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Notarzt kommt mit eigenem Auto – http://wp.me/p4acdm-Iw

Written by medicus58

19. Februar 2016 um 10:55

Veröffentlicht in Allgemein

2 Antworten

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  1. Die Anfahrt des Notarztes mit einem eigenen Fahrzeug, in der Regel ein Kombi oder SUV, entspricht dem sogenannten Rendezvous-System im Rettungsdienst (laut wikipedia bereits 1964 von Dr. Eberhard Gögler, Chirurg am Universitätsklinikum Heidelberg erfunden) Dabei rückt ein Rettungstransportwagen (RTW) mit Rettungssanitätern zum Einsatzort aus und gleichzeitig ein Notarzt, meist in Begleitung eines Notfallssanitäters, mit dem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) oder Rettungshubschrauber (RTH) Dieses System ist meines Wissens in Deutschland und bei der Wiener Berufsrettung flächendeckend und wird jetzt in Niederösterreich implementiert. Der Vorteil in der Abwicklung des Notfalleinsatzes liegt im wesentlichen darin: Rettungswagen und Sanitäter können je nach Verfügbarkeit von unterschiedlichen Standorten starten. Koordiniert wird der Einsatz von den Disponenten der Einsatzzentrale. Nach der Primärversorgung steht der Notarzt mit seinem NEF sofort für einen Folgeeinsatz bereit, falls eine Arztbegleitung mit dem RTW in das Krankenhaus nicht notwendig ist. Bei dem sogenannten Kompaktsystem, wobei der Notarzt mit einem entsprechend ausgerüsteten Rettungswagen ausrückt, ist er auch für die Rückfahrt bis zur Übergabe des Patienten im Zielkrankenhaus blockiert.
    Von grossem Interesse ist in diesem Zusammenang die Pressekonferenz des Landes Niederösterreich, am 19.2.16 zur Ausschreibung der Notarztversorgung ab 2017. LH.Stv. Mag.Wolfgang Sobotka, LR. Mag.Karl Wilfing und LR. Ing.Maurice Androsch haben darüber informiert, daß in NÖ. das NEF-System flächendeckend ausgebaut wird und daß der Notarzthubschrauber Christophorus 2, stationiert in Gleixendorf, nachtflugtauglich und somit 24 Stunden täglich im Einsatz stehen soll. Wesentlich ist jedoch die Mitteilung, daß die Ausschreibung der Notarztversorgung ab 2017 in 10 Losen (das heisst 10 Regionen) erfolgen wird. Das Rote Kreuz und der Arbeiter Samariter Bund als Auftragsnehmer mit einem komplexen System an beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern sind von dieser Entscheidung unmittelbar betroffen..

    Dr. Helmut Hirsch

    21. Februar 2016 at 12:07


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