Sprechstunde

über alles was uns krank macht

Mal wieder was über Masken

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Nein, nach gefühlten paar Hundert „Studien“ zum Thema und zuletzt einen nicht unspannenden Kampf mit der WHO um Tröpfchen und Aerosole (wie war das noch gleich im Physikunterricht?) sind Viren noch immer so klein, dass all die selbstgenähten Fotzenfetzen zu große Poren und zu große seitliche Löcher haben, um die stacheligen Kugerln ganz sicher aufzufangen.

Warum zuletzt die Mehrzahl aller publizierten Studien doch von einer Reduktion der Infektionszahlen (zuletzt auch beim Gesundheitspersonal) berichteten, wenn in einer Region Maskenpflicht herrschte? Schwer zu verstehen (führt aus psychologischen Gründen zu Vorsicht, wie die tückisch-grüne Propaganda Maschine nach dem misslungenen „Schützen wir die Alten“ es weiß machen will, wissenschaftlicher Bandwagon Effekt, erklären Sie es mir?) Aber sehen wir es mal von der anderen Seite:

Wie gering der Schutz durch einseitig oder allseitig getragene Fetzen auch sein mag, geringer als kein Fetzen ist er sicher nicht.

Also, wenn schon das ganze Land darauf wartet, dass Bundesmaturant Kurz aus Brüssel heimkehrt, um nun auch im Postamt das Vermummungsgebot zu verkünden, dann soll das in Gottes Namen halt so sein, ABER:

Wenn schon, dann in allen geschlossenen, schlecht ventilierten Räumen, in denen wir uns unfreiwillig aufhalten, also auch in Großraumbüros (glaube Mahrer ist am Telefon).

Was an dem Krisenmanagement, oder ist es doch bloß PR, dieser Regierung so ärgert ist nicht, dass Maßnahmen ohne gesicherter Evidenz notwendig sein können, sondern dass diese nicht konsequent auch gegen das eigene Klientel durchgesetzt werden.

Weniger (meinetwegen Masken) aber konsequente Regeln und nicht dieser Wust an Verordnungen, Erlässe und Ankündigungen mit Ausnahmen, Einschränkungen und Graubereichen.

Wenn das bisherige Wirrwarr (ohne Maske zum Wirten, mit Maske durch die Türe und gnadenhalber beim Essen wieder ohne Maske, außer man geht Lulu) , multipliziert durch ein bezirksweises Ampel System (was gefährdet das mich, wenn obskure sanges- und umarmungswütige Sekten sich infizieren) in den Regelzustand übergeht, dann laufe ich Türkis-Grün vor Ärger an.

Der Erfolg der Flatten-the-Curver hat uns nun für Monate in eine Dauerbedrohung geführt, mit der wir wohl umgehen müssen.

(Ja, ich glaube noch immer, dass der Schwedische Zugang am Ende gar nicht so katastrophal enden wird, wie es jetzt leider wirklich aus den Daten ablesbar ist, nur ist das eh schon Makulatur, da es kein Zurück gibt.)

Nur können wir auch hier nicht mit einem wöchentlich modifizierten Fleckerlteppich an Anordnungen leben, von denen jede sich am Papier besser liest, als sie praxistauglich ist, oder können Sie mir erklären (Tröpfchen oder Aerosol-Theorie), warum das Plexiglas vor dem Kopf gleichwertig zu den Masken sein soll?

Verstehen Sie das plötzlichenRisiko im kleinen Postamt oder warum sich in Brüssel alle genau dort berühren, wo sie grad vorher hinein geniest haben, am Ellenbogen?

Kenne Sie den?

Wenn Sie bei Wien in die Donau ejakulieren, drohen dann in Bratislava Alimente? Wenig wahrscheinlich, aber ganz ausschließen,… Also tun Sie’s besser nicht.

Written by medicus58

21. Juli 2020 um 17:29

2 Antworten

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  1. Zustimmung. Die Inkonsequenz ist augenscheinlich. Post, Bank und Supermarkt muss man, alles andere, was Richtung Konsum geht, soll bitte möglichst bequem für den Kunden bleiben, damit keiner abgeschreckt wird. Risikogruppen sollen gefälligst daheim bleiben.

    Mit dem Druckmittel degressives Arbeitslosengeld und witzloser Einmalzahlung wird man erst recht Angst bei den Arbeitnehmern erzeugen, sodass sie krank arbeiten gehen. Dabei sollte man grad am Arbeitsplatz diesen Druck rausnehmen.

    Forscher

    22. Juli 2020 at 06:04

  2. Ich hab eine off topic Frage zu deinem Stichwort „publizierte Studien“.
    Warum hat die MedUni in Wien eine so niedrige Quote an Veröffentlichungen von Stundienergebnissen?
    Schaut man z.B. auf trialstracker nach, so sind nach einem Jahr nicht einmal 20% der Studienergebnisse veröffentlicht – obwohl der Studienbetreiber die MedUni ist und die Veröffentlichungspflicht ihr obliegt.
    Oder hab ich da was falsch verstanden?
    https://eu.trialstracker.net/sponsor/medical-university-of-vienna

    Hansi Ho

    22. Juli 2020 at 08:02


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