Sprechstunde

über alles was uns krank macht

Schelling hat sie nicht vergessen: Krankenkassen die stillen Profiteure der Steuerreform

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Schelling

Über die nach Abgang von Hauptverbandschef Schelling (Drücken Sie die 1 wenn Sie krank sind oder die 0 wenn sie tot sind http://wp.me/p1kfuX-OR) scheinbar plötzlich auftretenden Finanzlöcher der Krankenkassen und wie die Wiener Landespolitik darauf reagiert, haben wir erst kürzlich berichtet (Wehsely finanziert die Wiener Gebietskrankenkasse und keinen stört’s http://wp.me/p1kfuX-Un).
Im aktuellen Getöse über die heute verkündete Steuerreform
Fünf Milliarden sind kein lächerlicher PR-Gag
(https://derstandard.at/Jetzt/Livebericht/2000012879781/Von-Betonklotz-bis-Durchbruch-Reaktionen-auf-die-Steuerreform),
die als „größte Entlastung der 2. Republik lt. LH Niessl“ verkauft wird, kommt eine, inhaltlich zwar für einen Linken zwar begrüssenswerte, aber letztendlich kaum als Entlastung der unselbstständig Erwerbstätigen zu verkaufende Maßnahme:

Sozialversicherung: Kraft einer „Sonderanpassung der Höchstbeitragsgrundlage“ werden Arbeitnehmer ab 4.650 Euro brutto im Monat künftig 100 Euro mehr zahlen.
http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Kurz-nach-Mitternacht-war-die-Steuer-Reform-fertig/180274786

Laut einer früheren Analyse Der Presse bedeutet das immerhin für 300.000 Bürger in Summe eines dreistelligen Millionenbetrages!
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4668052/Steuerreform_SPOSchwenk-ebnet-Weg

Da auch private Kranken- und Pensionsversicherungen (sowie Schaffung von Wohnraum) nicht mehr als Sonderausgaben gelten (in Summe 200 Millionen lt Standard http://derstandard.at/2000012877962/Steuerreform-SPOe-beruft-fuer-Freitag-Bundesparteivorstand-ein) was letztendlich dieselbe Gruppe betrifft, verbirgt sich in der Steuerreform eine ziemliche Querfinanzierung des Gesundheitssystems.

Schelling hat als Finanzminister „seine Kassen“ nicht vergessen.

Verstehen Sie mich richtig, das Gesundheitssystem kann das Geld gut brauchen und schließlich arbeite ich in dem Bereich, aber
wir wissen nun, wo die Reichensteuer beginnt: Ab einem Bruttoeinkommen von 4.650 €.
Just saying. 

 

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