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Seid’s krank? Jahresrückblick 3

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2012

Im dritten Teil unseres Jahresrückblicks, wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, was sich dieses Jahr in unserem Gesundheitssystem getan hat.

1. Wir haben wieder eine Gesundheitsreform

Bereits zu Jahresbeginn schwärmte man von einer Finanzierung aus einer Hand (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=51579) und setzte Die planlose Planwirtschaft im Gesundheitswesen (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=64132) fort, indem sich der Bund Gremium um Gremium erfindet, in denen letztendlich wieder die Länder entscheiden, wofür der Bund zu zahlen hat.
Obwohl es dann kurz vor den Sommerferien angeblich so weit war Hurra, wir haben eine Gesundheitsreform! http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=68260, war zwar noch garnichts beschlossen, das erfolgte in den 15a Vereinbarungen erst knapp vor Jahresende, aber die Ärztekammer realisierte ers im Advent, dass sie nicht mit von der Partie war: Ärzteprotest, why now? http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=82356
Ich bin nicht der Meinung Ihrer Meinungsumfrage http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=83170
Krampus Ärztekammer http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=83257

2. Stell Dir vor, das öffentliche Gesundheitssystem wird privatisiert und keiner merkt’s:

Der Wiener Krankenanstaltenverbund wurde mit einem Art Aufsichtsrat beschenkt, in dem alle Privatisierer, von Ernst&Young bis Köck und Ebener sich genüßlich damit beschäftigen können, welche Teile des Kuchens gewinnbringend sein könnten, damit man sie sich selbst oder für seine Klienten herausschneidet:
Wer macht da den Köck zum Gärtner? http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=53877
Gesundheit wird privatisiert: http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=53958
Nach dem Köck auch den Bock zum Gärtner … http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=54026
Dr. Ebner, der „objektive Krake“ im Gesundheitssystem http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=84352
Auch in den anderen Bundesländern läuft es ähnlich, nur interessiert es keinen.
Warum wir die Medizin nicht Ökonomen überlassen dürfen, auch wenn es schon zu spät ist http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=72332
Fordismus im Spital: Das Geld liegt auf der Strasse? http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=57144

Für alle, die es noch immer nicht begriffen haben: Schwarze Zahlen im Gesundheitssystem http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=75845

Da bleibt dann nur mehr der Schritt zu Privaten oder den Online-Angeboten:

Klassenkampf in den Ordinationen
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=57513
DocCheck:Einmal buchen – zweimal absahnen http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=74915
Online Praxen, dort hat Ihr Arzt noch Zeit für Sie http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=56206
Frag den Professor – er wartet nur auf Dich – Großes Kino oder medizinische Peepshow? http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=79095

3. Wenn sich jemand im Gesundheitssystem auskennt, dann hilft es, wenn er von der Medizin keine Ahnung hat.

In der ersten Reihe stehen Gesundheitsökonomen und –Berater, gleich danach kommen die Bundes– und Landespolitiker, wenn entschieden werden soll, wie man Medizin richtig und effizient zu veranstalten hat. Jahrzehntelange Erfahrung am Krankenbett, in der Ordination oder in der Ambulanz verstellen den klaren Blick. Was dem Arzt noch bleibt, ist die Freude darüber, dass sein Tun und Handeln immer mehr von der Begriffswelt der Ökonomen und vor allem der EDV geprägt wird.
VI Control-Alt-Delete : Be patient, patient. http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=58077
Männchen oder Weibchen? An alle ELGA Fans http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=58118
Med 2.0 http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=62041
Risikofaktor Medizinische Informatik http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=80056
über alles was uns krank macht http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=81093

Also freuen wir uns auf weitere Reformen im Gesundheitssystem,
erfrischende EDV-Bugs, die nicht nur – wie auf diesem Blog vorausgesehen-einem KAV-Gen.Direktor Stv. das berufliche sondern auch so manchem Akutpatienten sein Ableben bringen werden und
eine Medizinuniversität in jedem Landeskaff (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=70488).

Warum wir uns darauf FREUEN sollen?
Lachen ist doch angeblich GESUND?!?!

Dr. Ebner – Die „objektive“ Krake im Gesundheitssystem

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ebner

Wir haben uns hier schon mehrfach mit “ eine der ersten und innovativsten Adressen für Unternehmensberatung“ im Gesundheitswesen beschäftigt:
Ebner Hohenauer Consult EHC
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=53958
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=64132

Beim Ex-Arzt, ausgebildeten Psychotherapeuten Dr. Heinz Ebner laufen seit Jahren alle relevante Informationen des Gesundheitssystems verschiedenster Träger zusammen,
die selbst vor den täglich in der Praxis arbeitenden Mitarbeitern verborgen werden.
Auf Basis dieser Informationen rechnet man in seinem Büro so lange herum, bis genau das Projekt heraus kommt, das seine Auftraggeber gerne hören.
Wie gut das denen tut, sah man an der inzwischen insolventen Bad Gleichenberg Therapie und Thermen AG seines ehemaligen (?) Geschäftspartners Dr Köck.
Dieser sitzt inzwischen praktischerweise im „Aufsichtsrat des Wiener Krankenanstaltenverbundeshttp://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=53877.
Auf die diesbezügliche Synergien kommen wir noch.

Die Gesundheitspolitik, zum Beispiel Frau Gesundheitsstadträtin Wehsely, stört es nicht, dass alle Informationen des Wiener Krankenanstaltenverbundes zu Ebner Hohenauer Consult laufen, während die Stadträtin naturgemäß keinen nur annähernd so tiefen Einblick in die Zahlen anderer „Gesundheitsdienstanbieter“ hat, die dann von Ebner Hohenauer Consult beraten werden.

Wie wurde dereinst ein Beamter aus dem Finanzministerium zitiert, als sein damaliger Minister, ja das war der Grasser aus unserem Satanswinkerl (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=33552), mit der aus Steuergelder finanzierten Beraterflut befreundeter Agenturen begonnen hat:

Ein externer Berater schaut auf DEINE Uhr und sagt die dann wie spät es ist.

Dr. Ebner
 saß z.B. von Anfang an im Projektteam des Krankenhauses Nord und schreibt brav bei allen Diskussionen von Ärzten, Pflege und Verwaltung mit.
Sicher ganz praktisch noch dafür kassieren zu dürfen, dass man sich die Kenntnisse des Gesundheitssystems, die man selbst praktischerweise nicht am Krankenbett oder der Ambulanz erarbeiten musste, von denen erzählen lassen kann, die die Ochsentour gegangen sind.
Sicher nicht unpraktisch zu wissen, wo welche Investitionen anfallen werden und wie diese ausgeschrieben werden.

Als Ersteller der Regionalen Strukturpläne Gesundheit (RSG) sitzt er an den Schalthebeln die entscheiden,
ob in den nächsten Jahren Leistungen zu den privat geführten Spitälern verlagert werden,
ob dort oder da ein neues Großgerät gekauft werden und
ob hier oder dort Gangbetten stehen werden.
Als Herr über alle Informationen kann er sich natürlich von allen Auftraggebern, die eben nicht diese tiefe Systemeinsicht haben, erneut dafür bezahlen lassen, dass seine Berechnungen dies oder jenes ergeben, würde nicht die Unschuldsvermutung gelten.

Dann vergleicht man die Aufenthaltsdauer in Spital A mit dem Spital B und schon ist die Belegschaft mundtot gemacht;
dass in einem Spital A vielleicht nur das Kniegelenk von Freizeitsportlern endoskopiert wurde und im anderen komplexe Interventionen an multimorbiden Patienten stattfanden, das könnte vielleicht der Berater beweisen, nicht aber die in der täglichen Praxis stehen ….

Aber Merke:
Alle im System, insbesondere die Ärzte, sind natürlich korrupt, faul und nur auf den eigenen Vorteil bedacht.
Der Berater ist über jeden Verdacht erhaben.

In welche Geiselhaft sich die Politik dadurch begibt, indem sie einerseits die eigenen Mitarbeiter unter den Generalverdacht der Faulheit, Korruption und Verschlagenheit stellt, andererseits den krebsgeschwürartig sich ausbreitenden Beraternetzen bereitwillig alle Informationen hinkübelt, zeigt folgende kleine Begebenheit:

Da erarbeiten die Mitarbeiter eines Wiener Spitals (selbstverständlich während ihrer Dienstzeit und somit ohne Zusatzkosten für die Dienstgeberin) einen Projektplan aus.
Aus dem Aufsichtsrat des KAV kommt aber prompt vom „Experten“ Dr. Köck die Empfehlung, das Projekt von einem „externen Berater“ prüfen zu lassen.
Sofort liegt der Kostenvoranschlag von den ehemaligen Kollegen in der HCC für diese Beraterleistung vor: Schlappe 100.000 € ….

Aber in der öffentlichen Meinung sind es die Ärzte, die die Steuergelder im Spital verschwenden.

Aber eigentlich stimmt das ja wirklich,
es sind aber nicht die am Krankenbett sondern die, die sich rechtzeitig in die innovative Gesundheitsberatung vertschüsst haben,
nachdem sie sich von der Gesellschaft eine der teuersten Studienrichtungen zahlen haben lassen, weil diese glaubte, dass sie dadurch einen Arzt ausbilden würde, der sie dereinst behandelt würde …
LOL

Written by medicus58

19. Dezember 2012 at 20:27

Nach dem Köck auch den Bock zum Gärtner …

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Nachdem wir uns in den letzten beiden Tagen schon ausführlich mit Gesundheitsökonomen und Spitalsprivatisierer DDr Köck und seinem Firmengeflecht beschäftigt haben, den die Stadt Wien nun zu Hilfe geholt hat, um in dem neu gegründeten „Aufsichtsgremium“ des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) all das zu verbessern, was er zwischen 1990 und 1995 als Leiter des Bereiches Organisationsentwicklung und Qualitätsmanagement mitzuverantworten hatte, wollen wir nun das Commitment des Vorsitzenden dieses Gemiums analysieren: 
Dkfm. Dr. Richard Bock

Als gelernter Buchprüfer, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer begann er seine Karriere im staats- und somit politiknahen Bereich:
1979 – 1983 ÖIAG Österreichische Industrieverwaltungsaktiengesellschaft
1983 – 1989 Vorstandssprecher GBI Gesellschaft des Bundes für
industriepolitische Maßnahmen (Sanierungsholding des Bundes)
1989 – 1990 Eigentümer der Gesellschaft für Revision und treuhändige Verwaltung mit Spezialisierung auf Banken und Unternehmen der verarbeitenden Industrie
1991 – ff Aufsichtsrat in verschiedenen österreichischen Industrieunternehmen und Banken Sanochemia Pharmazeutika AG
FIBEG (Land Niederösterreich Finanz- und Beteiligungsmanagement GmbH)
STATISTIK AUSTRIA, …etc.
http://www.sanochemia.at/fileadmin/sanochemia/files/Aufsichtsrat/CV_R_Bock.pdf

Soweit so gut.

Seit 1991 hat er sich bei Ernst & Young ganz hinauf gearbeitet und ist nun Chairman und Senior Partner von Ernst & Young Österreich und Mitglied der internationalen Konzernspitze.

Ernst & Young ist ein globales Netzwerk rechtlich selbstständiger und unabhängiger Unternehmen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmens- bzw. Managementberatung. Die Gruppe beschäftigte im Jahr 2012 über 152.000 Mitarbeiter an 700 Standorten in 140 Ländern. Der Gesamtumsatz des weltweiten Netzwerks belief sich im Geschäftsjahr 2010/11 auf 22,9 Mrd. US-$. Gemeinsam mit Deloitte, KPMG und PricewaterhouseCoopers (PwC) gehört Ernst & Young zu den „Big Four“ der Branche. http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_%26_Young  

Erleuchtend, was z.B. in einer 
deutschen E&Y Analyse zur Krankenhauslandschaft so steht:

Überdurchschnittlich gut ist die Lage bei den Krankenhäusern privater Betreiber – hier
liegt der Anteil der positiven Bewertungen bei 74 Prozent. Dagegen klagen Kliniken in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft relativ häufig über Finanzprobleme: 37 Prozent von ihnen berichten von einer schlechten finanziellen Situation.

6. Ausblick: Marktkonsolidierung hält an
Die Wirtschaftskrise begünstigt eindeutig die privaten Klinikkonzerne. Deren Vorteile – die Finanzierung aus eigener Kraft und am Markt sowie die Geschwindigkeit der Entscheidungen – kommen gerade in dieser Phase voll zum Tragen. Das heißt, dass sich die bisherige Entwicklung mit großer Wahrscheinlichkeit noch beschleunigen wird:
Das Krankenhaussterben und der Vormarsch privater Anbieter werden sich fortsetzen und temporär noch an Intensität zunehmen.

http://www.ey.com/Publication/vwLUAssets/Krankenhauslandschaft_im_Umbruch_2010/$FILE/Krankenhauslandschaft%20im%20Umbruch%202010.pdf  
http://www.ey.com/DE/de/Newsroom/News-releases/2010_Wirtschaftskrise-beschleunigt-Krankenhaussterben 
 
Na da hat man ja nach dem Köck den „richtigen Bock“ zum Gärtner eines öffentlichen Spitalserhalters gemacht …

Auf der österreichischen Homepage von E&Y findet man einen deutschen Newsletter aus 2005, wo einerseits der in der oben angeführten Studie begonnene Abgesang auf die öffentliche Gesundheitsversorgung noch verstärkt wird:

Den meisten öffentlich-rechtlichen Einrichtungen droht das Aus
Weniger Staat – mehr Markt: stärkere finanzielle Beteiligung der Patienten
Krankenhäuser werden zu Gesundheits- und Wellness-Zentren

(wir erinnern uns an Köck: Privatgäste über 35, die im Beruf starkem Stress ausgesetzt sind und die sich bei uns in ein paar Tagen von Kopf bis Fuß durchchecken lassen wollen – in einem Fünf-Stern-Ambiente)

Andererseits der öffentlichen Hand „Risikomanagement bei Cross-Border-Leasingverträgen“ angeboten wird … wir erinnern uns noch an derartigen Sell-and-lease-back Wahnsinn (Wiener Straßenbahnen, Kanalnetz, … ) bei dem auch die Stadt Wien kräftig Geld verloren hat …

Wachstumsmarkt Gesundheit
Die Ausgaben für die gesundheitliche Versorgung ohne die Berücksichtigung der Ausgaben für Fitness, Wellness und Wohlbehagen werden bis zum Jahr 2020 von heute 234,2 Mrd. Euro auf ca. 500 Milliarden Euro wachsen. „Der Gesundheitsmarkt wird sich zu einem gigantischen Wachstumsmarkt entwickeln. Die Patienten werden zu Kunden, die für ihre erheblichen finanziellen Aufwendungen entsprechend hochqualitative Dienstleistungen erwarten“, so die Experten von Ernst & Young.
http://www.ps-ey.de/newsletter/download/publicservices_newsletter52.pdf  

Na da sollte man doch mitschneiden, empfiehlt Ihnen Ernst and Young!

Und den Chef der Österreich-Tochter macht Frau Gesundheitsstadträtin Wehsely zum Oberaufpasser im KAV für Ihr Spitalskonzept 2030.

Bock wurde im Machtranking der österr. Führungskräfte auf Platz 802 gesetzt:
Aktivität 
(Anzahl der Firmenbucheinträge): 4 (Nr.1 Ludwisch Scharinger Raiffeisen 28)
Infomacht
(Prozentsatz der Personen-Paare im Netzwerk des Firmenbuches, die er exklusiv verbindet) 0,052 (Scharinger 3,267)
Nähe 
(Anzahl der Kontakte zu Mächtigen über max. einen Vermittler 238 (Scharinger 1368)
Hierarchiesaldo 
(Anzahl der Personen auf die er Einfluss hat minus der Anzahl die auf ihn Einfluss haben) 27 (178)
http://www.uni-klu.ac.at/bfs/downloads/Industriemagazin.pdf 
 
Neben Bock sind auch „Topbankerin“ und WU-Vizerektorin Regina Prehofer und der gestern und vorgestern ausführlich behandelteGesundheitsökonom und Privatspitalinvestor Christian Köck (http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=53877 , http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=53958) damit im KAV beauftragt “ die Zielerreichung zu fördern und Entwicklungen zu korrigieren“, erklärten Wehsely und Magistratsdirektor Dr. Erich Hechtner unisono am Freitag.
http://www.wienkav.at/kav/ZeigeAktuell.asp?id=19280  

Wie sehr diese Gesinnung schon in den Köpfen der Verantwortlichen ist erkennt man am im Bau befindlichen Krankenhaus Nord:

Auch wenn man vom ursprünglichen Plan 
(Das Krankenhaus Nord soll im Bezirk Floridsdorf privat finanziert und errichtet, aber vom Wiener Krankenanstaltenverbund betrieben werden. 2007: http://www.vienna.at/krankenhaus-nord-muss-warten/news-20070216-08090395
nach vielen „Bröseln“ und in den Sand gesetzten Geldern für unbrauchbare Konzepte und zu Bruch gegangener „Konsortien“ (zuletzt Porr / Vamed / Siemens) 2010 wieder abgegangen ist (http://diepresse.com/home/panorama/wien/555595/Spital-Nord_Wien-zieht-die-Notbremse ) obwohl sich noch 2008 die PORR per Aussendung über den Deal gefreut hat (http://www.strauss-partner.com/uploads/media/080222_Pressemeldung_KH_Nord_Realisierungsbeschluss.pdf ).

Die neoliberale Grundidee der Berater wie Bock’s Ernst & Young vom Auslagern, Teilprivatisieren, PPP, … oder wie der Schmonzes noch heißt, wirkt weiter!

Aktuell sucht der KAV sogar ein „Betreibermodell“ für die Aufzüge und Fahrtreppen im KH Nord: http://www.ausschreibung.at/news/2012-03/07/betreibermodell-aufzuege-und-fahrtreppen-fuer-das-krankenhaus-nord-in-wien-179501  

Ja wer solche Berater hat,
wer diese „Köcke“ und „Böcke“ zum Gärtner macht,
der ist auf dem richtigen Weg:

Das Krankenhaussterben und der Vormarsch privater Anbieter werden sich fortsetzen und temporär noch an Intensität zunehmen.
(aus der deutschen E&Y Analyse zur Krankenhauslandschaft)

PS: Sie können aber gerne beim Probeliegen in den zukünftigen Betten des KH Nord (http://boehmstefanie.meinblog.at/?blogId=52203) gleich einmal fragen, wer den der „Bettenbetreiber“ sein wird ….

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