Sprechstunde

über alles was uns krank macht

Woran es im KAV krankt ist nicht nur die Arbeitszeit, und wofür wir streiken sollten

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Für ein Ende der politischen Nebelgranaten!

Die Stadt Wien ist pleite und spart massiv in den öffentlichen Krankenanstalten und Pflegeheimen.
Die Patientenversorgung wird herunter gefahren.
Hinter dem Titel der Schwerpunktbildung werden Kontingentierungen für die Patientenversorgung eingeführt.

Die Potemkinschen Spitäler https://medicus58.wordpress.com/2012/07/11/die-potemkinschen-spitaler/

Schwerpunktbildung ist das gesundheitspolitische Codewort für Einsparung https://medicus58.wordpress.com/2015/12/04/schwerpunktbildung-ist-das-gesundheitspolitische-codewort-fuer-einsparung/

Schwerpunktbildung: Öffis und das neue Mantra der Gesundheitspolitik: Schwerpunktbildung https://medicus58.wordpress.com/2012/12/07/schwerpunktbildung-offis-und-das-neue-mantra-der-gesundheitspolitik-schwerpunktbildung/

Für eine Gesamtreform der extra- und intramuralen Versorgung dieser Stadt

Die extramurale Versorgung in Wien funktioniert nur mehr durch die Spitalsambulanzen und für einige Fächer durch die stillen Selbstbehalte in Wahlarzt- oder Privatordinationen, da die Kassenordinationen durch unbesetzte Stellen, Kontingentierungen, Bürokratie und nicht mehr kostendeckende Tarife die Versorgung nicht-spitalsbedürftiger Patienten nicht mehr leisten können.
PHCs werden nicht im Sinne der Versorgungswissenschaften als additive Versorgungsstruktur geplant, sondern, um den freien Beruf des Arztes und die freie Arztwahl des Patienten zu umgehen.

Wartezeiten, stilles Regulativ im Gesundheitssystem https://medicus58.wordpress.com/2016/02/08/wartezeiten-stilles-regulativ-im-gesundheitssystem/
PHC: Für wie blöd halten uns die eigentlich? https://medicus58.wordpress.com/2015/08/31/phc-fuer-wie-bloed-halten-uns-die-eigentlich/ 

Für eine echte Interessenvertretung von Patienteninteressen

Jeder Steuerzahler wird früher oder später zum Patienten. Die sogenannten Patientenanwälte sind aber parteipolitisch von den Landesregierungen ausgewählte Personen, um individuelle Streitfälle zu schlichten, sich aber – im Gegensatz zur ihrer Bezeichnung – einer strukturellen Kritik der Gesundheitsversorgung enthalten, da sie damit in Konflikt mit den Personen geraten, deren Bestellung sie zu verdanken haben.

Wessen Anwalt ist denn ein Patientenanwalt? https://medicus58.wordpress.com/2016/06/29/wessen-anwalt-ist-denn-ein-patientenanwalt/
Patientenanwaltschaft muss dringend reformiert werden https://medicus58.wordpress.com/2015/06/12/patientenanwaltschaft-muss-dringend-reformiert-werden/
Sigrid Pilz: Von Traumjobs kann man nie genug kriegen http://wp.me/p1kfuX-wh

Für eine echte arbeitsrechtliche Vertretung von Ärzte und Pflege

Weder eine politisch mit der Arbeitgeberin personell und ideologisch verlinkte Gewerkschaft/Personalvertretung noch eine
durch gesetzlich vorgegebene Bruchlinien (Kuriensystem) an inneren Konflikten scheiternde Ärztekammer
konnten sich in den letzten eineinhalb Jahren gegen eine Arbeitgeberin durchsetzen.
Der Maulkorb des Dienstrechts erleichtert es der Dienstgeberin ohne sachlichen Widerspruch die mediale Meinungshoheit zu behaupten.
Kritiker werden mundtot gemacht.

PSST: Ohne Worte https://medicus58.wordpress.com/2016/04/21/psst-ohne-worte/

Räderwerk der Macht: Wie das alles zusammenhängt https://medicus58.wordpress.com/2016/03/02/raederwerk-der-macht-wie-das-alles-zusammenhaengt/

Für eine neue politische und organisatorische Führung des Wiener Krankenanstaltenverbundes 

Diese sicher sehr weitgehende Forderung muss Außenstehenden detaillierter erklärt werden, um zu erkennen, wie hier mit Hilfe gut dotierter Berater und eines kleinen „parteipolitischen Freundeskreises“ seit Jahren die intramuralen Strukturen demontiert wurden und der Schein einer früheren Versorgungsqualität nur noch durch die Selbstausbeutung von Ärzteschaft und Pflege aufrecht erhalten wird.

Die verspätete Umsetzung einer EU Richtlinie wird in Wien für Personalabbau missbraucht, da die Stadt Pleite ist, wird das aber mit enormem PR Aufwand als Qualitätsverbesserung (mehr Ärzte tagsüber) verkauft.
Wer sich dem entgegenstellt wird desavouiert und politisch kalt gestellt (Fall Rainer):

Im August 2014 wurde von SPÖVP das Österr. KA-AZG verspätet und unter Strafandrohung aus Brüssel an die seit 2003 (!) geltenden EU Ärztearbeitszeiten angepasst. Selbst jetzt vermeidet die Politik, wie im Jahrzehnt vorher, jede Diskussion mit den Betroffenen und der ehemalige ÖGB Chef und damalige Sozialminister Hundstorfer peitscht die Novelle ohne der üblichen Begutachtung durch.

Ärztearbeitszeitgesetz: Die Chronologie des Wahnsinns im KAV https://medicus58.wordpress.com/2015/01/15/arztearbeitszeitgesetz-die-chronologie-des-wahnsinns/

Die verzögerte Umsetzung passierte nicht zufällig, sondern war der politische Wille der Gesundheitspolitiker, allen voran Stadträtin Wehselys, um möglichst lange die ärztliche 24/7 Anwesenheit kostengünstig in den öffentlichen Spitälern anbieten zu können. Natürlich hatten die Arrivierten (nicht die Turnusärzte) auch daraus Vorteile, dass die Tagespräsenz durch die verpflichtenden Nachtdienste reduziert wurde (Privatprdination, -krankenhaus), aber in 11 Jahren wäre ein konsensualer Umbau des Wiener Krankenhausverbundes leicht möglich gewesen, hätte das die Politik gewollt.
Jetzt ersetzen rasch aus dem Hut hochbezahlter externer Berater gezauberter Konzeptpapiere eine konsensuale Sachpolitik und niemand kann verstehen, weshalb gesetzlich reduzierte Anwesenheit, gleichzeitig zu keiner Leistungsreduktion und zu einer höheren Tagespräsenz führen sollte. Das sprangen aber die hoch bezahlten externen Berater und der vom Schreibtisch aus Deutschland weg-engagierte Generaldirektor hilfreich zur Seite (siehe c) unten).
Bis auf den heutigen Tag bleibt aus der medialen Diskussion überdies heraus, dass eine höhere Tagespräsenz der Ärzte oder vermehrte (verlängerte) Präsenz von Pflege, Verwaltung und anderen Berufsgruppen überhaupt ein Schildbürgerstreich ist!

Als der Versuch sich alles zwischen KAV und SP-dominierter Gewerkschaft (GdG bzw. HG II) auszuschnapsen fehl schlug, wurden nach in Kraft treten des KA-AZG plötzlich Ärztekammer und Personalvertretungen zu (Schein-)verhandlungen geladen und unter enormen Zeitdruck und medialer Propaganda mehreres gleichzeitig „gelöst“:

a) die Umsetzung des KA-AZG, mit einer Reduktion der maximal möglichen ärztlichen Gesamtarbeitszeit
b) eine Neuberechnung und Neu-Entlohnung der ärztlichen Arbeitszeit, um den durch a) drohenden Gehaltsverlust und die absehbare Kündigungswelle abzufangen
c) eine Kostendämpfung durch eine Reduktion von Überstunden und Nachtdiensträdern und 24h-Diensten
d) implizit auch der neue Masterplan (Masterplan: Wir sparen, koste es was es wolle https://medicus58.wordpress.com/2016/03/16/masterplan-wir-sparen-koste-es-was-es-wolle/) nur schien dies den Verhandlern nicht so ganz bewusst ..

 

c) basierte wesentlich auf der Rechnung externen Berater, die Wehselys Problem zu lösen schienen, indem sie vorrechneten, dass die Stadt im Falle eines 24h-Dienstes auch für die gesetzlich zustehenden Ruhezeiten (wie viele das waren wurde sehr unterschiedlich kommuniziert) bezahlen müsse (Wehsely Originalton: „Bezahlen Ärzte nicht fürs Schlafen„) und eine Umstellung auf einen 12,5h Wechseldienst, wie in der Pflege, plötzlich pro Nachtdienst 5 Stunden ersatzlos einzusparen wären. Somit schien das Wiener Perpetuum mobile [ a)-d) ] wundersamerweise ins Laufen gebracht: Weniger Ärzte, mit weniger Arbeitszeit, leisten einfach mehr!
Insgesamt sollen so 112 Nachtdienste und somit 382 VollzeitÄquivalente (also Arztposten) eingespart werden können, wenn bis 2018 zusätzliche Rahmenbedingungen erfüllt würden:

Schwerpunktsetzungen in der Akutversorgung (=Reduktion des lokalen Leistungsangebotes)
Reduktion der Leistung nach 20 Uhr (=Notversorgung bis zum folgenden Morgen aller Patienten, die nicht sofort operiert oder auf einer Intensivstation landen, also eine Versorgungstiefe wie beim Praktiker, halt nicht im eigenen Bett)
Reduktion der Rettungszufahrten (=was die Stadt Wien nicht wirklich beeinflussen kann, insbesondere weil sie die Strukturprobleme bei der Wiener Rettung und in der extramuralen Versorgung durch die politisch gleichgefärbte Gebietskrankenkasse negiert)
Ausbau der Zentralen Notaufnahmen (= überall 4 ND Räder, nur im Donauspital ging es auch mit weniger ….)
Pooldienste bei chirurgischen Fächern (=Assistenzen assistieren Operateuren bei schwierigen Operationen, die sie gar nicht kennen ….)
Skill & Grade (=Übernahme von Blutabnahmen und Infusionsdiensten durch die Pflege, etwas was schon längst in anderen Spitälern umgesetzt wurde, aber nun der Pflege überfallsartig umgehängt wurde …)
eine allfällige Reduktion des  Personalstandes… durch Nichtnachbesetzung bei Pensionierungen und Nichtverlängerungen befristeter Dienstverträge sowie Reduktion der Aufnahmezahl von Turnusärzten analog des zukünftigen Versorgungsbedarfs.“

Die Gewerkschaft machte die Mauer und die Gehaltsreform (Wehsely: 30%-ige Gehaltserhöhung bei weniger Arbeitszeit)wurde im Gemeinderat mit Regierungsmehrheit beschlossen.
Die in sich zerstrittene Kammerführung zog ihre (unter Vorbehalt gegebenen?) Zustimmung nach Protesten und einer Mitgliederbefragung zurück und stimmte, nach einem Alleingang einiger weniger Kammerfunktionäre und des Kammeramtspräsidenten
im Juni 2015 knapp vor einer Entscheidung für den Streik, plötzlich Wehselys „Vereinbarung zum Paket Dienstzeitmodell und Besoldung der ÄrztInnen im KAV“ zu.

Seither scheint aber unklar, welche der vielen Schriftstücke nun gilt oder nicht, einig scheint man sich aber zu sein, dass es zu einer Reduktion der ND-Räder kommen wird und dass eine Arbeitszeitflexibilisierung von beiden Seiten gut geheißen wird. Klar wird aber immer mehr, dass alle Beteiligten nicht ganz wussten, worunter sie ihre Unterschriften setzten.

Nachträglich sagen alle (einschließlich der FSG Gewerkschafter) , außer natürlich die Stadträtin und ihre Berater, dass sie ohnehin wussten, dass das Model durch den Wegfall früherer Pauschalen zu einer massiven Kostensteigerung führen würde, gesagt hat es aber offenbar damals keiner.
Obwohl die Arbeitgeberin schon zu Beginn 2015 offenbar genau wusste, wie viele Ärzte es braucht, um die erforderliche Leistung zu erbringen, versuchte sie (wiederum unterstützt vom roten gewerkschaftlichen Trachtenpärchen: Meidlinger und Jonak) im Frühsommer 2016 die ärztliche Arbeitsleistung erstmals via App zu erheben.
Für die Ärztekammer und eigentlich jeden gesundheitspolitisch Interessierten waren der Ausbau der zentralen Notaufnahmen die wichtigste Rahmenbedingung, um in der Nacht mit einer geringeren ärztlichen Präsenz das Auslangen finden zu können, der KAV und einige ärztliche Direktoren sahen das plötzlich anders.

In der unübersehbare Finanznot der Stadt Wien (http://kurier.at/chronik/wien/wien-startet-groesste-verwaltungsreform-der-geschichte/194.075.741) und bei
steigenden Ausgaben für das KH Nord (Nordlichter, weshalb der Stadt für Ärzte und Pflege kein Geld mehr bleibt https://medicus58.wordpress.com/2015/04/30/nordlichter-weshalb-der-stadt-fur-arzte-und-pflege-kein-geld-mehr-bleibt/), sowie die
Verzögerungen bei den Begleitmaßnahmen (Personalmisere Wiener Rettung, Flop  des PHCs beim Donauspital, keine Ausbaumöglichkeiten für einige Notfallaufnahmen, ….), bliebt nun nichts anderes mehr übrig,
als die Notbremse (Abteilungssperren, sofortige Nachtdienstreduktionen, 40 Stunden-Woche ungeachtet der anschwellenden Patientenströme, fehlendes Personalbudget, …. ) zu ziehen.

Auch wenn die APA und Gratismedien mit anderslautenden Wortmelden überschwemmt werden, letztendlich blieb von allen Planungen unter dem Diktat der leeren Kassen nur die Schnapsidee (Umstellung auf 12,5 h ND ohne Schlaferlaubnis) übrig.

Natürlich hat der Ärztekammerpräsident Szekeres Recht, wenn er der KAV Führung Unfähigkeit vorwirft, wie es heute GD Janßen in Wien heute beklagte).
Wer ernsthaft behauptet, dass es unter diesen Rahmenbedingungen (reduzierte Wochenarbeitszeit, mehr Dienstantritte und Übergaben, vermehrte gesetzliche Ruhephasen) ohne Personalaufstockung bei gleicher Leistung zu einer vermehrten Tagespräsenz der Ärzte kommen kann, der sollte Grundrechnungsarten üben und den Beratern, die sowas vorrechneten keine Millionen zahlen. Wenn es sowas bei den Metallern gegeben hätte, wären ÖGB und Arbeiterkammer Sturm gelaufen.

Wenn wir nun erneut über Streik abstimmen, dann geht es (im Gegensatz zu den Medienberichten) NICHT NUR um Ärztearbeitszeiten.

Es geht auch um den Umgang mit hochqualifizierten Mitarbeitern, deren dienstrechtlichen Maulkorb man ausnützt um unverfrorenen Agitprop zu betreiben.

Letztendlich haben sich in diesen eineinhalb Jahren alle Verhandlungspartner (Stadträtin, Gewerkschaft, Personalvertretung, Ärztekammer) in einem durch bewusstes politisches Versagen unter unnötigem Druck abgehaltenden Verhandlungen so lange gegenseitig über den Tisch zu ziehen, bis nichts mehr ging und die PR-Maschine der rot-grünen Stadtregierung nur mehr auf tiefstem Niveau foulte.

All das müsste die Wiener nicht interessieren.
Da diese Ereignisse  aber nur der vorläufige Schlusspunkt einer systematischen Aushöhlung der öffentlichen Gesundheitsversorgung dieser Stadt darstellen, handelt es sich nun
NICHT UM EINEN ARBEITSKAMPF UM ÄRZTEDIENSTZEITEN,
SONDERN OB UNS ÄRZTEN ODER EINER STADTRÄTIN UND IHREN MIT STEUERGELDERN HOCHDOTIERTEN MIETMÄULERN,  BERATERN UND PARTEIGENOSSEN GEGLAUBT WIRD,
DASS SIE UM EINE GUTE PATIENTENVERSORGUNG IN DIESER STADT KÄMPFEN.

 

Natürlich haben hier alle auch Partikularinteressen:
Wenn aber gerade Wehsely ihrem ehemaligen Parteimitglied Szekeres ausrichtet, dass es ihm nur um die nächste (Kammer-)Wahl gehen würde, klingt das aus dem Munde einer Berufspolitikerin nicht unlustig.

Natürlich wollen auch angestellte Ärzte ein gerechtes Gehalt und eine annehmbare Work-Life-Balance.
Aber lassen wir es einmal darauf ankommen, wenn alle Karten auf dem Tisch liegen, die wir aus dienstrechtlichen Gründen nicht öffentlich machen können, wem dann mehr geglaubt wird.
Jeder von uns kennt die Situation im Aufklärungsgespräch mit unseren Patienten, wenn diese uns die Frage stellen:

Und was würden Sie an meiner Stelle tun?

Ich bezweifle, dass dies Frau Wehsely, Herr Janßen oder Herr Hohenauer so oft hört!

 

PS: Frau Stadträtin, ich kandidiere für keine Fraktion bei den Kammerwahlen …..

Written by medicus58

17. August 2016 um 20:15

2 Antworten

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  1. Hi Medicus,

    dieser Artikel ist der Erste, bei dem ich bewußt auch das Interesse von Patienten angerissen seh. Arzt- und Patienteninteressen sollten eigentlich zu einem großen Teil überlappen, weil gehts dem Patienten gut, fühlt sich auch der Arzt wohl.
    Die letzten Jahre in der Wiener Selbsthilfe aktiv muss ich aber eher sagen, dass der Patient von Ärzten eher als der natürliche Feind behandelt wird. Wenn Ärzte für Verbesserungen im Gesundheitsbereich demonstrieren, dann mit weißem Arbeitsmantel und Stethoskop und ganz definitiv unter Patientenausschluß.
    Andererseits sind auch die Patienten meist nur unter sich unterwegs. Nicht weil sie gerne alleine sind, sondern weil sie niemand aus dem mediziischen Bereich finden, der sie (in diesem Fall muss man ziemlich sicher und leider sagen: in seiner Freizeit) unterstützt.
    Die Patienten können nicht ohne die Unterstützung der Ärzte und die Ärzte sind nicht für sich alleine da. Wie bringen wir engagierte Ärzte und motivierte Patienten zusammen, um Verbesserungen für uns alle zu erreichen?
    Btw.: Save the date: 7. Kongress Seltene Erkrankungen in Innsbruck,
    finales Programm ab nächster Woche.
    http://www.sarko.at/NAP_2016-10_7KongressSE_Innsbruck.htm

    Hansi

    25. August 2016 at 07:55

    • Das ist im Augenblick das fehllaufende Narrativ des KAVStreiks: in den Medien wird es als Streik wegen 40 Nachtdiensten dargestellt, was primär Patienten ja egal sein könnte, solang, und das behauptet die Politik ja, die Versorgung gewährleisten ist.
      Zur Soli mit den Patienten: wär supi, abet hier sehe ich das Problem, dass diese weder von den sogn Patientenawälten noch den in Ö schwach entwickelten Selbsthilfegruppen in ihrer Gesamtheit vertreten werden.
      Ich wär schon froh, käme es zu einer Solidarisierung zw. Ärzten und Pflege, oder wenigstens einer Soli zw. Primarii, Mittelbau und Azubis …
      Also wie bringen wir das alles zusammen? Dauerfeuer!
      Als ich vor Jahren zu bloggen begann, war in den großen Medien überhaupt nix Sinnvolles zu lesen ….
      Letztendlich müssen wir alle, die an einer Verbesserung des systems interessiert sind, permanent erklären, aufklären und aktuell in Wien den Druck erhöhen …

      medicus58

      25. August 2016 at 14:12


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