andere Sternschnuppen ersetzt wurden.

Eine gewisse Stabilisierung der Grünen verdankten diese schließlich dem jetzigen Kandidaten für die EU-Wahl Werner Kogler der (trotz des Alterunterschieds) bereits vor VdB am Grünen Projekt arbeitete.

Die Grünen, gedacht als Stütze einer Umwelt-Demokratie-Sozial-Frauen- und Friedensbewegung und heute auch einer Bewegung für die politische Einigung Europas konnte nur deshalb an einem einzigen Tag zusammen stürzen wie ein Kartenhaus, weil sie vorher zu einem Kartenhaus gemacht wurden, und da spielte VdB eine nicht unwesentliche Rolle.

Wenn Van der Bellen nun ganz staatsmännisch an ein politisch faires Auftreten anderer appelliert, dann sollte man ihn vielleicht erinnern, wie er ins einem eigenen Wahlkampf Frau Griss mit der Nazikeule erschlagen hat und mit welcher „feinen Klinge“ er im ATV Studio vorgegangen ist.

Ich will ja niemandem seinen Hero nehmen, aber so wie VdB spätestens die zweite Hälfte seiner politischen Laufbahn hin gekriegt hat, dafür sollte man sich von ihm nicht in Geiselhaft nehmen lassen, Basti Kurz, den größten Spaltpilz der österreichischen Innenpolitik seit Wolfgang Schüssel, weiter werken zu lassen.

Links:
Mitterlehner, Glawischnig treten zurück, Häupl kämpft seinen letzten Kampf – Kurz sollte kürzertreten
Woher wissen wir, wer die Guten sind?
Vom Journalisten-Kanzler zum Drohnen-Kanzler
Welche Weichenstellung ein Bundeskanzler Kurz wirklich geschafft hätte
Nicht nur ich seh‘ ROT für die Grünen
Inserate: Unter Rot Grün wird alles anders?
Sigrid Pilz: Von Traumjobs kann man nie genug kriegen
Vassilakou untergräbt Glaubwürdigkeit der Grünen
Ein STOP BEAUFTRAGTER für WIEN muss her
Parken und Pudern in Wien – Beispiele einer erfolgreichen Stadtverdrängung
Ich sehe ROT für die GRÜNEN
Superkalifragilistigexpialigetisch – Märchen mit Glawischnig
Nein zum Atom oder Atome sind mir nicht

Written by medicus58

22. Mai 2019 at 20:41

Nicht nur ich seh‘ ROT für die Grünen

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pic

Regelmäßige Leser dieses Blogs waren seit Jahren gezwungen der Beziehungsarbeit eines langjährigen Grün-Wählers zu folgen und irgendwann befürchtet man sich in der Gesellschaft manch anderer Kritikers nicht ganz wohl.
Da freut es, wenn man sachliche Kritik aus einer Ecke liest, die über den Verdacht vom Schmuddelrand der österreichischen Politik abgesondert worden zu sein, erhaben ist.

Ich kann Ihnen aber auch den Grünen die Lektüre von Stefan Kappachers Blog Sechsmal hübsch http://wp.me/p3YvOX-9P nur wärmstens empfehlen.

Nachfolgend eine sicher inkomplette Zusammenstellung meienr eigenen Gedanken über die Partei, die von einer Hoffnungspartei „links der Mitte“ zu einer Mehrheitsbringerpartie wurde.

Sicher polemisch und mit Eigeninteressen formuliert, aber wenn das was eine aktuelle Presseaussendung der Initative Kaisermühlen gegen Christoph Chorherr vorbringt nur in Teilen verifizierbar ist, dann ist der Abgrund noch viel tiefer als man glauben möchte.
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20141008_OTS0096/danube-flats-christoph-chorherrs-geheimnis-ist-gelueftet

Irgendwie passt das alles zu dem was Kappacher so formuliert:

Grüne Selbstaufgabe in Kernthemen

Dafür gibt es eine Reihe von Belegen, etwa die grüne Selbstaufgabe in puncto Transparenz und Stadt-Eigenwerbung. So haben die Grünen 2013 einem neuen Rahmenvertrag über 133 Millionen Euro mit dem SPÖ-nahen Bohmann-Verlagzugestimmt, der mit dem vielen Geld Jubelbroschüren herstellen wird. Es ist nicht der erste Vertrag dieser Art, und in der Opposition haben die Grünen noch von dubiosen Millionendeals der SPÖ gesprochen. Jetzt rechtfertigt sich Grünen-Klubobmann David Ellensohn mit dem Argument, es gebe in Österreich eben kaum Verlage, die nicht als SPÖ- oder ÖVP-nahe gelten. Auch die jüngste Aufstockung der Mittel für das Stadtmarketing und zuletzt auch noch für den umstrittenen Presse- und Informationsdienst der Stadt, den PID – notabene kurz vor einem Wahljahr, tragen die Grünen tapfer mit. Ellensohn sagt dazu immer, dass das kein grünes Projekt und das Inseratenvolumen der Stadt zu hoch sei. Aber man müsse eben Kompromisse machen. Offenbar auch dann, wenn es um den Kern grüner Glaubwürdigkeit geht.

Mahü: Anrainer sind den Grünen nicht grün
http://wp.me/p1kfuX-PX
Aus für Minikapitalismus
http://wp.me/p1kfuX-Jd
Der Grünwähler
http://wp.me/p1kfuX-F6
Vassilakou untergräbt Glaubwürdigkeit der Grünen
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=81799
Ich seh ROT für die GRÜNEN
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=74748
Als gäb’s kein Morgen und wär das Gestern nie passiert: Inserate eines Wr. Wohnbaustadtrats
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=72841
Faymann und seine Spendierhosen
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=54502
Heute mache ich es mir leicht
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=55176
Teflon-Faymann
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=49948
Das Grüne Quadrat
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=47854
Stoppt die Impertinenz
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=44479
Haben die Grünen das notwendig?
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=32424
Sigrid Pilz: Von Traumjobs kann man nie genug kriegen
http://wp.me/p1kfuX-wh
GRÜN IN WIEN: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“
http://wp.me/p1kfuX-1a
Ein STOP BEAUFTRAGTER für WIEN muss her
http://wp.me/p1kfuX-vm

 

Written by medicus58

10. Oktober 2014 at 07:19

Mahü: Anrainer sind den Grünen nicht grün

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Parkkleber

Seit der erste Abschnitt der Mariahilferstraße (fast) ganz mit Granitplatten bedeckt ist, brandet der Jubel der Befürworter erneut hoch und allfällige anderslautende Meinungen werden nieder gedisst.
Besonders eloquent Stefan Steindl @ststeindl (auch Betriebsrat im Grünen Parlamentsklub) im Originalton: Wennst trollen willst, geh scheißen

Deshalb wieder ein Foto der, dem regelmäßigen Leser schon wohlbekannten, Ecke an der seit Monaten Ephraim Kishon nachgespielt wird (Blaumilchkanal oder Schildbürger auf der Mahühttp://wp.me/p1kfuX-NN).

Inzwischen ist dort zwar wieder die Fahrbahndecke geschlossen aber die Granitplatten – anders auf den offiziellen Fotos (http://derstandard.at/2000003962372/Mariahilfer-Strasse-Erster-Bauabschnitt-fertig) – vom querenden Verkehr schon ziemlich verschmutzt (Schmutziger Stein statt schönem Schein: Die Mahü nimmt Gestalt an http://wp.me/p1kfuX-Ob).

Ganz symptomatisch für die mißglückte Projektplanung ist aber, wie wenig man sich um die Bedürfnisse der Anrainer schert.
Mit der Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung auf die angrenzenden Bezirke außerhalb des Gürtels und den weggefallenen Parkplätzen auf der Mahü wurde die Parksituation für die Bewohner des 7. Bezirks unerträglich.

Freie Parkplätze gab es auch mit Parkpickerl keine. Viel zu spät wurden dann eigene Parkzonen für Anrainer mit Parkpickerl errichtet. Eine dieser Zonen an der Ecke Mahü/Schottenfeldgasse wird aber nun seit Mai völlig gedankenlos als Lagerplatz für Gerümpel und Bauschutt blockiert.
Man hätte natürlich auch andere Straßenabschnitte für das Baugerümpel verwenden können, z.B. einen der drei (!) Schanigärtenin diesem Straßenabschnitt oder eine der allgemeinen Kurzparkzonen, nein blockiert wird just der Abschnitt, der eigentlich Anrainern mit Parkpickerl zur Verfügung stehen sollte, die vielleicht ihre Einkäufe nicht 100erte Meter schleppen wollen.
Aber egal, deren Geld hat man ja ohnehin schon kassiert. Wenn es in Wien zu einer vergleichbaren Entvölkerung der inneren Bezirke kommt, wie in Rom, London, Paris oder anderen Großstädten dann werden eben noch mehr Wohnungen für die Touristenströme frei …

Written by medicus58

7. August 2014 at 18:55

Der Grünwähler

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Wahlurnen
Er kommt etwas verschwitzt unter seiner Funktionswäsche zum Interview, weil er „is mit’m Radl do“. Den Song kenne er seit seiner frühesten Kindheit (Energiekrise, autofreier Tag und so …), nur war er damals bestenfalls auf Drei-Radl unterwegs. Heute leistet er sich selbstverständlich ein Simplon Razorblade 30 Gang im schicken Carbonrahmen, Spezialanfertigung für den Gegenwert eines kleinen Gebrauchtwagens. Das hat er sich für die Prämie nach seinem letzten Projektauftrag vom Bundesministerium geleistet, aber der ist nun auch schon etwas länger her.

 

Wir treffen uns in einem der vielen Gastgärten in Bobo-City, vormals Neubau oder 7. Wiener Gemeindebezirk, die die restlichen Parkplätze der Gegend verstellen und ordern einen Hanftee. Später werden es dann einige Aperol Spritz werden, solange der VorRAD reicht. Vorrat, natürlich, ich bin durch seinen strengen Schweißgeruch, der sein atmungsaktives Trikot durchdringt, noch immer benebelt.

 

Die Fragen nach seiner Ausbildung sind rasch abgearbeitet, Pädak, dann ein bisschen herumstudiert und an der Hochschülerschaft mitgearbeitet, hie und da „etwas für eine NGO“ gemacht, aber „das war’s nicht“. Schließlich Projektmitarbeit bei einem alternativen Meinungsforschungsinstitut, ein bisschen Grafik, Väterkarenz, dann Alimente und zuletzt eher weniger. Er hat Aussicht auf die Mitarbeit an einer Broschüre des Lebensministeriums oder ein freies Kunstprojekt im Waldviertel, man wird sehen.

Seine aktuelle Freundin ist Veganerin, er steht nur ab und an auf „Gras“. Sie mag das nicht so, deshalb hat er auch noch einen Schlafsack in der WG einer befreundeten Performancekünstlerin.

 

Auf meine Frage, was für ihn politisch denn besonders wichtig wäre, spricht er von „Freiräume wiedererobern“ und „nachhaltiger Partizipation“. Die Maria findet er eh klass, weil sie Migrationshintergrund aus Südeuropa hat, die Eva auch, Kärnten eben. Ja, beim Lichtermeer war er dabei, solange bis er seine Freundin abgeschleppt hatte, nein nicht die Veganerin, das ist lange her, die war aber auch Vegetarierin, oder so eben, nur halt viel zu links. Peter Pilz ist halt nicht so sehr seine Sache und „Wer ist Öllinger?“.

Grün wählt er weil die schon damals auf der Uni ein alternatives Kaffeehausprojekt unterstützt haben und gegen rechts waren und wegen der Umwelt eben. Seit er den alten Peugeot gegen seinen Drahtesel eingetauscht hat, ist er sich auch seiner CO2-Bilanz sicher und steckt eine Selbstgedrehte an. Ja, er hat sich das Rauchen, nicht das Gras, auch schon mehrfach abgewöhnen wollen, aber das hätte seiner Leber nicht gut getan.

Ja, aber warum er grün wählt: „Ja, ganz einfach. Schau, die Sache mit dem Klassenkampf und Arbeiterrechten so ist ja so was von retro, das haben die Sozen halt nie gecheckt. ÖVP hat sein Vater, ein Gymnasiallehrer immer gewählt, das kann er schon aus Prinzip nicht. Die Blauen haben ihn schon am Schulweg verdroschen und liberal, ja liberal ist er schon, nur halt anders rum. Meistens geht er ohnehin nicht zur Wahl, weil das „ist jetzt auch nicht so meins, verstehst?“.
Wir haben die Aperols hinter uns gelassen, haben den „Sommer“ aus dem G’spritzten weggelassen und nehmen den Französischen Landwein pur.
Das mit der Schwulenverpartnerung findet er klass, wenn sich die das antun wollen und bezüglich der Behindertenfrage, er lächelt verschmitzt, ist er ganz offen. Die geht ihm rechts rein und links raus.

„Und weißt Du“, schiebt er noch nach, nachdem ich die Rechnung übernommen habe, „das ganze Politische ist überhaupt schon so was von überholt. Es reicht, wenn man einen Standpunkt hat, da kommt’s auf das Kreuzerl nicht so an.“
Ich schau ihm versunken nach, wie er leicht meandrierend auf seinem Carbonrahmen den Gehsteig hinauffährt, den Zebrastreifen kreuzt, die rote Ampel negiert und tiefer in Bobo-City verschwindet. Die Alte, die er leicht gestreift hat, hat sich auch schon wieder aufgerappelt.

Written by medicus58

9. August 2013 at 19:30

Sigrid Pilz: Von Traumjobs kann man nie genug kriegen

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„Ich bin in der aktuellen Periode nun Abgeordnete und Gemeinderätin, mach Gesundheitspolitik, … in einem Ministerium … Leiterin eines Jugendhauses …“

So stellte sich 2009 Dr. Sigrid Pilz den Wiener Grünen vor:
Ich kandidier http://www.youtube.com/watch?v=wNQAwxZYnsE 

Aus dem Gestammel kommt kaum hervor, dass Pilz (übrigens nicht verwandt mit Peter Pilz) schon 2007 als das Mitglied des Wiener Gemeinderats geoutet wurde, das die höchsten Nebeneinkünfte einstreifen konnte:
Als Teilzeitbeschäftigte im Familienministerium und
Lehrbeauftragte der Uni Innsbruck bezieht sie 2520 Euro brutto – und zwar 14 Mal im Jahr. Inklusive Abgeordneten-Gehalt (14 Mal 6097,9 Euro)
verdient Pilz also jährlich 120.650,6 Euro.
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/344293/SPOe-bremst-bei-GehaltsStriptease

Wenn sich Pilz bei 5:00 des obigen Videos damit rühmt, durch ihre Verfassungsklage „ein paar Spitzenverdiener unter den Ärzten geärgert zu haben“, war das zwar inhaltlich falsch (der Verfassungsgerichtshof hat nicht die im Wiener Landesrecht bereits festgelegte Einhebung der Klassegelder für gesetzeswidrig erachtet, sondern nur kritisiert, dass hier Wien schon damals etwas rechtlich geregelt hat, das in einem Bundesgesetzt offen geblieben war. Durch die gesetzlichen Anpassungen hat sich nichts an der Verteilung geändert), aber angesichts ihres eigenen Einkommens (nochmals bereits 2007!!), hätten den Gag ihre Wähler vielleicht weniger lustig gefunden.  

Seit Juni 2012 ist Frau Dr. Sigrid Pilz Patientenanwältin und bekommt dafür natürlich einen Sondervertrag.

Sie verdient künftig exakt 12.753 Euro im Monat.
Auf Grund der bisherigen beruflichen Tätigkeit und ihres Lebensalters erscheint ein Gehalt in der angeführten Höhe angemessen.“ So lautet die Begründung der Stadt für den Sondervertrag der grünen Ex-Mandatarin, die damit rund 1400 Euro mehr verdient als ihr Vorgänger Konrad Brustbauer.
Margot Ham-Rubisch, bisher im Rathausklub der Grünen für Gesundheitsthemen zuständig, wird ihr Wechsel in die Patientenanwaltschaft mit 4800 Euro versüßt.

http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,779770

Wenn Patientenanwältin, so wie sie es in Interviews zum besten gab (http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/politik/464441_Gruen-Gemeinderaetin-Pilz-ist-neue-Wiener-Patientenanwaeltin.html)

“Schlicht und einfach ihr Traumjob“

gewesen wäre, dann hätte es doch wohl nicht eines wohl dotierten Sondervertrages bedurft, um sie aus dem Gemeinderat zu locken. Der Presseartikel aus 2007 läßt doch eher vermuten, dass Frau Dr. Pilz einfach keinen Einkommensverlust akzeptieren wollte, wenn sie sich um die Anliegen der PatientInnen kümmern muss. Wobei die Detailarbeit ohnehin weiterhin vom Stab erledigt wird, und auch Ihre Parteifreundin Ham-Rubisch viel vom Alltagsgeschäft wegarbeiten wird.
Ich habe keine Informationen darüber finden können, welche der anderen Nebenbeschäftigungen Frau Pilz aufgegeben hat, gesagt hat sie nur, dass sie die politischen Funktionen aufgeben wird.
“Unglaublich wie schnell Grundsätze am Trog biologisch abbaubar sind“, kritisiert BZÖ-Wien Chef Michael Tscharnutter die Bestellung von Sigrid Pilz.
http://www.wien-heute.at/p-62654.php

Und der  Wiener ÖVP-Obmann Manfred Juraczka fügte hinzu: „bleibt nur zu hoffen, dass sich Pilz, die inhaltlich durchaus als versiert gilt, ihrer Verantwortung bewusst ist, für die Interessen der Patientinnen und Patienten eintritt und sich nicht ihren roten und grünen Freunden verpflichtet fühlt“.
http://wien.orf.at/news/stories/2536858/

Wenn man nun liest, wie Pilz ihre neue Funktion in den Dienst derer stellt, die unter dem Titel einer „elektronischen Krankenakte“ und einer „Gesundheitsreform“ eine Machtänderung im Österreichischen Gesundheitswesens durchboxen,
dann kann man nur festhalten, dass die unser Steuergeld gut in Frau Pilz angelegt haben.

Nur als kleiner Nachtrag,
noch bevor (!) Stadträtin Wehsely das Wiener Spitalskonzept 2030 via APA am 17.3.2011 (14:51) hinaus posaunte
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110317_OTS0256/spoe-klubtagung-rust-sp-wehsely-praesentiert-wiener-spitalskonzept-2030-1

erreichte mich schon Frau Pilz und ihr Kotau:
Spitalsreform ist Meilenstein für moderne Gesundheitsversorgung in Wien
Fit für die Zukunft

Der Planungshorizont 2030 für die endgültige Realisierung der Gesundheitsstrategie beweist, dass die Stadtregierung Verantwortung übernimmt,
http://wien.gruene.at/2011/03/17/spitalsreform

Links:
Gesundheitsreform: Seh ich weg von dem Fleck, ist die Ärztekammer weg?
http://derstandard.at/1353206671643/Gesundheitsreform-Wenn-Standesvertreter-zu-Wutbuergern-werden
Patientenanwältin Pilz: „Die jetzige Situation ist um nichts sicherer“
http://derstandard.at/1350261402324/Die-jetzige-Situation-ist-um-nichts-sicherer

Written by medicus58

23. November 2012 at 18:40

Vassilakou untergräbt Glaubwürdigkeit der Grünen

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In einem von der Zivilgesellschaft Österreichs allgemein gelobten Abschlussbericht der Grünen über den abgewürgten Untersuchungsausschuss
(http://www.peterpilz.at/data_all/BerichtUAKORR.pdf?PHPSESSID=a1b80bc711bd4560a017be6b3f617992), wird im Kapitel Inserate staatsnaher Unternehmen zu recht kritisiert, dass die 2/2010 beschlossenen „Richtlinien für die Öffentlichkeitsarbeit und Informationsmaßnahmen der Bundesregierung und Bundesministerien“ von SPÖVP mißachtet wurden.

Die Grünen heben dort explizit hervor, dass
Der Sachinhalt der Öffentlichkeitsarbeit und der Informationsmaßnahmen absolute Priorität und in den Augen unbefangener Beobachter eindeutig zu überwiegen hat.

Damit bezieht sich der Abschlußbericht der Grünen insbesondere auf die unnötige bildliche Darstellung der Politikerköpfe, die auch in der Öffentlichkeit so wie hier im Blog seit Jahren kritisiert wurde:
Stoppt die Impertinenz http://wp.me/p1kfuX-97
Heute mache ich es mir leicht  http://wp.me/p1kfuX-e4
Als gäb’s kein Morgen und wär das Gestern nie passiert: Inserate eines Wr. Wohnbaustadtrats http://wp.me/p1kfuX-lC
Dossier lesen! http://wp.me/p1kfuX-u6

Natürlich ging es bei Faymann, Berlakovic, Platter et al. um große Summen, mit denen befreundet Medien, Verlage und Einrichtungen gefüttert wurden,
aber ein Kernpunkt der Grünen Kritik war auch die unnötige Zurschaustellung des eigenen Konterfeis ohne zusätzlichen Informationsgewinn:

Stellvertretend für viele andere Kampagnen während FAYMANNs Amtszeit werden an dieser Stelle Inserate mit Sujets des Bundespressedienstes näher analysiert. Inhalt dieser Inserate waren entweder nur Kontaktnummern und -adressen des BKA oder Advertorials
In der Krone gab es während FAYMANNs Amtszeit insgesamt vier 16-wöchige Kampagnen zur Bewerbung der BKA-Servicestellen, bei denen auch FAYMANN selbst immer wieder mit Foto abgebildet wurde. Der Informationsgehalt dieser Inserate – insbesondere jener, auf denen nur eine Telefonnummer und eine Homepage-Adresse stand – war äußerst gering. Es stellt sich daher die Frage, ob die hohen Kosten dafür gerechtfertigt waren.

Das oben abgebildete Foto, in dem uns unsere Vizebürgermeisterin und amtsführende Stadträtin Vassilakou entgegenlächelt, entstand in der Passage der U2/U3 Station Volkstheater.
Das multimediale „Plakat“ mit zwei Flachbildschirmen und Endlosvideos teilt den Benützern der U-Bahn mit, dass der größte Teil des innerstädtischen Verkehrs in Wien auf die Öffis entfällt.

Weshalb dem Benützer der Öffis überhaupt mitgeteilt werden muss, dass auch viele andere die Öffis benutzen, ist mir unverständlich.
Dass dies gerade in einer der Stationen geschieht, in der sich zu Stoßzeiten die Massen drängen und die Emotionen hoch gehen, wenn es wieder zu „unregelmäßigen Zugsfolgen“ gekommen ist, empfinde ich als provokant.
Wenn ich dort zwei, drei dicht gefüllte Züge vorbei winke, ehe ich mich in den dritten zwänge, dann benötige ich diese Information am allerwenigsten.
Auf das milde Lächeln der zuständigen Stadträtin kann ich, wie vermutlich viele andere, gerne verzichten.

NOCHMALS

Natürlich ist diese absurde Egomanie einer grünen Stadträtin nicht mit den auf finanziell ungleich höherem „Niveau“ abgelaufenen „Machenschaften“ zu vergleichen, deren parlamentarische Aufarbeitung von SPÖVP im U-Ausschuss abgedreht wurde.

Nur kann ich meine Enttäuschung über die Entwicklung der Wiener Grünen, die ich auch hier immer wieder erklärte, nur nochmals wiederholen:

Ich sehe ROT für die Grünen (http://wp.me/p1kfuX)
Wenn die Grünen, die überwiegend von denkenden und lesenden Menschen gewählt werden (sorry Polemik und Überheblichkeit), das Gedächtnis ihrer Wähler unterschätzen, sind sie am besten Wege in die Fußstapfen der SPÖ zu treten.
Eine mangelnde Alternative muss kein hinreichender Grund für die Grüne Alternative sein.
zuerst im November 2010 hier geschrieben http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=32221

Sorry Maria, aber somit wanderst Du als erste Grüne in Satanswinkerl,
nicht wegen der Summen an Steuergelder, die Du verschleudert hast,

sondern wegen der Unsummen an Hoffnungen,
die Du und die Wiener Grünen seit ihrer Machtbeteiligung begraben hast!

Written by medicus58

15. November 2012 at 18:19

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