Sprechstunde

über alles was uns krank macht

Behind Germany’s refusal to grant Greece debt relief – Op-Ed in The Guardian

with one comment


Ich bin der festen Überzeugung, dass das ganze Politiktheater an diesem Wochenende nicht zuletzt deshalb inszeniert wird, weil die Finanzindustrie genauso wie das Kapital von wilder Panik erfasst wird, weil sie die angebliche Sicherheit von Staatsschulden, die letztendlich immer von Steuerzahlern abgedeckt werden, dringend benötigt wird, um all ihre Spekulationen und Casino-Einsätze abzusichern.
Der Verlust der Griechenlandmilliarden ist schon längst abgeschrieben, aber wenn es Schule macht, dass sich Staat und Steuerzahler ebenso verhalten dürften wie der Rest der Finanz(-wirtschaft) (Konkurs und Re-Start), dann müssten sie sich endlich ihre hohen Gehälter durch echtes Risikomanagement verdienen.

Yanis Varoufakis

Tomorrow’s EU Summit will seal Greece’s fate in the Eurozone. As these lines are being written, Euclid Tsakalotos, my great friend, comrade and successor as Greece’s Finance Ministry is heading for a Eurogroup meeting that will determine whether a last ditch agreement between Greece and our creditors is reached and whether this agreement contains the degree of debt relief that could render the Greek economy viable within the Euro Area. Euclid is taking with him a moderate, well-thought out debt restructuring plan that is undoubtedly in the interests both of Greece and its creditors. (Details of it I intend to publish here on Monday, once the dust has settled.) If these modest debt restructuring proposals are turned down, as the German finance minister has foreshadowed, Sunday’s EU Summit will be deciding between kicking Greece out of the Eurozone now or keeping it in for a little while longer, in a state of…

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Written by medicus58

12. Juli 2015 um 16:04

Eine Antwort

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  1. Privatisierungsfonds bleibt bei 50 Mrd. Euro http://orf.at/stories/2288872/2288873/

    „Kritik an deutscher Position

    … Bei den Verhandlungen hatten sich vor allem Deutschland und die Niederlande als Hardliner positioniert. Laut dem griechischen Fernsehsender Mega bezeichneten griechische Regierungsmitglieder die Gläubigerforderungen als „monströs“. Auch Kommentatoren sprachen von „Daumenschrauben“ und einer „Demütigung“ Griechenlands. Auf Twitter wurde der Hashtag ThisIsACoup („Das ist ein Staatsstreich“) binnen weniger Stunden in 100.000 Tweets verwendet.

    Prominente Unterstützung bekamen die Kritiker von dem US-Ökonomen Paul Krugman. In seinem Blog in der „New York Times“ schrieb der Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften: „Der Forderungskatalog der Euro-Gruppe ist Wahnsinn.“ Es handle sich um die „reine Rachsucht“, die „komplette Zerstörung von nationaler Souveränität“, und das „ohne Hoffnung auf Entlastung“. Der Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz warf Deutschland einen „Mangel an Solidarität“ vor. Damit untergrabe Berlin den „gesunden Menschenverstand“…

    Christine Kainz

    13. Juli 2015 at 10:58


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