Sprechstunde

über alles was uns krank macht

SP-Wagner: Engagiertes KAV-Personal stellt PatientInnen-Versorgung jederzeit sicher

with 2 comments


wagner

Eine wichtige Voraussetzung der Vertrauensbasis zwischen Mitarbeiter und Führung besteht darin, dass sich MitarbeiterInnen sicher sein können, dass sich ihre Führung in der Öffentlichkeit schützend vor sie stellt:

19.5.2016:
SP-Wagner: Engagiertes KAV-Personal stellt PatientInnen-Versorgung jederzeit sicher
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160519_OTS0183/sp-wagner-engagiertes-kav-personal-stellt-patientinnen-versorgung-jederzeit-sicher

5.5.2016:
SP-Wagner: Opposition verunsichert PatientInnen
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160505_OTS0036/sp-wagner-opposition-verunsichert-patientinnen

Wenn die Medien in ihrer Sensationsgier Skandale herbei schreiben, wo es nur zu kurzfristigen Unzulänglichkeiten kam, freut es die MitarbeiterInnen wenn dies von oben her richtig gestellt wird:

4.5.2016:
SP-Wagner: Kein Skandal bei angeblichen Gangbetten
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160504_OTS0218/sp-wagner-zu-anschuldigungen-an-kav-kein-skandal-bei-angeblichen-gangbetten

Das öffentliche Gesundheitssystem basiert seit jeher auf der Selbstmotivation vieler MiterbeiterInnen, die seit Jahren gewöhnt sind organisatorischen, budgetären und politischen Hindernissen zum Trotz eine bestmögliche Versorgung der pflichtversicherten Patienten zu gewährleisten.

Auch hier ist es für diese MitarbeiterInnen  essentiell, die politische Führung hinter sich zu wissen:

3.5.2016:
SP-Wagner: Die SPÖ sichert ein Gesundheitssystem für alle WienerInnen 
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160503_OTS0203/sp-wagner-die-spoe-sichert-ein-gesundheitssystem-fuer-alle-wienerinnen

Aber wie ließ „Der Rottenberg“ in seinem vieldiskutierten Blogbeitrag: „Wahlkampf in der U6“ die „Frau des Türaufhalterpaares“ sagen:
Ich ertrage es nicht mehr: Dieses Wegschauen und Schönreden. Die Weichspülrhethorik unserer Politiker – und ich meine unsere Seite: Das halte ich nimmer aus. Weil jeder sieht, was hier los ist. Was passiert. Und schlimmer: Weil man es spürt.
http://www.derrottenberg.com/wahlkampf-in-der-u6/

Ja, wenn die tägliche Wahrnehmung und die Steuergeld-finanzierte veröffentlichte Meinung derart auseinanderklafft, dann dreht sich die Motivation der MitarbeiterInnen rasch ins Gegenteil und Frustration ob der Diskrepanz zwischen Vision und Wirklichkeit macht sich breit.

Für jede gut aufgestellte, optimal strukturierte Firma ist das ein schwerwiegendes Problem.

Für einen Betrieb wie den Wiener Krankenanstaltenverbund mit seiner völlig insuffizienten inneren Managementstruktur, seinem klammen Budget, wechselnden politischen Interventionen, seinem Kompetenzwirrwarr und seinen von Außenstehenden kaum mehr durchblickbaren Doppelgleisigkeiten, der nur noch durch die Kompensationswilligkeit und -fähigkeit einer seit Jahrzehnten eingearbeiteten Belegschaft am Laufen gehalten wird, ist eine solche Frustration letal.
Dies wird den KAV zerstören und die Frage aufwerfen, welcher anderer Gesundheitsdienstleistungsanbieter die Versorgung der pflichtversicherter Patienten übernimmt, die auf Grund der Komplexität und Chronizität ihrer Erkrankungen kein „Geschäft“ darstellen.

Written by medicus58

22. Mai 2016 um 13:09

2 Antworten

Subscribe to comments with RSS.

  1. Zu „derrottenberg“:

    Studiointerview mit Polizeipräsident Pürstl
    „Wien heute“ Sa 21.5.2016 / 19.00 Uhr

    Pürstl: „… aber wir es mit einem völlig neuen Phänomen zu tun haben: Es gibt Gruppierungen von Menschen, die hier sind, die Frauen gegenüber keinerlei Achtung, keinerlei Respekt zollen, die eine völlig andere Wertehaltung haben, eine andere Vorstellung von Gesellschaft, eine andere Vorstellung von Zusammenleben. Und wenn man auf solche Gruppierungen trifft, da sind Erscheinungsformen, wie die, von der wir hier sprechen, leider Gottes auch vorhanden und da muss man ankämpfen…“

    Schwerpunkt Fremdenkriminalität: „…Die Tatsache ist, die Drogenszene, und vor allem um die geht es, entlang der U6 und am Praterstern, ist von Fremden beherrscht. Wir haben riesige Nordafrikanische und Schwarzafrikanische Gruppierungen, wo es zum Handel kommt, wo es zu Gewaltdelikten kommt. Und hier müssen wir ansetzen…“

    http://tvthek.orf.at/search?q=studiointerview+mit+polizeipr%C3%A4sident+p%C3%BCrstl

    Christine Kainz

    22. Mai 2016 at 15:50


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: