Sprechstunde

über alles was uns krank macht

Es grünt so grün – Schlaglichter aus der Wiener Fraktion Grüne Ärztinnen und Ärzte

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green

Die Fraktion Grüne Ärztinnen und Ärzte ist eine Interessengemeinschaft von Mediziner_innen, die sich für eine demokratische und soziale Gestaltung der Gesundheitsversorgung engagieren. Die Gruppe hat sich 2002 aus der Arbeitsgemeinschaft Kritische Medizin und der Alternativen Gruppe Medizin entwickelt und ist in der Vollversammlung der Ärztekammer für Wien derzeit mit sieben Mandaten vertreten.
Vereinssitz ist gleich neben dem ersten PHC Wiens. 1060 Wien, Mariahilfer Straße 91

Erste Klasse für alle.
Für die Zukunft der medizinischen Versorgung in Wien.
Gemeinsam schaffen wir das.
Das Wahlprogramm der Grünen Ärztinnen und Ärzte 2017

am 25. März 2016 traten die Rolling Stones in Havanna auf

Die Grünen Ärztinnen und Ärzte können Sie nicht kaufen.
Nur wählen. Dieses Wahlprogramm, sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege, ist unser Angebot an Sie. 
Michael Lazansky Franz Mayrhofer

Auflösung der Kurienreferate
Reduktion der Referate, Aufwertung des Referats für Ausbildung
Einführung einer Obergrenze für Referats- und Funktionär_innenkosten
Reduktion der Kammerumlagen

Die Ärztekammer stößt damit in die Lücke, die die Gewerkschaft hinterlassen hat.

Die Gesundheitspolitik verabschiedet sich gerade von der Vision der medizinischen Versorgung als allgemeiner gesellschaftlicher Aufgabe.

Wir lehnen das Spitalskonzept 2030 in seiner derzeitigen Form ab.

möglichst sanft für alle Beteiligten zu gestalten

Um Vertrauen zu schaffen, muss der KAV die Expertise und die Bedürfnisse des ärztlichen Personals ernst nehmen, anstatt permanent die abstrakten Kennzahlen externer, fachfremder Berater_innen zu referieren.

Die Scheidungsrate unter Ärztinnen und Ärzten sind um fast 40 % höher als jene der Gesamtbevölkerung.

Wollen wir als Ärztinnen und Ärzte dieses System weiterhin maßgeblich mitgestalten, müssen wir uns dem gesellschaftlichen Wandel stellen – einem Wandel, der in dramatischer Geschwindigkeit stattfindet, unübersehbar ist und auch von den Verantwortlichen in der Ärztekammer mutige Reformschritte erfordert.

Von Netzwerken über Gruppenpraxen bis hin zu PHC-Modellen: wir wollen die Rahmenbedingungen massiv verbessern und Anreize für Allgemeinmediziner_innen schaffen. Nur solche neuartigen Strukturen erlauben es, Teamarbeit mit Kolleg_innen auch aus anderen Gesundheitsberufen zu leben und individuelle Arbeitszeitmodelle zu realisieren.

Die Grünen Ärztinnen und Ärzte haben zahlreiche Modelle für die Zukunft der Allgemeinmedizin entwickelt und erproben eines davon –in Zusammenarbeit mit Ärztekammer, Wiener Gebietskrankenkasse und Gemeinde Wien – im PHC Medizin Mariahilf. In diesem Labor erarbeiten wir die medizinischen, organisationalen, rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen, die wir für zukünftige Modelle der Gesundheitsversorgung brauchen.

Ja zur Psychotherapie auf Krankenschein

eine Krankenversicherung, eine Unfallversicherung, eine Pensionsversicherung – für alle

Unser Rezept für die Suchtprävention 
Es gibt sehr viel, was für, und sehr wenig, was gegen die Entkriminalisierung des Drogenkonsums und die kontrollierte Abgabe (inklusive Gesundheitschecks, Beratung und geregelter Preisgestaltung) von Suchtmitteln spricht.

Ja zu einer Änderung des Abrechnungswesens mit den Krankenkassen
Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sind ja im Prinzip „Partnerinnen und Partner“ der Krankenkassen. Zurzeit haben wir aber so gut wie keine Kontrolle darüber, ob von uns beeinspruchte Posten aus den Differenzprotokollen auch tatsächlich ausbezahlt werden. Wir benötigen daher dringend eine Adaptierung der Abrechnungssoftware, um in diesem Bereich endlich Transparenz herzustellen. Nur so können wir feststellen, ob und wann die mit den Kassen besprochenen Nachzahlungen auch geleistet wurden. Eine – verschiedentlich geplante – Abrechnungsstelle in der Ärztekammer lehnen wir nicht zuletzt aus datenschutzrechtlichen Gründen ab.

Die Kurie der Angestellten hat am 1. Juli 2015 mit 94 Prozent einem Gesamtpaket zugestimmt, das das im Jänner 2015 verhandelte in vielen Punkten übertrifft.

Wir haben durch die Übernahme des Finanzreferates bewiesen, dass wir die Stärkung der Transparenz und die Kontrolle interner Abläufe ernst nehmen. Durch unseren Weg der nachvollziehbaren Entscheidungen ist es nicht mehr einfach möglich, Gelder nach Gutdünken hin und her zu verschieben. Nicht zuletzt durch die Senkung der Kosten für externe Berater_innen konnten wir den Haushalt der Ärztekammer wesentlich zukunftsfähiger gestalten.

Seit Jahren wird der Markt für Ordinationssoftware von einem Konzern dominiert. Nach langem Drängen der Grünen Ärztinnen und Ärzte hat die Ärztekammer nun den Beschluss gefasst, alternative Angebote zur Entwicklung von optimaler Ordinationssoftware und umfassendem Support einzuholen.

Wir sind angetreten, um den Wildwuchs in den Referaten der Ärztekammer zu beenden und für Transparenz zu sorgen. Trotz unserer strikten Ablehnung wurden Kurienreferate eingeführt, die vorwiegend zur Beförderung der Eigeninteressen einiger Funktionär_innen dienen. Die jahrzehntelang geübte Praxis, Referate als politische Verhandlungsmasse zu betrachten, hat sich als sehr zäh erwiesen.

In den Verhandlungen zum Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz haben wir erfolgreich Forderungen nach familienkompatiblen Dienstplänen und der Einrichtung zentraler Notaufnahmen ins Portfolio reklamiert. Die Verhandler der Kammer waren aber zu schwach, sodass diese Forderungen keine Aufnahme ins Gesetz fanden.

Das Redaktionsstatut für doktorinwien wurde in der abgelaufenen Periode nicht beschlossen. Dieses Versäumnis wollen wir demnächst beheben.

sind wir strukturell, personell und finanziell von den Grünen unabhängig – und gerade in Fragen der Gesundheitspolitik haben wir unsere Differenzen: Wir vermissen bei den Grünen nachhaltige Lösungsansätze für die Wiener Gesundheitspolitik, und im Gegensatz zu den Wiener Grünen lehnen wir das Spitalskonzept 2030 in seiner derzeitigen Form ab.

Link (am 14.2.2017 besucht): http://gruenmed.at/unser-programm/wahlprogramm/

Design: Wolfgang Spät, www.new-graphics.at
Umsetzung: Maria Putzhuber, www.putzhuber.net
Redaktion: Thomas Geldmacher, www.rundumberatung.at

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Written by medicus58

16. Februar 2017 um 06:06

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