Sprechstunde

über alles was uns krank macht

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Der Männerpartei Wähler

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Wahlurnen

Unseren heutigen Gesprächspartner treffen wir in einem Fitnessstudio. Kurz bevor mich die schweiß- und testosterongeschwängerte Luft um den letzten Rest meines Verstandes bringt, reißt er sich vom Stepper los und kommt, an einer isotonischen Drink saugend, zu mir herüber.

„Es geht bei uns nicht gegen Frauen sondern für die Gleichberechtigung der Männer“ eröffnet er das Gespräch, offenbar um mich zu beruhigen.
„Wir sind auch für die Familie“ setzt er fort und erinnert mich daran, dass es sich in diesem Land niemand leisten kann gegen Katzen, Kinder und Familie zu sein, weil ein Großteil des Wahlvolkes diese drei Elemente, in allerdings wechselnden Besetzungen, als seinen Lebensinhalt definiert.
„Der Staat hält die Hälfte der Bevölkerung, die Frauen, davon ab selbst Geld zu verdienen“, vollendet er seinen Satz und ist in Gedanken offensichtlich bei den Unterhaltszahlungen, die er für seine beiden geschiedenen „Ex-en“ monatlich blechen muss.

„Ja, aber;“ wende ich ein, „was wollen Sie denn für die „Männer“ erreichen, mit dieser Forderungen könnten Sie ja auch zwanglos eine Österreichische-Emanzen-Partei bewerben?“ „Wir wollen die ökonomische Eigenständigkeit der Frauen erreichen, um das politische Dogma zu beenden, dass Frauen versorgt werden müssen, koste es die Männer, was es wolle.“
„Männer werden durch das Familienrecht aber auch durch die vorgeschriebene „Positive Diskriminierung“ bei Ausschreibungen, durch die richterlichen Entscheidungen in Scheidungverfahren und den Gender-Zwang in der veröffentlichten Meinung ausgebeutet.

Unsere Söhne werden in Koch- und Nähkursen vergewaltigt. Ihnen fehlt im verwässerten Rollenbild, das ihnen unsere Gesellschaft vorspielt, ein echtes Vorbild!“
Ich verweise auf Hollywoods Blockbusterlinien von Batman zu Superman, aber er unterbricht mich sogleich. „ Aber Streifen wie 300 (http://www.imdb.com/title/tt0416449/? über König Leonidas heldenhaften Kampf gegen die Perser kommt nie ins TV, dafür bringen sie die Verulkung Meet the Spartans (http://www.imdb.com/title/tt1073498/releaseinfo?).
Kein Wunder, dass die Körperlichkeit der Männer verloren geht. Sie kennen doch die Studien, die seit Jahrzehnten von einer Abnahme der täglichen Spermienproduktion in unseren „Cochones“ berichten! Das kleine Y wird auch gesellschaftlich von dem riesigen X verdrängt!“

„Wir nehmen nicht mehr kommentarlos hin, dass das Geschlecht schon als individuelle Leistung anerkannt wird und in Ausschreibungen dazu führt, dass dem XX der Vorzug gegeben wird!“ Ich gebe ihm zu bedenken, dass er nur einen Buchstaben in seinem Satz ändern müsste, um bei Alice Schwarzer zum Tee geladen zu werden und bin überrascht, dass er gar nicht sauer reagiert. „Natürlich, Sie haben es begriffen, wie die seit Jahrzehnten medial gearbeitet und das Manntum herabgewürdigt haben. Unsere Gesellschaft ist männerfeindlich geworden. Dem militanten Feminismus setzen wir eine echte Gleichberechtigung der Geschlechter entgegen, die die Männer wieder an die Spitze der Pyramide bringen wird …..“

Bei der Frage, wann er seinen eigenen Sohn zuletzt gesehen hätte, wird er etwas ruhiger und gibt zu, „dass der sich gar nicht mehr so freut, wenn ich mit ihm Wandern, Rudern oder Fußballspielen gehe. Lieber sitzt er den ganzen Tag lang vor der Playstation bei den SIMS. Zahlen darf ich für ihn, und nicht zu knapp, aber das Besuchsrecht habe ich mir bitter erkämpfen müssen. Uns Männern bürdet man immer mehr auf, aber die Frauen kriegen ein eigenes Ministerium. Vermutlich soll sich nur mehr das Integrations-Staatssekretariat mit uns beschäftigen, auf einer Stufe mit all den Asylanten.“ Das Bild scheint ihm zu gefallen: „Asylant im eigenen Land!“

In einem letzten Versuch erinnere ich, dass in allen Entscheidungsgremien seit Jahrzehnten die Männer die Mehrheit haben. „“Es ist Tatsache, dass Frauen es gar nicht möchten, dass man sie in die Karriere hineinzwängt. Denen passt es ja ins Konzept, dass ihre Männer das im Lebenskampf durchsetzen, was sie ihnen am Abend abgepresst haben. “
Und was ist mit der Gewalt der Männer gegen Frauen, widerspricht das nicht Ihrer These?
„Väter werden oft schikaniert und benutzt. Mich wundert es nicht, wenn einer dann auszuckt. Wenn ich dermaßen diskriminiert und verarscht werde, würde mir auch der Kragen platzen.“ Ich werfe einen Blick auf seine auftrainierten Mukis und beendet rasch unser Gespräch. Ihm schien das ohnehin recht, denn er bewegte sich wieder zu den Steppern hin. Sein Gesicht sprach Bände als er bemerkte, dass zwischenzeitlich alle Geräte von weiblichen Wesen besetzt waren, die sich redlich bemühten „wieder in Form zu kommen“

Written by medicus58

17. August 2013 at 17:27

Der Christenpartei Wähler

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Wahlurnen

Ich treffe meinen Gesprächspartner in Wien am Fleischmarkt.
Mit der einen Hand drängt er einen jungen Frau, die sichtlich mit dem Erbrechen kämpft, ein rosafarbenes Babypüppchen auf, mit der anderen klammert er sich an ein großes Plakat, das einen daumenlutschenden Fötus in einer transparenten Gebärmutter zeigt.
Nachdem ihm die Frau in den Toreingang entwischt ist und er trotz intensiver Suche kein weiteres zu rettendes Schäfchen ausmachen kann, kommt er mit einem kräftigen „Grüß Gott“ zu mir herüber. Meine Frage, ob er sich denn bewusst sei, dass der abgebildete Fötus bereits ein Alter hat, in dem in keinem Land der Welt eine indikationslose Abtreibung durchgeführt werden darf, beantwortet er mit einer Gegenfrage:
„Ist Ihnen bewusst, dass die Medien seit Jahrzehnten immer wieder den Holocaust der Juden hochschreiben, aber der „Stille Holocaust“ von Millionen ungeborenen Christenkindern totgeschwiegen wird?
Schon im alten Karthago wurden die überflüssigen Weisen und Witwen getötet, um Armut und Leid in der Stadt zu reduzieren. Wir sind das moderne Karthago und wir werden dasselbe Schicksal erleiden.“

Drohend setzte er ein „Ceterum censeo Carthaginem esse delendam!“ hinzu und beschwört so mühsam verdrängten Lateinstunden herauf.  Jetzt befält auch mich etwas Übelkeit und ich versuche das Thema zu wechseln.

Ich frage ihn, ob es denn für Ihn ein Problem sei, dass die CPÖ (Christliche Partei Österreichs) in einigen Bundesländern nicht genügend Unterschriften sammeln konnten, um auch in diesen zur Nationalratswahl antreten zu können und ob das nicht eigenartig wäre, da in diesem Land über 2/3 der Bewohner einer christlichen Religionsgemeinschaft zugerechnet werden und somit potentielle Unterstützer einer Christenpartei sein müssten?
Er schwadroniert zuerst von den schikanösen Gesetzen, mit denen Gottlose und Sozialisten das Antreten verhindern würde. Meinen Einwurf, dass mit der ÖVP doch ohnehin eine sich ausdrücklich auf christliche Werte berufende Partei in der Regierung wäre, trägt mir eine verächtliche Handbewegung ein:
„Eine christliche Partei erlaubt keine Schwulen-Ehe!“
„Verpartnerung“, werfe ich ein, nur um mir ein donnerndes
„Sodom und Gomorrha: Aber die Leute zu Sodom waren böse und sündigten sehr wider den HERRN (Gen. 13,13)“ einzuhandeln.
Als ich bezweifle, dass die CPÖ eine reale Chance hat in den Nationalrat einzuziehen, verweist er auf die 5,2% der Stimmen, die ihre Spitzenkandidat Gehring bei der letzten Bundespräsidentenwahl erreicht hat und setzt mit dem Lieblingszitat seines Vorbilds fort, der gerne die Hl. Katharina v. Siena zitiert:

„Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.“
Im übrigen würde in diesem Land einiges anders ausschauen, hätte es Gehring gegen diesen Austromarxisten Fischer geschafft.

Um die Stimmung zu heben, frage ich welche Bedeutung für ihn der Begriff der „Familie“ hat. Bereitwillig erzählt er mir, dass er mit seienr Gattin 6 Kinder hat, eigentlich wären es 8, aber zwei wären bei der Hausgeburt verstorben. Dann setzt er fort: „Die Familie ist die Keimzelle jeder Gesellschaft und somit des Staates. Sie beruht auf der „natürlichen Hinordnung von Mann und Frau zueinander“. Der Mann ist an seine Position gesetzt …… und auch die Frau. Alles andere hat den Begriff nicht verdient.“

Mich sticht der Hafer und ich wende ein, dass doch auch Gleichgeschlechtliche Zuneigung füreinander empfinden könnten. Sogleich verfinstert sich seine Miene und seine Halsgefäße treten pulsierend hervor:
“ Bei dem Gedanken an ineinander verschlungen Männerkörper, die sich schwitzend und zuckend auf dem Boden wälzen wird mir kotzübel! Das ist wider die Natur, das ist wieder das gesetzt Gottes! Der Verkehr wurde dem Menschen von Gott gegeben um Nachwuchs zu zeugen. Eine „Kinder-Mindesquote zum Staats- und Volkserhalt liegt bei 2,1. Diese muss von uns erreicht werden, sonst überschwemmen uns Andersartige und unterminieren Volk und Glauben. Die, die uns zu anderem als den heilige Bund zwischen Mann und Frau verführen wollen, tun dies in der teuflischen Absicht das christliche Abendland zu schwächen. Öffnen Sie die Augen, durch diese Welt jagt eine Welle der Christenverfolgung nach der anderen“.

Mit zunehmender Verzweiflung werfe ich ein, dass niemand das Bungee-Seil von Dompfarrer Faber durchschnitten hat und ich weit und breit keinen christenverfolgenden Nero sehe. Er bekreuzigt sich: „Das liegt nur an unseren von sozialistisch-zionistischem Gedankengut unterwanderten Medien. Zwischen 80% und 90% aller religiös Verfolgten sind Christen. Im Durchschnitt wird heute alle drei Minuten ein Christ wegen seinem Glauben umgebracht.“
Bei meiner späteren Recherche verlor ich übrigens auch noch meinen Glauben an Wikipedia: http://www.kathpedia.com/index.php?title=Christenverfolgung)

„In unserer Neuheidnische Spass und Wegwerfgesellschaft muss man sich ja als gläubiger Mensch schon rechtfertigen, wenn man für christliche Werte eintritt. In unserem Alltag ist alles Heilige verpöhnt und das Unheilige wird umjubelt, deshalb müssen Christgläubige zusammenhalten und das Kreuzerl an der richtigen Stelle machen. Nicht nur damit wir unseren korrupten  Politikern, die längst vom wahren Glauben an Gott dem Herrn abgefallen sind, einen Dämpfer verabreichen, sondern auch um all den Abweichlern und Modernisierern in unserer  heiligen, katholischen und apostolischen Kirche ein mächtiges Signal zu geben.“

Am Horizont taucht eine junge Frau auf, die in Richtung des besagten Hauseinganges zu gehen scheint. Er lässt mich stehen und versucht ihr den Weg abzuschneiden.
Sein herausforderndes „Grüss Gott“ ruft er mir schon von der gegenüberliegenden Straßenseite zu, so dass er mein Gemurmel kaum mehr verstanden haben wird:
„Grüssen Sie Ihren Gott auch für mich, ich habe meinen noch nicht gefunden.“

Written by medicus58

14. August 2013 at 18:41

Der NEOS Wähler

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Wahlurnen 

Ich treffe meinen heutigen Gesprächspartner auf der „NEOS Pink Vibrations Tour“. Er ist aufgekratzt und sprudelt ungefragt hervor:

“ Natürlich ist jeder Weg zur Wahlurne bereits politisches Engagement, aber das war mir einfach immer zu wenig. Politisch habe ich schon viel gesehen. Unter Steger habe ich FPÖ gewählt, dann bin ich mit der Heide Schmidt ins Liberale Forum (LiF) gegangen, eine starke Frau!
2002 habe ich mich bei der Initiative „schwarzgrün.org“ engagiert, jedoch ist da bekanntlich nichts daraus geworden, weil die Linken von „Den Grünen“ gegen den VdB geputscht haben.
Als die SPÖ das LiF dann 2006 in ein Wahlbündnis gelockt hat, war ich kurzzeitig politisch etwas heimatlos. Bei der Europawahl war ich dann für die JuLis, oder hießen die noch LSF, ich weiß nimmer so genau? So gesehen war ich schon immer politisch aktiv, aber etwas distanziert, weil mich dieser Apparat der Alt-Parteien“, schnell korrigiert er sich, „der etablierten Parteien, mit ihrer Ochsentour und ihren endlosen Programmdebatten nur abstößt!
Dabei liebe ich Politik. Wir müssen den alteingesessenen Parteien“,
endlich hat er das richtige Idiom gefunden,
“die Macht stutzen. Es hat mich immer schon fasziniert, wie wir Menschen miteinander tun (Sic!!).
Probieren gibt’s nicht, entweder ich mach was oder ich mach was nicht, nur jetzt reicht’s mir einfach.“

Einfach ist überhaupt ein Vokabel, das er überzufällig häufig benutzt und dabei sein „Kauf-mich-Lächeln“ strapaziert.

An dieser Stelle des Gespräches fällt mir auf, dass ich bei meiner Suche nach einem Wähler erstmals auch gleich an einen Parteiaktivisten geraten bin. Kunststück, die NEOS sind zwar nicht Ideologisch aber vom Loge her das „new kid on the block“, wie er es nennen würde.
Mein Gegenüber lässt mir aber kaum Zeit zum Nachdenken, so rasch prasselt es auf mich ein:

„Ich möchte auch zu meinen 4 Kindern einmal sagen können, dass ich was getan habe. Wir können nicht mehr wegschauen, es ist Zeit für Veränderungen! Heute früh bin ich noch mit den Kids Rollerskaten und Fahrradfahren gewesen. Den Jüngsten hat es mit dem neue Laufrad zwar hing’haut, aber das sind alles Erfahrungen, durch die man stärker wird. Die Sonne hat g’scheint, wir haben uns g’freut, diesen Aufbruch, diese positive Stimmung will ich auch in die österreichische Politik bringen. Es ist eine Tragödie, zu Österreich fällt einem nur mehr Bildungsstillstand, Korruption und Schulden ein.

Meine Vision ist, dass wir jedem Kind in Österreich die Flügel heben.“

Ich bin etwas überrascht über dieses Bild und kämpfe mit Assoziationen wie dem ‚Flug des Ikarus’, versuche aber seinem Sprudlsprech weiter zu folgen.

„Staat und Politiker sind immer korrupt, deshalb wollen wir einen schlanken Staat und Breitbandinternet für starke soziale Netze!“
Deshalb twittert er wie besessen jeden nieder, der was Negatives zu den Hashtags der NEOS von sich gibt.

“Den Staat hat nicht zu interessieren, wer, wie, mit wem … und wann er sein Geschäft aufsperrt.
Dem Bürger soll mehr „Netto vom Brutto“ bleiben und die „Staatsschulden müssen abgebaut werden“.
“Das Heer von Beamten muss reduziert“ werden und „der Staat muss auf seine Überwachungsfunktion beschränkt“ werden, damit sich „die Schuldenkrise (natürlich sagt er nicht Bankenkrise; Anmerkung) von 2008 nicht mehr wiederholen“ kann.  

Auf meine Frage, wie denn dieser Staat mit weniger Geld und weniger Beamten mehr Kontrollfunktion übernehmen soll, kommt irgendwas von Effizienzsteigerung, Doppelläufigkeiten eliminieren, Sparsamkeit, ….. und ich kritzle „more of the same“ in meinen Notizblock als er mir seinen beruflichen Werdegang umreißt:

“Bergbauernbub, ein paar Studien probiert, Master an der Uni Krems, Ehemann, Vater, geschieden, jetzt Patchwork („funktioniert prächtig, weil wir uns
(Merke: er sagt nicht ‚einander’, aber egal)
alle voll respektieren“),
Unternehmer, zwischenzeitlich Organisator von Verkaufsfahrten für Senioren, Psychotherapieausbildung, PR-Berater, ein paar Bücher geschrieben, Projektmanager, kurz einmal für die Grünen kandidiert und deren Wahlkampf mit seiner PR-Agentur beraten, was medial aber nicht so gut ankam.“

Er steht für „Freiheit statt Schulden“, „Politik mit Freude und Zuversicht“ und „Lebensglück für alle, die dafür etwas tun, statt in der sozialen Hängematte zu dösen“.

„Das Negative in diesem Land kotzt mich einfach an, unsere Kinder brauchen eine sichere Zukunft und wir sichere Pensionen!“

Er glaubt, dass mit ihm „das wirkliche Leben“ in den Nationalrat einzöge und die NEOS jeder Regierung ihren Stempel aufdrücken könnten, „weil wir positiv denken“.

Auf meine Frage, ob er das Volksbegehren „Initiative gegen Kirchenprivilegien“ unterzeichnet hätte und sich der „Bewegung des Fliegenden Spaghettimonsters“ nahe steht, meint er dass Religion Privatsache sei und er Niko Alms Aktion zwar bewunderte, aber man ja nicht immer und überall unterschreiben müsse. Es reicht schließlich zu wissen, wo man steht und dass man sein Leben eigenverantwortlich in die Hand nimmt, auch wenn es mal ein Nudelsieb ist. Das ist er ganz liberal.

Written by medicus58

13. August 2013 at 07:44

Der Schwarzwähler

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Wahlurnen

Wir treffen uns in der einzigen Konditorei einer niederösterreichischen Kleinstadt. Sein Arbeitsplatz, die Hypo NÖ liegt gleich gegenüber. Er trägt trotz der aktuellen Außentemperaturen Anzug, Krawatte und Ehering.
Verheiratet, 2 fast erwachsene Kinder, „wie es sich gehört zuerst a Bub und dann des Mensch“, die Frau macht den Haushalt und pflegt seine Mutter.
Bei der nächsten Gelegenheit hofft er, dass er zum Sprecher des Pfarrgemeinderats gewählt wird.
Seine Eltern hatten noch eine kleine Landwirtschaft betrieben, waren aber froh, dass „er es zu etwas gebracht hat“. Fürs Gymnasium war er in der Kreishauptstadt. Nach seiner Ausbildung kehrte er aber gern aus dem Trubel wieder in seine Heimatstadt zurück und begann auf Intervention eines Landespolitikers, den er noch aus der Schulzeit kannte, bei der Hypo..
Die Landwirtschaft der Eltern hat er verpachtet, das Wohnhaus mit Förderungen vom Land umgebaut.
Von  Andreas Maurer hat er gehört, den plötzlichen Abgang von Siegfried Ludwig will er nicht kommentieren und „was kann man denn über den Erwin Pröll in Niederösterreich Schlechtes sagen?“

Inzwischen werden die bestellten Getränke gebracht, er trinkt einen „Cappuchino“ und ich wundere mich über seinen plötzlichen Hang zur Exotik. Ich habe eine „Melange“ bestellt und mir wurde ein „Verlängerter“ gereicht.
Also Hobby gibt er „Wandern und seine Familie“ an und fühlt sich den christlichen Werten der ÖVP verbunden. Er hat nie etwas anderes gewählt, ist aber kein Parteimitglied. „Da heraußen weiß eh jeder wofür man steht.“

Inzwischen hat er noch einen Apfelstrudel nachbestellt, den er mit dem heute noch geplanten Abendspaziergang entschuldigt.
Er fühlt sich fit und muss das auch sein. Seit seinem Präsenzdienst als Einjährig-Freiwilliger nimmt er regelmäßig an Bundesheerübungen teil, für die er natürlich beruflich freigestellt wird. Seit dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ ist es seiner Meinung noch wichtiger, dass Österreich seine Grenzen schützt. Im Norden Niederösterreichs ebenso wie in Zypern.

 

Den Staatssekretär Kurz findet er nicht so auf seiner Linie, räumt aber ein, dass er „ein Signal für die Jungen“ wäre. Er spricht zwar nicht gerne darüber, aber seiner Meinung nach müssten wir uns mehr gegen das langsame Eindringen des Islams zur Wehr setzen. Das äußere Zeichen unserer Dörfer und Städte ist der Kirchturm und nicht das Minarett, der Treffpunkt das Dorfwirtshaus und nicht die Kebab-Bude.

Aus diesem Grunde ist es richtig, dass die ÖVP das Innenministerium leitet, vielleicht sollte es aber in der nächsten Legislaturperiode doch wieder ein Minister sein, auch wenn das die Mikl-Leitner ganz gut macht. Auch das Verteidigungsministerium gehört wieder in ÖVP Hand, „sonst sperren’s uns da heroben noch die letzte Kaserne vor der Nase zu; auch der Truppenübungsplatz Allensteig ist enorm wichtig, … für die Region.“

 

Bei der Frage, was er vom ÖVP Wahlslogan „Wirtschaft entfesseln“ hält, meint er wenig enthusiastisch, dass „es uns nur gut geht, wenn’s der Wirtschaft besser geht“, fügt aber hinzu, dass die Förderungen, die das Landwirtschaftsministerium für den ländlichen Raum ausschüttet, mindestens ebenso wichtig wären. Bei den geplanten „Windparks“ ist es ihm nur wichtig, dass die nicht in unmittelbarer Nähe zu seiner Heimatstadt aufgestellt werden, weil „Windräder verschandeln die Landschaft“.

Zum Thema „Strasser kam aus der ÖVP NÖ“ meint er nur trocken, dass der – so glaube er – ohnehin die Partei verlassen hätte.

Den „Michi Spindelegger“ kennt er „vom Heer her“ und bewundert ihn, dass er es nach der Matura.noch zu einem Studium gebracht hat. Für ihn wäre Wien nix gewesen: „Zu viele fremde Menschen“. Ob der „Michi“ es bei der Nationalratswahl zum Bundeskanzler schaffen wird, da ist mein Gesprächspartner weniger optimistisch („Das sagt man so im Wahlkampf“), aber: „schließlich hat es der Schüssel auch geschafft!“. Nachsatz: „Der stammt aber aus Wien, da tut man sich leichter, da unten.“
Aber letztlich ist ihm die Landespolitik wichtiger, denn der Bürgermeister kann ihm seinen Acker umwidmen, der Landesrat „seinen Buam wo reinbringen“ und wenn der Landeshauptmann im Ort vorbei kommt, dann hat er auch immer wieder ein offenes Ohr für seine Anliegen. Ganz nach dem Motto der Hypo NÖ: „Freunde bringen Freunde; Empfehlen Sie uns weiter“.

 

Written by medicus58

12. August 2013 at 07:42

Der Team Fränk Wähler

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Wahlurnen

Wir treffen einander in seinem Schrebergarten. Im Hintergrund läuft auf Radio Arabella gerade Helene Fischer „Für einen Tag“. Auf dem Gartentisch aus etwas verwittertem Teakholz liegt die „Kronen-Zeitung“ von gestern.
„Das ist mein Reich, das ich mir selbst erschaffen habe“, meint der frühpensionierte Haupschullehrer.
Auf die Frage, was er denn gewählt hätte, ehe Uncle Fränk Partei gemacht hat, kommen so ziemlich alle daher, von denen er nun enttäuscht ist. ÖVP unter Mock,  FPÖ unter Haider, BZÖ unter Haider, dann Nichtwähler, weil „den Grasser konnte man ja nicht wählen“. „Das san alles Falotten, die sich in der Politik nur bereichert haben! Der Stronach hat des net notwendig, der hat eh schon alles.“

Auf die Frage, ob er denn den Namen des Spitzenkandidaten vom Team Stronach kennen würde, meint er zuerst „Richard Lugner“ und setzt dann ein zögerliches „oder so ähnlich“ nach. Sicherer ist er bei der Frage, was ihm denn am Parteiprogramm wirklich gefalle. „Der Stronach hat sich das alles erarbeitet und mit der Politik nichts zu schaffen.“ Er interessiere sich zwar persönlich weder für Autoersatzteile oder Pferderennen, aber er fühle, dass er Franks Werte teilen würde:

Runter mit dem Defizit, Runter mit den Steuern, Weg mit dem Euro! Schluss mit den Privilegien für Politiker, Weg mit den Gewerkschaftsbossen!
„Politiker sollen dem Land dienen!“ ist vermutlich der Satz, der ihn am stärksten beeindruckt hat, das erinnert ihn an Kennedy, nur ist der halt schon tot. Ich bleibe beim Thema und frage mein Gegenüber, wie er sich denn den weiteren Weg der Partei, die keine sein will sondern ein „Team“ in dem Frank alles vorgibt, so vorstellt; schließlich wird der Strohsack Franzl im September knackige 81!

Damit habe ich offenbar einen wunden Punkt getroffen, er selbst ist nämlich erst Anfang 60. „Der Adenauer ist 91 geworden und da hat der Frank noch genug Zeit. Außerdem hat er ein junges Team um sich geschart!“ Dass die ehemalige ORF Generaldirektorin Monika Lindner, der letzte Zugang zum Team Stronach, im September auch ihren 69 Geburtstag feiern wird, diesmal wohl kaum im Kreise ihrer Förderer Pröll und Konrad, findet er nicht so schlimm und schwenkt um:
„Schau’n Sie, es wäre vielleicht eh wieder Zeit, dass mehr erfahrene Männer die Politik in diesem Land bestimmen. Schließlich verdankt es Österreich der älteren Generation, dass es dorthin gekommen ist, wo es heute steht.“

Es hat ihn nicht gestört, dass Stronach seine ehemaligen Berufskollegen („6000 Problemlehrer müssen freigesetzt werden“) kritisch sieht: „Ah, da fallen mich noch mehr ein, die ich in Frühpension geschickt hätte, wenn ich was zu sagen gehabt hätte!“.
Überhaupt gefällt ihm, dass Stronach es sich einfach leisten kann „ehrlich“ zu sein, beim überheblichen Wolf in der ZIB2 und dem niederösterreichischen Landeskaiser Pröll gegenüber. „Wenn ich dem sein Geld hätte, würde ich mir das nicht antun, das imponiert mir.“

Dann erklärt sich der Versprecher vom Beginn unseres Gesprächs: “Irgendwie erinnert mich Stronach an den Lugner, auch so ein selfmade-man. Den hätte ich mir damals (1998; Anmerkung) auch als Bundespräsident vorstellen können.“ Dass Stronach im Gegensatz zum „Mörtel“ ohnehin nie versprochen hat irgend ein politisches Amt anzunehmen, ist ihm egal, denn „des san eh alles Falotten“. Womit wir das Gespräch wirklich an den Anfang zurückgeführt haben.

Links:
Hitler, Haider, Stronach uva
 http://wp.me/p1kfuX-C5
Uncle Fränk macht Partei  http://wp.me/p1kfuX-mm

Written by medicus58

11. August 2013 at 14:32

Der Rotwähler

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Wahlurnen
Er kommt entspannt von einem Kuraufenthalt aus einem PVA-Rehazentrum. Er beantrage das jedes zweite Jahr bei seinem Hausarzt, wegen der Bandscheiben. Wenn das mit der nächsten Kündigungswelle losgeht, hofft er, dass ihm das nutzt um in die Hacklerregelung oder Frühpension „zu gleiten“. Seinen Skoda Superb hat er vor dem Lokal geparkt, Kurzparkzone hin oder her, das Ladetätigkeit-Schild hilft die Parkgebühren der „griechischen Kuh“ im Rathaus einzusparen. Den SUV hat seine Frau, die ist gerade in der SCS einkaufen.

Unser Treffpunkt ist selbstverständlich das Espresso Vorstadt, das Getränk ein G’spritzter, bisweilen verdünnt durch einen „Klaren“. Mein Gesprächpartner ist hier bei der Bedienung, der „Gabi“, unmissverständliche Tätowierung am Oberarm, bestens bekannt.

Sein Bildungsweg war linear. Städtischer Kindergarten, städtische Volksschule, Unterstufe Gymnasium so recht und schlecht mit viel Nachhilfe, dann Berufseintritt, parallel Betriebsrat, seit Jahren „freigestellt für die Arbeit für die Kollegenschaft“. Vom Kreisky hat er noch was mitbekommen, dann der Fred, dann der Franz, der Vranitzky; … nicht der Verzetnisch, der mit seinem Penthaus, von dem möchte er nimmer reden …    Er kannte sie alle, sie haben ihm zugewinkt vor dem Rathaus, aus dem Bildschirm natürlich. Nein, marschiert ist er nie am 1. Mai.
„An dem Tog fohrt die Bim ja net, wie kumm i denn da zum Rathhausplatz! …. Aso, jetzt fohrn de eh wida…. ?“

Er ist verheiratet, in zweiter Ehe, hat aus der ersten zwei Kinder, die er beim Magistrat „untergebracht hat“, nur sein Jüngster macht Probleme. Viele Schulwechsel, dann -abbruch, Lehre ohne Karriere, schließlich sitzt er wieder im Wohnzimmer und schaut seinen Fingernägeln beim Wachsen zu. Morgen hat er einen Termin beim Herrn Bezirksvorsteher, „ob sie do net was mochen losst fürn Buam, bei der MA48 (Anmerkung für Nicht-Wiener =Müllabfuhr); weil kräftig is er ja und durt hot a vül Nochmittagsfreizeit ….“

Die Frage nach seinen politischen Visionen kontert er mit „Vranitzkys Überweisung zum Nervenarzt“. Die Sozialdemokratie hat schließlich alles geschafft, was die Väter erreichen wollten, jedes Jahr das Donauinselfest, der Rathausplatz eine endlose Kette an Volksfesten vom Eistraum bis zum Weihnachtsmarkt. Er hoffe halt, dass er noch lange seine Pension genießen wird können. Seinen letzten Arbeitstag hat er sich schon von der Arbeiterkammer ausrechnen lassen, nun geht’s nur darum, das Datum etwas vorverlegen zu können.

Die Frage, warum er rot wählt, lässt ihn kurz verstummen. Er ist ja eigentlich, im Gegensatz zu seinem frühpensionierten Vater, Wechselwähler, hat das aber in „der Sektion“ nie breitgetreten. Den Jörg (Haider) hat er schon immer wieder gewählt, so lange er ihn wählen konnte, um den Genossen da oben etwas „Feuer unterm Hintern“ zu machen. Ausländer und so: Die Russen im türkischen All-inclusive-Club haben ihm den Urlaub verdorben, den er vor seiner Kur angetreten hat. Für sein Einkommen kann er sich wenigstens eine „schwarz beschäftigte“ polnische Putzfrau leisten, die übrigens Ewa heißt, wie alle anderen polnischen Putzen, die er kennt. „Der Wohlstand des kleinen Mannes!“
Unterm Gusi war die SPÖ für ihn überhaupt unwählbar. „Gesudere“ gehört für ihn zu einer solidarischen Hochleistungsgesellschaft, weil Opposition kann nur mehr von innen kommen.

Diesmal wird er rot wählen, weil ihm sein Bekannter bei „Wiener Wohnen“ eine Gemeindewohnung für seinen Jüngsten versprochen hat. Da muss man sich erkenntlich zeigen. „Sozialismus? Schaun, wir sind heute schon weiter.“

Als Betriebsrat ist er praktisch unkündbar, „die paar Jahrl’n kriegen wir a no rum!“
Die Frage, was er denn vom Wahlprogramm der SPÖ hält, beantwortet er bereits beiläufig vom Spielautomaten her:
„Der Faymann macht des eh ganz guat und die Millionärssteuer trifft mi ja net wirklich!“
Die Abgrenzung zur FPÖ versteht er hingegen weniger: Die Plakate vom HC (=Strache) sprechen ihm aus der Seele: „Schaun’s auch der Nationalsozialismus war so eine Art Sozialismus, nur hat er es halt nie zu einer Internationalen gebracht.“

Written by medicus58

10. August 2013 at 12:30

Der Grünwähler

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Wahlurnen
Er kommt etwas verschwitzt unter seiner Funktionswäsche zum Interview, weil er „is mit’m Radl do“. Den Song kenne er seit seiner frühesten Kindheit (Energiekrise, autofreier Tag und so …), nur war er damals bestenfalls auf Drei-Radl unterwegs. Heute leistet er sich selbstverständlich ein Simplon Razorblade 30 Gang im schicken Carbonrahmen, Spezialanfertigung für den Gegenwert eines kleinen Gebrauchtwagens. Das hat er sich für die Prämie nach seinem letzten Projektauftrag vom Bundesministerium geleistet, aber der ist nun auch schon etwas länger her.

 

Wir treffen uns in einem der vielen Gastgärten in Bobo-City, vormals Neubau oder 7. Wiener Gemeindebezirk, die die restlichen Parkplätze der Gegend verstellen und ordern einen Hanftee. Später werden es dann einige Aperol Spritz werden, solange der VorRAD reicht. Vorrat, natürlich, ich bin durch seinen strengen Schweißgeruch, der sein atmungsaktives Trikot durchdringt, noch immer benebelt.

 

Die Fragen nach seiner Ausbildung sind rasch abgearbeitet, Pädak, dann ein bisschen herumstudiert und an der Hochschülerschaft mitgearbeitet, hie und da „etwas für eine NGO“ gemacht, aber „das war’s nicht“. Schließlich Projektmitarbeit bei einem alternativen Meinungsforschungsinstitut, ein bisschen Grafik, Väterkarenz, dann Alimente und zuletzt eher weniger. Er hat Aussicht auf die Mitarbeit an einer Broschüre des Lebensministeriums oder ein freies Kunstprojekt im Waldviertel, man wird sehen.

Seine aktuelle Freundin ist Veganerin, er steht nur ab und an auf „Gras“. Sie mag das nicht so, deshalb hat er auch noch einen Schlafsack in der WG einer befreundeten Performancekünstlerin.

 

Auf meine Frage, was für ihn politisch denn besonders wichtig wäre, spricht er von „Freiräume wiedererobern“ und „nachhaltiger Partizipation“. Die Maria findet er eh klass, weil sie Migrationshintergrund aus Südeuropa hat, die Eva auch, Kärnten eben. Ja, beim Lichtermeer war er dabei, solange bis er seine Freundin abgeschleppt hatte, nein nicht die Veganerin, das ist lange her, die war aber auch Vegetarierin, oder so eben, nur halt viel zu links. Peter Pilz ist halt nicht so sehr seine Sache und „Wer ist Öllinger?“.

Grün wählt er weil die schon damals auf der Uni ein alternatives Kaffeehausprojekt unterstützt haben und gegen rechts waren und wegen der Umwelt eben. Seit er den alten Peugeot gegen seinen Drahtesel eingetauscht hat, ist er sich auch seiner CO2-Bilanz sicher und steckt eine Selbstgedrehte an. Ja, er hat sich das Rauchen, nicht das Gras, auch schon mehrfach abgewöhnen wollen, aber das hätte seiner Leber nicht gut getan.

Ja, aber warum er grün wählt: „Ja, ganz einfach. Schau, die Sache mit dem Klassenkampf und Arbeiterrechten so ist ja so was von retro, das haben die Sozen halt nie gecheckt. ÖVP hat sein Vater, ein Gymnasiallehrer immer gewählt, das kann er schon aus Prinzip nicht. Die Blauen haben ihn schon am Schulweg verdroschen und liberal, ja liberal ist er schon, nur halt anders rum. Meistens geht er ohnehin nicht zur Wahl, weil das „ist jetzt auch nicht so meins, verstehst?“.
Wir haben die Aperols hinter uns gelassen, haben den „Sommer“ aus dem G’spritzten weggelassen und nehmen den Französischen Landwein pur.
Das mit der Schwulenverpartnerung findet er klass, wenn sich die das antun wollen und bezüglich der Behindertenfrage, er lächelt verschmitzt, ist er ganz offen. Die geht ihm rechts rein und links raus.

„Und weißt Du“, schiebt er noch nach, nachdem ich die Rechnung übernommen habe, „das ganze Politische ist überhaupt schon so was von überholt. Es reicht, wenn man einen Standpunkt hat, da kommt’s auf das Kreuzerl nicht so an.“
Ich schau ihm versunken nach, wie er leicht meandrierend auf seinem Carbonrahmen den Gehsteig hinauffährt, den Zebrastreifen kreuzt, die rote Ampel negiert und tiefer in Bobo-City verschwindet. Die Alte, die er leicht gestreift hat, hat sich auch schon wieder aufgerappelt.

Written by medicus58

9. August 2013 at 19:30

Wir sprechen mit den Menschen

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Wahlurnen 2013

In loser Folge erscheinen hier überrealistische Interviews für die selbstverständlich die Unschuldsvermutung gilt und jede Ähnlichkeit zu Ihnen und Ihren Nachbarn rein zufällig ist.

Der Grünwähler: http://wp.me/p1kfuX-F6
Der Rotwähler: http://wp.me/p1kfuX-Fb
Der Fränk Wähler (Team Stronach): http://wp.me/p1kfuX-Fg
Der Schwarzwähler: http://wp.me/p1kfuX-Fn
Der NEO Wähler: http://wp.me/p1kfuX-Fs
Der Christenpartei Wähler: http://wp.me/p1kfuX-Fv
Der Männerpartei Wähler: http://wp.me/p1kfuX-FT
Der FPÖ Wähler:
http://wp.me/p1kfuX-FZ
Der Piraten Wähler: http://wp.me/p1kfuX-G3
Der BZÖ Wähler: http://wp.me/p1kfuX-Gf
Der Wandel Wähler: http://wp.me/p1kfuX-Gi
Der EU-Austrittswähler: http://wp.me/p1kfuX-Gl
Der KPÖ Wähler: http://wp.me/p1kfuX-Gp
Der allem zum Trotz trotzkistische SLP Wähler: http://wp.me/p1kfuX-Gv

Written by medicus58

9. August 2013 at 19:00

Veröffentlicht in Nationalratswahl 2013

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