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Reisen mit Covid 2022 Auf ein Neues: Teil 7

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Die Zores mit den Acores (sorry für das dumme Wortspiel) begann hier.

24 Stunden nach dem Aufstehen in Wien und fast 20 Stunden nach dem Eintreffen am Schwechater Flughafen haben wir es heute zu knapp 3 1/2 Stunden Schlaf und nur bis nach Lissabon gebracht.

Die Schlange vor dem Transferschalter war nur unwesentlich kürzer als gestern Abend und schon hagelte es erneute Absagen von Kurz- (Madrid, Barcelona, Paris) und Langstreckenflügen (zB in die USA oder Brasilien).

Was ich gestern vergessen habe zu berichten war die endzeitliche Stimmung bei den Luggage Belts, die wir gegen 2:30 früh sicherheitshalber checkten, ob TAP unsere Koffer nicht doch noch ausgeladen hat. Berge von herrenlosem Gepäck, dazwischen Schlafende und um diese Zeit noch eine Schlange am Lost and Found.

Danach abklappern der Flughafenhotels, fully booked, telefonieren mit verschlafenen Nachtportieren (Google Map sei Dank für die Telefonnummern), schließlich eun Treffer, Taxi, etwas Schlaf Frühstück, Taxi…

Kurz nach 11 ging es für uns endlich weiter auf die Azoren, aber wie berichtet nicht wie gewünscht und im Mai gebucht auf Sao Miguel sondern auf Terzeira, 30 Flugminuten entfernt. Das Foto zeigt übrigens die Stimmung bei der Ankunft. Dazwischen Telefonate mit Hotel und Mietwagenfirma, dass wir zwar einen Tag umsonst zahlen, aber beide Verträge einhalten werden.

Die folgenden Stunden auf Terzeira bis zum Weiterflug spazierten wir erstmals wieder in frischer Luft und hatten als Mittag/Abendessen frischen Fisch in einem sehr empfehlenswerten Fischlokal ganz in der Nähe des Flughafens.

Der Flug nach Ponta Delgado ging pünktlich um 17:55 ab und wir waren rund 24h später als geplant da, wo wir sein wollten. Wir, nicht aber unser Gepäck. Und nicht nur wir sondern, man trifft sich am Lost and Found Schalter, alle deren Direktflug aus Lissabon in der letzten Nacht so umgeplant wurde…

Jeder bekam einen QR Code und erfuhr mit freundlichen Worten, dass er seinen Gepäcksverlust dort selbst eingeben soll.

Mietauto, Hotel und die getragene Wäsche (bitte nicht verraten) im Handwaschbecken waschen, wie dereinst als man Interrail fuhr.

Written by medicus58

2. Juli 2022 um 23:51

Veröffentlicht in Allgemein, Reisen

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