Sprechstunde

über alles was uns krank macht

Wann ist man alt?

leave a comment »


Wenn einem die schon längst widerlegen Argumente aus jungen Mündern schon wieder entgegengerotzt werden.

Wenn man wieder auf dem Punkt steht, den man glaubte endgültig verlassen zu haben.

Wenn man angesichts des Wahnsinns nicht aufschreit, weil alle um einen herum Ruhe bewahren.

Wenn man die Perfidie zur Schau gestellten Optimismus nach einer Wahl nicht mehr anspricht.

Kennen Sie den?

In einer Diskussion zwischen Professor und Student über das Geheimnis eines glücklichen Lebens sagt der Professor: Nicht mit jedem Trottel diskutieren

Als der Student widerspricht, gibt ihm der Professor recht.

Written by medicus58

29. Oktober 2019 at 18:42

Veröffentlicht in Allgemein

Advent, Advent, die Punschhütte brennt

leave a comment »


Ende Oktober steht uns bei Tagestemperaturen bis 20 Grad der Schweiß auf der Stirn während in Prinz Eugens Winterpalais Ökonomie- und Ökologie-Fetischisten in Richtung einer Bundesregierung sondieren.

Klimawandel hin oder Rezession her, an den Buden für die heuriger Adventmärkte, wie hier im Alten AKH, wird schon kräftig gebaut, auch wenn uns gleich nach Weihnachten der Osterhase so manches politisches Ei versteckt.

Written by medicus58

26. Oktober 2019 at 16:05

Wie Sie Dich blöd aussehen lassen oder was Jimmy Carter über Pamela weiß

with 2 comments


Jimmy Carter (95), der 39. US Präsident hat sich vor zwei Tagen bei einem Sturz das Becken gebrochen und wurde hospitalisiert. Nein, das ist nicht die Parallele zur glücklosen SPÖ Vorsitzenden weil sie Ärztin ist, sondern weil sich Leitartikel (Rauscher Standard) Online-Foren und Partei“freunde“ aktuell so sehr über ihre vermeintliche Unfähigkeit verständigen.

Als Carter mit knapper Mehrheit gegen Ford ins Amt gewählt wurde, war er ungeachtet einer erfolgreichen akademischen, militärischen und politischen Karriere in den Augen vieler nur der frömmelnde Erdnussfarmer, der zwar einer der wenigen US Präsidenten war, der in keinen großen Krieg und keine großen Skandale verwickelt war, und Camp David und Salt II Abkommen besiegelte, aber letztlich der Versager der weder die Islamische Revolution im Iran noch den sowjetischen Einfall in Afghanistan verhindern konnte und der die Verantwortung dafür trug, dass bei der Operation Eagle Claw nicht nur die Befreiung der Geisel in der Teheraner Botschaft misslang sondern sich zum Teil die US Helikopter ohne Feindeinwirkung selbst außer Gefecht setzten.
Als er dann in der malaise speech vor zunehmenden Materialismus und Konsumismus warnte und harte Maßnahmen zur Lösung der Energiekrise forderte, sanken bald seine Beliebtheitswerte ins Bodenlose und er wurde bei der nächsten Wahl von Reagan beseitigt. Es hält sich das Gerücht, dass diese Rede aber so gehalten wurde, weil ihm falsch interpretierte Meinungsumfragen nahelegten, dass augenblicklich die US Amerikaner hören wollten/sollten, um ihm die Möglichkeit von Bezinrationierungen einzuräumen.

Americans, as “an act of patriotism,” should “take no unnecessary trips. There is simply no way to avoid sacrifice.” Kam nicht gut.

Kaum jemand zweifelte damals daran, dass Carter ein dummer, blauäugiger Farmer war, den nur die Verzweiflung über Watergate und das unrühmliche Ende des Vietnamkrieges ins weiße Haus gespült hat und seine Ablöse durch den optimistischen Westernhelden Ronald Reagan wurde bds. des Atlantiks als Erlösung empfunden.

Was wir Herrn Reagan so alles zu verdanken haben ( „Reich des Bösen“, Reagan-Doktrin, Kirkpatrick-Doktrin, Strategic Defense Initiative, Iran-Contra-Affäre, Grenada Invasion Operation Urgent Fury, We begin bombing in five minutes ) sollte ebenso bekannt sein wie seine gemeinsam mit Thatcher begonnenen Neoliberale Revolution. Für seine unbelehrbaren Fans darf aber auch sein Mr. Gorbachev, tear down this wall!“ erwähnt werden.

Ja und was wurde aus dem Erdnussfarmer Carter nach seiner verlachten Präsidentschaft: ein 2002 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneter allgemein anerkannter und erfolgreicher Vermittler.

Nun habe ich auch schwere Zweifel, dass Rendi-Wagner so bald irgendeinen Nobelpreis bekommen wird. Es sollten aber alle süffisant die Ablösefrage wiederkäuenden innerparteilichen Freunde, plötzlich um das Wohl der Sozialdemokratie besorgten konservativen und liberalen Journalisten, und Forum-Tratscher und Zwitscherer einmal die Geschichtsbücher zur Hand nehmen und überlegen, wie sehr die Öffentlichkeitswirkung und scheinbare Performance in jeder Führungsposition davon abhängt, wie sehr man von seiner Umgebung unterstützt oder aufs Glatteis geführt wird.

Kann übrigens auch ein Arzt in Führungsposition nachvollziehen.

Und wenn man sich die (früher nur bei der ÖVP gepflegte) Praxis des Obmannstürzens in der SPÖ genauer ansieht, dann findet man vielleicht die richtige Einschätzung der poltischen Fähigkeiten Rendi-Wagners nicht im Augenblick sondern in der Frage nach den Beweggründen derer, die Gusenbauer gestürzt haben und gegen Faymann ausgetauscht haben, um ihn gegen Kern auszutauschen, der sich selbst in die Luft sprengte.

Ja, und wenn man (vermutlich zu Recht) glaubt, dass da Netzwerke am Werke waren, sollte man eigentlich froh sein, dass PRW ganz offenbar nicht auf die Unterstützung solcher Freunde zählen kann.

Written by medicus58

24. Oktober 2019 at 15:44

Nimm Dein Bett und geh, Omi

with 2 comments


Für die, die Kaiser Health nicht kennen, dabei handelt es sich um eine Mischform aus einer gewinnorientierten und Non-Profit-Organisation die in den USA die Krankenversicherung von über 12 Millionen Patienten organisiert. In der Regel handelt es sich um ein managed care System, wo angeordnete Maßnahmen in der Diagnostik und Versorgung den ökonomischen Erfolg des betreuenden Arztes schmälern. Positiv kann man es auch so sehen, je gesünder ein Patient ist, desto mehr verdient sein Arzt daran.

Und nun schauen wir uns die Aussage des oben gezeigten Tweets dieser Organisation an. Hier wird als Beweis, dass zu viele Patienten (zu höheren Kosten) hospitalisiert und geschädigt werden, angeführt, dass die bösen Spitäler 83% der über 65-Jährigen, die 2 Wochen vor der Aufnahme laufen konnten und weder dement oder delirant waren im Bett landeten.

Nett, nicht?

Sollen wir nun daraus schließen, dass die Oma, nur weil sie vor ihrer Grippe noch laufen konnte, mit 39 Grad nun heim gehen soll? IMHO ein netter Beitrag zu unserer Rubrik Psychopathologie des Gesundheitssystems.

Written by medicus58

19. Oktober 2019 at 15:24

Ärztekammer beweist: Marx hatte Recht, „Arbeit ist unangenehm“

leave a comment »


Mehr als die Hälfte der bei einer IMAS-Umfrage teilgenommenen Spitalsärzte empfinde die Arbeit im Krankenhaus als „unangenehm“.

Die Ärzte meckern über die Arbeitszeit, behaupten überlastet zu sein und schleimen, dass sie 42 Prozent nicht mit der Lebensrettung, sondern mit Administration und anderen nicht-ärztlichen Tätigkeiten verbringen, und das 47 Stunden pro Woche.

Der Dauer ÖÄK-VP und –KOAÄ Harald Mayer sprach von einem „Hilfeschrei von hoch qualifizierten Ärzten“, nachdem er seit wievielen Jahren die angestellten Ärzte vertritt?

Völlig ungeniert verabschiedet die Burgenländische Landesregierung ein Gesetz, von dem der Kurier am 16.10. titelt: Landesbedienstetengesetz könnte Gehalt schmälern und so jungeÄrzte abschrecken

Die Krone setzte nach: Im Südburgenland hat es für drei von fünf ausgeschriebenen Kassenstellen keine Bewerber gegeben.

Die Kleine Zeitung berichtet, dass fünf renitenten Hausärzten aus der Region Schladming-Haus-Ramsau gegen ein geplantes Gesundheitszentrum am Dach des Schladminger Schwimmbads protestieren.

Wiener Zeitung und Österreich berichten über einen „massiven Notstand“ in der Neonatologie und in den Geburtenstationen in Wiens Spitälern, aber der KAV antwortete, dass die Versorgung in beiden Bereichen gesichert sei. Herausforderungen gebe es aber in der Neonatologie des AKH, wo die Meldung her kam und zwar von Peter HussleinLeiters der Uniklinik für Frauenheilkunde am Wr. AKH.

Liest man das alles, könnte man doch die Spitalsärzte verstehen, dass ihre Arbeitsbedingungen nicht so völlig supi wären, wenn dann nicht postwendend der IMAS Senior Research Direktor Paul Eiselsberg seine eigene Studie in den Mistkübel entsorgen würde:
Die Studie war, da von den 25.000 Spitalsärzten nur 3570 teilgenommen hätten, „nicht repräsentativ“.

Solange die Ärztekammer unsere Beiträge für solche Wursteln verwendet, ist sichergestellt, dass sich genau gar nix ändern wird, was möglicherweise die Position der meisten Beteiligten sichert.

Wär auch verwunderlich, wenn grad die Ärztekammer Vater Marx beweisen wollte. Dabei ist es doch sehr einfach, fragen Sie mal Ihren Spitalsarzt, auch das ist nicht statistisch signifikant, aber erleuchtender als die Geldverschwendungsaktionen unserer Kammer.

Written by medicus58

18. Oktober 2019 at 07:12

Veröffentlicht in Gesundheitssystem

Tagged with , ,

Jeder macht sich so sein Bild vom Ärztemangel

leave a comment »


Hurra, bei der Konferenz der Landesgesundheitsreferenten im niederösterreichischen Mauerbach stimmte der steirische (ja, die wählen noch) Ges. LR Christoph Drexler (VP) einer vor der NR Wahl von Frau LH Mikl-Leithner (VP) erhobenen Forderung nach mehr Studienplätzen für Mediziner zu.

Der NÖ LR Eichtinger verlangte auch Anreize, weil wir ja längst wissen, dass der Ärztemangel in der Versorgung weniger an der Anzahl der Studierenden liegt, sondern daran, dass die fertigen Doctores einfach das Land verlassen. Der Facharzt für Allgemeinmedizin müsse her und ein Staatsvertrag mit der Slowakei. Der Tiroler LR (VP) und der Salzburger LR (VP) machte sich für die Pflege stark und der Wiener Gesundheitsstadtrat Hacker (SP) wurde mit seiner Freude zitiert, dass das alles „ohne dem (!) alltäglichen Polit- Hickhack“ beschlossen wurde.

Ehe wir nun alle aufatmen, dass die ärztliche Versorgung nun gesichert wäre, sollen noch zwei Auffälligkeiten beachtet werden, ehe man zur Entwarnung trompetet:

Die eine war schon im NR Wahlkampf augenfällig: Ex-und Neo-BK Kurz (VP) stand schon vor der Wahl dem Vorschlag seiner Parteikollegin reserviert gegenüber. Ich vermeide den Zynismus, dass er ihr keines seiner nicht-kleinen Ohren geliehen hat, aber UNIVERSITÄTEN SIND EINE SACHE DES BUNDES und der müsste den autonomen Universitäten mehr Geld überweisen, wenn er mehr Studienplätze wollte.
Und selbst wenn man das Geld überweisen würde, fehlte es an Lehrpersonal und Räumlichkeiten an den Unis (letztendlich wohl auch an Praktikumsplätzen an in den Spitälern). Da können die Landesgesundheitsreferenten noch so viel verlangen, sie zahlen es ja nicht. Auch wenn die in Mauerbach lächelnde Ministerin das selbst in die Hand nähe, würde eine allfällige Realisierung in die anstehenden 15a Vereinbarungen eingepreist werden oder eben leider nicht realisierbar sein …. und im nächsten Jahr würde es wieder beim Bundeskanzler Kurz landen und: siehe oben

Und noch ein zweiter Punkt lässt Übles ahnen. Über das Treffen haben Kurier und NÖ Heute berichtet und da fällt schon auf, dass im überregionalen Kurier das Originalfoto des NÖGUS verwendet wurde und und 8 Personen zeigt, während NÖ Heute eine Version aus dem Büro des NÖ Landesrates Eichtingers verwendet, auf der dieser nicht nur in der Mitte sondern unter Inkaufnahme des Verlustes von drei flankierenden Personen noch Format-füllender ins Bild gerückt wurde …

Mag sein, dass es (Originalton Hacker) dort ohne Hickhack herging, die (digitale) Schere hat man aber in NÖ dann doch gleich wieder angesetzt, was an einer konsensualen Umsetzung all der genannten Vorschläge doch stark zweifeln lässt und BTW u.a. auch Hackers Lächeln verschwinden hat lassen.

Written by medicus58

17. Oktober 2019 at 17:32

Gedanken zur DACH-Studie über Ärztemangel in Österreich

leave a comment »


DACH-Studie belegt eklatanten Ärztemangel in Österreich schallte es durch den Medienwald und machte der Gesundheitsökonomen liebstes Spielzeug, die OECD Vergleiche madig:

Österreich gibt im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz viel weniger für das Gesundheitssystem aus (10,3% vs. 11,2% v.s. 12,2 %) und die Studie widerspreche der OECD, wonach Österreich die zweithöchste Ärztedichte Europas habe.

Die Krone berichtet eher ambivalent: So teuer ist uns Gesundheit,
das OÖ Volksblatt liest daraus unnötig hohe Kosten im stationären Bereich und auch Die Presse nahm aus der Pressekonferenz eher mit, was sie schon immer trommelte Zu viele stationäre Aufenthalte, zu wenig Jungärzte und weniger die Kritik an den OECD Daten, weil ihr und ihren heimlichen Herausgebern (Wirtschaftskammer und I.V.) das ja das eigene ideologische Konzept vermasseln würde. Schließlich ist die OECD eine Vereinigung von 36 Mitgliedstaaten, die sich satzungsgemäß neben der Demokratie explizit auch der Marktwirtschaft verpflichtet fühlen …

Laut OECD-Konvention geht es der Organisation schließlich um optimale Wirtschaftsentwicklung, hohe Beschäftigung, steigenden Lebensstandard, Wirtschaftswachstum und Ausweitung des Welthandels auf multilateraler Basis. Gesundheit und Bildung (PISA) sind wohl implizite aber nicht explizite Ziele!

Marie-Theres Egyed im Standard setzte andere Schwerpunkte und verwendete ein Drittel des Platzes, den ein darüber abgedrucktes Kampusch-Interview einnahm, für die von der Ärztekammer gewünschte Hauptaussage:
Österreich gibt weniger als Deutschland und Schweiz aus

In der Wiener Zeitung traf Petra Tempfer mit ihrer Schlagzeile und einem ganzseitigen Artikel aber überraschend den Punkt:
„Katastrophal falsche Schlüsse gezogen“

In dem Artikel finden sich auch viele mehr oder weniger deutlich die alt bekannten aber seit Jahrzehnten ungelösten Probleme:

Gesundheitskosten steigen weniger „explosiv“als oft behauptet, aber sie steigen in Relation zur Wirtschaftsleistung (BIP) und stärker als die Inflation. Warum die Kosten der Medizin immer der Inflationsrate vorauslaufen werden habe ich schon 2016 hier erklärt.

Ein Großteil der Versorgung beruht in Österreich auf dem stationären Bereich, nur haben sich die Krankenhäuser nicht darum bemüht, sondern müssen die Defizite des ambulanten Bereiches ausgleichen, den Krankenkassen und Ärztekammern seit Jahren aushandeln. Zu Recht zitiert der Artikel hier eine Aussage des StÄK-VP Eiko Meister, dass Patienten nur dann von den Spitälern in den niedergelassenen Bereich umgeleitet werden könnten, wenn man ihnen dort ähnliche Strukturen wie in den Spitalsambulanzen böte.

Und solange es keine Finanzierung aus einer Hand gibt, werden Aufgaben und Patienten weiterhin von einem Eck ins andere geschoben werden.

Ja, und solange man die Versorgungswirksamkeit einzelner Mitspieler (Ärzte in Ausbildung, Privat- und Wahlärzte, Arbeitsteilung zwischen Ärzten, Pflege, Administration, …) nicht berücksichtigt, sind alle Aussagen Müll.

Tags darauf krähte ohnehin keine Krähe mehr nach der Studie, die übrigens (lt Presse) von der Wirtschaftsuniversität finanziert wurde …

Der nach Selbstdefinition einzige unabhängige österreichische Gesundheitsökonom (eigentlich Versorgungswissenschafter) – jetzt mit unbequemem Blog für Z,D,F und Hintergründe @EPichlbauer geiferte aber auf Twitter nach:
rezeptblog wer braucht einen #ÄRztemangel? die Ärztekammer, um Ihr Pensionssystem (Wohlfahtsfonds), das einem Pyramidenspiel gleicht, zu retten! und wer wird beim Ärztemangel immer als „Experte“ zitiert, der sogar gescheiter ist als WHO und OECD? L.Chini! warum? Darum!

und verwies nicht ganz zu Unrecht darauf, dass einer Studienautoren Controller des Wohlfahrtsfonds der Wiener und Salzburger Ärztekammern ist, wobei der intendierte Rufmord mit Anlauf es bei Andeutungen beließ und ad hominem ging, wo eigentlich Fakten abzufragen wären.

Leider ist das alles nur allzu typisch für die Diskussions(un)kultur in dem was bei uns als Gesundheitsökonomie, ja Gesundheitspolitik überhaupt verkauft wird.

Zahlen sind gut, solange sie mir passen, schlecht, wo sie meiner Agenda zuwiderlaufen, notfalls besorge ich sie mir. Studien werden diskutiert, ohne dass ihr Originaltext beigelegt wird.

Jeder nur halbwegs in der Materie Eingelesener weiß, dass natürlich alle internationale Vergleichszahlen immer irgendwie Äpfel und Birnen vergleichen. Im privaten Gesprächen geben das natürlich auch hochrangige Experten u.a. aus OECD und NICE zu und beschäftigen sich sehr kritisch und wissenschaftlich auf hohem Niveau mit dem Problem, wie man zu belastbaren Parametern kommt.

Andererseits sind ja seiten der Patienten erlebte Wartezeiten, Doppelläufigkeiten, Verunsicherung, vermutete und nachweisbare Kunstfehler und seitens der Ärzte Überlastung, Burn out und Flucht außer Landes nicht wegzudiskutieren, egal wie schlecht die OECD Zahlen nun sind.

All das ist komplex, aber nicht so kompliziert. Solange sich aber jeder aus der Diskussion nur das rausholt, was ihm und seinen Auftraggebern passt, freue ich mich schon auf die Zeit, da ich mir in diesem Spiel nicht mehr meinen Lebensunterhalt verdienen muss.

Links:

2015 Die OECD irrt, unsere Spitäler sind billig und werden jetzt ohnehin geschlossen

2012 Was für die Finanzmärkte unvorstellbar ist, ist im Gesundheitssystem Realität: Der Deckel

Written by medicus58

12. Oktober 2019 at 09:10

Veröffentlicht in Allgemein

Tagged with , , , ,

%d Bloggern gefällt das: